CH317046A - Lawinenverbauung mit Schneerechen - Google Patents
Lawinenverbauung mit SchneerechenInfo
- Publication number
- CH317046A CH317046A CH317046DA CH317046A CH 317046 A CH317046 A CH 317046A CH 317046D A CH317046D A CH 317046DA CH 317046 A CH317046 A CH 317046A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- rake
- help
- avalanche
- avalanche barriers
- barriers according
- Prior art date
Links
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 title claims description 10
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 7
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 3
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 13
- 239000003864 humus Substances 0.000 description 4
- 229910000838 Al alloy Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 229910018464 Al—Mg—Si Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910017818 Cu—Mg Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F7/00—Devices affording protection against snow, sand drifts, side-wind effects, snowslides, avalanches or falling rocks; Anti-dazzle arrangements ; Sight-screens for roads, e.g. to mask accident site
- E01F7/04—Devices affording protection against snowslides, avalanches or falling rocks, e.g. avalanche preventing structures, galleries
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)
Description
Lawinenverbauung mit Schneerechen Für den Lawinenverbau verwendet. man üblicherweise Stützmauern aus Beton oder 'Stein oder aber Schneerechen, die auf Querträ gern ruhen, welche selber von lotrechten oder an nähernd lotrechten Stützen gehalten sind. Bei letzterer Ausführung müssen die Stützen, die oft sehr lang sind, erhebliche Knickkräfte aufnehmen und infolgedessen im Querschnitt reichlich dimensioniert sein, so dass sie sehr schwer sind, was insbesondere für den Trans port auf die Steilhänge nachteilig ist. Bei dieser Ausführung mit.
Schneerechen, Quer trägern und Stützen sind ferner bei jedem Querträger zwei Fundamente erforderlich, und zwar eines für das untere Ende des Querträgers und ein anderes für das untere Ende der Stütze. Dies erfordert die Ver wendung einer erheblichen Menge von Beton, insbesondere dann, wenn der Steilhang eine dicke Erd-, Humus- oder ähnliche Schicht auf dem Felsen aufweist. Es gibt auch Rechenkonstruktionen, bei denen die Stützen nicht Quer-, sondern Längsträger tragen, die selbst. auf Querträ; gern ruhen. Solche Schneerechen für den Lawinen- verbau sind z.
B. im Beiheft Nr. 26 (1951) L@iwinenverbau zu den Zeitschriften des Schweizerischen Forstvereins auf Seiten 84 i bis 93 beschrieben und abgebildet.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lawinenverbauung mit. Schneerechen, die sich von den bekannten dadurch aus zeichnet, da.ss die Träger des Rechens, auf denen der Rost ruht, mit Hilfe von Zug elementen am Berg aufgehängt sind. Bei Ver wendung von Zugstangen können diese ver hältnismässig lang sein, ohne eine besonders starke Dimensionierung im Querschnitt zu erfordern, da sie auf Zug und nur selten auf , Kuickung beansprucht sind. Eine Beanspru chung auf Biegung kann dann vorliegen, wenn die Zugstangen vom Schnee bedeckt sind, was jedoch ihre Dimensionierung nur unwesentlich beeinflusst.
Lediglich starke =1uf- , winde können eine leichte Beanspruchi-ung der Zugstangen auf Knickung hervorrufen. Dies bietet zunächst die beiden grossen Vorteile, dass die Zugstangen bedeutend schlanker di mensioniert werden können als Stützen und dass auch bei Felsen mit Erdschicht oder der gleichen keine grösseren Betonfundamente für die Verankerung der Zugstangen notwen dig sind als bei nacktem Fels.
Aus der hän genden Konstruktion der Schneerechen ergibt ; sich der weitere sehr bedeutende Vorteil, dass für den Rechen selbst keine Fundamente be nötigt sind; es genügt. vollkommen, wenn der Rechen auf Druckplatten ruht, die bei nack tem Fels in diesen eingelassen sind, so da.ss an diesen Stellen Druck und Schub vom Fels aufgenommen werden. Liegt nicht nackter Fels vor, so können die Druckplatten bloss in die den Fels bedeckende Schicht eingelassen werden. Letztere nimmt danndieDruckkrägte, auf.
Die Schubkräfte werden in diesem Fall zweckmässig von einer Zugstange aufgenom men, die oben am Zugstangenfundament be festigt ist und die Druckplatte am Abrutschen verhindert.
Dank der Verwendung von Dimckplatten für die Abstützung des Rechens kann die Hälfte der üblichen Betonfundamente einge spart werden. Es werden nur noch diejenigen Betonmengen benötigt (z. B. 100 Liter pro Verankerung), die für die Befestigung der Zugstange am Fels notwendig sind.
Als Zugelemente können selbstverständ- lieh z. B. auch Metallseile verwendet werden. Diese kommen jedoch schon wegen ihres viel höheren Preises meist nicht in Betracht.
Für die Ausführung der Schneerechen können verschiedene Werkstoffe in Frage kommen. Zugstangen und Träger können bei spielsweise aus Eisen oder Stahl bestehen, der Druckrost aus Rundholz. Der Druckrost kann aber auch aus Metallbalken bestehen, vorzugs weise aus Leichtmetall, denn durch Ver wendung von Leichtmetallbalken, z.
B. aus vergüteten Aluminiumlegierungen der Cat- tungen Al-Cu-Mg oder Al-Mg-Si, kann beim Bau des Rechens das Transportgewicht. stark herabgesetzt werden, was den Bau erleichtert und die Unfallgefahr vermindert, ganz abge sehen 'von den niedrigeren Transportkosten. Selbstverständlich können auch die Quer oder die Längsträger sowie die Zugstangen aus Leichtmetall bestehen. Aluminium und Alumniumlegierungenbieten ,gegenüber Stahl den weiteren Vorteil, dass ein Anstrich Über flüssig ist.
Sehr vorteilhaft ist das Befestigen der me tallenen Druckrostba.lken an die Träger mit Hilfe von Schiebkeilen, wie sie z. B. im Schweizer Patent Nr. 294607 beschrieben und abgebildet sind.
Im Falle von starken Aufwinden kann es zweckmässig sein, die Zugstangen knickfest auszubilden, was jedoch bei weitem nicht so grosse Querschnitte erfordert als bei auf Knickung durch die Schneelast beanspruchten Stützen. Diese Sicherung gegen bergwärts streichende Winde kann auch mit Hilfe von zusätzlichen Zugstangen erreicht werden, die verhindern, dass der Schneerechen nach oben gegen den Berg umgeklappt wird.
Die Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichen in Seitenansicht beispielsweise das Prinzip der vorliegenden Erfindung. Der Schneerechen 1 ist senkrecht oder nahezu senkrecht zum Steil hang angeordnet und übt auf diesen einen Druck aus, der von der Stützplatte 2 auf den Fels oder auf die Schicht aus Erde, Humus oder dergleichen, die den Fels bedeckt, über tragen wird. Der Rechen ist mit Hilfe der Zugstange 3 am Berg angehängt. Das berg seitige Ende der Zugstange 3 ist in einem Be tonfundament 4 verankert.
Im Falle der Fig. 1 liegt nackter Fels vor, im Falle der Fig. 2 jedoch eine dünne Humusschicht. Die Druckplatte 2 ist in diese Humussehicht ein gelassen und mit Hilfe der Zugstange 5 eben falls am Betonfundament 4 verankert, so dass sie gegen Abrutschen gesichert ist. Im Falle der Fig. 3 liegt, eine sehr dicke Hiunusschicht vor, so dass die Zugstange 3 bedeutend länger sein muss, um das Fundament 4 im Fels zu erreichen. Auch in diesem Falle ist die Druck platte 2 gegen Abrutschen durch eine Zug stange 5 gesichert. Im Falle der Fig. 1 ist die Druckplatte 2 in den Fels eingelassen; eine Zugstange ist hier nicht. notwendig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH La,winenverba.iiung mit Schneerechen, da durch gekennzeichnet., dass die Träger des Rechens, auf denen der Rost ruht, mit. Hilfe von Zugelementen am Berg aufgehängt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Lawinenverbauung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger mittels Druckplatten auf dem Boden reihen. 2.Lawinenverbauung nach Patentan- sprach und, Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die untern Enden der Querträger mit Hilfe von an den Zugstangen- verankerungen befestigten Zugstangen gegen Abrutschen gesichert, sind. 3. Lawinenverbauung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckplatten mit Hilfe von an den Zugstangenverankerungen be- festigten Zugstangen gegen Abrutschen ge sichert sind.4. Lawinenverbauung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Re chen teilweise aus Leichtmetall besteht. 5. Lawinenverbauung nach Patentan spruch und. Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl die Träger als auch die Rostbalken aus Leichtmetall bestehen. 6. Lawinenverbauung nach Patentan spruch und den Unteransprächen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rostbalken an den Trägern mit Hilfe.von Keilverbin dungen befestigt sind..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH317046T | 1953-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317046A true CH317046A (de) | 1956-11-15 |
Family
ID=4496625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317046D CH317046A (de) | 1953-10-01 | 1953-10-01 | Lawinenverbauung mit Schneerechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317046A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073523B (de) * | 1960-01-21 | Österreichische Metallwerke Aktiengesellschaft, Ranshofen (Österreich) | Schutzbau gegen Lawinen, Steinschlag oder Erdrutsch | |
| DE8713543U1 (de) * | 1987-10-09 | 1988-03-10 | Haslinger, Max, 8162 Schliersee | Pflanzenschutzschneerechen |
| DE19921754A1 (de) * | 1999-05-11 | 2000-11-30 | Wolfgang Robl | Bauwerk zur Gleitschschnee- und Lawinenverbauung |
-
1953
- 1953-10-01 CH CH317046D patent/CH317046A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073523B (de) * | 1960-01-21 | Österreichische Metallwerke Aktiengesellschaft, Ranshofen (Österreich) | Schutzbau gegen Lawinen, Steinschlag oder Erdrutsch | |
| DE8713543U1 (de) * | 1987-10-09 | 1988-03-10 | Haslinger, Max, 8162 Schliersee | Pflanzenschutzschneerechen |
| DE19921754A1 (de) * | 1999-05-11 | 2000-11-30 | Wolfgang Robl | Bauwerk zur Gleitschschnee- und Lawinenverbauung |
| DE19921754C2 (de) * | 1999-05-11 | 2003-07-03 | Wolfgang Robl | Bauwerk zur Gleitschschnee- und Lawinenverbauung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2727159C3 (de) | Schubbewehrung für auf Betonstützen aufgelagerte Flachdecken aus Stahl- oder Spannbeton | |
| CH677954A5 (de) | ||
| DE1132701B (de) | Geschweisster Stahltraeger von ?-foermigem Querschnitt mit hohlen Flanschen | |
| CH317046A (de) | Lawinenverbauung mit Schneerechen | |
| CH603911A5 (en) | Avalanche breaker with anchors and grids | |
| AT306314B (de) | Einrichtung zum Verstärken der Tragfähigkeit eines in ein bestehendes Bauwerk eingebauten Trägers | |
| AT350613B (de) | Schutzbau gegen lawinen | |
| CH194388A (de) | Verfahren zur Errichtung einer Bogenbrücke mit unten liegender, mittels Hängestangen aufgehängter, als Betonplatte ausgebildeter Fahrbahn und nach dem Verfahren erstellte Bogenbrücke. | |
| AT211859B (de) | Schutzbau, insbesondere gegen Lawinen | |
| DE7831215U1 (de) | Transportabler hochwasser-schild zur erhoehung von hochwasserschutzmauern, deichen und sonstigen uferbefestigungsanlagen an gewaessern | |
| DE936144C (de) | Haengebruecke, insbesondere Eisenbahnbruecke, mit Versteifungstraeger und Hauptkabeln | |
| CH358459A (de) | Schutzbau gegen Rutschungen, insbesondere gegen Lawinen | |
| DE1087633B (de) | Schneeschutzwand fuer den Lawinenverbau | |
| DE976777C (de) | Geschweisster raeumlicher Fachwerktraeger | |
| AT201835B (de) | Freitragendes Tragwerk, vorzugsweise für Dachkonstruktionen | |
| DE865605C (de) | Eingespannte Scheibenbogenbruecke aus Stahlbeton | |
| AT146573B (de) | Falle für Kampfwagen (Tanks). | |
| DE147104C (de) | Brückenträger | |
| DE1073523B (de) | Schutzbau gegen Lawinen, Steinschlag oder Erdrutsch | |
| AT345526B (de) | Diagonalspartraeger | |
| DE948515C (de) | Traeger oder Platte aus Beton, insbesondere fuer Bruecken | |
| DE665427C (de) | Hubbruecke mit heb- und senkbarer Fahrbahntafel | |
| DE949876C (de) | Fundamentplatte fuer die Abstuetzung von Schutzwaellen gegen Steinschlag, Erdrutsch und Lawinen | |
| CH569153A5 (en) | Avalanche retaining structure with supported grid - has joint support formed by additional support parts with three- joint arc | |
| AT232251B (de) | Träger |