CH317149A - Einstellscheibe für Kameras - Google Patents

Einstellscheibe für Kameras

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Publication number
CH317149A
CH317149A CH317149DA CH317149A CH 317149 A CH317149 A CH 317149A CH 317149D A CH317149D A CH 317149DA CH 317149 A CH317149 A CH 317149A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
focusing screen
image
elements
cameras
screen
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Application number
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English (en)
Inventor
Sauer Edgar
Hans Dr Ruehle
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Zeiss Ikon Ag filed Critical Zeiss Ikon Ag
Publication of CH317149A publication Critical patent/CH317149A/de

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00—Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18—Focusing aids
    • G03B13/24—Focusing screens
    • G03B13/26—Focusing screens with magnifiers for inspecting image formed on screen

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description


      Einstellscheibe    für Kameras    Für Kameras sind schon Einstellscheiben  vorgeschlagen worden, die ausser einem licht  zerstreuenden (mattierten) Teil auch einen  durchsichtigen Teil aufweisen, wobei über die  ganze Einstellscheibe hin in regelmässigem  Wechsel eine Anzahl -matter und durchsich  tiger Elemente verteilt sind.

   Man gewinnt da  durch ein helleres Bild, aber sein     Gesamt-          eindriiek    ist durch den häufigen Wechsel  zwischen hellen     Luftbildteilehen    und dunk  leren     Mattbildteilchen    gegenüber der     Wirk-          liehkeit    störend verfälscht und eine Bild  schärfe     lässt    sieh     nur    indem verhältnismässig  bescheidenen Grade erzielen, der der     Matt-          seheibenmessmethode    grundsätzlich eigen ist.  



  Anderseits ist es bekannt, Mattscheiben  für Spiegelreflexkameras neuerdings     zusätz-          lieh    mit Elementen zur     parallaktisehen        Bild-          versehiebung,    z. B. mit einem Paar gekreuzter  Prismen, zu versehen. Der so hinzugetretene  Entfernungsmesser, der     nachder        Sehnittbild-          messmethode    arbeitet und den mittleren Teil  der Mattscheibe einnimmt, erleichtert die       Seharfeinstellung    und steigert die Einstell  schärfe. Aber das auf der Scheibe entworfene,  Gesamtbild ist wenig hell.

   Deshalb wurden  nach einer andern bekannten Ausführung die  der Bildverschiebung dienenden Elemente, die  im folgenden als      Sehärfenindikator         bezeien-          net    seien, auch schon auf einer     lichtdureliläs-          si.gen,    also nicht mattierten Scheibe ange  bracht. Zwar ist hier das Bild hell. Weil<B>je-</B>    doch bei vielen Aufnahmen im     Sueherbild     markante Linien, vornehmlich lotrechte, fehlen,  welche erforderlich sind, um mit einem       Schnittbildentfernungsmesser    genau einstel  len zu können, ist oft eine ordentliche Ein  stellmöglichkeit überhaupt nicht gegeben.  



  Demgegenüber vereinigt die     EinsteU-          scheibe    nach der Erfindung die geschilderten  Einzelvorteile der bekannten Einrichtungen  unter Ausschaltung deren Nachteile dadurch,       da,ss    sie in<B>je</B> für sich geschlossener Anord  nung sowohl einen lichtdurchlässigen Teil als  auch einen     liehtzerstreuenden    Teil und zu  gleich einen mit Elementen zur     pa        rallakti-          sehen        BilcIverschiebung    versehenen Teil ent  hält.

   Jetzt stehen dem suchenden Auge in  einem Gesamtbild von überraschender Hellig  keit zwei verschieden arbeitende Einstellmit  tel,     Schärfenindikator    und Mattfläche, zur  Verfügung, die einzeln<B>je</B> nach momentan  bester Eignung oder zur gegenseitigen Kon  trolle herangezogen werden können. Es ge  nügen für die Einstellmittel kleinere     Tei1115,-          chen    der ganzen Einstellscheibe, die zweck  mässig grösstenteils durchsichtig ist. Die Ein  stellmittel können neben- oder im Abstand  voneinander angeordnet sein und     irgend-          ,velchen    figürlichen     Umriss    haben.

   Vorteilhaft  ist es, den     Sehärfenin-dikator    mit     kreis±örmi-          ger        Umrisshnie    zentral in die     Mitteder    Ein  stellscheibe zu legen und ihn mit einer zweck  mässig     ring-förmigen    Mattfläche zu umgeben,      um die     hertim    sich das verhältnismässig grosse  durchsichtige Feld für die     Luftbildbetrach-          tun-    anordnet.

   Das helle     Gesamtbild    weist  dabei lediglich einen dunkleren Ring in der  Mitte     auf,    der das Auge den darin wieder  hell -wirkenden Schärfenindikator     unwillkär-          lieh    auf den Schwerpunkt des aufzunehmen  den Gegenstandes ausrichten und an diesem  zur Entfernungseinstellung Mass nehmen     lässt,     sei es durch den     Indikator    oder mittels der  Mattfläche.  



  Zum weiteren Helligkeitsgewinn, vornehm  lich nach den Bildecken hin, kann zusätzlich  zur Einstellscheibe und gegebenenfalls in kör  perlicher Verbindung damit noch eine Sam  mellinse     (Peldlinse)    vorgesehen sein. Die  Sammellinse kann als Stufenlinse     (Fresnel-          linse)    ausgebildet sein und man kann sie  neben der Mattierung     und    dem     Schärfon-          indikator    vorteilhaft auf derselben     Plaufläche     der Scheibe einarbeiten, so     dass    die Scheibe  nebst diesen Elementen in einem einzigen  Arbeitsgang     gepresst    oder gegossen werden  kann.  



  Besonders günstig wirkt sieh die erfin  dungsgemässe Einstellscheibe bei einäugigen  Spiegelreflexkameras aus, die mit einer Ein  richtung zur     Blendenvorwahl    versehen sind       -and    bei denen das Einstellen stets mit voll  geöffneter Blende vor sich geht.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise     Ausführungsforrn    der Einstell  scheibe nach der Erfindung schematisch     da"-          gestellt,    und zwar zeigt       Fig.   <B>1</B> eine Draufsicht und       Fig.    2 einen Querschnitt.  



  Zentral auf Mitte einer Planfläche der  durchsichtigen Einstellscheibe<B>1</B> ist ein       Sehärienindikator    2, z. B. aus zwei     geli:rei.iz-          ten    durchsichtigen Keilen mit zusammen       kreisförmigem        Umriss    angebracht, das heisst  aus der     Einstellseheibe        einstüekig    heraus-    -gearbeitet. Er kann auch eingesetzt sein.

   Den  Indikator umgibt ein ringförmiges Mattfeld  <B>3,</B> und zwar so,     dass    die Kreuzungslinie der       Keilflächen    der beiden Keile und die     Mattie-          rang    in einer Ebene (Einstellebene) liegen.  Die durchsichtige übrige     Grossfläehe    der     Ein-          stellseheibe    ist als Stufenlinse 4 ausgebildet.  Ihre Stufen sind derart fein,     dass    sie vom  suchenden Auge auch unter     Lupenbetraeh-          tung    kaum wahrgenommen werden.  



  Im Sucher einer Kamera entwirft die Ein  stellscheibe ein Bild, dessen gleichmässige  Helligkeit     nur    durch die etwas dunkler durch  scheinende     Ring-iläehedes    Mattfeldes<B>3</B> unter  brochen ist, aber ohne     dass    dadurch der Ein  druck des Gesamtbildes gestört wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einstellscheibe für Kameras, dadurch ge kennzeichnet, dass sie in<B>je</B> für sieh geschlos sener Anordnung sowohl einen liehtclurehläs- sigen Teil als auch 'einen liehtzerstreuenden Teil und zugleich einen mit Elementen zur parallaktischen Bildversehiebung versehenen Teil enthält.
    UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Einstellscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass die Elemente zur parallaktisehen Bildverschiebung auf der Scheibe zentral angeordnet und von einer Mattfläehe amgeben sind, um die herum der durchsichtige Teil angeordnet ist. 2. Einstellscheibe nach Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der licht durchlässige Teil als Stufenlinse ausgebildet ist.
    <B>3.</B> Einstellscheibe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente zur parallaktischen Bildversehiebung, die Mattierung und die Stufenlinse auf derselben Planfläche der Scheibe eingearbeitet sind.
CH317149D 1952-11-11 1953-10-28 Einstellscheibe für Kameras CH317149A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE317149X 1952-11-11

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ID=6150696

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CH317149D CH317149A (de) 1952-11-11 1953-10-28 Einstellscheibe für Kameras

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CH (1) CH317149A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207786B (de) * 1960-06-16 1965-12-23 Elbe Kamera Gmbh Reflexsucheranordnung fuer photographische Kameras

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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