CH317189A - Sich selbsttätig aufziehende Uhr - Google Patents
Sich selbsttätig aufziehende UhrInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B5/00—Automatic winding up
- G04B5/02—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch
- G04B5/04—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch by oscillating weights the movement of which is limited
- G04B5/06—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch by oscillating weights the movement of which is limited acting in one direction only
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Description
Sich selbsttätig aufziehende Uhr Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine sich selbsttätig aufziehende Uhr, bei wel- eh.er eine schwingbar gelagerte Masse über ein Untersetzungsgetriebe zum Aufziehen der Triebfeder dient. Gemäss der Erfindung ist. (las Untersetzungsgetriebe derart ausgebildet, class die Aufzugsmasse bei ihrer Bewegung mit verschieden grossen Untersetzungsverhältnissen auf die Triebfeder einwirkt. Der Erfindung liegt die durch Versuche betätigte Erkenntnis zugrunde, dass bei An wendung verschiedener Untersetzungsverhält- n isse zwischen der Aufzugsmasse und der Trieb feder eine bessere Ausnützung verschieden starker Bewegungen möglich ist und, eine mit einem solchen Aufzug ausgerüstete Uhr daher schneller und vollständiger aufgezogen wer den kann, als wenn das Untersetzungsverhält- riis einen konstanten Wert beibehält. In. den Fig. 1 bis 8 sind schematisch Aus- führungsbeispiele des Erfindüngsgegenstandes dargestellt. Die Fig g. 1 und 2 zeigen in zwei zueinander senkrechten Ansichten einen Selbstaufzug mit zwei Aufzugsmassen, die mit. verschiedenen Untersetzungsverhältnissen auf die Triebfeder einwirken, wobei noch das Untersetzungsver- hält.nis einer dieser Massen sich mit sich ändernder Stellung der Masse ändert. Die Fig. 3 zeigt ein Kurvenstück zur Be- wegungsübertra,a eng bei dem Aufzug gemäss Fig. 1 und 2. Die Fig. 4 und 5 zeigen in zwei zueinander senkrechten Ansichten ein Ausführungsbei spiel einer Selbstaufzugsuhr mit einer einzigen _Auf zugsrnasse. Die Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungs beispiel und die Fig. 7 und 8 zeigen in zwei Ansichten ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem sich mit sich ändernder Schwingungsrichtung das Untersetzungsverhältnis ändert. In den Fig. 1 bis 5 stellt 1 das Federhaus und 2 die von dem Federhaus umschlossene Triebfeder der Uhr dar. 3 ist die mit dem innern Ende der Triebfeder verbundene Feder welle, mit der das Rad 4 fest verbunden ist. Das Rad 4 steht mit einem Zwischentrieb 5 in Eingriff, das über die Welle 6 und einem Zwischenrad 7 mit dem Trieb 8 auf der Welle 9 in Verbindung steht. Mit der Welle" 9 ist ferner ein 10 fest verbunden, in das ein bei 11 im festen Uhrwerksteil schwenkbar gelagerter und durch eine nicht dargestellte Feder belasteter Sperrkegel 12 eingreift.. Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Aus führungsbeispiel ist schwenkbar um die Welle 9 ein Hebel 14 gelagert, der um den Zapfen 15 schwenkbar die Aufzugsklinke 16 trägt. Der Hebel 14 weist eine Anschlagnase 17 auf. In der Nähe dieser Anschlagnase 17 isst eine Welle 18 gelagert., die ihrerseits mit einer Aufzugs masse 19 versehen ist und anderseits einen Schaltstern 20 trägt. Mit dem Hebel 1.1 ist ferner eine schwache Feder 21 verbunden, die die Nase 17 im Ansehlag gegen den Sehal.t- sterRi 20 drückt. Eine zweite Aufzugsmasse 1.3 befindet sich am Ende des Hebels 14. Die Kurvenfläehen des Schaltsternes sind spiralförmig gekrümmt, wobei deren Verlauf zwischen demjenigen einer archiniedisehen und demjenigen einer logarzthmisehen Spirale liegt. In Fig. 3 ist mit iI deren Verlauf gezeigt, Zoobei die gestrichelte Linie A eine arehinie- disehe und die striehpunktierte Linie I, eine logarithmische Spirale darstellt. Die Steigung wird hierbei zweckmässig so gross gewählt, dass bei einem Winkel. von 20-30 m'erad'e ein Zahn gesehaltet wird. Bei Bewegungen der Uhr in Riehtung par allel, zum rechten und linken Blattrand erfol-,t der Aufzug ausschliesslich dureh die Masse 1@9, wobei sich mit Änderung d'er Lage des Sehalt sternes das Untersetzungsverhältnis ändert. Dureh relativ kräftige Bewegungen der Uhr parallel zum untern Blattrand wird die Zug feder dureh die Masse 13 relativ sehnen auf gezogen. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4- und 5 trägt die mit dem Schaltrad 10 verbun dene Welle 9 ein elliptisch geformtes Zahnrad 22, das auf dieser 'G'elle frei drehbar ist und das bei 23 eine in das Sehalt.rad 10 eingrei- feilde Sehaltklinke 24 trägt. Mit dem ellip- tisehen Zahnrad 22 steht ein gleichgro-sses Zahnrad 25 im Eingriff, das ebenso wie das andere Zahnrad um einen Ellip.senbr ennpunkt drehbar gelagert ist. Das Ellipsenrad 25 ist mit. einer @Velle 26 fest verbunden, die aueh die Aufzugsmasse 27 trägt. Die beiden ellip tischen Zahnräder 22 und 25 sind so geformt, dass die Summe der beiden Teilkreisradien im Eingriffspiulkt jeweils konstant ist, so dass bei geeigneter Formgebung der Zähne die beiden elliptischen Räder ohne grosse Reibungsver luste miteinander kämmen. Bei dem dargestell- ten Ausführungsbeispiel ändert-sieh das Unter setzungsverhältnis je naeh der Stellung d'er bei den elliptischen Räder im Verhältt.nis 4: 1, so dass sieh auch die Gesamtimtersetzung in diesem Verhältnis ändert. Es empfiehlt. sieh hierbei, die relative Lage von Aufzugsmasse und dem mit ihr verbundenen Antriebsrad einstellbar vorzusehen, um beim Tragen der Uhr die jeweils günstige Lage einstellen zu können. Bei dem Ausführlinä Beispiel gemäss Fig. 6 ist. in dem 'ss'eg der halbkreisförmigen Auf zugsmasse 28 ein. als Feder 29 ausgebildetes Pufferglied vorgesehen, das deren Bewegung auf einen Winkel begrenzt, welcher kleiner als 360 , z. B. 160 , wie in der Zeiehnung gezeigt ist, sein kann. Ausserdem sind nieht.darge- stellte Mittel vorgesehen, um die relative Lage zwisehen der Aufzugsmasse 28 und dem ellip- ti-sehen Rad 25' und damit. das mittlere Unter- setzungsverhä.ltnis ändern zti können. Dieser Aufzug arbeitet in, gleieher Weise wie jener 11eillä.ss Füg. 4 und 5. Bei dem. Ausführungsbeispiel geinäi.') den Fig. 7 und 8 sind auf der Sehaltradwelle 9 zwei versehieden grosse Zahnräder 30 und 37 lose gelagert, von denen jedes mit einer Sehalt- klinke 32 und 33 in: die Verzahnung des Sehaltra.des 10 eingreift. Das kleinere Zahn rad 30 steht mit einem Zahnrad 34 direkt in Eingriff, das fest auf der auch die Aufzugs masse 35 tragenden Welle 36 befestigt- ist.. Das grössere auf der Welle 9 lose gelagerte Zahn rad 31 ist mit. einem Zwisehen- oder Umkehr rad 37 im Eingriff, das ebenfalls in das Zahn rad 34 eingreift. Die Wirkungsweise dieser Ausführungs form ist. folgende: Bewegt. sieh die Aufzugs masse im Uhrzeigersinn entspreeliend Fig. 8, so wird die Triebfeder über die Zahnräder 3-t und 30 und die Schaltklinke 32 aufgezogen. Bei einer Bewegung eiltgegen dein U hrzei-er erfolgt der Aufzug bei grösserer Untersetzung über das Umlenkrad 37, das Zahnrad 31 und die Sehaltklinke 35.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sieh selbsttätig aufziehende Uhr, bei wel- eher eine schwingbar gelagerte Masse über ein Untersetzungsgetriebe zum Aufziehen der Triebfeder dient, gekennzeiehnet durch eine derartige Ausbildung des Untersetzungsge- triebes,dass die Aufzugsmasse bei ihrer Bewe- gong mit verschieden grossen Untersetzungs- verhältnissen auf die Triebfeder einwirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet., dass die Uhr eine Aufzugsmasse aufweist, welche bei sieh ändernder Stellung mit sich änderndem Untersetzungsverhä:ltnis auf die Triebfeder einwirkt.. 2.Uhr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die Aufzugsmasse bei sieh ändernder Schwingungsrichtung mit sich änderndem Untersetzungsverhältnis auf die Triebfeder einwirkt. 3. Uhr nach Patenta.nsprLich, gekennzeieh- net durch zwei Aufzugsmassen, die mit ver- sehiedenem Untersetzungsverhältnis auf die Triebfeder einwirken. 4.Uhr nach Patentansprueh und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugsmasse mit einem Schaltstern (20) ver sehen ist., gegen den ein mit einer Schaltklinke (16) verbundener Hebel (14) unter dem I)ruek einer Feder (21) mit einer Nase (17) anliegt (Fig. 1 und 2). 5.Uhr nach Patentansprueli und Unter ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurv enfl.ächen des Schaltsternes na.cb Kurventeilen geformt. sind, deren Verlauf zwi schen denjenigen einer archimedischen und (lenjenigen einer logarithmischen Spirale liegt. 6.Uhr nach Patentanspi-tich und Unter ansprüchen 3, 4 und 5-, dadurch gekennzeich net, dass mit dem Ende des Hebels (14) eine cbenfall's als Aufzugsmasse wirkende weitere hasse (13) verbunden ist (Fig. 1 und 2). 7. *Uhr nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der sieh ändernden Stellung veränderliche Untersetzungsverhältnis durch wenigstens ein unrundes Zahnradpaar hergestellt wird. B.Uhr nach Patentanspruch und! Unter ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das unrunde Zahnradpaar aus mitein ander in. Eingriff stehenden elliptischen Zahn rädern besteht, die um eine durch einen ihrer Brennpunkte gehende Achse drehbar gelagert sind. 9.Uhr nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeich- net, dass eines der beiden unrunden Zahnräder mit der Aufzugsmasse einstellbar verbunden ist und das andere auf der Schaltradwelle lose drehbar gelagert ist und eine Schaltklinke trägt. 10.Uhr nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 7, 8 und 9, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Pufferglied vorgesehen ist, das den Bewegungsbereich der Aufzugsmasse auf .einen Winkel begrenzt, welcher kleiner ist als 360 . 11.Uhr nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine frei umlaufende Aufzugsmasse nach beiden Seiten aufzieht, wobei das Untersetzungsver- hältnis für beide Aufzüge verschieden gross gewählt ist und für den mit grösserer Unter setzung arbeitenden Aufzug ein Umkehrschalt- rad (37) vorgesehen ist (Fig. 7 und 8).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE317189X | 1951-12-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317189A true CH317189A (de) | 1956-11-15 |
Family
ID=6150709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317189D CH317189A (de) | 1951-12-12 | 1952-12-08 | Sich selbsttätig aufziehende Uhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317189A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH669083GA3 (en) * | 1987-04-15 | 1989-02-28 | Decorative pendulum weight for watch - has small weight oscillating within window in face of watch |
-
1952
- 1952-12-08 CH CH317189D patent/CH317189A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH669083GA3 (en) * | 1987-04-15 | 1989-02-28 | Decorative pendulum weight for watch - has small weight oscillating within window in face of watch |
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