CH317389A - Vorrichtung zur Aufnahme eines Kindes - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme eines Kindes

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CH317389A
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Mueller-Knorr Helga
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Mueller Knorr Helga
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Description


  Vorrichtung zur Aufnahme eines     Kindes       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  mit an einem geschlossenen Rahmen aufge  hängten Sitz, zur Aufnahme eines Kindes.  



  Es ist eine Vorrichtung mit einem an  einem geschlossenen Rahmen elastisch aufge  hängten Sitz     bekannt.    Diese Vorrichtung hat  den     1\Tachteil,    dass der Rahmen mittels Stre  ben mit einem zweiten, parallelen Rahmen mit  Laufrollen verbunden ist, so dass das Ganze  einen Laufstuhl bildet, für andere Zwecke  praktisch aber nicht verwendet werden kann  und bei Nichtgebrauch einen beträchtlichen  Raum zur Unterbringung beansprucht.  



  Eine weitere bekannte     Vorrichtung    weist  ebenfalls zwei     unter    sich parallele Rahmen  auf, von denen der     eine    als Träger eines ela  stisch aufgehängten Kindersitzes dient, wäh  rend der zweite Rahmen mit Laufrollen aus  gestattet ist. Zur Verbindung der beiden Rah  men dienen Stützen; wobei sowohl die letz  teren als auch die Rahmen aus Rohrstücken  gebildet und durch     muffen-    und     stabförmige     Verbindungsmittel     zusammensteckbar    sind.  Durch diese Ausbildung ergibt sich eine zer  leg- und     zusammensetzbare    Vorrichtung, die  aber     äuch    nur zum Gebrauch als Laufstuhl  vorgesehen ist.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung unter  scheidet sich von den     bekannten    Ausführungs  formen zwecks Vermeidung der genannten  Nachteile dadurch, dass der Rahmen mit Or  ganen zur wahlweisen lösbaren     Anordnung     von Aufhänge- und Stützmitteln versehen ist,         zwecks    Ermöglichung des Gebrauches des  Rahmens mit dem Sitz für verschiedene Ver  wendungszwecke.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es zeigt schematisch:       Fig.l    die Vorrichtung im Schaubild zur  Verwendung als Laufstuhl ausgebildet,       Fig.2    die Vorrichtung zur Verwendung  als Schaukel ausgebildet,       Fig.    3 die Vorrichtung als an einem Tisch  befestigter Stuhl und       Fig.    4 ein Detail der Anordnung von Stüt  zen der Vorrichtung bei ihrer Verwendung an  einem Tisch.  



  Die Vorrichtung weist einen in sich ge  schlossenen Rahmen 1 auf, der die Form eines       ungleichseitigen    Polygons hat und vorzugs  weise aus einem Rohr, beispielsweise Stahl  rohr, hergestellt ist, aber auch aus einem an  dern Profilstück gebildet sein könnte. Am  Rahmen 1 ist ein die Form eines oben offenen  Sackes 2 aufweisenden, zur Aufnahme eines  Kindes bestimmten Sitzes mittels Haltemittel  3 aufgehängt, die ein Wegnehmen des Sitzes  erlauben.

   Als Haltemittel eignen sich beispiels  weise Seilstücke mit einem     hülsenförmigen     Organ mit Innengewinde am einen Ende und  mit einem     bolzenartigen    Organ mit Schrau  bengewinde am andern Ende, welch letzt  genanntes Organ in das erstgenannte Organ  zur Bildung eines in sich geschlossenen ring  förmigen     Haltemittels        eingesehraubt    werden      kann. Die Seilstücke könnten     einerends    auch  einen Ring     und        anderends    einen Karabiner  haken aufweisen, der am Ring     einhängbar    ist.  Per die Öffnung     begrenzende    Rand des Sackes  ist selbst an einem Rahmen 4 befestigt.

   Der  Sack 2 besitzt beim Boden zwei seitliche Öff  nungen 5 zum Durchstecken der Beine des  Kindes.  



  Am Rückenteil des Rahmens 1 ist gemäss       Fig.1    eine Stütze     6a,    und an dessen beiden  Seitenteilen sind sich gegenüberliegend je eine  Stütze 6 mit je einer     Laufrolle    7 angeordnet.  Eine weitere gabelförmige Stütze 6b mit zwei  Laufrollen 7 befindet sich der Stütze     6a    gegen  über am     vordern    Rahmenteil.

   Jede der vor  handenen Stützen ist an ihrem den Laufrollen  abgekehrten Ende mit einem Stift versehen,  der zum Beispiel eine Querbohrung aufweist  und sich zum Anordnen der Stütze am Rah  men 1 in eine an diesem     befestigte    Büchse 9  bzw.     9a    einstossen lässt, Um ein Abfallen der  Stützen zu vermeiden, sind an den Büchsen 9  bzw.     9a    Bohrungen vorgesehen, die das Durch  stecken von Haltestiften ermöglichen, welche  sich dabei auch durch die Querbohrungen der       Stützenstifte    schieben. Die Haltestifte sind  zur Aufnahme von Sicherungsstiften 8 als       Feststellmittel    ausgebildet.

   Es könnten auch  an den Büchsen Stellschrauben vorgesehen  sein, die sich beim Einschrauben durch die  Bohrungen in den     Stützenstiften    schieben.  Die Stützen 6,     6a    und 6b lassen sieh nach  ihrer Anordnung am Rahmen nicht um die       Büchsenaxe    drehen, indem die Stifte und ent  sprechend das Loch der Büchsen zweckmässig  quadratischen Querschnitt aufweisen, ohne  dass aber dadurch die     Lenkbarkeit    der auf  dem Boden abgestellten     Vorrichtung    beein  trächtigt wird, da jedes die betreffende Lauf  rolle lagernde Gabelstück an der Stütze all  seitig um eine     vertikale        Axe    frei drehbar ist.  



  Die Vorrichtung mit den angeschlossenen  Stützen 6, 6a und 6b ergibt einen Laufstuhl,  der an     fünf        auseinanderliegenden    Stellen auf  dem Boden ruht, da die eine Stütze mit zwei  Laufrollen versehen ist. Das Kippen dieses  Laufstuhls nach irgendeiner Seite hin ist  praktisch ausgeschlossen, zumal das Kind auf    seinem Sitze nur beschränkte Bewegungsmög  lichkeiten hat.  



  Nach     Wegnahme    der Stützen mit den  Laufrollen     kann    der Rahmen 1 mit dem Sitz 2  als tragbarer Sitz verwendet werden oder  aber es lässt sich der Rahmen 1 mit dem Sitz  2, wie     Fig.    2 zeigt, mittels an den Büchsen 9  und     9a    zu befestigenden Tragseilen 10 -zwecks  Verwendung als Schaukel an einem Haken  aufhängen, wobei die Tragseile     anderends    am  einen Ende einer Feder 11 befestigt sind,     wäh-          r        end    das zweite Ende der letzteren am Haken  einzuhängen ist.

   Zufolge der Zwischenschal  tung der Feder 11 lassen sich mittels der  Schaukel Auf- und Abwärtsbewegungen in  vertikaler Richtung oder aber Auf- und Ab  wärtsbewegungen zusätzlich zu den Schaukel  bewegungen ausführen.  



  Der Rahmen 1 mit dem Sitz 2 kann auch  an einem Tischblatt (Fug. 3) befestigt werden.  Zu diesem Zweck ist die am Vorderteil be  findliche Büchse     9a    in der Rahmenebene an  geordnet und mit einem durchgehenden axia  len Loch versehen, um das Anstecken einer       Sehraubenzwinge    12 durch die Büchse am  Tischblatt von der Rahmeninnenseite her zu  ermöglichen. Der eine: Sehenkel der Schraub  zwinge 12 ist bei vierkantigem Loch der  Büchse     als        Vierkantstift    zur Einführung in  die Büchse 9a ausgebildet. Dies hat zur Folge,  dass der Rahmen 1 nach erfolgter Befestigung  am Tischblatt weder nach der einen noch nach  der andern Seite kippen kann.

   Zum Abstüt  zen des Rahmens 1 an der Rückseite dienen  die Stütze     6a    sowie die beiden seitlichen Stüt  zen 6. Die Stütze     6a    mit den auf beiden Sei  ten des gabelförmigen     Radachshalters    mit  schräg zur     Gabelstückachse    gerichteter     Loch-          aehse    befestigten Büchsen 9b, in welche die  Stifte der beiden seitlichen Stützen 6 gesteckt  werden, bildet mit den letzteren zusammen  ein stabiles     Abstützorgan    für den Rahmen  rückteil.

   Durch die schräge Anordnung der  zwei Büchsen. 9b sowie durch die in     Fig.    3 und       Fig.    4 dargestellte Form der Stützen 6,     6a     lassen sich zwei verschiedene Höhen des Ab  stützorgans erreichen, je nachdem man die  Stützen 6 in der gezeichneten oder um 180       gedrehten Lage einsteckt. Durch die Anord  nung eines solchen Stützorgans wird eine Ver  teilung des Gewichtes auf drei Stellen er  reicht, wodurch eine Beschädigung des Tisch  Blattes praktisch ausgeschlossen ist.  



  Die Stützen der Vorrichtung lassen sich bei  Nichtgebrauch der letzteren ohne Anwendung  von Werkzeugen vom Rahmen 1 entfernen  und die Einzelteile auf kleinstem Raume ver  sorgen. Der     sackförmige    Sitz 2 ist vorzugs  weise aus Textilien hergestellt und leicht aus  wechselbar. An Stelle von     Textilmaterial     könnte auch Kunststoffmaterial vorgesehen  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung mit an einem geschlossenen Rahmen aufgehängten Sitz, zur Aufnahme eines Kindes, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen mit Organen zur wahlweisen lös baren Anordnung von Aufhänge- und Stütz mitteln versehen ist, zwecks Ermöglichung des Gebrauches des Rahmens mit dem Sitz für verschiedene Verwendungszwecke. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rahmen an je zwei einander gegenüberstehenden Stellen Büchsen mit Vierkantloch zum Einstecken von an den Enden der Stützmittel befindlichen Vierkantstiften trägt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Stützmittel Stützen mit je wenigstens einer Laufrolle, die in einem an der Stütze in einer Ebene allseitig drehbaren Gabelstück gelagert ist, vorgesehen sind und mindestens ein Stützmittel an dem die Laufrolle tragen den Gabelstück mindestens eine Büchse mit einem Vierkantloch zur Aufnahme des Vier kantstiftes eines weiteren Stützmittels auf weist, so dass die Bildung eines aus mindestens zwei zusammengeschlossenen Stützmitteln ge bildeten Stützorgans möglich ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die am vordern Rahmenteil be findliche Büchse ein mit seiner Achse in der Rahmenebene liegendes Loch aufweist, zwecks Ermöglichung der Aufnahme eines Schenkels einer zur Befestigung des Rahmens an einem Tischblatt bestimmten Schraubzwinge von der Rahmeninnenseite her. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am Gabelstück für die Laufrolle eines Stützmittels zwei Büchsen mit schräg zur Gabelstückachse gerichteter Lochachse so angeordnet sind, dass durch die Anordnung zweier weiterer Stützmittel in zwei um 180 gedrehten Lagen zwei verschiedene Höhen des Stützorgans erreicht werden können. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine am Vorderteil des Rahmens befindliche Büchse mit ihrer Achse in der Rahmenebene angeordnet und mit einem durchgehenden vierkantigen Loch versehen ist, in welches eine Zwinge mit dem einen als Vierkantstift ausgebildeten Schenkel eingeführt werden kann, um den Rahmen am Tischblatt zu befestigen.
CH317389D 1955-11-18 1955-11-18 Vorrichtung zur Aufnahme eines Kindes CH317389A (de)

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US5158313A (en) * 1991-08-12 1992-10-27 Becker Sharon L Wheeled walker

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BE554128A (de) 1957-01-31
FR1163120A (fr) 1958-09-23

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