CH317408A - Schlauchgewebe mit einer elastisch deformierbaren Einlage sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung - Google Patents

Schlauchgewebe mit einer elastisch deformierbaren Einlage sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung

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CH317408A
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CH
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tubular fabric
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elastically deformable
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Inventor
Rob Scharpenack Alex
Stapperfend Karl
Original Assignee
Scharpenack & Teschenmacher Gm
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D3/00Woven fabrics characterised by their shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Schlauchgewebe mit einer     elastisch        deformierbaren    Einlage     sowie    Verfahren und Vorrichtung  zu     seiner    Herstellung    Insbesondere für die Verwendung als       Wäscheträgerbänder    sind Schlauchgewebe be  kannt, in die eine     Einlage    aus Schaumgummi,       Kunststoffschaum    oder dergleichen eingezogen  oder     einkonfektioniert    ist, um ein Einschnei  den des Trägers in die     Schulterpartie    des  menschlichen     Körpers    zu vermeiden und den  Druck abzuschwächen.     Zweckmässigerweise     ist die Einlage einseitig, z.

   B. mit einem Nes  selband, kaschiert, damit der Einlagewerkstoff  die erforderliche Zugfestigkeit erhält. Das  Konfektionieren eines Schlauchgewebes mit  nachgiebiger Einlage erfolgt bisher in der  Weise, dass ein Einlagestreifen zwischen zwei  Flachbänder gelegt wird und die Ränder der  beiden Bänder miteinander vernäht werden.  Daraufhin werden an den Enden der Einlage       Vernähungen    über die ganze Breite der Bän  der angebracht; die den Schlauch begrenzen,  damit sich die Einlage nicht verschieben     kann.     Auch ist es bekannt, von einem endlos ge  webten Schlauchband einzelne Stücke in er  forderlicher Länge abzuschneiden und die  weiche Einlage von Hand einzuschieben.

   Der  artig ausgeführte Trägerbänder sind aber  wegen ihrer umständlichen Herstellungsweise  verhältnismässig teuer und haben sich dieser  halb noch nicht     durchzusetzen    vermocht.  



  Diese Nachteile sollen durch das erfin  dungsgemässe Verfahren beseitigt werden.    Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass man  die Einlage bei der Herstellung des Schlauch  gewebes in dieses einwebt.    Das Verfahren     kann    im einzelnen so vor  sich gehen; dass     eine    endlose Einlage zwischen  den zweckmässig seitlich versetzten Schäften  eines Bandwebstuhls dem     Webriet    laufend zu  geführt     wird    und das     Webriet    in einer dem  Querschnitt der Einlage entsprechenden Füh  rung     durchdringt,    wobei über und unter der  Führung je ein Fach gebildet wird, das im  Zusammenwirken mit je einer     Schussapule    die  obere bzw.

   untere Seite des Schlauchgewebes  herstellt     und    diese an den Kanten verbin  det. Hierdurch wird erreicht, dass das mit Ein  lage versehene Schlauchgewebe den     Webstuhl     im fertigen Zustande verlässt und kein Kon  fektionieren mehr erforderlich ist. Das Band  kann als     endlose    Rolle auf den Markt ge  bracht werden, damit sich die Verbraucher  selbst zum Beispiel Tragbänder für Büsten  halter oder dergleichen daraus     zuschneiden     können.  



  Durch dieses Verfahren kann eine wesent  liche Verbilligung des Erzeugnisses erreicht  werden, selbst unter Berücksichtigung der  Tatsache, dass mehr Einlagewerkstoff ein  gesetzt werden muss als bei konfektionierten  Tragbändern, wo eine Einlage jeweils nur in         rtin         der tatsächlich, z. B. auf der Schulterpartie,  aufliegenden Länge benötigt wird.  



  Um Einlagewerkstoff einzusparen, kann  der die eigentliche Einlage bildende, elastisch       deformierbare    Werkstoff abschnittsweise un  terbrochen sein, während ein den Werkstoff  tragendes Tragband im     Schlauchgewebe    end  los fortläuft. Ein weiterer Vorteil dieser Mass  nahme ist darin zu sehen, dass die Band  abschnitte     zwischen    den nachgiebigen Ein  lagen nunmehr durch das durchgehende Trag  band versteift werden. Gerade an diesen freien  Abschnitten werden üblicherweise die Knöpfe       befestigt    bzw.     Knopflöcher    ausgeschlagen, so  dass die Verfestigung dieser Bandteile ein  Ausreissen des Gewebes verhindert.  



       Als        elastisch        deformierbarer        Werkstoff          kann    insbesondere     Schaumgummi,        Kimststoff-          sehaum    oder dergleichen dienen.  



  Zur     Durchführung    des Verfahrens gemäss  der Erfindung dient     zweckmässigerweise    die  erfindungsgemässe Webvorrichtung, die ein       Webriet        und    Schäfte aufweist,

   wobei das     Web-          riet    eine Führung für die Einlage mit einer  dem Querschnitt der Einlage     entsprechenden          Öffnung    besitzt und wobei die     Rietstäbe    über  und unter der     Führtmg    durch deren Öffnung       unterbrochen    sind     und    seitlich der Führung       einige    nicht     unterbrochene        Rietstäbe    verlau  fen.  



  Das Verfahren sowie die zu seiner Durch  führung dienende     Webvorrichtung    und ein  Schlauchgewebe mit Einlage gemäss der Er  findung werden im folgenden an Hand der       Zeichnung    beispielsweise beschrieben und er  läutert. Es zeigt:       Fig.1    eine     schematische    Darstellung eines  Ganges an     einem    Bandwebstuhl     im    senkrech  ten Schnitt durch das Schlauchgewebe,       Fig.    2 dasselbe in Draufsicht und       Fig.    3 ein     Webriet    in     Ansicht.     



       Fig.    4 zeigt einen Längsschnitt durch ein  Schlauchgewebe mit elastisch nachgiebiger  Einlage und       Fig.    5 eine schaubildliche Darstellung des  selben.  



       Fig.    6 und 7 sind Querschnitte nach       VI-VI    bzw.     VII-VII    in     Fig.4.       Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf  die Herstellung eines Trägerbandes für Bü  stenhalter mit einer Einlage aus Schaum  gummi *von flachrechteckigem Querschnitt.

    Die Einlage 4- wird der Webstelle in Rich  tung der     Kettfäden    5-8 zugeführt     (Fig.1),     wobei die Schäfte 9 seitlich versetzt sind, um  die Einlage 4 durchzulassen     (Fig.2).    Der  Öffnungswinkel     zwischen    den mittleren     Kett-          fäden    wird um so kleiner, je grösser der Ab  stand zwischen den Schäften 9 und dem     Web-          riet    10 ist. In     Fig.    2 ist dieser Abstand gegen  über den Abmessungen des Bandes 11 zur  Verdeutlichung der     Anordnung    verkleinert.

    Die Einlage 4 durchdringt in ihrem weiteren  Verlauf das     Webriet    10 in einer     Führung    12  (Fug. 3), deren Öffnung entsprechend dem  Querschnitt der Einlage ausgebildet ist.  



  Die     Kettfäden    5, 6 bilden ein oberes und  die     Kettfäden    7, 8 ein unteres Fach, indem sie  zwischen den von der Führung 12 unterbro  chenen     Rietstäben    verlaufen und von den  Schäften 9 entsprechend gesteuert werden.  Die     Kettfäden    5, 6 und 7, 8 bilden im Zusam  menwirken mit den beiden     Schussspulen    13, 14  die beiden flachen Seiten     11a    und 11b des  Schlauchbandes.

   Die zwischen den seitlich von  der Führung 12 befindlichen, nicht unterbro  chenen     Rietstäben    verlaufenden     Kettfäden    bil  den ein grosses Fach und binden mit beiden       Schussfäden    ab, wodurch die Kanten 15 des  Ober- und Unterbandes miteinander verbun  den werden.  



  Durch die Führung 12 im     Webriet    10 und  die doppelte Fachbildung wird es auf ein  fache Weise ermöglicht, eine endlose Einlage  beliebigen Querschnittes fortlaufend in ein  Schlauchgewebe einzuweben. Die Einlage 4  kann auf ihrer ganzen Länge den gleichen  Querschnitt haben, sie kann aber auch ab  schnittsweise so unterbrochen     sein,    dass stel  lenweise nur das Tragband die     Webvorrich-          tung    durchläuft.  



  Ein derartig hergestelltes Schlauchgewebe  ist in     Fig.4    bis 7     veranschaulicht.    Die ela  stisch nachgiebige Einlage 4 ist auf ihrer  Unterseite mit einem Nesselband 4a kaschiert  und in ein Schlauchgewebe 11 eingearbeitet.      Während das Band 4a endlos ist, ist die Ein  lage 4 abschnittsweise unterbrochen. Zwischen  zwei     Schlauchgewebestücken    mit nachgiebiger  Einlage 4 befindet sich daher jeweils ein Ge  webestück 11c, in dem sich keine Einlage be  findet, sondern nur das     'Band    4a. Um von  einem derartig hergerichteten Schlauchband  Tragbänder herzustellen, wird dasselbe etwa  in der Mitte eines jeden     Bestandteils    11c  durchgeschnitten.

   Die Bandteile mit der nach  giebigen Einlage dienen dann als Schulter  auflage, während die dünnen Bandenden zur  Befestigung von Knöpfen oder zum Ausschla  gen von Knopflöchern bestens geeignet sind.  In     Fig.    4     und    5 sind aus Gründen der mass  stäblichen Darstellung sowohl die Bandteile  11c als auch diejenigen mit einer Einlage  unterbrochen gezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Schlauch geweben mit einer elastisch deformierbaren Einlage, dadurch gekennzeichnet, dass man die Einlage bei der Herstellung des Schlauch gewebes in dieses einwebt. II. Webvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einem Webriet und Schäften, dadurch gekennzeicl.- net, dass das Webriet eine Führung für die Einlage mit einer dem Querschnitt der Ein lage entsprechenden Öffnung aufweist,
    wobei die über und unter der Führung angeordne ten Rietstäbe durch die Öffnung unterbro chen sind und dass seitlich der Führung einige nicht unterbrochene Rietstäbe vorgesehen sind. III. Schlauchgewebe mit einer Einlage, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein endloses Tragband, welches mindestens teilweise mit elastisch deformierbarem Mate rial belegt ist, in ein Schlauchgewebe einge webt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Einlage zwi schen den Schäften eines Bandwebstuhls dem Webriet laufend zugeführt wird und dass sie dieses in einer ihrem Querschnitt entspre chenden Führung durchdringt, wobei über und unter der Führung je ein Fach gebildet wird, das im Zusammenwirken mit je einer Schussspule die obere bzw. untere Seite des Schläuchgewebes herstellt und wobei eine Ver bindung der Ober- und Unterseite an den Kanten erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die Einlage in Form eines endlosen Bandes einwebt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Einlage in Form eines endlose, auf einem endlosen Tragband angeordneten Bandes einwebt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die Einlage in Form von Abschnitten, die atü einem end losen Tragband angeordnet sind, einwebt. 5.
    Webvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte senkrecht zur Zuführrichtung der Einlage um deren Breite versetzt sind, derart, dass die Einlage zwischen, den Schäften hindurch- geführt werden kann. 6. Schlauchgewebe nach Patentansprudh III, dadurch gekennzeichnet, dass das elastisch deformierbare Material abschnittweise auf dem Tragband angeordnet ist. 7.
    Schlauchgewebe nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass das Trag band auf seiner ganzen Länge mit elastisch deformierbarem Material belegt ist.
CH317408D 1953-06-18 1954-06-03 Schlauchgewebe mit einer elastisch deformierbaren Einlage sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung CH317408A (de)

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