CH317414A - Formgerechter, flachgewirkter Damenstrumpf - Google Patents
Formgerechter, flachgewirkter DamenstrumpfInfo
- Publication number
- CH317414A CH317414A CH317414DA CH317414A CH 317414 A CH317414 A CH 317414A CH 317414D A CH317414D A CH 317414DA CH 317414 A CH317414 A CH 317414A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- stitches
- stitch
- thread
- stocking
- row
- Prior art date
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 3
- 210000002683 foot Anatomy 0.000 description 3
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 2
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 210000003423 ankle Anatomy 0.000 description 1
- 238000009940 knitting Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
- D04B11/26—Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration
- D04B11/28—Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Socks And Pantyhose (AREA)
Description
Formgerechter, flachgewirkter Damenstrumpf Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines formgerechten, flachgewirkten Damen strumpfes, der für den Gebrauch vollkommene Maschinensicherheit besitzt und ferner durch grössere Längsdehnung eine bessere Passform hat, als bekannte flachgewirkte Damen strümpfe, insbesondere solcher mit Rund ferse, die bekanntlich überschüssige Ware im Fussgelenk besitzen.
Bei bekannten Ausführungsarten von ma schensicheren Strümpfen besteht der Nachteil, dass solche Strümpfe nicht- formgerecht herge stellt sind.
Der erfindungsgemässe Strumpf zeichnet sich dadurch aus, dass er mit einer Rundferse versehen ist und ausschliesslich .des aus glatter Maschenware gebildeten Randes und einiger Endreihen der Fussspitze aus einer Maschen ware besteht, bei welcher eine Maschenreihe aus kurzen Maschen mit einer Maschenreihe aus längeren Maschen abwechseln, wobei in der Reihe mit kurzen Maschen nur in jedem zwei ten Maschenstäbchen eine Masche gebildet ist, während die dazwischenliegenden Schleifen des betreffenden Fadens in der folgenden, vollständigen Maschenreihe mit jeder zweiten Masche dieser Maschenreihe mit zu doppel- fädigen Maschen gebildet sind,
die kürzer als die einfädigen langen Maschen dieser Reihe sind, un'd dass die verschiedenartigen Maschen derart versetzt zueinander sind, dass in jedem Maschenstäbehen immer eine doppelfädige Masche, eine kurze Masche und eine lange Masche usw. miteinander verbunden sind.
Das Bilden von Maschenreihen mit Ma schen verschiedener Länge schafft unterschied liche Zugverhältnisse der Maschen zueinander und ermöglicht damit in Verbindung mit der vorgesehenen gegenseitigen Lage der Maschen einen Strumpf mit einer für den Gebrauch vollkommenen Maschensicherheit zu erhalten.
Es kann sich beim Strumpf nach der Er findung um einen normallangen Damen strumpf oder auch einen Damenkniestrumpf handeln.
In der Zeichnung ist der erfindungsgemässe Strumpf beispielsweise dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 das Maschenbild eines Ausschnittes des Strumpfes, mit der Randmaschenbildung gemindert und erweitert, Fig. 2 schematisch den ganzen Damen strumpf.
Die Striunpfware nach Fig. 1 besteht ab wechselnd aus Maschenreihen aus dem Faden a. mit kurzen Maschen und Maschenreihen aus dein Faden b mit längeren Maschen. Bei der Bildung der Maschenreihe aus dem Faden a werden nur die Maschen B, und zwar nur in jedem zweiten Maschenstäbchen, gebildet, während die dazwischenliegenden Schleifen des Fadens a erst bei der Bildung der folgen den, vollständigen Maschenreihe aus dem Fa den b mit jeder zweiten Masche dieser Reihe mit zu doppelfädigen Maschen D zwischen den langen Maschen A dieser Maschenreihe gebil det werden.
Die Maschen D sind kürzer als die Maschen A, aber länger als die Maschen B. Durch das Verarbeiten dieser Schleifen des Fadens a mit den kürzeren Maschen aus dem Faden<I>b</I> zu Maschen<I>D</I> werden die Maschen<I>B</I> zusammengezogen und bilden dadurch eine ganz kurze Sperrmasche vor der darauffol- genden grossen Masche A.
Um nun in Rich tung der Maschenstäbchen abwechselnd Sperr maschen D zu erhalten, sind die verschieden artigen Maschen derart versetzt zueinander, dass in jedem Maschenstäbchen immer eine doppelfädige Masche<I>D,</I> eine Sperrmasche<I>B,</I> dann eine lange Masche A, eine doppelfädige Masche D usw, abwechseln. Die grosse Masche A entsteht dadurch, dass beim Bilden der Maschenreihe aus dem Faden a keine Masche durch die Masche A hindurch gebildet wird.
Da bei der Herstellung dieser Ware bei der Bildung der Reihe mit kurzen Maschen B abwechselnd keine Randmasche, sondern nur ein Fadenhenkel, der erst in der folgenden Reihe mir Masche verarbeitet wird, entsteht, muss - tun einen festen regulären Seitenrand zu erhalten - dieser in dreifädigem Faden wechsel (Fäden 1, 2 und 3) wie bei dem sog- genannten Ringlosverfahren hergestellt wer den, wie der Warenrand (Fig. 1) zeigt. Die ser reguläre feste Seitenrand erstreckt sich,
abgesehen vom obern Strumpfrand R, über den ganzen Strumpf. Das Mindern dieser maschensicheren Ware erfolgt nur durch Ein decken von Maschen A und D. Diese. einge deckten Maschen A und D sind in der Fig. 1 mit x bezeichnet. Diese ein- bzw. übergedeck ten Maschen x können vom Warenrand be liebig weit weg nach innen verlegt sein. Das Erweitern dieser maschensicheren Ware ist gleichfalls durch Nach-aussen-übertragen der Maschen A und D vorgenommen. Diese aus- gedeckten Maschen<I>A</I> und<I>D</I> sind in Fig. 1 mit 0 bezeichnet.
In den verstärkten Fussteilen des Strump fes, das heisst in Hochferse, Ferse, Sohle und Spitze, wo der Verstärkungsfaden nur in einem Teile der Maschenreihen mit zu Maschen ge- bildet ist, sind die kurzen Maschen der Ma schenreihe aus dem Faden a im Teile der Ma schenreihe mit Verstärktuigsfäden etwas länger als die kurzen Maschen der Maschenreihe aus dem Faden a im nicht verstärkten Teil der Maschenreihe, um zu vermeiden, dass diese Maschen zu fest werden.
Diese etwas längeren Maschen B aus dem Faden a mit Verstärkungsfaden<I>v</I> (Verstär kungsfaden v in Fig. 1 gestrichelt gezeichnet) sind trotzdem noch wesentlich kurzer als die Maschen A und D der Maschenreihe aus dem Faden b (Fig.1). Während die Maschen B beim Verarbeiten des Verstärkungsfadens aus zwei Fäden gebildet werden, werden die Maschen<I>D</I> aus vier Fäden gebildet<I>(D'</I> in Fig.1)
. Dieses lockere Arbeiten nur eines Teils der Maschenreihe aus Fäden a mit kur zen Maschen B kann auf einer flachen Kulier- wirkmaschine mit der üblichen DruckzetZgvor- richtung bewerkstelligt werden.
In Fig. 2 sind diese etwas längeren Maschen B in dem Teil des Strumpfes vorgesehen, der von der Naht bzw. dem Seitenrande des Strumpfes (Warenrand) bis zur Begrenzungs- linie y-y reicht. Im verstärkten Teil T, der sich an den Doppelrand R anschliesst, und in der Fussspitze S sind die Maschen B der Ma schenreihe aus dem Faden a über die ganze Breite des Strumpfes etwas länger ausgebildet als im übrigen Strumpfteil.
Der Verlauf der Maschenbildung ist in Fig.1 und Fig.2 durch Pfeilrichtung ge kennzeichnet.
Durch die Maschenbindung gemäss Fig.1 sind keine sich leicht auflösenden Platinen- maschenstäbchen - das heisst Maschen, die im Strumpf. vom obern Strumpfrand R nach der Strumpfspitze S verlaufen - mehr vor handen.
Der Strumpf (in Fig.2 schematisch dar gestellt) besteht ausschliesslich des Doppel randes R und ausschliesslich einiger Endreihen der Fussspitze S aus maschensicherer Ware ge mäss Fig.1. Dieser Strumpf hat eine Rund ferse H. Die durch das Ausdecken der Ma schen 0 entstehenden Öffnungen in der Ware können entweder an den Warenseitenrand oder, wie in Vig. 2, so weit nach innen verlegt sein, dass sich eine Markierung ähnlich der französischen Ferse ergibt.
Die eingedeckten Maschen x sind in Fig. 2 durch PLmkte gekennzeichnet.
Der Rand R, der ein Doppelrand oder ein einfacher Rand sein kann, ist aus glatter Wirkware, aber aus stärkerem Fadenmaterial als der übrige Strumpf. Ebenso sind einige Endreihen der Fussspitze S aus glatter Wirk ware gebildet.
Die gleiche HerstellLingsart kann auch für einen Damenkniestrumpf angewendet werden, der also nur bis unterhalb des Knies reicht (Fig.2, gestrichelt, bis Z).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Formgerechter, flachgewirkter Damen- strumpf, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Rundferse versehen ist und ausschliess lich des aus glatter Maschenware gebildeten Randes und einiger Endreihen der Fussspitze aus einer Maschenware besteht, bei welcher eine Maschenreihe aus kurzen Maschen mit einer Maschenreihe aus längeren Maschen ab wechseln, wobei in.der Reihe mit kurzen Ma schen nur in jedem zweiten Maschenstäbchen eine Masche gebildet ist, während die dazwi schenliegenden Schleifen des betreffenden Fadens in der folgenden, vollständigen Ma schenreihe mit jeder zweiten Masche dieser Maschenreihe mit zu doppelfädigen Maschen gebildet sind, die kürzer als die einfädigen lan gen Maschen dieser Reihe sind, und dass die verschiedenartigen Maschen derart versetzt zueinander sind, dass in jedem Maschenstäb- chen immer eine doppelfädige Masche, eine kurze Masche und eine lange Masche usw. mit einander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Formgerechter, flachgewirkter Damen strumpf nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er durch Eindecken von Maschen gemindert und in den geminderten Teilen durchgehend mit regulärem festem Seitenrand versehen ist. 2. Formgerechter, flachgewirkter Damen strumpf nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er durch Ausdecken von Maschen erweitert und in den erweiterten Teilen mit einem regu lären festen Seitenrand versehen ist. 3. Formgerechter, flachgewirkter Damen strumpf nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 -Lind 2, dadurch gekennzeichnet, dass die kurzen Maschen in den verstärkten Teilen des Fusses etwas länger sind als in dem nicht verstärkten Teil des Strumpfes. 4.Formgerechter, flachgewirkter Damen strumpf nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er ausschliesslich des Randes mit einer Sei tenrandbindung in dreifädigem Fadenwechsel hergestellt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH317414T | 1952-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317414A true CH317414A (de) | 1956-11-30 |
Family
ID=4496792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317414D CH317414A (de) | 1952-10-01 | 1952-10-01 | Formgerechter, flachgewirkter Damenstrumpf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317414A (de) |
-
1952
- 1952-10-01 CH CH317414D patent/CH317414A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2722336A1 (de) | Gestricktes erzeugnis und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE69112482T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Beutel- oder Fersenteilen an Schlauchgestricken mit Pendelgang und derart hergestellt Gestrick. | |
| DE2248462A1 (de) | Nahtlose gestrickte kleidungsstuecke und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE1042170B (de) | Rundgestrickte Strumpfware und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2321483C3 (de) | Strickverfahren zur Herstellung eines aus einem Stuck bestehenden Beinkleides | |
| DE1217018B (de) | Verfahren zur Herstellung eines rundgestrickten Damenstrumpfes | |
| DE102004058959A1 (de) | Gestrickter Strumpf | |
| DE1117252B (de) | Strumpfware und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE819439C (de) | Rundgestrickte Strumpfware und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE7735848U1 (de) | Kleidungsstueck fuer den unteren teil des menschlichen koerpers | |
| AT241664B (de) | Rundgestrickter Damenstrumpf oder Strumpfhose und Verfahren zur Herstellung derselben | |
| DE1144432B (de) | Verfahren zum Herstellen von Schlauchware mit farbigen Flaechenmustern im Pendelstricken auf Rundstrickmaschinen | |
| DE533508C (de) | Strickware und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE829041C (de) | Verfahren zur Herstellung von Struempfen und aehnlichen Arbeitsstuecken auf der flachen Kulierwirkmaschine und nach diesem Verfahren hergestellter Strumpf | |
| DE1101681B (de) | Rundgestrickter Strumpf sowie Verfahren und Rundstrickmaschine zu seiner Herstellung | |
| DE1166408B (de) | Verfahren zum Stricken von Struempfen auf mehrsystemigen Rundstrickmaschinen | |
| DE1228020B (de) | Rundgestrickter Strumpf | |
| DE669994C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes auf der flachen Kulierwirkmaschine | |
| DE2201766A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Strumpfhosen auf fuer die Herstellung von Damenstruempfen vorgesehenen Rundstrick- und -wirkmaschinen mit Doppelzylinder | |
| DE1610566C3 (de) | Gestrickter Füßling und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| EP2199445A1 (de) | Beinbekleidungsstück aus Maschenware und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE412963C (de) | Verfahren zur mustergemaessen Herstellung von Laufmaschenstaebchen in Wirkwaren, insbesondere in Struempfen, auf dem flachen Kulierwirkstuhl | |
| DE2556704A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines erzeugnisses aus maschenware und mit dem neuen verfahren hergestelltes erzeugnis | |
| AT242851B (de) | Rundgestrickter Damenstrumpf und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| AT167035B (de) | Strumpf, Halbstrumpf, Socken od. dgl. und Verfahren zur Herstellung derselben |