CH317438A - Schneideinrichtung an einer automatischen Zigarettenmaschine - Google Patents
Schneideinrichtung an einer automatischen ZigarettenmaschineInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/14—Machines of the continuous-rod type
- A24C5/28—Cutting-off the tobacco rod
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Description
Schneideinrichtung an einer automatischen Zigarettenmaschine Die Erfindung bezieht eich auf eine Ein- riellt.ung an einer automatischen Zigaretten- masehine zum Schneiden der Zigaretten auf einstellbare Längen von einem mit kontinuier- ]!eher Geschwindigkeit vorwärtsbewegten, praktisch endlosen Zigarettenstrang mittels eines von der Antriebswelle kreisend angetrie benen Messers.
Erfindungsgemäss ist das Mes ser ein um seine eigene Achse rotierendes, mechanisch angetriebenes Zirkularmesser, des sen Aehsenriehtung gegenüber der Antriebs welle verstellbar ist. Unter Zirkularmffler ist hier ein Messer -verstanden, das umeine ausser halb seiner geometrisehen Achse<B>11</B> egende Achse kreist..
Sehneideinrichtungen ähnlicher Art sind so beschaffen, dass die Ebene der kreisförmi- ,en Bewegungshahn des Messers, in bezug auf die horizontal. gerichtete Achse der Antriebs welle, eine geneigte Lage einnimmt, so dass die Achse, um die das Messer kreist, mit derjeni gen der Antriebswelle einen gewissen Winkel einschliesst.
Durch die Neigung erfährt das Messer an der Stelle, wo seine Kreisbahn sich der durch die Achse dür Antriebswelle gehen den ideellen Horizontalebene nähert und die- -,lbe schneidet" auf welcher Höhe sieh auch se der Zigarettenstrang para:Rel zur Antriebs welle bewegt, eine von der Grösse der Neigung abhängige Vorschubbewegting, damit das Mes ser beim Durchschneiden des Stranges mit demselben Schritt halten kann.
Die, Grösse der Neigung ändert mit rder eingestellten Länge der Zigaretten, und ist daher veränderlich,<B>so</B> dass <B>je</B> grösser die zu schneidende Zigaretten- län,ge, desto grösser die Neigung -wird, Bei bekannten Einrichtungen dieser Art besteht nun der Nachteil, dass d#as kreisende Messer an einein festen Halter befestigt ist, so dass seine Schneide stets an der glleiehen Stelle beansprucht wird, wo,
durch eine baldige Abnützung desselben eintritt, mit der Folge, dass die Maschine in verhältnismässig kurzen Intervallen angehalten werden muss, um ent weder das Messer in eine andere Lage zu brin gen oder um dasselbe gegen ein geschärftes aus7uweeh,seln. Der dadurch verursachte Zeit verlust bedingt einen beträchtlichen Produk- tionsausf all, der durch das auf der beige- lügten Zeichnung veranschaulichte Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung vermieden wird.
Fig. <B>1</B> zeigt einen Längsschnitt in der durch die Achsen der Antriebswelle und der dazu geneigten Messerwelle gehenden Vertikal ebene.
Fig. 2 stellt einen Teilsehnitt nach der Linie A-A in Fig. <B>1</B> dar.
Eine Antriebswelle<B>1</B> ist in der nichtgezeich neten Maschine horizontal gelagert und trägt an einem Ende einen einem Universalgelenk be kannter Art zugehörigen Gabelkopf 2. Ein zwei ter Gabelkopf<B>3</B> von ähnlicher Form wie der erste, jedoch um<B>900</B> in bezug auf die Wellen- aehse gegenüber demselben gedreht, befindet "ich am Ende einer Leitwelle 4, die von der Antriebswelle<B>1</B> über das Universalgelenk, dem die beiden Gabelköpfe angehören, zwang- lätifig angetrieben wird.
Beide Gabelköpfe 2 und<B>3</B> sind in bekannter Weise über ein Mittel- "#tück- <B>10</B> mit kreuzweise in radialer Richtung abstehenden Drehzapfenpaaren verbunden, von denen das eine Paar<B>11.</B> im Grahelkopf 2 und das andere Paar<B>11'</B> im Gabelkopf<B>3</B> dhh- bar gelagert ist, so dass die Rotationsachsen der beiden Wellen<B>1</B> und 4 einen Winkel ex einschliessen können.
Die Leitwellie 4 ist in einem Maschinenteil<B>5</B> drehbar gelagert, das einen Fussteil<B>6</B> aufweist, dessen gegen einen Träger<B>7</B> anliegende, Fläche<B>6'</B> die Form eines ZyJindermantelteils aufweist. Die zugehörige Cregenauflage <B>8</B> des Trägers<B>7</B> weist eine hohl- zylinderförmige Teilfläche S' von gleichem Radius wie der Fussteil<B>6</B> auf. Beide Teile sind mittels Sehraxiben <B>9</B> miteinander verbunden.
Die Durchgangslöcher d#er Schrauben<B>9</B> im Trägerteil<B>8</B> sind zu diesem Zwecke länglich geschlitzt, so dass innerhalb gewisser Grenzen der Winkel a zwischen den beiden Wellen- aehsen beliebig geändert werden kann. Zu beiden Seiten des Universalgelenkes be finden sieh zwei längliche, parallele Seitenteile 12, zwischen welchen an beiden Enden ein La- gerstüek <B>13</B> und, am andern Ende ein die Masse des Lagerstückes kompensierendsss# Gegenstüek (Gewicht) 20 befestigt ist.
Beide Seitenteile 1-" sind mit dem einen Gabelkopf<B>3</B> fest verbUn_ den. Das Lagertück <B>13</B> weist beidseitig Vor sprünge 14 auf, die in Führungsnuten<B>121'</B> der Seitenteile 12 gehalten und- mittels Schrauben <B>15</B> bef estigt sind. Im Lagerstüek <B>13</B> ist parallel zur Achse, der Leitwelle 4 eine Spindel<B>16</B> drehbar gelagert.
Die Spindel trägt an einem Ende zwischen zwei, Flanschen<B>1.7, 17'</B> ein. Zirktilarmesser <B>18,</B> das auf der Spindel<B>16</B> mit tels einer Schraube<B>19</B> festgespannt werden kann. Zum ALLsgleich von Variationen im Durchmesser des Zirkularmessers <B>18</B> ist der radiale Abstand der Spindel<B>16</B> von der Leit- welle 4 veränderlich, zu welchem Zweeke die Durchgangslöcher der Schrauben<B>15</B> in den Seitentellen länglich geschlitzt sind. Das an- dere Ende der Spindel<B>16</B> trägt ein, Winkel rad 21 für den Antrieb.
Parallel zur Spindel<B>16</B> ist das Lagerstück <B>13</B> mit einer Verlängerung<B>13'</B> versehen, worin die Nabe eines zweifen Winkelrades 22, das mit dem Rad 21 ein Räderpaar bildet, drehbar gelagert ist.
In die Bohrung des Rades 22 ragt das Ende einer Vorgelegewelle <B>23,</B> das mit der Bohrun-# des Rades 22 zusam menpassend längsgenutet ist, derart, dass das Rad auf der Nütenwelle drehf est längsverscho ben werden kann, wennessich darum handelt, den Abstand der Spindel<B>16</B> von der Leitwelle 4 zu verändern, wie in Fig. 2 dargestellt.
Zwischen den beiden Seitenteilen 12 ist noch -ein Lagerstück 24 mit denselben fest. ver- bun,den, in welchem Lagerstück ein weiteres, mit dem. untern Ende der Vorgelegewelle <B>23</B> fest verbundenes Winkelrad<B>25</B> deellbar gela gert -ist, so dass es sich mit der Vorgelegewelle <B>23</B> zusammen frei drehen kann.
Das Rad<B>2,5</B> bildet mit einem feststehenden Zahnkranz<B>26</B> in dessen Zähne es eingreift, ein weiteres Rä- derpa,ar. Der Zahnkranz<B>26</B> ist konzentriseh zur Lagerung der Leitwelle 4 am Maschinen teil<B>5</B> durch Schrauben<B>27</B> befestigt, so. dass sieh das Rad<B>25</B> auf dem Zahnkra-nz <B>26</B> ab rollen kann, wenn die Einrichtung über die Welle<B>1</B> in Bewegung gesetzt wird.
Dabei dreht die Leitwelle 4 und mit. ihr die Seitenteile 12, so dass das Lagerstüek 1,')', gemeinsam mit der Spindel,<B>16</B> und der Vor- gelegewelle <B>23,</B> die Achse der Leitwelle 4 um kreist, wobei die Spindel<B>16</B> mitdein Zirkular- messer <B>18</B> über das Räderpaar<B>26/25,
</B> dIe. Vor- gelegeweIlle <B>23</B> und- das Rädbrpaar 22121 in Rotation versetzt wird. Der Zigarettenstran,- 28 wird dabei durch das Zirkularmesser <B>1.8</B> bei jedem Umgang der Einrieht-Lmg durch- sehnitten.
Uni den Vorteil des rotierenden Zirkular- messers voll ausnützen zu können, wird eine gleichmässige Beanspruchung seiner Sehneide auf dem ganzen Umfange angestrebt. Zu die sem Zwecke ist erforderlich, dass sieh das Mes ser bei jedem Schnittvorgang -um einen ge wissen Betrag entweder mehr oder weniger gedreht hat als beim vorgehenden. Die-, wird dadurch erreicht, dass bei einem der Winkel- räderpaare die Zähnezahlen Primzahlien sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII Einrichtung an einer automatischen Ziga rettenmaschine zum Schneiden der Zigaretten auf einstellbare Längen vontinem mit kon tinuierlicher Geschwindigkeit vorwärtsbeweg ten, praktischendlosen Zigarettenstrang mit tels eines von der AntrIebswelle der Schneide vorrichtung kreisend angetriebenen Messers, dadurch gekennzeichnet, dass dIas Messer ein um seine eigene Achse rotierendes, mechanisch angetriebenes Zirkularmesser ist, dessen Achsenrichtung gegenüber der AntrIebswelle versteN bar ist.UNTER-ANSPRÜCHE <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dar durch gekennzeichnet, dass die da"- Zirk-ular- messer tragende Spindel zu einer über ein Universalgelenk mit der Antriebswelle gekup- pelten LeitwelTle parallel angeordnet ist, deren Aehsenrichtung,einstellbar ist. 2.Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Spindel. des Zirkularmesseres über eine zur Leitwellenachse radial gerichtete Vorgelegewelle angetrieben wird.<B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Vorgel-egewelle an jedem Ende ein, einem Räderpaar zugehö riges Kegelrad in di-ehfester Verbindung trägt und dass ein erstes eines der Räderpaare ergän zendes Rad drehfest auf der Spindel des Zir- kularmessers sitzt, während ein zweites das andere der Räderpaare ergänzendes Rad kon- zentrisell zur Leitwellit an dem das La-er der selben tragenden Maschinenteil stationär be festigt ist. 4.Einrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch geken,'n eilchnet, dass der das Lager der Leitwelle trag-ende Maschinenteil einen End- gehuh aufweist mit einer Stützfläche von der Form eines Kreiszylindermantelteils, dessen Achse durch den Schnittpunkt dies Achsen kreuzes der Gelenkkupplung geht, welche Stützfläche gegen eine HohI..,zylind'erfläehe von gleichem Radius an einem mit der Maschine verbundenen Träger anliegt und in einstell barer Lage an demselben festgespannt werden kann.<B>5.</B> Einriehtung nach Unteranspruell <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Abstand zwi schen, den parallelen Achsen der Spindel und der Leitwelle einstellbar ist, zu welchem Zwecke das eine Kegelrad drehfest, aber längsverschlebbar -auf der Vorgelegewalile sitzt und das Kegelrad eine Nabe aufweist, mittels welcher es und die Vorgelegewelle in einem Tragteil der Messerspindel gemeinsam dreh bar gelagert sind.<B>6.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> bei welcher der Angriffspunkt der Schneide des Zirkularmessers am Zigarettenstrang zwang- läufig fortwährend ändert, dadurch gekenn- zeichnet,dass die Zähnezahlen des einen Kegel- räderpaares Primzahlen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH317438T | 1953-12-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317438A true CH317438A (de) | 1956-11-30 |
Family
ID=4496802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317438D CH317438A (de) | 1953-12-08 | 1953-12-08 | Schneideinrichtung an einer automatischen Zigarettenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317438A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0684113A1 (de) * | 1994-05-25 | 1995-11-29 | Ferag AG | Schneidvorrichtung mit einem scheibenförmigen Schneidelement |
-
1953
- 1953-12-08 CH CH317438D patent/CH317438A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0684113A1 (de) * | 1994-05-25 | 1995-11-29 | Ferag AG | Schneidvorrichtung mit einem scheibenförmigen Schneidelement |
| US5655427A (en) * | 1994-05-25 | 1997-08-12 | Ferag Ag | Stapling device with rotary cutting element |
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