CH317517A - Vorrichtung zum Messen der Fadenspannung beim Abwickeln eines Garnwickels - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Fadenspannung beim Abwickeln eines Garnwickels

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CH317517A
CH317517A CH317517DA CH317517A CH 317517 A CH317517 A CH 317517A CH 317517D A CH317517D A CH 317517DA CH 317517 A CH317517 A CH 317517A
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CH
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English (en)
Inventor
Joseph Vincent John
Hunter Wolfenden Philip
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British Cotton Industry Resear
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/04Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring tension in flexible members, e.g. ropes, cables, wires, threads, belts or bands

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  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Messen der Fadenspannung beim Abwickeln eines   Garnwickels   
Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung zum. Messen der   Fadenspan-      nung    beim Abwickeln eines s Garnwickels, mit Mitteln zum Halten des Wickels und zum Abziehen des Garnes mit einer   gleichm##igen    Geschwindigkeit.



     Bekanntlieh    ist die Überprüfung der   momentanen Schussfadenspannung    bei der Herstellung von Webwaren hoher Qualität sehr wichtig. Es ist ferner bekannt, dass be  trächtliche    Unterschiede in der Fadenspan  nung    auftreten, wenn der Sehussfaden durch den Schiitzen gelegt wird. Anderungen in der momentanen Fadenspannung beim Abwickeln von andern Garnwickeln als den   Sehussfaden-    wiekeln treten auch in andern Zweigen der Textilindustrie auf.



   Es sind nun   Messvorriohtungen    bekannt, mit denen die   momentane Garnspannung    beim Abwickeln von einem   Garnwickel    gemessen wircl, wie beispielsweise von dem im   Se-hützen      liegenden Kotzer.    Bei diesen   Vorriehtungen    setzt man voraus, dass die Messungen, welche an einem stationären   Garnwickel    erfolgen, von dem das   Garnmitkonstanter,    linearer Ge   schwindigkeit abl#uft, ein richtiges Ma# f#r    clie Spannungen sind, welche während des tat  s#chlichen    Webvorganges auftreten können.



  Diese bekannten Vorrichtungen messen   mo-    mentane Spannungen, wel, che aus   versehiede-    nen Ursachen resultieren,   inclusive    dem Abwickelwiderstand, der Wirkung versehiedener Zugvorrichtungen und des Widerstandes des   Schützenauges.    Bei der Verwendung dieser   Vorrichtungen hat sich gezeigt, da#    die Fadenspannung beim Abwickeln des in einem Schützen lieg, enden Kotzers sich mit dem Fortschreiten   des Windungsablaufes ändert,    und beständig zunimmt, wenn der   Abwickel-    vorgang sieh dem   Wickelgrunde    nähert.

   Infolge der   sehnellen,      periodischen Schwankun-    gen, die beim Abwickeln der Windungen auftreten,   mu#ten    bisher komplizierte und ver   hältnismässig kostspielige Anzeige-oder Auf-    zeichnungsvorrichtungen verwendet werden.



      DerartigeVorrichtungenzumMessen    der   Abwiekelspannungsind    mehr für   Labo-    ratorien   oder wissenschaftliehe Untersuchun-    gen geeignet   als f#r    den allgemeinen Gebrauch in   Webereien    oder   Spinnereien.    Die Erfindung bezweckt demgegenüber die Schaffung einer Vorrichtung, welche nur den Mittelwert der Abwickelspannung angibt.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist zu diesem Zweck gekennzeichnet   dureh    ein federndes Befestigungsmittel aufweisendes   K#rpersystem,    das eine kleinere Eigenfre  quenz    aufweist als die Frequenz der beim Abwiekeln auftretenden   Spannungsschwankun-    gen und durch Mittel zum Anzeigen der Verlagerung des   Körpersystems    beim Abziehen, das Ganze derart, dass die jeweilige Anzeige der Verlagerung den Mittelwert der   Abwik-      kelspa. nnung    des Fadens angibt.



   Der Ausdruek Mittelwert ist vorstehend benutzt, um den mittleren Wert der   Abwickel-      spanm    ohne   R#cksicht auf    die   sehnellen,    periodischen Spannungsschwankungen beim Windungsablauf zu definieren.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist schematiseh ein Ausführungsbeispiel einer erfin  dungsgemässen Vorrichtung zum Messen    der Fadenspannung beim Abwickeln eines   Garn-    wickels im   Sehaubild      veransehaulieht.   



   Die auf der   Zeiehnung    dargestellte Vorrichtung zum Messen der   Abwickelspannung    eines aus   einem Schützen austretenden Schuss-    fadens weist einen   wiegenförmigen Halter    a für den Sehiitzen auf, auf dessen Boden a1 der Schiitzen ruht. Dieser Halter hat eine Stirnwand a2, gegen die sich die Nase des   Sch#tzen legt.    Der Halter sitzt an zwei parallel verla-ufenden Stahlbändern b, deren obere Enden durch eine ortsfeste Querschiene   c    verbunden   sind. Das ganze Korpersystem    kann vor einer   vertikalen Fl#che,    z. B. Wand  fläche, aufgehängt    werden, wobei es wie ein Pendel nach unten hangt und parallel der Wand hin und her schwingen kann.

   Das Hinund Hersehwingen ist teils durch die Federkraft der Stahlbänder b, aber   haupts#chlich    durch die Schwerkraft bedingt. Die Stahlbänder   b    sind fest mit dem Halter a und der   Quersehiene      c    verbunden und erzeugen bei stärkerem Aussehwingen des Halters eine wachsende Widerstandskraft. Durch diese feste Verbindun, g sind innere Reibungswider  st#nde    beim Schwingen vermieden und ist eine praktisch parallele Halterbewegung ge  währleistet.   



   An der Unterseite des Halters sitzt eine   feingezahnte Ratschenschiene d. Hierf#r    kann   ein S#geblatt    einer   Metallsäge    verwendet werden. An der vertikalen Wand ist eine   Rücken-    platte e befestigt, die eine   ililinke    f trägt,   welehe dureh    die Schwerkraft oder eine schwache Feder gegen die Ratschenschiene gedrüekt wird. Die Anordnung der   Sehiene      und der Elinke zueinander    ist derart, dass der Halter sieh nur in Richtung des Garnzuges, das heisst nach der reehten Seite der Zeichnung, versehieben kann.

   Am Halter ist ein Zeiger g   befestigt,    dem eine geeichte Skala   h    zugeordnet ist, die an der   Riiekenplatte    sitzt und ein Ablesen der Kraft gestattet, die   f#r    die   Versehiebung      benotigt    wird.



   Neben der   beschriebenen Vorrichtung    ist eine   Abwickelvorriehtung    angeordnet,, welche unterschiedliehe Geschwindigkeiten ermöglicht und durch welche das Garn von dem Schützen in waagrechter   Richtung md    parallel der Vertikalebene mit jeder   gewünseh-      ten, gleichmässigen Geschwindigkeit    abgezogen werden kann. Diese Abwickelvorrichtung besteht aus einem Elektromotor i, der verschiedene Geschwindigkeitsstufen hat und eine Trommel j aufweist, auf die das Garn aufgewickelt wird. Ferner ist eine feststehende   Garnf#hrung k vorgesehen.    In der Praxis kann aber auch eine verschwenkbare Garn  fiihrung    angeordnet sein, die eine gleich   m##ige Wickelgeschwindigkeit gew#hrleistet.   



   Die Abwickelspannung verschiebt den Halter a aus seiner normalen Stellung nach rechts in eine neue Lage, in der sie durch die Schwerkraft und die Federkraft der   Stahlbänfder b ausbalaneiert    wird. Ein Zurückbewegen des Halters wird durch das Rat  seheng, esperre d, f verhindert.    Die   Versehie-      bung des Halters, die    jedesmal durch den Zeiger   g,    der über die   Skala. 7t läuft,    angezeigt wird, ist eine Funktion der   Versehiebe-    kraft. Die   Vorrichtung    spricht nicht auf die    schnellen, periodischen Spannun. gsä. nderungen    beim Windungsablauf an, zeigt aber bei jeder   Abwickelstufe    den Mittelwert der Abwiekelspannung an.

   Zu diesem   Zweek    ist die Vorrichtung so gebaut, dass das   Korpersystem    eine kleinere Eigenfrequenz hat als die Fre  quenz    der Spannungsschwankungen, die beim    Windungsablauf auftreten. Das Ratschenge-    sperre   d, f verhindert andere zuf#llige    Schwingungen der   Vorrichtung und ermög-    licht gleichzeitig das Anzeigen der Mittelwerte jeder   gleichbleibenden oder gleichm##ig    zunehmenden Spannung.



   Die beschriebene Vorrichtung hat folgende Vorteile : 
1. Sie gibt Hinweise fiir den Aufbau der innern Einrichtung der Schiitzen, deren Innenwände mit Pelz oder Lammwolle versehen werden müssen, und sie gestattet, die Wirkung des Belages zu prüfen, um so das Abwickeln eines fortlaufenden Fadens oder stark gezwirnter Garne beeinflussen zu können.



   2. Sie sehafft Mittel zum Gleichmachen der   Abwiekelspannungen    der versehiedenen   Schützen von Meihrschützenwebstühlen    oder der Schützen von   versehiedenen Webstiihlen,    die ein ähnliches Gewebe erzeugen sollen.



   3. Sie verhilft zu Informationen   über Än-      derungen    der Abwiekelspannung, welche bei Änderungen der   Lage der Schützenaugen auf-    treten, die mit   Spannern versehen    sind.



   4. Sie ermöglicht. allgemein die Anord  nung      von Mitteln zum Gleichhalten    der Abwickelspannungen.



   Bei einer abgeänderten Ausführungsform ist an dem federnd befestigten Körpersystem statt des Wickelhalters eine   Fadenumlenkrolle    vorgesehen, die den Faden annähernd um   180     umlenkt und sich zwischen dem ortsfesten Wickel und den ortsfesten Abwiekelmitteln befindet, so dass der Körper gegenüber der resultierenden Kraft der Spannung in beiden Fadentrumen federnd   ausbalanciert    ist.



   Die   dargestellte und beschriebene Ausfüh-    rungsform oder eine andere kann auch zum   Messen der Abwickelspannung    eines andern Wickels verwendet werden, wie z. B. der einer   Spulte einer Schützen-Nähmaschine.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Messen der Fadenspan- nung beim Abwickeln eines Garnwiekels, mit Mitteln zum Halten des Wickels und zum Abziehen des Garnes mit einer gleichm##igen Gesehwindigkeit, gekennzeichnet durch ein federndes Befestigungsmittel (b) anfweisen- des Korpersystem, das eine kleinere Eigen- frequenz aufweist als die Frequenz der beim Abwickeln auftretenden Spannungsschwankungen und durch Mittel (g, h) zum Anzeigen der Verlagerun, des Korpersystems beim Abziehen, das Ganze, derart, dass die jeweilige AnzeigederVerlagerungdenMittelwertder Abwickelspanni-mg des Fadens angibt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentansprueh, ge kennzeieEnet durch eine Sperrvorriehtung (d, f) zum Verhindern einer Zurückbewegung, des K#rpersystems nach dessen Verlagerung.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch h 1, da dure, gekennzeichnet, dass das Korpersystem einen Halter (a) für-einen Sehützen aufweist.
    3. Vorriehtung naeh Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das K#rpersystem eine e Fadenumlenkrolle tr#gt.
    4. Vorrichtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Körpersystem mittels der Befestigungsmittel schwingbar aufgehängt ist.
    5. Vorrichtung mach Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Befe- stigungsmittel parallel verlaufende Stahlbänder (b) dienen, an denen der Halter (a) h#ngt, und die beim Ausschwingen federn und eine reibungslose, praktiseh parallele Verlagerung des Halters gestatten.
CH317517D 1952-06-19 1953-06-18 Vorrichtung zum Messen der Fadenspannung beim Abwickeln eines Garnwickels CH317517A (de)

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CH317517D CH317517A (de) 1952-06-19 1953-06-18 Vorrichtung zum Messen der Fadenspannung beim Abwickeln eines Garnwickels

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2325427A1 (de) * 1972-05-23 1973-12-06 Albin Keller Verfahren und vorrichtung zum pruefen und regulieren der spannung von faeden und draehten, insbesondere in stickereischiffchen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2325427A1 (de) * 1972-05-23 1973-12-06 Albin Keller Verfahren und vorrichtung zum pruefen und regulieren der spannung von faeden und draehten, insbesondere in stickereischiffchen

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