CH317602A - Druckmittelbetätigte Scheibenbremse - Google Patents

Druckmittelbetätigte Scheibenbremse

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CH317602A
CH317602A CH317602DA CH317602A CH 317602 A CH317602 A CH 317602A CH 317602D A CH317602D A CH 317602DA CH 317602 A CH317602 A CH 317602A
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CH
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brake
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brake disks
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Inventor
Klaue Hermann Ing Dr
Original Assignee
Klaue Hermann
Ruf Walter
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/02Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
    • F16D55/04Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by moving discs or pads away from one another against radial walls of drums or cylinders
    • F16D55/14Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by moving discs or pads away from one another against radial walls of drums or cylinders with self-tightening action, e.g. by means of coacting helical surfaces or balls and inclined surfaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2125/00Components of actuators
    • F16D2125/18Mechanical mechanisms
    • F16D2125/20Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa
    • F16D2125/34Mechanical mechanisms converting rotation to linear movement or vice versa acting in the direction of the axis of rotation
    • F16D2125/36Helical cams, Ball-rotating ramps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Druckmittelbetätigte Scheibenbremse    Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf eine durch ein Druckmittel betätigte  Zn  Sehieibenbremse, die mit, einem umlaufendeu  Breinsgehäuse und zwei darin auf einem     fest-          c     stehenden Breinsträger gelagerten, axial und  on einer Grundstellung aus je in einer     Dreh-          riehtung    beweglichen, an der Aussenseite mit  eitieiii Bremsbelag und an der Innenseite iimit  Schiiiigfläehen aufweisenden     Ausnehmun-          Versehenen    Brernsseheiben ausgerüstet  isi.

   welehe über in den Ausnehmungen gela  gerte Kugnelni miteinander verbunden sind  und beim Bremsvorgang axial     auseinander-          und    damit gegen das rotierende  Breimsgehäuse gepresst werden.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zu-          grund    e, derartige Bremsen weiter zu     verbes-     sern. Die eine der bisher bei derartigren     Brein-          sen    aufgetretene Sehwierigkeit war die     Ab-          diehtung-    des Druckraumes. Man hat bisher  derartige Seheibenbremsen mit     Grumnii-Lip-          peii-Mangehetten    abgediehtet, Derartige     Man-          sehietten    habensichnieht bewährt,weilsie keine  ausreiehende Anpresskraft aufweisen.

   Die     er-          rindungsgeinässe    Lösung besteht nunmehr  darin, dass zur Abdielitung des zwischen den  Brenisseheiben vorhandenen Druiekraumes in  Ringnuten angeordnete Diehtungsringe vor  gesehen sind und der Druiekrauin mit den  Ringnuten mittels Bohrungen derart verbun  ten ist, dass die Dichtungsringe durch den im  deii ist. dass die Dichtungsringe durch den im    Druckraum herrschenden Druck gegen die ab  zudichtende Fläehe gepresst werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel. des Erfindungegeggenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine pneumatische Scheibenbremse  in Ansicht, teilweise nach der Linie I-I in  Fig. 2 geschnitten,  Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II  in Fig. 1,  Fig. 3 ein Detail in grösserein Massstab,  Fig. 4 dasselbe Detail bei einer andern  Stellung der Bremsseheiben und  Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V  in Fig. 4.  



  Das umlaufende Breinsgehäuse 1 ist mit  der Welle 2 verbunden-, die den feststehenden  Breimsträger 3 durchsetzt, auf welchem die  Breinsseheiben 4 und 5 axial und von einer  Grundstellung aus in entgegengeset7ten     Dreh-          riehtungen    beweglich gelagert sind. An der       Breinsseheibe   <B>5</B> ist ein Anschlag<B>6</B> angeord  net, der in besagter     Gründstellung    gegen  einen Teil des Bremsträgers<B>'a</B> stösst     (Fig.   <B>1),</B>  so     dass    sie sieh im     Uhrzeigersinn    nicht weiter  drehen kann, als es in     Fig.   <B>1</B> dargestellt ist.

    In     analogerWeise    ist die     Breinsscheibe    4 mit  einem Anschlag<B>7</B> versehen, so     dass    sie durch  den Bremsträger<B>3</B> am Drehen im     GegenLihr-          zeigersinn    von der Grundstellung aus ver  hindert ist     (Fig.        1).         An der Aussenseite der Bremsseheiben 4  und 5 sind die Bremsbeläge 8 montiert, Lind  an der Innenseite sind mit Sehrägiläehen     ver-          scheue    Ausnehmungen 9, 10 vorgesehen.

   In  diesen Ausnehmungen, die gleichmässig Über  denhUmfangverteilt sind, befinden sich Kugeln  11, über welche die Breiusseheiben miteinander  verbunden sind und welche bei einem gegen  seitigen Verdrehen der Bremsseheiben infAze  Auflaufens auf die Sehrägfläehen die Brems  seheiben axial voneinanderdrücken. Die Brems  seheibe 4 ist so ausgebildet, dass sie als Ring  zylinder die Bremsseheibe 5 als Ringkolben  trägt. Die Bremsseheibe 5 besitzt Ringnuten  12, in die Rundsehnurringe 13, die den  Druekluftraum 14 abdichten, eingelegt sind.  Die Ringnuten sind mit dem Draekluftrauin  14 durch Bohrungen 15 verbunden. Die     Rüek-          stellung    der Bremsseheiben erfolgt durch  Zugfedern 16, die gleichmässig am Umfang  verteilt angebracht sind.

   Die Druekluft wird  durch eine Sehlauehleitung 17 und Kanal. 18  in den Draekrauni 14 zugeführt.  



  Die Aasnehmungen 9 und 10 sind längliehi  und, wie aus den Fig. 3 und 4 ersiehtlieh ist,  im übrigen so ausgebildet, dass die Mittel  linien der Sehrägfläehen der Ausnehmungen  gmgrenüber der zugehörigen Tangente an einen  zum Mittelpunkt der Bremsseheiben konzen  trischen Kreis eine solche Neigung aufweisen,  dass beim Verdrehen der Brenmsscheiben     ge-          greneinander    die auf den Sehrägfläehen auf  laufenden Kugeln nach dem Mittelpunkt der  Bremsseheiben zu abgelenkt werden (Fig. 4).  Infolge dieser winkligen Anordnung der  Sehrägfliiehen ist es nicht, mehr möglieh, dass  beim Verdrehen der Bremsseheiben z. B.

    wegen der etwas ungenau bearbeiteten     Aus-          nehmuingen    nicht alle Kugeln zum Auflaufen  auf den Sehriigflächen der Ausnehmungen  kommen. Diese Schwierigkeit besteht nämlieh,  wenn die zwei zusammenarbeitenden  fläehen in einer Flucht angeordnet sind, wo  bei die nicht aufgelaufenen Kugeln dann an  der tiefsten Stelle der einen Ausnehmungen  liewenbleiben. Damit ist einmal der allerdings  nicht schwerwiegende Nachteil verbunden,  dass die tragenden Kugeln höher belastet wer-    den.

   Zum andern ergibt sieh der wesent  lichere Nachteil,     dass    bei stark abgenützten  Bremsbelägen, also bei einem weiten Aus  einanderpressen der Breinssceheiben, die nicht  aufgelaufenen Kugeln zwischen den     Breins-          seheiben    hindurchfallen und auf diese Weise  den normalen Ablauf des Breinsvorganges ge  fährden.  



  Die Wirkungsweise der Brenise ist fol  gende:  Durch das Einlassen von Driiekluft in den  Druekrauiii 14 werden entaeogen der Kraft der  Federn 16 die Bremsseheiben 4 und 5 axial  voneinander entfernt, so dass die Bremsbeläge  8 mit dem urnlaufenden Brenisgehäuse 1 in  Berührung kommen. Die dadurch auftretende  Reibungskraft versuehit, die Brenisseheiben  mitzunehmen. Je naeh der Drehriehtung wird  jedoch die eine Brenisseheibe durch die  Bloekierting vermittels des Ansehlacres 6 bzw.  7 am Bremsträger 3 an der Drehung verhin  dert, während die andere Breinsseheibe so  weit mitgenommen wird, bis die Kugeln 11  auf den Sehrägfläehen der Ausnehmungen  und 10 auflaufeii und die Bremsseheiben  gegen das Bremsgehäuse 1 pressen.

   Dieser  Anpiressdriuek wird durehi den ini Draekrauin       berrsehenden    Luftdruck noch unterstützt, der  ferner die Diehtungsringe 13 über die Boh  rangen 15 gegen die abzudiehtenden Fläelien  presst, so dass eine einwandfreie Abdiehtun2  erzielt wird. Beim Nachlassen des Luftdruekes  imii Druckraum 14 führen die Federn 16 die  Bremsseheiben wieder in ihre Ruhelage  (Gurundstellung) zurück.  



  Anstatt Luft könnte     selbstverständlieli     auch ein anderes Gas oder eine     Flüssigheit     als     Druel,-mittel    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII 1)r-Liekmittelbetäti"le 'Scheibenbremse. die mit einem umlaufenden Bremsgehäuse wid zwei darin auf einem feststehenden Brems träger gelagerten, axial und von einer Grund stellung aus<B>je</B> in einer Drebriehtung beweg- liehen, an der Aussenseite mit einem Breins- belag und an der Innenseite mit Schräg- fläehen aufweisenden Ausnehmungen ver- sehenen Bremsseheiben ausgerüstet ist,
    welche über inden Ausnehmungen gelagerte Kugeln miteinander verbunden sind und beim Brems- v organg axial auseinandergedrückt und damit gegen das rotierende Bremsgehäuse gepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ab- diehtung des zwischen den Bremsseheiben vor- hiandenen Druckraumes in Ringnuten ange ordnete Diehtungsringe vorgesehen sind und der Draekrauim mit den Ringnuten mittels Bohrungen derart verbunden ist,
    dass die Diehtungsringe durch den im Druekraum herrschenden Druck gegen die abzudiehtende Fliiehe gepresst werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Scheibenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs ringe Rundschnurringe sind. 2.
    Scheibenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die MittellinWa der Sehrägflächen der Ausnehmungen gegen über der zugehörigen Tangente an einen zum Mittelpunkt der Bremsseheiben konzentri- sehen Kreis eine solche Neigung aufweisen, dass beim Verdrehen der Bremsseheiben ge geneinander die auf ;den Schrägflächen auf laufenden Kugeln nach dem Mittelpunkt der Bremsseheiben zu abgelenkt werden.
CH317602D 1954-01-04 1954-01-04 Druckmittelbetätigte Scheibenbremse CH317602A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0209271A3 (de) * 1985-07-06 1987-05-06 LUCAS INDUSTRIES public limited company Selbstverstärkende Scheibenbremsen

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EP0209271A3 (de) * 1985-07-06 1987-05-06 LUCAS INDUSTRIES public limited company Selbstverstärkende Scheibenbremsen

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