CH317624A - Dichtungsvorrichtung an einer Turbine oder Pumpe - Google Patents

Dichtungsvorrichtung an einer Turbine oder Pumpe

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CH317624A
CH317624A CH317624DA CH317624A CH 317624 A CH317624 A CH 317624A CH 317624D A CH317624D A CH 317624DA CH 317624 A CH317624 A CH 317624A
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CH
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impeller
annular
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Inventor
Suess Arnold
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Escher Wyss Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/18Rotors
    • F04D29/22Rotors specially for centrifugal pumps
    • F04D29/2261Rotors specially for centrifugal pumps with special measures
    • F04D29/2266Rotors specially for centrifugal pumps with special measures for sealing or thrust balance
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B11/00Parts or details not provided for in, or of interest apart from, the preceding groups, e.g. wear-protection couplings, between turbine and generator
    • F03B11/006Sealing arrangements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description


  Dichtungsvorrichtung an einer Turbine oder Pumpe    Die Erfindung betrifft eine mindestens  zwei Ringspalte aufweisende Dichtungsvor  richtung an einer Turbine oder Pumpe.  



  Bei Francisturbinen und Pumpen werden  in der Regel zur Abdichtung der Laufräder  Diehtungsvorrichtungen verwendet, welche  zwei oder mehrere Ringspalte aufweisen. Es  kommt vor, dass solche Laufräder im Betrieb  zu Vibrationen neigen, was zum Streifen des  Laufrades in den engen Labyrinthspalten und  in der Folge zum Anfressen der Spaltringe  führen kann. Die Vibrationen haben ausser  dem das Auftreten höherer Temperaturen in       den    Führungslagern der Turbinenwelle und  einen erhöhten Verschleiss der Lagerstellen,  sowie zusätzliche Wellenbeanspruchung zur  Folge.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  solchen Vibrationen entgegen zu wirken und  einen ruhigen Gang der Turbine oder der  Pumpe zu erreichen. Zu diesem Behufe wer  den     erfindungsgemäss    bei einer mindestens  zwei Ringspalte aufweisenden     Dichtungsvor-          riehtung    an einer Turbine oder Pumpe die  Spalte derart angeordnet, dass bei einer     Aus-          l    enkung des Laufrades aus seiner axialen Mit  tellage dureh Änderung der Spaltweiten an  verschiedenen Stellen Druckänderungen ent  stehen, welche der Auslenkung des Laufrades  entgegenwirken.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der erfindungsgemässen Dichtungsvor-    richtung im Zusammenhang mit einer     Francis-          turbine    dargestellt. Es zeigen  Fig. 1 einen axialen Längsschnitt durch  das Laufrad und das Gehäuse einer     Francis-          turbine    und  Fig. 2 eine Variante für die Anordnung  der kranzseitigen Dichtungsspalte.  



  Die in Fig. 1 dargestellte Turbine weist  ein von einem aus den Teilen 1 und 11 be  stehenden Gehäuse     umschlossenes    Laufrad 2  auf, welches auf einer Welle 3 aufgesetzt ist.  Mit 4 ist das untere     Führungslager    dieser  Welle bezeichnet. Das Wasser tritt nach Durch  strömen     eines        Leitschaufelsyst.ems    5 radial  von aussen her in das Laufrad und verlässt  dieses in Richtung der Maschinenachse nach  unten durch ein nur noch teilweise darge  stelltes Saugrohr 6.  



  Die Laufradnabe     -weist    zwei ringförmige  Ansätze 7 und' 8 auf, -welche     zusammen    mit  einem ringförmigen     Ansatz    9     des    Gehäuseteils  11 zwei dichtende Ringspalte 10 und 11 be  grenzen. Von der Eintrittsseite des Laufrades  her gelangt das     Leckwasser    durch einen ver  hältnismässig breiten Spalt 12 in den Spalt 11,  darauf     m    einen Ringraum 13 und durch  strömt hernach den Spalt 10     und    einen Raum  14, um dann durch eine die Laufradnabe       durchsetzende    Öffnung 15 in der Richtung  gegen das Saugrohr abzufliessen.

   Der Gehäuse  innenraum 14     ist    an der Welle durch eine       Stopfbüchse    16 gegen aussen abgedichtet.      Der Laufradkranz weist ferner einen rin  förmigen Ansatz 17 auf, welcher mit einem  ringförmigen Ansatz 18 des Gehäuses einen  Dichtungsspalt 19 begrenzt. Ferner lässt der  innere Teil des Laufradkranzes gegen das Ge  häuse einen Spalt 20 frei. Auf der Seite des  Laufradkranzes durchströmt das Leekwasser  vorerst einen verhältnismässig breiten Spalt  21, tritt nachher dureh den Spalt 19 in einen  das Laufrad umgebenden Ringraum 22 und  verlässt diesen durch den Spalt 20 in Rich  tung gegen das Saugrohr.  



  Der Ringspalt 19 bildet. somit die Ein  trittsöffnung des von der Leckmenge durch       flossenen,    das Laufrad umgebenden Ring  raumes 22 und der Ringspalt 20 bildet dessen  Austrittsöffnung. Die Spalte 79 und 20 sind  schmäler als der Spalt 21, welcher zwischen  dem Aussenumfang des Laufrades und dem  Gehäuse liegt.  



  Bei zentrischer Lage des Laufrades     zur     Maschinenachse (axiale Mittellage) haben die  Spalte 19 und 20 längs ihres ganzen LUmfanges  die gleiche Weite. Wird dagegen das Laufrad  aus irgendwelchen Gründen etwas aus seiner  Mittellage aasgelenkt, so werden diese Spalte  auf der einen. Seite weiter, während sie sieh  auf der andern Seite verengen. Wird beispiels  weise angenommen, das Laufrad 2 verschiebe  sieh aus seiner Mittellage um einen kleinen  Betrag nach links, so öffnet sich auf der  linken Seite der Spalt 19, während der Spalt  20 sich schliesst. Dies hat nun zur Folge, dass  die Leckmenge, welche auf dieser Seite des  Laufradkranzes abfliesst, im Spalt 19 einen  geringeren Druckabfall erleidet, als bei zen  trischer Lage des Laufrades, während sielt  der Druckabfall im Spalt 20 auf dieser Seite  erhöht.

   Dies bewirkt, dass im Ringraum 22 an  jenen Stellen des Laufrades, welche sieh von  der Masehinenaehse entfernen, eine Druck  steigerung auftritt. Die Begrenzungsfläcbe  des Laufrades gegen den Ringraum 22 ist nun  so angeordnet, dass bei der Drucliksteigerung  im     Ringraum    22 eine     zusätzliche    Kraftwir  kung auftritt, welche das Laufrad gegen die  Achse hin drückt und somit der Auslenkung    des Laufrades aus seiner axialen Mittellage  entgegenwirkt.  



  Ausserdem wird bei einer Verschiebung  des Laufrades nach links der Eintrittsspalt  19 auf der rechten Seite verkleinert, während  sich der Austrittsspalt 20 vergrössert. Dies hat  also auf der rechten Seite des Laufrades eine       Druckminderung    in dem Ringraum 22     zur     Folge, so dass gegenüber dem in der normalen  Lage des Laufrades herrschenden Drücken  Zusatzkräfte auftreten, welche dass Laufrad  ebenfalls nach der rechten Seite hin drängen,  das heisst der Auslenkung des Laufrades ent  gegenwirken.  



  Dasselbe gilt nun sinngemäss bei Aaslen  kung des Laufrades in jeder beliebigen andern  Richtung. Die auftretenden Druclkänderungen  wirken stets im Sinne einer Rückdrängung des  Laufrades in seine axiale Mittellage.  



  Voraussetzung für die genannte Wirkung  ist natürlich, dass der Ringraum 22 nicht so  weit ist, dass ein Druelikausgrleieh längs des Uü     m-          fanges    auftritt. Es ist dabei aber immerhin  zu     erwähnen,    dass schon verhältnismässig  kleine Kräfte genügen, um das Laufrad in  seiner zentrischen Lage zu stabilisieren, so dass  auch bei teilweisem Druekausgleieh infolge von  Ringströmungen im Raum 22 die gewünschte  Wirkung immer noch gewährleistet ist.  



  Die im Ringraum 22 auf den Laufradkranz  wirkenden Druckkräfte können in radiale und  axiale Kraftkomponenten zerlegt werden. Die  radialen Kraftkomponenten wirken voll im  Sinne der Stabilisierung des Laufrades. Bei  einer     Auslenkuns-    des Rades nach links, wobei  im Ringraum '22 links eine     Druel@steie,eruii,-r     und rechts eine     Drucksenkuny    auftritt, treten       da--e-en    auch axiale     Kraftkomponenten    auf,  welche auf der linken Seite nach oben und auf  der rechten Seite nach unten wirken.

   Diese       Kräfte    geben zusammen ein     Moment,    welches  im Sinne des     Uhrzeigers    dreht und somit eine  Vergrösserung der     Ansbiegung    der     Welle.    be  wirken würde. Die axialen Komponenten der  Zusatzkräfte wirken daher in verkehrtem  Sinne und vermindern die     günstige'Virhun@@     der radialen Kraftkomponenten.      Diesem Umstande ist nun durch     entspre-          ehende    Anordnung des nebenseitigen Dich  tungssystems Rechnung getragen. Die Spalte  10 und 11 sind auch hier verhältnismässig eng  gegenüber dem äussern Spalt 12.

   Bei einer  Aaslenkung des Laufrades nach     links    vergrö  ssert sich der eintrittsseitige Spalt 11, wäh  rend sich der austrittsseitige Spalt 10     ver-          engert.    Damit entsteht eine Drucksteigerung  im Ringraum 13 auf der linken Seite des Lauf  rades. Auf der rechten Seite des Laufrades  tritt wiederum das Umgekehrte ein, das heisst  der Spalt 11 schliesst sieh, während der Spalt  10 sich öffnet. Der Zutritt der Leckmenge zum  Raum 13 wird also auf der rechten Seite stär  ker gedrosselt, und der Abfluss wird freige  geben. Dies hat eine Drucksenkung im rechts  seitigen Teil des Ringraumes 13 zur Folge.  



  Die     Begrenzungsfläche    des Laufrades  gegen den Ringraum 13 ist eine ebene Ring  fläche, welche senkrecht zur Maschinenachse  steht. Auf der linken Seite entstehen infolge  der Draacksteigerung nach unten wirkende Zu  satzkräfte und auf der rechten Seite solche, die  nach oben wirken. Durch entsprechende Wahl  der Breite und des gegenseitigen     Abstandes     der     Dichtungsspalte    wird erreicht, dass die auf  der     Nebenseite    auftretenden     Zusatzkräfte    die  axialen Komponenten der auf der     Kranzseite     wirkenden     Zusatzkräfte        mindestens    angenähert  aufheben.  



  Bei dem dargestellten     Dichtungssystem     sind somit die Ringspalte 19 und 20 so ange  ordnet, dass bei Aaslenkung     des    Laufrades sich  an jenen Stellen des Laufrades, welche sich  von der Maschinenachse entfernen, der die  Eintrittsöffnung des     Ringraumes    22 bildende  Ringspalt 19 öffnet, und der die Austritts  öffnung bildende Ringspalt 20 schliesst, und  die Begrenzungsfläche des Laufrades gegen  den Ringraum 22 ist so angeordnet, dass eine  an diesen     Stellen    im Ringraum     erzeugte    Druck  steigerang der Aaslenkung des Laufrades ent  gegenwirkt.

   Ausserdem sind aber auch auf der  andern Seite des Laufrades noch die zwei  Ringspalte 10 und 11 in der Weise     angreord-          net,    dass die in Richtung der Laufradachse  verlaufenden Komponenten der Zusatzkräfte,    welche infolge der Aaslenkung des Laufrades  und der so entstandenen Druckänderungen von  den Ringräumen 13 und 22 aus auf das Lauf  rad wirken, sich mindestens angenähert gegen  seitig aufheben, wobei aber die radialen Kom  ponenten der im gezeigten Beispiel vom Ring  raum 22 aus auf den Laufradkranz ausgeübten       Zusatzkräfte    der Aaslenkung des Laufrades  entgegenwirken.  



  Durch die beschriebene Anordnung des  Dichtungssystemen wird somit erreicht, dass  bei jeder     Aaslenkung    des Laufrades     aus    seiner  axialen Mittellage hydraulische Kräfte ent  stehen, welche     dieser    Aaslenkung entgegen  wirken. Es werden somit Vibrationen schon  im Entstehen unterdrückt, was einen ruhigen  Lauf der Maschine gewährleistet.  



  Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel  wird sowohl die lichte Weite des eintrittsseitig  des Ringraumes 22 angeordneten Spaltes 19  wie auch jene des     austrittsseitig    angeordneten  Spaltes 20 bei einer     Aaslenkung    des Lauf  rades aus seiner axialen Mittellage geändert.

    Die     erfin:d'ungsgemässe    Anordnung der Dich  tungsspalte kann aber auch so getroffen wer  den, dass nur die lichte Weite des einen der  beiden Spalte,     und,        zwar        des        austrittsseitigen     oder des     eintrittsseitigen        Spaltes,        sich    bei Aas  lenkung des     Laufrades    ändert.  



  Bei der in     Fig.    2 in     einem    axialen Längs  schnitt     dargestellten        Ausführungsform    des       kranzseitigen        Dichtungssystems    besitzt das  Laufrad einen Kranz 23, welcher mit einem  Teil     2-1        des        Gehäuses    einen     Ringraum   <B>25</B>     sowie     einen     Eintrittsspalt    26 und einen Austritts  spalt 27 begrenzt..  



  Die     Begrenzungsflächen    des Spaltes 26  sind ebene, senkrecht     zur    Maschinenachse  stehende Ringflächen. Bei einer     Auslenkunm     des     Laufrades        aus    seiner     axialen        Mittellarne     ändert sieh somit die Weite dieses Spates  nicht. Dessen Drosselwiderstand für die durch  strömende     Leckmenge    bleibt somit unverän  dert.

   Dagegen wird bei einer     Verschiebung     des     Laufrades    nach aussen der Austrittsspalt  27, welcher von     zylindrischen    Flächen     be-          -o¯renzt    ist, in gleicher Weise     vereng    wie der  Spalt 20 gemäss     Fig.    1. Es     wird    sieh dabei im      Ringraum 25 an jener Stelle ebenfalls ein  Stau der Leckmenge und somit eine Druck  steigerung ergeben, welche wiederum der Aus  lenkung des Laufrades entgegenwirkt.  



  Mit grundsätzlich gleicher Wirkung könnte  aber auch der     Eintrittsspalt    19 in der Anord  nung nach Fig. 1 belassen werden und der  Austrittsspalt. 20 durch einen bei Auslenkung  des Laufrades nicht beeinflussten Spalt ersetzt  werden. Der Dx uck im Ringraum 22 würde  dann nur durch die Änderung der Weite des  Eintrittsspaltes 19 gesteuert.  



  Das erfindungsgemäss ausgebildete Dich  tungssystem kann nicht. nur, wie gezeigt, bei  Turbinen, sondern auch bei     Pumpen    ange  wendet werden. Insbesondere ist auch dessen  Anwendung bei mehrstufigen Pumpen, welche  verhältnismässig dünne Wellen aufweisen, und  daher leicht zu Schwingungen neigen können,  von Vorteil.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRU CH Mindestens zwei Ringspalte aufweisende Dichtungsvorrichtung an einer Turbine oder Pumpe, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Spalte, dass bei einer Auslen kung des Laufracdes aus seiner axialen Mittel larve durch Änderung der Spaltweiten an ver schiedenen Stellen Druckänderungen ent stehen, welche der Auslenkung des Laufrades entgegenwirken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Diehtungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Ringspalte (26, 27) die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung eines da,s, Laufrad umgebenden, von der Leckmenge duirchflosse- nen Ringraumes (25) bilden und so angeord net sind, dass sich bei einer Auslenkung des Laufrades aus seiner axialen Mittellage die lichte Weite mindestens eines der beiden Spalte (27) derart ändert, dass im Ringraum die Druckänderungen erzeugt werden, welche der Auslenkung des Laufrades entgegen wirken. 2.
    Dichtungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Ringspalte (19, 20) die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung eines das Laufrad umgebenden, von der Leckmenge durchflosse- nen Ringraumes (22) bilden und so angeord net sind, dass sieh bei einer Auslenkung des Laufrades der eine öffnet und der andere schliesst und die dadurch in diesem Ringraum erzeugten Druckänderungen der Auslenkung des Laufrades entgegenwirken. 3.
    Diehtungsvorriehtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Auslenkung des Lauf rades sieh an jenen Stellen des Laufrades, welche sich von der Maschinenachse entfernen, der die Eintrittsöffnung des Ringraumes (22) bildende Ringspalt (19) öffnet und der die Austrittsöffnung bildende Ringspalt (20) schliesst, und dass die Begrenzungsfläche des Laufrades gegen den Ringraum so angeordnet ist, dass eine an diesen Stellen im Ringraum erzeugte Drueksteigerung der Auslenkung des Laufrades entgegenwirkt. 4. dichtungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite dies Laufrades mindestens zwei Ring spalte (19, 20;
    <B>10,</B> 11) in der Weise angeord net :sind, dass die in Richtung der Laufrad aelise verlaufenden Komponenten der Zusatz kräfte, welche infolge der Auslenkung des Laufrades und der so entstandenen Druck- änderungen auf das Laufrad- wirken, sich min- 0,eatens angenähert gegenseitig aufheben,
    und dass die radialen Komponenten dieser Zusatz kräfte der Auslenkunc des Laufrades ent- gyegenwirken.
CH317624D 1953-10-17 1953-10-17 Dichtungsvorrichtung an einer Turbine oder Pumpe CH317624A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3026558A1 (de) * 1980-07-12 1982-01-28 Audi Nsu Auto Union Ag, 7107 Neckarsulm Radiale turbomaschinen, insbesondere abgasturbolader fuer brennkraftmaschinen
EP1717449A3 (de) * 2005-04-29 2014-06-04 Sulzer Pumpen Ag Kreiselpumpenlaufrad

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DE3026558A1 (de) * 1980-07-12 1982-01-28 Audi Nsu Auto Union Ag, 7107 Neckarsulm Radiale turbomaschinen, insbesondere abgasturbolader fuer brennkraftmaschinen
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