CH317648A - Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors - Google Patents

Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors

Info

Publication number
CH317648A
CH317648A CH317648DA CH317648A CH 317648 A CH317648 A CH 317648A CH 317648D A CH317648D A CH 317648DA CH 317648 A CH317648 A CH 317648A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotor
sheets
poles
pole
another
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Dipl Ing Michaelis
Original Assignee
Oerlikon Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oerlikon Maschf filed Critical Oerlikon Maschf
Publication of CH317648A publication Critical patent/CH317648A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/14Synchronous motors having additional short-circuited windings for starting as asynchronous motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


  Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors    Die Erfindung betrifft einen Rotor eines  asynchron anlaufenden Synchronmotors mit.  ausgeprägten Polen.  



  Es ist. bekannt,     Asynchronmotoren    dadurch  in Synchronmotoren umzubauen, dass man sie  mit ausgeprägten Polen versieht. Da solche       Asynehronmotoren    mit einer     Rotorwieklung     versehen sind, vermögen sie nicht nur asyn  chron     anzulaufen,    sondern sie sind auch im  stande, vom asynchronen Lauf selbst unter  Last in den synchronen überzugehen, wobei sie  auch noch eine beträchtliche Schwungmasse  mitreissen können. Die ausgeprägten Pole  stellt man     zweckmässigerweise    so her, dass  man in die     Rotorbleche    kreisrunde Löcher  stanzt, was mit den einfachsten Werkzeugen  möglich ist.

   Dabei     entstehen    aber in der  magnetischen Feldkurve zahlreiche uner  wünschte Oberfelder. Man kann zwar diese  Oberfelder stark abschwächen, wenn man den  Polen besondere Formen gibt, aber das er  fordert teure     Stanzwerkzeuge.     



  Eine praktisch völlig genügende Verbesse  rung der Feldkurve lässt sich auf einfache  Weise erzielen,     wenn    erfindungsgemäss die       zwischen    den ausgeprägten Polen verbleiben  den Pollücken durch     aufeinandergeschiehtete          Rotorbleehe    gebildet werden, die im Bereiche  der     Rotornuten    abwechselnd zumindest auf  einer Seite einer Pollücke um mindestens  eine     Rotornutenteilung    vorstehen, so dass  jeweils nur etwa die Hälfte aller     Rotorbleehe     die Pollücken seitlich begrenzt.

      Vorzugsweise können dabei genau gleiche       Rotorbleche    abwechslungsweise gegeneinander  versetzt sein, so dass jede der beiden Seiten  einer Pollücke durch andere     Rotorbleehe    be  grenzt ist.  



  Es können aber auch für den gleichen  Rotor sowohl     Rotorbleche    mit schmalen als  auch     Rotorbleche    mit breiten Polen verwendet  werden, und diese     Rotorbleche    können ab  wechslungsweise entweder so aufeinander  geschichtet sein, dass nur die     Rotorbleche    mit  den breiten Polen die. Pollücken auf beiden  Seiten begrenzen, oder so, dass sämtliche Rotor  bleche die Pollücken auf einer Seite, jedoch  nur die     Rotorbleche    mit den breiten Polen die  Pollücken auf der andern Seite begrenzen.  



  Man kann den magnetischen Widerstand  des Querfeldes und damit das     Kippmoment.    er  höhen, wenn man die Pole mit tiefen Nuten  versieht. Bei solchen Rotoren können erfin  dungsgemäss die tiefen Nuten in den einzelnen       Rotorblechen,    die alle gleich wären, asym  metrisch in bezug auf die Pollücken angeord  net sein, und die     Rotorbleche    können abwech  selnd seitenverkehrt aufeinandergelegt sein,  derart, dass nach der Versetzung der einzelnen       Rotorbleche    gegeneinander die tiefen Nuten in  die magnetischen Hauptachsen des Rotors  zu liegen kommen.  



  In der Zeichnung sind vier Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes verein  facht dargestellt, und zwar zeigt     Fig.1    einen  Teil eines Rotors, bei dem alle     Rotorbleehe         gleich sind,     Fig.2    einen Teil eines andern  Rotors mit tiefen Nuten in den Polen und       Fig.    3 und 4 Teile von weiteren Rotoren mit       zweierlei        Rotorblechen.     



  Nach     Fig.    1 sind genau gleiche     Rotorbleche     1 mit den ausgeprägten Polen 2, den Nuten  3, den Pollücken 4 und dem     MTellenloch    5 so       aufeinandergeschichtet,    dass jedes zweite     Ro-          torblech    1 in der gleichen Richtung um eine       Nutenteilung    6 versetzt ist, so dass jede Pol  lücke 4 auf der einen Seite durch die     gerad-          zahligen    und auf der andern Seite durch die       ungeradzahligen        Rotorbleche    1 gebildet wird.

    Durch eine solche Zurückziehung jedes zweiten       Rotorbleches    1 um eine     Nutenteilung    6 von  der Pollücke 4 hinweg wird erreicht, dass die  magnetische Feldkurve weniger schroff ab  fällt.  



  Wie in     Fig.    1 sind auch gemäss     Fig.    2 alle       Rotorbleche    1a gleich, aber die einzelnen       Rotorbleche    la sind gegeneinander um die  doppelte     Nutenteilung    7 versetzt, und die Pole       2a    weisen tiefe Nuten 8 auf.

   Damit diese tie  fen Nuten 8 aller     Rotorbleche    la nach der  Verschiebung jedes zweiten     Rotorbleches    la  um die doppelte     Nutenteilung    7 doch unter  einander in die magnetischen Hauptachsen 9  zu liegen kommen, sind diese tiefen Nuten 8  in jedem Pol     2a    einseitig um eine     Niiten-          teilung    6 von der Polmitte entfernt ausge  stanzt und jedes zweite     Rotorblech        1a    liegt sei  tenverkehrt auf dem vorhergehenden.  



  Nach     Fig.    3 liegen abwechselnd Rotor  bleche 1b mit schmalen ausgeprägten Polen  2b     symmetrisch    auf     Rotorbleehen        1c    mit     uni     zwei     Nutenteilungen    6 breiteren Polen     '2c,     so dass die Pollücken 4 nur durch die     Rotor-          bleche    1c gebildet werden.  



  Auch gemäss     Fig.    4 ist der Rotor aus zwei  verschiedenen     Rotorblechen        1b    und     7.d    auf  gebaut. Die     Rotorbleehe        lb    haben uni eine       Nutenteilung    6 breitere Pole 2b als die Rotor  bleche 1d.

   Die     Rotorbleche    1b und 1d sind ab  wechslungsweise     aufeinandergelegt,    so dass, da  die Nuten M er     Rotorbleehe        1b    und ld unter  einanderliegen müssen, die     Pollü.eken    4 auf  einer Seite durch die     Rotorbleehe    1b und     1d       und     auf    der andern Seite nur durch die       Rotorbleche    1b begrenzt werden.  



  Eine solche Ausbildung des Rotors eignet  sich für Maschinen, die stets nur in einer und  derselben Drehrichtung rotieren. Läuft eine  solche Maschine mit ausgeprägten     Rotorpolen     leer, dann verläuft. das Magnetfeld räumlich       spmmetriseh    zur Hauptachse des Rotors. Wird  aber die Maschine belastet, so verläuft das  magnetische Feld unsymmetrisch zur Haupt  achse.     Auf    der im Sinne der Drehrichtung  nacheilenden Polseite steigt das magnetische  Feld rasch an, während auf der voreilenden  Polseite der Feldverlauf wesentlich flacher ist.  Diese Feldverzerrung ist, mit der Bildung von  Oberfeldern verbunden, die unterdrückt wer  den sollen.

   Durch die in     Fig.    4 gezeigte     Ver-          blattung    der     Rotorbleche    auf der nacheilenden  Polseite kann auf dieser Seite der     Verlauf     des Magnetfeldes verflacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rotor eines asynchron anlautenden Syn chronmotors mit ausgeprägten Polen, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den aus geprägten Polen verbleibenden Pollücken durch aufeinandergesehiehtete Rotorbleehe ge bildet werden, die im Bereich der Rotornuten abwechselnd zumindest auf einer Seite einer Pollücke um mindestens eine Rotornut.en- teilung vorstehen, so dass jeweils nur etwa die Hälfte aller Rotorbleehe die Pollücken seitlich begrenzt. ITNTERANSPRrCHE 1.
    Rotor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Aufeinandersehichtung von gleichen Rotorbleelien, die abweelislung;sweise gegeneinander versetzt sind, so dass jede der beiden Seiten einer Pollücke durch andere Rotorbleehe begrenzt ist. 2.
    Rotor nach Unteranspruch 1, mit in den Rotorblechen ausgestanzten tiefen Nuten, da durch gekennzeichnet, dass die tiefen Nuten in den einzelnen Rotorbleehen asvmmetriscli in bezug auf die Pollücken angeordnet sind und die Rotorbleche abwechselnd seitenver kehrt aufeinandergelegt sind, derart, dass nach der Versetzung der einzelnen Rotorbleelie ge- geneinander die tiefen Nuten in die magne tischen Hauptachsen des Rotors zu liegen kommen. 3.
    Rotor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die abwechslungsweise Aufein- anderschiehtung von Roto:rbleehen mit schma len und mit breiten Polen, derart, dass nur die Rotorbleche mit breiten Polen die Pol lüeken auf beiden Seiten begrenzen. 4.
    Rotor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die abwechslungsweise Aufein- anderschichtung von Rotorblechen mit schma len und mit breiten Polen, derart, dass sämt liche Rotorbleche die Pollücken auf einer Seite, jedoch nur die Rotorbleche mit den breiten Polen die Pollücken auf der andern Seite be grenzen.
CH317648D 1954-01-23 1954-01-23 Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors CH317648A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH317648T 1954-01-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH317648A true CH317648A (de) 1956-11-30

Family

ID=4496900

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH317648D CH317648A (de) 1954-01-23 1954-01-23 Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH317648A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191472B (de) * 1960-08-04 1965-04-22 Licentia Gmbh Anordnung und Befestigung der Erreger-wicklung im Polrad fuer grosse mechanisch hochbeanspruchte elektrische Synchronmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191472B (de) * 1960-08-04 1965-04-22 Licentia Gmbh Anordnung und Befestigung der Erreger-wicklung im Polrad fuer grosse mechanisch hochbeanspruchte elektrische Synchronmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10130399A1 (de) Statoranordnungen für Motoren
DE6920562U (de) Dreiphasen-drosselspule mit magnetkern
DE871183C (de) Laeufer fuer Reaktionsmaschinen
DE963802C (de) Blechpaket fuer elektrische Maschinen, das aus Blechteilen mit magnetischer Vorzugsrichtung zusammengesetzt ist
DE753285C (de) Einphasen-Synchronkleinmotor
DE963002C (de) Geblechter Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors
DE3818195A1 (de) Spindeln mit elektromotorischem einzelantrieb fuer eine spinnereimaschine
DE662946C (de) Doppel- bzw. Mehrfach-Kaefiglaeufer fuer Induktionsmotoren
DE2151598A1 (de) Scheibenlaeufermaschine
DE1808577A1 (de) Stator fuer einen Stossstrom-Wechselstromgenerator
DE209964C (de) Einrichtung zum kühlen rotierender feldmagnete
DE2037769B2 (de) Ständerblechpaket mit Kühlrippen für einen oberflächengekühlten gehäuselosen Elektromotor
DE2821108C2 (de) Wasserkraftgenerator
DE853023C (de) Kuehleinrichtung fuer Doppelstab-Laeufer elektrischer Maschinen
DE1237213B (de) Geblechter Staender fuer Wechselstrom-Kleinmotoren
DE689378C (de) Anordnung zur Erzielung synchroner Schleichdrehzahlen bei Asynchronmotoren
DE759306C (de) Laeufer fuer Synchronmaschinen
DE2017197C (de) Reluktanzläufer mit einem Kurzschlußkäfig und mit im Nennbetrieb ausgeprägten Polen für einen Einphasenmotor
DE7726439U1 (de) Dauermagneterregte elektrische maschine
DE1120572B (de) Rotor fuer Asynchronmotoren mit gegossenem Laeuferkaefig und unterteiltem Blechpaket
WO2003044925A1 (de) Polrad
CH222040A (de) Läufer für Asynchronmotoren mit gegossener Kurzschlusswicklung.
DE1563014B2 (de) Drehstrom asynchronmotor
DE567770C (de) Drehtransformator
DE2059243A1 (de) Rotor fuer einen Reluktanzmotor oder -generator