CH317648A - Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors - Google Patents
Rotor eines asynchron anlaufenden SynchronmotorsInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/02—Synchronous motors
- H02K19/14—Synchronous motors having additional short-circuited windings for starting as asynchronous motors
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Description
Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors Die Erfindung betrifft einen Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors mit. ausgeprägten Polen.
Es ist. bekannt, Asynchronmotoren dadurch in Synchronmotoren umzubauen, dass man sie mit ausgeprägten Polen versieht. Da solche Asynehronmotoren mit einer Rotorwieklung versehen sind, vermögen sie nicht nur asyn chron anzulaufen, sondern sie sind auch im stande, vom asynchronen Lauf selbst unter Last in den synchronen überzugehen, wobei sie auch noch eine beträchtliche Schwungmasse mitreissen können. Die ausgeprägten Pole stellt man zweckmässigerweise so her, dass man in die Rotorbleche kreisrunde Löcher stanzt, was mit den einfachsten Werkzeugen möglich ist.
Dabei entstehen aber in der magnetischen Feldkurve zahlreiche uner wünschte Oberfelder. Man kann zwar diese Oberfelder stark abschwächen, wenn man den Polen besondere Formen gibt, aber das er fordert teure Stanzwerkzeuge.
Eine praktisch völlig genügende Verbesse rung der Feldkurve lässt sich auf einfache Weise erzielen, wenn erfindungsgemäss die zwischen den ausgeprägten Polen verbleiben den Pollücken durch aufeinandergeschiehtete Rotorbleehe gebildet werden, die im Bereiche der Rotornuten abwechselnd zumindest auf einer Seite einer Pollücke um mindestens eine Rotornutenteilung vorstehen, so dass jeweils nur etwa die Hälfte aller Rotorbleehe die Pollücken seitlich begrenzt.
Vorzugsweise können dabei genau gleiche Rotorbleche abwechslungsweise gegeneinander versetzt sein, so dass jede der beiden Seiten einer Pollücke durch andere Rotorbleehe be grenzt ist.
Es können aber auch für den gleichen Rotor sowohl Rotorbleche mit schmalen als auch Rotorbleche mit breiten Polen verwendet werden, und diese Rotorbleche können ab wechslungsweise entweder so aufeinander geschichtet sein, dass nur die Rotorbleche mit den breiten Polen die. Pollücken auf beiden Seiten begrenzen, oder so, dass sämtliche Rotor bleche die Pollücken auf einer Seite, jedoch nur die Rotorbleche mit den breiten Polen die Pollücken auf der andern Seite begrenzen.
Man kann den magnetischen Widerstand des Querfeldes und damit das Kippmoment. er höhen, wenn man die Pole mit tiefen Nuten versieht. Bei solchen Rotoren können erfin dungsgemäss die tiefen Nuten in den einzelnen Rotorblechen, die alle gleich wären, asym metrisch in bezug auf die Pollücken angeord net sein, und die Rotorbleche können abwech selnd seitenverkehrt aufeinandergelegt sein, derart, dass nach der Versetzung der einzelnen Rotorbleche gegeneinander die tiefen Nuten in die magnetischen Hauptachsen des Rotors zu liegen kommen.
In der Zeichnung sind vier Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes verein facht dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 einen Teil eines Rotors, bei dem alle Rotorbleehe gleich sind, Fig.2 einen Teil eines andern Rotors mit tiefen Nuten in den Polen und Fig. 3 und 4 Teile von weiteren Rotoren mit zweierlei Rotorblechen.
Nach Fig. 1 sind genau gleiche Rotorbleche 1 mit den ausgeprägten Polen 2, den Nuten 3, den Pollücken 4 und dem MTellenloch 5 so aufeinandergeschichtet, dass jedes zweite Ro- torblech 1 in der gleichen Richtung um eine Nutenteilung 6 versetzt ist, so dass jede Pol lücke 4 auf der einen Seite durch die gerad- zahligen und auf der andern Seite durch die ungeradzahligen Rotorbleche 1 gebildet wird.
Durch eine solche Zurückziehung jedes zweiten Rotorbleches 1 um eine Nutenteilung 6 von der Pollücke 4 hinweg wird erreicht, dass die magnetische Feldkurve weniger schroff ab fällt.
Wie in Fig. 1 sind auch gemäss Fig. 2 alle Rotorbleche 1a gleich, aber die einzelnen Rotorbleche la sind gegeneinander um die doppelte Nutenteilung 7 versetzt, und die Pole 2a weisen tiefe Nuten 8 auf.
Damit diese tie fen Nuten 8 aller Rotorbleche la nach der Verschiebung jedes zweiten Rotorbleches la um die doppelte Nutenteilung 7 doch unter einander in die magnetischen Hauptachsen 9 zu liegen kommen, sind diese tiefen Nuten 8 in jedem Pol 2a einseitig um eine Niiten- teilung 6 von der Polmitte entfernt ausge stanzt und jedes zweite Rotorblech 1a liegt sei tenverkehrt auf dem vorhergehenden.
Nach Fig. 3 liegen abwechselnd Rotor bleche 1b mit schmalen ausgeprägten Polen 2b symmetrisch auf Rotorbleehen 1c mit uni zwei Nutenteilungen 6 breiteren Polen '2c, so dass die Pollücken 4 nur durch die Rotor- bleche 1c gebildet werden.
Auch gemäss Fig. 4 ist der Rotor aus zwei verschiedenen Rotorblechen 1b und 7.d auf gebaut. Die Rotorbleehe lb haben uni eine Nutenteilung 6 breitere Pole 2b als die Rotor bleche 1d.
Die Rotorbleche 1b und 1d sind ab wechslungsweise aufeinandergelegt, so dass, da die Nuten M er Rotorbleehe 1b und ld unter einanderliegen müssen, die Pollü.eken 4 auf einer Seite durch die Rotorbleehe 1b und 1d und auf der andern Seite nur durch die Rotorbleche 1b begrenzt werden.
Eine solche Ausbildung des Rotors eignet sich für Maschinen, die stets nur in einer und derselben Drehrichtung rotieren. Läuft eine solche Maschine mit ausgeprägten Rotorpolen leer, dann verläuft. das Magnetfeld räumlich spmmetriseh zur Hauptachse des Rotors. Wird aber die Maschine belastet, so verläuft das magnetische Feld unsymmetrisch zur Haupt achse. Auf der im Sinne der Drehrichtung nacheilenden Polseite steigt das magnetische Feld rasch an, während auf der voreilenden Polseite der Feldverlauf wesentlich flacher ist. Diese Feldverzerrung ist, mit der Bildung von Oberfeldern verbunden, die unterdrückt wer den sollen.
Durch die in Fig. 4 gezeigte Ver- blattung der Rotorbleche auf der nacheilenden Polseite kann auf dieser Seite der Verlauf des Magnetfeldes verflacht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rotor eines asynchron anlautenden Syn chronmotors mit ausgeprägten Polen, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den aus geprägten Polen verbleibenden Pollücken durch aufeinandergesehiehtete Rotorbleehe ge bildet werden, die im Bereich der Rotornuten abwechselnd zumindest auf einer Seite einer Pollücke um mindestens eine Rotornut.en- teilung vorstehen, so dass jeweils nur etwa die Hälfte aller Rotorbleehe die Pollücken seitlich begrenzt. ITNTERANSPRrCHE 1.Rotor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Aufeinandersehichtung von gleichen Rotorbleelien, die abweelislung;sweise gegeneinander versetzt sind, so dass jede der beiden Seiten einer Pollücke durch andere Rotorbleehe begrenzt ist. 2.Rotor nach Unteranspruch 1, mit in den Rotorblechen ausgestanzten tiefen Nuten, da durch gekennzeichnet, dass die tiefen Nuten in den einzelnen Rotorbleehen asvmmetriscli in bezug auf die Pollücken angeordnet sind und die Rotorbleche abwechselnd seitenver kehrt aufeinandergelegt sind, derart, dass nach der Versetzung der einzelnen Rotorbleelie ge- geneinander die tiefen Nuten in die magne tischen Hauptachsen des Rotors zu liegen kommen. 3.Rotor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die abwechslungsweise Aufein- anderschiehtung von Roto:rbleehen mit schma len und mit breiten Polen, derart, dass nur die Rotorbleche mit breiten Polen die Pol lüeken auf beiden Seiten begrenzen. 4.Rotor nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die abwechslungsweise Aufein- anderschichtung von Rotorblechen mit schma len und mit breiten Polen, derart, dass sämt liche Rotorbleche die Pollücken auf einer Seite, jedoch nur die Rotorbleche mit den breiten Polen die Pollücken auf der andern Seite be grenzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH317648T | 1954-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317648A true CH317648A (de) | 1956-11-30 |
Family
ID=4496900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317648D CH317648A (de) | 1954-01-23 | 1954-01-23 | Rotor eines asynchron anlaufenden Synchronmotors |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317648A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1191472B (de) * | 1960-08-04 | 1965-04-22 | Licentia Gmbh | Anordnung und Befestigung der Erreger-wicklung im Polrad fuer grosse mechanisch hochbeanspruchte elektrische Synchronmaschinen |
-
1954
- 1954-01-23 CH CH317648D patent/CH317648A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1191472B (de) * | 1960-08-04 | 1965-04-22 | Licentia Gmbh | Anordnung und Befestigung der Erreger-wicklung im Polrad fuer grosse mechanisch hochbeanspruchte elektrische Synchronmaschinen |
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