CH317753A - Kohleschleifbügel für elektrische Triebfahrzeuge - Google Patents
Kohleschleifbügel für elektrische TriebfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L5/00—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
- B60L5/18—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
- B60L5/20—Details of contact bow
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Description
Kohleschleifbügel für elektrische Triebfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen mit einer auswechselbaren, selbsttragendenMetall- armatur versehenen Kohleschleifbügel für elektrische Triebfahrzeuge.
Die bisher bekannten Metalltragarmaturen bestehen entweder aus einer auf die Kohle leiste auf- oder umgegossenen Leichtmetall armatur oder aber aus Bleeharmaturen, die entweder nur auf das Kohleschleifstück auf gespreizt oder noch durch Schrauben zusam mengeklemmt sind. Während die ersteren wohl eine grosse Gesamtfestigkeit des Kohle- sehleifbügels gewährleisten, sind sie im Ge wicht recht schwer und haben den Nachteil, dass mit dem Verbrauch der Kohle auch die Metallarmatur verloren ist, da beide Teile durch Glas Aufschrumpfen des Metallen fest miteinander verbunden sind.
Die Blecharma turen sind wohl im Gewicht sehr leicht, aber die Tragfestigkeit derselben für das Kohle- sehleifstück ist nur sehr begrenzt, da die sta tische Festigkeit einer nue aufgespreizten Blecharmatur gering ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kohleschleifbügel für elektrische Triebfahrzeuge, der mit einer dreiteiligen, auswechselbaren Armatur versehen ist, welche aus zwei durch teilweise Schlitzung klemm fähigen Leichtmetall-Profilendstücken Emd einer diese beiden Endstücke verbindenden profilierten Blechfassung besteht und der Kohleleiste dergestalt die nötige Stabilität verleiht, dass sie die Kohle sowohl seitlich im Klemmsitz umfasst, als auch durch die anpro filierte Blechversteifungsrippe in eine Längs nut im Fuss der Kohleleiste eingreift und so das gesamte Schleifstück gegen Durchbiegung von oben und den Seiten schützt.
Die Zeichnung veranschaulicht den erfin dungsgemässen Aufbau des Kohlesehleifbügels in einigen Ausführungsbeispielen: Fig. 1 zeigt den Kohleschleifbügel von der Seite, wobei an elem linken Teil die Blech fassung abgeschnitten ist, tun das Endstück sehen zu können.
Fig. 2 ist der Anblick von der Stirnseite her.
Fig. 3 stellt den Schnitt A-A dar, wobei die teilweise Schlitzeng der Endstücke zu sehen ist.
Fig. 4-6 zeigen einige Beispiele von Pro filformen der Blecharmatur, womit jedoch ,die erfindungsgemäss möglichen Formgebun- gen des Bleehes keineswegs ersehöpft sind.
In Fig. 6 ist der Schnitt B -B in der Mitte des Sehleifbügels der Ausführungsform mach Fig. 3 dargestellt.
Es bedeutet 1 -das eigentliche Kohlesehleif- stück beliebigen Profils mit. einem Schwalben- schwanzfuss. Auf diesem sitzt an je einem Ende der Kohleleiste ein kurzes Tragendstück aus Leichtmetall 2 und 2a, welches zum Teil der Länge nach geschlitzt ist 3,
um bei der Montage klemmend zu sitzen und durch die Verschraubung angedrückt werden zu können. Die beiden Endstücke 2 und 2a sind verbun den durch das besonders profilierte Blech 4, das auf den Schwalbenschwanz der Kohle 1a und den der Endstücke 1b aufgespreizt ist. Das Blech mit seiner nach innen ragenden Hohlrippe 5 ist aus einem Stück gebogen oder gezogen und unten offen 6. Die Hohl rippe 5, beispielsweise in Dreieckform, T-Form oder Nagelkopfform, ragt in die entspre chende Schlitzung der Endstücke (bei 3 in Fig. 3) hinein und liegt an der Sohle des Kohleschleifstückes an.
Noch zweckmässiger greift diese Rippe in eine im Fuss des Kohle schleifstückes langlaufende passende Aus sparung 7 ein, so dass auch ein seitliches Aus weichen der Kohle vermieden wird. Die durch die eigenartigen wiederholten Abbiegungen der Blechfassung vorhandenen Kanten geben der Blechfassung an sich eine aussergewöhn lich hohe Stabilität und Federkraft bei der Montage. Der fertige Kohleschleifbügel ist durch eine Querverschraubung besonders stabilisiert. Die Blecharmatur ist mit quer zur Längsachse stehenden Schrauben oder Nieten 8 fest mit den beiden Endtücken 2 und 2a verbunden, welche infolge der teil weisen Längsschlitzung hierdurch zusätzlich fest auf die Kohleleiste aufgeklemmt sind.
Darüber hinaus sind auf der freien Länge des Tragbleches 4 noch eine oder mehrere Quer schrauben 8a angeordnet, wodurch die zu nächst in sich federnde Blecharmatur satt an den Flanken des Schwalbenschwanzfusses der Kohleleiste anliegt und an der offenen Unterkante (bei 6) nicht nur zusammenge presst, sondern damit auch die Hohlrippe 5 nach oben gedrückt und zu einer satten An- lage an die Sohle des Kohleschleifstüekes ge bracht wird. Durch diese Konstruktion ist so wohl ein überaus guter elektrischer Kontakt zwischen Kohleschleifleiste und Metallarma tur gesichert, das Schleifstück in seiner Ge samtheit hat eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht und die Armatur selbst ist leicht aus wechselbar und wiederholt verwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kohleschleifbügel für elektrische Trieb fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass eine dreiteilige, auswechselbare Armatur, bestehend aus zwei durch teilweise Schlitzung klemm fähigen Leichtmetall-Profilendstücken und einer diese beiden verbindende profilierten Blechfassung, der Kohleleiste dergestalt die nötige Stabilität verleiht, dass sie die Kohle sowohl seitlich im Klemmsitz umfasst, als auch durch die anprofilierte Blechversteifungs rippe in eine Längsnut im Fuss der Kohle leiste eingreift und so das gesamte Schleif stück gegen Durchbiegung von oben und den Seiten schützt.UNTERANSPRÜCHE 1. Kohlesehleifbügel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlitzten Endstücke und die profilierte Blecharmatur durch quer zur Längsachse laufende Schrau ben so verspannt sind, da.ss die anprofilierte Versteifungsrippe der Blecharmatur gegen die Sohle des Kohlesehleifstückes gedrückt wird.2. Kolileschleifbügel nach Unteranspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, dass die Blechar matur mit den geschlitzten Leichtinetallencl- sitücken mechanisch fest verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE317753X | 1952-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317753A true CH317753A (de) | 1956-11-30 |
Family
ID=6150865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317753D CH317753A (de) | 1952-11-14 | 1953-09-25 | Kohleschleifbügel für elektrische Triebfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317753A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5193656A (en) * | 1988-06-23 | 1993-03-16 | Hoffmann & Co. Elektrokohle Gesellschaft Mbh | Collector shoe for collector and process for producing it |
-
1953
- 1953-09-25 CH CH317753D patent/CH317753A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5193656A (en) * | 1988-06-23 | 1993-03-16 | Hoffmann & Co. Elektrokohle Gesellschaft Mbh | Collector shoe for collector and process for producing it |
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