CH318065A - Steuervorrichtung für ein strömendes Medium, insbesondere für Gasbrenner - Google Patents

Steuervorrichtung für ein strömendes Medium, insbesondere für Gasbrenner

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CH318065A
CH318065A CH318065DA CH318065A CH 318065 A CH318065 A CH 318065A CH 318065D A CH318065D A CH 318065DA CH 318065 A CH318065 A CH 318065A
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CH
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valve
lever
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ignition
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Inventor
J Caparone Michael
W Rice Harold
M Vaughn Charles
Original Assignee
Robertshaw Fulton Controls Co
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Description


  Steuervorrichtung für ein strömendes Medium, insbesondere für Gasbrenner    Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf eine     Steuervorriehtung        fÜr    ein strömen  des Medium, insbesondere     fÜr    Gasbrenner,  mit zwei Ventilen, die in offene und     gesehlos-          sene    Stellung bewegt werden können und in  der geschlossenen Stellung vorgespannt sind,  sowie mit einer von Hand zu     betätigenden     Vorrichtung, um die     Vorspannung    des   ersten  Ventils zu Überwinden.  



  Die erfindungsgemässe     Steuervorriehtung     ist dadurch gekennzeichnet,     dass,    eine tempe  raturabhängige     Eülricht-Ltng    vorgesehen ist,  um die     Vorspannung    dies zweiten Ventils zu  überwinden, sowie ein Hebelmechanismus  zwischen den beiden Ventilen mit einem Be  tätigungsteil, der in eine Betriebsstellung  gebracht.

   werden kann, in     derdas    zweite Ven  til geschlossen gehalten wird, und mit     einein     andern Betätigungsteil, der in eine, Betriebs  stellung gebracht werden kann, um das erste  Ventil     offenzuhalten,    und     dass    ein     Expan-          sionssteuerelement    vorgesehen ist, das mit  dem Hebelmechanismus in     Arbeitsverbindung     steht, wodurch.

   das zweite Ventil in der einen  Betriebslage dieses Steuerelementes entgegen,  der Wirkung der     teinperaturempfindliehen     Einrichtung in geschlossener Stellung     gehal,          ten    werden kann     unddas    erste Ventil in einer  andern Betriebslage des Steuerelementes in  offener Stellung, gehalten, wird.  



  Ein, Beispiel des Gegenstandes, der Erfin  dung ist in der     bei-liegenden        Zeichn-ung    ge  zeigt. In dieser ist:         Fig.   <B>1</B> eine Vorderansicht der Steuervor  richtung,       Fig.    2 eine Seitenansicht derselben,       Fig.   <B>3</B> ein Längsschnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.   <B>1</B> in grösserem     Masss#tab,          Fig.    4 ein Querschnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.   <B>1,

  </B>       Fig.   <B>5</B> ein Teilschnitt nach     der    Linie       V-V    der     Fig.    4 und       Fig.   <B>6</B> ein Teilschnitt nach der Linie.       VI-VI    der     Fig.   <B>3.</B>  



  Die in der Zeichnung dargestellte Steuer  vorrichtung enthält ein     länglielies    Gehäuse  <B>10,</B> -das an einem     En-de    mit einer seitlichen       Einlassöffnung    12 und am andern Ende mit  einer     Augl#assöffnung    14 für     gasförmigen     Brennstoff versehen ist. Ein     Hauptbrenn-          stoffdurehlass   <B>16</B> durch -das Gehäuse<B>10</B> stellt  die Verbindung, zwischen dem     Einla3    12 und  dem     Auslass    14 her.

   Wie dies     beiderartigen     Vorrichtungen üblich ist, werden     Rohran,          schlüsse    an     deh        Einlass    12 und den     Auslass     14 angeschlossen, um den Brennstoff durch  den     Durehlass   <B>16</B> einem nicht dargestellten  Hauptbrenner eines zu heizenden     GeVätes        zu-          m-dü#hren,    bei dem die     SteuervoTrichtung    be  nutzt wird.

   Der     Fluss    des Brennstoffes zwi  schen dem     Einlass    12 und dem     Auslass    14  steht unter der Steuerwirkung eines Haupt  hahnes, dessen Küken<B>18</B> aussen aus der Vor  derseite des Gehäuses<B>10</B> herausragt. Das       Hahnküken   <B>18</B> ist     miteinem    winkelförmigen       Durclilass    20 versehen, der     darch--Drehung         des Kükens<B>18</B> von Hand so eingestellt wer  den kann,     dass    die Verbindung zwischen dem       Einlass    12 und dem     Auslass    14 durch den       Durchlass   <B>16</B> geöffnet und geschlossen wird.

    Ein Handgriff oder Knopf 2Z ist an dem  herausragenden Ende des     Hahnkükens   <B>18</B> be  festigt<B>-Lind</B> trägt die üblichen Marken für die  offene und geschlossene, Stellung, wobei die  letztere mit den Buchstaben     eoff     bei<B>23</B> be  zeichnet sein kann, während die Bezeich  nungsstelle. der offenen Stellung<B>ü-±</B> der Zeich  nung nicht angegeben ist. Die beiden Stellun  gen des Haupthahnes<B>18</B>     werdendurch    einen  Zeiger 24 angezeigt, der an dem Gehäuse     1.0     in passender Lage angebracht ist.  



  Uni die     Drehun-    des Kükens<B>1,8</B> auf einen       ZD     Winkel von etwa,<B>1800</B> zwischen     der    vollstän  dig offenen und der vollständig geschlossenen  Lage     mi    begrenzen, sind geeignete Mittel vor  gesehen.     Dier    Knopf 22, weist an seiner Innen  seite eine Aussparung     auf,    so:     dass    ein ring  förmiger Randteil<B>26</B> entsteht, welcher einen  bogenförmigen Einschnitt<B>28</B> aufweist, der  sich zwischen den Marken für die offene und  geschlossene Stellung erstreckt.

   Die Enden  des     Einsehnittes   <B>28</B> kommen mit den Seiten  eines Stiftes<B>30</B> abwechselnd in Berührung,  der aus dem Gehäuse<B>10</B> in -den Einschnitt  <B>28</B> hineinragt und als Anschlag für den ge  nannten Zweck dient.  



  Der Knopf 22 kann ferner eine begrenzte  axiale Bewegung gegenüber dem Küken<B>18</B>  ausführen, so     dass    der Boden des Einschnittes  <B>28</B> mit dein Stift<B>30</B> in Eingriff kommt und  ihn     axIal    in dem Gehäuse<B>10</B> verschiebt.

   Der  Stift<B>30</B>     rai    in den     BrennstoffJurehlass   <B>16</B>       Igt     hinein     und    ist, durch eine     Sübraubenfeder   <B>32</B>  auf der Aussenseite des     Gehäuse,%   <B>10</B> vorge  spannt; seine Bewegung ist aber dadurch be  grenzt,     dass    ein Bund 34     auf    dein Stift<B>30</B>  mit dem nach     inn.en"vorspringenden    Rand  einer     Kappen-mutter   <B>36</B> am Gehäuse<B>10</B> in  Eingriff kommt, durch     die    der Stift<B>30</B> hin  durchgeht.  



  Das Gehäuse<B>10</B> ist mit einem hohlen An  satz<B>38</B> versehen, der aus einem Stück mit  ihm besteht und auf der einen Seite, des  Haupthahnes angebracht ist. Dieser Ansatz    enthält eine Filterpatrone 40 für das     Zünd-          brennergas.    Die Bodenfläche- der Filter  patrone 40 ist in geeigneter Weise gasdicht  mit der     Bodenwandun-    des hohlen Ansatzes  <B>38</B> verbunden und zwischen der Aussenseite  der Patrone,     undder    Innenseite des Ansatzes  <B>38</B> ist ein freier     Ra-tun    belassen" um den  Durchtritt des filtrierten     Brennsto-ffes    zu  ermöglichen.

   Zu diesem Zweck ist ein     Durch-          lass    42 in     dem    Gehäuse<B>10</B> vorgesehen, der an  einem Ende mit einer gebogenen Nut 44 in  der Mantelseite, des Kükens<B>18</B> in Verbin  dung steht und eine Verlängerung des Durch  lasses 20 bildet. Die Nut 44 stellt die Verbin  dung zwischen dem     Durehla.ss    20     und    dem       Durehlass    42 her,     wenndas    Küken<B>18</B> sieh in  der offenen Stellung befindet.  



  Das gegenüberliegende Ende des Durch  lasses 42 steht mit dem hohlen Ansatz<B>38</B>  in der Nähe der Mitte der Filterpatrone 40  in Verbindung, so     dass    diese an ihrem einen  Ende den zu filtrierenden, Brennstoff auf  nimmt, während er am entgegengesetzten  <B>C</B>       Ende        wieder        austritt.        Ein        Zündg        ga        sdurehlass     46 steht -,

  an einem Ende mit dem Raum zwi  schen der Aussenseite der Filterpatrone 40       und    der Innenseite des hohlen     Aneaizes   <B>38</B>  in Verbindung und bildet hierdurch einen       Einlasskaaal    für eine     Zündgasventilkammer     48, die indem Gehäuse     10#    auf der einen Seite  .des Haupthahnes vorgesehen ist.

   Ein     Zünd-          ventilteller   <B>5Ö</B> ist in der Kammer 48 ange  ordnet und kann in einer zu der Achse des  Stiftes<B>30</B> parallelen Richtung bewegt werden,  so     -dass    der     Durahlass    durch einen Ventilkör  per<B>52</B> geöffnet Lind geschlossen wird, der in  der Kammer 48. angeordnet ist. Eine     Ver-          seMusskappe    54 gestattet den Zutritt zu dem  Ventilteller<B>50</B> und bildet einen Anschlag für  das eine Ende einer Schraubenfeder<B>56,</B>     wel-          ehe    den Ventilteller<B>50</B> auf den Ventilsitz<B>52</B>  drückt.  



  Ein,     Auslass   <B>58</B> steht mit der     Durehtritts-          öffnung    in dem     Ventilsitzkörper   <B>5,2</B> in Ver  bindung. Er nimmt Brennstoff aus dem     Ein-          lasskanal    46 auf, wenn der Ventilteller<B>50</B> sieh  in der offenen Stellung befindet. Das     Aus-          lassende    des Kanals     5#8    bildet eine Anschluss-           öffnung-   <B>60,</B> die die Zündleitung aufnimmt,  um den, Brennstoff dein nicht dargestellten       Zündbrenner    zuzuleiten.

   Eine übliche Ein  stellvorrichtung,<B>62</B> ist in dem Kanal<B>58</B>     an-          (.,ebracht,    um den Durchtritt des. Brennstoff es       züm    Zündbrenner regeln zu können.  



  Die Bewegung des     Zündventiltellers   <B>50</B>  zwischen der offenen und der geschlossenen  Lage wird,     durchdie        Betlitigung    eines     Zünd-          ventilstiftes    64 bewirkt, der durch die<B>Öff-</B>  nung in dem     Ventilsitzkörper    52     hindurch-          ragt    und in passender Weise mit Rillen     ver-          -ehen    ist oder einen nicht     kreisförmigen    Quer  schnitt aufweist, um den Durchtritt von  Brennstoff zu ermöglichen.

   Die übliche     Ab-          sehlussmembran   <B>66</B> ist an dem in     Fig.   <B>3</B> rech  ten Ende des     Ventilstiltes    64 vorgesehen, um  dort den Austritt von, Brennstoff aus der  Kammer 48 zu verhindern. Ein Betätigungs  <B>kopf 68</B> ist auf dem Ventilstift 64 auf der       "egenüberliegenden        Seiteder        Dichtangsmem          bran   <B>66</B> vorgesehen, um den     Ventilteller   <B>50</B>  nach     Wunseh    in die offene Lage bewegen  zu können.

   Eine solche Bewegung wird -durch  einen     Zündventilhebel,   <B>70</B> hervorgerufen, der  mit dem Stift<B>30</B>     Üi    Eingriff steht und ein  freies unteres Ende hat, welches, mit dem  <B>Kopf 68</B> in Arbeitsverbindung gebracht wer  den kann.     Die.-es    freie Ende des     Hebe%   <B>70</B>  hat eine geeignete, Öffnung, um einen Füh  rungsstift<B>71</B> des Kopfes<B>68</B> aufzunehmen.  Der Hebel<B>70</B> ist zwischen seinen Enden in  einer Stütze<B>72</B> gelagert, die. an der Innen  seite des     GeU-uses   <B>10</B> befestigt ist.  



  Wie oben angedeutet, wird ein einziges  Steuerventil benutzt, um die Temperatur     zn-          regeln    und um     gleiehzeitig    als automatische       AbsperTvorrichtung    für den Hauptbrenner  zu wirken, wenn die Flamme des Zündbren  ners erlischt. Dementsprechend. ist ein,     ring-          förmiger    Ventilsitz<B>73</B> in dein Gehäuse<B>10</B>  geformt, und zwar so,     dass    der     Durehtritt    des  Brennstoffes von dein     Einlass    12 nach dem       Auslass    14 durch den     Durehlass   <B>16</B> abgesperrt  werden kann.

   Eine axiale hohle Nabe einer  Wand 74 befindet sieh innerhalb des ring  förmigen Ventilsitzes<B>73</B> und bildet ein Lager  für einen Ventilstift<B>76,</B> der in der Nabe hin    und her bewegt werden kann. Der Ventilstift  <B>76</B> ist mit einer axialen     Bohrung    versehen,  die einen Stift<B>81</B> und eine Feder<B>75</B> auf  nimmt. Der Stift<B>81</B> wird durch die Feder 1<B>5</B>  vorgespannt, so     dass    er nach aussen aus dem  Ventilstift<B>76</B> herausragt, wobei die. gegen  seitige Bewegung dieser Teile<B>76</B> und     81durch     einen Anschlag begrenzt ist, der durch eine  Buchse<B>77</B> gebildet wird, welche mit einem  Bund<B>79</B> des Stiftes<B>81</B> in Eingriff     konunt.     



  Eine Ventilscheibe<B>78</B> ist auf dem Ventil  stift<B>76</B> gelagert, so     -dass    sie     mit    diesem in       wdaler    Richtung zwischen der offenen     und     der geschlossenen Stellung gegenüber dem  Ventilsitz<B>73</B> bewegt werden kann.

   Die     Ven-          tilsell,Bibe   <B>78</B> -ist normalerweise durch eine       Sehraubeilfeder   <B>80</B> gegenüber dem Ventilsitz'  <B>73</B> vorgespannt, welche zwischen einem     Ver-          schlussdeckel   <B>82</B> des     Gehäus,es   <B>10</B> und dem  freien     BetiLtigungsende    84 eines     Betätigmngs-          hebels   <B>86</B>     eingespannt    ist.

   Eine zweite Schrau  benfeder<B>88</B> liegt zwischen dem freien Ende  84 des Hebels<B>8,6</B> und der     Ventilscheibe   <B>78,</B>  um diese Teile     auseinanderzudrücken-.     



  Der Betätigungshebel<B>8,6</B> ist in geeigneter  Weise     winkelförmig    gebogen, so     dass    er durch  den     Durchlass   <B>16</B> hindurchgeht. Er ist an  seinem andern Ende auf der Stütze<B>72</B>       schwenk-bar    gelagert. Der mittlere Abschnitt  des Hebels<B>86</B> bildet -einen zweiten Betäti  gungsteil, der mit einer passenden Öffnung  versehen ist, um den Führungsstift<B>71</B> aufzu  nehmen, wo er über dem freien untern Ende  des     Zündventilliebels   <B>70</B> liegt.

   Weiter unten  beschriebene Mittel werden verwendet, um  den mittleren oder zweiten     Betätigungstell     des Betätigungshebels<B>86</B>     in    eine Betriebsstel  lung gegenüber dem     Zündventilhebel   <B>70</B> zu  bewegen und     auell    um das freie untere, Ende  oder den ersten     Betätigungs!teil    84 dieses     Be-          tätigungsheb#els   <B>86</B> in eine Betriebsstellung  gegenüber der Ventilscheibe<B>78</B> zu bringen.

    In dieser eben, beschriebenen Betriebsstellung  werden     d.ie        Hauptvenitilscheibe   <B>78</B> und der       Zündventilteller   <B>50</B> in offener Stellung gehal  ten,- um den Brennstoff dem     Hauptauslass    14  und dem     Zündgasauslass   <B>60</B>     zuzuführem,         Die Wand 74: begrenzt eine Kammer<B>90</B>  in dein Gehäuse<B>10,</B> welche eine Schnappvor  richtung     Üblieher    Bauart aufnimmt.

   Diese  besteht aus einem     Sch-nappmechanismus.   <B>92</B>  und einem     ringförmigen    Druckkörper 94,     -Lun     die     Ventilselleibe   <B>78</B> gegen die Wirkung der  Schraubenfeder<B>88</B> in die     offeneStellung    zu  'bewegen. Der     Sehnappmechanismus   <B>92</B> steht  mit dem Stift<B>81</B> in     Arbeitsverbindung,    wobei  diese Teile normalerweise als Einheit wirken,  wie es weiter unten beschrieben ist.

   Der Druck  körper 94 trägt einen Druckknopf<B>96,</B> der  durch einen     Abdichtungsring   <B>98</B>     hinduxell-          ragt.    Dieser bildet die gegenüberliegende  Wand der Kammer<B>90,</B> wobei ein Einschnitt  <B>99</B> indem. Gehäuse<B>10</B> vorgesehen ist.  



  Eine temperaturempfindliche Einrichtung  zur Betätigung der Ventilscheibe<B>78</B> über die       S;ehna,pp#vo,rriehtung   <B>92,</B> 94 wird von dem       Tbermostatgehäuse   <B>100</B> getragen, welches mit  der Aussenseite des Gehäuses<B>10</B> über den  Einschnitt<B>99</B> verbunden ist. Das Gehäuse<B>100</B>  kann die     üblidie    Form. aufweisen, um, das  Gehäuse<B>10</B> der Steuerverrichtung an dem  Behälter     cles-    Wassererhitzers zu befestigen.

    Der übliche Thermostat mit Stab 102 und  Rohr 104 ragt von dem Gehäuse,<B>100</B> in den  Behälter des Wassererhitzers, wobei der Stab  102 in     üblieher    Weise einen verhältnismässig  .niedrigen     Aussdehnungskoeffizienten    hat,  -während das Rohr 104 einen höheren     Aus-          dehnungskoelfizienten    aufweist. Die unter  der     Wärmewifrk-LLug    des Wassers in dem Be  hälter unterschiedliche Ausdehnung. der Teile  102 und 104 bewirkt,     dass    der Stab 102, sich  aus dem Gehäuse<B>10</B>     herausbewegt.     



  Der Stab 102 ragt     in    den Einschnitt<B>99</B>  auf     dereinen        Seitedes    Druckknopfes<B>96</B>     und          berÜhrt    -einen     Verhindung#hebel   <B>106,</B> dessen  eines Ende von dem     Druchknopf   <B>96</B> getragen  wird. Das gegenüberliegende Ende des Hebels  <B>106</B> liegt gegen eine Einstellschraube<B>108,</B> die  ,durch     dae        Gelläuse.   <B>10</B> hindurchgeht und  deren Achse im     wesenthichen    parallel zu der  der Ventilscheibe<B>78</B> liegt.

   Ein Einstellknopf  <B>110</B> ist aussen auf der     Einstellsehraube   <B>108</B>  angebracht, um die Temperatur, die durch  den Thermostaten mit dem Stab 102 und dem    Rohr 104 aufrechterhalten werden soll, ein  stellen zu können. Sowohl der Knopf 22 des  Haupthahnes als auch der     Temperaturein-          stellknopf   <B>110</B> sind auf der Vorderseite des       Gehänses   <B>10</B> so angeordnet,     dass    sie dem Be  nutzer leicht     zugänglieft    sind.

   Eine Spann  vorrichtung in Form einer Blattfeder 112 ist  mit dem Druckknopf<B>96</B> verbunden, so     dass     sie mit dem Hebel<B>106</B> in Eingriff steht und  ihn in Berührung mit dem Druckknopf<B>96</B>  sowie der Einstellschraube<B>108</B> hält.  



  Die automatische     Zündsteuerung    nach dem       Gasdruckprinzip    ist geeignet, den Thermosta  ten mit -dem Stab     102,und    dem Rohr 104 un  wirksam zu machen, um die     Vorspannung    der       Ventilse,lieibe   <B>78</B> zu überwinden, es sei denn,       dass    der Zündbrenner des Gerätes angezündet  ist.

   Die automatische     Zündsteuervorrichtung     enthält eine     Betätig:Lingseinrichtung    mit  einem     Fühlröhrchen    114, einer     Kapilllarröhre     <B>116</B> und einer     Membrankapsel   <B>11,8</B>     (Fig   <B>1</B> und  4), wie dies an sieh üblich ist. Die Einrich  tung -ist mit dem Gehäuse<B>10</B> einstellbar über  eine Gewindebuchse 120 in -der Nähe der       Membrankapsel   <B>118</B> verbunden.

   Die     Mein-          brankapsel,   <B>118</B> befindet sieh in einer Kammer  1.22, die mit dem     Durchlass   <B>1,6</B> in der Nähe  des     Betätigungskopfts   <B>68</B> des Ventiltellers<B>50</B>  in Verbindung     stelit.     



       Das        Fühlröhrchen    114 enthält eine kleine  Menge Quecksilber, die verdampft, wenn das       Fühlröhrehen    genügend stark erhitzt wird.  Hierdurch wird die     Membrankapsel    durch  Expansion betätigt, wobei die Bewegung ent  lang einer Achse erfolgt, die quer<B>zum</B>     Haupt-          ventilteller   <B>78</B>     und    zum Ventilteller<B>50</B> liegt.

    Die     BewegLuig    der     Membrankapsel   <B>118</B> wird  auf den     Betätigrangshebel   <B>86,</B> und zwar     auf     den mittleren oder zweiten Betätigungsteil  desselben     übertra,-en    der auf dem     Führun-s-          stift   <B>71</B> des     Betätigungskopfes   <B>68</B> des     Zünd-          ventiltellers   <B>50</B> liegt.

   Zu diesem Zweck ist ein  winkelförmiger Verbindungshebel 12,4, dreh  bar an seinem Ende<B>126</B> an der Wandung der  Kammer 12,2 gelagert, während sein freies  Ende<B>128</B> über dem mittleren Abschnitt oder  dein zweiten Betätigungsteil des Hebels<B>86</B>  liegt und eine passende     öffnung    zur Auf-           nahme    des     Püllrungsstiftes   <B>71</B>     aulweist.    Der  mittlere Abschnitt des     winkelförmigen.        Ver-          bindungähebels    124 ist mit einem Schlitz<B>130</B>  versehen, durch     welehen    ein Zapfen<B>132</B> der       Membranvo,rriehtung   <B>11,

  8</B>     hind-Ltreh#gcht,    welk  eher den von der     Membrankapsel   <B>118</B> bei der  Ausdehnung ausgeübten Druck     auf    den Hebel  1.24 überträgt.  



  <I>Arbeitsweise:</I>  Die Steuervorrichtung wird durch Betäti  gung des Knopfes 22 von Hand in Betrieb ge  nommen,     indemder    Knopf von der geschlos  senen Stellung in die offene gedreht und in  axialer Richtung hineingedrückt wird. Die       Einwärtsbewegung    des Knopfes 22 dient  dazu, den Boden des Einschnittes<B>28</B> mit dein  Stift<B>30</B> in Berührung zu bringen, -der sich  hierdurch in axialer Richtung in das Gehäuse  <B>10</B>     hineinbewegt.    Der     Zündventilhebel   <B>70</B>  wird     auf    der Stütze<B>72</B> im     TThrzeicersi-nn    in  <B>M</B>       Fig.   <B>3</B> bewegt,

   so     dass    der     Zündventilstift    64       ,;ich    nach links bewegt und den,     Zünd:ventil-          teller   <B>50</B> öffnet.  



  Der Brennstoff fliesst nun durch den     Ein-          lass    12, den winkelförmigen     Durchlass    20 des  Kükens<B>18,</B> die gebogene Nut 44, den     Durch-          lass    42, die Filterpatrone 40, den hohlen An  <U>satz</U><B>38,</B> den     Durchlass    46, den     Zündventilsitz     <B>52</B> und     durchden    Kanal<B>58</B> zum     Anschluss   <B>60</B>  für den     Zündbrenner.    Es sei darauf hinge  wiesen,     dass        die,

  Schwenkbewegung    des     Zünd-          ventilhebels   <B>70</B> auf     derStütze   <B>72</B> von keiner  Bewegung des Betätigungshebels<B>86,</B> und zwar  weder von einer     Se-Ilwenkb#eweg-Lm.o,    noch  einer andern Bewegung begleitet ist. In  diesem Zeitpunkt kann daher kein Brennstoff  in den     Hauptauslass    14 gelangen, weil der       Hauptventilteller   <B>78</B> durch die     Hauptventil-          feder   <B>80</B> auf     JenSitz   <B>73</B>     gepresst    wird-.  



  Der dem     Zündbrenner    entströmende     Brenn-          b.,toif    wird     nun    von Hand entzündet, während       fler    Knopf 22 niedergedrückt bleibt. Die  Zündflamme heizt das     Röhrehen        114,aul,    das  sich in der Nähe des Zündbrenners befindet  und verdampft das, in dem Röhrchen 114     be-          findliehe    Quecksilber.

   Die sich ergebende Be  wegung der     Membrankapsel   <B>11,8</B> bewirkt,     dass     der winkelförmige Verbindungshebel 124 um    das Lager seines Endes<B>126</B> entgegen     dem          Uhrzeigersinn    in     Fig.    4 geschwenkt wird. Da  das freie Ende des Hebels 124 über dem  mittleren Abschnitt     -des    Betätigungshebels<B>86</B>  liegt, findet eine Drehung .des     BetiLtigungs-          hebels   <B>8,6</B> im     Uhrzeigersinn    nach     Fig.   <B>3</B> statt.

    Die Bewegung     des    freien Endes 84 oder des  ersten Betätigungsteils des Hebels<B>816</B> über  windet nun die     Vorspannung    der     Haxiptven-          tilfeder   <B>80</B> und     der        Hauptventilteller   <B>78</B> kann  sich in die offene Stellung bewegen.

   Gleich  zeitig wird durch die Bewegung des mittleren  oder zweiten Betätigungsteils des     Betäti-          gui--igshebels   <B>86</B> der     Zündventilhebel   <B>70</B>     be-          rÜhrt,    der den     Zündventilteller   <B>50</B>     in    offener       Stellunc    hält. Solange also, die     Membrankap-          sel   <B>118</B> sich. in     expandiertein    Zustand befin  det, wird der     ZüncIventilteller        -offengehalten.     



  Der Knopf 22 kann nun losgelassen wer  den, so     dass    der Stift<B>30</B> in     Fig.   <B>3</B> sieh nach  links bewegt, während der     Zündventilhebel.   <B>70</B>  in der     geschwenkten,Stellung        verharrt-wegen     des     darüberliegenden    Teils des Hebels<B>86.</B> Es  wird angenommen,     dass    der Stab 102 des  Thermostaten<B>19,</B> 104 sich in der vorgescho  benen Stellung in dem Einschnitt<B>99</B> befin  det, da das Wasser in dein Behälter noch kalt  ist und das Rohr 104 sieh noch nicht     aLisge-          dehnt    hat.

   Das Ende des     Verbindung-shebels     <B>106,</B>     welehes    den Druckknopf<B>96</B> berührt, ist  bei der vorherigen Abkühlung des Wassers  durch den Stab. 102 entgegen dem     Uhrzeiger-          sinn    nach     Fig.   <B>3</B> bewegt worden, wobei das  Ende der     Einstellsehraube   <B>108</B> als Dreh  punkt. diente. Eine solche Bewegung des       Druckknopf-es   <B>96</B> bewirkt,     dass    der Schnapp  mechanismus<B>92,</B> 94     ums:ehnappt    und der  Ventilteller<B>78</B> geöffnet werden konnte.

   Die  Vorrichtung befindet sich daher in dem       Normalhetriebszustand    in Abhängigkeit von  der Temperatur, die durch den     Temperatur-          einstellknopf   <B>110</B> eingestellt ist.  



  Wenn die Temperaturdes Wassers in dein.  Behälter zunimmt, wird der Stab 1,02 von  dem Gehäuse<B>10</B>     zurück-gezogen        und    die von  dem Hebel,<B>106</B> auf den Druckknopf<B>96</B> ausge  übte Kraft hört auf. Die Ventilscheibe<B>78</B>  bewegt sieh in die unter der Wirkung der      Feder     88    geschlossene Stellung mit Bezug  auf den Ventilsitz<B>73,</B>     -Lun    den     Fluss    des. Brenn  stoff es     durchden        Auslass    14 zum Hauptbren  ner einzusperren.

   Eine derartige Betätigung  der Ventilscheibe<B>78</B> zwischen der offenen  und der geschlossenen Stellung dauert an,     wi#     dies erforderlich ist, um     diedurch    den Ein  stellknopf<B>110</B> eingestellte Temperatur     au1-          rechtzuerhalten.     



       SoRte    die Flamme des     Zündbrenners    ver  löschen, dann kühlt sich das     Mihrchen    114  ab und die     Membrankapsel   <B>118</B> zieht sieh  zusammen. Die sich ergebende Bewegung  des     winkelförmigen    Hebels 124 im     Uhr-          zeigersinn    nach     Fig.    4 hebt die auf den  Betätigungshebel<B>86</B> wirkende Kraft auf.

    Die,     Hauptventilfeder   <B>80</B> kann daher den  Betätigungshebel<B>86</B> entgegen dem     Uhrzei-          gersinn    nach     Fig.   <B>3</B>     versehwenken,    so     dass     der     Hauptventilteller   <B><U>78</U></B> in die geschlossene  Stellung gebracht     und    der     Durelltritt    des  Brennstoff es durch die     Auslaflöffnung    14  abgesperrt wird.

   Gleichzeitig bewegt sich der       Zündventik,eller   <B>50</B> unter der     Vorspannung     der     Zündventilfeder   <B>56</B> in die geschlossene  Stellung, da der     Dr-LLek    der von dein mittleren  Abschnitt des     Betätig-ningshebels   <B>86</B> auf den  Betätigungskopf<B>68</B> ausgeübt wurde, aufge  hoben ist.  



  Die     Hauptventilscheibe   <B>78</B> bleibt geschlos  sen trotz der     Abkählung    des Wassers in dem  Behälter     und    der sich daraus ergebenden     Be-          wegtuig    des Stabes 102 in.     Fig.   <B>3</B> nach links.  Sollte nämlich eine solche, Bewegung des Sta  bes 102 unter diesen Bedingungen stattfin  den, dann schnappt     der    Schnappmechanis  mus<B>92,</B> 94 um, ohne     dass    irgendein Schaden  eintritt, und zwar infolge der Feder<B>75,</B> die  durch die Betätigung des Stiftes<B>81</B> zusam  mengedrückt wird, der mit dem Schnapp  mechanismus. bei dieser Arbeitsweise zusam  menwirkt.  



  Hieraus, geht -hervor,     dass    eine Steuervor  richtung ohne     Verriegelung    zwischen dem  Hauptgashahn mit Küken<B>18</B>     und    dem     Zünd-          ventil   <B>50</B> geschaffen ist, ohne     dass    die sichere  Zündung gefährdet ist.

   Sollte, ferner die  selbsttätige     Zündsteuerüng    beim Normalbe-    trieb versagen infolge eines     Undichtwerdens     oder eines andern Fehlers     in    der     Dampf-          druckvorrichtung,    dann kann die     Membran-          kapsel   <B>118</B> sieh- nicht mehr ausdehnen und  die Ventilscheibe<B>78</B> sowie der     Zündventiltel-          ler   <B>50</B> werden sofort geschlossen.

   Der Betrieb  ,ähnelt in einem solchen Fall daher dem Be  triebszustand beim Erlöschen des Zündbren  ners, so     dass    hierdurch eine     Sicherheitsvor-          riehtung    für die Steuervorrichtung     gesehal-          len    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuervorrichtung für ein strömendes Medium, insbesondere für Gasbrenner, mit zwei Ventilen, die in offene und geschlossene Stellung bewegt werden können und in der geschlossenen Stellung vorgespannt sind, sowie mit einer von Hand zu betätigenden Vorrichtung, um die Vorspannung des ersten Ventils zu überwinden, dadurch gekennzeieh- net, dass eine temperaturabhängige Einrieh- tung vorgesehen ist, -Lun die Vorspannang des zweiten Ventils zu überwinden,
    sowie ein Hebelmeehanismus zwischen den beiden Ven tilen mit einem Betätigangsteil, der in eine Betriebsstellung gebracht wer-den kann, in der das zweite Ventil geschlossen gehalten wird, und mit einem andern Betätigungsteil, der in eine Betriebsstellung gebracht werden kann, um das erste Ventil offenzuhalten, und dass ein Expansionssteuerelement vorgesehen ist, das mit dem Hebelmechanismus in Ar- beitsverbindun- steht,
    wodurch das zweite Ventil in der einen Betriebslaue dieses Steuer elementes entgegen der Wirkung der tempera turempfindlichen Einrichtung in gesehlosse- ner Stellung gehalten werden kann und das erste Ventil in ein-er andern Betriebslagedes Steuerelementes in offener Stellung gehalten wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Steuervorrichtun- nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ven tile wenigstens annähernd parallele Achsen haben und dass der Hebehnechanismus einen Betätig-angshebel aufweist, der mit seinem einen Ende in dem Gehäuse der Steuervor richtung schwenkbar gelagert ist, während sein freies Ende den einen Betätigungsteil bildet und sein mittlerer Teil den andern Be tätigungsteil darstellt.
    2. Steuervorriehtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenmeich- net, dass ein winkelförmiger Verbindungshebel vorgesehen ist, der mit dem Expansionssteuer- element. in Eingriff steht, um den einen Be tätigungsteil aus seiner genannten Betriebs stellung heraus und gleichzeitig den andern Betätigungsteil in seine, erwähnte Betriebs stellung zu führen.
    <B>3.</B> Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der winkelförmige Verbin dungshebel in dem Gehäuse der Steuervor richtung gelenkig gelagert ist und mit dem mittleren Abschnitt des B-etätigungsliebels zusammenwirkt. 4.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprächen <B>1,</B> 2 und<B>3,</B> .dadurch gekennzeichnet, dass das Expansionssteuer- element eine Steuerbewegung senkrecht m den Achsen.
    der Ventile ausführt und- bei seiner Expansion den winkelförmigen Ver- bind-ungshebel betUigt. <B>5.</B> Steuervorrichtung nach Patentanspruch und UnteransprüeIlen <B>1</B> bis 4, zur Steuerung des Gasdurchtrittes fÜr eine ZÜn(1- und eine Hauptflamme, dadurch gekennzeichnet,
    dass das erste Ventil den Gasdurehtritt für die Zündflam..me und das zweite Ventil den Gas- durchtritt für die Hauptflamme steuert und dass ein Zündventilhebel in dem Gehäuse gelen kig gelagert ist, dessen eines Ende mit dem Zündgasventil -Lind dessen anderes Ende mit der von Hand zu beatigenden Vorrichtung in Arbeitsverbindung steht.
    <B>6.</B> Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der mittlere Abschnitt des Betätigungshebels in dessen einer Betriebs stellung mit dem Zündventilhebel so zusam menwirkt, dass das Zündgasventil offengehal- ten wird.
    7.!Steuervorriehtung nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>6,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass durch die von Hancl, zu betätigende Vorrichtung das Zündgasventil ohne Beeinflussung des Betätigungshebels in die offene Stellung bewegt werden kann.
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