CH318138A - Getriebe an Motorrädern - Google Patents

Getriebe an Motorrädern

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CH318138A
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CH
Switzerland
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engine
clutch
vehicle
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friction clutch
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English (en)
Inventor
Alfred Dipl Ing Kreidler
Original Assignee
Alfred Dipl Ing Kreidler
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Getriebe an Motorrädern    Das Hauptpatent betrifft ein Getriebe an  Motorrädern mit mindestens zwei vom Fahrer  schaltbaren Gängen, welches sich gemäss dem       Patentanspruch    dadurch auszeichnet, dass der  kleinere Gang eine Freilaufkupplung enthält,  während der grössere Gang durch eine will  kürlich ein- und ausrückbare Kupplung unter  Überbrüclkung der Freilauflkupplung einschalt  bar ist.  



  Dieses Getriebe ermöglicht es nicht, dass  die Antriebsverbindung zwischen Motor und  Fahrzeugrad gelöst werden kann, wie dies oft  erwünscht wäre.  



  Die zusätzliche Erfindung schlägt nun vor,  dass zwischen die Abtriebswelle und ein Ab  triebsrad     zum    Antreiben des     Fahrzeugrades     eine ausrückbare Reibungskupplung einge  schaltet ist, welche die Antriebsverbindung  zwischen Motor und     Fahrzeugrad    zu lösen ge  stattet. Mit dieseln Getriebe können die Vor  teile der einfachen, billigen und raumsparen  den Bauart und die leichte Bedienbarkeit er  halten bleiben, und es     ist    ausserdem nunmehr  möglich, den Motor beim Halten weiterlaufen  zu lasen und das Fahrzeug mit laufendem  oder stehendem Motor in beiden     Richtungen     zu schieben.  



  Wegen der Anordnung der Kupplung hin  ter den     Getriebegängen    hat sie auch den nicht  zu umterschätzenden Vorteil, dass sie nur mit       verhältnismässig    niedriger Drehzahl läuft.  Dieser Vorteil wird augensheinlich, wenn  man sich vergegenwärtigt, dass     Leichtfahrzetig-          Motoren    heute mit Drehzahlen bis zu 7000    Umndrelhungen pro Minute laufen. Die Dreh  zahl hinter den Getriebegängen kann dagegen  bei rund 1500 Umdrehungen pro Minute lie  gen.  



  Zweckmässig ist eine Tretkurbelwelle über  eine Freilaufkupplung mit einer der die Ge  trieberäder tragenden     Wellen    an einer     Stelle     verbunden, die sich in Richtung des Kraft  flusses vom Motor zum Fahrzeugrad hin vor  der Reibungskupplung befindet.  



  Ist die Tretkurbelwelle als zweikurbelige  Pedalantriebswelle ausgebildet, so kann das  Fahrzeug bei eingerückter Reibungskupplung  ohne     Motorkraft    fortbewegt oder der Motor  kann durch Treten     unterstützt    werden, es  kann aber auch der Motor bei     ausgerückter     Reibungs kupplung im Stillstand des Fahr  zeuges durch Niedertreten des einen oder an  dern Tretkurbelarmes über die Gangkupplung  angeworfen werden. Dies ist bedeutend mühe  loser als das für Motorfahrräder allgemein  übliche Ingangsetzen des ganzen Fahrzeuges  mit Hilfe der Pedale, obwohl natürlich auch  diese Startmögliehkeit nach wie vor bei einge  rückter Reibungskupplung besteht.  



  Die Tretkurbelwelle kann aber mich als  einkurbelige Kickstarterwelle ausgebildet sein,  was auf ein Motorrad mit normaler     Fussrasten-          ano:rdnimg        hinführt,.    Für das Starten     dass     Motors.     ist        .dann    wiederum die     ReibungskLipp-          limg        auszurücken        und        die        Gangkupplung     In der     Zeichnung        ist.    ein     AusführLuigsboi-          spi:

  el    der Erfindung     dargestellt.    Es zeigen:      Fig. 1 das Getriebe am Motorrad schema  tisch in Seitenansicht,  Fig. 2 einen horizontalen Schnitt durch das  Getriebe und  Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch  eine Ausführungsform der Reibungskupplung.  Wie Fig. 1 zeigt, ist am Rahmen 1 des  Fahrzeuges ein in sich geschlossener Motor  getriebeblock 2 aufgehängt. Dieser umfasst  den Motor und das Getriebe. Auf der Ab  triebswelle des Getriebes befindet sich die aus  rückbare     Reibungskupplung    3, welche das Ab  triebskettenrad 4 mit, der Getriebewelle kup  pele. Das Abtriebskettenrad 4, die Kette 5  und das hintere     Kettenrad    6 übertragen die  Kraft auf das hintere Fahrzeugrad 7.  



  Im einzelnen ist beim Getriebe die     Kurbel-          wedle    8 im Getriebegehäuse 9 drehbar gelagert.  Auf ihr ist, die Verzahnung zweier Ritzel 10,  11 eingeschnitten. Mit diesen stehen die Ge  genzahnräder 12 und 13 in dauerndem Ein  griff, welche von der Getriebeabtriebswelle 14  getragen werden. Das Gegenrad 12 des kleinen  Ganges steht mit der Abtriebswelle 14 durch  eine Freilaufkupplung 15 in Verbindung, wel  che die Antriebskraft vom Gegenrad 12 auf  die Welle 14 lediglich in der     Vortriebarich-          tung    überträgt. Das Gegenrad 13 des grossen  Ganges ist durch eine unter Federkraft ste  hende Spreizkupplung 16 mit der Abtriebs  welle gekuppelt.

   Diese lässt sich mit Hilfe der  abgeflachten Steuerwelle 17 -durch Bewegen  des Druckbolzens 18 nach links ausrücken.  Diese Kupplungen ermöglichen ein stossfreies  Schalten, wobei bei ausgerückter Kupplung 16  der kleine Gang über die Freilaufkupplung 15  eingeschaltet ist.  



  Mit der Abtriebswelle 14 ist noch ein Rit  zel 19 starr verbunden, mit dem das Zahnrad  20 eines Vorgeleges kämmt, dessen zweites  Zahnrad 21 in Eingriff mit dem Zahnrad 22       steht,    mit welchem die     Tretkurbelwelle    24  durch eine Freilaufkupplung 23 in Vortriebs  richtung gekuppelt ist. Auf ihren über das  Getriebegehäuse 9 hinausragenden Enden sind  beiderseits die Tretlkurbelarme 25 aufgekeilt.  Schliesslich ist das auf der Abtriebswelle 14  an sich     lose    laufende Kettenrad 4 durch die    ausrückbare Reibungskupplung 3 mit der  Welle gekuppelt.  



  Nach Fig.3 weist die Reibungslkupplung  auf dem Konus 26 der Abtriebswelle 14 eine  abgesetzte Mitnehmerbuchse 27 auf, die durch  die Mutter 28 unverdrehbar aufgepresst ist.  In ihrem erweiterten Teil ist die Mitnehmer  buchse 27 mit Schlitzen 29 versehen, in wel  che in bekannter Weise ausgeführte, metallene  Lamellen 30 mit nach innen gerichteten Mit  nehmernasen eingreifen. Zwischen den     Metall-          lamellen    30 liegen wie üblich Korklamellen 31,  die mit, ihren nach aussen gerichteten Mitneh  mernasen in Schlitze 32 des mit, demn Abtriebs  kettenrad 4     vereinigten    Kupplungskorbes 33  eingreifen. Das Kettenrad 4 mit dem Kupp  lungskorb 33 läuft lose auf dem nebenartigen  Abschnitt der Mitnehmerbuchse 27.

   Es ist  darauf durch einen Sprengring 34 gegen  Längsverschiebung gesichert. Die Lamellen 30,  31 stützen sich nach aussen (d. h. in der Zeich  nung nach     links)    auf einen zweiten, von der       Mitnehmerbuchse    27 getragenen     Sprengring     35.

   Das     La-mellenpaket    ist durch die zentral  angeordnete Schraubenfeder 36     belastet,    die  über einen mit zentralem     Vorsprung    37 ver  sehenen Federfänger 38 auf eine Spinne 39       einwirkt.    Diese Spinne 39 greift:

   mit ihren  zunächst parallel zur     Achse        geführten    und  dann nach aussen gebogenen     Beinen    40 durch  die     Schlitze    29 hindurch hinter das     Lamellen-          paket,    auf     welches        sie    über einen     Draekring     41 die Federkraft     überträgt.        Dieser    ist     zweek-          mässig    mit den aufgebogenen Enden der Beine  40 durch Löten oder Schweissen verbunden.

    Im     Gehäuse    9 ist noch der Lagerbock 42 ein  geschraubt, an     dessen    Auge 43 der     Ausrück-          hebel    44 für .die Kupplung     angelenkt        ist.    Für  dessen Betätigung ist ein Bowdenzug 45 an  geordnet. In     .der        Ruhestellung,        .d.    h. bei einge  rückter Kupplung, liegt der Hebel. 44 etwa  au seiner Mitte gegen den Vorsprung 3 7 des  Federfängers 38 mit. verhältnismässig leichtem  Druck an.  



  Zum     Ausrücken    der Kupplung wird der  Hebel 44 vom     Bowdenzug    nach rechts gezogen  und drückt über den     Federfänger    38 die- Fe  der 36     zusammen,    wodurch die Lamellen 30,      31 entlastet werden -und der Reibungsschluss  zwischen ihnen gelöst wird.  



  Abgesehen von den Vorteilen, welche das  vorbeschriebene Wechselgetriebe an sich bietet  und die trotz der Kupplung 3 zwischen der  Abtriebswelle 14 und dem Kettenrad 4 vor  handen sind, ermöglicht die Kupplung, das  Fahrzeug mit laufendem Motor     anzuhalten     oder es mit stillstehendem oderlaufendem Mo  tor sowohl vorwärts als auch rückwärts zu  schieben. Die verhältnismässig niedrige Dreh  zahl, mit der die Kupplung 3 umläuft, ge  währleistet eine zuverlässige Funktion der  Kupplung und ermöglicht eine einfache, raum  sparende Bauart.  



  Des weiteren erlaubt die Kupplung dass  Anwerfen     des    Motors bei     stillstehendem    Fahr  zeug mittels des Pedals. Hierza russ die Kupp  lung 3 ausgerückt werden, so dass die Verbin  dung zwischen dem Motor     und    dem Fahrzeug  rad 7 unterbrochen ist. Ferner ist der grosse  Gang einzuschalten. Nun wird der eine oder  andere gerade in geeigneter Stellung befind  liche Tretkurbelarm 25 energisch niedergetre  ten. Dadurch wird die Motorkurbelwelle S  über den grossen Gang in Drehung versetzt  und der Motor springt an.

   Nun hat der Fah  rer noch die Wahl, ob er zum Anfahren so  fort (natürlich unter entsprechendem Gas  geben) die Kupplung 3 einrücken lassen oder  ob er - was vorzuziehen ist - vorher noch  durch Ausrücken der Sp reizringkupplung 16  den kleinen Gang für das Anfahren     einschal-          ten    will.  



  Nach wie vor ist es natürlich möglich, das  Fahrzeug auch zu starten, indem es bei einge  rückter Reibungskapplung 3 und gelöster  Gangkupplung 16 in Gang gesetzt und her  nach durch Einrücken der Kupplung 16, das  heisst durch Einschalten des grossen Ganges,  der Motor angeworfen wird. Auch kann wei  terhin das Fahrzeug bei stillstehendem Motor  durch Treten fortbewegt werden und schliess  lich auch der Motor bei eingerückter Reibungs  kupplung 3 in beiden Gängen durch Treten       unterstützt    werden.  



  Die Tretkurbelwele 24 mit den beidersei  tigen Armen 25 kann durch eine einfache Kick-    starterwelle ersetzt und dazu das Fahrzeug  in der Art eines gewöhnlichen Motorrades mit  festen Fussrasten oder dergleichen ausgestattet  sein. Für das Anwerfen des Motors ist dann  ebenfalls die Reibunglkupplung 3 auszurücken  und die Gangkupplung 16 einzurücken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Getriebe nach Patentanspruch des Haupt patentes, bei welchem auf der Abtriebswelle ein Abtriebsrad zum Antreiben des Fahrzeug rades angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Abtriebswelle (14) und das Abtriebsrad (4) eine ausrückbare Reibungs kupplung (3) eingeschaltet ist, welche die An triebsverbindung zwischem Motor und Fahr zeugrad zu lösen gestattet. UNTERANSPRÜCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tretkurbelwelle (24) über eine Freilaufkupplung (23) mit einer der die Getrieberäder tragenden Wellen an einer Stelle verbunden ist, die sich in Rich tung des Kraftflusses vom Motor zum Fahr zeugrad hin vor der Reibungskupplung <B>(3)</B> befindet. 2.
    Getriebe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tretkurbelwelle (24) als zweikurbelige Pe- dalantriebswelle awsgebildet ist, die je nach der Betätigung der Reibungskupplung (3) und der Gangkupplung (16) ein Anwerfen des Motors im Stand, das Starten des Fahr zeuges durch Antreten, dass Fortbewegen des Fahrzeuges ohne Motor durch Treten und eine Unterstützung des Motors in beiden Gängen durch Treten ermöglicht. 3.
    Getriebe nach Patentansprugh und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, da,ss die Tretkurbelwelle als einkurbelige Hickstaxterwell@e ausgebildet ist, die bei stehen dem Fahrzeug ein Anwerfen des Motors nach Ausrücken der Reibungskupplung (3) über die Gangkupplung (16) ermöglicht.
CH318138D 1953-02-03 1954-01-10 Getriebe an Motorrädern CH318138A (de)

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