CH318149A - Türschloss - Google Patents

Türschloss

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CH318149A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lock
door
locking
latch
release rod
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Application number
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English (en)
Inventor
Lionel Leuthardt Arthur
Original Assignee
Lionel Leuthardt Arthur
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/18Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
    • E05B63/20Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


  Türschloss    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Türschloss mit mindestens einer in horizon  taler Richtung verschiebbaren     Schlossfalle,     die einen abgeschrägten Vorderteil     aufweist,     mit dem sie im Schliesszustand unter dem       Tinfluss    einer Federkraft in einen ortsfesten       Schliessteil    eingreift, und mit einer     Schloss-          nuss,    die auf einem Teil ihres     Umfanges    eine  Verzahnung aufweist, welche mit der Ver  zahnung eines entsprechenden, an der Schloss  falle vorgesehenen     Zahnstangenteils    in Ein  griff steht.

   Dieses Türschloss kennzeichnet  sieh     erfindungsgemäss,    dadurch, dass der       Schlossnuss    ein     Verriegel.ungsmechanismus    zu  geordnet ist, der einen     Verriegelungshebel          aufweist.,    der beim Betätigen der     Schlossnuss          iin    Öffnungssinne unter dem Einfluss einer  Federkraft mit einer     Verriegelungsnase    in  eine an ihrem Umfang vorgesehene Kerbe  einschnappt und an dem das eine Ende einer       Auslösestange        angelenkt    ist,

   deren anderes  Ende im     Verriegelungszustand    über die An  sehlagseite der Türe hinaus vorsteht, das  Ganze derart, da beim Schliessen der Türe  die     Auslösestange    gegen Ende der Schliess  bewegung der Türe mit ihrem vorstehenden .

    Ende am entsprechenden Schenkel der     Tür-          öffnLtng    ein     Widerlager    findet und dadurch  so verschoben wird, dass sie den     Verriege-          lungshebel    entgegen der auf sie     einwirkenden     Federkraft aus seiner     Verriegelungslage     heraus     versehwenkt,    wodurch die     Schlossfalle            zLun    Einschnappen in den ihr     zLi,geordneten     Schliessteil freigegeben wird.  



  Dieses Schloss ist     zum    Einbau insbeson  dere in doppelwandigen Türen, wie z. B.  Automobiltüren, bestimmt, bei welchen prak  tisch der ganze     Auslösemechanismus    mitsamt  der     Auslösestange    unsichtbar im Hohlraum  der Türe     eingebaut    werden kann. Ein beson  derer Vorteil dieses Schlosses liegt darin, dass  sich eine mit demselben versehene Türe sozu  sagen widerstandslos schliessen lässt, .da die       Schlossfalle    bei geöffneter Türe in ihrer rück  wärtigen Lage gehalten und erst wieder frei  gegeben wird, wenn sie in dem ihr     zugeord-          neten,    im entsprechenden Schenkel des Tür  rahmens vorgesehenen Schliessteil einschnap  pen kann.

   Eine solche Türe muss deshalb  nicht zugeschlagen werden, sondern kann  leise geschlossen werden.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt das     Schloss.    zum Teil in An  sicht und zum Teil im Schnitt, eingebaut in  einer doppelwandigen Türe, von der die eine  Wand zur     Sichtbarmaehung    des Schlosses  ausgebrochen ist, und       Fig;    2 ist ein Schnitt nach der Linie       II-II    in     Fig.    1.  



  In     Fig.    1 ist     a    eine doppelwandige Türe,  und b ist. der Türrahmen. Zwischen den- bei-      den Wänden dieser Türe ist ein     Türsehloss     eingebaut, das eine diese beiden Wände  durchsetzende Achse c     aufweist,    die an ihren  beiden vorstehenden Enden je einen Türgriff       trägt    (nicht gezeigt). Auf dieser Achse c sitzt  die     @Schlossnuss    cl, die auf einem Teil ihres  Umfanges     mit    einer Verzahnung     dl    und  ausserdem mit einer Kerbe     d2    versehen ist..

    Das     .Sehloss    hat auch, wie üblich, eine in hori  zontaler     Richtung    verschiebbare     Schlossfalle     e, die auf ihrer     untern    Seite einen mit der  Verzahnung der     Schlossnuss    d kämmenden       Zahnstangenteil    ei aufweist. Der     Vorderend-          teil    dieser     Schlossfalle    e ist abgeschrägt,  während .der hintere     Endteil    derselben eine  Bohrung aufweist, in der eine auf einem orts  fest gelagerten Führungsstift f angeordnete  Druckfeder     g    bis Zur Anlage an den Boden  dieser Bohrung hineinragt.

   Der     Schlossfalle    e  ist ein im     entsprechenden,    vertikalen Schenkel  des Türrahmens b     vorgesehener    Schliessteil     7i          zugeordnet,    der eine dem     Vorderendteil    der       Sehlossfalle    entsprechende     Ausnehniung    hl  aufweist, in der dieser     Vorderendteil    im  Schliesszustand der Türe mit seitlichem Spiel       eingreift,    und zwar so, dass dieser     Vorder-          endteil    mit seiner     Schrägfläehe,    die leicht       bombiert    ist,

   mit dieser letzteren gegen die  ebene Schrägfläche des Schliessteils h     anstösst.     und die Türe demzufolge in satter Anlage  gegen den Türrahmen zuzieht. Unterhalb der       Schlossnu.ss,        cl    ist.

   ein winkelförmiger     Verriege-          lungsliebel    i vorgesehen, der an einem Ende  eine in die Kerbe     d2    passende     Verriegelungs-          nase        i1    aufweist, während an seinem andern  Ende eine Zugfeder j angreift, unter deren  Wirkung die     Verriegelungsnase        il    gegen den  Umfang der     Sehlossnuss    d     gedrückt    wird.

       Am          -gleichen    Schenkel dieses     Verriegelungshebels     <I>i</I> ist das eine Ende einer     Auslösestange        k    an  gelenkt, die mit ihrem hintern, geführten  Ende über die der Schwenkachse der Türe  entsprechende Anschlagseite dieser letzteren  vorsteht.

   Diese     Auslösestange    k besteht aus  zwei Stangenteilen, deren einander zugekehrte  Enden mit entgegengesetzten Gewinden v     er-          ,sehen    und durch eine lange     11?Iutter        k1    mit  einander verbunden sind, die die wirksame    L'a'nge der     Auslösestange    zu variieren ge  stattet..  



  Die     Wirkungsweise.    des oben beschriebe  nen Türschlosses ist. wie folgt::  Wenn zum Öffnen der Türe der eine oder  der andere Türgriff niedergedrückt wird, so  wird die     Schlossnuss    d im Sinne der Uhrzei  ger gedreht, bis die     Verriegelungsnase        il    in  die Kerbe     d2    einschnappt. Die     Sehlossfalle    e  ist dadurch entgegen der Wirkung der Feder       g    in ihre rückwärtige Lage geschoben worden  und ist nun in dieser dank des     Eingriffes     der     Verriegelungsnase        i1    in die Kerbe     d2    ge  sichert.

   Anderseits ist auch die     Auslösestange     k, die beim Öffnender Türe mit- ihrem freien  Ende vom     Türrahmen    wegrückt, unter der  Wirkung der Zugfeder j nach rechts verscho  ben worden. Schliesst man die Türe, so findet  das freie vorstehende Ende dieser     Auslöse-          Stange    k gegen Ende der     Sehliessbewegiing     der Türe am betreffenden Schenkel des Tür  rahmens b ein     Widerlager,    was zur Folge  hat, dass der     Verriegelungshebel    i     eilt,f-egen     der Wirkung der Zugfeder j so v     erschwenkt     wird,

   dass die     Verriegelungsna.se        il    aus     der     Kerbe     d2    heraustritt und die     Schlossfalle        e          nun    frei ist, unter der Wirkung der Druck  feder     g    mit ihrem     Vorderendteil    in den  Schliessteil h einzuspringen und .die Türe da  mit in ihrer Schliesslage zu sichern. Wie man.

    sieht, wird also die     Sehlossfalle    e in ihrer       rüclcwärtigen    Lage gehalten, bis die Türe so  weit im Schliesssinne     verschwenkt    worden ist,  dass sie mit ihrem Vorderende in den Tür  rahmen gelangt und die     Schlossfalle    dann  mit Sicherheit in den am Türrahmen vorge  sehenen Schliessteil einschnappt.  



  Gegebenenfalls könnte das Schloss eine  zweite     Schlossfalle    aufweisen, die in     Fig.    1 in  strichpunktierten Linien angedeutet ist und  die mittels eines über zwei     Umlenkroilen    ge  führten Kabelzuges im Öffnungssinne betä  tigt wird. Dieser Kabelzug wird beim Nieder  drücken des Handgriffes des Schlosses auf  einen     zylindrischen    Ansatzteil der     Schlossnuss          d    aufgerollt, wodurch die betreffende Schloss  falle entgegen ihrer     Drilekfeder,    ähnlich wie  die     Schlossfalle    e, einwärts verschoben wird.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCIf Türschloss mit mindestens einer in hori zontaler Richtung verschiebbaren Schlossfalle, die einen abgeschrägten Vorderteil aufweist, mit dem sie im Schliesszustand unter dem Einfluss einer Federkraft in einen ortsfesten Schliessteil eingreift, und mit einer Schloss- nuss, die auf einem Teil ihres Umfanges eine Verzahnung aufweist, welche mit der Ver zahnung eines entsprechenden, an der Schloss falle vorgesehenen Zahnstangenteils in Ein Oriff steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlossnuss ein Verriegelungsmechanismus zu geordnet ist,
    der einen Verriegel.ungshebel aufweist, der beim Betätigen der Schlossnuss im Öffnungssinne unter dem Einfluss einer Federkraft mit einer Verriegelungsnase in eine an ihrem Umfang vorgesehene Kerbe einschnappt und an dem das eine Ende einer Auslösestange aasgelenkt ist, deren anderes linde im Verriegelungszustand über die An sehlagseite der Türe hinaus vorsteht, das Ganze derart,
    dass beim Schliessen der Türe die Auslösestange gegen Ende der Schliess- bewegung der Türe mit ihrem vorstehenden l:ride am entsprechenden Schenkel der Tür- öffnung ein Widerlager findet und dadurch so verschoben wird, dass sie den Verriege- lungshebel entgegen der auf sie einwirkenden Federkraft aus seiner Verriegelungslage heraus verschwenkt,
    wodurch die Schloss falle zum Einschnappen in den ihr zugeord neten Schliessteil freigegeben wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Türschloss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der genannte Ver- riegelungshebel winkelförmig ausgebildet ist und dass die an einem Schenkel desselben an gelenkte Auslösestange aus zwei Teilen be steht, die mittels einer mit einem rechts- und linksgängigen Innengewinde versehenen Ein stellmutter verbunden sind. 2. Türschloss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass. die Schrägfläche des Vorderendteils der Schlossfalle bombiert ist.
    3. Türschloss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eine zweite Schlossfalle aufweist, die von der Schloss- nuss aus mittels eines Kabelzuges im Öff nungssinne betätigt wird.
CH318149D 1954-03-04 1954-03-04 Türschloss CH318149A (de)

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