CH318293A - Verfahren zur Verminderung der aus dem Wasserabscheider eines Zwangdurchlauf-Dampferzeugers abzuschlämmenden Wassermenge - Google Patents

Verfahren zur Verminderung der aus dem Wasserabscheider eines Zwangdurchlauf-Dampferzeugers abzuschlämmenden Wassermenge

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CH318293A
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    • B01D50/00Combinations of methods or devices for separating particles from gases or vapours
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
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    • F22B37/26Steam-separating arrangements
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Description


  



   Verfahren zur Verminderung der aus dem Wasserabscheider eines   Zwangdurchlauf-Dampferzeugers      abzuschlämmenden Wassermenge   
Die   Erfindung bezieht sieh a. uf ein    Verfahren zur Verminderung der aus dem. Was   serabscheider eines Zwalzgdureh. lauf-Dampf-    erzeugers abzuschlÏmmenden Wassermenge    und'ist dadurch gekennzeichnet, dass man bei    erhöhter Ausdampfung des Arbeitsmittels die   Abscheidiung zunächst a. uf Grund der    unter  sehiedliehen Diehte und danach    auf Grund der unterschiedlichen Haftfähigkeit des Dampfes einerseits und der abzuseheidenden Stoffe, das heisst des Wassers und der Salze, anderseits vornimmt.

   Ein Wasserabscheider zur   Aufiihrung dieses Verfa. hrens ist    dadurch charakterisiert, dass einer ersten Ab  scheidestufe, in welcher ein Teil    des Wassers und der Salze aus dem Dampf auf Grund ihrer   untersehiedliehen Diehte abgesehieden    werden, eine zweite Abscheidestufe nachgeschaltet ist, in weleher ein weiterer Teil des Wassers und der Salze'aus dem Dampf auf Grund ihrer unterschiedlichen Haftfähigkeit abgeschieden werden. Hierbei kann die erste Abscheidestufe, als   Schwerkraft-oder    als Fliehkraftabseheider ausgebildet sein. Die zweite Abseheidestufe kann aus Prallblechen, aus einer Dampfwaschkaskade oder auch- aus einer   Dampfwasehbaskade    mit nachgeschalteten Prallbleehen bestehen.



   Bei   Zwangdurchlauf-Dampferzeugern kann    man versuchen, die   Ausdampfung    des Arbeitsmittels vor dem Abscheider zu   erhohen,    um   dadureh    die   abzusehlämmende Wassermenge    zu vermindern und damit den Wirkungsgrad der Anlage zu erh¯hen. Der Wasserabscheider eines Dampferzeugers dient aber in erster    Linie nicht dazu, den Dampf zu. trocknen,    sondern die im   Arbeitsmittel enthaltenen    Salze auszuscheiden.

   Das erfindungsgemässe Verfahren geht nun von der Erkenntnis aus, da¯ bei den allgemein verwendeten Sehwer  kraft-und Fliehkraftabseheidern    mit   abneh-    mendem Feuchtigkeitsgehalt des in den Abscheider eintretenden Dampfes der Salzaus  scheide-Wirkungsgrad    stark absinkt. Dies be  deutét,    dass der grösste Teil. der schädlichen Salze bei starker   Ausdampfung    durch den Abscheider nicht erfasst, sondern vom Dampf weitergef hrt wird und sich in den ¯berhitzerrohren oder der Turbine niederschlagen kann.



   Diese Tatsache   lä.    Rt sich wie folgt erklären : In dem feuchten Dampf wird Wasser in Form von Tropfen mitgeführt. Ein Abscheider, dessen Wirksamkeit auf der untersehiedlichen Diehte des dampfförmigen und des noeh flüssigen   Arbeitsmittels    beruht, kann die Tropfen um so unvollständiger erfassen, je   kleiner die Trcpfengrosse    ist. Bei verstärkter   Aüsdampfung verdampft    ein Teil des den Tropfen bildenden Wassers und die mittlere   Tropfengrosse    wird zunehmend kleiner.

   Selbst unter   Beriieksichtigung    des   Salzlosevermo-    gens von   hochgespanntem    Dampf haben die kleinen   Tropfchen    eine wesentlich höhere  Salzkonzentration. als die   grosseren    Tropfen ; gerade diese kleineren   Tropf eben    werden aber nur in einem sehr geringen Ma¯e durch    ein. en, Schwerkraft- oder Fliehkraftabscheider    erfasst. Darüberhinaus werden in dem Dampf auch feine Salzpartikel mitgeführt, die bei der vollständigen   Verdampfung von. Wasser-      tropfchen aalskristallisiert sind    und ebenfalls nur sehr   unvollkommen dureh Sehwerkraft    oder Fliehkraft abgeschieden werden können.



  Um möglichst viel Salze auszuscheiden, wurden daher   Zwanydurchlaufkessel so betrie-    ben, dass der in den Abscheider eintretende Dampf eine verhältnismässig hohe Restfeueh  tigkeit    aufwies, was aber den Naehteil hatte, dass auch eine entsprechend   grole    Menge des Arbeitsmittels abgeschlÏmmt werden mu¯te.



   Dem. gegenüber ist es mit Hilfe des erfin  dungsgemässen    Verfahrens möglich, die Ausda. mpfung zu erhöhen und damit die abzu   seheidende W ! assermenge zu vermindern, ohne    da¯ dadurch die   Salzabseheidung      beeinträch-    tigt wird.



   Anschliessend wird an Eand der Zeieh  nung beispielsweise    ein erfindungsgemässer   Wasgerabseheider    zur Durchführung des Verfahrens besehrieben. Im Zusammenhang damit wird das erfindungsgemässe Verfahren ebenfalls beispielsweise erläutert.



   Fig.   1    zeigt im Diagramm den Salzab  scheide-Wirkungsgrad    eines Fliehkraftabscheiders. Fig. 2 stellt einen Wasserabseheider. dar, bei welchem einer   Fliehkraftabscheidestufe    eine aus   Prallblechen bestehende Abseheide-    stufe   nachgesehaltet    ist. Fig. 3 zeigt einen längs der Linie A-A gef hrten Schnitt durch den Abscheider naeh Fig. 2. Fig. 4 bringt eine Abwandlung des   Abseheiders    nach Fig. 2, bei welcher einer   Fliehkraftabscheide-    stufe eine   Dampfwasehkaskade als    zweite Abscheidestufe nachgesehaltet ist.



   In Fig.   1    ist über dem Wasseranteil x des   indenAbscheidereintretendenDampfes    die   theoretische Salzkonzentration cth    dieses Wasseranteils, die effektive Salzkonzentration ceff des   abzuschlämmenden    Wassers und der Salzabscheide-Wirkungsgrad ?=ceff/cth aufgetragen. Wenn kein Dampf vorhanden ist, also x = 100  /a, dann ist sowohl die theoretische als auch die effektive Salzkonzentration gleich der Salzkonzentration des zugeführten Speise wassers. Ist der Wasseranteil auf die   Halite    zurückgegangen, so besitzt er die doppelte, ist der Wasseranteil auf ein Viertel zurückgegan gen, so besitzt er die vierfache   Salzkonzentra-    tion des Speisewassers usw.

   Diese Werte wer den nur geringfügig unterschritten, wenn man noch das Salzlosevermögen von hochge spanntem Dampf berücksichtigt. Die effek tive Salzkonzentration ceff des abzuschlÏm menden Wassers besitzt aber den   dargestell-       ten,    durch Messungen einwandfrei belegten
Verlauf.

   Da   ceff    bei   abnehmendem Feuehtig-       keitsrest    x des Dampfes immer geringer wird, obwohl die theoretische Salzkonzentration cth dieses Restes   st ! ark ansteigt,    nimmt der Salz    abscheide-Wirkungsgrad      d    in diesem Bereich schnell gegen Null   ab.    Der steile Verlauf des    abfallenden Kurvenastes    von   clässtsichda-    durch erliären, dass bei verstärkter Aus    dampfung    die mittlere Grosse der Wassertrop fen kleiner wird und deshalb   nur unvollkom-    rnen von dem Fliehkraftabscheider erfasst werden kann,

   und dass ausserdem gerade diese kleinen Tr¯pfchen eine stärkere   Salzkonzen-    tration besitzen als. die besser erfassbaren gro  sseren Tropfen. Die Gr¯¯e der effektiven
Salzkonzentration ist   druekabhängig.    Sie nimmt bei zunehmendem Druck ab, da dann der Unterschied der Dichte zwischen Dampf    und Wasser und damit auch das Abscheide-    vermögen immer geringer wird. Derartige
Abscheider sind ja bekanntlieh bei im Bereich    des kritischen Druckes und darüber arbeiten-    den Dampferzeugern nicht mehr'zu verwen den. ¯hnliche Kurven gelten auch für einen   
Sehwerkrafta. bscheider.

   Zwischen diesem und    einem Fliehkraftabscheider besteht im wesent lichen nur der   Untersehied, dass beim Se-hwer-       kraftabsoheider die einfache Erdbeschleuni-       gung und    beim Fliehkraftabseheider eine wesentlich grössere Beschleunigung auf die zu trennenden Stoffe einwirkt.



   Bei den Ausführungsbeispielen nach den
Fig. 2 bis 4 tritt das aus dem Verdampfer kommende Dampf-Wasser-Gemisch durch das  Rohr 1 tange. ntial in den durch Einbauten gebildeten Ringraum 2 ein und strömt durch einen mit Leitschaufeln versehenen Ringspalt   3    in den untern Abscheiderraum 4. In dieser ersten Abscheidestufe wird bei der durch die Quersehnittsverengung in dem Ringspalt 3 sowie   durch die Ablenkung in den Leitsehau-    ieln erzielten hohen Umfangsgeschwindigkeit die flüssige Komponente des Gemisches weit  gehend    an der Wandung ausgeschieden und sammelt sich im   untern    Teil des   Abscheides.   



  Der Dampf strömt durch das zentrale Rohr 5 mach. oben in die im obern Teil 6 des Ab  se, heiders untergebraehte    zweite Abseheidestufe. Der nunmehr getrocknete und von den Salzen befreite Dampf tritt dureh den Auslassstutzen 7 in den Überhitzer. Das abgeschiedene Wasser kann durch den Abflu¯stutzen 8 aus dem Abscheider abgeschlämmt werden.



   Gemäss Fig. 2. besteht die zweite Abseheidestufe aus einem System von   Prallble-    chen oder   Prallkörpern    9, die den Dampf beim Durehströmen zu häufigen Richtungs Ïnderungen zwingen und gleichzeitig eine grosse Oberfläche aufweisen.   Flussige    Teilchen bleiben an den Oberflächen dieser Prall  bêche    haften. An der so entstehenden Flüs  sigkeitshaut    ften dann aueh im Dampf mitgeführte, trockene Salzpartikel. Das   hier ab-      geschiedene Wasser tropft durch das    zentrale Rohr 5 in den   untern    Teil des Abseheiders ab.



   Gemäss Fig. 4 besteht die zweite   AbW      scheidestufe aus Dampfwaschkaskaden.    Der Dampf durchströmt dabei Waschwasser, welches in einer Reihe übereinander angeordneter Boden 10 gehalten wird. Leitbleehe 11 sorgen dafür, dass der Dampf in das Wasser hineingeführt wird und dass in den Dampfblasen eine m¯glichst starke Turbulenz herrscht, damit eine grosse Zahl der in diesen Bl. asen enthaltenen feinen Tr¯pfchen und trockenen Salzpartikel mit der Oberfläche des Wasehwassers in Berührung kommen kann.



  Das   Wasehwasser kann sieh entweder aus    dem abgeschiedenen Wasser selbst bilden, oder es wird vorteilhaft wenigstens teilweise durch einen Stutzen 12 zugeführt. Das abge  schiedene    Wasser wird durch die Leitungen 13 und 14 in den untern Teil des   Abseheiders    geleitet.



   Der   Waschkaskade    nach Fig. 4, die in den meisten   Solen    nicht nur aus zwei, sondern aus einer Vielzahl von Boden 10 besteht, kann auch eine Prallbleehanordnung naehgesehal tet werden, um zu verhindern, da¯ Waschwasser vom Dampf mitgerissen wird. Der   Prallabseheiderteil naeh    Fig. 2 kann auchanders als dargestellt   ausgebildet sein. Bei-    spielsweise kann er   zylindriehe    Form haben, oder er ka. nn aueh aus einer sehräg oder vertikal angeordneten Filterwand bestehen, welche   -den      obern Raum    des Abseheiders in zwei Hälften teilt, von denen die eine mit dem zentralen Rohr 5 und die andere mit dem Austrittsstutzen 7 in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Verminderung der aus dem Wasserabseheider eines Zwangdurch ] auf-Daxnpferzeugers abzuschlämmenden Was- sermenge,dadurchgekennzeichnet,dassman bei erhöhter Ausdampfung des Arbeitsmittels die Abscheidungzunächstauf Grund der unterschiedlichen Dichte und danach a. uf Ground der unterschiedlichen Haftfähigkeit des Dampfes einerseits und der abzuseheidenden Stoffe, das heisst des Wassers und der Salze, andereits vornimmt.
    II. Wasserabseheider zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanpruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einer ersten Abseheide- st. ufe, in welcher ein Teil des Wassers und der Salze aus dem Dampf auf Grund ihrer untersehiedliehen Dichte abgeschieden werden, eine zweite Abscheidestufe nachgesehaltet ist, in welcher ein weiterer Teil des Wassers und der Salze aus dem Dampf auf Grund ihrer untersehiedlichen Haftfähigkeit abgeschieden werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Wasserabscheider nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da¯ die erste Abscheidestufe als Schwerkraftabscheider ausgebildet ist.
    2. Wasserabscheider nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeiehnet, dan dite erste Abscheidestufe als Fliehkraitabscheider ausgebildet ist.
    3. Wasserabseheider naeh Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, da¯ die zweite Abscheidestufe aus Prallblechen besteht.
    4. Wasserabseheider naeh Patentansprueh 11, dadureh gekennzeichnet, dass die zweite.
    Abseheidestuie aus einer Dampfwaschkaskade besteht.
    5. Wasserabseheider nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Abscheidestufe aus einer Dampiwaschkaskade mit nachgeschalteten Prallblechen besteht.
CH318293D 1954-01-08 1954-01-08 Verfahren zur Verminderung der aus dem Wasserabscheider eines Zwangdurchlauf-Dampferzeugers abzuschlämmenden Wassermenge CH318293A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0016509A3 (en) * 1979-03-23 1980-12-10 Grasso's Koninklijke Machinefabrieken N.V. A device for separating oil from a refrigerant

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0016509A3 (en) * 1979-03-23 1980-12-10 Grasso's Koninklijke Machinefabrieken N.V. A device for separating oil from a refrigerant

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