CH318376A - Verfahren zur Herstellung eines Mehrtonverputzes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mehrtonverputzes

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CH318376A
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Mehrtonverputzes       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung eines Mehrton  verputzes, wo die verschiedene     Farbtonwir-          kung    durch das Abwechseln von erhabenen,  geglätteten ebenen Partien mit vertieften,  rauheren Partien hervorgerufen wird.  



  Es wurde bereits vorgeschlagen, eine der  artige     Parbtonwirkung    zu erzielen, indem  man einen Oberflächenbelag auf der Basis von  Kunstharzen als Bindemittel und Sand als       Strukturbildner    nach dem Auftragen und An  ziehen z. B. mit einer     Zel'luloidplatte    abreibt.  Die erhabenen Partien können dabei aber nur  sehr mangelhaft geglättet werden, so dass die  Kontrastwirkung schwach bleibt. Ferner ist  das Anwendungsgebiet     derartiger    Oberflächen  beläge, die als Binder für die mineralischen  Füllstoffe hauptsächlich Kunstharz verwen  den sowohl infolge ihrer mangelnden Härte als       wegen    ihrer völligen Luftundurchlässigkeit  stark eingeschränkt.  



  ,Es wurde nun überraschend gefunden, dass       sieh    bei einem Oberflächenbelag auf der Basis  von Zement, als hauptsächliches Bindemittel  für die mineralischen Füllstoffe eine unge  wöhnlich kontrastreiche und originelle Mehr  tonwirkung durch unregelmässig muster  artiges Abwechseln glatter erhabener Partien  mit     vertieften    rauhen Partien erzielen lässt,  wenn man der     Verputzmasse    in passender  Menge     gepulverten    Talk zusetzt, und dieselbe  nach dem Auftragen, Abreiben in an sich be  kannter Weise und     Anziehenlassen,    bis die    Masse noch plastisch, aber nicht mehr klebrig  ist, ein zweites Mal, mittels einer ebenen Platte:  aus hartem Material, z. B. Glas mit. abgerun  deten Randkanten abreibt.  



  Erfindungsgemäss ist das Verfahren zur  Herstellung eines     Mehrtonverputzes    dadurch  gekennzeichnet, dass man eine Mischung, die .  berechnet auf das Gewicht der gesamten     Trok-          kenmasse    rund 15-90% Zement, vorzugsweise       Portlandzement,    rund 5-80% Sand mit einer  überwiegenden Korngrösse von rund 0,3-5 mm  und rund     2-20%    gepulverten Talk sowie even  tuell weitere anorganische oder organische  Füllstoffe und Bindemittel enthält, und die  mit Wasser zu einer streichfähigen Masse an  gerührt wurde, auf eine geeignet grundierte  Unterlage aufträgt, mittels einer Platte mit  ebener Arbeitsfläche, z.

   B. einem Holz- oder       Eternit-Reibscheit,    ein erstes Mal abreibt, die       aufgetragene        Verputzmasse    so lange anziehen  lässt, bis dieselbe zwar noch     plastisch    aber  nicht mehr klebend ist, und schliesslich ein  zweites Mal mittels einer Platte -aus hartem  Material wie beispielsweise Glas, Marmor,  Steingut, gegossenem Kunststein, hartem  Stahl usw. abreibt, deren Arbeitsfläche eben ist  und abgerundete Seitenkanten besitzt, so     dass     in der     Verputzmasse    erhabene Partien mit ge  glätteter Oberfläche und vertiefte Partien mit  rauherer Oberfläche gebildet werde und so  eine     Mehrtonwirkung    des fertigen Verputzes  hervorgerufen wird.  



  Unter dem Ausdruck  Sand  wird hier so-      wohl gewöhnlicher sortierter     Flusssand    oder       -Quarzsand    der erforderlichen Korngrösse als  auch jedes zerkleinerte Gesteinsmaterial, wie  Splitt und dergleichen, verstanden, dessen  Korngrösse den oben angegebenen Forderun  gen entspricht.  



  Durch Variation der Korngrösse und des  Gewichtsanteils des Sandes innerhalb der ge  nannten Grenzen lassen sich die verschieden  artigsten     Oberflächenstrukturen    erzielen, die  indessen alle als gemeinsames Merkmal das  Abwechseln verhältnismässig glatter erhabener  mit verhältnismässig rauhen vertieften Partien  besitzen. Benützt man hohe Gewichtsanteile  Sand, so lassen sich die erhabenen Partien  weniger gut glätten, so dass der     Mehrtonver-          putz    kontrastärmer wird. Man verwendet  daher vorzugsweise unter 50% und besonders  zweckmässig     10-20%    Sand berechnet auf das  Gewicht der Trockenmasse des Verputzes.  



  Als Zement wird vorzugsweise ein weisser       Portlandzement,    wie z. B.     Dyckerhoff-Zement,     verwendet. Zur Erhöhung der Deckkraft setzt  man der     Verputzmasse    ferner zweckmässig  2-20<B>%</B> gelöschten Kalk zu. Weiter kann man  andere übliche Pigmente wie     Lithopone,    Titan  weiss, zementechte     Trockenmischfarben,    wie  z. B.     Oxydgelb,    Siena usw., ferner minerali  sche Füllstoffe, wie Asbestmehl, Marmorweiss  und dergleichen, zusetzen.  



  Wenn nach dem erfindungsgemässen Ver  fahren grössere Flächen, wie Innenwände, Fas  saden usw., mit dem     Mehrtonverputz    belegt  werden sollen, so muss weiter dafür gesorgt  werden, dass die aufgetragene Fertigverputz  masse nicht zu rasch abbindet bzw. eintrocknet,  da sonst das rechtzeitige     zweite    Abreiben mit  der Platte aus hartem Material gemäss der Er  findung zwecks Erzielung der neuartigen       Mehrtonwirkung    praktisch verunmöglicht       würde.    Man setzt daher der Mischung     zweek-          mä.ssig    noch     0,6-10%    Holzmehl.

   zu, und rührt  die Mischung mit einer     wä.ssrigen    Lösung von       Methylzellulose    zu einer streichfähigen Masse  an. Sowohl das Holzmehl wie die     Methylzellu-          lose    bewirken. dabei eine Verzögerung der  Wasserverdunstung und damit ein langsameres  Abbinden     bzw.    Eintrocknen des Verputzes, so         da.ss    sich die erfindungsgemässe Behandlung  des aufgetragenen Verputzes auch auf gross  räumigen Arbeitsflächen bequem durch  führen lässt.  



  Ganz besonders eignet, sieh für das erfin  ciungsgemässe Verfahren ein     Verputzmaterial     wie es im Schweizer Patent     Nr.313137    be  schrieben ist. Bei diesem     Verputzmaterial    be  trägt der     Portlandzementgehalt    v     orzugs-          weise        40.-60 ö,    während zum Herstellen der  streichfähigen Masse eine     wässrige    Bindemittel  phase dient, die     0,7-7.,

  5%    gelöste     Methylzellu-          lose    und     7-15%        dispergiertes        Polyvinylacetat     enthält.  



  Die Verwendung eines derartigen Verputz  materials bringt den Vorteil, dass sich ein  nach dem erfindungsgemässen Verfahren her  gestellter Fertigverputz auf beliebige, harte  oder auch weiche Unterlagen, wie Zement-,  Gips- und Kalkverputz, Ölfarbanstrich, Holz,  Faserplatten usw. fest. haftend auftragen lässt,  wobei dieser Verputz ferner bei hoher Härte  eine ungewöhnliche     Schlagfestigkeit    und Ela  stizität besitzt.  



  In jedem Fall muss die Unterlage vor dem  Auftragen der     Verputzmasse    geeignet grun  diert werden. Bei einem rauhen Untergrund,  wie z. B.     Kalkabrieb,    kann eine isolierende  Grundierung durch Behandeln mit einer     wäss-          rigen    Lösung erzeugt werden, die 1,5-3% ge  löste     Methylzellulose    und     15-30%        dispergier-          tes        Polyv        inj,-lacetat    enthält.     Um    auf glatten  Unterlagen, wie Gips, Holzplatten usw. die not  wendige     Haftfestigkeit    zu erzielen, empfiehlt  sich z.

   B. die Verwendung- einer     Misehun        --    von  1 Teil der oben erwähnten     wässrigen        Grundier-          lösung    mit 1 Teil der gleichen     Festkörper-          misehun;-,    die nach dem. Anrühren mit Was  ser oder wässriger     Bindemittelphase    die streich  bare     Fertigverputzmasse    ergibt.  



  Das Auftragen der streichfähigen Fertig  verputzmasse     erfolgt    in üblicher Weise mit. der  Kelle oder eventuell mit der Spritzpistole.  Ebenso geschieht das erste Abreiben in be  kannter Weise mit dem Holz- oder     Eternit-Reib-          scheit,    wobei sieh für das erfindungsgemässe  Verfahren ein Eternit Reibscheit besonders       gut        eignet.         Der Zeitpunkt, wo die aufgetragene Masse  die richtige Konsistenz erreicht hat, um sie  der Fertigbehandlung mit der Platte aus har  tem Material, vorzugsweise einer Glasplatte,  zu unterwerfen, schwankt stark mit den atmo  sphärischen Bedingungen, wie Raumtempera  tur, Feuchtigkeitsgehalt der Luft usw.

   und  kann zwischen einer Viertelstunde     Lind    meh  reren Stunden, im Durchschnitt 1-2 Stunden  nach dem ersten Abreiben des feuchten Be  lages betragen.  



  Die Kanten oder Ränder der Arbeitsfläche  der Glasplatte müssen in jedem Fall gut ab  gerundet sein, damit der gewünschte Ober  flächeneffekt beim Fertigverputz auch dann  erzielt wird, wenn im Untergrund allfällige  Vertiefungen und Unregelmässigkeiten ent  halten sind. Ferner sollte die Arbeitsfläche  der Glasplatte etwas matt oder     aufgerauht     sein, was entweder     mittels    Glaspapier oder  durch vorheriges wiederholtes Abreiben mit  der     Verputzmasse    erzielt wird.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren wird  durch folgende Beispiele noch näher erläutert.       Beispiel.   <I>1</I>  Eine     Kalkabriebwand    wird mit einer     wä.ss-          rigen    Lösung bestrichen, die 3% gelöste     Me-          thylzellulose    und 30% suspendiertes     Polyvinyl-          aeetat        ( Mowilith )    enthält und sodann wenig  stens 24 Stunden trocknen gelassen.  



  Sodann bereitet man zum Bestreichen von  je 1 m2 der     grilndierten    Wand eine streich  fähige     Verputzmasse    aus folgenden Bestand  teilen    Weisser     Portlandzement          (Dyckerhoff-Zement)    1115 g  gelöschter Kalk     [Ca(OH)2]    75 g  Sand (Korngrösse     0,4-0,5    mm) 300 g       Flolzmehl    30 g  Talk 50 g       1,5%ige        wässrige    Lösung von     Me-          thylzellulose    400     cm3          30%ige,

      durch     Polyvinylalkohol    sta  bilisierte     wässrige    Dispersion  von     Polyvinylacetat        ( Mowilith )    200     cmä       Dieser Masse können zum Färben noch  Pigmente, wie gepulvertes Marmorweiss,     Li-          thophone,        Titanweiss,    zementechte Trocken  mischfarben, wie z. B.     Oxydgelb,    Siena usw.  beigefügt werden.  



  Die angerührte Masse wird auf die Wand  mit einer Maurerkelle aufgetragen und ver  strichen und anschliessend sofort mit einem       Eternit-Reibscheit    abgerieben. Der Verputz  hat in diesem Stadium infolge der vorragenden  Sandkörner eine rauhe Struktur, wie sie in       Fig.2    im     Querschnitt    gezeigt     ist,    wo     a    die       grundierte    Unterlage, und b die     zum    ersten  mal abgeriebene     Verputzschicht    mit Sand  körnern     c    bedeutet.  



  Darauf lässt man je nach der Aussentem  peratur und Luftfeuchtigkeit 15 Minuten     bis     mehrere Stunden, im Durchschnitt 1-2  Stunden anziehen, bis die Masse zwar noch  plastisch und     verstreichbar,    aber nicht mehr  klebend ist. Dann reibt man den Verputz  mit einer Glasplatte, wie sie in     Fig.1    im  Querschnitt gezeigt ist, deren Arbeitsfläche  F eben und matt     aufgerauht    ist     und    die  abgerundete Ränder R besitzt, ein     zweites     Mal ab, wobei die in     Fig.    3 im Querschnitt ge  zeigte Struktur entsteht.

   Beim Abreiben  rollen nämlich die gröberen, von der Glas  platte erfassten Sandkörner hin und her, wo  bei sie auf dem Hinweg kleinere, von der  Glasplatte nicht erfasste Sandkörner und die  Masse, in der diese eingebettet sind, vor sich  herschieben; beim Zurückrollen der gröberen  Körner     hingegen    werden diese kleineren Kör  ner     Lind    die zwischen ihnen liegende Masse  nicht mitgenommen, so dass sich flächenweise  Anhäufungen derselben und dazwischen aus  gesprochene Verdünnungen der Verputz  schicht ergeben.

   In der     Fig.3    bedeutet     ca    wie  derum die Unterlage,     b    die zum zweiten Mal  abgeriebene     Fertigverputzschicht    mit eingebet  teten Sandkörnern c, \wobei die erhabenen Par  tien d geglättet wurden, während die vertief  ten Partien e nicht mit der Glasplatte in Be  rührung gekommen sind und deshalb eine       rauhere    Oberfläche aufweisen.  



  Der so erhaltene Fertigverputz übt infolge  des musterartigen     Mehrtoneffektes    eine äusserst      dekorative Wirkung aus.     Gewünschtenfalls     kann der Verputz durch Beimengung von  Pigmenten in jedem beliebigen Farbton aus  geführt werden.  



       Beispiel   <I>2</I>  Eine Gipswand wird mit einer Mischung  bestrichen, die aus 1 Gewichtsteil einer     wäss-          rigen    Phase enthaltend 3 % gelöste     Methyl-          zellulose    und 30%     suspendiertes        Polyvinylace-          tat,    sowie 1 Gewichtsteil folgender Mischung  besteht         Dyckerhoff-Zement    1115 g       Ca(OH)2    75 g  Sand (Korngrösse 0,3 mm) 300 g  Holzmehl 30 g  Talk 50 g    und sodann während wenigstens 24 Stunden  trocknen gelassen.  



  Auf die so grundierte Fläche wird die  streichfähige     Verputzmasse    gemäss Beispiel 1  aufgetragen, und in genau analoger Weise  ein     Mehrtonfertigverputz    hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Mehrton verputzes, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung, die berechnet auf das Gewicht der gesamten Trockenmasse 15-90% Zement, 5-80% Sand mit einer überwiegenden Korn grösse von 0,3-5 mm und 2-20%a gepulverten Talk enthält, und die mit Wasser zu einer streichfähigen Masse angerührt wurde, auf eine grundierte Unterlage aufträgt, mittels einer Platte mit ebener Arbeitsfläche ein erstes Mal abreibt, die aufgetragene Belagsmasse so lange anziehen lässt, bis dieselbe zwar noch plastisch, aber nicht mehr klebend ist, und schliesslich ein zweites Mal mittels einer Platte aus hartem Material abreibt,
    deren Arbeits fläche eben ist und abgerundete Randkanten besitzt, so dass in der Verputzmasse erhabene Partien mit geglätteter Oberfläche und ver tiefte Partien mit rauherer Oberfläche gebil det werden und so eine Mehrtonwirk-lng des fertigen Verputzes hervorgerufen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mischung, be rechnet auf das Gewicht der Trockenmasse, ferner 2-20% gelöschten Kalk enthält. 2, Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mischung, be rechnet auf das Gewicht der Trockenmasse, ferner 0,6-70% Holzmehl enthält. 3.
    Verfahren nach PatentanspiLieh, da durch gekennzeichnet, dass die Mischung fer ner Pigmente enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Zement Portlandzement verwendet. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, da.ss man weissen Port landzement verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mischung mit einer wässrigen Lösung von Methylzellulose zu einer streichfähigen Masse angerührt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mischung mit einer wässrigen Bindemittelphase, die 0,7 bis 1,5% gelöste Methylzellulose und 7-15% dispergiertes Polyvinylacetat enthält, zu einer streichfähigen Masse angerührt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das erste Mal mit einem Eternit-Reibscheit abreibt. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man das erste Mal mit einem Holz-Reibscheit abreibt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zum zweiten Abreiben eine Glasplatte mit matt aufgerauh- ter ebener Arbeitsfläche verwendet. 11. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man zum zweiten Abreiben eine Marmorlatte mit matt auf gerauhter ebener Arbeitsfläelie verwendet. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zum zweiten Abreiben eine Steingutplatte mit matt auf gerauhter ebener Arbeitsfläche verwendet. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zum zweiten Abreiben eine gegossene Xunststeinplatte mit matt aufgerauhter ebener Arbeitsfläche ver wendet. 14. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zum zweiten Abreiben eine Stahlplatte mit matt aufgerauh- ter ebener Arbeitsfläche verwendet.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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LU91278B1 (de) * 2006-09-22 2008-03-25 Fernand Schmidt Thermischleitf{higer Magerbeton

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