CH318417A - Stick- und Stopfrahmen - Google Patents

Stick- und Stopfrahmen

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CH318417A
CH318417A CH318417DA CH318417A CH 318417 A CH318417 A CH 318417A CH 318417D A CH318417D A CH 318417DA CH 318417 A CH318417 A CH 318417A
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CH
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ring
embroidery
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Inventor
Wueest Charles
Original Assignee
Wueest Charles
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C1/00Apparatus, devices, or tools for hand embroidering
    • D05C1/02Work frames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  <B>Stick- und Stopfrahmen</B>    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Stick- und Stopfrahmen, der aus  zwei ineinandersteckbaren Ringen besteht,  von denen der eine aufgeschnitten und im  Durchmesser veränderbar ist.  



  Bekannte Ausführungsformen dieser Art  sind mit einem starren Spannelement ver  sehen, das bei jedem Gebrauch von Hand an  gezogen bzw. gelöst werden muss, wobei sogar  oft ein Werkzeug verwendet werden muss, so  dass ihre Anwendung umständlich ist und  diese Stickrahmen nicht den Anforderungen  an ein praktisches Arbeitsgerät genügen.  



  In dieser Hinsicht schafft die vorliegende  Erfindung eine wesentliche     Verbesserung,    in  dem vorgesehen ist, dass die Trennfuge zwi  schen den Enden des aufgeschnittenen Rin  ges durch eine Spannfeder überbrückt ist,  gegen deren Spannkraft der Ringdurchmes  ser so verändert werden kann, dass der Innen  ring und der um ihn gelegte zu behandelnde  Textilstoff in den Aussenring eingesteckt wer  den können.  



  Es ist vorzugsweise die Trennfuge des     auf-          gesehnittenen    Aussenringes durch eine Zug  feder überbrückt, deren Enden am Ring be  festigt sind; zweckmässigerweise ist diese Zug  feder in einer Umfangsnut des Aussenringes  eingebettet.  



  Sofern der Innenring aufgeschnitten ist,  muss die Trennfuge durch eine Dreckfeder  überbrückt sein, die bestrebt ist, den Innen  ring aufzuspreizen.    Um ein sicheres Festhalten des einzuspan  nenden Gewebes zu bewirken, ist     zweckmässi-          gerweise    vorgesehen, dass die äussere Profil  form des Innenringes der innern Profilform  des Aussenringes entspricht und dass minde  stens die eine der einander gegenüberliegen  den Flächen gerauht ist, wobei der Aussen  ring auf seiner einen Seite einen nach innen  gerichteten Ringflansch aufweisen kann, des  sen Aussenseite flach ist und dessen Innen  seite bogenförmig in die     zylindrische    Ring  innenfläche übergeht.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf beilie  gender Zeichnung in fünf Ausführungsbei  spielen dargestellt,     Lind    zwar zeigen:       Fig.1    einen Stick- und Stopfrahmen mit  versenkter     Zugfeder    am     äussern.    Ring,       Fig.2    denselben Rahmen im Querschnitt       II-II    nach     Fig.l.        Fig.3    ein Segment eines Rahmens mit  ganz in den Ring eingelassener Feder,       Fig.4    ein Segment eines Rahmens mit  Zugfeder an der Peripherie des äussern  Ringes,       Fig.    5 ein Segment eines Rahmens mit ver  senkter Druckfeder im innern Ring,

         Fig.6    ein Segment eines Rahmens mit  Druckfeder an der innern Peripherie,       Fig.7    eine weitere Variante nach     Fig.1.     In     Fig.1    umschliesst der äussere biegsame  Ring 1 den innern Ring 2. Der Ring 1 ist  bei 5 aufgeschnitten. Beidseitig des Spaltes  ist ein Hohlraum 6 angebracht, der die an      den beiden Punkten 8 und 18 befestigte Zug  feder 7 enthält. Die Befestigung des Feder  elementes ist dem Material des Ringes ange  passt und kann aus Schrauben, Nieten, Stif  ten oder andern Mitteln bestehen. Der Ring 2  ist so bemessen, dass es eines leichten Zuges  der Feder 7 bedarf, um ihn ohne Stoffzwi  schenlage in den Ring 1 zu pressen.

   Je nach  Dicke des Werkstoffes wird die Feder mehr  oder weniger beansprucht und bewirkt immer  eine gleichmässig auf den ganzen Ring ver  teilte Spannung.  



  Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, entspricht  das Profil der Aussenfläche 4 des Ringes 2  genau demjenigen der Innenfläche 3 des Rin  ges 1. Deshalb ergibt sich zwischen diese Pro  filflächen eine ausgedehnte Flächenberüh  rung, so dass das Textilstoffstück 9 nicht nur  durch eine schmale Kante fixiert wird. Der       Aussenring    1 weist auf seiner einen Seite  einen nach innen gerichteten Ringflanseh 12  auf, dessen     Aussenseite    flach ist und dessen  Innenseite bogenförmig in die zylindrische  Innenfläche des Aussenringes 1 übergeht.  



  Die flachebene     Flanschseite    des Aussen  ringes 1 bewirkt, dass der Rahmen mühelos  auf einer Unterlage hin und her bewegt wer  den kann.  



  In Fig. 3 ist das Federelement 7 ganz in  den Ring 1 eingelassen. Es ist umgeben von  einer Hülse 13, die ihrerseits mit Veranke  rungen 14 im Ring befestigt ist und Halte  vorrichtungen S für das Federelement be  sitzt. Eine ähnliche Ausführung lässt sich auch  mit einer Druckfeder im Ring 2 anbringen.  



  Das Federelement kann aber ebensogut  aussen am Ring 1 oder innen am Ring 2 be  festigt sein, wie in Fig. 4 und 6 v eranschau  licht.  



  Gemäss Fig. 7 ist ein Federelement in eine  am Umfang des äussern Ringes 1 vorgesehene  Nut 15 eingelegt. Das Federelement ist eine  ringförmige Stahldrahtfeder 16, die im vor  gespannten Zustand in die Nut eingelegt ist.  



  Zum Gebrauch des beschriebenen     Stick-          und    Stopfrahmens werden die beiden Ringe  auseinandergenommen, das Stoff-, z. B. Ge  webestück, mit der obern Seite gegen oben auf    den äussern Ring 1 gelegt und der innere  Ring 2 seinerseits auf den Stoff gedrückt  und mit diesem zusammen in den äussern  Ring eingeschoben. Eventuell entstandene  Falten werden durch entsprechendes Ziehen  am umgespannten Stoff entfernt. Der Rahmen  ist nun zum Sticken oder Stopfen bereit und  kann unter die Nadel der Nähmaschine ge  nommen werden, wo er wie üblich durch     Hin-          und    Herfahren in die gewünschte Lage ge  bracht wird.  



  Als Material kann jeder Werkstoff dienen,  der den Erfordernissen eines Stickrahmens  entspricht. Es kann ein     Naturstoff    sein, wie  z. B. Holz, Horn usw., oder ein     geeigneter          Kunststoff.    Auch ist es nicht erforderlich,       da.ss    beide Ringe aus demselben Material be  stehen. Wird das Federelement nur an einem  Ring angebracht, so kann der andere aus  einem     unbiegsamen    Material     angefertigt    wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stick- und Stopfrahmen, bestehend aus zwei ineinandersteckbaren Ringen, von denen der eine aufgeschnitten und im Durchmesser veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfuge zwischen den Enden des auf geschnittenen Ringes durch eine Spannfeder überbrückt ist., gegen deren Spannkraft der Ringdurchmesser so verändert werden kann, dass der Innenring und der um ihn gelegte zii behandelnde Textilstoff in den Aussenring eingesteckt werden können. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Stick- und Stopfrahmen nach Patent anspriaeh, bei welchem der Aussenring auf geschnitten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfuge des Aussenringes durch eine Zugfeder überbriiekt ist, deren Enden ani Ring befestigt. sind. 2. Stick- und Stopfrahmen nach Patent anspruch, dadiireli gekennzeichnet, dass die Zugfeder in einer Umfangsnut des Aussen ringes eingebettet ist. 3. Stick- und Stopfrahmen nach Patent anspruch, dadurch gekenuzeichnet, dass die äussere Profilform des Innenringes gleich der innern Profilform des Aussenringes ist und dass mindestens die eine der einander gegen überliegenden Flächen gerauht ist. 4.
    Stick- und Stopfrahmen nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenring auf seiner einen Seite einen nach innen gerichteten Ringflansch aufweist, des sen Aussenseite flach ist und dessen Innenseite bogenförmig in die zylindrische Ringinnen- fläche übergeht.
CH318417D 1955-02-04 1955-02-04 Stick- und Stopfrahmen CH318417A (de)

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