CH318481A - Hydraulische Werkstoffprüfmaschine - Google Patents

Hydraulische Werkstoffprüfmaschine

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CH318481A
CH318481A CH318481DA CH318481A CH 318481 A CH318481 A CH 318481A CH 318481D A CH318481D A CH 318481DA CH 318481 A CH318481 A CH 318481A
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CH
Switzerland
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piston
testing machine
pressure
load
stepped
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Application number
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Inventor
Kratzer Paul
Original Assignee
Amsler Alfred J & Co
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Publication date
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces
    • G01N3/36Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces generated by pneumatic or hydraulic means
    • GPHYSICS
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    • G01N2203/0048Hydraulic means

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Description


  



  Hydraulische Werkstoffprüfmaschine
Es sind hydraulisehe Werkstoffprüfma  sehinen    bekannt, welche Dauersehwingversuehe mit gleichbleibendem Vorzeichen der Last ermöglichen, und solche, mit welchen auch Versuche zwischen Lastgrenzen mit ver   schiedenen Vorzeiehen durehgeführt werden    können.



   In ersteren wird im   Maschinenzylinder    ein gleichbleibender Druck erzeugt, welcher sich als eine auf den Probekörper wirkende statische Last auswirkt ; diesem gleichbleibenden Druck wird durch geeignete Mittel (Pulsatoren) ein zeitlich meist sinusf¯rmig peri  odisch    veränderlicher Druck überlagert, wodurch der   Probekorper der Wirkung    einer   Schwellast    unterworfen wird, deren obere Grenze der Summe des statischen und des   Scheitelwertes    des periodisch veränderlichen Druckes entspricht, während die untere Grenze durch den statischen Druck allein bestimmt wird.



   Maschinen f r Wechsellastversuche sind   gewohnlich    mit zwei in entgegengesetzter Richtung wirkenden Zylindern   a. usgerüstet,    von denen der eine eine auf den Probekörper wirkende statische Vorlast und der andere die der statischen Vorlast überlagerte, meist sinnsförmig periodisch veränderliche Weehsellast erzeugt. Die auf den Probekö. rper wirkende Last ergibt sich in jedem Moment aus der algebraisehen   Somme    von Vorlast und Weehsellast (z. B. Vorlast 30 t Drue-k, Wechsellast   0-20    t Zug ergibt für den Probekörper eine Belastung, die zwischen 30 t und 10 t Druck hin und her pendelt ; für eine Wechsellast von   0-50    t Zug sind die Lastgrenzen für den Probekorper 30 t Druck und   20    t Zug usw.).

   Es sind auch Maschinen für Wechsellastversuche bekannt, in welchen die Kolben in beiden, entgegengesetzt gerichteten Zylindern durch periodisch veränderliche Drücke beaufschlagt werden, wobei der zeitliche Druekverlauf in dem einen Zylinder gegenüber demjenigen im andern Zylinder beispielsweise um eine halbe Periode phasenver  sehoben    ist.



   In allen FÏllen in welchen im gleichen Zylinder ein statischer und ein diesem über  lagerter    periodisch veränderlicher Druck herrscht, wirken diese Drüeke stets auf die gleiche   Kolbenfla. che.    Dieser Umstand bringt   folgende Naehteile    mit sieh :
Es ist iiblich, z. B. besonders bei der Pr fung von Baustoffen oder gewissen Kon  struktionsteilen    wie   Briiekenabschnitten wsw.    mit einer Vorlast zu prüfen, die etwa. 80% oder mehr der gesamten Pr flast entspricht und dieser Vorlast eine Wechsellast von   20 /o    oder weniger der Gesamtlast zu überlagern.



  Sind grosse Kräfte aufzubringen, wird man mit Rücksicht   a,ufden    Betriebsdruck verhältnismässig grosse Kolbenfläehen vorsehen ; dementsprechend sind zur Erzeugung der über   lagerten Wechsellast grosse zusätzliche Druek-    flüssigkeitsmengen zuzuführen. Bei hohen   Drüeken    sind die   Kompressibilitä, tsverluste    in der Druckflüssigkeit ebenfalls hoch, und der Pulsator muss ein hohes Fordervolumen aufweisen.



   Bei der Prüfung von Körpern mit sehr flacher Federkennlinie (mit der Zunahme der Belastung sehr stark ansteigende Verformungen), z. B. Blattfedern u. a., muss oft bei der Pr fung   eine grosse Vorlast aufgebracht wer-    den und dieser eine verhÏltnismϯig kl. eine Wechsellast überlagert werden. Durch den langen Hub, der zur Erreichung der Vorlast notwendig ist, wird das Volumen der im Zy   linder befindlichen Druekflüssigkeit gross, und    diese Menge muss beim Aufbringen der überlagerten Wechsellast zusammengedrückt werden, wodurch wieder   Kompressibilitä. tsver-    luste entstehen, die durch den Pulsator ausgeglichen werden müssen.

   Bereits diese Beispiele lassen erkennen, dass die Beaufschlagung der gleichen Kolbenfläehe sowohl durch den zur Erzeugung der Vorlast notwendigen statischen Druck als auch durch den zur Erzeugung der überlagerten Wechsellast notigen periodisch veränderliehen Druck Na. chteil. e mit sich bringen kann.



   Die Erfindimg soll die   angegebenen Nach-    teile dadurch aussehalten, dass der den Druck in eine auf den Probekörper wirkende Kraft umsetzende Kolben als Stufenkolben mit mindestens zwei Stufen ausgebildet ist, zum Zweek, die den einzelnen Stufen entsprechen   den Kolbenquersehnitte wahlweise und von-    einander unabhÏngig beaufschlagen zu k¯nnen, sei es mit gleichbleibendem Druck mittels an sich   bekannter Vorrichtungen    (z. B.



  Akkumulatoren hydraulischer oder   hydrau-    lisch-pneumatischer Art), sei es mit pulsierendem Druck mittels Pulsatoren bekannter Art.



   Auf der beiliegenden Zeichnung sind drei   Ausführlmgsbeispiele    des   Erfindungsgegen-    standes dargestellt.



   Fig. 1 zeigt das erste Beispiel in Form einer Presse.



   Fig. 2 zeigt das zweite Beispiel in Frrm einer   Zug-Druek-Prüfmaschine    f r Dauer  sehwingversuche    mit gleiehbleibendem Vorzeichen der Last, und
Fig. 3 zeigt das dritte Beispiel in Form einer Zug-Druck-Pr fmaschine f r Dauer  sehwingversuche    mit gleichbleibendem oder wechselndem Vorzeichen der Last.



   Nach Fig.   1    ist der Sockel des   Masehinen-    rahmens 1   als Zylinder ausgebildet, in wel-    chem der Stufenkolben 2 mit zwei Stufen   untergebraeht    ist. Zur   Erzeugng    einer statischen Vorlast auf den Probekörper 3 wird der Zylinderraum 4 unter dem gr¯¯eren Kol  benquerschnitt    mit einem Akkumlator verbunden. Der   Zylinderraurn    5 unter dem kleineren Kolbenquersehnitt wird zur Erzeugung einer der Vorlast überlagerten Wechsellast mit einem Pulsator verbunden.

   Für rein   statisehe    Versuche ergibt sieh ebenfalls ein Vorteil, da durch wahlweise Benützung des kleineren   Kolbenquerschnittes    allein, des   grosseren    Kolbenquerschnittes allein oder der beiden   Kol-    benquersehnitte zusammen sieh für den gleichen Druckbereich   drei verschiedene I. ast-      bereiehe ergeben.   



   Gemäss   Fig. 2 ist auf dem Maschinen-    rahmen 6 der   Zylinder 7 mit dem Stufen-    kolben 8 befestigt ; auf letzteren stützt sieh das Gehänge 9. Zwischen Gehänge 9 und Rahmen 6 ist der   Zugprobestab 10 einge-    spannt; Druck- und Biegeprobek¯rper k¯nnen zwischen GehÏnge 9 und Zylinderboden gepr ft werden. Der Zylinderraum 11 unter dem grösseren Kolbenquersehnitt kann   wie-    derum einem Akkumulator zur Erzeugung der statisehen Vorlast verbunden werden, wä. hrenddessen der Zylinderraum 12 mit dem    Pulsator zur Erzeugung der Wechsellast ver-      bunden    wird. Das  ber statische Versuche bei Fig. 1 Gesagte gilt hier ebenfalls.



   Nach Fig. 3 ist der Maschinenrahmen 13 mit dem. Doppelzylinder 14 verbunden, in welchem die in entgegengesetzten Richtungen arbeitenden Stufenkolben 15 und 16 ver. schiebbar sind. Das Gehänge 17 stützt sich oben auf den Stufenkolben 15, und unten kann es sieh über die   Stelze    18 gegen den Stufenkolben 16 abstützen. Der   Zugprobestal    19 wird zwischen Rahmen 13 und Gehänge 17 eingespannt ;   Druek-und      Biegeprobekorper    können zwisehen Gehänge 17 und   Stufen-    kolben 16 an Stelle der Stelze 18 eingebaut werden. Die Zuleitungen 20 und 21   bzw. 22    und   23    führen zu den obern und untern kleineren   bzw. grösseren Kolbenquersehnitten.   



  Der obere Stufenkolben 15 kann allein auf die Art wie bei Fig. : 2 beschrieben gebraucht werden. Der untere Stufenkolben 16 kann auch f r sieh allein gebraucht werden, wie bei Fig.   1      besehrieben,    wobei der   Probekor-    per zwischen diesen Stufenkolben und das   (ehänge    17 eingeführt wird.



   Soll ein   Probekorper    Wechsellasten unterworfen werden, das heisst zwischen Lastgrenzen mit verschiedenen Vorzeichen geprüft werden, wird er ähnlich dem Probestab 19, also zwischen Rahmen 1. 3 und Gehänge 17 eingebaut. Die statische Vorlast kann entweder durch den Stufenkolben 15 über die Zuleitungen 20 oder   22    (je nach Grosse)   auf-    gebracht werden   (Zugvorlast)    oder durch den Stufenkolben 16 über die Zuleitungen 21 oder 23 (Druckvorlast). Die überlagerte   Wechsel-    last wird dann jeweils durch den andern Kolben aufgebracht, und zwar je nach Grosse. über den kleineren oder gr¯¯eren Kolbenquerschnitt.



   Es können auch beide   Kolben durch peri-    odisch veränderliche Drücke beaufschlagt werden, wobei der nicht zu diesem Zweeke ben tzte Kolbenquerschnitt des einen Kolbens   zumAufbringen    einer statischen Vorlast gebraucht werden kann.



   SinngemÏ umfasst die Erfindung aueh   Werkstoffprüfmasehinen,    bei welchen Rahmen und Zylinder nicht starr verbunden sind, sondern ein oder mehr Zylinderkolbenaggregate als selbständige   Belastungseinheiten    au einem dem Probekörper angepassten Gerüst verstellbar befestigt sind. Zu noch weiter   gehenderer Unterteilung der Lastbereiche    können Stufenkolben mit mehr als zwei Stufen vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Werkstoffprüfmaschine für statische und Dauerschwingversuehe, dadurch gekennzeichnet, da¯ der den Druck in eine auf den Probek¯rper wirkende Kraft umsetzende Kolben als Stufenkolben mit mindestens zwei Stufen ausgebildet ist, zum Zweck, die den einzelnen Stufen entsprechen- den Kolbenquerschnitte wahlweise und voneinander unabhängig mit gleichbleibendem oder pulsierendem Druiek beaufschlagen zu können.
    UNTEBANSPBÜCHE 1. Hydraulische Werkstoffprüfmaschine nach Patentansprach, dadurch gekennzeichnet, da¯ sie mit mindestens zwei Stufenkolben ausgerüstet ist.
    2. Hydraulische Werkstoffpr fmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufenkol- ben entgegengesetzt wirken.
    3. Hydraulische Werkstoffprüfmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass mindestens ein Stufenkolben mit seinem Zylinder als selbständige Einheit verstellba. an einem Gestell befestigt ist.
CH318481D 1953-12-10 1953-12-10 Hydraulische Werkstoffprüfmaschine CH318481A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH318481T 1953-12-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH318481A true CH318481A (de) 1957-01-15

Family

ID=4497226

Family Applications (1)

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CH318481D CH318481A (de) 1953-12-10 1953-12-10 Hydraulische Werkstoffprüfmaschine

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CH (1) CH318481A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3643496A (en) * 1969-04-10 1972-02-22 Skoda Narodni Podnick Hydraulic load test device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3643496A (en) * 1969-04-10 1972-02-22 Skoda Narodni Podnick Hydraulic load test device

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