CH318487A - Vorrichtung zur Bestimmung der verbrannten und unverbrannten Anteile in Rauchgasgemischen - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung der verbrannten und unverbrannten Anteile in Rauchgasgemischen

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CH318487A
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Haffner Paul
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Landis & Gyr Ag
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Description


  



  Yorrichtung zur Bestimmung der verbrannten und unverbrannten Anteile in Rauchgasgemischen
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen zur lanfenden messung und Kontrolle der verbrannten und unverbrannten Anteile in Rauchgasgemischen wird das Rauchgasgemisch nacheinander durch Messkammern geführt, mittels welchen die Wärmeleitfähigkeit und die Wärmetönung der Anteile bestimmt werden. Dabei kann das   zu prüfende Eauchgas    zuerst eine   CO2-Messkammer    und   ansehlie-    ssend eine CO+H2-Messkammer durchlaufen oder umgekehrt, zuerst die CO+H2-Messkammer und anschliessend die   COa-Messkammer.   



   Die erstere Reihenfolge besitzt den Vorteil, dass frisches und durch keine vorgängige Messung verändertes Gas mit der   Vergleichs-    luft. bezüglich der Wärmeleitfähigkeit verglichen wird. Auch   kann für die naehfolgende    CO+H2-Messung dem Gas Luft beigemischt werden, um, einer mogliehen Vergiftung des Katalysators bei hohen CO-Gehalten entgegenzusteuern. Die erwähnte Reihenfolge weist jedoch den schwerwiegenden nachteil auf. dass   wasserstoffhaltige    Abgase nicht geprüft werden können. Wird der Wasserstoff vor der CO2-Messung nicht entfernt, so fälsehen sehon Spuren von Wasserstoff, wegen seiner um etwa eine Grössenordnung höheren   Wärme-       leitfähigkeit die CO2-Meesung erheblich.

   Wird      der Wasserstoff jedoch entfernt,    so wird er   bei    der nachfolgenden CO+H2-Messung nicht erfasst, was unzulässige Messfehler zur Folge hat.



   Die zweite Reihenfolge :   CO+H2-Wessung    mit anschliessender CO2-Messung besitzt dden Vorteil, dass zwischen der CO+H2- und der CO2-Messkammer eine sogenannte Wasser  stoffverbrennvngskammer    eingeschaltet werden ka. nn, worin allfälliger Wasserstoff katalytisch zu Wasserdampf verbrennt und das Wasser als Kondensat abgeführt wird. Die nachfolgende CO2-Messung wird somit nieht   gefälscht,    und ein eventuell vorhandener   Was-      serstoffanteil    im Gas wird in der   vorgeschal-    teten CO+H2 Kammer vollständig erfasst.



   Nachteilig ist bei dieser Reihenfolge der Messkammern der Umstand, dass kein reines Abgas für die   C02-Messung    zur Verfügung steht, indem aus der   vorgängigen CO+H2-    Messung in geringen Mengen   Kohlendioxyd    und Wasserdampf dem zu prüfenden Gas zugefügt. werden. Wird für die   CO+H2-Messung    dem Gas Luft   zugemischt,,um    der Katalysa   torvergiftung entgegenzuwirken, so gelangt    hiermit durch Luft   verdünntes Kohlendioxyd    in die CO2-Messkammer. Da der Effe. kt bei der   CO2-AIessung    an sieh schon sehr klein ist, werden noch höhere   Anfordertmgen    an die Empfindlichkeit des elektrisehen Messinstrumentes für die   C02-Messung    gestellt.

   Auch wird die   COa-Messung naturgemäss störanfäl-    liger. 



   Die vorliegende Erfindung will die genannten Nachteile vermeiden. Sie betrifft eine Vor  riehtung zur Bestimmung    der verbrauchten und unverbrauchten Anteile in Rauchgasgemisehen, insbesondere CO2 und CO+H2 mittels Wärmeleitung und Wärmetönung, wclche dadurch gekennzeichnet ist, dass der   Eauch-    gasstrom in zwei para.

     Teilgasstrome ge-    teilt ist, wobei der eine Teilgasstrom einer Wärmeleitungs-Messkammer, der andere Teilgasstrom einer   Wärmetönungs-Messkammer    zugeführt ist, jeder Messkammer eine   Luftver-      gleiehskammer    zugeordnet und ein Luftstrom angeordnet ist, welcher die beiden   Vergleiehs-    kammern nacheinander   durehläuft    und die beiden   Teilgasströme    und der Luftstrom in ein gemeinsames Absaugrohr münden.

   Vorteil  hafterweise    sind die beiden Teilgasströme und der Luftstrom vorgängig den Messkammern durch je eine Kühlkammer eines allen drei Leitungen gemeinsamen Kühlers geführt und durehläuft der für die Wärmeleitungsmessung bestimmte   Teilgasstrom vorgängig    der Kühlkammer eine Wasserstoffverbren  nungskammer,    während der Luftstrom vorgän   gig der Kühlkammer eine Befeuchtungskam-    mer   durehläuft    und in der Kühlkammer unter den Taupunkt gekühlt wird.

   Insbesondere ist es zweckmässig, in der   Rauchgasansa. ug-    leitung einen   Dreiweghahn anzuordnen,    welcher den Gasstrom in zwei Teilströme aufteilt und   welcher um 180     gedreht den Gasstrom sperrt und den Luftstrom zum Zweek der Nullpunkteichung und -kontrolle auch durch die beiden Messgaskanäle leitet.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.



   Die Zeichnung   zeigt in schema. tischer Dar-    stellung die Anordnung der Messkammern und der Gaskanäle.



   Das   Prüfgas 11 durchströmt ein    Feinfilter 12, welches, einerseits noch eventuell vorhandenen Flugstaub zurückhält und anderseits bei   rasehem    Verschmutzen ein   Defekt-    werden des   Gasentnahmefilters    im Rauchaskanal anzeigt. Nach dem Feinfilter 12 ge  langt das    Gas zum   Dreiweghahn      13,    wo es in zwei Teilgasströme 14 und 15 zerlegt wird.



  Der Teilgasstrom 14, welcher für die CO2 Messung vorgesehen ist, wird bei Bedarf durch die   Wasserstoffverbrennungskammer16ge-    führt, wo eventuell vorhandener Wasserstoff zu Wasserdampf verbrannt, wird. Die beiden Teilgasströme 1. 4 und 15 gelangen in einen Kühler 17, wo sie auf Kühlwassertemperatur abgekühlt und durch Kondensieren des über  sehüssigen    Wasserdampfes auf 100% relative   Feuehtigkeit    bei Kühlwassertemperatur ge  bracht werden. Die Vergleichsluft    18 wird bei Bedarf in einer Befeuchtungskammer 19 mit Wasserdampf gesättigt und im Kühler   17    ebenfalls auf 100% relative Feuchtigkeit bei Kühlwassertemperatur gebracht.

   Gleichzeitig mit dem   Teilgasstrom      14    gelangt der Ver  gleichsluftstrom    8 in die   COa-Messkammer 20,    in welcher die Differenz der   Wärmeleitfähig-    keiten   zwisehen    Gas-und Luftstrom elektrisch festgestellt wird. Nach Verlassen der CO2 Kammer 20 wird die Vergleichsluft 18 zur CO+H2-Messkammer 21 geleitet, wohin direkt vom Kühler 17 her der   Teilgasstrom    geführt wird. In der   CO+Ha-Messkammer    wird der Anteil an brennbaren Gasen des   Teilgasstro-    mes   15    elektrisch gemessen.

   Nach Verlassen der   WIesskammern    passieren die beiden Gasströme und der Luftstrom die   Mengenkon-    trolle   22,    mittels welcher die Durchflussmengen der einzelnen Ströme gemessen werden.



  Nach der   Mengenkontrolle      22    werden die drei Ströme in einer gemeinsamen Absaugleitung 23 über einen Absperrhahn   24-zu    einer Wasserstrahlpumpe 25 geführt. Ein Manometer   2'6    in der Absugleitung 23 zeigt den herrschenden Unterdruck an und wirkt gleichzeitig als Sicherheitsventil. Zusammen mit der   Mengen-    kontrolle 22 ermöglicht diese Anzeige, eine sich   etwa bildende Verstopfung der Gas-oder    Luftleitungen rechtzeitig zu erkennen, und in Verbindung mit einem. Absperrhahn24 dient das Manometer 26 auch zur Prüfung der Dichtigkeit der ganzen   Rauehgasprüfanlage.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Bestimmung der ver- brannten und unverbrannten Anteile in Rauchgasgemischen. insbesondere CO2 und CO+H2 mittels'Wärmeleitung und"Wärme- tönung, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauehgasstrom in zwei parallele Teilgasströme geteilt ist, wobei der eline Teilgasstrom einer Wärmeleitungs-Messkammer, der andere Teilgasstrom einer Wärmetönungs-Messkammer zugeführt ist. jeder Messkammer eineLuft vergleiehskammer zugeordnet und ein Luftstrom angeordnet ist, welcher die beiden Ver gleichskammern nacheinander durchläuft und die beiden Teilgasströme und der Luftstrom in ein gemeinsames Absaugrohr münden.
    ÜNTERANSPBÜCHE 1. Vorrichtung naeh Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die beiden Teilgasströme und der Luftstrom vorgängig den Messkammern durch je eine Kühlkammer eines allen drei Leitungen gemeinsamen Kühlers geführt sind.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da- durch gekennzeiehnet, dass der für die Wä. rmeleitungs-Messung bestimmte Teilgasstrom vorgängig der Kühlkammer eine Wasserstoff-Verbrennungskammer durchläuft.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch2, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom vorgängig der Kühlkammer eine Befeuchtungs- kammer durehläuft und in der Kühlkammer unter den Taupunkt gekühlt wird.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Rauchas Ansaugleitung ein Dreiweghahn angeordnet ist, welcher den Gasstrom in zwei Teilströme aufteilt und welcher um 180 gedreht, den Gasstrom sperrt und den Luftstrom zum Zweck der Nullpunkteichung und-kontrolle auch durch die beiden Messgaskanäle leitet.
CH318487D 1954-04-09 1954-04-09 Vorrichtung zur Bestimmung der verbrannten und unverbrannten Anteile in Rauchgasgemischen CH318487A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015044228A1 (de) * 2013-09-25 2015-04-02 Areva Gmbh Verfahren zur quantitativen analyse der zusammensetzung eines gasgemischs und zugehörige messvorrichtung

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