Eine Rechenmaschine und eine Schreibmaschine enthaltende Anordnung Die Erfindung betrifft eine eine Rechen- rnasehine und- eine Schreibmaschine enthal t ende Anordnung zum Herausschreiben von Zeiehen aus ,der Rechenmaschine.
Bei der naehstehend an Hand der Zeiehnung besehrie- benen, bevorzugten Ausführungsform dieser Anordnung erfolgt das. Schreiben der in dem Registrierwerk der Rechenmaschine erschei nenden Zahlen so schnell, wie die Schreib- niasehine angeschlagen werden kann, wobei zugleich die Schreibmaschine mit. keiner ;,rö- sseren Geschwindigkeit angetrieben werden kann als derjenigen, beider sie noch einwand frei arbeitet; ferner werden auch Interpunk tionen, z.
B. ein Komma, sowie Symbole, z. B. ein Minuszeichen, auf die Schreibmaschine übertragen; die Zahlen werden in Kolonnen mit. dem richtigen Abstand voneinander ge- eehrieben; es ist eine Sicherheitsvorrichtung vorgesehen, welche die Übertragung von Zeichen während der R.ücklaufbewegiing des Sehreibmasehinenwagens verhindert;
und sehliesslich gestattet diese nachstehend be- sehriebene Anordnung auch, die Sehreibma- sehine ohne weiteres in üblicher Weise zu be nützen.
In der Zeichnung ist: Fig. lcs und 1b je ein Schaltbild, das sche- matiseh die Stromkreise der Anordnung zeigt, Fig.1 eine den Zusammenhang zwischen den Fig.1a und 1b erläuternder Grundriss.
Fig. 2a, 2b und 2e sind Kurven, die den Zusammenhang zwischen dem zeitlichen Ar beiten der verschiedenen Teile der Anordnung wiedergeben.
Fig. 2 ist ein den Zusammenhang zwischen den Fig. 2a, 2b und 2e erläuternder Grundriss. Fig.3 ist eine schaubildliche Darstellung der Rechenmaschine.
Fig. 4 ist, eine Draufsicht- auf das rechts liegende Ende des R.echenmaschinenwagens, wobei ein Teil der Wagenhaube weggebrochen ist.
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4.
Fig. 6 ist ein Querschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5.
Fig. 7 ist eine Teilansicht eines Abschnittes der rechtsliegenden Seite der in Fig. 3 dar gestellten Rechenmaschine mit abgenommener Stirnwand.
Fig. 8 ist eine Teildraufsicht auf den rechtsliegenden Kantenabschnitt der Tastatur der in Fig.3 dargestellten Rechenmaschine.
Fig.9 ist, eine Ansieht der rechten Seite der in Fig. 8 dargestellten Einrichtung, wobei die Haube abgenommen ist, um den Innen raum sichtbar zu machen. Fig.10 ist ein Schnitt nach Linie 10-10 der Fig.9.
Fig.11 ist, eine auseinandergezogene schau bildliche Darstellung, die die verschiedenen Zi-catzteile der Rechenmaschine zeigt.
Fig. 12 ist eine Teilansicht einer Schreib maschine; gesehen von der linken Seite. Fig.13 ist. ein Schnitt nach Linie 13-13 der Fig.12.
Fig.1J ist- eine Teilansicht auf einen Ab schnitt der Unterseite der Schreibmaschine. Fig. 15 ist. eine andere Teilansicht auf einen andern Abschnitt. der Schreibmaschinen unterseite.
Fig.16 ist eine Draufsicht auf die abge änderte linke hintere Ecke des Schreibmaschi- nenrahmens.
Fig. 17 ist ein Querschnitt nach Linie 17-17 der Fig.16.
Fig.18 und 19 sind der Fig.16 entspre chende Ansichten mit abweichenden Arbeits- stellimgen der verschiedenen Teile.
Fig. 20 ist eine Teildraufsicht auf die rechte hintere Ecke des Schreibmaschinenrah mens.
Fig. 21 ist eine schaubildliche Darstellung einiger der in Fig.20 dargestellten Bauteile. Fig. 22 ist eine der Fig. 20 entsprechende Draufsicht. einzelner Teile, in einer abwei chenden Arbeitsstellung, und Fig. 23 ist. ein Querschnitt nach Linie <B>23-23</B> der Fig. 20.
Im Laufe der Entwicklung dieser Anord nung wurde es möglich gemacht, alle geson derten Hilfsträger auszuschalten und alle Bau teile der Anordnung entweder auf der Sehreib- inaschine oder auf der Registriermaschine un terzubringen. Fig. la zeigt. diejenigen Bauteile der Anordnung, die vorzugsweise auf der Schreibmaschine sitzen, während Fig.l.b die jenigen Bauteile wiedergibt, die vorzugsweise auf der Registriermaschine untergebracht. bind.
Da die Erfindung besonders bei einer elek- t:riscli angetriebenen Schreibmaschine und bei einer Rechenmaschine verwendet wird, die Addit.ions-, Subtraktions-, Multiplikation s- und Divisionsrechnungen durchführt, isst die fol gende Beschreibung auf derartige Maschinen abgestellt,
obwohl die Erfindung selbstver- ständlich auch bei vielen Arten von Schreib maschinen und Rechenmaschinen angewendet werden kann.
Die Rechenmaschine weist zwanzig unter sieh gleiche Zahlenscheiben auf, von denen jede Zahlenscheibe beispielsweise zehn Zei ehen trägt, im vorliegenden Falle die zehn arabischen Ziffern 0 bis 9. Die zwanzig Zah lenscheiben können bekanntlidi so ein-,e-stellt werden, dass sie zttsainmen jede Zahl von \;u'1 bis<B>99999999999999999999</B> angeben.
In Fig. 1.b sind zwei Verteilrmgssehalter <B>11</B> und 12 mit- mehreren Kontakten dargestellt. Diese beiden Sehalter ehören zu den zwanzig Schaltern, von denen jeder mit der zugehören den Zahlenscheibe der Rechenmaschine nieelia- nisch verbunden ist. Alle diese Verteilungs- schalter 1.1. 12 sind untereinander gleich, so dass nur die. Beschreibung eines Sehalters 1.1 erfolgt.
Der Schalter 11 enthält eine geinein- sa.me Hauptklemme oder Mittelklemme 11 mit einem Schaltarm 16, der wahlweise die Klemme 11 mit einer der zehn andern Klem men 17 verbindet. Jede Klemme 17 entspricht einer der zehn Zahlen Null bis Neun.
Der Schaltarm 16 ist- mit. der Zahlenscheibe ver bunden, zu der der Schalter 1.1 gehört. Iin vorliegenden Falle sitzt. der Selialtaiiii unmit- telbar auf der Zahleuseheibenwelle, wie dies später noch eingehend beschrieben wird.
Durch die gestrichelten Linien 13 ^ind Zierbindungen zu den andern achtzehn, nietet dargestellten Verteilungsschaltern angedeutet. Alle g@leiehliegenden Klemmen. 1 7 der insge samt zwanzig Verteilungsschalter entsprechen derselben Zahl (Null bis Neun) und sind elek trisch miteinander verbunden, wie dies an den Kreuzungsstellen der y erbindungsleitungen 13 und 17 durch Punkte markiert ist.
Auf der Schreibmaschine sind zehn An- triebsvorrielittingen untergebracht, die als Solenoide 18 ausgebildet sind. Jedes Solenoid steuert, einen magnetischen Kolben, der niit einem die Tasten tragenden Typenhebel v er- bunden ist, so dass alle Typenhebel 0 bis 9 wahlweise angeschlagen werden können.
Eine Klemme jedes Solenoids 18 ist mit einem ;emeinsa.men Punkt 19 verbunden, während die andere Seite des Solenoids mit einer Klemme 17 des Verteilungsschalters 1.1 ver- bundeii ist.
Alle einer bestimmten Zahl ent- s1)rechenden Kleinnien 17 der zwanzilo- Schal ter 1l, 72 ,sind also miteinander und mit dein zn'eliöreirden Solenoid 18 verbunden.
Sobald also ein Stromkreis an irgendeiner Klemme 14 Ieseli.lassen wird, wird ein zugehörendes So- lenoid 18 erregt und verursacht den Anschlag des entspreheenden T@-penhebels, und zwar je nach der Einstellung cles Schaltarmes 16 des in Frage stehenden Verteilungssehalterss 11, 12 usw.
Jedem 11, 12 ist ein Stellsehalter oder Funktionsschalter 22, 23 zu- geordnet, der mehrere Kontakte aufweist. Diese Stellsehalter 22, 23 sitzen ebenfalls auf der Rechenmaschine, und zwar vorzugsweise unmittelbar oberhalb der Vei-teiliings.schalter 11, 12. .Jeder Stellsehalter, z. B. der Schalter 22, hat. eine gemeinsame Klemme 24 und meh rere andere Klemmen 26, 27, 28 und 29.
Die gemeinsame Klemme 14 des Verteilungsschal- ters 11 ist. mit der ersten Klemme 26 verbun den. Die gemeinsame Klemme 24 des Stell- scha.lters 22 ist durch eine Leitung 31 mit der Klemme eines Stufenschalters 32 verbinden, der auf der Schreibmaschine sitzt und in Fig.la dargestellt ist..
Es sind zwanzig der arti-er Leitungen 3l. vorgesehen, von denen jede Leitung einen Stehschalter 22, 23 mit einem einzelnen Kontakt der Kontakte 33, 34 usw. des Stufenschalters 32 verbindet.
Der Stufensehalter 32 hat wenigstens zwanzig \tellungeir und Kontakte. In der dar- gestellten Ausführung weist er noch weitere Kontakte auf, die aber nicht. benutzt. werden. Der Sehalter 32 ist von üblichem Aufbau.
dessen Einzelheiten keinen Teil der Irfindunu bilden. Seine Arbeitsweise wird jedoch näher besehriehen, um das Verständnis der Erfin dung zu erleichtern. Der Schalter 32 hat einen Selialtarm 36, der mit einer gemeinsamen Klemme 37 verbunden ist.
Der Schaltarm 36 wird schrittweise dureh ein Solenoid 38 wobei der Arm 36 bei jedem Schritt im (egenzeigersinne ziun nächsten Kontakt 33, 34 geschaltet wird. Beim Erregen des Salenoids 38 wird der Anker angezogen, und der Sehalter wird gegen die Wirkung einer Rückzugfeder gespannt.
Der Arm 36 wird je doch eist dann bewegt, wenn das Sölenoid 38 aberregt wird, wobei der Solenoidkolben durch die Rückzugfeder zurückgeführt und gleich zeitig der Arm 36 um einen Schritt zum nä.ch- sten Kontakt geschaltet wird.
Jeder auf das Solenoid 38 zur Einwirkung gebrachte Erre- ,rungsstoss schaltet. den Schalter 32 um einen Schritt, wobei der Schalter beim Einsetzen des Erregungsstosses gespannt wird. Die ge meinsame Klemme 37 kann mit einer Klemme einer Spannungsquelle, vorzugsweise der posi tiven Klemme einer GleielLstromquelle 39, über eine Leitung 41 verbunden werden. In diese Leitung isst ein Schalter 42 eingeschaltet, der einen Teil des Stufenschalters 32 bildet.
Der Schalter 42 wird selbsttätig geöffnet., sobald der Schaltarm 36 in der Ausgangs - oder Ruhestellung sich befindet, in der der Arm 36 auf dein Kontakt 43 aufruht. In allen andern Stellungen des Armes 36 ist der Schalter 42 geschlossen. Der Schalter 32 enthält. auch einen andern Schalter 98.
Der erste Stromkreis, durch den die So lenoide 18 erregt werden, beginnt. an der Klemme 39, verläuft dann über den Schalter 42, Punkt 59, Leitung 41, Klemme 37 ziem Schaltarm 36. Es sei beispielsweise angenom men, dass der Sehalt.arm. 36 auf dein Kontakt 34 aufliegt. Der Stromkreis verläuft dann von dein Schaltarm 36 über den Kontakt 34, über eine der Leitungen 31 zur Klemme 24 des zugehörenden Stellsehalters, im Beispiel des Stellsehalters 22.
Es sei ferner angenommen, -dass der Sehaltarml 44 des Schalters: 22 auf der Klemme 26 aufliegt, die als Abdruek - Klemme bezeichnet ist, da.
in dieser Stellung des Klemmschalters die an der Zahlenscheibe erscheinende Nummer von der Schreibma schine gedruckt oder geschrieben wird, ohne dass ein Komma oder ein Tabulatorabstand gesetzt wird. Der Stromkreis verläuft dann u-elter von der Klemme 26 über die Leitung 46 zu der Klemme 14, dann über den Schalt arm 16 des zugehörenden Verteilungsschalters zu der Klemme 17,
auf die der Sehaltann 16 durch die zugehärende Zahlenscheibe der Re chenmaschine eingestellt ist. Der Stromkreis verläuft dann über einen der Leiter 47 des z'%visehen der Schreibmaschine und der Re chenma.schine vorhandenen Mehrleiterkabels zu dem entsprechenden Zahlensolenoid 18 und von dort zu der gemeinsamen Klemme 1.9.
Dann verläuft. der Stromkreis über die Lei tung 48, den Tabulatorschalter 49, die Lei tung 51 zu dem Umschalter 52, dem Typen hebelschalter , der so genannt wird, weil er bei jedem Anschlag eines Typenhebels von dem Kontakt. 53 auf den Kontakt. 54 und zurück geschaltet. wird. Von dein Schalter 52 verläuft der erste Stromkreis über eine Lei tung 56 und den den Wagenrücklauf sichern den Sicherungsschalter 57 zur negativen Klemme 58 der Gleichstromquelle. Über.
diesen ersten Stromkreis werden die zwanzig Zahlen scheiben der Rechenmaschine durch den Stu fenschalter 32 abgetastet., so dass die Schreib maschine nacheinander Zahlen schreibt, die den Zahlen entsprechen, die auf den zwanzig Zahlenscheiben der Rechenmaschine erschei nen.
Ein zweiter Stromkreis bewirkt die selbst tätige Schrittschaltung des Schalters 32. Die ser Stromkreis hat mehrere Stromwege, von denen der Hauptweg bei der Klemme 39 be ginnt, dann über den Schalter 42, den Punkt 59, den Kommaschalter 61, den Impulsschalter 62, die Leitung 63, das Solenoid 38, den Widerstand 64 zurück zur negativen Klemme verläuft.
Der Sehalter 62 ist. einer der Mikroschal ter, -die auf der Schreibmaschine sitzen und an wichtigen Stellen eingebaut sind, um an geeigneten Zeitpunkten durch das Arbeiten der Schreibmaschine betätigt zu werden. Mikroschalter zeichnen sich durch die Eigen heit aus, dass sie bei einer sehr kleinen Bewe gung des Schalters öffnen und schliessen. Der Schalter 62 ist so auf der Schreibmaschine aufgestellt, dass er bei jedem Anschlag eines Schreibmaschinentypenhebels geöffnet und ge schlossen wird.
Bei der Bewegung jedes Ty penhebels wird bei dessen Anschlagsehwin- gong eine Stelle erreieht, an der der Miki@o- sehalter 62 geschlossen wird. Der Typenhebel schwingt dann weiter vorwärts, trifft auf die Sehreibwalze und fällt zurüek oder wird zu rückgezogen. Beim Znrücldallen des Typen hebels, und zwar ungefähr an der gleichen Stelle, an der der Mikrosehalter 62 beim An schlag geschlossen wurde, öffnet sieh der Mikroschalter 62.
Bei jedem Typenliebelan- schlag wird also eine Stromstoss auf die Schrittsehaltuno- des Stufenschalters oder auf das Solenoid 38 übertrao,en. Beim Eintreffen des Stromstosses wird der Stufenschalter 32 gespannt, und beim Aberrecen des Solenoids 38 geht. der Sehaltarrn 36 auf den nächsten Kontakt über.
Die beiden oben erwähnten Stromkreise sind die Ila.uptat.romkreise der Voiriehtung. Der zweite Stromkreis schaltet den Stufen schalter 32 selbsttätig schrittweise vor und tastet auf diese Weise jeden der zwanzig Ver- teiliingssehalter 11, 12 ab, wobei diese Schritt schaltung durch die Typenhebel hervorgeru- fen wird, während der erste Stromkreis den Abtas tungsstromkreis darstellt, der die Kon takte des Stufenschalters 32,
die Verteihuigs- schalter 11, 1.2 und die Zahlensolenoide 18 ent hält und der die Verteil.unggssehalter 11, 12 abfühlt oder abtastet. Im ersten Stromkreis liegt. der Typenhebel- sehalter 52, der auf der Schreibmaschine sitzt und durch das gleiche Hebelgetriebe betätigt wird, das den Sehalter 62 schaltet. Der Sehal ter 52 ist ebenfalls ein Mikroschalter, ist je doch kein einpoliger Schalter, sondern ein Umschalter.
Im Ruhezustand nimmt der Schal ter 52 die Stelluno@ 53 ein. Sobald ein An schlag des Typenhebels erfol-t, wird der Sehalter 52 in die Stellung 54 gelegt. Dies erfolgt, ehe der Schalter 62 bei der Typen- hebelsehwin\mting geschlossen wird. Nach dem Auftreffen auf die Schreibwalze fällt der Typenhebel zurück und öffnet den Schalter 62, ehe der Schalter 52 in die Stellung 53 zuriickgekehrt. ist.
Der Schalter 52 führt mehrere= Aufgaben in dem Stromkreis durch, von denen eine Auf- gabe darin besteht, dem Stufenschalter 32 das Ahsehalten des durch die Solenoide 18 fliessen den Stromes abzunehmen.
Wenn der Schalter 52 nicht. vorhanden wäre, würde der erste Stromkreis beim Schalten .des Schalters 32 unterbrochen, sobald der Schaltarm 36 von einem Kontakt. 33, 34 abgleitet, so da.ss diese Kontakte einer starken Abnutzung durch Liehtbogenbildung unterworfen würden. Der Stufenschalter 32 ist ein verhältnismässig teurer Bauteil und erfordert eine sorgfältige Ausbildung, damit, die Lichtbogenbildun@g an seinen Kontakten herabgesetzt wird.
Wird da gegen der Schalter 52 dazu verwendet., einen in den Solenoi.den 18 fliessenden Strom zu unterbrechen, so wird dieser Mikrosehalter 52 der Abrutzung durch Liehtbogenbildung un terworfen. Dieser Schalter ist, verglichen mit dem Stufenschalter 32, ein verhältnismässig billiger Schalter, so dass er nötigenfalls leicht ersetzt werden kann.
Die Bewegung des Schal ters 52 in seine Stellung 53 bestimmt ferner den Zeitpunkt, an dem das nächste Solenoid erregt. wird, so dass die Sicherheit. vorhanden ist, dass ein Typenhebel stillgesetzt, ist., ehe der nächste Typenhebel mit seinem Ansehl.aghub beginnt.
Wie bereits erwähnt, ist es manchmal er wünscht, nicht nur die eingestellten Zahlen ans der Rechenmaschine zu übertragen, son dern auch ein Komma zwischen bestimmte Zahlen zu setzen. Dies wird ausgeführt, indem der in Fraäe kommende Stellschalter 22, 23 entsprechend eingestellt. wird.
Es sei angerionr- men, da.ss ein Komma vor der Zahl gesetzt werden soll, die an der dem Verteiliurgssehal- ter 11 zugehörenden Zahlenscheibe erscheint. Hierzu wird der entsprechende Stellschalter, im vorliegenden Falle der Schalter 22, auf die Kornnra -Stellun- eingestellt, d.lr. auf den Kontakt oder die Klemme 27.
Eine solche Einstellung ändert den Ver lauf des ersten Stromkreises. Der an der posi tiven Klemme 39 beginnende Stromkreis ent hält, wie zuvor, die Bauteile 42, 41, 37, 36, 3-l, 31 und 24. Der Stromkreis verläuft jedoch nicht zur Abdruck -Klemme 26, sondern wird zum Komma -Stronrlzreis abgeleitet, der eine der drei Leitungen 66, 67.oder 68 ent hält.
Die Leitung 66 ist mit der zweiten Klemme, der Kommaklemme, aller zwanzig Stellsehalter 22, 23 verbunden. Der Strom kreis verläuft dann durch eine Leitung 69 zur Spule 71 eines für Kommasetzun@g bestimmten Relais 72. Die andere Klemme der Relaisspule 71. ist mit dem Kontakt 54 des Sehalters 52 verbunden. Der Stromkreis verläuft dann, wie vorher, über die Leitung 56, den Schalter 57 zurück zur negativen Klemme 58.
Ein Parallelstromkreis zweigt auch von der Leitung 69 ab, verläuft über einen einen Rück strom sperrenden Cyleichricht.er 73 zum Schalt arm 7-i eines zweipoligen Sehalters, der einen Teil des Relais 72 bildet.. Dieser Schalter hat. zwei Kontakte76 und 77, von denen der eine offen ist, wenn der andere in geschlossener Stellung sich befindet, und umgekehrt. In der Normal stellung, d. h. wenn die Spule 71 aberregt ist, ist. der Kontakt 76 geschlossen und der Kon takt 77 offen..
Der Stromkreis verläuft von dem Kontakt 76 über eine Leitung 78 zu dem für die Kommasetzung bestimmten Solenoid 79. Dieses Solenoid sitzt auf der Schreibma schine und ist mit dem Typenhebel verbiui- den, der .das Komma anschlägt. Von dem Solenoid 79 verläuft der Stromkreis über die Bauteile 48, 49, 51, 53, 52, 56, 57 zur nega tiven. Klemme 58.
Der Schaltarm 74 des Relais 72 bildet noch eine weitere Zweigleitung des Stromkreises, nämlich zum Kontakt 77. Dieser Stromkreis enthält, beginnend am Kontakt 77, die Lei tung 81. und die Klemme 37' einer zweiten Kontaktbank 32' ,des Stufenschalters 32.
Diese zweite Kontaktbank ist dem Aufbau nach völ lig gleich mit der ersten Kontaktbank 32 und enthält. einen Schaltarm 36', der durch die gleiche @'felle wie .der Schaltarm 36 getrieben wird und auch mit diesem Arm 36 in Gleich lauf umläuft. Elektrisch ist diese Kontaktbank jedoch völlig unabhängig.
Zwanzig Kontakte 33', 34' der zweiten Kontaktbank -32' sind mit den gleichen zugehörenden Zahlensstrornkrei- sen verbunden wie ihre zugehörenden Kon takte 33, 34 an der Hauptkontaktbank 32 des Stufenschalters. Die Kontakte sind jedoch nicht mit den gemeinsamen Klemmen 24 der Steilschalter verbunden, sondern stehen un mittelbar mit den gemeinsamen Klemmen 14 der Verteilungsschalter 11 über die Leitungen 31.' in Verbindung.
Diese zweite Kontaktbank 32' wird benötigt, iun die zugehörende Zahlen scheibe, die durch .den Stufenschalter 32 ab- getaste@t worden ist, nach dem Setzen des Kommas von neuem zu bestimmen oder abzu tasten. Von der Klemme 37' der zweiten Kon taktbank verläuft der Stromkreis über den Schaltarm 36', eine der Klemmen 33', 34' und eine der Leitungen 31' zudem zugehören den Verteihingsschalter, z. B. zu dem Schalter 11.
Von der gemeinsamen Klemme. 14 des Ver teilungsschalters verläuft der Stromkreis wie zuvor zi-i der negativen Klemme 58 über die Teile 16, 17, 47, 18, 19, 48, 49, 51, 53, 52, 56 und 57.
Das Komma wird gesetzt, ehe das Schrei ben der Zahl erfolgt, die an der ausgewählten Zahlenscheibe erscheint. Wenn beispielsweise der Stellsehalter 22 auf die Kommastellung 27 Lind der zugehörende Verteilungsschalter 11 durch seine Zahlenscheibe auf die Zahl 3 ein gestellt ist, wird, sobald der Stufenschalter 32 den zugehörenden Zahlenscheibenstromkreis erreicht,
zuerst ein Komma geschrieben und dann wird das der Zahl 3 zugehörende Salenoid <B>1,8</B> für die zweite Kontaktbank 32' erregt.
Da das Schreiben des Kommas den An schlag eines Typenhebels enthält, arbeitet. der Schalter 62, der, wie erwähnt, bei jedem Hube eines beliebigen Typenhebels geschältet: wird. Es muss daher eine Einrichtung vorgesehen sein, die eine Schaltung des Stufenschalters 32 verhütet, denn sonst würde die in dieser Zahlenscheibe stehende Zahl übergangen wer den.
Diese Vorrichtung, bestehend ans einem Komma -Schalter 61., der, wie die Schalter 52 und 62, ein -Mikroschalter ist. Der Schalter 61 sitzt auf der Schreibmaschine und ist so aufgestellt, dass er nur auf den Anschlag- des Kommatypenhebels anspricht, sonst aber auf keinen andern Typenhebelansehlag. In der Ruhestellung ist der Schalter 61 geschlossen.
Beim Anschlag des Kommaty-1ienhebels wird der Sehalter 61 geöffnet und wieder geschlos sen, sobald der Kommaty penhebel von seinem Anschlag zurückkehrt. Das Öffnen diese., Sehalters erfolgt. vor dem Schliessen des dureii alle Typenhebel betätigten Schalters 62 und das Schliessen des Sehalters 61 erfolgt naeli dem Öffnen des Schalters 62.
Beim Sehreiben eines Kommas wird also der erwähnte zweite Stromkreis, der den Stufenschalter 32 Behal tet, entweder durch den Sehalter 61 oder durch den Schalter 62 ständig offen gehalten. Der Stnfensehalter 32 wird daher nicht Ge schaltet, wenn ein Komma geschrieben wird.
Oft sollen die eingestellten Zahlen nicht in einer ununterbrochenen Reihe, sondern in Kolonnen mit. Abstand geschrieben werden. Zu diesem Zweck wird die Tabulatortaste der Schreibmaschine verwendet, wobei der Strom kreis so angeordnet ist, dass der Schreibma- schinenwagen vor dem Schreiben einer Zahl in die gewünschte Stellung sieh verschiebt.
Uni dies zu erreichen, wird der St:ellsehal- ter, der derjenigen Zahlenscheibe zugehört, vor der das Tabulieren gewünscht wird, in die Tahulier -Stellun- 28 gestellt. In dieser Stellung verläuft der Stromkreis von der Lei tung 31 zum zweiten Stromkreis der drei Stromkreise 66, 67, 68 und von dort. über eine Leitung 83 zur Spule 84 des Tabiüatorrelais 86. Von der Spule 84 verläuft der Stromkreis zur negativen Klemme über einen Schalter 87, die Leitung 51 und von dort über die Teile 53, 52, 56 und 57.
Der Schalter 87 ist ein Mikroschalter, der für gewöhnlich offen ist. Er sitzt auf der Schreibmaschine in solcher Stellung, dass er kurzzeitig geschlossen wird, sobald eine Tabu- latorversehiehung des Sehreibmasehinenwa- gens beendet. ist, d. h.
unmittelbar bevor eine Tabulator erschiebung zu Ende gellt, wird der Tabulatorsehalter 87 geschlossen und wird dann schnell wieder geöffnet, sobald die Tabu- latorverschiebung des Wa"ens beendet ist. Hierdurch wird das Relais 86 angezogen.
Der Tabulatolvstromkreis zweigt, wie der Kommastroinkreis, von der Leitung 83 an der Relaisspule ab, wobei der zweite Zweig über die Leitung<B>88</B> zu deni Selialtaimi 89 eines doppelpoligen Schalters führt, der einen Teil des Relais 86 bildet. Dieser Schalter hat Kon takte 91. und 92, von denen der Kontakt 91. für gewöhnlich geschlossen und der Kontakt. 92 für gewöhnlich offen ist.
Der Kontakt. 91 ist mit einem Tabulatorsolenoid 93 verbunden, das an die negative Klemme 58 über die Leitung 94 und die Teile 49, 51, 53, 52, 56 unrl 57 angeschlossen ist.
Sobald die Relaisspule 84 erregt. wird, um den Seha.ltarna 89 an den Kontakt 92 zu legen, wird ein dritter Stromkreis über das zuge- hörende Zahlensolenoid 1.8 mittels der Leitung 81 und der zweiten. Kontaktbank 32' des Stu fenschalters 32 gebildet, und zwar in der glei chen Weise, wie dies bei dem Kommast.rom- kreis beschrieben ist.
Sobald der Stufenschalter 32 in die Stel lung geschaltet wird, in der er einen der auf Tabulier -Stellurig 28 eingestellten Stellsehal- ter :.'?, 23 abtastet, ergibt sieh folgende Ar- beit8weise:
Das Tabulatorsolenoid 93 wird er regt, so dass der Schreibmaschinenwagen eine Tabulatorverschiebung ausführt. Nahe dem Ende dieser Bewegung wird durch Schliessen des Schalters 87 die Spule 84 erregt, so dass der durch die Leitung 81 fliessende Strom den Hilfsstromkreis durch die zweite Kontaktbank 32' und den zeigehörenden Verteilungsschalter 11 schliesst, um das betreffende Zahlensolenoid 18 zu betätigen.
Weder der Abdruck eines Kommas noch die Kolonnenstellung der Zif fern hat. den Verlust irgendeiner der zwanzig Zahlen zur Folge, die in den Za.hJenseheiben der Rechenmaschine erscheinen.
Die Stellschalter 22, 23 haben eine vierte tellung' die Leer -Stellung 29. In dieser <B>1</B> Stellung wird die Zahlenscheibe, die diesem yo eingestellten qtell;schalter entspricht., ein faeli übergangen und. nicht geschrieben. Es er folgt keine Sehrit.tsehaltung der Sehreibma- sehine, die Zahl wird einfach ausgelassen.
Wenn. bei irgendeiner Stellung des Stufen- sehalt.ers 32 ein Schreibvorgang nicht. erfolgen soll, muss eine besondere Einrichtung vorge sehen sein, die den Schalter 32 auf die nächste Stellung vorschiebt.. Diese Vorriehung muss vorhanden sein, weil der Anschlag eines Ty penhebels für gewöhnlich den Schalter 32 :
schaltet. Wird kein Typenhebel betätigt, so muss eine Einrichtung vorgesehen sein, um den Impulsschalter 62 ui überbrücken und das Solenoid 38 zu erregen, so dass eine Sehrittscha.lt,ung des Schalters erfolgt.
In der Leer -Stellung sind alle Leerklem men 29 der Stehschalter 22, 23 durch einen Stromkreis 68 verbunden, der von dort über eine Leitung 96 zu einem Punkt 97 führt, der keine besondere Klemme zu sein braucht. Von Punkt 97 verläuft der Stromkreis über den Selbstunterbrecherschalter 98 zu dem Solenoid 38, und dem Lastwiderstand 64 zur negativen Klemme 58.
Die Schalter 61 und 62 sind daher durch den ersten Stromkreis über brückt, wobei dieser Nebenschluss aus den Tei len 41., 37, 36, 34, 24, 44, 29, 68, 96, 97 und 98 besteht.
Der Schalter 98 ist ein bekannter Teil des Stufenschalters 32 und bildet keinen Teil der Erfindung. Trotzdem wird sein Arbeiten be schrieben, um das Arbeiten der Erfindung verständlich zu machen. Der Schalter 98 ist mit dem Kolben des Solenoids 38 so verbin den, dass er für gewöhnlich geschlossen ist, beim Erregen des Solenoids aber geöffnet wird, um dann wieder geschlossen zu werden, wenn das Solenoid 38 aberregt ist.
Hierdurch ist, eine Vorrichtung zur selbsttätigen Schritt schaltung des .Schalters 32 geschaffen, so dass dieser Schalter sich selbst nacheinander von Stufe zu Stufe, d. h. von Kontakt: 33 zu Kon takt 34 usw., schalten kann, vorausgesetzt, dass die richtigen Verbindungen hergestellt wer den.
Wenn also ein Stromkreis, der den Sehal ter 62 in den Nebenschluss legt:, über den Sehalter 98 hergestellt ist, schaltet der Schalt arm 36 einfach auf den nächsten Kontakt wei ter und setzt diese Weiterschaltung so lange Fort, als eine die Sehalter 61 und 62 über- brii.ekende Verbindung von der Leitung 59 zu dem Punkt 97 besteht.
Dieser Schalter 98 wird auf den letzten acht Kontakten 100 des Stu fenschalters 32 verwendet, die bei der Durch führung der Erfindung nicht benutzt werden und über die daher einfach weggeschaltet wer- den muss, damit. der Schalter wieder in seiner Ausgangsstellung 43 anlangt.
Für bestimmte Zwecke ist es ei,#vünscht, dass einige der geschriebenen Zahlenreihen als negativ bezeichnet werden. Es ist daher eine Einrichtung vorgesehen, durch die die Schreib n iaschine selbsttätig ein Minuszeichen nach einer solchen Reihe schreibt..
Zu diesem Zweck ist ein die Ministarte betätigendes Solenoid 99 auf der Schreibmaschine gelagert und ist mit dein Minue-penhebel verbunden, so dass das Minuszeichen geschrieben wird. Das Minus- zeichen wird eingesetzt., nachdem alle Zahlen geschrieben worden sind, d. h. nachdem der Schaltarm 36 bis zum Kontakt 101 herum geschaltet worden ist.
Der Stromkreis zum An schlagen der Minustaste verläuft von der posi tiven Klemme 39 über die Teile 42, 59, 41, 37, 36 und 101. Dann verläuft der Stromkreis über eine Leitung 1_02 zum Schalter 103, der vorzugsweise auf der Rechenmaschine sitzt. Der Schalter 103 ist ein von Hand betätigter Kippiunsehalter, der in seiner untern Stellung 104 den Stromkreis über eine Leitung 105 zu dem Minuszeichensolenoid 99 und von dort über die Teile 49, 51, 53, 52, 56 und 57 zu der negativen Klemme 58 führt.
Durch den Anschlag des Minuszeichens wird der Schalter 62 geschaltet, uni den Schaltarm 36 auf den näch..sten Kontakt 106 zu schalten. Dies ge schieht in einer Weise, die dem bereits be schriebenen Vorgang ähnlich ist..
Soll ein Minuszeichen nicht eingesetzt wer den, so wird der Schalter 103 in seine obere Stelliuzg 107 gelegt.. In diesem Falle verläuft der Stromkreis nicht über das Minuszeichen solenoid 99, sondern über die Leer -Leitung 96 ztun Punkt 97 und verläuft von dort über den selbstschaltenden Schalter<B>93</B> und das Solenoid 38 zu der negativen Klemme 58.
Hierbei wird der Schalter 32 mir um einen Sehritt geschaltet, ohne dass ein Zeiclienab- druck erfolgt.
Wenn alle Zahlenscheiben von dem Schal ter 32 abgetastet worden sind, wird die Tabu latortaste durch den Sehaltar.m 36 betätigt., der in Berührung mit dem Kontakt. 106 kommt. Dadurch wird das Tabulatorsolenoid 93 über eine Leitung 108 und die beschrie benen Teile 83, 88, 89 und 91 erregt. Der Schreibmaschinenwagen verschiebt. sieh zum reehtaliegenden Randsteller der Schreibma schine.
Auf der Schreibmaschine ist ein 1Iikro- schalter 109 gelagert, der geschlossen wird, sobald der Wagen gegen den Randsteller an stösst. Durch das Schliessen des Sehalters 109 wird ein den-\Vagen zurfiehführende,s Solenoid 1.1.1. erregt., das die @V ageiiriickfülirtaste oder den Wagenrüekführhebel schaltet und den Schreibmase.hinenwacen selbsttätig zurück führt.. Zu Beginn der Rückführung wird der Schalter 109 geöffnet.
Der Stromkreis für das den Wagen ziu-iiekführende Solenoid 111 ver läuft. von der positiven Klemme 39 über die Elemente 42, 59, 109, 1.11, 49, 51, 53, 52, 56 und 57 zurück zu ne-ativ en Klemme 58.
Es ist möglich, dass ein unerfahrener lIa- schinenschreiber die Vorrichtung so einstellt, dass -ein Auflaufen auf den reelitslie-enden Randsteller der Schreibmaschine erfolgt, ehe alle Zahlen geschrieben worden sind und ehe der Sehaltaiin 36 bis zum Kontakt 106 herum geschaltet,
worden ist. In diesem Falle würde der Schalter 32 weiter die Zahlensolenoide 18 nacheinander erregen und die Schreibmasehi- nentypenhebel würden während des Rücklau fes des Schreibmaschinenwagens betätigt wer den. Dadurch würde wahrscheinlich die Schreibmaschine verklemmt und ernstlich be schädigt.
Um cliese:NIögliehkeit auszuschliessen, ist der Mikroschalter 57 in den eisten Strom kreis eingebaut und ist so auf der Schreib- masehine gelagert, da.ss er während des. Wa- genrücklaufe3 geöffnet, sonst. aber immer ist..
Hierdurch wird eine Solenoid- betätigung irgendeines Sehreibmaschinentp- penhebels während des Wagenrücklaufes un möglich, selbst wenn die Vorrichtung falsch eingestellt. ist.
Nachdem ein Rechnungsvorgang beendet. ist und die Zahlenscheiben der Reelrenma- sehine in ihrer Endsehaltunu stillstehen, muss eine Vorrichtung den Stufenschalter 32 in Gang setzen, d. h.
es muss eine Vorrichtung vorgesehen sein, um den Sehaltaran 36 ans der Ausgangs -Stellung 43 herauszubewegen. Diese Vorrichtung kann die Forin von mehre ren Schaltern haben, die vorzugsweise auf der Rechenmaschine sitzen und die Schalter 42,
61 und 1i2 iiberbrü.cken. Zu diesem Zwecke ver läuft eine Leitung 112 unmittelbar von der positiven Klemme 39 zu einer Schaltergruppe <B>113</B> und wird dann zudem Solenoid 38 durch eine Leiteng 111 zurückgeführt, die mit der Leitung 63 ,an der obern Klemme des Schal ters 62 verbunden ist. Die Schaltergruppe 113 besteht aus vier Schaltern 116, 117, 118 und 119, die alle von Hand betätigt. werden.
Soll die Schreibmaschine die Zahlenwerte erst dann schreiben, wenn es durch den Masrhi- nensehreiber verlangt wird, dann wird der Kippschalter 117 auf die Bezeichnung Hand gestellt. Der Beginn des Schreibvorganges wird durch den Druckknopf 116 eingeleitet, der in die Offenst-ellung gedrängt ist.
Das 'iilrzzeitige Schliessen des Schalters<B>116</B> erregt das Solenoid 38, so, dass der Schalter 32 ge- spannt wird. Hebt dann der den Diiiek auf den Sehalter 1_16 auf, dann %%-ird durch das Öffnen des Stromkreises und durch die dadurch erfolgende Aberregung,
des Solenoids 38 der Schaltarie 36 aus der Aus- ganäs -Stel.lung 4-3 im Gegenzeigersinne auf den ersten Kontakt 33 geschaltet.. Von diesem Kontakt aus erfolgt ein selbsttätiges Weiter- sehalten, bis der Schaltarm 36 einen vollen Zyklus zurückgelegt hat. und wieder in der Ausgangestellnng 43 angelangt. ist.
Soll die Schreibmaschine die eingestellten Zahlenwerte sofort. nach Beendigung der Rech nungsaufgabe schreiben, dann wird der Schal er<B>117</B> geschlo & -sen. Diese Stelhing ist, mit Auto bezeichnet. In Reihe mit dem Schalter 117 liegen die Schalter 118 und<B>1.19</B> parallel zueinander. Der Schalter 118 ist für gewöhn lich offen und wird geschlossen, sobald die Multiplikationstaste der Rechenmaschine ge-- driickt wird.
Die gedrückte ylultip,likations- taste führt in der Rechenmaschine einen Mult.i- plikationsvorgang durch, wobei die Taste wäh rend dieses Vorganges gedrückt bleibt. Sobald die 1Iultiplikationsrechnung beendet ist, springt die Taste selbsttätig zurück. Da der Schalter<B>118</B> unmittelbar an das Multiplika- tionsgetriebe der Rechenmaschine angelenkt ist, wird der Schalter geschlossen, sobald der Multiplikationsvorgang beginnt.
Hierdurch wird der Sehalter gespannt. Der Schaltarm 36 bewegt sich jedoch .erst. bei der Aberregiulg des Solenoids 38, die nach der Beendigung der hlulti.plik ationsrechnung und dem Öffnen des Sehalters einsetzt.
Der Schalter 119 wird in-ähnlicher Weise wie der Schalter 118 betätigt mit der Abwei- ehung, dass er an die Plus-Minus-Taste der Rechenmaschine angei-enkt ist.
Vor der näheren Beschreibung der Arbeits weise dieses Stromkreises sei kurz erwähnt, dass jedes Relais 72 und 86 Haltekontakte 1.21 bzw. 122 hat, die im Nebenschluss zu den Schaltern liegen, durch die die Relais zuerst angezogen werden, d. h. die Kontakte 1.21 überbrücken die Schalter 52 bis 54 und die Kontakte 122 überbrücken den Schalter 87. Wenn diese Schalter 52 oder 87 geöffnet sind, bleibt das zugehörende Relais angezogen, bis der Stromkreis an anderer Stelle geöffnet wird.
Weiter sei eine besondere Eigenheit des Schalters 32 erwähnt, um die Arbeitsweise dieses Stromkreises zu verstehen. Der Schalter 32 ist im Darstellungsbeispiel schematisch ge zeichnet und enthält 32 Kontakte, die um den Umfang eines Kreises herum auf Abstand stehen und nacheinander durch einen einzigen Kontaktarm 36 berührt. werden.
In Wirklich- keit besteht. die Kontaktbank des Schalters 32 jedoch aus drei Kontaktbogen, von denen je der einen Bogen von 120 Grad einschliesst, imd .der Schaltarm besteht . aus drei Armen, die nacheinander jeden der drei Schaltbogen berühren. Dieser besondere Aufbau erfordert einen Schaltpunkt, an dein der Schalter von dem einen Kontaktbogen auf den nä.clusten Kontaktbogen übergehen kann. Bei dein dar gestellten Schalter liegen die beiden Schalt punkte an den Kontakten 123 und 124.
Sobald der Schaltarm oder die Seha.ltarme diese Kon takte berühren, wird der Schalter selbsttätig auf den nächsten Kontakt geschaltet.
Bei der Schreibmaschine, bei der die er- findungsgemässe Vorrichtung zur Anwendung gelangt, genügt ein kurzes Drücken einer Taste, urn einen Arbeitsvorgang einzuleiten, wobei die Taste nicht in der gedrückten Stel- lung gehalten werden muss. Sobald also ein Solenoid 18 erregt ist., kann, wenn die Erre gung bis zum Beginn eines Typenhebelanschl:a- ges bestand, das Solenoid 18 aberregt werden.
Die Schreibmaschine führt- dann selbständig den Anschlag durch, wobei der Typenhebel auf die Schreibwalze aufschlägt., und führt dann den Typenhebel in die Ruhestellung zu- rück. Es ist nicht notwendig, dass das Solenoid 18 erregt gehalten wird, wenn der Typenhebel seine Schwingung begonnen hat.
Dies trifft auch für das Kommazeichensolenoid 79, das llin uszeichensolenoid 99 und für die Zahlen- zeichensolenaide 1.8 zu.
Auch nach Beginn einer Ta,bulatorverschie- bung das Wagens ist es nicht notwendig, das Tabulatorsolenoid 93 erregt zu halten. Bei Beginn des Wagenrücklaufes wird das So lenoid 111. ebenfalls nicht weiter erregt ge halten.
<I>Die</I> Arbeitsueise <I>der</I> Anordnung Ein als Beispiel anzusehender Arbeitsab lauf beim Übertragen der in der Rechenma schine eingestellten Zahlen in die Schreib maschine wird nachfolgend an den Fig. 2cr, 20 und 2c beschrieben. In der in diesen Figuren gezeigten Diagrammen ist der Zeitablauf durch die waagrechten Linien angegeben.
Die verschiedenen Diagrammlinien stellen das Ar beiten der in den Fig. la und lb dargestellten verschiedenen Bauteile dar. Lotrechte Pfeile zeigen an, wie das Arbeiten des einen Bau teils das Arbeiten eines andern Bauteils aus löst. Die am Anfang jeder Diagrammlinie stehenden Zahlen, d. h. die am linksliegenden Ende stehenden Zahlen, entsprechen den Be zugszeichen, die für die entsprechenden Bau teile in den Fig.1a und 1b verwendet wurden.
Am Beginn eines Zyklus befinden sieh alle Teile in ihrer aberregten Stellung oder Nor malstellung und der Schalter 32 steht in seiner Ausgangsstellung 43. Sobald die zwanzig Zah lenscheiben der Rechenmaschine eingestellt worden sind, wird eine Übertragung auf die Schreibmaschine eingeleitet.. Dies erfolgt durch das Schliessen und öffnen eines der Schalter 116, 118 oder 119.
Es sei angenommen, dass FIandbetätigung erwünscht ist und dass am Punkt. 501 (Fig.2a) der Schalter 116 ge schlossen ist, dabei das Solenoid 38 erregt und den Schalter 32 spannt.
Eine weitere Betäti gung erfolgt- nicht, bis der Maschinenschrei- ber den Druckknopf 116 freigibt. Erfolgt dies am Punkt 502, dann wird das Solenoid 38 aberregt, und am Punkt 503 schaltet der Schaltarm 36 des Schalters 32 von dem Au.;- gangskontakt. 43 auf den Kontakt. 33, wie dies der Pfeil 504 zeigt.
Sobald der Schaltarm 36 die Ausgangsstellung verlässt, wird der Schal ter 42 geschlossen (Pfeil 506). Dadurch wird die positive Klemme in Verbindung mit dem Punkt, 59 gebracht. und stellt den erwähnten eristen und zweiten Stromkreis für die Schritt schaltung des Sehalters 32 her.
Sobald der Arm 36 den Kontakt. 33 be rührt, wie bei 507 dargestellt, wird positive Spannung an die entsprechende Leitung 31 gelegt., so dass Strom über den ersten Steh schalter, im vorliegenden Falle den Schalter 23, fliesst. Wird angenommen, dass dieser Sehalter in der bei 26' dargestellten Ab- druck -Ste_lhing sich befindet, dann wird die positive Spannung unmittelbar an den ent sprechenden Verteilungsseha.lter 12 angelegt. Die Spannung fliesst zu dem Zahl.ensolenoid 18,
auf das der Schaltarm 16' des Verteilung.s- sehalters gerichtet. ist, wie dies durch die Ein stellung der Reehenmasehinenzahlenseheibe bestimmt wird, an die der Arara 16' angelenht ist. Es tritt eine merkbare Zeitverzögerung zwischen, dem Anlegen der Spannung an ein Solenoid 18 und der Einleitung eines Typen- 7' auf.
Die Ursache liegt in der physikalischen Verbindung zwischen Solenoid- kolben und dem Typenhebel und besonders an der Federung der Verbindung. Daher beginnt. enst am Zeitpunkt 509 der dem jeweilig erreg ten Zahlensolenoid 18 entsprechende Typen hebel mit einer Schwingung, wie dies durch den Pfeil 511 zum Ausdruck kommt.
Das Diagramm, das den Zahlentypenhebelweg wie diergibt, ist mit. 201 bezeichnet und gilt für alle zehn Zahlenty penhebel. Bei seiner Vorwä.rtsschwingtuig schaltet der Typenhebel 201 zuevst den Schalter 52 au\ seiner Stellung 53 in seine Stellung 54. Dies erfolgt am Zeitpunkt 512.
Das Abfallen des Schalters 52 vom Kontakt 53 öffnet den Stromkreis, durch den der Strom zu dem be ireffenden Solenoid 18 fliesst, so dass dieses Soleisoid am Zeitpunkt<B>513</B> aberregt wird. Der T@-penliebel 201 :setzt. dann seine Schwingung Fort, bis der Zeitpunkt 514 erreicht, ist, an dein der llikrosehalt.er 62 geschlossen wird.
Durch (las Schliessen des Schalters 62 wird Strom dem Solenoid 38 zugeführt, wie beim Zeitpunkt. 516 dargestellt und der Schalter 32 wird gespannt..
Der Typenhebel 201 trifft dann auf die Selu-eibwalze (am Zeitpunkt 517) und die Zahl des Typenhebels wird abgedruckt. Bei der Rüelaehwingung oder beim Rückziehen wird zuerst der Schreibmaschinenwagen um einen Schritt geschaltet. (Pfeil 518). Dieser Vorgang ist bei der Schreibmaschine. bekannt und bildet keinen Teil der Erfindung. Die Kai-to,-rammlinie 202 zeigt die Bewegung des Sehreibmasehinenwagens, der übrigens von jetzt. ab mit diesem Bezugszeichen bezeichnet wird.
Kurz nach dem Beginn der @V agenv er sehiebung um einen Schritt (Pfeil 519) öffnet, der auf ;seiner Rückschwingung befindliche Typenhebel 201 den Schalter 62 (Pfeil 521).
Sobald der Schalter 62 den Kontakt unter- broelien hat (bei 522) verschwindet der Strom uni Solenoid 38 und kurz danach (bei 523) be- ninnt die Verschiebung des Schaltarmes 36 von Sehalter 32 auf den nächsten Kontakt 34.
Zu Erlä.uterungszweeken sei angenommen, dass der Stellsehalter 22, der der nächsten Zahlen Seheibe zugehört, d. h. der Zahlen scheibe, die dem Kontakt 34 zugeordnet ist, in die. Komma -Stellung 27 gedreht worden ist. Kurze Zeit, nachdem der Sehaltaran 36 in Berührung mit dem Kontakt 34 gekommen ivt (bei 524), schwingt der Typenhebel 201 bei seiner R.üclzschwingling am Punkt 526 vorbei, an dem der Schalter 52 aus seiner Stellung 54 in die Stellung 53 überspringt.
Sobald der Kontakt 53 berührt wird (bei 527), wird ein Stromkreis zum nächsten Typenhebelsolenoid geschlossen. Im Beisspiel wird der Stromkreis, da der zugehörende Stellschalter 22 auf den Kontakt 27 gestellt ist, über die Verbindungen 66 und 69 geschlossen und positive Spannung an das Komma -Solenoid 79 über den Gleich richter 73, Schaltarm 74, Kontakt 76 -und Leitung 78 gelegt.
Es wird zwar auch Span- nung an die obere Klemme der Relaisspule 71 gelegt, doch ist dieser Stromkreis am Kontakt 54 unterbrochen, so dass das Relais 72 nicht erregt. wird. Eine merkliche Zeit, nach der Stromzuführung zum Solenoid 79 beginnt. die Vorwärtsbewegung des Komma -Typenhebels (Pfeil 528). Mit 203 wird der Komma -Ty- penhebel sowie die Bewegungskurve für diesen Typenhebel bezeichnet.
Entsprechend dem Zahlenty penhebel \?01 schaltet auch der Komma -Typenhebel 203 (am Zeitpunkt 529) bei seiner Schwingung den Schalter 52 auf den Kontakt 54. Das Un terbrechen des Kontaktes 53 aberregt das Solenoid 79 (bei 531). Sobald der Kontakt bei 54 hergestellt ist, wird die Relaisspule 71 er regt (Pfeil 532).
Am Zeitpunkt. 533 wird der Kommaschalter 61 geöffnet, so dass beim Schliessen des Schalters 62 (bei 534) immer noch kein Stromkreis zu dem die Schrittschal tung bewirkenden Solenoid 38 besteht. Der Schalter 32 wird also bei einem Anschlag des Kommat.ypenhebels 203 nicht geschaltet. So bald der Kommatypenhebel zurückfällt, er folgt eine Schrittschaltung des Wagens 202 (bei 535), und kurz darauf wird der Sehalter 62 geöffnet, wie dies bei dem Zahlentypen hebel 201 der Fall war.
Sobald der Punkt 536 bei der Rüclrsehwingung des Kommatypen- hebels 203 erreicht. wird, wird der Sehalter 61 wieder geschlossen, jedoch hat. sich an diesem Zeitpunkt der Schalter 62 geöffnet. Das So lenoid 38 steht also niemals unter Spannung.
Am Zeitpunkt 537 verschiebt der Komma typenhebel 203 den Schalter 52 aus seiner Stellung 54 in die Stellung 53. Sobald der Kontakt 53 berührt wird, besteht ein Strom kreis über dasjenige Solenoid 18, auf das der dem Kontakt. entsprechende Verteilinmgsschal- ter 11 eingestellt war.
Da das Kommarelais 72 jetzt angezogen ist, halten seine Kontakte 121 (las Relais trotz des öffnens des Kontaktes 54 geschlossen. Sobald daher ein Kontakt bei 53 hergestellt wird (Pfeil 538<B>)</B>, besteht. ein Stromkreis von der positiven Klemme 39 über die Teile 42, 59, 41, 37, 36, 34, 31, 24, 44, <B>27,</B> 66, 69, 73, 74, 77, 81, 37', 36', 34', 31', 14, 16, 17, 47 und zu dein in Frage stehen den Zahlensolenoid 18, auf das der Vertei lungsschalter 11 durch die Zahlenscheibe der Rechenmaschine eingestellt worden ist.
Der Stromkreis verläuft dann wie vorher weiter vom Punkt 19 über die Teile 48, 49, 51, 53, 52, 56 und 57 zurück zur negativen Klemme 58.
Es ist also jetzt verständlich, warum die zweite Kontaktbank 32' notwendig ist. Da nur ein Kommarelais 72 vorhanden ist, muss an dem Zeitpunkt, an dem der Stromkreis über dieses Relais hergestellt worden ist, von neuem bestimmt werden, welcher der zwanzig V ertei- lungsschalter 11 an diesem betreffenden Zeit punkt abgetastet werden muss. Dies erfolgt durch die zweite Kontaktbank 32', deren. Schaltarm 36' genau die Bewegung des Schalt armes 36 macht..
Das gleiche Ergebnis könnte auch erhalten werden, wenn zwanzig verschie dene Komma-relais vorgesehen würden, oder wenn ein einziges Relais mit zwanzig verschie denen Sehaltern 74 bis 77 verwendet. würde. Diese Anordnung würde aber zieinlieh ver wickelt. sein, so dass die Verwendung eines mit zwei Kontaktbänken versehenen Stufen- < < eha.lters 32, 32' vorgezogen wird.
Kurze Zeit. nach dem Erregen des ausge- wählten Solenaids 18 führt der entsprechende Typenhebel 201- seine Vorwärtsschwingung aus (bei 539). Diese Schwingung des Typenhebels 201 ist die gleiche wie die vorhergehende Schwingung des Typenhebels 201 und betätigt. die gleichen Teile.
Das Relais 72, das durch seine Haltekontakte 121 gehalten wird, wird durch die Unterbrechung des Kontaktes zwi schen dem Schaltarm 36 und dem Punkt. 34 aberregt (Pfeil 541). Bei der Schaltung des Sehalters 32 auf die nächste Stellung 129 wird also das Kommarelais 72 in seine Ruhe stellung zurückgeführt..
Für Darstellungszwecke sei angenommen, dass der nächstfolgende Kontakt. mit. einem Stellschalter 22, 23 cerbunilen ist, der alif Tabulatorstellung eingestellt ist.
Sobald also die Sehreibinaschiiie die näeliste Zahl naell dein Konulia geschrieben hat, wird der Wagen.
202 über eine bestimmte Zahl von Schritten tabuliert und < tann wirc1 die Zahl geschrieben, die durch den dein Kontakt 129 ents preehenden Verteilungsseha.lter 11 < tiisge- wählt ist.
Dies ;-esehieht in fol--ender Weise: 'in Zeitpunkt .5.12 hat der Stromkreis den über die zweite Kontaktbank 32' bewirhteil Abcli@uclzaimehla;' des Typenhebels 201 beendet und der Zahlentypelillebe:
l 201 fällt in seine Ruhestellung zurück. Beim ansehlag7 des Ty penhebels 201. wird ain Zeitpunkt 5422 der Schalter 52 aus seiner Stellung 54 in seine Stellung 53 vers rhoben. Sobald der Kontakt bei 53 hergestellt ist (am Zeitpunkt 543),
be steht ein Stromkreis zum Tabiilatorsolenoid 93 über den zugehörenden Stellsehalter '??, 23. der sich, wie angenommen, in der Tabulator- stellun= 28 befindet. Dieser Strombreis #er- lä.uft von :der positiven Klemme 39 über die Teile 42, 59, 41,<B>37,</B> 36, 129, 31, 24, 44, 28, 67, 83, 88, 89, 91, 93, 94, 49, 5<B>1</B>, 53,<B>52,</B> 56, 57 und zurück zur negativen Klemme 58.
Dieser Strom fliesst über das Solenoid 93 (bei 544). Ini Zeitpunkt 546 (Fig.9b) hat da,s Solenoid 93 eine Tabulatorverschiebung ders Wagens 202 (bei 547) eingeleitet. Das Relais 86 kann nicht angezogen\ werden, weil der Sehalter 87 offen ist.
Der Beginn dieser Tabu- latorverschiebuna- bewirkt die Bewegring ver- sehiedener auf der Schreibmaschine sitzender Hebel und Lenker. Durch einen dieser Lenker wird der Sehalter 49 am Zeitpunkt. 548 geöff net. Kurz darauf beginnt der Wagen seine Tabulatoiverseh,'_ebung (bei 545). Das Öffnen des Sehalters 49 aberre-t das Solenoid 93 (bei 549).
Wenn die Tabulatorversehiebun;- zu Ende geht, wird ein I3ebel (später noch beschrie- ben) vorgestossen und zuiliek"ezogen. Dies hat ein kurzzeitiges Schliessen des Schalters 87 (bei 5:51.; zur Folge. Das Schliessen erre<U>g</U>t die Relaisspule 84 (bei 553).
Das Relais 86 hält sieh selbst erregt. durch die Haltekontakte 122, die in dem gleichen Zeitpunkt. 558 schliessen, an dein der Schalter 89 sieh von der Stellung 9l auf die Stellung 92 bewegt. Trotz des sehr schnellen Wiederöffnens des Schalters 87 wird das Relais 84 angezogen und wird durch seine Kontakte 122 gehalten, ehe der Schalter 87 sieh bei 552 öffnet. Am Zeitpunkt 554, und zwar kurz bevor die Tabulatorverschiebrnrg des Wagens unterbrochen wird, wird der Sehalter 49 geschlossen (bei 554).
In der Zwi schenzeit hat der Schalter 89 den Kontakt 92 berührt (bei 559), um einen Stromkreis zu einem der Solenoide 18 über die zweite Kon taktbank 32' des Schalters 32 herzustellen. Dieser 'Stromkreis verläuft. von der positiven Klemme 39 über die Teile 42, 59, 41, 37, 36, 129, 31, 24, 44, 28, 67, 83, 88, 89, 92, 81, <B>37',</B> 36', 129', 31' und zu dem Verteilungsschal ter 11, der den Kontakten 129 und 129' ent spricht. Dieser Verteilungsschalter legt.
Span nung an ein vorausgewähltes Zahlensolenoid '.8, wie beschrieben, und es wird ein Strom kreis über die Teile 19, 48, 49, 51, 53, 52, 56, 57 und 58 hergestellt. Das Abdrucken einer Zahl geht dann im wesentlichen in der glei ehen Weise vor sieh, wie dies in Verbindung mit (lern Abdrucken derjenigen Zahl beschrie ben ist, die nach dem Setzen eines Kommas gesehriebeir wurde.
Der Unterschied liegt je doch darin, dass die Tabulatorrelaisspule 84 durelr die Bewegung des Schalters 32 nicht aberregt wird, wie es bei der Kommarelais- spule 71 der Fall war. Statt dessen wird der Stronilzreis durch das Abgleiten des Sehalters 52 von dein Kontakt 53 (bei 561) umterbro- ehen.
Das Abfühlen der Rechennrasehinen-Zah- lenseheiben erfolgt in der vorhesehriebenen Weise für alle Kontakte 33 bis zum Kontakt 123. Für jede Zahlenscheibe schreibt die Sehreibmasehine entweder die Zahl oder @ < hreibt ein Komma arid dann die Zahl oder tabuliert und ,schreibt dann die Zahl, was da von abhängt.,
ob der zu der in Frage stehen- den Zahlenscheibe gehörende Stellsehalter auf die Stellung 26, 27 oder 28 eingestellt worden ist. Gewünselitenfalls kann eine Zahl dadurch weggelassen werden, < ass der Stellschalter in die Stellung 29 gestellt. wird. Die Beschrei- bung dieses Vorganges erfolgt später.
Es sei jetzt angenommen, dass der Schalt arm 36 auf dem Kontakt liegt, der unmittel bar dem Kontakt, 123 vorausgeht.. Am Zeit punkt 562 kommt der Arm 36 in Berührung mit dem Kontakt 123. Für gewöhnlich ha ,t die Berührung des Armes 36 mit irgendeinem Kontakt keine besondere Folge, da an, diesem Zeitpunkt die Antriebsstromkreise offen sind und nur durch das nachfolgende Schliessen andere Kontakte geschlossen werden.
Beim Kontakt 123 jedoch wird sofort ein Stromkreis zum Sehaltsolenoid 38 hergestellt. Dieser Stromkreis verläuft von der Klemme 39 über die Teile 42, 59, 41, 37, 36, 123, 131, 97, 98, 38, 64 bis 58. Dadurch wird sofort das Solenoid 38 erregt, iun. den Schalter zu spannen (Pfeil 563). Am Zeitpunkt 564 hat das Solenoid den Schalter 32 gespannt, wodurch der Schalter 98 geöffnet wird (bei 566).
Das Öffnen des Schal- ter:s 98 unterbricht den Stromkreis (bei 567) und aberreä das Solenoid 38. Im Zeitpunkt 568 schaltet die Aberregung des Solenoids 38 den Schaltarm 36, der sieh dann auf den nächsten Kontakt 1.32 schiebt (bei 569).
Es ist auf diese Weise also am Kontakt 123 sofort v orbeigesehalt.et worden, ohne da.ss das Arbeiten des Stromkreises eine Wirkung aus- löst.. Wie schon erwähnt, wird diese Schaltung benötigt., um den Schalter 32 von einem Kon taktbogen auf einen andern Kontaktbogen zu schalten.
Der Sehalter 98 öffnet und schliesst sich zwar bei jedem Spannen und Schal't'en des Schalters 32, jedoch stellt er den Stromkreis nur dann her, wenn eine Schrittschaltung ge wünscht wird, wie. gerade beschrieben worden ist. Im übrigen wird kein Stromkreis von der positiven Klemme 39 zum Punkt 97 lierge- .;tellt, so dass das Schliessen des Sehalters 98 keine Wirkung aal' das Selraltsolen.oi@cl 38 hat.
Die Schrittsehaltungdas Schalters 32 und das dazugehörige Schreiben von Zahlen, wie dies durch die entsprechenden Stehschalter vorgeschrieben wird, geht so lange weiter, bis der Kontakt 124 erreicht ist. Der Kontakt. 124 wird, wie der Kontakt. 132, gebraucht, um den Schalter 32 von einem Kontaktbogen auf einen andern Kontaktbogen zu schalten. Der Antrieb ist, dabei im wesentlichen der gleiche, wie in Verbindung mit dem Kontakt 1230 beschrieben.
Von dem Kontakt 121 verschiebt sich der Arm 36 auf den Kontakt 101, an dem der l@linuszeichentypenhebel der Schreibmaschine angeschlagen wird, vorausgesetzt, da.ss der Schalter 103 sich in seiner Stellung 101 be findet. Dieser Vorgang ist im wesentlichen der gleiche wie beim Anschlagen eines andern Zahlentypenhebels und ist. daher in den Fig. 2a., 2b und 2e nicht dargestellt.
Wird kein Minuszeichen gewünscht, so wird der Schalter 103 in seine Stellung 107 bewegt. Der Strom kreis von dem Arm 36 weg verläuft dann über die Leitung 96 zum Punkt, 97, und der Kon takt 101 wird einfach ausgelassen, oder es wird über diesen Kontakt weggeschaltet.
An diesem Zeitpiuikt sind alle Zahlenscheiben abgetastet, und der Schreibmaschinenwagen ist. zur Rück führung bereit. Diese Rüekfülming erfolgt dadurch, dass der Arm 36 mit dem Kontakt <B>106</B> in Berührung kommt.. Unter Hinweis auf Fig. 2b sei angenommen, dass unmittelbar vor dieser BerührLlig ein Minuszeichen geschrie ben worden ist.
Wenn der Arm 36 den Kon takt 106 am Zeitpunkt 571 berührt, befindet sich der Miniiszeichentypenhebel noch auf seinem Rückzugswege (bei 572). Am Zeit punkt 573 wird der Schalter 52 aus seiner Stellung 54 in seine Stellung 53 bewegt, so dass ein Stromkreis zu dem Tabidatorsolenoid 93 hergestellt wird (Pfeil 575).
Wenn der Sehalter 103 in der Stellung 107 war, so dass der Schaltarm 36 nacheinander an den Kon takten 124 und 101 vorbeigeseha.ltet, wird, -wird der Stromkreis zum Solenoid 93 am Zeit punkt 571 geschlossen, sobald der Arm 36 den Kontakt 106 berührt, was, etwa in der Weise geschieht wie die Berührung des Kontaktes 132 am Zeitpunkt 574.
Bei jedem Schliessen des Stromkreises zum Solenoid 93 besteht, der Stromkreis aus den folgenden Teilen und verläuft von der Klemme 39 über die Teile 42, 59, 41, 37, 36, 106, 108, 88, 89, 91, 93, 94, 49, 51, 53, 52, 56, 57 und 58. Am Zeitpunkt 576 hat. das Solenoid 9 eine Tabulat.orveischiebung des Wao-ens ein geleitet. Hierdurch werden bestimmte Hebel und Lenker betätigt, von denen ein Hebel den Mikroschalter 49 öffnet (Pfeil 577).
Kurze Zeit darauf beginnt der Wagen am Zeitpunkt 578 seine Bewegung auf seinem abschliessen den Tabulatorweg bis zum reehtaliegeilden Randsteller. Das Öffnen des Schalters 49 ab erregt das Tabulatorsolenoid 93 (bei 579).
Kurz vor Beendigung dieser ahsehliessen- den Ta.bulatoiverschiebung iuid unmittelbar vor dem Anhalten durch den rechtsliegenden Randsteller betätigt der Wagen den Wagen- rüekführsehalter 109 über die später beschrie benen Hebelgetriebe, wie dies durch den Pfeil 581 (Fig. 2e) ersichtlich ist.
Wie bei 582 dar gestellt, erregt. das Schliessen des Schalteis 109 das Solenoid 111, das so aufgestellt. ist, dass es den auf der Schreibmaschine sitzenden Wagenrückführungshebel drückt. Am Zeit punkt, 583 arbeitet das Solenoid 111 und leitet eine Rückführung des Wagens ein (bei 581).
In der Zwischenzeit. ist durch die Beendi gung der abschliessenden Tabulatorversehie- bung des Wagens der Tabulatorrelaisschalter 87 am Zeitpunkt 586 geschlossen worden. Durch die Erregung der Relaisspule 84, die am Zeitpunkt 589 über den Schalter 87 ein geleitet wird, wird der einen Teil des Relais 86 bildende Sehalter 89 von dem Kontakt 91 abgehoben (bei 591).
Dadurch wird die Wie- dererregung des Solenoids 93 iuid die Wieder aufnahme einer zweiten Tabulat.orversehie- bLin- verhütet., sobald der Mikroschalter 49 am Zeitpunkt 587 schliesst. Das Anlegen des Schalters 89 an den Kontakt. 92 schaltet auch die letzte Gruppe von Stufen des Sehalters 32 ein, wie bei 590 dargestellt. und später er läutert. Der Wagen kommt dann am rechts liegenden Rand zur Ruhe (bei 588).
Abweichend von dem Vorgang bei der Be endigung einer gewöhnlichen Tabulatorver- sehiebung bleibt bei der abschliessenden Tabu- la.törversehiebung des Wagens der den Schal ter 87 betätigende Stosshebel in seiner vorge schobenen Stellung, so dass der Schalter 8 7 rieht sofort nach dein Schliessen öffnet, son dern geschlossen bleibt (bei 59'2). Dies hat keine Wirkung auf das Arbeiten der Vorrich tung, sondern wird hier nur zum besseren Verständnis der Arbeitsweise erwähnt.
Das Einleiten der Wagenrückführung am Zeitpunkt 584 betätigt bestimmte Hebel und Gestänge, von denen der eine Hebel den die Wagenrückführung sichernden Siclrerungs- sehalter 57 öffnet (bei 593). Sehr kurze Zeit darraeh beginnt. der \Vagen seinen Rücklauf (bei 594). Nach Beginn des Rücklaufes wird zuerst der Schalter 87 im Zeitpunkt 596 ge öffnet und dann erfolgt ein Öffnen des Schal ter, l_09 im Zeitpunkt 597.
In der Zwischen zeit ist jedoch das Solenoid <B>111</B> durch Öffnen des Schalters 57 aberregt. worden (bei 598), da der Sehalter 57 alle Solenoide zur Sehreib- masehine steuert.
Da das Arbeiten des Tabulatorrelais 86 die " <B>1</B> teuertin--- auf die zweite Kontaktbank 3\?' des Schalters 32 übertragen hat, muss eine Leitung 133 vorgesehen sein, die den Kontakt 106' mit dem Punkt 97 verbindet.. Ohne diese Leitung <B>133</B> würde der Stromkreis nicht. geschlossen und die Schrittschaltung des Schalters 32 nielrt fortgesetzt werden.
Dieser Stromkreis verläuft von der Klemme 39 über die Teile 42, <B>3</B>9, 41, 37, 36, 106, 1.08, 88, 89, 92, 81., 37', 36', 106', 133, 97, 98, 38, 64 und 58. Auf diese 'eise wird das Solenoid 38 erregt. (bei 601) und das Selbstschalter des Schalteis geht dann selbsttätig weiter von dem Kontakt 134 bis zurr Ausgangskontakt 43, an dem der Stromkreis unterbrochen wird.
Ein Abschnitt dieses Selixstschaltungsv organfies ist bei 602 dargestellt. Da kein Typenhebel betätigt. wird, uni den Schalter 52 zri öffnen, wird die Re laisspule 84 durch das Abgleiten des Armes 36 von dem Kontakt 106 aberregi. (bei 603). So bald der Arm 36 an dem Ausgangskontakt 43 zur Ruhe kommt, wird der Schalter 42 geöffnet.
(dargestellt bei 604), so dass der erste Stromkreis völlig ausgeschaltet und die ge samte Vorrichtung zum Stillstand gebracht wird, bis der Schalter 62 durch das Schliessen eines der Schalter der Gruppe 1.13 wieder überbrückt wird. Der den Wagenrücklauf sichernde .Siche- rungssclralter 57 soll die Schreibmaschine für den Fall. schützen, dass ein Maschinenschrei ber die Vorrichtung unvorschriftsmässig ab laufen lässt. Der Sehalter 57 wird bei 593 ge öffnet und bleibt. geöffnet, bis der Wagenrück lauf beendet ist (bei 606).
Das Öffnen des Sehalters 57 schaltet den ersten Stromkreis völlig aus, so dass kein die Typenhebel treiben des Solenoid während dieses Rücklaufes erregt werden kann.
Dadurch wird die Schreib- masclline für den Fall geschützt, dass ein Ma- schinemchreiber die Vorrichtung beispiels weise dadurch unvorschriftsmässig ablaufen lässt, dass er den rechtsliegenden Randsteller auf eine Stellung schiebt, an der eine Berüh rung erfolgt, ehe alle eingestellten Zahlen ge schrieben worden sind.
Der Sehalter 57 beein- flusst aber nicht. den zweiten Stromkreis, so da.ss der Sehalter 32 seine Selbstschaltung zur Aiisgangsstellu ng 43 fortsetzen kann.
Die Diagramme der Fig. 2a, 2b und 2c die nen nur zur Erläuterung. In vielen Fällen sind nicht die richtigen Zeitverhältnisse für das Arbeiten der verschiedenen Elemente dar gestellt.. Die Mikroschalter öffnen und, schlie-. ssen beispielsweise sehr viel schneller als in der Darstellung gezeigt wird.
Der Massstab der Diagramme ist aber so gewählt worden, dass die Pfeile genügend weit in Abstand von einander stehen, um die gegenseitige Arbeits reihenfolge der verschiedenen Teile zu zeigen. Eine solche Verzerrung ist besonders auffällig bei der Darstellung des Abschlusses der Wa- ;enversehiebung, bei der der Wagen auf den reehtsl.iegenden Randsteller auftrifft, also etwa im Bereich der Zahlen -581 bis 596. Hier er folgt das Arbeiten des Mikroschalters 87 und des Relais 86 sehr viel schneller hinterein ander, als aus dem Diagramm sich ergibt.
Der Stromkreis ist so .ausgebaut, dass die Zahl der Fälle, in denen ein Stromkreis durch Abgleiten des Armes 36 von einem der Kon takte des Schalters 32 unterbi ochen wird, mög lichst klein ist und dass, wenn ein solches Un terbrechen erfolgt, der Strom nicht ein in einem der Solenoide fliessender Strom hoher Stromstärke, sondern ein durch eine der Re, laisspulen 71 oder 84 fliessender,
verhähnis- mässig schwacher Strom ist. Auf diese Weise sind die Kontakte des Schalters 32 gegen Ver schleiss durch Lichtbogenbildung geschützt, und die Lichtbogen werden durch die kräfti geren und billigeren Mikroschalter, z. B. den Schalter 52 oder den Schalter 49, aufgenom men.
Das Arbeiten der Vorrichtung bei der Einstellung eines Stellsehalters auf die Leer Stellung 29 ist. in Verbindung mit. den Fig. 2a., 2b und 2c nicht beschrieben, da dieses Arbei ten sich von selbst versteht und ähnlich der Schaltung des Schalters 32 an den Kon takten<B>123,</B> 124 oder 134 verläuft.. Es sei bei spielsweise angenommen, da,ss einer der Stell- schaIter 22 auf die Leer -Stelhing 29 gestellt ist.
Sobald der Schaltarm 36 den Kontakt. er reicht, der diesem Stehschalter entspricht, wird ein Stromkreis von dem Arm 36 über diesen Kontakt und über die Leitung 31 zum Leer -Kontakt 29 hergestellt. Dieser Strom kreis verläuft dann weiter über die Leitungen 68 und 96 zurück zum Schalter 98. Dadurch wird der Schalter 32 sofort an diesem zuge hörenden Kontakt vorbeigeschaltet, ohne dass der diesem Kontakt zugehörende Verteilungs schalter 11 geprüft wird.
Auf diese Weise wird also diese Zahlenscheibe ans der beschrie benen Zahlenreihe vollkommen ausgelassen. Die Schreibmaschine lässt auch keinen Raum frei an dieser Stelle. Sie geht einfach über diese Zahl weg und geht. zur nächsten. Zahl über.
Der Gleichrichter 73 soll ein ungenaues Arbeiten des Kommazeichenrelais 72 verhin dern, dessen Arbeiten unter gewissen Umstän den das Kommazeichensolenoid 79 isoliert. und das Setzen von Kommata unmöglich macht. Es sei angenommen, dass der Gleichrichter 73 nicht in den Stromkreis eingebaut ist und dass ein Zahlentypenhebel 201 gerade seine Vor wärtsschwingung begonnen hat, wie dies bei 511 in Fig. 2a dargestellt. ist..
Am Zeitpunkt 512 wird der Mikroschalter 52 durch die Ty- penhebelschwingung aus seiner Stellung 53 in seine Stellung 54 bewegt. Das Abheben vom Kontakt 53 unterbricht den normalen Strom kreis über das Solenoid 18 (bei 513). Aber am Zeitpunkt 621, an dem der Kontakt. 54 berührt wird, ist ein Rücl.:stromkreis herge stellt, der unter U nliständen das Konnna7ei- ehenrelais 72 anzieht.
Dieser Stromkreis ver läuft wie folgt: Von der positiven Klemme 39 über die Teile 4 _, 59, 41, 37, 36, 33, 31, einen der Stehschalter 22, einen der Verteilungrs.- schalter 11, eines der Zahlensolenoide 18 und zum Punkt 48. Der von diesem Punkt aus- gehende normale Stromkreis ist bei 53 (Zeit punkt 512 in Fig. 2c,) unterbrochen.
Der R.iiek- st.romkreis verläuft jetzt jedoch über das Kommazeiehensolenoid 79, den Kontakt 76, den Arm 7.1 und (unter der Annahme, dass der Gleichrichter 73 in den Stromkreis nicht eingebaut. isst) zu der Relaisspule 71. Der Stromkreis verläuft dann weiter über die Teile 54, 52, 56, 57 und 58.
Der Widerstand der Relaisspule 71 be trägt das Mehrfache des Widerstandes der Solenoide 79 und 18. Trotz des Umstandes, dass die Spannung die drei in Reihe ges.ehal- teten Elemente 18, 79 und 71 überbrücken muss, erscheint der grössere. Teil des Span- nungsabfalles an der Relaisspule 71-. In vielen Fällen genügt dieser Spannungsabfall, um die Relaisspiele 71 so zu erregen, dass das Relais 72 angezogen wird.
Das Relais 72 wird also ständig erregt. gehalten, so dass das Komma- zeiehensolenoid 79 stillgesetzt und das Sehrei ben von Kommata ausgeschlossen wird.
Ein anderer Rüelustromkreis ergibt sieh auch dadurch, dass der Stnfensehalter 32 so schnell von einem Kontakt zum andern Kon takt geschaltet wird, dass in vielen Fällen das Kommazeichenrela.is 72 keine Zeit, zum Abfal len hat und von einem Stromkreis gehalten wird, der in folgender Weise verläuft.
Hierzu sei beispielsweise angenommen, dass der dem Kontakt 34 entsprechende Stellschalter 22 sieh in der Koniniastelluno- 27 befindet und dass der dem Kontakt 129 entsprechende näeliste Stellsehalter in der Abdi2iekstellung 26 steht.. Der Stromkreis arbeitet dann in normaler Weise, indem zuerst das Komma 203 gesehine- ben und dann die dem Kontakt 34 entspre ehende Zahl abgedriielzt wird, wie bei 539 in Fig. 2a dargestellt.
Am Zeitpunkt. 5.11 jedoch, ;in dem. die Relaisspule 71 für gewöhnlich aberregt ist, ergab sich im Betrieb, dass der Stufenschalter 32 so schnell weitersehaltet, ilal3 der Kontakt. bei 129 berührt. wird, ehe dah Kommazeichenrelais 72 Zeit. zum Abfallen gefunden hat.
Die Spule 71 wird dann durch einen Stromkreis erregt gehalten, der folgen den Verlauf hat: Von der positiven Klemme 39 über die Teile 42, 59, 41, 37, 36, 129, 31, Stellschalter 22, Abdruckkontakt 26, Leitung 16 Leitung 31', Kontakt 129'. Arm 36', Klemme 37', Kontakt 77, Arm 74 mir Spule 71.
Da das Relais 72 noch angezogen ist, verläuft der Stromkreis -eiter über die Haltekontakte 121, Leitung 56, Schalter 57 zii der negativen Klemme 58. Das Kommazeichenrelais 72 wird also erregt gehalten, und wenn dann ein Stel.l- c;
chalter 22 abgetastet wird, der auf das Schrei ben eines Kommas einbestellt ist, erfolgt keine Konimasetziuig, weil das Kommazeiehenso- lenoid 79 isoliert ist.
Die zwei beschriebenen Riiekstromkreise werden durch den Einbau des (Tleichriehteis 7:3 in den Stromkreis blockiert.
Infoln-e der schnellen Schaltzeit des Schal ters 32 darf der Stromkreis nicht zwei benach barte, auf die Kommastelliuig 27 eingestellte Stellschalter enthalten. Die Ursache hierfür #t folgende: Der eiste der beiden Schalter bringt das Konnmazeichenrelais 72 zum An ziehen.
Wenn der nächste Kontakt des Schal- ters 32 berührt- wird, wird sofort. ein Strom- kreis über die Konrmazeiehenklermne 27 deS nächsten Stellscha:lters unmittelbar zur Relais spule 71 hergestellt, so dass diese Spule ,stän- dig erregt wird.
Der zweite der benachbarten Stell sehalter, die beide auf die Kommastellung eingestellt sind, bewirken also nicht das Kehreiben des Kommas. Solange aber einem auf eine Kommasetzung eingestellten Stell- selialter ein Stellssehalter folgt, der nicht. auf ein Komma, sondern auf irgendeine andere Binstellung eingestellt ist, arbeitet die Vor richtung einwandfrei.
Der erwähnte Nachteil hat nur wenig zu bedeuten, da bei keiner arithmetischen Tabelle im Ansehluss an benachbarte Zahlen mehrere Kommata geschrieben werden. Der Nachteil tritt, ausserdem bei dem Tabu- latorst.romkreis nicht auf, bei dem es möglich ist, gewünschtenfalLs nach allen zwanzig Za.h- len zu tabulieren und doch ein richtiges Ar beiten zu erhalten.
<I>Die</I> Anordnung <I>der</I> Schalter <I>auf der</I> Recheittmaschine Nachstehend wird die in Fig.lb schema tisch dargestellte Anordnung und Lagering der verschiedenen Schalter auf der Rechen maschine beschrieben.
Fig.3 ist eine schaubildliche Darstel1ting einer Reehenmasehine, die mit der erfindungs- gemässen Vorrichtung ausgerüstet werden kann. Eine -Maschine dieser Art. ist, in der amerikanischen Patentschrift. Nr. 2399917 be schrieben, aus der weitere Einzelheiten ent nommen werden können.
An dem sehrägli.e- genden Tastenfeldbrett 205 der -Maschine sit zen drei von Hand einstellbare Schalter 116, 117 und 103. Der Schalter 116 ist ein DrLiek- knopfsehalter, der in Offenstellung gedrängt wird. Kurzzeitiges Drücken des Druckknopfes 116 leitet einen Übertragungsvorgang ein.
Sehalter 117 ist ein Kip.phebelschalter, der in der Stellung verbleibt, in die er von Hand eingestellt wird. Dieser Schalter bestimmt, ob die Übertragung nach dem Beendigen der Rechnung selbsttätig durchgeführt wird oder ob die Vorrichtung so lange wartet, bis ein Druck auf den DruelAnopf 116 erfolgt. Der Schalter 103 ist ebenfalls ein Kippschalter, der in der ihm gegebenen Stellung verbleibt.
Dieser Schalter bestimmt, ob ein 1Tinuszei- ehen am Ende einer Zahlenreihe gesetzt wird oder nicht.
Die Zahlenfenster 204 auf dem Maschinen wagen liegen in der Nähe der zwanzig Zahlen scheiben der Maschine. An diesen Zahlenfen stern erscheinen wahlweise die zehn Zahlen, die auf den zwanzig Zahlenscheiben 206 (Fig.5) vorgesehen sind.
Die Zahlenscheiben 206 werden von zwanzig Wellen 204 getragen und gedreht, deren Enden 208 gerieft sind und durch Öffnungen im Deckengehäuse des Reehenmasehinenwagens hindurchtret:en. Die übliche Deckplatte des Wagens ist ab genommen und durch ein vergrössertes Ge häuse 209 ersetzt, in dem die zwanzig Ver teilungsschalter 11 und die zwanzig Stehschal- ter 22 untergebracht sind. Über jeder Welle 207 -liegt ferner ein Isolierzylinder 211.
(Fig.5), der auf das Wellenende 208 aufge- presst ist.. I;m das obere Ende des Zylinders ?11 liegt ein Führazngsring 212 mit. einem über den Durchmesser weg verlaufenden federnden Finger 16, der nach aussen gegen die zehn Kontakte 17 gedrückt wird, die einen Teil des Schalters 11 bilden.
Die Kontakte liegen auf einem Kreis, der in einer Ebene senkrecht zum Wellenende 208 steht und kon zentrisch zier Wellenende ist. Die Kontakte 17 sitzen. an einer Leiste 214 einer Lagerwand 216, die mittels Schrauben 217 am Maschinen wagen befestigt ist. Wie bereits in Verbindung mit Fig. d b erwähnt, sind alle einer bestimm ten Zahl entsprechenden Klemmen 17 mitein ander durch Leiter 13 (Fig.4) verbunden, so dass zehn solcher Leiter 13, und zwar ein Leiter für jede der zehn Zahlen,
vorhanden sind. Die Leiter führen zu den zugehörenden Leitern 47 (Fig. 1b), die einen Teil des 1Vlehr- leiterkabels bilden, das die Rechenmaschine reit der Schreibmaschine verbindet.
Auf der der Leiste 214 gegenüberliegen den Seite der Wand 216 sind zwanzig Isolier- konsolen 218 aufgesetzt" von denen jede einen Stehschalter 22 trägt (Fig. 4, 5).
In die Kon solen 218 sind vier \feststehende Kontakte 26, <B>27,</B> 28 und 29 eingelassen, die durch diese Konsolen hindurehtreten. Die Kontakte 26, 27, 28 und 29 werden wahlweise von dem Kon taktarm 44 berührt, der durch einen aufwärts- gerichteten Arm 219 eingestellt wird, auf dem ein Griff oder Knopf 921 sitzt. Die Seiten kante des Armes 219 hat eine Reihe von Ver tiefungen 222, in die eine Sperrwalze 223 durch einen federnden Tragarm 224 einge drückt wird.
Der Arm 219 und der Kontakt arm 44 werden also in den Stellungen zurück- gehalten, in denen einer der feststehenden Kontakte 26 bis 29 berührt wird. Der Arm 44 steht in leitender Verbindung mit der Leit spindel 226, auf der der Arm 44 und der Arm 219 gelagert sind. An der andern Seite der Konsole 218 ist ein stromleitender Halter befestigt, der an der Oberkante inngebogen ist und die Klemme 24 bildet.
Jede Klemme 2t ist durch eine Leitung 31 (Fig.1b) mit der Schreibmaschine verbunden. Es sind also zwanzig Leitungen 31 vorhanden, die ebenfalls einen Teil des Mehrleiterkabels bilden, das die Rechenmaschine und die Schreibmaschine ver bindet.
Jede ans Stellsehalter und Verteilun"@:- sehalter bestehende Kombination 22, 11. hat eine Kontaktbürste, diedie-emeinsameKlemme 14 des zu-ehörenden Verteilungsschalters bil det, Diese Bürste 14 gleitet am Ring 212 und stellt.
daher einen stündi-en Kontakt reit. dein Verteilungsarm 16 her (Fig.6). Die Bürste 14 ist mittels einer Klemmsehranbe 227 und der Leitung 46 mit dem. Kontakt 26 des zuge hörenden Stellsehalters '?\? verbunden.
Jeder Kontakt 26 bis 29 ist mit dem auf dem benachbarten Stellsehalter sitzenden Ge genstück mittels Leistungen 66, 67 und 68 ver- bunden, wie sie schematisch in Fig. 1b darge stellt sind. Diese Leitungen gehen in die drei Leitungen 69, 83 und 96 über, die einen wei teren Teil des 1Tehrleiterkabels bilden, das die Reehemnaschine und die Schreibmaschine verbindet.
Zur Verdeutlichung sind in clen Fig. 3 bis 6 diese verschiedenen Leiter rieht eingezeichnet. Die Arme 219 (Fig. 3 und 5 ) erstrecken sieh auf die Aussenseite des, Ge häuses 209 durch die Schlitze \?29 hindurch.
Die Lagerung für den Sehalter 118 (Fi-.l.b) ist in Fig.7 dargestellt, die eine Ansicht. der linken Seite der in Fig. 3 wieder- gegebenen Rechenmaschine zeigt. Die in der Fi-. 7 dargestellten Einzelheiten sind fast die gleichen wie sie in der erwähnten amerikani schen Patentschrift. Nr.2399917 beschrieben sind. Die R.echerunaschine enthält eine lot rechte Platte 231, die gegenüber dem Maschi nenrahmen feststeht.
An der Atrssenfläehe der Platte \331 ist. der 118 befestigt. dessen Schaltknopf 232 durch einen Arm 233 betätigt. wird, der an seinem freien Ende eine Rolle 234 trägt. Die Rolle liegt gegen einen bei<B>237</B> drehbar gelagerten Arm 236.
Die irr F ;g-. 7 dargestellte Stellung ist die Ruhestel- luiin der Vorrichtung, in der der Schalter l18 offen ist, wie in Fig.lb dargestellt.
Die Maschine arbeitet. in folgender Weise Nachdem der Maschinensehreiber eine be stimmte Aufgabe in das Tastenfeld eingetastet hat, d.i-ückt, er beispielsweise eine der 11Tulti- 1>likationstasten 238, um eine Multiplikations- reelinung einzuleiten. Bei der Einleitung der l1nltiplikationsreehnun g wird der Arm 236 im Geäenzeigersinne etwas um den Drehzap fen 337 gedreht. Dadureh wird der Arm 233 gegen den Druckknopf 232 gedrückt.
und der Sehalter 118 wird geschlossen. Diese Stellen wird während der Multiplikationsrechnung der Maschine beibehalten. Sobald die Rech nung beendet ist und alle Zahlenscheiben 206 eingestellt worden sind, um das Ergebnis an- zuzei < -,en_, kehrt der Hebel 236 in seine Ruhe stellung unter Drelumg im Zeigersinne zurück. Durch diese Bewegung wird der Schaltknopf 23\? freigegeben und der Schalter 118 wird geöffnet.
Es sei hier daran erinnert, dass dieses Schliessen und Öffnen des Schalters 118 den emten Schaltschritt des Sehalters 32 von dem Ausgangskontakt 43 auf den ersten Kontakt 33 veillrsacht. Auf diese Weise wird ein Übertragungszyklus selbsttätig in dem Zeit punkt eingeleitet, in dem die Zahlenscheiben 206 ihre endgültigen Stellungen einnehmen.
hrwünseht ist, dass ein solcher Übertra- giingsvorgang auch eingeleitet. wird, wenn ein anderer Rechnungsvorgang, z. B. eine Addi tion oder eine Subtraktion, beendet ist. Hierzu erfolgt das Schliessen und Öffnen des in den Fig. 8, 9 10 und 11 dargestellten Schalters <B>119.</B>
In Fig.8 ist ein an der rechtsliegenden Seite des Reehenmaselrinentastenfeldes 205 liegender Teilabschnitt mit der Minustaste 239 und der Plustaste 241 dargestellt.
Unterhalb und an der Seite der Tasten 239 -und 241 sitzt eine Konsole 242 mit. lotrechten Innenhenkeln 243, mittels denen die Konsole 242 an dem Rahmen der Maschine bei 244 befestigt. ist (F'iri. <B>9).</B> Gegenüber den Henkeln 243 hat die Konsole \3.12 einen abwärtsgeriehteten Flansch 246 (Fing.<B>8),
</B> an dem der Schalter 119 mit tels Schraubenbolzen 247 befestigt ist. Uni den Schalter 17.9 herum liegt eine zweite Konsole 248 mit ausgerichteten Öffnungen 249 zur Aufnahme einer Haltesehraube 247.
Am obern Ende der Konsole 248 sitzt ein Federarm<B>251,</B> der über den Druckknopf 252 des Schalter 119 reicht und dann zu einer Zone weiterge führt. ist, die unterhalb der Stirnkanten der benachbarten Tasten 239 und 241 liegt.. Beim Drücken der Taste 239 oder der Taste 241 wird daher der Arm 251 abwärts gegen den Druckknopf 252 gedrückt-.
*Die Arbeitsweise dieses Teils der Maschine ist. ähnlich der Arbeitsweise, die in Verbin dung mit dem Schalter 118 beschrieben ist. Nachdem die Aufgabe in dlie Tastatur der Ma sehine eingetastet ist, wird entweder die Plus taste 2-11 oder die Minustaste 239 gedrückt. Diese Taste bleibt gedrückt, während die Ma- sehzne die Reehniuig -durchführt..
Nach Be endigung der Rechnung und nach dem Still stand der Glas Ergebnis anzeigenden Zahlen ,seheiben 206 springt. die gedi-iickte Taste hoch und gibt dadurch den Arm 251 und den Druckknopf 252 frei.
Durch einen Additions- oder Subtraktionsvorgang der Maschine wird also der Schalter 119 geschlossen, um den Schalter 32 in einer ersten Schrittschaltung zu schalten und auf diese Weise einen Über- tragLmgszyklus einzuleiten.
<I>Die</I> Anordnung <I>der</I> Sehalter <I>auf</I> der Schreibmaschine Nachstehend wird die Aufstellung der in Fig. la schematisch dargestellten, auf der Schreibmaschine ritzenden Teile an Hand der Fig.12 bis 23 beschrieben. Die zur Beschrei bung gewählte Schreibmaschine gehört. zu der Gattung, die in den amerikanischen Pa-tent- sehriften Nm.<B>1955614</B> und 2506444 gezeigt ist.
Obwohl bestimmte Aufbaueinzelheiten sieh von den in diesen Patentschriften dargestell ten Einzelheiten unterscheiden, dürfte die Einsichtnahme in diese Patentschriften das Verständnis der Erfindung erleichtern.
Fig.12 ist, ein senkrechter Teilquerschnitt durch eine Schreibmaschine, deren Vorder seite mit 256 bezeichnet ist. Es ist eine quer verlaufende Lagerplatte 257 seitlich am Boden der Schreibmaschine angeordnet und auf die ser Platte sind aufrecht stehende Solenoide 18, 79, 99, 93 und 111 zum Antrieb der verschie denen Typenhebel befestigt. (Fig.12 und 13).
Diese Solenoide liegen unterhalb der zuge hörenden Übertragängshebel 258, die von die sen Solenoiden angetrieben werden sollen. Jedes Solenoid hat einen Kolben 259, der an seinem Aussenende ein Gewinde zur Auf nahme des Endes einer Verbindungsfeder 261 trägt. Die Windungen der Feder 261 bilden Gewindegänge, die mit, den auf den Kolben \59 befindlichen Gewindegängen in Eingriff treten.
Der Durchmesser der Feder 261 ist zwar auf der gesamten Federlänge gleich, doch werden durch das Aufschrauben der Fe dern auf die Kolben 259 die Enden der Fe dern 261 etwas ausgedehnt, wie dies in den F ig. 12 und 13 ersichtlich ist.
Das obere Ende jeder Feder 261 wird durch einen Haken 269 um den zugehörenden Übertragungshebel 258 gelegt. Sobald also ein Solenoid erregt wird, zieht es den zugehörenden Hebel 2.58 liacli unten, um das Anschlagen dieses Hebels durch den Finger des Maschinenschreibers nachzu ahmen.
Es wird nachstehend das übliche Arbeiten der Schreibmaschine kurz beschrieben, um das Verständnis für die Erfindung zu erleichtern. Die Schreibmaschine (Fig.12) hat eine mit Gummi überzogene Antriebswalze 259, die durch einen Elektromotor ständig in Umlauf gesetzt. wird. Mehrere gleichartige Hebel sind auf dem Schreibmaschinenrahmen bei 261 drehbar gelagert, von denen jeder Hebel einen Typenhebel antreibt, der unter Zwischenschal tung von. Hebelgetrieben (nicht dargestellt) gegen die Schreibwalze schlägt. In Fig.19 ist der Kommazeichentypenhebel 203 dargestellt.
Dieser Hebel 203 gilt als Beispiel für alle Typenhebel, einschliesslich der Hebel 201 der Fig. 2a, 2b und 2e. Jedem Hebel 203 ist ein gesonderter Nocken 262 zugeordnet.
Sobald der Nocken 262 in Berührung mit der ständig in Gegenzeigerrichtung umlaufenden Walze 259 gebracht wird, wird der Nocken 262 im Zeigersinne um den Drehzapfen 261 gedreht, so dass der Hebel 203 eine im Zeigersinne erl'oh,,cncle .lnschlag@drwin@@ung Zru..fülirt. So bald diese Seliwingung einmal dureli die Berührung der Kupplung 262 mit der Walze 959 eingeleitet ist,
wird die Schwingung- selbst- C- durch einen. Zyklus hindurchgeführt, in dem der Hebel 203 zuerst im Zeigersinne ver- seliwingt, biss der daran angelenkte Typen hebel auf die Schreibwalze aufschlägt, und dann im Gegenzeigersinne in seine in@Fig.12 dargestellte Aus;.ang,stellung zurückfällt.
Eine Schwingung des Hebels '?03 wird ein geleitet durch Drücken des entspreclienderi Übertragungshebels 258, wodurch der Nocken 262 in Berührung mit der Walze 259 gebracht wird. Liegt der Nocken in Berührung reit der Walze, so wird die T@-perlhebelsehwingling selbsttätig fortgeführt ohne Rücksicht darauf, ob der Hebel. 258 gedrückt gehalten wird oder nicht..
Wird der Hebel 2.58 ged.rilekt gehalten, so eidolgt allerdings nur eine einzelne Ty-pen- liebeIsehwingung, da der Hebel. 258 zurrlck- geführt und für einen zweiten Typenhebel- anschlug von neuem gedrückt werden muss.
Der Hebel 203 hat einen einctüekigen nach abwärts gerichteten Ansatz 263, der gegeli eitle flache Scheibe 261 liert, die an der seitlich gelagerten Welle 262 sitzt.. Führt irgendein Hebel 203 eine Ansehlagaelnvingllng- au, so kommt, sein Absatz 263 in Eingriff mit der Scheibe 261, so dass die Welle 266 im Gegen zeigersinne etwas gedreht wird und dann wie der zuiiicl@gedrelit wird.
An der Welle 266 ist -ein Kurbelarm 267 befestigt, an dessen linde eine Stossstange 26:8 angelenkt ist, die an ihrem andern Ende einen Lenker 269 trägt, der zur Farbbandhöhenschaltungder Schreib- niaschine führt. Bei jeder Schwingung des Typenhebels dreht sich also die Welle 266 etwas in CTegeilzeigerriehtuilg und dann zu rück und stösst die Stange <B>263</B> etwas nach links,
um das Far'oband in die @nseh@a;dstel- lung zu heben.
Die vorstehend beschriebene Einrichtung ist bei Schreibmaschinen üblich und bildet keinen Teil der Erfindung, sondern soll nur die Anordilllri- zeigen, in die die Erfindung eingebaut. wird. Die 'Mikroschalter 52 und 62 liegen auf einer Platte ,''f71 auf gegenüberliegenden Sei teil der Stossstange 268 (Fig. 14). Der Mikro- schaltet- 52- hat. einen Antriebsarm 272, der zum Drücken des Selialtknopfes 273 dient.
Das Ende des Armes 272 wird von dem Ende der Stotstange 268 berührt. Über dein Ende der Stossstange und- etwas im Abstand von dein Aim <B>273</B> liegt. bei 274 das Ende des Antriebsarmes 276 des Mikroschalters 62. Der Antriebsarm 276 betätigt den Schalt.erdiuiek- knopf 277.
Sobald ein die Typenhebel antreibendes Solenoid 18 erregt wird, wird ein Hebel 203 betii.ti,t, uin einen Sehwingungsansehlag aus- zrrt'iilireri. Bei dem. Versehwingen jedes Hebels 203 wird die Stossstange 268 etwas nach hin ten gestossen (nach links in den Fig.12 und 1-K Durch diese Bewegung wird zuerst. der 'lil:
roselialter 52 (bei 512 in Fig. 2a.) geschal tet, und dann wird der Mikroschalter 62 ge- sch@asen, wie bei 514 ersichtlich. Der Typen- liebel trifft. dann auf die Sehreibwa.lze auf (bei<B>517).</B> Bei der Rückschwingung wird der Sehalter 62 wieder geöffnet (bei 521).
Kurz Vcr Erreichen der Ruhestellung des Hebels <B><U>'1</U></B>03 wird der Schalter 52 in seine Norinalstel- hino' 53 zurückgeführt (bei 526).
Zurr Schalten des Konimazeiellen-1Iikro- schaltei:s 61 (Fig.12 und 15) ist eine kleine Bohrung 278 in das Ende des abwärts gerieh- teten Ansatzes des Hebels 203 gebohrt, der denn Komniatypenhebel zugeordnet ist.
In diese Bohrung greift das eine Ende eines Len- ker:s 2"i9, dessen anderes Ende in den An- triebsarni 281 eingreift, der dem K.ominazei- chen-lIikrasehalter 61 nigeordnet. isst. Der Sehalter 61. ist auf dem Sehreibmasehinenrah- inen mittels einer Platte 282 befestigt.
Der Arni '81 ist an. dem Gehäuse des Sehalters 61. mittels eines Stiftes<B>283</B> drehbar gelagert. Der Arrn 281 steuert. den Schaltknopf 284 in üb:li- eher Weise. Zwei Drehfedern 286 Wig. 12), die um den Stift 283 auf jeder Seite des Armes<B>281.</B> herumliegen, halten den Arm 281.
an dein Seha.lterdruelcknopf 284 weg. Der Sehalter 61 ist für gewöhnlich geschlossen. Die Anordnung ist so getroffen und das Hebel- Betriebe so eingestellt, dass der Arm 281 dien Druckknopf 284 betätigt und den Schalter öffnet, ehe der Schalter 62 mittels der Stoss stange 268 geschlossen ist.. Sobald also der Kommazeiehentypenhebel 203 bei seiner An- sehlagsehwingcuig vorwärts schwingt,
wird zuerst der Mikroschalter 52 gescha:lt.et (bei 529 in Fig. 2a.), dann wird der Mikroschalter 61 mittels des Lenkers 279 geöffnet (bei 533), und schliesslich wird der Mikroschalter 62 ge schlossen (bei 543). Beim Zurückfallen des Hebels 203 werden diese Arbeitsgänge -Lunge kehrt. und laufen umgekehrt. zu der in Fig. 2a dargestellten Reihenfolge ab.
Die Anordnung der Mikroschalter 49 und 87 wird nachstehend an Hand der Fig. 16, 17, 18 und 19 beschrieben.
Zuerst seien die üblichen und bekannten Bauteile der Schreibmaschine und ihr Arbei- ten und dann der Einbau der Mikroschalter 49 und 87 beschrieben. In Fig.16 ist ein Teil des an der linken Hinterseite der Sehreib- masehine liegenden Schreibmaschinenwagens 287 dargestellt. Der Rahmen 287 trägt. mittels eines Zapfens 288 einen Tabula.torliebel 289.
Der Hebel 289 ist. auf dem Zapfen mittels einet irr Hebel 289 vorgesehenen Schlitzes 291 gelagert, der rieht nur eine hin und her gebende Längsbewegung gegenüber dem Zap fen 288, sondern auch eine Schwingbewegllng- um den Zapfen in einer waagreeht.en Ebene ermöglicht, wie dies am besten aus den Fig.16 und 18 ersichtlich ist..
Am rechtsliegenden Eiicle des Hebels 289 sitzt ein nach rückwärts ragender Haken 292 und ein nach vorn ge richteter waagrechter Ansatz 293. Das @in@üs- liegende Ende des Hebels 289 ist zu einem a.bwärtsstehenden rüelrwäi-ts versetzten Ansatz 29-I umgeformt. Am Drehpunkt 296 ist ein An triebshebel 297 (Fig-. 1.7) drehbar gelagert.
Sobald auf dein Tastenfeld der Schreib maschine die Tabu:latortaste gedrüeltt wird, wird eine Noekenkupplung, die der in Fig. 12 dargestellten Kupplilng 262 ähnlich ist, von der Walze 259 erfasst, um einen Tabulator- zvklius einzuleiten, der unabhängig von dem weiteren Drücken der Tabulatortaste abläuft.
Bei der Einleitung eines Tabulatorzykltis wird der Arte 297 in Fig.17 in Gegenzeigerrieh- tung gedreht, so dass der Arm 297 gegen den versetzten Anschlag 294 stösst und dadurch den Hebel 289 um den Zapfen 288 im Gegen zeigersinne in Fig.16 in die in Fig.18 dar gestellte Stellung dreht. Der Hebel 289 wird in dieser Stellung durch Einrichtungen (nicht dargestellt) selbsttätig verriegelt. Gleichzeitig wird der Schreibmaschinenwagen 202 frei gegeben.
Der freie Wagen bewegt sich dann schnell nach links, bis ein eingestellter Tabula- torreiter den Haken 292 aufhält. Die Linksver schiebung des Wagens 202 stösst. den Hebel 289 in Fig.16 nach links in die in Fig.19 dargestellte Stellung. Hierdurch wird der He bel 289 aus seiner Gegenzeigerstellung entrie gelt, so d'ass er in die in Fig.16 dargestellte Stellung im Gegenzeigersinne zurückspringen kann. Gleichzeitig wird der Wagen in seiner durch den Tabulator bestimmten Stellung an gehalten.
Sobald der Hebel 289 freigegeben ist und im Zeigersinne, wie oben beschrieben, ausschwingt, löst. sich der Finger 292 von dem Tabulatorreiter, so dass der Hebel 289 in. Längsrichtung nach rechts in seine in Fig.16 dargestellte Ruhestellung gleiten kann.
Dieses Arbeiten ist bekannt und bildet keinen Teil der Erfindung; naebstehend wird eine geeignete Vorrichtung zum Antrieb der beiden nachstehend beschriebenen Mikroschal ter erläutert.
Der Mikroschalter 49 ist. an einer Platte 298 befestigt. (Fig.l6), die an denn Schreib- masehinenrahinen <B>287</B> anoesehraubt ist. Der Arm 299 des 1Iikrosehalters 49 wird nach innen gedriiekt, um den Seha:ltknopf <B>301</B> zu drücken, sobald der Hebel 289 in der in Fig.16 dargestellten @,Tormalstellung sieh be findet.
In dieser Stellung ist der llikro3ehal- ter 49 gesehlo.ssen (Fig.la). Er wird jedoch von sich aus in die Offenstellung gedrängt, so dass der Schalter 49 geöffnet wird, wenn der Hebel 289 im C7egenzeigersinne in die in Fig.18 dargestellte Stellung gedreht. wird.
rber dein Ende des Armes 289 und an einer Seite des Armes sitzt auch der lfil@ro- sehalter 87 auf der Platte 298 (Fig.1.7). Der Arni 3021 des llikrosehalters 87 berührt. leicht. das Ende des Hebels 289. In dieser Stellun,- ist. der llikrosehalter 87 offen.
Sobald der Hebel 289 in Längsrichtung nach links in die in Fig.l9 dargestellte Stellung gleitet, stösst das Ende des Hebels 289 den Mikroschalter 87 in. die in Fig. 19 dargestellte geschlossene Stel lung.
Die, Mikroschalter 49 und 87 arbeiten in folgender Weise: Eine Tabulat.orverschiebung wird durch die Betätigung des Tabiilat.orhebels mittels des Solenoids 98 eingeleitet, wie bei 547 in Fig. 2b dargestellt ist. Hierbei stösst. der Arm 297 den Hebel 2'89 im Gegenzeigersinne von der in Fig.16 dargestellten Stellung in die in Fig. 18 dargestellte Stellung.
Dies entspricht dem Pfeil 548 in Fig.2b und öffnet: den Mikro- sehalter 49. Der Wa-en beginnt dann seine Tabulatorversehiebung (bei 545).
Sobald die Tabulatorversehiebung sieh ihrem Ende nähert, berührt ein eingestellter Tabulatorreiter den Haken 292 und stösst den Hebel 289 aus der in Fig. 18 dargestellten Stellung in die in. Fig.19 dargestellte Stel- htng. Dies entspricht dem in Fing.<B>2b</B> einge zeichneten Pfeil 551.
Hierdurch wird der Rie gel selbsttätig freigegeben, der den Hebel 289 in (Tegenzeigenstellung hält, worauf der Hebel 289 sofort irr Zeigerstellung schwingt.
Gleieb- zeitig wird durch dieses Versehwingen der Haken 292 von dem Tabulatorreiter freige geben, so dass der abgesetzte Arm 294 nicht nur nach hinten, sondern auch naeb reelits schwingt, und sieh dadurch schnell aus der in Fig.19 dargestellten Stellring in die in Fing. 16 dargestellte Stel.ltmg dreht.
Hierdurch wird der llikrosehalter 87 geöffnet und fast gleichzeitig wird der llikrosehalter 49 M=ieder gesehlasseir, wie in Fig. 16 gezeigt. Die beiden zugehörenden Haken sind aus Deutlichkeits gründen in den Pig. 2b auf Abstand gestellt.
und als Linien 552 und 55.1 einMrezeielniet. Fast zur gleichen Zeit wird der Wagen nach seiner Tahula:torversehiebung im Zeitpunkt 607 (Fig. 2b) stillgesetzt. Auf diese Weise ist. also eitre Tabulatorver:sehiebrui;- mit ihrer folgerichtigen Schaltung der llikrosehalter 49 und 87 beendet.
Beim Veisehieben des Schreibmaschinen- vvagens 202 durch Tabrdator zum rechten Randsteller ist der Arbeitsverlauf im wesent lichen der gleiche wie vorstehend beschrieben, mit der Ausnahme, dass der Hebel 289 durch die Berührung des Randstellers 303 mit dem seitlichen Henkel 293 des Hebels 289 betätigt wird (Fig.17). Bei der Beendigung dieses abschliessenden Tabu latorweges wird der Hebel 289 nach links gestossen,
wodurch er selbst- tütig freigegeben wird und im Zeigersinne aus der in Fig.1.9 gezeigten Stellung verschwingt. Der Hebel 289 gleitet jedoch nicht. nach rechts zui,iielz, wie bei einer gewöhnlichen Tabulator- 1'reigabe, weil der Randsteller 303 weiterhin geien den seitlichen Henkel 293 Siegt.
Während also der Mikroschalter 49 geschlossen wird, wie bei 587 in Fig.2c dargestellt, wird der Mikroschalter 87 nicht wieder geöffnet, son dern bleibt geschlossen, wie bei 592 gezeigt, bis der Wagen nach reelits zilrüekgeführt. ist. Dnreli diese Zurüekfülirung wird der Rand steller 303 von dem Henkel 293 abgesetzt und cler Mikroschalter 87 wird geöffnet (bei 596).
Nachstehend wird die Anordnung und das Arbeiten der beim Rückführen des Wagens arbeitenden Mikroschalter 109 und 57 beschrie ben, die in. den Fig. 20 bis 23 dargestellt sind. In diesen Figuren ist. in Draufsteht die rechte hintere Ecke des Wagenrahmens gezeigt.
Ehe eine Besehreihung der Anordnung der lliki#osehalter erfolgt, werden zuerst- bekannte Arbeitsvorgänge beschrieben.
Am Schreibmaschinenrahmen 287 sitzt -leitend ein Lenker 306 mit einem am Ende befindlichen Halten 307 (Fug. 20). Der Lenker 306 hat. einen seitlichen Henkel 308 (Fug. 20), der zwischen die Gabelzinken 309 (Fig.21) eines Winkelhebels 317 fasst,
der atif cl@em Sehreibniaseliinenrahinen 287 bei 312 drehbar gelagert ist. Das andere Ende des Winkel- hebels 311 -reift in einen Schlitz 31.3 ein (Fug. 21), der sieh im Arm eines bei 316 am Rahmen drehbar g-elagert:en Winkelhebels 314 befindet.
Der abwärts werichtete Arm 315 des Winkelhebels 31.4 trägt eine Stossstange 317, die einen Riegel gegen die Tasten. des Schreib legt,- so dass keine Taste gedruckt werden kann, wenn der Lenker 306 nach links bewegt worden ist. Der Lenker 306 wird nach links bewegt: durch die Berührung seines Hakens 307 mit einem Henkel 318, der seitlich von dem rechtsliegenden Randsteller 303 absteht.
Wenn der Wagen also nach links bis zum Anschlag an den Randsteller 303 be wegt worden ist, sind alle Tasten auf dem Tastenfeld so verriegelt., dass ein weiterer An schlag nicht möglich ist.
Soll der Wagen nach rechts zurückgeführt werden, so wird die auf dem Tastenfeld be- : findliche -'#irageni-ückfühil.aste und hierdurch ein RüekführZ:#'kIi1S eingeleitet, der nach dem Drizeken der Wa.genrückführtaste unbehindert- bis zu Ende durchgeführt wird.
Nach Einleiten dieses Wagenrückführzyklti@s wird zuerst eine Zugstange 319 (Fug. 20) vor wärts gezogen, wodurch ein Winkelhebel 321 etwas im Zeigersinne gedreht wird. Hierdurch wird die Rechtsbewegung auf einen seitlichen Lenker 322 übertragen,
der in die \V agenrück- führvorrichtung eingebaut- ist. 'Sobald die Wa- genrückführtaste gedrückt. und hierdurch ein \Vagenrii.ckführzyklus eingeleitet worden ist, wird der Winkelhebel 321 in seines Zeiger- grenzstellung (Fug.
22) bewegt und verbleibt in dieser Stellung während des gesamten Wa- genrücklaufes. Sobald der Wagen in seine rechtsliegende Stellung zurückkehrt, springt der Winkelhebel 321 in seine in Pig. 20 dar gestellte Gegenzeigerstellinmg zurück.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung und ihre Arbeitsweise sind bekannt und bil den keinen Teil der Erfindung, sondern sollen nur zur Erläuterung der nachstehend beschrie benen Arbeitsweise der Mikroschaltier 109 und 57 dienen.
Der Mikroschalter 109 (Fig.20, 21) ist mittels einer Konsole 323 auf dem Schreib maschinenrahmen befestigt. und ist so auge- ordnet, dass der Antriebsrahmen 324 des Schalters 1.09 leicht gegen die Vorderkante des abwärts gerichteten Armes 315 des Win- kelhebels 314 liegt, wie bei 326 Wenn also der Wagen seine abschliessende Tabulat.orbewegnng beendet, d.
h. wenn er i seine äusserste Linksstellung erreicht, berührt der reehtsliegend:e Randsteller 303 den Haken 307, so dass der Winkelhebel 314 im Gegen zeigersinne in Fig. 21 gedreht wird. Hierdurch wird der Arm 324 bewegt und der Mikroseha.l- ter <B>109</B> geschlossen, wie bei 581 in Fig. 2c dar gestellt.
Dieser Vorgang erfolgt < kurz vor dem Zeitpunkt, an dem die Schaltung des 111ikro- sehalters 87 durch :den Hebel. 289 an der links liegenden Seite des Rahmens erfolgt- (bei 586).
Durch das Schliessen des Mikroschalters 109 wird, wie an Hand der Fig.2c bereits beschrieben, das Solenoid 1.11 erregt, um die Wagen.rückfühilaste zu dräcl@en und: einen Wagenrückführvorgang einzuleiten (bei 584).
Der Mikroschalter 57 (Fug. 23) ist. auf einer Konsole 327 gelagert, die an der rechten Seitenwand 328 des Schreibmaschinenrahmens befestigt. ist. Der Schaltarm 329 des Mikro- schalters 57 trägt eine Rolle 331, die für ge wöhnlich gegen das eine Ende eines Armes von Winkelhebel 321 anliegt. In dieser Nor mal- oder Ruhestellung wird der Mikroschal ter 57 geschlossen gehalten (Fig.lcc).
Bei der Einleitung der -#Vagenrückführ- bewegung wird der Lenker 319 vorwärts be wegt, so dass der 'Winkelhebel 321 im Zeiger sinne in die in Fig.22 dargestellte Stellung gedreht wird. Diese Bewegung gibt. die Rolle 331 frei und öffnet. den Mikroschalter 57, wie bei 593 in F'ig. 2e, dargestellt. Unmittelbar danach beginnt der Wagen seinen Rücklauf (bei 594).
Der Mikroschalter 57 bleibt wäh rend des gesamten Wagenrücklaufes geöffnet, da der Winkelhebel 321 während dieses ge samten Zeitraumes in der Zeigergrenzstellung N (Fig.22) sich befindet. Nach Beendigung der Verschiebung kehrt der Winkelhebel im Gegenzeigeisinne in die in Fig. 20 dargestellte Stellung zni#üelz und der Mikroschalter 57 wird wieder geschlossen (bei 606).