Zelt mit einem wenigstens annähernd waagrecht verlaufenden First, mindestens einer Apsis und einem seitlichen Eingang Gegenstand der vorliegenden ErfindLmg ist ein Zelt mit einem wenigstens annähernd vvaagrecht verlaufenden First, mindestens einer Apsis an der einen Stirnseite des Zeltes und einem seitlichen Eingang, der von einem an der Firstkante anschliessenden Vor dach überdeckt ist.
Gegenüber bekannten derartigen Zelten unterscheidet sich der Eriindungsgegenata.nd dadurch; dass längs der dem. Eingang zuge kehrten, vom First zum Boden verlaufenden Endkante der Apsis ein aus einem flächen haften Gebilde bestehendes Stoffelement mit einem seiner Ränder befestigt ist, und dass lösbare Verbindungsmittel vorhanden sind, um das Stoffelement wahlweise in hoch geschlagener Stellung mit einem andern sei ner Ränder am Vordach zu befestigen, so da.ss das Stoffelement als Windfang dient,
oder in nach unten hängender Lage mit dem gleichen Rand längs einer vertikalen Firatstütze zu befestigen, so da,ss das Stoffelement als Ab schlusswand für die Apsis dient.
Unter dem Ausdruck Stoffelement wird hier und im folgenden ein flä.chenha,ftes Ge bilde aus irgendwelchen bekannten Materia lien verstanden. In der Regel wird das Stoff element aus einem Gewebe oder dann aus einer gegossenen Bahn, z. B. aus thermoplasti schem Kunststoff, hergestellt sein.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beigefügten Zeich nung veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. l eine schaubildliche Darstellung des Zeltes in einer Ausführung für zwei bis drei Personen, Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt durch das Zelt und Fig. 3 eine Draufsicht auf das Zelt in ge genüber Fig. 1 und 2 verkleinertem Massstab.
Das dargestellte Zelt besteht aus einem Aussenzelt 11 und einem besonderen, voll ständigen Innenzelt 12 und hat somit ein Doppeldach. Das Aussenzelt 11 weist einen wenigstens annähernd gvaagrecht verlaufen den First 13 auf, der durch eine Firststauge 14 getragen ist, welche an ihren beiden Enden auf senkrechten Firststützen 15 abgestützt ist. Von der Firstkante 13 geht, einerseits eine Dachfläche 16 schräg gegen den Boden, und anderseits schliesst ein Vordach 17 an die Firstkante 13 an.
Die beiden freien Ecken des Vordaches 17 sind an senkrechten Stützen 18 gehalten, welche mit Hilfe von Seilen 19 gegen Unifallen gesichert sind. An beiden Stirnseiten des Zeltes ist je eine Apsis 20 vorhanden. In üblicher Weise sind die untern Enden der Seite 19 und .die untern Kanten der Dachfläche 16 und der beiden Apsiden 20 mittels Pflöcken 21 am Boden verankert. Das Vordach 17 hat die gleiche Grösse wie die schräge Dachfläche 16 und kann, ,wenn erwünscht, von den :Stützen 18 gelöst und nach unten geklappt werden. Dann hat das Zelt auf beiden Seiten die gleiche Aus bildung.
Der seitliche Eingang des Zeltes ist auf der Seite des Vordaches 17, welches den Eingang überdeckt, wenn es gemäss der Zeich- ntmg aufgespannt ist. Entlang der dem Ein gang zugekehrten, vom First 13 zum Boden verlaufenden Endkante 22 jeder Apsis 20 ist. die eine Hälfte 23a eines Reissverschlusses vorhanden, dessen andere Hälfte 23b längs des einen Randes des Vordaches 17 verläuft.
Im vorher erwähnten, heruntergeklappten Zustand kann somit das Vordach 17 mit Hilfe .der Reissverschlüsse 23a, 23b auf ein fache Weise mit den beiden Apsiden 20 ver bunden werden.
Die Firstkante 24 des Innenzeltes 12 ist durch lösbare Träger 25 an der Firststange 14 aufgehängt. Das Innenzelt weist eine von der Firstkante 24 ausgehende, schräge Dach fläche 26 und eine ebenfalls von der First kante 24 ausgehende vertikale Wandfläche 27u, 27b auf, welche durch einen senkrechten Mittelschlitz, welcher den Eingang bildet, in zwei Teile geteilt sind.
Diese Wandteile kön nen mittels eines zugeordneten Hakens und einer Öse nach der Seite und nach oben ge schwenkt bei den Firststlitzen 15 aufgehängt werden, wie in Fig.. 4 für den Wandteil 27a gezeigt ist. Ferner besitzt das Innenzelt zwei Stirnwandungen 28 und einen Boden 29.
An der bereits erwähnten Endkante 22 jeder Apsis 20 ist ein Stoffelement 30 be festigt, das die Form eines wenigstens an nähernd rechtwinkligen Dreieckes hat, dessen ängste Seite mit der Kante 22, z. B. durch eine Naht, in Verbindung steht. In der linken Hälfte von Fig.1 ist gezeigt, dass dieses Stoff element 30 in senkrecht nach unten hängen der Lage eine Abschlusswand der benachbar ten Apsis 20 bildet, indem das Stoffelement dann mit seinem Rand 31 praktisch bis zum Boden und mit seinem andern Rand 32 bis zur Wandfläche 27a, 27b des Innenzeltes reicht.
Das Stoffelement 30 kann aber auch hochgeklappt werden, wie es in der rechten Hälfte von Fig. 1 und in Fig. 2 dargestellt ist. Mit. Hilfe von lösbaren Verbindungsmit teln 33 und 34 kann der Rand 32 des Stoff elementes 30 am Vordach 17 befestigt werden. Diese Verbindungsmittel können im einfach sten Falle aus Haken und zugehörigen Ösen bestehen. Längs der Kante 32 des Stoffele mentes können mehrere solcher Verbindungs mittel vorhanden sein.
Die gleichen Verbin- dmigsmittel werden auch dazu benutzt-, die Kante 32 des Stoffelementes 30 mit der Wand 27a, 27b entlang den Firststützen 15 zu ver binden, wenn das Stoffelement nach unten geklappt ist. In nach oben geklapptem und mit dem Vordach 17 verbundenen Zustand dienen die Stoffelemente als Windfang oder gegebenenfalls auch als Sonnenschutz und Regenschutz.
Es ist, zu beachten, dass die Stoffelemente 30 den Gebrauch der Reissverschlusshälften 23a nicht. beeinträchtigen, wenn die Stoff elemente nach unten hängen.
Bei einer.nicht dargestellten Ausführungs variante bilden die Mittel zum lösbaren Be festigen der Kante 32 der Stoffelemente 30 am Vordach 17 oder an der Wandung 27a, 27b Reissverschlüsse. Zu diesem Zwecke kann entlang der Kante 32 die eine Hälfte eines Reissverschlusses verlaufen, welche mit der Reissverschlusshälfte 23b des Vordaches 17 in Eingriff gebracht werden kann. Parallel zu den Firststützen 15 sind dann an den Wand teilen 27a und 27b mit.
Vorteil ebenfalls Reiss verschlusshälften angeordnet, die mit der jenigen an der Kante 32 der Stoffelemente 30 in Eingriff gebracht. werden können.
Das Zelt kann gegebenenfalls auch nur eine einzige Apsis an der einen Stirnwand aufweisen, in welchem Falle selbstverständ lich nur ein einziges Stoffelement. 30 vor handen ist. Eine oder beide der Apsiden 20 können auch vom übrigen Zelt abnehmbar sein, damit der Mittelteil des Zeltes nach Be darf durch Einsatz weiterer Elemente 12, 16 und 1.7 und Verlängerung der Firststange 14 vergrössert werden kann.