CH318668A - Zelt mit einem wenigstens annähernd waagrecht verlaufenden First, mindestens einer Apsis und einem seitlichen Eingang - Google Patents

Zelt mit einem wenigstens annähernd waagrecht verlaufenden First, mindestens einer Apsis und einem seitlichen Eingang

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CH318668A
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apse
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Marti Walter
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Marti Walter
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00—Tents or canopies, in general

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


  Zelt mit einem     wenigstens    annähernd waagrecht verlaufenden First, mindestens einer Apsis       und    einem seitlichen Eingang         Gegenstand    der vorliegenden     ErfindLmg     ist ein Zelt mit einem     wenigstens        annähernd          vvaagrecht    verlaufenden First,     mindestens     einer Apsis an der einen Stirnseite des  Zeltes und einem seitlichen Eingang, der von  einem an der     Firstkante        anschliessenden    Vor  dach überdeckt ist.  



  Gegenüber     bekannten        derartigen    Zelten  unterscheidet sich der     Eriindungsgegenata.nd     dadurch; dass längs der dem. Eingang zuge  kehrten, vom First zum Boden verlaufenden  Endkante der Apsis ein aus     einem    flächen  haften Gebilde     bestehendes    Stoffelement mit  einem seiner     Ränder    befestigt ist, und dass  lösbare Verbindungsmittel vorhanden sind,  um das Stoffelement wahlweise in hoch  geschlagener Stellung mit einem andern sei  ner Ränder am Vordach zu befestigen, so     da.ss     das Stoffelement     als    Windfang dient,

   oder in  nach unten hängender Lage mit dem gleichen  Rand längs einer vertikalen     Firatstütze    zu  befestigen, so     da,ss    das     Stoffelement    als Ab  schlusswand für die Apsis dient.  



  Unter dem     Ausdruck    Stoffelement wird  hier und im folgenden ein     flä.chenha,ftes    Ge  bilde aus irgendwelchen     bekannten    Materia  lien verstanden. In der Regel wird     das    Stoff  element aus einem Gewebe oder dann aus  einer gegossenen Bahn, z. B. aus thermoplasti  schem Kunststoff, hergestellt sein.

      Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist in der beigefügten Zeich  nung veranschaulicht, und     zwar    zeigt:       Fig.    l eine     schaubildliche    Darstellung     des     Zeltes in einer     Ausführung    für zwei bis drei  Personen,       Fig.    2 einen     senkrechten        Querschnitt     durch das Zelt     und          Fig.    3 eine Draufsicht auf     das    Zelt in ge  genüber     Fig.    1 und 2 verkleinertem Massstab.

    Das dargestellte Zelt besteht aus einem  Aussenzelt 11 und     einem    besonderen, voll  ständigen Innenzelt 12 und hat somit ein  Doppeldach. Das Aussenzelt 11     weist    einen  wenigstens annähernd     gvaagrecht    verlaufen  den First 13 auf, der durch eine     Firststauge     14 getragen ist, welche an ihren beiden Enden  auf senkrechten     Firststützen    15 abgestützt  ist. Von der     Firstkante    13 geht, einerseits  eine Dachfläche 16 schräg gegen den Boden,  und anderseits schliesst ein Vordach 17 an  die     Firstkante    13 an.

   Die beiden freien  Ecken des Vordaches 17 sind an     senkrechten     Stützen 18 gehalten, welche mit Hilfe von  Seilen 19 gegen Unifallen     gesichert    sind. An  beiden Stirnseiten des Zeltes ist je eine  Apsis 20 vorhanden. In üblicher Weise sind  die     untern    Enden der Seite 19 und .die     untern     Kanten der Dachfläche 16 und     der    beiden  Apsiden 20 mittels Pflöcken 21 am Boden  verankert.      Das Vordach 17 hat die gleiche Grösse  wie die schräge Dachfläche 16 und kann,       ,wenn        erwünscht,    von den :Stützen 18 gelöst  und nach unten geklappt werden. Dann hat  das Zelt auf beiden Seiten die gleiche Aus  bildung.

   Der seitliche Eingang des Zeltes ist  auf der Seite des Vordaches 17, welches den       Eingang    überdeckt, wenn es gemäss der     Zeich-          ntmg        aufgespannt    ist. Entlang der dem Ein  gang     zugekehrten,    vom First 13 zum Boden  verlaufenden Endkante 22 jeder Apsis 20 ist.  die eine Hälfte     23a    eines Reissverschlusses  vorhanden, dessen     andere    Hälfte 23b längs  des einen Randes des Vordaches 17 verläuft.

    Im vorher     erwähnten,    heruntergeklappten  Zustand kann somit das Vordach 17 mit  Hilfe .der Reissverschlüsse     23a,    23b auf ein  fache Weise mit den beiden Apsiden 20 ver  bunden werden.  



  Die     Firstkante    24 des     Innenzeltes    12 ist  durch lösbare Träger 25 an der     Firststange     14 aufgehängt. Das Innenzelt weist eine von  der     Firstkante    24 ausgehende, schräge Dach  fläche 26 und     eine    ebenfalls von der First  kante 24 ausgehende vertikale Wandfläche       27u,    27b auf, welche durch einen senkrechten       Mittelschlitz,    welcher den Eingang bildet, in  zwei Teile geteilt sind.

   Diese Wandteile kön  nen mittels eines     zugeordneten        Hakens    und  einer Öse nach der Seite und nach oben ge  schwenkt bei den     Firststlitzen    15 aufgehängt  werden, wie in     Fig..    4 für den Wandteil     27a     gezeigt ist. Ferner besitzt das Innenzelt zwei  Stirnwandungen 28 und einen Boden 29.  



  An der bereits erwähnten Endkante 22  jeder Apsis 20 ist ein Stoffelement 30 be  festigt, das die Form eines wenigstens an  nähernd     rechtwinkligen    Dreieckes hat, dessen       ängste    Seite mit der Kante 22, z. B. durch  eine Naht, in     Verbindung    steht. In der linken       Hälfte    von     Fig.1    ist gezeigt, dass dieses Stoff  element 30 in senkrecht nach unten hängen  der Lage eine     Abschlusswand    der benachbar  ten Apsis 20 bildet, indem das     Stoffelement     dann mit seinem Rand 31 praktisch bis zum  Boden und mit seinem andern Rand 32 bis  zur Wandfläche     27a,    27b des Innenzeltes  reicht.

   Das Stoffelement 30 kann aber auch    hochgeklappt werden, wie     es    in der rechten  Hälfte von     Fig.    1 und in     Fig.    2     dargestellt     ist. Mit. Hilfe von lösbaren Verbindungsmit  teln 33 und 34 kann der Rand 32 des Stoff  elementes 30 am Vordach 17 befestigt werden.  Diese Verbindungsmittel können im einfach  sten Falle aus Haken und zugehörigen Ösen  bestehen. Längs der Kante 32 des Stoffele  mentes können mehrere solcher Verbindungs  mittel vorhanden sein.

   Die gleichen     Verbin-          dmigsmittel    werden auch dazu benutzt-, die  Kante 32 des Stoffelementes 30 mit der Wand  27a, 27b entlang den     Firststützen    15 zu ver  binden, wenn das Stoffelement nach unten  geklappt ist. In nach oben geklapptem     und     mit dem Vordach 17 verbundenen     Zustand     dienen die Stoffelemente als Windfang oder  gegebenenfalls auch als Sonnenschutz und  Regenschutz.  



  Es ist, zu beachten, dass die Stoffelemente  30 den Gebrauch der     Reissverschlusshälften          23a    nicht. beeinträchtigen, wenn die Stoff  elemente nach unten hängen.  



  Bei     einer.nicht    dargestellten Ausführungs  variante bilden die Mittel zum lösbaren Be  festigen der Kante 32 der Stoffelemente 30  am Vordach 17 oder an der Wandung     27a,     27b     Reissverschlüsse.    Zu diesem Zwecke kann  entlang der Kante 32 die eine Hälfte eines  Reissverschlusses verlaufen, welche mit der       Reissverschlusshälfte        23b    des Vordaches 17 in  Eingriff gebracht werden kann. Parallel zu  den     Firststützen    15 sind dann an den Wand  teilen     27a        und    27b mit.

   Vorteil ebenfalls Reiss  verschlusshälften angeordnet, die mit der  jenigen an der Kante 32 der Stoffelemente  30 in Eingriff gebracht. werden können.  



  Das Zelt kann gegebenenfalls auch nur  eine einzige     Apsis    an der einen Stirnwand  aufweisen, in welchem Falle selbstverständ  lich nur ein einziges Stoffelement. 30 vor  handen ist. Eine oder beide der Apsiden 20  können auch vom übrigen Zelt abnehmbar  sein, damit der Mittelteil des Zeltes nach Be  darf     durch    Einsatz weiterer Elemente 12, 16  und 1.7 und Verlängerung der     Firststange    14  vergrössert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zelt mit einem wenigstens annähernd waagrecht verlaufenden First, mindestens einer Apsis an der einen Stirnseite des Zeltes und einem seitlichen Eingang, der von einem an der Firstkante anschliessenden Vordach überdeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass längs der dein Eingang zugekehrten, vom First zum Boden verlaufenden Endkante der Apsis ein aus einem flächenhaften Gebilde bestehendes @ Stoffelement mit einem seiner Ränder befestigt ist und dass lösbare Verbin dungsmittel vorhanden sind,
    wn das Stoff element wahlweise in hochgeschlagener Stel lung mit einem andern seiner Ränder am Vordach zu befestigen, so dass das Stoffele ment als Windfang dient, oder in nach unten hängender Lage mit dein gleichen Rand längs einer vertikalen Firststütze zu befestigen, so dass das Stoffelement als Abschlusswand für die Apsis dient. UNTERANSPRÜCHE 1. Zelt nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stoffelement die Ge stalt eines Dreieckes hat, dessen längste Seite an der Apsis befestigt ist. 2.
    Zelt nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsmittel durch Haken einerseits und Ösen anderseits gebildet sind. 3. Zelt nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Verbindungsmittel einen Reissverschluss bilden. 4.
    Zelt nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, bei welchem an der genannten Endkante der Apsis eine Hälfte eines Reiss verschlusses vorhanden ist, dessen andere Hälfte längs des einen Randes des Vordaches verlädt, so dass dieses in heruntergeklapptem Zustande mit der Apsis verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Rand des Stoffelementes ebenfalls eine Hälfte eines Reissverschlusses vorhanden ist, welche mit derjenigen am Vordach in Ein griff gebracht werden kann. 5..
    Zelt nach Patentanspruch, mit- einem Doppeldach und einem besonderen, vollstEn- digenInnenzelt, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenzelt eine von seiner Firstkante aus gehende, schräga Dachfläche und eine eben falls von der Firstkante ausgehende vertikale Wandfläche aufweist, an welcher die Ein- gangsöffnung vorhanden ist und die an ihren vertikalen Aussenkanten Verbindungsmittel für das Stoffelement besitzt.
CH318668D 1954-01-23 1954-01-23 Zelt mit einem wenigstens annähernd waagrecht verlaufenden First, mindestens einer Apsis und einem seitlichen Eingang CH318668A (de)

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