CH318737A - Einrichtung zur Heizung oder Kühlung von Räumen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Einrichtung zur Heizung oder Kühlung von Räumen und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
<B>Einrichtung zur Heizung oder Kühlung von Räumen und Verfahren zu ihrer Herstellung</B> Die Erfindung befasst sich mit Strah lungseinrichtungen zur Raumbeheizung oder -kühlung, die eine strahlende Wand ztun Bei spiel unterhalb der eigentlichen Raumdecke aufweisen und welche Einrichtungen heizende oder kühlende metallische Plattenelemente aufweisen, die in wärmeübertragendem Kon takt mit. der genannten Strahlungswand stehen. Die Erfindung bezweckt in erster Linie, die Konstruktion solcher heizender oder küh lender Systeme wesentlich zu vereinfachen und ihren Wirkungsgrad zu verbessern.
Ein anderer Erfindungszweck ist es, ein fache und billige Mittel anzugeben, welche die heizenden oder kühlenden Elemente tragen und gleichzeitig einen wirksamen und verläss lichen Kontaktdruck zwischen diesen Elemen ten und der Strahlungswand gewährleisten, um so einen verbesserten Wärmeübergang zu gewährleisten.
Das Merkmal der Erfindung ist darin ge legen, dass die genannten Elemente von ela stischen Gliedern getragen werden, welche trachten, Teile dieser Elemente in eine Fläche zu drängen, die innseits jener Fläche ge legen ist, in welcher sie liegen, wodurch ge währleistet wird, dass die genannten Elemente gegen die ihnen zugekehrte Oberfläche der Strahlungswand nachgiebig angedrückt wer den.
Die Erfindung wird in der nachfolgen- den Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielsweise erläutert. In diesen zeigen: Fig.1 und 2 Querschnitte durch eine Dek- kenkonstruktion, aus denen man die gegen seitige Lage der Heiziuzgs- oder Kühlungsele mente und der Bauwerksdecke vor und nach der Montage der eine Unterdecke ergebenden Strahlungswand erkennen kann.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht und Fig. 4 ein Grundriss eines elastischen Trag gliedes. . Fig.5 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Deckenkonstruktion, welche eine strah lende Unterdecke besitzt, die aus vorgefertig ten Plattenelementen besteht.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch das in Fig. 5 dargestellte vorgefertigte Plattenelement, je doch in vergrössertem Massstab.
Fig. 7 zeigt eine der Fig. 5 ähnliche Aus führung mit andern Heizelementen.
Fig.8 ist die Schnittansicht eines Heiz- elementes, das aus einem Paar von auf einem Rohr mittels einer Klemmeinrichtung be festigten Metallplatten besteht.
Fig. 9 zeigt im Grundriss den Zusammen bau zusammengehöriger Metallplatten und rohrförmiger Heizelemente, die mittels elasti scher Tragglieder miteinander verbunden sind. In den Zeichnungen sind mit 1 die Heiz oder Kühlrohre bezeichnet, die aus üblichem Material, beispielsweise Eisen oder Kupfer, bestehen und die mittels eines in ihnen um laufenden Beiz- oder Kühlmittels erhitzt bzw. gekühlt werden. Mit 2 ist die Bauwerksdecke, das heisst die eigentliche Raumdecke, darge stellt, die eine Mehrzahl von in geeigneten Abständen angeordneten Traggliedern, wie Balken, Träger oder Sehalungsleisten 3, trägt, in deren Seitenflächen längslaufende Nuten 3a vorgesehen sind.
Die Rohre 1 sind unter halb der Bauwerksdecke 2 mittels elastischer Tragglieder, welche Metallblattfedern 4 (Fug. 3 und 4) darstellen, aufgehängt. Diese besitzen einen aufgebogenen Mittelteil 4b, der es er möglicht, das Rohr 1 zu umfassen und fest zuhalten, während die Endteile 4a dieser Fe derglieder in die Nuten 3a ragen, die an den Seiten der Balken bzw. Schalungsleisten 3 vorgesehen sind.
Mit 5 und 6 ist ein Paar von wärmeüber tragenden, aus Blech bestehenden Plattenele menten dargestellt, die beispielsweise aus Alu- miniumwalzmaterial bestehen mögen und Rand flanschen 5a <I>bzw.</I> 6a an einander zugekehrten Enden tragen, so dass sie eine Klemmvorrich tung ergeben, welche nachgiebig in festen Kontakt mit dem Rohr 1 gebracht werden kann. Sie können an den Rohren mittels Nie ten 13 (Fug. 8) oder auf jede. andere geeignete Weise, so auch djirch Schweissung, zusammen gehalten werden.
Ferner können die Platten elemente an ihren den Randflanschen abge kehrten Enden 5' und 6' mit Durchbrechun- gen oder Fortsätzen versehen sein, welche Durchbrechungen bzw. zungen- oder haken förmigen Fortsätze mit einer Sehieht von Putzmaterial, beispielsweise Gips, die auf die obere Fläche der Strahlungswand oder Unter decke 7 :aufgebracht wird, vereinigt oder in diese eingebettet werden.
Zweck der Durchbrechimgen oder Fort sätze ist es, eine feste Verbindung der Metall platten 5 und 6 mit jenen- Bereichen der Strahlungswand oder Unterdecke, welche den iüissern Plattenenden zugeordnet sind, das heisst. in welchen der Wärmeaustausch ein Minimum ist,. zu ermöglichen, anderseits aber den Platten ihre freie Wärmedehnung hin sichtlich der Unterdecke in den Bereichen zu lassen, die den Randflanschen 5a und 6a zu geordnet sind und wo der Wärmeaustausch ein Maximum erreicht.
. Die Strahlungswand oder Unterdecke 7 kann auf verschiedene Weise aufgebaut wer den, beispielsweise unter Anwendung von ge welltem oder geriffeltem oder auch gelochtem Blech oder von Metall- oder Drahtnetz 7a, welches an die Träger 3 angenagelt oder auf andere Weise an diesen befestigt ist und an schliessend mit einer Lage aus Gips oder Mör tel bedeckt wird. Die gewellten oder geriffel ten Blechtafeln oder Drahtgewebe 7a bilden eine Unterlage für die Putzauftragung, die zwischen dünne Maschen oder Höhlungen ein dringt und so die verbundene Strahlungswand oder Unterdecke 7 ergibt, in welcher die kom binierte Bewehrung und Befestigung 7a ein gebettet ist.
Nach einem andern Ausführungs beispiel, das in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, kann die Unterdecke aus vorgefertigten Putzplatten 8 bestehen, die auch schallschluk- kend wirkende Durchbrechungen 9 besitzen können. In ähnlicher Weise können auch die Metallplatten 5 und 6 Durchbrechungen 10 be sitzen, die mit den Durchbrechungen 9 der Platte 8 fluchten. Über den Metallplatten kann hierbei noch eine Schicht schallschluk- kenden Materials liegen.
Fig: 7 zeigt eine abgeänderte Ausfüh rungsform, gemäss welcher die Platten 5 und 6 aus einem einzigen Stück bestehen, das in seinem Mittelteil einen Aach aufwärts gebo genen Teil besitzt, um so eine zur Aufnahme des Rohres 1 bestimmte Ausnehmung zu bil den.
Wie in Fig. 5 dargestellt, können zwischen dem Rohr 1 und der obern Oberfläche der Platten 5, 6 zusätzliche elastische Glieder 12, etwa federnde Klammern oder dergleichen, vorgesehen sein, um einen zusätzlichen Kon taktdruck zwischen den Metallplatten und den die Unterdecke ergebenden Platten 8, die an den Trägern 3 mit Schrauben 11 befestigt sind, zu gewährleisten.
Beim Aufbau eines eben beschriebenen Heizungs- oder Kühlungssystems ist es vor teilhaft, wie folgt vorzugehen: Zuerst werden die Träger 3 an der Bau werksdecke 2 befestigt, wobei darauf zu ach ten ist, dass ihre Unterseiten in einer Horizon talebene liegen. Anschliessend werden die Rohre 1 mittels der mit ihnen in Eingriff stehenden Federglieder 4 an den Trägern 3 aufgehängt, indem die Glieder 4 in die Nuten 3a eingehängt werden, wie dies aus Fig. 1 er sichtlich ist. Sodann werden die Metallplat ten 5 und 6 an den Rohren 1 mittels der durch Randflanschen gebildeten Klemmvor richtung befestigt.
Form und Elastizitäts- eigenschaften der Federglieder 4 sind so ge wählt, dass nach Befestigung der Tafelele mente 5 und 6 an den Rohren, wie dies im rechten Teil der Fig. 1 dargestellt ist, die Federglieder 4 .den kombinierten Kühl- oder Heizteil, bestehend aus den Rohren 1 und den Platten 5 und 6, nach abwärts drücken, so dass die ebenen Teile dieser Platten in einer Ebene liegen, die unterhalb der Ebene liegt, in der sie bei fertigmontierter Einrichtung liegen.
Der nächste Schritt besteht darin, das Drahtgeflecht oder die gewellten oder gerif felten Metalltafeln 7a bzw. die Platten 8 ent gegen der Federwirkung der Federglieder 4 nach aufwärts gegen die Gebäudedecke 2 zu drücken, um so die Heizelemente 5, 6 gegen die Oberfläche des Drahtgeflechtes oder der Teile 7a oder 8 zu pressen. Schliesslich werden die gewellten Bleche 7a oder die Tafeln 8 an den Unterseiten der Träger 3 befestigt, wie dies aus den Fig.2, 5 und 7 ersichtlich ist, worauf die Drahtnetz- oder Welltafeln an schliessend mit einem äussern Putzauftrag ver sehen werden.
Dadurch bleiben die Federglie der 4 in ihrer Spannlage, so dass sie dauernd einen Kontaktdruck auf die Metallplatten 5 und 6 ausüben.
Eine Abänderung dieser Vorgangsweise kann darin bestehen, dass man zuerst die Plat ten 5, 6 an den Rohren 1 befestigt und an schliessend die die Platten tragenden Rohre mittels der Federglieder 4 an den Trägern 3 aufhängt.
In den dargestellten Beispielen ist ange nommen worden, dass die Strahlungswand eine Unterdecke bildet, die unterhalb einer eigent lichen Raumdecke 2 aufgehängt ist. Es ver steht sich indes, dass die Erfindung ebenso auf den Aufbau von lotrechten Strahlungs wänden, die im Abstand vor einer seitlichen Raumwand angeordnet sind, anwendbar ist, in welchem Fall die Fig.1, 2, 5 und 7 Hori zontalquerschnitte durch solche Ausführungs formen darstellen würden. -Im übrigen könn ten die Metallplatten statt indirekt über die Rohre 7 direkt an Federgliedern aufgehängt sein. .
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Einrichtung zur Heizung oder Kühlung von Räumen, mit einer Strahlungswand,. die innseits einer Raumwand angeordnet ist, und mit Heiz- oder Kühlelementen in Form von Metallplatten, die mit der Strahlungs wand in wärmeübertragendem Kontakt ste hen, dadurch gekennzeichnet, dass die genann ten Elemente von elastischen Gliedern getra gen werden, welche trachten, Teile dieser Ele mente in eine Fläche zu drängen, die inn- seits jener Fläche gelegen ist, in der sie lie gen, wodurch gewährleistet wird,dass die genannten Elemente gegen die ihnen zuge kehrte Oberfläche der Strahlungswand nach giebig angedrückt werden. II. Verfahren zum Herstellen einer Raum- heizungs- oder Kühleinrichtung nach Patent- ansprucb I, dadurch gekennzeichnet, dass zu erst die Heizungs- oder Kühlelemente mittels elastischer Aufhängeglieder innseits einer Raumwand so befestigt werden, dass Teile die ser Elemente in einer Ebene liegen, die inn- seits jener Ebene gelegen ist, in der sie bei endgültig montierter Strahlungswand liegen, worauf.die Strahlungswand gegen die Raum wand entgegen der Federwirkung der elasti schen Aufhängemittel gedrückt wird, so dass sich die Heiz- oder Kühlelemente fest gegen die ihnen zugekehrte Fläche der Strahlungs wand anlegen, worauf schliesslich die, Strah lungswand an der Raiunwand fixiert wird. UNTERANSPRÜCHE 1.. Einrichtung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die elastischen Tragglieder von Metallfedern gebildet werden, die einen Teil zur Umfassung eines rohrför- migen Heiz- oder Kühlelementes besitzen. 2.Einrichtung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass langgestreckte Tragglieder, beispielsweise Metall- oder Holzträger öder Abstandhalter, vorgesehen sind, welche fortlaufende Nuten aufweisen oder ausbilden, in welche die Enden der genannten Metallfedern eingreifen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Plattenelemente an rohr- förmigen Heiz- oder Kühlelementen mittels einer die rohrförmigen Elemente unten und seitlich umfassenden, aber ihre Oberseiten freilassenden . Klemmvorrichtung befestigt sind, die mit den rohrförmigen Heiz- bzw.Kühlelementen in nachgiebigen, festen Kon takt gedrfickt werden kann. 4. Einrichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass je zwei metallische Platten zu sammengehören, von denen jede einen Rand flansch aufweist, der eine Hälfte der das rohrförmige Heiz- bzw. Kühlelement umfas senden Klemmeinrichtung bildet, wobei die beiden Flanschen durch Verbindungsmittel, wie Klammern oder Nieten, oder durch Schweissung zusammengehalten und dadurch am Rohr gehalten werden. 5.Einrichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die metallischen Plattenele mente an ihren der Klemmvorrichtung ab gekehrten Enden Ausnehmungen aufweisen, zwischen welchen Teile verbleiben, die in ein Auftragsmaterial, wie beispielsweise Gips, das auf die Oberfläche der Strahlungswand auf getragen ist, eingebettet sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Strahlungswand zur Gänze oder zum Teil aus vorgefertigten Platten be steht. 7.Einrichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet; dass die Strahlungswand wenigstens teilweise dadurch sehallschluckend gemacht ist, dass sie mit Löchern oder Ausnehmungen versehen ist. B. Einrichtung nach Patentansprueh I und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die metallischen Plattenele mente ebenfalls mit schalldämpfenden Lö chern oder Ausnehmungen versehen sind, die mit den Löchern oder Ausnehmungen der vor gefertigten Platten fluchten.
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