CH318912A - Elektrische Abbrenn-Schweissmaschine zum Schweissen von Schienen - Google Patents

Elektrische Abbrenn-Schweissmaschine zum Schweissen von Schienen

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Publication number
CH318912A
CH318912A CH318912DA CH318912A CH 318912 A CH318912 A CH 318912A CH 318912D A CH318912D A CH 318912DA CH 318912 A CH318912 A CH 318912A
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CH
Switzerland
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rail
welding
jaw
clamping
stop
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Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Schlatter Hans
Wegmann Emil
Original Assignee
Schlatter Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding
    • B23K11/046Apparatus therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Elektrische Abbrenn-Schweissmaschine zum Schweissen von Schienen    Die Erfindung betrifft eine Verbesserung  für Abbrenn-Schweissmaschinen zum Schwei  ssen von Schienen, insbesondere von Eisenbahn  schienen.  



  Die Abbrenn-Schweissung stellt bekannt  lieh eine Sonderform der Widerstandsschwei  ssung dar, bei der die beiden Werkstückenden  zunächst dadurch abgebrannt und vorgewärmt  werden, dass man sie wiederholt miteinander  in Kontakt bringt und wieder auseinander  zieht, bevor man sie nach einem letzten ge  steigerten Abbrennvorgang zusammenstaucht  und zur Verschweissung bringt.  



  Zur Durchführung dieses Schweissver  fahrens dienen Spezialmaschinen, bei denen  das eine Werkstück in einen Schlitten einge  spannt wird, der sich während des Schweiss  prozesses gegen das auf den Sockel der Ma  schine aufgespannte andere Werkstück ver  schieben lässt.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Schie  nen-Schweissmaschine der erwähnten Art,  welche dadurch gekennzeichnet ist, dass für  jedes der beiden miteinander zu verschweissen  den Schienenstücke zwei Spannbackenpaare  vorgesehen sind, deren Spannrichtungen senk  recht zueinander stehen, wobei in jedem von  diesen     Backenpaaren    die eine Spannbacke als  verstellbarer Anschlag und die andere Spann  backe als Druckbacke ausgebildet ist; vor  zugsweise werden dabei die für jedes der bei  den Werkstücke vorgesehenen beiden Spann  backenpaare mit getrennt steuerbaren An-    trieben ausgerüstet, damit man sie in geeig  neter Reihenfolge nacheinander     spannen    kann.  



  Die     gezeichneten.    Massnahmen     ermöglichen     eine so genaue Justierung der miteinander zu  verschweissenden Werkstücke, dass selbst bei  abgenutzten Eisenbahnschienen in den vom  Radkranz berührten Laufflächen ein ebener,  stossfreier Übergang entsteht     und    auch die  Abgratung wesentlich erleichtert wird. Letz  tere kann z. B. dadurch erfolgen, dass man die  noch glühende Schweisszone beim Ausfahren  durch eine entsprechend geformte Abgrat  matrize hindurchzieht; die Schweisszone be  darf dann nur noch geringer Nachbearbei  tung durch Schleifen.  



  Von den genannten     Spannbackenpaaren     kann dasjenige Backenpaar, welches der  Schweissstelle am nächsten liegt, gleichzeitig  als Stromzuführung benutzt werden; zweck  mässiger ist es jedoch, für jedes der beiden       Werkstücke    dicht vor der Schweisszone noch  ein drittes, ausschliesslich zur Stromzufüh  rung dienendes Spannfutter vorzusehen, des  sen Backen sich von beiden Seiten mit glei  chem Druck an das Werkstück anlegen.  Schliesst man diese     Einspannung    als letzte, so  vermag sie die von den justierten Spann  backenpaaren gehaltenen Werkstücke nicht  mehr aus ihrer vorbestimmten Lage zu ver  rücken.  



  Zur weiteren     Unterstützung    des     Justier-          vorganges    kann man an den Einläufen der  beiden     Schienenstücke    - insbesondere für das      am Sockelteil der Maschine eingespannte  Schienenstück - noch eine Führungsrolle mit  Anschlagbunden vorsehen, welche gemeinsam  mit den auf der gleichen Seite der Schweiss  stelle liegenden Spannbackenpaaren die  Schienenrichtung um so genauer definiert,  je grösser man ihre Entfernung von den  Einspannungen wählt.  



  Die als Anschlag ausgebildete Spannbacke  der einzelnen Spannbackenpaare kann durch  einen verstellbaren Anschlag abgestützt wer  den; um jedoch für das Einführen der     Werk-          Verstellung    der betreffenden An  schläge überflüssig zu machen,     rüstet    man  diese Spannbacke zweckmässig mit einem Kol  benantrieb aus, bei dem der Weg des An  triebskolbens durch einen Anschlag begrenzt  ist, gegen den sich das System unter einem  Druck legt, welcher den Gegendruck der zu  geordneten Druckbacke übersteigt. Sobald  man diese Antriebsvorrichtung einschaltet,  rückt die betreffende Spannbacke dann bis in  die Anschlagstellung vor und bleibt in dieser  vorher     einregulierten    Stellung unverrückbar  stehen.  



  Die Erfindung sei im folgenden an Hand  des gezeichneten Ausführungsbeispiels näher  erläutert. Von den Zeichnungen zeigt:  Fig.1 die teilweise angeschnittene Seiten  ansicht und  Fig.2 die Draufsicht einer erfindungs  gemässen Maschine sowie  Fig. 3 den schematischen Schnitt des Kol  benantriebes für das Spannbackenpaar 4, 5  und  Fig. 4 den entsprechenden Schnitt, des  Kolbenantriebes für das Spannfutter 13, 14  sowie  Fig. 5 den Schnitt der Entgratungsmatrize  17 und  Fig.6 den Querschnitt einer Eisenbahn  schiene und eines darauf abrollenden Rades.  Gemäss Fig.1 und 2 besteht die Maschine  aus einem massiven Sockel 1, welcher den in       Richtung    des Pfeils P beweglichen Schlitten 2  trägt.

   Das linke Schienenstück A wird zwi  schen den Anschlagbunden     3a.    und     3b    der       Führungsrolle    3 von links in die Maschine    eingeführt und     zwischen    die Backenpaare 4, 5  und 6, 7 eingespannt, deren Bewegungsmecha  nismus fest mit dem Sockel 1 verbunden ist.  Das rechte Schienenstück B wird von rechts  eingeführt und zwischen die Backenpare 8, 9  und 10, 11     eingespannt,    deren Bewegungs  mechanismus vom Schlitten 2 getragen wird.

    Zum Antrieb des Schlittens     \?    dient ein Hebel  12, welcher durch einen (nicht gezeichneten)  Kolben bewegt wird und der den Schlitten 2  mit dem Schienenstück B während des  Schweissprozesses im oben beschriebenen       Rhythmus    relativ zum festgehaltenen Schie  nenstück A bewegt.  



  Ausser den erwähnten Einspannvorrich  tungen ist für jedes Schienenstück noch je  ein als Stromzuführung dienendes Spann  futter vorgesehen, dessen Backen 13, 14 bzw.  15, 16 sich von beiden Seiten her mit gleichem       Druck    gegen die Flanken der Schienenstücke  A, B legen.. Weiterhin ist. links zwischen der  Führungsrolle 3 und dem Backenpaar 4, 5  noch eine Entgratungsvorrichtung in Gestalt  einer Matrize 17 vorgesehen, deren Schnitt       Fig.5        zeigt.    Diese Matrize kann auch näher  an die Schweissstelle verlegt werden, bei  spielsweise zwischen die Einspannungen 4, 5       und    13114.  



       Fig.    3 zeigt den Kolbenantrieb des Spann  backenpaares 4, 5; der Kolbenantrieb der       Spannbackenpaare    6, 7 sowie 8, 9 und 10, 11  ist in völlig gleicher Weise ausgeführt, wobei  die mit geraden Bezugsziffern bezeichneten       Spannbacken    nach Art der Spannbacke 4 als  Anschlag wirken, während die mit ungeraden  Bezugsziffern bezeichneten Spannbacken nach  Art der Spannbacke 5 als     Druckbacke    wirken;  sämtliche Kolben können hydraulisch oder  pneumatisch     betätigt    werden und werden vor  zugsweise durch ein gemeinsames Druck  medium angetrieben.  



  Die     Spannbacke    4 bewegt sich in dem  schematisch angedeuteten     Führungssehlit.zund     steht     unter    dem Druck des Kolbens 20, der im  Zylinder 21 gleitet     Lind    dessen Bewegung  durch einen festen Anschlagring 22 begrenzt  ist.

   Der Druck des Kolbens 20 wird hierbei  auf die Spannbacke 4 über eine geteilte Schub-           Stange    übertragen, deren Teile     23a    und     23v     durch eine Büchse 24 miteinander verschraubt  sind; diese Büchse 24 ist fest mit der Spindel       23c    verbunden, welche mittels des Handrades  25 gedreht werden kann und hierbei im Kol  ben 20 und im Deckel des Zylinders 21 durch  Ringdichtungen 26 geführt ist.  



  Die Druckbacke 5 ist ebenfalls in einem  schematisch angedeuteten Schlitz geführt und  steht über eine einfache Schubstange 27 in  Verbindung mit dem Kolben 28, der im Zy  linder 29 gleitet. Der Durchmesser des Kol  bens 28 ist jedoch um mindestens 10% kleiner  bemessen als der Durchmesser des Kolbens 20,  so dass die Backe 5 durch den über die Schiene  A auf die Backe 4 ausgeübten Druck das ge  genüberliegende System 4, 24, 20 niemals vom  Anschlag 22 abheben kann, wenn in den Zy  lindern 21 und 29 der gleiche Druck herrscht.  



  Der in Fig.4 dargestellte Kolbenantrieb  der Kontaktbacken 13, 14 besteht aus den bei  den Kolben 30, 31, welche gleiche Grösse be  sitzen und in den Zylindern 32, 33 gleiten.  Diese Zylinder sind über die Leitung 34 mit  einander verbunden, so dass in ihnen stets der  gleiche Druck herrscht. Die beiden Backen 13,       1.1    üben also von beiden Seiten den gleichen  Druck auf die Schiene A aus und können  letztere daher aus einer einmal festgelegten  Stellung nicht wieder herausdrücken.  



  Die in Fig. 5 dargestellte     Entgratungsvor-          richtung    besteht aus einer Matrize 35, in die  oben und unten die Profilhobel 36, 37 ein  gesetzt sind. Zieht man die glühende Schweiss  stelle S der Schiene A-B in Richtung des  Pfeils P durch diese Düse hindurch, so werden  die beim Schweissvorgang herausgedrückten       Metallwulste    oben auf der Lauffläche vom  Hobel 36 und gleichzeitig unten am Schienen  fuss vom Hobel 37 abgehoben. An den Schie  nenflanken können die verbleibenden Metall  wülste bestehen bleiben; falls man es wünscht,  können sie jedoch auch in der gleichen     Ent-          gratungsmatrize    oder unmittelbar anschlie  ssend in einer zweiten Entgratungsmatrize ent  sprechender Art abgehobelt werden.

    



  Aus Fig. 6 erkennt man, dass die Räder R  eines Eisenbahnzuges auf den Schienen so    abrollen, dass sie die Oberfläche und die  innere Seitenfläche des     Schienenkopfes    be  rühren. Um den      Schienenstoss     zu unter  drücken, müssen also diese beiden Flächen der  Werkstücke A und B (vgl. auch Fig. 1) genau  in Flucht liegen. Diesen beiden Flächen wer  den daher im Sinne von Fig. 1 und Fig. 2 die   Anschlagbacken  4, 8 und 6, 10 zugeordnet,  während die Druckbacken 5, 9 und 7, 11 beim  Einspannen auf den gegenüberliegenden Flä  chen liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Abbrenn-Schweissmaschine zum Schweissen von Schienen, bei der das eine Schienenende in den feststehenden Teil der Maschine und das andere Schienenende auf einen in der Schienenrichtung beweglichen Schlitten aufgespannt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass für jedes der beiden Schienen enden (A, B) zwei Spannbackenpaare (4, 5 und 6, 7 bzw. 8, 9 und 10, 11) vorgesehen sind, deren Spannrichtungen senkrecht zuein ander stehen und bei denen allen jeweils die eine Spannbacke (4, 6, 8, 10) als einstellbarer Anschlag und die andere Spannbacke (5, 7, 9, 11) als Druckbacke ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrische Abbrenn-Schweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass mindestens für das im feststehenden Teil der Maschine eingespannte Schienenende (A) als weitere Führung eine Rolle (3) mit Anschlagbunden (3a, 3b) vorgesehen ist, wel che von der Schweissstelle (S) aus weiter entfernt liegt als die zugehörigen Spann backenpaare (4, 5 und 6, 7). 2.
    Elektrische Abbrenn-Schweissmaschine nach Patentanspruch mit kolbenbetriebenen Spannbacken, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der als Anschlag dienenden Spannbacken (4) durch einen Anschlag (22) begrenzt sind, gegen den der betreffende An triebskolben (20) mit einem Druck gepresst wird, welcher den Gegendruck der zugehörigen Druckbacke (5) übersteigt. 3. Elektrische Abbrenn-Schweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass zur Stromzuführung für jedes Schie nenende (A, B) ein gesondertes Spannfutter (13, 14 bzw. 15, 16) vorgesehen ist, dessen Backen sich beiderseits mit gleichem Druck gegen das betreffende Schienenstück legen. 4.
    Elektrische Abbrenn-Sehweissmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine am feststehenden Teil der Maschine an geordnete Entgratungsdüse (17).
CH318912D 1953-12-30 1953-12-30 Elektrische Abbrenn-Schweissmaschine zum Schweissen von Schienen CH318912A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1515106B1 (de) * 1963-09-04 1970-03-12 Egon Koetter Spannvorrichtung einer elektrischen Stumpfschweissmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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