CH318937A - Verfahren zum Trocknen von Gut in einem Tunneltrockner mit Längsbelüftung - Google Patents
Verfahren zum Trocknen von Gut in einem Tunneltrockner mit LängsbelüftungInfo
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- CH318937A CH318937A CH318937DA CH318937A CH 318937 A CH318937 A CH 318937A CH 318937D A CH318937D A CH 318937DA CH 318937 A CH318937 A CH 318937A
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B21/00—Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
- F26B21/20—Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure
- F26B21/202—Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure with means for changing the flow pattern, e.g. by reversing gas flow or by moving the materials or objects through subsequent compartments, at least two of which have a different flow direction
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Description
Verfahren zum Trocknen von Gut in einem Tunneltrockner mit Längsbelüftung Vorliegendes Patent betrifft. ein Verfah ren zum Trocknen von Gut in einem Tunnel trockner mit Längsbelüftung.
Bei der üblichen Ausführung derartiger Tunneltrockner durchwandert das zu trock nende Gut auf entsprechenden Transportein richtungen den Tunnel kontinuierlich vom feuchten Ende zum trockenen Ende. Die Luft tritt. in warmem, ungesättigtem Zustand beim trockenen Ende ein, durchströmt das Gut im Clegenstrom und verlä:sst den Tunnel in küh lem esättigtem Zustand beim feuchten: Ende.
Dieses Sy stein weist die nachfolgenden Nachteile auf: 7.. Die Luftbedingungen (Temperatur und Feuchtigkeit) können innerhalb des Tunnels nicht beeinfl.usst werden. Die Trocknung er folgt stark progressiv, was für viele Trocken güter nicht zulässig ist.
''. Die Luft bestreicht hauptsächlich die äussersten Teile der Trockengutstapel und entmischt sich auf ihrem Wege durch den Tunnel, indem die wärmere, trocknere Luft vorwiegend längs der Decke und längs den Wänden strömt. Hierdurch entsteht eine stark ungleichmässige Trocknung, die zu Trockenschäden führt.
3. Die Luftgeschwindigkeiten sind relativ hoch, da die gesamte Trockenluft durch den Tunnel gedrückt werden muss. T-Iohe Luftge- Schwindigkeiten erzeugen aber ungleichmä- ssige Spannungen.
im Trockenes it. Diese Nachteile können durch das vorlie- gende Verfahren behoben werden, das darin besteht, dass das Gut mittels Fördermitteln. durch mehrere aneinandergereihte Zonen eines Tunnels geführt wird und in jeder Zone mittels dem Trocknungsvorgang angepasster konditionierter Luft wechselweise im Gegen strom und im Gleichstrom durchblasen wird,
zu welchem Zwecke das Gut in Stapeln mit Zwischenräumen zwischen den einzelnen Sta peln durch die Zonen befördert wird, wobei durch mindestens einen der Zwischenräume Luft eingeblasen wird, welche mindestens einen der Stapeln durchziehen muss, bevor sie bei einem andern abgesogen wird.
Zur Ausübung des Verfahrens dient ein ebenfalls Gegenstand vorliegenden Patentes bildender Tunneltrockner, der in mehrere Trockenzonen unterteilt ist, von denen jede ein eigenes Luftumlaufsystem mit Mitteln zum Konditionieren und Steuern der Luft aufweist, die gestatten, die Richtung des Luftstromes periodisch umzukehren, dass fer ner jeder Zone wenigstens ein Luftblas- und ein Absaugschlitz zugeordnet und zwischen den einzelnen Gutstapeln Zwischenräume vor gesehen sind,
von denen mindestens zwei mit dem Blas- bzw. dem Absaugsehlitz zeitweise korrespondieren.
In beiliegender Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform des Tunnel- troekners nach der Erfindung veranschau licht. Es zeigt Fig. 1 :einen. Längsschnitt durch vier Zonen eines Tunneltrockners, Fig. 2 einen Schnitt durch den Tunnel trockner nach Linie I-1 in Fig. 1 und Fig. 3 einen Querschnitt durch den Tun neltroekner nach Linie II-II in Fig. 2. Nachfolgend wird auch das Verfahren nach der Erfindung beispielsweise erläutert.
Der Tunneltroekner ist beispielsweise für sechs Geleisebahnen 1 eingerichtet und in der Längsrichtung in die Trockenkanäle 2, 3 und unterteilt, so dass je zwei Geleisebahnen nebeneinander einen der drei Trockenkanäle durchziehen. Der Tunnel ist beispielsweise aueh in vier Längszonen 5, 6, 7 und 8 unter teilt, von denen jede eine eigene Luftkondi- tionieranlage aufweist.
Diese besteht aus dem Ventilator 9, einem Lifterhitzer 10, Luft klappen 11 für die Steuerung der Strömungs- richtung der Luft, einer Steuerklappe 12 für den Zutritt der Frischluft und einer Steuer klappe 13 für die Abluft, ferner Kanälen 14 zur Leitung der Lift. Die Decke der einzel nen Trockenkanäle 2, 3 und 4 der Zonen 5, 6, 7 und 8 sind mit zwei Luftschlitzen 16 und 16a versehen, durch welche die Luft in die Trockenkanäle strömt.
In den Trocken kanälen 2, 3 und 4 sind auf den Geleisen Wagen 17 gelagert, die so: aneinand:ergesto- ssen sind, d,a.ss der auf diese aufgeschiehtete Gutstapel 18 :des einen Wagens 17 zum Gut stapel :des anschliessenden Wagens in einem Abstand angeordnet ist, so dass zwischen den Gutstapeln der einzelnen aneinanderstossen- dl.en Wagen 17 ein Zwischenraum 19 entsteht.
Die Wagen 17 werden schrittweise in Rich tung des Pfeils a durch den Tunnel gescho ben, und zwar so, dass die Zwischenräume 19 beim Halten unter einen Schlitz 16 und einen Schlitz 16a. der Decke gelangen. Statt auf Wagen 17 können die Stapeln auch auf andern Transportmitteln gelagert sein.
Hier durch wird erreicht, da:ss die Luft, wie in Fig. 1 mit ausgezogenem Strich gezeichnet., aus dem Schlitz 16 in einen Zwischenraum 19 im Gegenstrom zur Förderrichtiuig geblasen wird, das Gut der in der Zone aneinander- gereihten Wagen durchzieht und bei 16a wie der austritt.
Dadurch wird erreicht, dass die Troekenluft das Gut jedes einzelnen Wagens dureh dringen muss, bevor diese wieder ab gesogen wird. Die Schlitze 16 und 16a gehen über .die ganze Breite des Troekenkanals. Da durch wird beim Einblasen ein geschlossener Luftvorhang gebildet, wodurch das Vagabun dieren von Luftströmen nach der Nachbar zone vermieden. wird.
Wechselweise wird die Luftriehtung umgekehrt, so dass diese durch den Sehlutz 16a. gemäss der punktierten Linien das Gut durehdringt Emd bei 16 aus tritt. Zweckmässig wird die Strömungszeit der Luft in Ge-enstromriehtung länger gewählt als in der Gleiehstromrie.htiuig.
In der beiliegenden Zeichnung ist für eine Zonenlänge nur je ein Liftblas- und ein Ab saugschlitz vorgesehen. Es ist aber aueh mög lich, in einer Zone mehrere Paare von Luft- blas- und Absa.ugschlitzen anzuordnen, wo durch die Zonen länger sein können Lind trotzdem die Anzahl der diire:hblasenen Sta pel kleiner sein kann.
Jede Zone besitzt also. ein in sieh gesehlos- senes Umluftsystem, :das Mittel aufweist, die Luft dem Trockenvorgang anzupassen. Die Wagen, wandern schrittweise und gelangen dureh die Trockenkanäle von Zone zu Zone, wobei in jeder Zone die Troekenbedines Ingen dem jeweiligen Zustand des Trockengutes an gepasst werden.
Die Strömung der Luft ändert in allen Zonen periodisch ihre Rich tung, wobei die Strömungszeiten in beiden Richtungen beliebig gewählt: weiden. Durch diese Behandlung des Gutes wird die Luftbe dingung in den einzelnen Zonen während des Vorganges dauernd beeinflusst, so dass die Trocknung nicht stark progressiv erfolgen muss. Ferner kann die Luft nicht vorwiegend längs der Decke und den Wänden strömen, so dass die dabei entstehenden Trockenschä den vermieden werden.
Hohe Luftgeschwin- digkeiten sind infolge der L'.nterteilung der Luftströmung in einzelne Zonen vermieden und dadurch ungleichmässige Spaninuigen im Trockengut auscesehaltet. Das Trockenes it wird von beiden Seiten angeblasen, wodurch Rissbildungen vermieden werden. Ein Nieder sehlag von Kondenswasser kann vermieden werden, da. es möglich ist, die Luft in einem Zustand durch die Zone zu blasen, bei wel chem eine Kondensation nicht stattfindet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Trocknen von Gut ü1 einem Tunneltrockner mit Längsbelüftung, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut mittels Fördermitteln durch mehrere aneinanderge- reihte Zonen eines Tunnels geführt wird und in jeder Zone mittels dem Trocknungsvor- gang angepasster konditionierter Luft wech selweise im Gegenstrom und im Gleichstrom durchblasen wird, zu welchem Zwecke das Gut.in Stapeln mit Zwischenräumen zwischen den einzelnen Stapeln durch die Zonen beför dert wird, wobei durch mindestens einen der Zwise.henräume Luft eingeblasen wird, welche mindestens einen der Stapel durchziehen muss, bevor sie bei einem andern Zwisehen- raum abgesogen wird.1I. Tunneltrockner zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Tunneltrockner in. mehrere Trockenzonen unterteilt ist, von denen jede ein eigenes Luftumlaufsystem mit Mitteln zum Konditionieren und Steuern der Luft aufweist, die gestatten, die Richtung des Luftstromes periodisch umzukehren,dass fer ner jeder Zone wenigstens ein Luftblas- und ein Absaugschlitz zugeordnet und zwischen den einzelnen Gutstapeln Zwischenräume vor gesehen sind, von denen mindestens zwei mit dem Blas- bzw. dem Absaugschlitz zeitweise korrespondieren. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Strömungszeit der Luft in der Gegenstromrichtung länger ist als in der Gleichstromrichtung. 2.Trockner nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass an den Enden jeder Trockenzone quer zum Tunnel ein Paar Luftschlitze angeordnet sind, die mit dem ersten und dem letzten Zwischenraum der in einer Zone befindlichen Stapelreihe korre spondieren. 3.Trockner nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Luftschlitze wechselweise als Luftblas- und Liütsaugschlitze dienen. 4. Trockner nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass in einer Zone mehr als ein Paar Luftschlitze vorgesehen sind, von denen jedes Paar mit den Endzwi- schenräumen je einer Gruppe von Stapeln korrespondieren. 5.Trockner nach Patentanspraeh II, da durch gekennzeichnet, dass die Wagen sieh schrittweise durch den Tunnel bewegen. 6. Trockner nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Vorschub dem Weg eines Stapelabstandes entspricht.7. Trockner nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Luftschlitze für die Zu- und Abfuhr der Lift sich über die ganze Breite der Trockenkanäle erstrek- ken, um einen geschlossenen Luftvorhang zu bilden, der das Vagabundieren von. Luftströ men von einer Zone zur nächsten verhindert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH318937T | 1953-11-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH318937A true CH318937A (de) | 1957-01-31 |
Family
ID=4497422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH318937D CH318937A (de) | 1953-11-25 | 1953-11-25 | Verfahren zum Trocknen von Gut in einem Tunneltrockner mit Längsbelüftung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH318937A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2940830A1 (fr) * | 2009-01-08 | 2010-07-09 | Keyria | Procede de ventilation destine a assurer le sechage de produits dans un sechoir et sechoir pour la mise en oeuvre de ce procede |
| CN108534831A (zh) * | 2018-04-18 | 2018-09-14 | 广州市汉粤净化科技有限公司 | 一种干燥机性能测试装置的控制系统 |
-
1953
- 1953-11-25 CH CH318937D patent/CH318937A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2940830A1 (fr) * | 2009-01-08 | 2010-07-09 | Keyria | Procede de ventilation destine a assurer le sechage de produits dans un sechoir et sechoir pour la mise en oeuvre de ce procede |
| CN108534831A (zh) * | 2018-04-18 | 2018-09-14 | 广州市汉粤净化科技有限公司 | 一种干燥机性能测试装置的控制系统 |
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