CH319196A - Vorrichtung zum Niederhalten der Kragenspitzen beim Tragen eines Kragens - Google Patents
Vorrichtung zum Niederhalten der Kragenspitzen beim Tragen eines KragensInfo
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Description
Vorrichtung zum Niederhalten der Kragenspitzen beim Tragen eines Kragens Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Niedierhalten der Kragenspitzen beim Tragen eines Kragens, der sich aus einem Oberkragen und einem Unterkragen zusam- riienset7t. Diese Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, da.ss in dem von der Vornaht und der Steppnaht des untern Randteils des Oberkragens gebildeten, kanalförmigen Täseh- ehen ein:
von einer Kragenspitze zur andern sieh erstreckendes., biegsames Stübchen vorge sehen ist.
Bei bekannten Kragen, die zwei oder mehr Stofflagen aufweisen, wird durch die Vor naht des umgelegten Vornaht-Randteils und die ;sog. Steppnaht ein kanalförmiges Täseh- ehen gebildet.
Zrun Niederhalten der Kragen spitzen beim Tragen des Kragens werden in die kanalförmigen Täschchen der vordern, in der Richtung der Kragenhöhe sich erstreekenn den Randteile des Kragens Verst.eifungsstäb- ehen eingeführt, die der Tendenz der Kragen spitzen, abzustellen bzw. sieh aufzurollen, ent- rieaenwirken. Die Einführung dieser Stäb- ehen in die genannten Täschchen erfolgt.
durch Öffnungen, die auf der Innenseite der be treffenden Randteile des Oberkragens vorge sehen sind.
Solche Kragen haben den Nachteil, dass sie nur auf einer Seite getragen, das heisst also nicht gewendet werden können, es sei denn, dass der Träger des Kragens bereit. ist., sieh mit der Tatsache abzufinden, dass man die Öffnungen der Täsehehen beim gewendeten Kragen sieht. Es hat sich aber auch gezeigt,
da.ss die an sich erzielte Wirkung der in die Vorderlandteile des Kragens eingeführten Versteifungsstübchen beim Tragen einer dicke ren Kravatte insofern illusorisch ist, als sich diese versteiften Kragenlandteile einem dicke ren Kravattenknopf nicht. anzuschmiegen ver mögen und die Kragenspitzen dann also doch vorstehen.
Bei einem Ausführungsbeispiel der vorlie genden Erfindung sind die oben erwähnten Nachteile vermieden.
Auf der beiliegenden Zeilchnung ist dieses Ausfühx2mgsbeispiel des Erfindungsgegen standes veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen verlängerten Endab schnitt eines Doppelkragens mit in die gleiche Ebene umgelegtem Ober- und Unterkragen, und Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Ober kragen nach der in Fig. 1 eingezeichneten Schnittlinie.
Der Kragen gemäss Fig. 1 und 2 hat einen aus drei Stofflagen, nämlich dem äussern Kragenstoff a, dem Einlagestoff b und dem innern Kragenstoff c sieh zusammensetzenden Oberkragen d, der zum Tragen des Kragens um die Falzlinie f herum auf dien Unterkra gen e umgelegt wird.
Die beim Anfertigen des Oberkragens an diesen Stofflagen ausgeführ ten Operationen sind das Vornähen, das Keh ren und das Absteppen. In Fig. 2 ist g die Vornaht. Nach der Herste111'ung dieser Vornaht wird der Kragen gekehrt und dann wird in etwa 3-l0 min Entfernung vom Kragenrand die Steppnaht gemacht, und zwar sowohl an den beiden,
von oben nach unten verlaufen den Vorderrandteilen, alss aueli an den untern, in Richtung des Kragenumfanges verlaufen den Randteil d!es Oberkragens.
Dur eh die bei den Nähte g und; IL entstehen in diesen Kra- genrandteilen zwischen dien verschiedenen Stofflagen sieh erstreckende, kanalförmige Täsehehen. In der Mitte d,
es untern Randteils des Oberkragens ist die Stofflage c z -eelis Bildung einer Zutrittsöffnung cl zu dem zwi schen dieser Stofflage und dem umgelegten Randteil e2 derselben gebildeten Täseheheri ausgeschnitten..
Durch diese Öffnung cl hin durch ist. in die linke und in die rechte Hälfte des genannten kanalförmigen Täselichens ein biegsames Flaehätäbehen i mit seinen beiden linden eingeführt, das sich nach beiden Sei ten hin bis zu den Kragenspitzen erstreckt und beim Tragen dies Kragens das Bestreben hat, diese Kragenspitzen niederzuhalten.
Zweek- mässigerweise besteht dieses Plaehstäbehen aus Cel'hiloid oder einem sonstigen Kunststoff mit flexiblen. Eigenschaften. Ein solcher Kra gen kann gewünschtenfalls gewendet werden, da die dann nach aussen gekehrte Öffnung cl beim Tragen des Kragens vom Vestonkragen überdeckt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII V or riehtung zum Niederhalten der Kragen spitzen beim Tragen eines Kragens, der sich aus einem Oberkragen und einem Unterkragen zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von der Vornaht und der Steppnaht des untern Randteils des Oberkraggens gebilde ten, kanalförmigen Täsehelien ein von einer Kragenspitze zur andern sich erstreckendes, biegsa,nies Stäbehen vorgesehen ist. UN TER-AN SPRÜCHE 7.. Vorrichtung nach Patent.ansprueh, da dureli gekennzeichnet, dass der innere Kragen stoff im llittelabsehnitt. des untern Randteils des Oberkragens mindestens an einer Stelle ausgeschnitten ist, um eine Öffnung zum Ein führen des genannten Stäbchens in das be treffende Täschchen zu schaffen. 2.Vorrichtung na:eh Pat.entansprueh und Unteranspriieh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stäbehen ein aus einem Kunststoff be stehendes Flaehstäbehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH319196T | 1954-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH319196A true CH319196A (de) | 1957-02-15 |
Family
ID=4497508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH319196D CH319196A (de) | 1954-01-19 | 1954-01-19 | Vorrichtung zum Niederhalten der Kragenspitzen beim Tragen eines Kragens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH319196A (de) |
-
1954
- 1954-01-19 CH CH319196D patent/CH319196A/de unknown
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