CH319246A - Verfahren zur Herstellung von künstlichen Harzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von künstlichen Harzen

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CH319246A
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Inventor
Felix Dr Schlenker
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Albert Ag Chem Werke
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G79/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule
    • C08G79/10—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule a linkage containing aluminium

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     künstlichen    Harzen    Gegenstand älterer Verfahren ist die Her  stellung künstlicher Harze durch Umsetzung  von     Ahiminiumalkohofaten    oder Aluminium  halogeni,den mit     taut.om-er    reagierenden Ver  bindungen, die eine     enolische        Hydroxylgruppe     zu bilden vermögen, unter     Verwendung    von  mindestens einem     Mol    der letzteren auf ein       Mol        Aluminiumalkoholat    bzw.     -halogetrid.     



       (Tegenstand    der     vorliegenden        Erfindung        isst     nun ein Verfahren zur Herstellung von künst  lichemHarzen, das     dadurch        gehennzeiclinet    ist,  dass man durch Umsetzen von     Aluminium-          butylat    mit.     Aeetessigester    unter Verwendung  von mindestens 1.     Mol    des     letzteren    auf 1     Mo'l          Aluminiumbutylat    erhaltene zähflüssige Harze  bei erhöhter     Temperatur    mit.

       Carbonsäuren     mit     mindestens    4 Kohlenstoff     atomen    oder deren       Anhydrklen        -umsetzt.     



       Naeh    dem     erfindungsgemässen    Verfahren       lassen    sich lacktechnisch interessante Produkte  erhalten. Als für das Verfahren geeignete       Carbonsäuren,    die mindestens 4 Kohlenstoff  atome enthalten, bzw.     Anhydridie    von solchen       Säuren    seien vor allem genannt Harzsäuren,  z. B. Kolophonium, ferner hochmolekulare  Fettsäuren,     Dica.rbonsäuren,    wie z. B.     Adipin-          sä        ure,    und     Anhy        drille    von     Dicarbonsäuren,     wie z.

   B.     Phthalsäureanhy    drill     und    derglei  chen. Besonders     geeignet    haben sieh     Carbon-          säuren    mit     o-xydativ    veränderlichen Doppel  bindungen     erwiesen,    wie die Fettsäuren     unge-          sätti@,-ter    Öle, z.

   B.     Leinölfettsäuren.    Vorteil-    haft ist auch die     Verwendung    von Fettsäuren  im Gemisch mit     polymerisierbaren        Estern    von       Fettsäuren,        beispielsweise    Vorlauffettsäuren  im     Gemisch    mit     Vorlauffettsäurevinyl-    oder       allylestern.     



       Erfindungsgemäss    erhaltene     Umsetzungs-          produkte    können     als    Zusätze zu Öllacken und       ölmod@ifiziert.en        Alkyd@ha.rz-Laeken    sowie zu       Einbrennlacken    auf der Basis     härtbarer     Kunstharze Verwendung finden.

   Die von der       Anmelderin        nach    dem     erfindungsgemässen          Verfahren        hergestellten        Harze    ergaben für  sich allein oder nach dem     Verdünnen    mit  Lösungsmitteln rasch trocknende, klare Filme.

    <I>Beispiel 1</I>  Das als     Ausgangsprodukt    dienende zäh  flüssige Harz wurde wie folgt     hergestellt:     1000     Gewiehtsteile        Aluminiumbütylat    mit  Schmelzpunkt 101-102  und dem Aluminium  gehalt von     10,9 /o    wurden mit 530 Gewichts  teilen     Acetessigester    unter     Rückfluss        und    Er  wärmen während 31/2     Stunden    zur Reaktion  gebracht.

   Daraufhin wurden die flüchtigen  Bestandteile bei 130-150  C     Balltemperatur     und Anlegen von Vakuum oder durch Erhitzen  des     Reaktionsgemisches    auf höhere Tempera  turen ohne Vakuum entfernt. Das so erhaltene  zähflüssige Harz wird mit     Phthalsäure-          anhydrill    im     iMo.lverhältnis        Al-Lunimium:Phthal-          säureanhydrid    = 1 :1 bei 100-130  C umge  setzt. Es wird ein dickflüssiges Harz, das in           Butanol,    Estern und Benzol- und Benzin  kohlenwasserstoffen löslich ist, erhalten.  



  <I>Beispiel 2</I>  Es     wird:    vom gleichen     zähflüssigen    Harz  wie in Beispiel 1 ausgegangen. Dieses Harz  wird mit einem durch Behandlung von Vor  lauffettsäuren mit     Aeetylen    erhaltenen Ge  misch von     Vorlauffettsäuren    und Vorlauffett  säurevinylestern     (ZS    =     ung.    70-80) im     Mol-          verhältnis    Aluminium: freien und     veresterten          Vorlauffettsäuren    = 1 :1 bei 100-130  C um  gesetzt. Man erhält ein ölartiges Harz mit  hervorragend trocknenden     Eigenschaften.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von künstlichen Harzen, dadurch gekennzeichnet., dass man. durch Umsetzen von Aluminiumbutylat mit Acetessigester unter Verwendung von minde stens 1 Mol des letzteren auf 1 3vTol Alumi- niumbutylat. erhaltene zähflüssige Harze bei erhöhter Temperatur mit Carbonsäuren mit mindestens 4 Kohlenstoffatomen oder deren Anhv driden umsetzt.
    UNTERAI\TSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Diearbonsäu- ren oder deren Anhy dride verwendet. 2. Verfahren nach Unteransprueh 1, da durch gekennzeichnet, dass man Phthalsäure- anhydrid verwendet. 3. Verfahren nach Patenta.nsprueh, da durch gekennzeichnet, dass man llonocarbon- säuren verwendet..
CH319246D 1951-06-04 1951-10-26 Verfahren zur Herstellung von künstlichen Harzen CH319246A (de)

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