CH319269A - Weiche mit elektrischer Schalteinrichtung für elektrische Spielzeugbahnen - Google Patents

Weiche mit elektrischer Schalteinrichtung für elektrische Spielzeugbahnen

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CH319269A
CH319269A CH319269DA CH319269A CH 319269 A CH319269 A CH 319269A CH 319269D A CH319269D A CH 319269DA CH 319269 A CH319269 A CH 319269A
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Fleischmann Geb
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/30Permanent way; Rails; Rail-joint connections
    • A63H19/32Switches or points; Operating means therefor

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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Weiche mit elektrischer Schalteinrichtung für elektrische Spielzeugbahnen    Es ist schon eine Weiche für elektrische  Spielzeugbahnen vorgeschlagen worden, deren  G leisstränge je zwei stromführende Schienen  aufweisen und die derart ausgebildet ist, dass  jeweils nur die Schienen des auf Durchfahrt  eingestellten Gleisstranges Strom     unterschied-          licler    Polarität, dagegen die Schienen des  andern Gleisstranges Strom gleicher Polarität  führen, wobei das Weiehenherzstück über  einen mit dem Weiehenverstellhebel gekoppel  ten Schalter wechselweise an die Aussen  schienen des einen oder des andern Gleisstran  ges anschliessbar ist und die benachbarten  Innensehienen der beiden Gleisstränge im Ab  stand von ihrer Verbindungsstelle unterbro  chen sind.  



  Diese bekannte W eiche ist in Fig. 1 dar  gestellt. Sie besteht aus dem Gleisstrang α  für Geradeausfahrt, dem Gleisstrang b für  Seitenfahrt, dem Weichenherz c und dem     ver-     stellbaren W eiehenzungenpaar d. An sie  schliessen links das Gleisstück e und rechts die  Gleisstücke f und g der übrigen Gleisanlage  an.

   Zwischen die Stränge a. und b der Weiche  und die Gleisstücke f und q der übrigen Gleis  anlag e sind jedoch kurze, nicht stromführende  Schienenstücke h und i eingesetzt, deren Schie  nen also gegenüber den Anschlusssehienen  isoliert sind: Die Einsatzschienen h und i sind  so kurz gehalten, dass der Abstand zweier     Rad-          nehsen    des stromaufnehmenden Fahrzeuges  grösser ist, mithin die Stromaufnahme dieses    Fahrzeuges durch die Einsatzschienen prak  tisch nicht unterbrochen wird.  



  Die Weiche ist, was ihre Innen- und  Aussenschienen anlangt, so in den Stromkreis  geschaltet, dass stets nur die Schienen des  eingestellten Gleisstranges Strom unterschied  licher Polarität führen, die Schienen des an  dern Gleisstranges jedoch so umgepolt werden,  dass sie Strom gleicher Polarität aufweisen.  Es ist deshalb das Weichenherz c mittels der  Leitung k leitend mit den beiden Innenschie  nen     a1    und     b1    verbunden. Die Aussenschienen  a2 und     b2    sind durch die Leitungen<I>l</I> und     m     an die Kontakte     n    und o angeschlossen.

   Mit  diesen Kontakten kommt der     Verstellhebel    p  des     Weiehenzungenpaares    d, das in q schwenk  bar gelagert ist, wechselweise zur Berührung.  Dabei sorgt ein als Schleifkontakt dienender  Nocken r für dauernde     Stromverbindung    zwi  schen dem     Weichenzungenpaar    d und dem  Weichenherz c.  



  Ist die Weiche gemäss     Fig.    1 auf Gerade  ausfahrt eingestellt, so führen die Schienen        i    und a., des Gleisstranges a ebenso wie die       Ansehlussschiene    f Strom unterschiedlicher  Polarität. Da die     Aussenschiene        b2    des Gleis  stranges     b    über die Leitung in, den Kontakt o,  den Hebel     p    und das Weichenherz c mit der  Innenschiene     b1    dieses Gleisstranges bei die  ser Weichenstellung verbunden ist, so führen  beide Schienen des Gleisstranges     b    Strom  gleicher     Polarität.    Es kann auf diesem Gleis-      Strang also kein Zug fahren.

   Das     Einsatz-          gleisstiiek    i verhindert, dass auch die Schie  nen des Ansehlussgleises g unter gleiche Polari  tät gelangen.  



  Bei einer solchen Weiele kann es sieh er  eignen, dass der Zug auf dem gesperrten  Gleisstrang so zum Halten kommt, dass der  Triebwagen, z. B. die Lokomotive, die Unter  brechungsstellen der betreffenden Innen  schiene überbrückt, also einen Kurzschluss  verursacht, der namentlich für den Transfor  mator unangenehme Folgen haben kann.  



  Um hier abzuhelfen und eine solche     Kurz-          sehlussgefahr    hintanzuhalten, ist schon vor  geschlagen worden, die Innenschienen der  beiden Gleisstränge im erforderlichen Ab  stand von den Unterbrechungsstellen     noch-          nals    zu unterbrechen und die derart ge  bildeten isolierten Zwischenstücke der Innen  schienen     mittels    eines     Schalterkontaktes        an-          und        abschaltbar    auszubilden. Es sind also  die Unterbreechungsstellen je nach Bedarf elek  trisch überbrückbar.  



  Eine solche Weiche ist in Fig. 2 wieder  gegeben. Sie besteht im wesentlichen aus dem  gemeinsamen Anschlussgleisstrang 1 und den  beiden Abzweiggleissträngen 2 und 3 sowie  dem Herzstück 4, das in 5 schwenkbar ge  lagert ist. Die beiden Innenschienen 6 und 7  der Gleisstränge 2 und 3 sind bei 8 bzw. 9  unterbrochen. Die Stromversorgung des Herz  stückes 4 erfolgt nicht über die Berührungs  stellen 10 und 11, sondern mittels des Schal  ters 12, dessen Kontakte 13 und 14 durch die  Leitungen 15 und 16 an die Aussenschienen 17  und 18 der beiden Gleisstränge 2 und 3 an  geschlossen sind.  



  Die Innenschienen 6 und 7 besitzen in aus  reichendem Abstand je eine weitere Unter  brechungsstelle 19 und 20. Es sind dadurch  bei jeder Innenschiene stromlose Zwischen  stücke 21 und 22 gebildet, die so lang gewählt  werden, dass die Vorderräder des Triebwagen  die Stellen 8 bzw. 9 nicht überrollen können,  bevor seine Hinterräder die Stellen 19 bzw.  20 erreichen.  



  Es kann nun, da die nicht auf     Durch-          2    ahnt eingestellte Weichenzunge das umge-    kehrte Potential der Fahrspannung der zu  gehörigen Anlageschiene führt, vorkommen,  dass die metallischen Räder der Lokomotive  oder deren Sehleifer einen Kurzschluss hervor  rufen. Deshalb geht die vorliegende Erfin  dung dahin, diesen Mangel dadurch zu be  heben, dass die Ausbildung der Weiche so ge  troffen wird, dass die Weiehenzunge immer  das gleiche Potential führt wie das     Schienen-          stüek,    an welches sie sieh bei ihrer Verstellung  anschniiegt.

   Zur Erreichung dieses Ziels sind  die verstellbaren Weiehenzungen voneinander  elektrisch isoliert und je mit der zugehörigen  Anlageschiene elektrisch verbunden und von  W,eiclenherzstüek elektrisch getrennt. Dabei  sind, ebenso wie bei dem im vorhergehenden  Absatz behandelten Vorschlag, die     Unterbre-          ehungsstellen    durch den tunlieherweise mit  tels des Weichenv erstellhebels gekoppelten  Schalter     überbrückbar.     



  Wenn es sieh um eine Gleisanlage handelt,  bei welcher Züge mit zwei unabhängig Von  einander regelbaren Stromkreisen betrieben  werden können, so kann der Erfindungsvor  schlag derart Anwendung finden, dass auch  die beiden Aussenschienen beider Gleisstränge  unterbrochen und diese zwei Unterbrechungs  stellen wechselweise mittels eines zusätzlichen  Sehalters überbrückbar sind. Dieser     zusätz-          liehe    Schalter ist dabei vorzugsweise in Ab  hängigkeit von dem Überbrückungssehalter  für die Innensehienen-Unterbreehunglen steuer  bar.  



  Die Zeichnung veranschaulicht die Erfin  dung an zwei durch die Fig. 3 und 4 gezeig  ten     Ausführungsbeispielen    in     schematischer     Darstellung.  



  Fig.3 betrifft eine Anlage für Einzug  betrieb. Es ist eine Überholungsstreeke mit.  zwei Weichen IV, und     11".,        dargestellt.    .rede  Weiche ist. an einer     Abzwei9:stelle    der     Sehie-          nenanla-e        vorgesehen,    deren beide Schienen  stromführend sind. Das     dureligehende    gerade  Gleis stellt mit seinen beiden Schienen das  Hauptgleis und das in der     Zeiehn>_mgsfigur     unten liegende Gleis stellt das Abzweiggleis  dar.

   Die     Weichenzungen        a    und b     ei-mögYlielieii         las Verbinden des Abzweiggleises mit dem  Hauptgleis.  



  Die beiden Weichenzungen a und b sind  voneinander elektrisch isoliert und je mit der  zugehörigen Anlageschiene c bn w. cl, wie     zeieh-          nerisch    angedeutet, elektrisch verbunden. Es  Führen also diese Weichenzungen immer das  gleicle Potential der Fahrspannung wie die  Schienen, an die sie sieh bei der betreffen  den Weiehenstellung anlegen.  



  Die Innensehienen e und f der Weiche  sind bei g und h unterbrochen. Es ist aber  ausserdem zwischen dem Weiehenherz i und  den Weiclienzungen a und b noch je eine Un  terbrechungsstelle k bzw. l vorgesehen. Es sind  also diese Weichenzungen vom Herzstüek elek  trisch getrennt.  



  Der Schalter     L'    dient in der bereits oben  erläuterten Weise zur Überbrückung der     Un-          terbreclerstellen    g, h. bzw. kc, 1. Beim     gezeielh-          neten    Ausführungsbeispiel ist der linke     Um-          selalter    U wegen der Einstellung der Weiche       auf    Durchfahrt in gerader Richtung so     ge-          sclaltet,    dass er über die Leitungen 1, 2 und  4 die beiden Unterbrecherstellen g und l in der  geraden Schiene überbrückt,

   dagegen die bei  den Unterbrechungen h und k in der     Ab-          zweigungseliene    offen lässt. Anderseits ist.  der rechte Unterbrecher L im Hinblick auf  die Einstellung der zugehörigen Weiche auf  Durchfahrt in der Abzweigeriehtung so ge  schaltet, dass er über die Leitungen 1, 3 und  5 die beiden Unterbreehungsstellen h und h.  in der Abzweirungsschiene überbrückt, da  gegen die beiden Unterbrechungen g und l  in der geraden Sehiene offen lässt.  



  Die gezeichnete Überholungsstrecke setzt  sieh aus den beiden durch die Strecken x an  gegebenen Weichen IV, und W2 zusammen,  ausserdem aus den an diese Weichen in be  liebiger er Länge anschliessenden normalen Gleis  stücken y, ferner aus sogenennten Trenn  schienen z, die in     ihrem    Lauf eine kurze  Unterbrechung aufweisen, wobei die U     nter-          brechungsstellen    kürzer sind als der     Loko-          motivsehleiferbreite    entspricht, schliesslich aus  den Einsatzgleisstüeken z. welehe an die  Stromduelle anschliessbar sind.

      Ausser den bereits erläuterten Vorteilen  besitzt eine derart ausgebildete Blockstrecken  weiche den Vorteil, dass die auf dem Einsatz  gleisstück v stehenden Fahrzeuge eines     blok-          kierten    Zuges, falls sie mit Liehtquellen aus  gerüstet sind, auch im Stillstand beleuchtet  bleiben, solange die gesamte Gleisanlage unter  Spannung steht.  



  In Fig4 ist eine Blockstreckenweiche für  den Zugbetrieb mit zwei unabhängig vonein  ander regelbaren Stromkreisen dargestellt,  wobei der eine Stromkreis zwischen der nicht  gezeichneten Oberleitung und der mit einem  Pluszeichen gekennzeichneten Schiene, der  zweite     Stromkreis    dagegen zwischen den bei  den mit Plus und Minus gekennzeichneten  Laufschienen liegen kann. Es ist aber natür  lich auch möglich, den zweiten Stromkreis  zwischen die Oberleitung und die mit einem  Minuszeichen gekennzeichnete Schiene zu  legen.  



  Um jeden Zug, gleichgültig in welchem  Stromkreis er betrieben wird, vor einer nicht  auf Durchfahrt. stehenden Weiche zum Hal  ten zu bringen, sind die Aussenschienen c und       d    mit Unterbrechungen     uz    und     7z    versehen, so  dass an der nicht auf Durchfahrt stehenden       -N#@'eiehe    am Abzweiggleis die     Innenschienen     und die     Aussenschienen    elektrisch von der  Gleisanlage abgetrennt sind.  



  Zur     L'berbrliekung    dieser beiden Unter  brechungsstellen     7ü    und     7i    ist ein     zusätzlicher     Schalter     S    vorgesehen, der vorzugsweise zu  sammen mit dem oben erläuterten Schalter U       gesteuert    wird.  



  Auf der Zeichnung ist auch in     Fig.    4 die  linke Weiche W     i    für Durchfahrt in der ge  raden Richtung und die rechte Weiche W2  für Durchfahrt in der Abzweigrichtung dar  gestellt. Der linke     Umsehalter    S überbrückt  über die Leitungen 6 und 7 die Unterbrechung       in,    und lässt die Unterbrechung n offen, die  ihrerseits überbrückt wird, wenn der Schalter  kontakt auf die Leitungen ä und 9 eingestellt  ist, wie dies bei der rechten Weiche W2 ge  zeichnet ist.

   Gleichzeitig mit der     Überbrülr,-          kung    der     Unterbreeherstelle        vz-    werden durch      den Schalter U über die Leitungen 1, 2 und  4 die beiden Unterbrechungen g und     d    in der  innern geraden Schiene überbrüekt, wie dies  bereits oben erläutert ist. Anderseits erfolgt  zusammen mit der Überbrückung der Unter  brecherstelle n gleichzeitig die Überbrückung  der Unterbrecherstellen h und k.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Weiche mit elektrischer Sehalteinrichtung für elektrische Spielzeugbahnen, welche ein verstellbares Weichenzungenpaar sowie ein Weichenherzstück umfasst, das über einen elektrischen Umschalter wechselweise mit den Aussenschienen des Hauptgleises und des Abzweiggleises elektrisch verbindbar ist, da durch gekennzeichnet, dass die verstellbaren Weichenzungen voneinander elektrisch iso liert sind und je mit der zugehörigen Anlage schiene elektrisch verbunden und vom Wei- ehenherzstück elektrisch getrennt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Weiche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Abzweigstelle die Aussenschienen des Hauptgleises und des Abzweiggleises unterbrochen und diese beiden Unterbrechungsstellen weehselweise mittels eines zusätzliehen Schalters überbrüekbar sind. 2. Weiche nach Patentanspruch und U n- teransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter für die Aussensehienen-Unterbre- chungen in Abhängigkeit von dem Umsehalter steuerbar ist.
CH319269D 1952-10-09 1953-10-08 Weiche mit elektrischer Schalteinrichtung für elektrische Spielzeugbahnen CH319269A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DEF10095A DE973658C (de) 1951-11-16 1952-10-09 Weiche fuer elektrische Spielzeugbahnen, deren Gleisstraenge je zwei stromfuehrende Schienen aufweisen

Publications (1)

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CH319269A true CH319269A (de) 1957-02-15

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ID=7086361

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CH319269D CH319269A (de) 1952-10-09 1953-10-08 Weiche mit elektrischer Schalteinrichtung für elektrische Spielzeugbahnen

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CH (1) CH319269A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4938149A (en) * 1987-10-12 1990-07-03 Veit Transpo Gmbh Rail transport switch arrangement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4938149A (en) * 1987-10-12 1990-07-03 Veit Transpo Gmbh Rail transport switch arrangement

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