CH319430A - Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat - Google Patents
Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen RegistrierapparatInfo
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Description
Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat
In vielen Fällen ist es erwünscht, die Resultate von mit Zeigerinstrumenten naehein ail ausgeführten gleichartigen Messungen zahlenmässig mit Hilfe einer selbsttätig arbeitenden Vorrichtung aufzuzeichnen.
Falls der Alaximalwert beliebig lang eingestellt bleiben kann (z. B. bei Gewiehtsbestim- muni), so kann die Zeigerstellung durch ein Naehlaufwerk abgetastet und z. B. auf einen lruekenden Zähler weitergeleitet werden.
Falls jedoeh der Waximalwert nur kurz- zeitig auftritt, wie z. B. bei der Bestimmung der Bruchlast eines Probekorpers in der me elianisehen Materialprüfung, bedient man sich eines Sehleppzeigers, der vom Hauptzeiger mitgenommen wird und naeh Erreichen der Hochstlast (Maximalwert beim Bruch des Probekorpers) stehen bleibt, während der Hauptzeiger in die Nullstellung zuriickgeht.
(Tegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur elektrischen Fernüber tragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat.
Eine solehe Vorrichtung zeichnet sich er findungsgemäss dadurch aus, dass durch den Sehleppzeiger eine Kontaktschiene mitgenommen wird, welche sieh vor Kontaktreihen bewet, wobei den einzelnen Kontaktreihen Dezimalstellen zugeordnet sind, derart, dass jeder Selileppzeigerstellung ein Zahlenwert zugeordnet ist, und dass, nachdem der Sehleppzeiger in der Maximalwertstellung stehengeblieben ist, durch Betätigung eines Kontaktes ein Kon taktorgan in Bewegung gesetzt werden kann, durch welches Bewegung durch Berührung des Kontaktorgans und Gegenkontaktbahnen oben genannte Kontaktschiene in ihrer Stellung festgehalten wird,
dann naeheinander die den aufeinanderfolgenden Dezimalstellen des zur Schleppzeigerstellung gehörenden Zahlenwertes entsprechenden Kontakte in den aufeinanderfolgenden Kontaktreihen über die Femübertragung mit einer Registriervorrich- tung verbunden werden, der Druckvorgang in der Registriervorriehtung ausgelöst und schliesslich durch Einschalten eines Bückstell- motors der Schleppzeiger samt Kontaktschiene in seine Nullstellung zur ckgef hrt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Es bezeichnet 1 den Zeiger eines Messgerätes, z. B. zur Bestimmung der Bruchlast eines Probekörpers in der mechanisehen Materialpr fung. Diesem Zeiger 1 ist ein Schleppzeiger 2 zugeordnet, mit welchem eine Kontaktschiene 3 in Verbindung steht, die mit Kontaktreihen 12, 14, 15 zusammenwirkt.
Ferner ist ein durch einen Elektromagneten 9 beeinflusster Ring 10 vorhanden, welcher bei Betätigung des Elektromagneten die Kontaktschiene 3 gegen einen mit einer Wase lla der Schiene 3 zusammenwirkenden gezahnten Ring 11 dr ckt (Ratsche 11, 11@).
Der dargestellte Geber weist ferner einen durch einen Kontakt 4 einsehaltbaren Kon taktsteuermotor 5 auf, auf dessen Welle eine Kontaktbürste 6 und eine Schleifkontaktseheibe 7 sitzt. Die Kontaktbürste 6 wirkt mit mehreren Kontaktbahnen 8, 13, 16, 17, 18, 19, 20 und 21 zusammen, welche mit versehiedenen nacheinander zu betätigenden Teilen verbun- den sind. 22 ist ein Rüekstellmotor, welcher ber Zahnräder 23, 24 mit dem Schleppzeiger 2 bzw. der Kontaktschiene 3 verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt :
Der Zeiger 1 nimmt während eines Prüfversuches, z. B. der Belastung eines Probekörpers, den Schleppzeiger 2 und die damit verbundene Kontaktschiene 3 mit. Nach dem Bruch des Probekörpers geht der Zeiger 1 in die Nullstellung zurück, während der Schlepp- zeiger 2 sowie die Kontaktschiene 3 beim erreichten Maximalwert stehen bleiben.
Durch Betätigung des Kontaktes 4 wird der Kontaktsteuermotor 5 in Bewegung gesetzt, und die Kontaktbürste 6, weleher dureh die Schleifkontaktscheibe 7 Strom zugef hrt wird, bestreicht im Uhrzeigersinn eine Anzahl von Kontaktbahnen.
Wenn die Kontaktbürste 6 die Kontaktbahn 8 berührt, wird der Elektromagnet 9 eingeschaltet, der durch seine Armatur auf den Ring 10 einen Druck ausübt und dadurch die Kontaktschiene 3 festhält, wobei die Ratsche 11, 11@ dafür sorgt, dass die Schiene 3 immer genau auf einen Kontaktstift der Kontaktreihe 12 zu stehen kommt.
Beim Weiterdrehen berührt die Kontaktbürste 6 die Kontaktbahn 13, wodurch erreicht wird, dass der Kontaktsteuermotor 5 auch dann weiterläuft, wenn der Strom durch den Kontakt 4 unterbroehen wird.
Die Kontaktreihen 12, 14 und 15 stellen die Einer, Zehner und Hunderter der zu den Stellungen des Hauptzeigers 1 gehörenden Zahlenwerte dar ; im gezeichneten Beispiel entsprechen einer vollen Zeigerumdrehung 250 Teilintervalle. Es können auch mehr als drei Dezimalstellen durch Kontaktreihen dargestellt werden, ebenso wie ungleiehförmige Teilungen (z. B. für sog. Alanometer mit unter drüektem Nullpunkt).
Von den Einzelkontakten dieser Kontaktreihen führen elektrische Leitungen beispielsweise zu einer nieht dargestellten Addier- machine hekannter Bauart mit 10 0 Tasten, deren einzelne Tasten elektromechaniseh, elektromagnetisch oder elektropneumatiseh betätigt werden.
Die gezeichnete Stellung der Kontaktschiene 3 entspricht dem Zahlenwert 014. Dementsprechend wird beim Weiterdrehen der Kontaktbürste 6 bei deren Ber hrung mit der Kontaktbahn 16 über die Kontaktreihe 15 die 0 (Null)-Taste der Addiermaschine be tätigt. Erreicht die Kontaktb rste 6 die Eon- taktbahn 17, so wird über diese und die Won- taktreihe 14 die 1-Taste der Addiermaschine niedergedrückt, nachher über die Kontaktbahn 18 und Kontaktreihe 12 die 4-Taste. Es können noch Kontaktbahnen für höhere Dezi- malstellen vorgesehen-werden.
Nach den die Zahlentasten betätigenden Kontaktbahnen folgen noch weitere f r andere Funktionen, beispielsweise kann die Kontaktbahn 19 dazu ben tzt werden, den in die Addiermaschine ein getasteten Zahlenwert mit einem konstanten Faktor zu multiplizieren. Die letzte Kontakt- bahn 20 in dieser Reihe betätigt die Summen- taste der Addiermaschine, wodurch der dureh den Zeiger angegebene Zahlenwert gedruekt und der Registrierstreifen um eine Zeile weitergesehaltet wird.
Die Kontaktbiirste 6 berührt nun die Kontaktbahn 21, wodurch der Rüekstellmotor 22 über das Zahnräderpaar 23 und 24 den Sehleppzeiger 2 und die Kontaktsehiene 3 in die Nullstellung zur ckbringt. Dabei kann sieh die Kontaktschiene frei bewegen, da sie nieht mehr durch den Ring 10 festgehalten wird, weil die Kontaktbürste 6 die Kontaktbahn 8 nieht mehr berührt. Das Zahnräderpaar 23 und 24 ist mit einem nieht dargestell- ten Freilauf versehen, der den Sehleppzeiger 2 nur in Riehtung fallender Messwerte mitnimmt, während letzterer sich in Richtung steigender Messwerte frei drehen kann.
In der @ullstellung wird durch einen nieht dar gestellten Kontakt der Rückstellmotor 22 ausgeschaltet.
Sobald die Kontaktbürste 6 die Kontaktbahn 13 verlässt, wird auch der Kontaktstenermotor 5 au¯er Betrieb gesetzt, imd die Vorrichtung steht zur näehsten Messung bereit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur elektrischen Fernübertra Rung der Maximalanzeige eines mit Sehlepp- zeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat, dadurch gekennzeich- net, dass dureh den Sehleppzeiger eine Kon taktschiene mitgenommen wird, welche sich vor Kontaktreihen bewegt, wobei den ein zelnen Kontaktreihen Dezimalstellen zugeord- net sind, derart, dass jeder Sehleppzeiger stellrtng ein Zahlenwert zugeordnet ist, und dass, naehdem der Schleppzeiger in der Maximalwertstellung stehengeblieben ist,dureh Betätigung eines Kontaktes ein Kontaktorgan in Bewegung gesetzt werden kann, durch welche Bewegung durch Berührung des Kontaktorgans und Gegenkontaktbahnen oben genannte Kontaktschiene in ihrer Stellung festgehalten wird, dann nacheinander die den aufeinanderfolgenden Dezimalstellen des zur Schleppzeigerstellung gehörenden Zahlenwertes entsprechenden Kontakte in den aufeinanderfolgenden Kontaktreihen über die Fernübertragung mit einer Registriervorrich- tung verbunden werden,der Druekvorgang in der Registriervorrichtung ausgelöst und schliesslich durch Einschalten eines Rizckstell- motors der Schleppzeiger samt Kontaktsehiene in seine Nullstellung zurückgeführt wird.UNTERANSPRUCH Vorrichtung naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass als Registriervor- richtung eine Addiermaschine mit Druckwerk und Zehnertastatur mit elektromechanisch, elektromagnetiseh oder elektropneumatiseh be tätigten Tasten verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH319430T | 1954-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH319430A true CH319430A (de) | 1957-02-15 |
Family
ID=4497602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH319430D CH319430A (de) | 1954-03-02 | 1954-03-02 | Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH319430A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1237469B (de) * | 1964-09-14 | 1967-03-23 | Licentia Gmbh | Zeigerzaehlwerk fuer Verbrauchszaehler zur Fernanzeige |
-
1954
- 1954-03-02 CH CH319430D patent/CH319430A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1237469B (de) * | 1964-09-14 | 1967-03-23 | Licentia Gmbh | Zeigerzaehlwerk fuer Verbrauchszaehler zur Fernanzeige |
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