CH319430A - Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat

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CH319430A
CH319430A CH319430DA CH319430A CH 319430 A CH319430 A CH 319430A CH 319430D A CH319430D A CH 319430DA CH 319430 A CH319430 A CH 319430A
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CH
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Inventor
Schwaninger Otto
Original Assignee
Amsler Alfred J & Co
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01G—WEIGHING
    • G01G23/00—Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18—Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat
In vielen Fällen ist es erwünscht, die Resultate von mit   Zeigerinstrumenten    naehein  ail    ausgeführten gleichartigen Messungen zahlenmässig mit Hilfe einer selbsttätig arbeitenden Vorrichtung aufzuzeichnen.



   Falls der Alaximalwert beliebig lang eingestellt bleiben kann (z. B. bei   Gewiehtsbestim-      muni),    so kann die Zeigerstellung durch ein Naehlaufwerk abgetastet und z. B. auf einen lruekenden Zähler weitergeleitet werden.   



   Falls jedoeh der Waximalwert nur kurz-      zeitig auftritt,    wie z. B. bei der Bestimmung der Bruchlast eines Probekorpers in der me  elianisehen    Materialprüfung, bedient man sich eines   Sehleppzeigers,    der vom   Hauptzeiger    mitgenommen wird und naeh Erreichen der   Hochstlast    (Maximalwert beim Bruch des   Probekorpers)    stehen bleibt, während der   Hauptzeiger    in die Nullstellung   zuriickgeht.   



     (Tegenstand    vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur elektrischen Fernüber  tragung    der   Maximalanzeige    eines mit   Schleppzeiger    versehenen   Zeigerinstrumentes    auf einen Registrierapparat.



     Eine solehe Vorrichtung zeichnet sich    er  findungsgemäss    dadurch aus, dass durch den Sehleppzeiger eine Kontaktschiene mitgenommen wird, welche sieh vor Kontaktreihen bewet, wobei den einzelnen Kontaktreihen Dezimalstellen zugeordnet sind, derart, dass jeder   Selileppzeigerstellung    ein Zahlenwert zugeordnet ist, und dass, nachdem der Sehleppzeiger in der   Maximalwertstellung    stehengeblieben ist, durch Betätigung eines Kontaktes ein Kon  taktorgan    in Bewegung gesetzt werden kann, durch welches Bewegung durch Berührung des Kontaktorgans und   Gegenkontaktbahnen    oben genannte Kontaktschiene in ihrer Stellung festgehalten wird,

   dann naeheinander die den aufeinanderfolgenden Dezimalstellen des zur   Schleppzeigerstellung    gehörenden Zahlenwertes entsprechenden Kontakte in den aufeinanderfolgenden Kontaktreihen über die   Femübertragung    mit einer   Registriervorrich-    tung verbunden werden, der Druckvorgang in der   Registriervorriehtung    ausgelöst und schliesslich durch Einschalten eines   Bückstell-    motors der   Schleppzeiger    samt   Kontaktschiene    in seine Nullstellung zur ckgef hrt wird.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.



   Es bezeichnet 1 den Zeiger eines Messgerätes, z. B. zur Bestimmung der Bruchlast eines Probekörpers in der   mechanisehen    Materialpr fung. Diesem Zeiger 1 ist ein   Schleppzeiger    2 zugeordnet, mit welchem eine   Kontaktschiene    3 in Verbindung steht, die mit Kontaktreihen 12,   14,    15 zusammenwirkt.



  Ferner ist ein durch einen Elektromagneten 9   beeinflusster    Ring 10 vorhanden, welcher bei Betätigung des Elektromagneten die Kontaktschiene 3 gegen einen mit   einer Wase lla    der  Schiene 3 zusammenwirkenden gezahnten Ring 11 dr ckt (Ratsche 11,   11@).   



   Der dargestellte Geber weist ferner einen durch einen Kontakt 4   einsehaltbaren    Kon  taktsteuermotor    5 auf, auf dessen Welle eine   Kontaktbürste    6 und eine Schleifkontaktseheibe 7 sitzt. Die   Kontaktbürste    6 wirkt mit mehreren Kontaktbahnen 8, 13, 16, 17, 18, 19,   20    und 21 zusammen, welche mit versehiedenen nacheinander zu betätigenden Teilen   verbun-    den sind. 22 ist ein Rüekstellmotor, welcher  ber Zahnräder   23,      24    mit dem Schleppzeiger   2    bzw. der   Kontaktschiene    3 verbunden ist.



   Die   Wirkungsweise    der Vorrichtung ist wie folgt :
Der Zeiger   1    nimmt während eines Prüfversuches, z. B. der Belastung eines Probekörpers, den Schleppzeiger   2 und    die damit verbundene   Kontaktschiene 3    mit. Nach dem Bruch des Probekörpers geht der Zeiger   1    in die Nullstellung zurück, während der   Schlepp-    zeiger 2 sowie die   Kontaktschiene    3 beim erreichten Maximalwert stehen bleiben.



   Durch Betätigung des Kontaktes 4 wird der Kontaktsteuermotor 5 in Bewegung gesetzt, und die Kontaktbürste 6, weleher   dureh    die Schleifkontaktscheibe 7 Strom zugef hrt wird, bestreicht im Uhrzeigersinn eine Anzahl von Kontaktbahnen.



   Wenn die Kontaktbürste 6 die Kontaktbahn 8 berührt, wird der Elektromagnet 9 eingeschaltet, der durch seine Armatur auf den Ring 10 einen Druck ausübt und dadurch die   Kontaktschiene 3 festhält,    wobei die Ratsche 11,   11@    dafür sorgt, dass die Schiene 3 immer genau auf einen Kontaktstift der Kontaktreihe 12 zu stehen kommt.



   Beim Weiterdrehen berührt die Kontaktbürste 6 die Kontaktbahn 13, wodurch erreicht wird, dass der   Kontaktsteuermotor    5 auch dann weiterläuft, wenn der Strom durch den Kontakt 4 unterbroehen wird.



   Die Kontaktreihen 12, 14 und 15 stellen die Einer, Zehner und   Hunderter    der zu den Stellungen des Hauptzeigers 1 gehörenden Zahlenwerte dar ; im gezeichneten Beispiel entsprechen einer vollen   Zeigerumdrehung      250      Teilintervalle.    Es können auch mehr als drei Dezimalstellen durch Kontaktreihen dargestellt werden, ebenso wie ungleiehförmige Teilungen   (z.    B. für sog. Alanometer mit unter  drüektem    Nullpunkt).



   Von den Einzelkontakten dieser Kontaktreihen führen elektrische Leitungen beispielsweise zu einer nieht dargestellten   Addier-    machine hekannter Bauart   mit 10    0 Tasten, deren einzelne Tasten   elektromechaniseh,    elektromagnetisch oder elektropneumatiseh betätigt werden.



   Die gezeichnete Stellung der Kontaktschiene 3 entspricht dem Zahlenwert 014. Dementsprechend wird beim Weiterdrehen der   Kontaktbürste    6 bei deren Ber hrung mit der Kontaktbahn 16   über die Kontaktreihe 15    die 0   (Null)-Taste    der Addiermaschine be  tätigt.    Erreicht die Kontaktb rste 6 die   Eon-      taktbahn 17,    so wird über diese und die   Won-    taktreihe   14    die 1-Taste   der Addiermaschine      niedergedrückt, nachher über    die Kontaktbahn 18 und Kontaktreihe   12 die 4-Taste. Es    können noch Kontaktbahnen für   höhere Dezi-    malstellen vorgesehen-werden.

   Nach den die Zahlentasten betätigenden Kontaktbahnen folgen noch weitere f r andere Funktionen, beispielsweise kann die Kontaktbahn 19 dazu ben tzt werden, den in die   Addiermaschine    ein  getasteten    Zahlenwert mit einem konstanten Faktor zu multiplizieren. Die   letzte Kontakt-    bahn   20    in dieser Reihe betätigt die   Summen-    taste der Addiermaschine, wodurch der dureh den Zeiger angegebene Zahlenwert   gedruekt    und der   Registrierstreifen    um eine Zeile weitergesehaltet wird.



   Die Kontaktbiirste 6 berührt nun die Kontaktbahn 21, wodurch der Rüekstellmotor   22 über    das   Zahnräderpaar 23 und 24 den      Sehleppzeiger 2 und    die   Kontaktsehiene    3 in die Nullstellung zur ckbringt. Dabei kann sieh die Kontaktschiene frei bewegen, da sie nieht mehr durch den Ring 10 festgehalten wird, weil die   Kontaktbürste    6 die Kontaktbahn 8 nieht mehr berührt. Das Zahnräderpaar   23    und   24 ist mit    einem nieht   dargestell-    ten Freilauf versehen, der den Sehleppzeiger 2 nur in Riehtung fallender Messwerte mitnimmt, während letzterer sich in Richtung steigender Messwerte frei drehen kann.

   In der   @ullstellung wird durch    einen nieht dar  gestellten Kontakt der Rückstellmotor 22    ausgeschaltet.



   Sobald die Kontaktbürste 6 die Kontaktbahn 13 verlässt, wird auch der Kontaktstenermotor 5 au¯er Betrieb gesetzt, imd die Vorrichtung steht zur näehsten Messung bereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur elektrischen Fernübertra Rung der Maximalanzeige eines mit Sehlepp- zeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat, dadurch gekennzeich- net, dass dureh den Sehleppzeiger eine Kon taktschiene mitgenommen wird, welche sich vor Kontaktreihen bewegt, wobei den ein zelnen Kontaktreihen Dezimalstellen zugeord- net sind, derart, dass jeder Sehleppzeiger stellrtng ein Zahlenwert zugeordnet ist, und dass, naehdem der Schleppzeiger in der Maximalwertstellung stehengeblieben ist,
    dureh Betätigung eines Kontaktes ein Kontaktorgan in Bewegung gesetzt werden kann, durch welche Bewegung durch Berührung des Kontaktorgans und Gegenkontaktbahnen oben genannte Kontaktschiene in ihrer Stellung festgehalten wird, dann nacheinander die den aufeinanderfolgenden Dezimalstellen des zur Schleppzeigerstellung gehörenden Zahlenwertes entsprechenden Kontakte in den aufeinanderfolgenden Kontaktreihen über die Fernübertragung mit einer Registriervorrich- tung verbunden werden,
    der Druekvorgang in der Registriervorrichtung ausgelöst und schliesslich durch Einschalten eines Rizckstell- motors der Schleppzeiger samt Kontaktsehiene in seine Nullstellung zurückgeführt wird.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass als Registriervor- richtung eine Addiermaschine mit Druckwerk und Zehnertastatur mit elektromechanisch, elektromagnetiseh oder elektropneumatiseh be tätigten Tasten verwendet wird.
CH319430D 1954-03-02 1954-03-02 Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat CH319430A (de)

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CH319430D CH319430A (de) 1954-03-02 1954-03-02 Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung der Maximalanzeige eines mit Schleppzeiger versehenen Zeigerinstrumentes auf einen Registrierapparat

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237469B (de) * 1964-09-14 1967-03-23 Licentia Gmbh Zeigerzaehlwerk fuer Verbrauchszaehler zur Fernanzeige

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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