CH319864A - Zerkleinerungseinrichtung, insbesondere für pflanzliches Gut - Google Patents
Zerkleinerungseinrichtung, insbesondere für pflanzliches GutInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/282—Shape or inner surface of mill-housings
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Description
Zerkleinerungseinrichtung, insbesondere für pflanzliches Gut Die Erfindung betrifft eine Zerkleine- rungseinriehtu,ng, insbesondere für pflanz- l.iehes Gut, unter Anwendung des Prinzips der Hammermühle.
Es wurde beobachtet., dass bei sehr inhomo- genem. Gut einzelne langfaserige und grobe Bestandteile, letztere insbesondere dann von der Zeildeinerungswirkung ausgeschlossen blei ben können, wenn die Innenwandung des Ge- häuses durch axial verlaufende #lusnehmun- gen erweitert, ist.
In solchen Fällen können die Grobbestandteile des Gutes in diesen kanalartigen axialen Ausnehmungen vorge schoben werden, ohne der Zerkleinerung in ausreichendem Masse unterworfen zu sein.
Diese Nachteile werden dadurch vermie den, dass mindestens ein Teil des Gehäuses von in ihrem Durchmesser absatzweise gesteiger ten Zylinderflächen gebildet ist., welche durch wenigstens annähernd senkrecht zur Dreh welle der Hämmer stehende Radialfläehen miteinander in Verbindung stehen,
wobei der axiale Abstand des jeweils in Durehlaufrich- tung ersten auf eine Radialflä.che folgenden Hammers von der R.adialfläehe geringer ist als derjenige der Hämmer.
In der Zeichnung ist lediglich eines der möglichen A.usführnngsbeispiele, ohne Ein schränkung auf dieses, in einem schematischen Längsschnitt dargestellt.
An den Beschickungsstutzen 5 ist. das bei- gpielsweise mit horizontaler Achse 1 verlau- fende Gehäuse angeschlossen, welches beim Ausführungsbeispiel mit einem konisch erwei terten Stutzen 6 beginnt, in welchem Hämmer 7 mit fortschreitend gesteigerten Hebalarm- längen mit hoher Umfangsgeschwindigkeit um laufen.
Der konische Crehäuseteil 6 dient zur Erzeugung eines anfänglichen Vorschubim- pulsses von ausreichendem Ausmass. An den , konischen Gehäuseteil 6 schliesst sich der ab- satzaxti.ge CTehätzseteil an, welcher aus Radial flächen 3 und diese verbindenden Zylinder flächen .1 besteht. Der Durchmesser der in dem Vorschubrichtung aneinanderschliessenden .
Zylindierflächen steigert sich. In den ,einzelnen zylindrischen Teilen des sich absatzweise er weiternden Gehäuseteils rotieren um die gleiche Welle 1 wie die Hämmer 7 in Serien mit absatzweise gesteigerten Längen ihrer Hebelarme ausgebildete Hämmer 2.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist der jeweils in Durchlaufrichtung erste Ham mer \? mit. gesteigerter Länge dicht an die entspreehend@e Ra.dia!Ifläche 3 herangerückt, d. h. der axiale Abstand von dieser ist. gerin ger a@hs derjenige der Hämmer 7 bzw. 2. Fer ner bilden nach dem dargestellten Ausfüh rungsbeispiel die Gehäuseabsätze eine verhält nismässig steile Stufenfolge und die Radial- fläehen 3 und die sie verbindenden Zylinder flächen haben angenähert dieselbe Breite.
Das Gehäuse .endet beispielsweise mit einem zylind@i#isehen Gehäuseteil 8, in welchem ein Schieber 9 oder ein anderes Drosselorgan zur Regulierung der Grösse einer Ausgabeöffnung 10 vorgesehen ist. Das Gehäuse wird in übli cher Weise stirnseitig durch einen Deckel 11 abgeschlossen. Der Endstutzen 8 des Gehäuses kann im übrigen auch von der zylindrischen Form abweichen.
Ausser der am En-de, des Gehäuses vorgesehenen Ausgabeöffnung 10 können an einer oder mehreren der zylindri- sehen Stufen 4 eigene, wahlweise mehr oder weniger Ausgabeöffnungen vor gesehen sein.
Der stufenförmige Absatz wirkt im Ver ein mit dem nachfolgenden Zerkleinerungs organ wie eine Häckselwirkung. Das vielfach langfaserige, pflanzliche Beschickungsgut wird, wenn es in den Bereich der Stufe ge langt, vom ersten Zerkleinerungsorgan, wel- ehes; auf die Stufe folgt, abgeschnitten. Den nötigen Widerstand gegen eine blossekreisendc Mitnahme des Gutes durch das rotierende Zer- kleinerungsorgan bewirkt die auf das Gut wirkende Zentrifugalkraft..
Diese Häckselwirkung ist es, die einen sehr ünstigen Einfluss auf den Feinheitsgrad des bearbeiteten Gutes aiusübt, besonders dann, wenn es um die Erzeugung von Mischfutter geht. Es sind Vorrichtungen bekannt, welche körniges Gut (Hammermühlen), andere, die langfaseriges Gut (Häckselmaschinen) bestens verarbeiten.
Die gleichzeitige gute Verarbei tung beider Arten von Beschickungsgut ist jedoch erst durch die gegenständliche Erfin dung in ausreichendem Masse gelöst worden, und zwar durch Vereinigung von Merkmalen bei Hä.eksehnaschinen mit. den üblichen Merk malen von Hammermühlen.
Die Stufe hat aber neben der I3äekselwir- kung noch eine weitere Bedeutung. Versuche haben nämlich ergeben, d;ass bei Maschinen ohne Stufe, bei denen also der zylindrische Teil sich stufenlos an den konischen Teil an schliesst, das Durchlaufgut rascher durchgeht, also weniger lang der zerkleinerten Wirkung der Schaltorgane ausgesetzt ist. Damit ist. ein sehlechterer Feinheitsgrad verbunden.
Die Gehäusestufe nach dem konischen Teil hat also einen hemmenden Einfluss auf die Durchlaufgeschwindigkeit. Diese Tatsache kann man mit Hilfe der Kontinuitätsglei chung erklären, nach welcher gilt V, # f = tonst wobei v, die axiale Komponente der Durch- laufgeschwind'igkeit sein soll und f der jewei lige Querschnitt.
Da vt im zylindrischen Ge häuseteil, auch wenn er Stufenform aufweist., durch die erhöhte Zentrifugalkraft nicht mehr erhöht wird - die Zentrifugalbeschleunigung hat nur noch auf die Radialkomponente der Geschwindigkeit einen Einfluss - muss sich, wie aus der Kontinuitätsgleichung ersiehtlich ist, bei jeder Vergrösserung des Querschnittes f, also bei jeder Stufe, die Geschwindigkeit v_, verringern, womit die Dauer der Einwir kung :
der Schlagorgane auf das Gut und daher auch der Feinheitsgrad erhöht wird.
Versuche haben ferner ergeben, dass bei einer steilen Stufenfolge (axiale Stufenbreite kleiner oder etwa gleich der radialen Stufen breite) optimale Ergebnisse erzielbar sind. Eine solche optimal wirkende Maschine ent spricht genau der in der Zeichnung darge- stellt-en Ausführungsform.
Der anfangs für die Wirksamkeit der be schriebenen Einrichtung erforderliche V or- schubimpuls kann anstatt. durch den koniseh sieh erweiternden und von Schlaghämmern i beeinflussten Gehäuseeingang 6 auch durch andere technische Mittel, beispielsweise durch eine nach. Art. einer Strangpresse wirksame Einriehtung durch Einpressen oder derglei chen erzielt werden.
Es ist. für die erfindungs- gemä.l3e Einrichtung vollkommen gleichgültig, auf welche besondere Weise der Vorsehub- impuls des zu zerkleinernden Gutes bei seinem Eintritt. in. dass absatzweise sich erweiternde Gehäuse ausgeübt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRU CII Zerkleinerungseinriehtung, insbesondere für pflanzlich.eis Gut, unter Anwendung des, Prinzips der Hammermühle, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens, ein Teil des Gehäuses von in ihrem Durchmesser absatzweise gestei gerten Zylinderfläehen (.l-) gebildet. ist,wel- ehe durch wenigstens annähernd senkrecht zur Drehwelle (1) der Hämmer (2) stehende R@a- dia.lflächen (3) miteinander in VerbindLrng stehen, wobei der axiale Abstand des jeweils in Durchl,aufrichtung ersten auf eine R.a,dial.- tläehe (3) folgenden Hammers (2) von der Radia:lfläche (3) geringer ist als derjenige der Hämmer (2).<B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Zerkleinerungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine .Stufenfolge bildenden Zylinderflächen (4) angenähert dieselbe Breite wie die sie ver bindenden Radialflächen (3) aufweisen. 2. Zerkleinerungseinrichtung nach Patent, anspxni:ch, gekennzeichnet durch die Ausbil dung .der Hebelarme der Hämmer (2) mit im Verhältnis zu den Radien der Zylinderflächen (4) in Serien absatzweise gesteigerten Län gen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH319864T | 1953-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH319864A true CH319864A (de) | 1957-03-15 |
Family
ID=4497766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH319864D CH319864A (de) | 1953-09-23 | 1953-09-23 | Zerkleinerungseinrichtung, insbesondere für pflanzliches Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH319864A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT379763B (de) * | 1983-09-20 | 1986-02-25 | Scherz Karl | Zerkleinerungsvorrichtung fuer landwirtschaftliches gut |
-
1953
- 1953-09-23 CH CH319864D patent/CH319864A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT379763B (de) * | 1983-09-20 | 1986-02-25 | Scherz Karl | Zerkleinerungsvorrichtung fuer landwirtschaftliches gut |
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