CH319864A - Zerkleinerungseinrichtung, insbesondere für pflanzliches Gut - Google Patents

Zerkleinerungseinrichtung, insbesondere für pflanzliches Gut

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CH319864A
CH319864A CH319864DA CH319864A CH 319864 A CH319864 A CH 319864A CH 319864D A CH319864D A CH 319864DA CH 319864 A CH319864 A CH 319864A
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CH
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hammers
housing
crushing device
radial
hammer
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Weninger Peter
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Weninger Peter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/282Shape or inner surface of mill-housings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


  Zerkleinerungseinrichtung, insbesondere für pflanzliches Gut    Die     Erfindung    betrifft eine     Zerkleine-          rungseinriehtu,ng,    insbesondere für     pflanz-          l.iehes    Gut, unter Anwendung des Prinzips der       Hammermühle.     



  Es wurde     beobachtet.,    dass bei sehr     inhomo-          genem.        Gut    einzelne langfaserige und grobe  Bestandteile, letztere insbesondere dann von  der     Zeildeinerungswirkung        ausgeschlossen    blei  ben können, wenn die Innenwandung des     Ge-          häuses        durch    axial verlaufende     #lusnehmun-          gen    erweitert, ist.

   In     solchen    Fällen können  die Grobbestandteile des Gutes in diesen  kanalartigen axialen     Ausnehmungen    vorge  schoben werden, ohne der     Zerkleinerung    in       ausreichendem    Masse unterworfen zu sein.  



  Diese Nachteile werden dadurch vermie  den, dass     mindestens    ein Teil des Gehäuses von  in ihrem     Durchmesser    absatzweise gesteiger  ten Zylinderflächen gebildet ist., welche durch  wenigstens annähernd senkrecht zur Dreh  welle der Hämmer stehende     Radialfläehen          miteinander    in     Verbindung    stehen,

   wobei     der     axiale     Abstand    des     jeweils    in     Durehlaufrich-          tung    ersten auf eine     Radialflä.che    folgenden       Hammers    von der     R.adialfläehe    geringer ist  als derjenige der Hämmer.  



  In der Zeichnung ist lediglich eines der  möglichen     A.usführnngsbeispiele,    ohne Ein  schränkung auf dieses, in     einem        schematischen          Längsschnitt    dargestellt.  



  An den     Beschickungsstutzen    5 ist. das     bei-          gpielsweise    mit horizontaler Achse 1 verlau-         fende    Gehäuse     angeschlossen,        welches    beim       Ausführungsbeispiel    mit einem konisch erwei  terten Stutzen 6 beginnt, in     welchem    Hämmer  7 mit fortschreitend     gesteigerten        Hebalarm-          längen    mit hoher Umfangsgeschwindigkeit um  laufen.

   Der konische     Crehäuseteil    6 dient     zur          Erzeugung    eines anfänglichen     Vorschubim-          pulsses    von     ausreichendem    Ausmass. An den ,  konischen Gehäuseteil 6 schliesst sich der     ab-          satzaxti.ge        CTehätzseteil    an, welcher     aus    Radial  flächen 3 und diese verbindenden Zylinder  flächen     .1    besteht. Der     Durchmesser    der in  dem     Vorschubrichtung        aneinanderschliessenden    .

         Zylindierflächen    steigert sich. In den     ,einzelnen     zylindrischen Teilen des sich absatzweise er  weiternden     Gehäuseteils    rotieren um die  gleiche     Welle    1 wie     die    Hämmer 7 in Serien  mit     absatzweise        gesteigerten    Längen ihrer  Hebelarme     ausgebildete    Hämmer 2.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist  der jeweils in     Durchlaufrichtung    erste Ham  mer     \?    mit.     gesteigerter    Länge dicht an die       entspreehend@e        Ra.dia!Ifläche    3 herangerückt,  d. h. der axiale Abstand von dieser ist. gerin  ger     a@hs    derjenige der Hämmer 7 bzw. 2. Fer  ner bilden nach dem     dargestellten    Ausfüh  rungsbeispiel die Gehäuseabsätze eine verhält  nismässig steile Stufenfolge und die     Radial-          fläehen    3 und die sie verbindenden Zylinder  flächen haben     angenähert    dieselbe Breite.  



  Das     Gehäuse    .endet     beispielsweise    mit     einem          zylind@i#isehen    Gehäuseteil 8, in     welchem    ein      Schieber 9 oder ein anderes Drosselorgan zur       Regulierung    der Grösse einer     Ausgabeöffnung     10 vorgesehen     ist.    Das Gehäuse wird in übli  cher Weise     stirnseitig    durch einen Deckel 11       abgeschlossen.    Der     Endstutzen    8 des     Gehäuses     kann im übrigen auch von der     zylindrischen     Form abweichen.

   Ausser der am En-de, des       Gehäuses    vorgesehenen     Ausgabeöffnung    10  können an einer oder mehreren der     zylindri-          sehen    Stufen 4 eigene, wahlweise mehr oder       weniger          Ausgabeöffnungen    vor  gesehen sein.  



  Der stufenförmige Absatz     wirkt    im Ver  ein     mit    dem     nachfolgenden    Zerkleinerungs  organ wie eine     Häckselwirkung.    Das vielfach  langfaserige, pflanzliche     Beschickungsgut     wird, wenn es in den Bereich der Stufe ge  langt, vom ersten Zerkleinerungsorgan,     wel-          ehes;    auf die Stufe folgt,     abgeschnitten.    Den  nötigen Widerstand gegen eine     blossekreisendc     Mitnahme     des    Gutes durch das rotierende     Zer-          kleinerungsorgan    bewirkt die auf das Gut  wirkende Zentrifugalkraft..

    



  Diese     Häckselwirkung    ist es, die einen sehr       ünstigen    Einfluss auf den     Feinheitsgrad    des  bearbeiteten Gutes     aiusübt,    besonders dann,  wenn es um die Erzeugung von     Mischfutter     geht. Es     sind    Vorrichtungen bekannt, welche  körniges Gut     (Hammermühlen),    andere, die       langfaseriges    Gut     (Häckselmaschinen)    bestens  verarbeiten.

   Die gleichzeitige gute Verarbei  tung beider Arten von Beschickungsgut ist  jedoch     erst    durch die     gegenständliche    Erfin  dung in ausreichendem Masse gelöst worden,  und zwar durch Vereinigung von Merkmalen  bei     Hä.eksehnaschinen    mit. den üblichen Merk  malen von Hammermühlen.  



  Die Stufe hat aber neben der     I3äekselwir-          kung    noch eine weitere Bedeutung. Versuche  haben nämlich ergeben,     d;ass    bei Maschinen  ohne Stufe, bei denen also der     zylindrische     Teil sich     stufenlos    an den konischen Teil an  schliesst, das     Durchlaufgut    rascher durchgeht,       also    weniger lang der zerkleinerten Wirkung  der Schaltorgane ausgesetzt ist. Damit     ist.    ein       sehlechterer        Feinheitsgrad    verbunden.  



  Die     Gehäusestufe    nach dem konischen Teil  hat also einen hemmenden Einfluss auf die         Durchlaufgeschwindigkeit.        Diese    Tatsache  kann man mit Hilfe der Kontinuitätsglei  chung erklären, nach welcher gilt       V,        #    f = tonst    wobei     v,    die axiale Komponente der     Durch-          laufgeschwind'igkeit    sein soll und f der jewei  lige Querschnitt.

   Da     vt    im zylindrischen Ge  häuseteil, auch wenn er     Stufenform        aufweist.,     durch die erhöhte Zentrifugalkraft nicht mehr  erhöht wird - die     Zentrifugalbeschleunigung     hat nur noch auf die     Radialkomponente    der  Geschwindigkeit einen Einfluss - muss sich,  wie aus der     Kontinuitätsgleichung        ersiehtlich     ist, bei jeder Vergrösserung des     Querschnittes     f, also bei jeder Stufe, die Geschwindigkeit       v_,        verringern,    womit die Dauer der Einwir  kung :

  der Schlagorgane auf das Gut und daher  auch der     Feinheitsgrad    erhöht wird.  



  Versuche haben ferner ergeben, dass bei  einer     steilen    Stufenfolge (axiale Stufenbreite  kleiner oder etwa gleich der radialen Stufen  breite) optimale     Ergebnisse    erzielbar sind.  Eine solche optimal wirkende Maschine ent  spricht genau der in der Zeichnung     darge-          stellt-en        Ausführungsform.     



  Der anfangs für die Wirksamkeit der be  schriebenen     Einrichtung    erforderliche V     or-          schubimpuls    kann anstatt. durch den     koniseh     sieh erweiternden und von Schlaghämmern i       beeinflussten        Gehäuseeingang    6 auch durch  andere     technische        Mittel,        beispielsweise    durch  eine nach.     Art.    einer     Strangpresse        wirksame          Einriehtung    durch Einpressen oder derglei  chen erzielt werden.

   Es     ist.    für die     erfindungs-          gemä.l3e        Einrichtung        vollkommen    gleichgültig,       auf    welche besondere     Weise    der     Vorsehub-          impuls    des zu zerkleinernden Gutes bei seinem       Eintritt.    in.     dass        absatzweise    sich     erweiternde          Gehäuse    ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CII Zerkleinerungseinriehtung, insbesondere für pflanzlich.eis Gut, unter Anwendung des, Prinzips der Hammermühle, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens, ein Teil des Gehäuses von in ihrem Durchmesser absatzweise gestei gerten Zylinderfläehen (.l-) gebildet. ist,
    wel- ehe durch wenigstens annähernd senkrecht zur Drehwelle (1) der Hämmer (2) stehende R@a- dia.lflächen (3) miteinander in VerbindLrng stehen, wobei der axiale Abstand des jeweils in Durchl,aufrichtung ersten auf eine R.a,dial.- tläehe (3) folgenden Hammers (2) von der Radia:lfläche (3) geringer ist als derjenige der Hämmer (2).
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Zerkleinerungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine .Stufenfolge bildenden Zylinderflächen (4) angenähert dieselbe Breite wie die sie ver bindenden Radialflächen (3) aufweisen. 2. Zerkleinerungseinrichtung nach Patent, anspxni:
    ch, gekennzeichnet durch die Ausbil dung .der Hebelarme der Hämmer (2) mit im Verhältnis zu den Radien der Zylinderflächen (4) in Serien absatzweise gesteigerten Län gen.
CH319864D 1953-09-23 1953-09-23 Zerkleinerungseinrichtung, insbesondere für pflanzliches Gut CH319864A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT379763B (de) * 1983-09-20 1986-02-25 Scherz Karl Zerkleinerungsvorrichtung fuer landwirtschaftliches gut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT379763B (de) * 1983-09-20 1986-02-25 Scherz Karl Zerkleinerungsvorrichtung fuer landwirtschaftliches gut

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