CH320016A - Verfahren zur Gewinnung von Aurocyanid aus wässrigen Cyanidlösungen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Aurocyanid aus wässrigen Cyanidlösungen

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CH320016A
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Description


  



  Verfahren zur Gewinnung von Aurocyanid ans wässrigen Cyanidlösungen
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Gewinnung von Aurocyanid aus wässrigen Cyanidlosungen, insbesondere solchen, die ausserdem noch Cyanide   anderer Me-    talle, speziell des Eisens und Kupfers, als Verunreinigung enthalten, wobei das Auroeyanid auf einem Anionaustauscher adsorbiert wird.



   In   Ind.    Eng. Chem. 37, 618   (1945)    be  richten Sussman, Nachod    und   Wood,    dass Gold in Form des Chloraurations durch ein Anionenaustauschharz adsorbiert wird, wobei das Gold durch   Veraschung    des Harzes   gewon-    nen werden kann. Ausserdem wurde durch die   Adsorption von Aurocyanid    aus   Cyanidlosun-      gen von S.    J. Hassey vom   U.    S. Bureau of   Mines    (R. I.

   Bureau of Mines,   Januar 1949)    untersucht, der ein schwach basisches Harz der Marke ¸Amberlite IR-4B¯ verwendete, ferner von Sara   E.      Bailey (Memo    on the   Reeovery    of   Gold from Basie Cyanide    Solution by Anion Exchange   Resin-American    Cyanamid Co.

   Juli 1951), die ein unter der   Marks             Ionae    A 300      hekanntes mittelbasisehes Anionenaustauseh-    harz und ein stark basisches, unter der Marke ¸Amberlite IRA-400¯ bekanntes Harz verwen  dete,    doch wurde in bezug auf die vollständige Eluierung des adsorbierten   Aurocyanids    kein Erfolg erzielt
Von den Anmeldern durchgeführte Versuche mit   Anionenaustausehharzen    zur Behandlung von Cyanidlosungen, die bei der   teehnisehen      Goldgewinnung    vorkommen, be  stätigten    die von den oben erwähnten Autoren berichteten Ergebnisse,

   da nur eine teilweise Entfernung des   Aurocyanids    durch Eluierung mit wässrigen Lösungen möglich war, und es wurde beobachtet, dass adsorbierte Komplexe von Eisen-, Kupfer-und   Zinkcyanid zusam-    men mit dem entfernten Aurocyanid eluiert wurden.



     Zweek    der vorliegenden Erfindung ist nun die Schaffung eines Verfahrens zur Gewinnung von Aurocyanid und, falls vorhanden, Silbercyanid aus wässrigen Cyanidlösungen unter Verwendung von Anionenaustauschstof  fen,    das gestattet, bis zu 100% des an Harz adsorbierten Aurocyanids zu gewinnen und es ferner ermöglicht, als Verunreinigung vorhandenes Eisen-,   Zink-und    Kupfercyanid getrennt zu entfernen.



   Erfindungsgemäss wird das auf einem Anionenaustauscher adsorbierte Aurocyanid durch Eluierung mit einem organischen Lö  sungsmittel,    das eine kleine Menge einer anorganischen SÏure enthält, gewonnen. Falls das Aurocyanid auf einem stark basischen Anionenaustauschharz zusammen mit Verunreinigungen, insbesondere Kupfer- und/oder   Eisencyanid    adsorbiert ist, kann man die Verunreinigungen mit einer wässrigen Alkali  metalleyanidlösung eluieren und    dann das Aurocyanid durch Eluierung wie oben ge  winnen.    



   Man kann auch das zusammen mit Ver  unreinigungen    an ein stark basisches Anionenaustauschharz adsorbierte Aurocyanid zuerst mit einer   wässrigen Losung    einer   anorgani-    sehen SÏure, dann mit einer wässrigen Alkali  metallcyanidlosung    eluieren, um mindestens einen Teil der Verunreinigungen zu entfernen, wonach man das Aurocyanid durch Eluierung des Harzes mit dem anorganische SÏure enthaltenden organischen   Losmgsmittel    gewinnt.   



   Als'stark basische Anionenaustauschstoffe    kann man Kunstharze vom   Amintypus,    vorzugsweise das unter der Marke     Amberlite    IRA 400   bekannte Produkt verwenden.



   Das bevorzugte organisehe Lösungsmittel ist Aceton und die SÏure Salzsäure (spez. Gew.



     1,    1) in einer Menge von 5 Vol. %. Eine kleine Menge Wasser, z. B. 5 Vol.   %,    kann ebenfalls vorhanden sein. Äthylacetat, das 10 Vol.   %    Salpetersäure (spez. Gew. 1, 5) und 5 Vol. % Wasser enthält, und Äthylalkohol, der 10 Vol. % Salzsäure (spez. Gew.   1,      1)    enthält, ergaben   rlusbeuten    von iiber 90% des auf den Ionenaustauschharzen adsorbierten   Aurocyanids.   



  Methanol mit einem Zusatz von 10 Vol. % Salzsäure (spez. Gew.   1,      1)    gab eine Ausbeute von   80 und    90% des adsorbierten   Aurocyanids.   



  Ausbeuten von 99,   5-100%    des adsorbierten Aurocyanids wurden erhalten bei Verwendung des bevorzugten L¯sungsmittels, Aceton, das je 5 Vol. % Salzsäure und Wasser enthielt.



   Wenn mit dem Aurocyanid zusammen   Kupfer-und/oder      Eisencyanide    vorhanden sind, kann man eine   Voreluierung    mit einer wässrigen   Losung    eines Alkalimetalleyanids, z. B. einer n oder   2 n Losung    von Natrum  eyanid      durehführen,    um den grösseren Teil dieser Elemente ohne merklichen Verlust an Aurocyanid zu entfernen. Wenn der   Kupfer-      eyanidgehalt    wesentlich grösser ist als der   Auroeyanidgehalt,    so erweist sich eine 2 n Natriumeyanidlösung als f r diesen Zweek be  friedigend.   



   Wenn neben Aurocyanid auf dem Anionen  austarsehharz      Nickel-undloder    Zinkeyanid vorhanden sind, kann man f r die   Voreluie-    rung eine verdünnte Mineralsäurelösung, z. B. eine n/5 Salzsäure, verwenden, um das Nickel und Zink im wesentlichen zu entfernen. Etwa vorhandenes Kobalteyanid wird gewöhnlieh während der Eluierung mit der wässrigen   Al-      kalimetallcyanidlösung,    der verdünnten    Mi-    neralsäure und dem organischen Lösungsmittel auf dem Harz verbleiben. Es kann naeh der Gewinnung des Auroeyanids durch Eluierung mit 2 n   Kaliumthioeyanatlösung    entfernt werden.

   Etwa vorhandenes   Silbereyanid    wird ebenfalls mit dem   Kobaltcyanid    entfernt, so dass das Harz wieder für den nächsten Ansatz bereit ist.



   Wenn   Kupfereyanid    gegenüber Auro  eyanid    in grossem ¯berschu¯ vorhanden ist, sollte eine Voreluierung mit 2n Natriumcyanid stattfinden, um die Hauptmenge des auf dem Harz   vorhandenen Kupfereyanids zu    entfernen, bevor man mit verdünnter wässriger an  organiseher    SÏure eluiert, da festgestellt wurde, dass die   Voreluierung    mit SÏure die naehfolgende Eluierung des   Kupfereyanids    erschwert.



   Bei der Durchf hrung der Erfindung zur Gewinnung von Aurocyanid aus   kupferhal-    tigem Erz kann man das feingemahlene Erz mit wässriger Natriumeyanidlösung von ge  eigneter    Konzentration auslaugen. Die erhaltene Lösung schickt man zusammen mit dem   Wasehwasser    des   Auslaugerückstandes    durch eine SÏule eines stark   basisehen    Anionenaustauschers, dessen Menge so berechnet ist, dass   alle Schwermetalleyanidkomplexe aus    der Lösung adsorbiert werden. Der Anionena, ustauscher kann dann mit den oben erwähnten Lösungen eluiert werden, wobei jede   Elu-    ierung von einer Waschung mit   Wassergefolgt    sein kann.

   Hierauf kann man mit dem angesäuerten organischen Lösungsmittel das Auroeyanid gewinnen. Wenn die   Goldmenge    klein ist, kann man in der Weise eluieren, dass die Verunreinigungen, wie   Kupfer-,    Eisen-, Nikkel-und Zinkeyanid, entfernt werden und nur das Gold auf dem Anionenaustauseher verbleibt, wonach man mit Wasser wäseht, dann eine weitere Menge   auroeyanidhaltiger    Flüssigkeit durch die   Saule      sehiekt    und   wiedemm    die Verunreinigungen eluiert.

   Dies kann mehrmals wiederholt werden, um eine gewisse   Menge Auroeyanid anzusammeln, wonach man    mit dem angesänerten organischen   Losungs-    mittel dieses angesammelte Auroeyanid entfernt und, falls erforderlich, den   Anionenaus-      tauseher    wieder für eine weitere   Benutzung    zurechtmacht, indem man   2    n   Kaliumthio-       eyanatlosung hindurchsehickt und sehliesslieh    mit Wasser   auswäseht.   



   Nachstehend folgen Beispiele für bevor  zugte Ausführungsformen der Erfindung    :
Beispiel 1
Eine erfindungsgemϯ zu behandelnde Cyanidlosung enthält die Cyanidkomplexe fol  gender Metalle    :
Gold 10, 34 mg pro Liter
Silber   1,    04 ,, ,, ,,
Kupfer 18, 78 ,, ,, ,,    Niekel 35, 20"""   
Eisen 0,   56"""   
Zink   19,    56 ,, ,, ,,    ferner 0, 2% freies Natriumeyanid. Die L¯sung @    wird durch eine SÏule des Ionenaustauschharzes     Amberlite IRA-400  ,    dessen Körner   durch    ein Sieb von der Br. Siebnummer   20    hindurehgehen, von einem Sieb mit der Nummer 80 jedoch zurückgehalten werden, geschickt.

   Die SÏule enthält 2 g Harz, und man n lässt die Lösung mit einer Geschwindigkeit von 200 cm3/h   durehfliessen.      



   Naehdem 2, 1 Liter durchgeflossen sind,    kann man im Eluat Spuren von Auroeyanid feststellen. Nun eluiert man die SÏule mit 200 em3 n/5 HCI, dann mit 100 cm3 Wasser.



     I) ie Säule wird hierauf mit    100 cm3 n   NaCN-      Losung    und wieder mit 100 cm3 Wasser gewaschen. Dann schickt man wiederum so lange   Cyanidlosung    durch die SÏule, bis im abflie ssenden Teil wiederum Auroeyanid feststellbar ist, das heisst nachdem 1, 6 Liter   durchgegan-    gen waren. Man wiederholt die Behandlung mit   nl5    HCl und   n      NaCN und lässt ein    drittes Mal adsorbieren, wobei   1, 4    Liter Cyanidlosung   gebraueht    werden.

   Die Eluierung mit n/5 HCl und   n      NaCN    wird ein drittes Mal. wiederholt und die SÏule danach mit 150 cm3   Aeeton,    das   5%      HO und 5% HC1    (spez. Gew.



     1,    enthält, und schliesslich mit 100 cm3 Wasser eluiert. In den kombinierten Eluaten mit n/5 HCl finden sich 11% des Kupferkomplexes, Spuren von Eisenkomplex, 98, 2% des   Nickelkomplexes    und 95, 5% des Zinkkomplexes, aber kein Silber oder Gold. Die vereinigten Eluate mit   nNaCN    entfernten 44% des Kupferkomplexes, 85% des Eisenkomplexes, 1,   2%    des   Nickelkomplexes,    3, 5% des Zinkkomplexes, aber weder Gold noeh Silber.



   Die Eluierung mit Aceton, das   5%    H2O und   HC1    enthält, entfernt die restlichen 45% des Kupferkomplexes, 15% des Eisenkomplexes, 0, 6% des Nickelkomplexes, 1% des Zinkkomplexes, zusammen mit   100%    des Silberkomplexes und 99% des   Auroeyanids.   



   Die Eluierung der SÏule aus adsorbierte Gold-, Silber-, Eisen-und Kupfercyanidkomplexe enthaltendem ¸Amberlite IRA-400¯ mit je 5 Vol. % Salzsäure und Wasser enthaltendem Aceton unter Auslassung der ersten Eluierung mit   Natriumcyanidlosung    ergibt eine Gewinnung von nur 85% des adsorbierten Auro  eyanids,    das auch den grössten Teil des Kupfereyanids sowie etwas   Eisencyanid    enthÏlt.



  Es wurde festgestellt, dass wenn man das Kupfer-imd Eiseneyanid nicht vor der Eluierung des Goldes entfernt, sich auf dem Ionen  austauschharz komplexe    Substanzen bilden, die sehr schwierig zu entfernen sind und die Wiederverwendung des Harzes stören.



   Das folgende Beispiel zeigt eine   Ausfüh-      rnngsform    des Verfahrens zur Behandlung von Erzen mit hohem Kupfergehalt gegenüber dem Goldgehalt.



   Beispiel 2
Eine Probe von verkieseltem, mineralisiertem   Grünstein    mit einer durchschnittlichen Pyritkonzentration von 3, 5% und einem Goldgehalt von 4   mglkg    ergab einen Cyanidextrakt, der pro Kilogramm Erz folgende Bestandteile enthielt :
Kupfer 146 mg
Eisen 13 ,,
Nickel   7"   
Das Mineral wird in der Kugelmühle trocken vermahlen, bis es durch ein 100-Ma   schensieb    hindurchgeht, und mit   einer 0, 1% igen    Natriumeyanidlösung, die 0,   05% Calcium    als
Oxyd enthält, extrahiert, wobei man pro Kilogramm Mineral einen Liter Lösung verwendet. Die Mischung wird 6 Stunden ger hrt und dann 12 Stunden stehengelassen.

   Der Extrakt wird vom R ckstand getrennt und letzterer mit dem halben Volumen der   Aus-      laugeflüssigkeit    Wasser gewaschen. Das Wasehwasser wird der Extraktionslösung zugesetzt. Die Lösung wird durch eine Säule von 5 g   (trockenes Gewicht)   Amberlite    IRA  400      in Chloridform für jedes Kilogramm Mineral   gesehiekt.    Die Säule wird mit 20 cmS Wasser pro Gramm Harz gewaschen. Dann wird mit 50 cm3 2 n Natriumeyanidlösung eluiert und wieder mit dem gleichen Volumen Wasser gewaschen wie das erste Mal.

   Die   Natriumeyanidlösung    entfernt fast alles Kup  fereyanid,    alles Eisencyanid und etwa einen Drittel des   Nickelcyanids, während    das Auroevanid   zurüekbleibt.    Das Harz wird dann mit einer weiteren gleichen Menge Extraktlösung, die von einer gleichen Menge Mineral erhalten wurde, behandelt, mit Wasser gewaschen, mit 2 n Natriumeyanid eluiert und gewaschen ; die so entfernte Menge Eisen-, Kupfer-und   Nik-      keleyanid    ist gleich wie beim ersten Mal, und das Aurocyanid wird auf dem Harz zurüekgehalten. Man kann eine Massnahme noch mehrmals wiederholen, um den   Aurocyanid-    gehalt des Harzes zu steigern.

   Nach drei solchen Behandlungen verbleiben   estiva    1, 7% des in der Lösung vorhandenen   Kupfercyanids,    67,   4%    des   Nickeleyanids und praktiseh kein      Eisencyanid    im Harz, aber alles Aurocyanid.



  Eluiert man nun mit 5% Salzsäure (spez. Gew.



  1,   1)    enthaltendem Aceton, wobei man auf je 5 g Harz 300 cmS Aceton verwendet, so wird alles restliche Kupfercyanid, 11, 2% des gesamten   Nickelcyanids und    90, 3% des Auroeyanids entfernt. Wäscht man das Harz mit Wasser nach, so wird fast alles restliche Nickel  eyanid    entfernt, und es verbleiben nur noch 0, 4% auf dem Harz. Ferner werden weitere 5, 3% Aurocyanid entfernt, so dass nur noeh 4% auf dem Harz verbleiben.



   Das   angesäuerte Acetoneluat,    das   90%    des Aurocyanids enthÏlt, eignet sich zur Trennung des Aurocyanids vom   Niekeleyanid.    Die durch anschliessende Waschung mit Wasser erhaltene Flüssigkeit kann für sieh aufgearbeitet werden.



   Durch Erhöhung der Zahl der Adsorptionen und Elutionen mit Natriumeyanid. zwecks Erzielung grösserer   Auroeyanidmengen    auf dem Harz, kann der Wirkungsgrad noch gesteigert werden.



   Nach der Eluierung mit angesäuertem Aceton und   Naehwaschen    mit Wasser ist das Harz wieder zur Weiterverwendung bereit.



   Die prozentualen Mengen in dieser Be  schreibung    sind   Volumenmengen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Gewinnung von Auroeyanid aus wässrigen Cyanidlösungen, wobei das Auroeyanid auf einem Anionenaustauscher adsorbiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass man das adsorbierte Auroeyanid mit einem organisehen Lösungsmittel, das eine kleine Menge einer anorganischen Säure enthält, eluiert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen stark basischen Anionenaustauscher, auf dem Auro eyanid zusammen mit Eupfer-und Eisen- cyanid adsorbiert ist, zuerst mit einer wäss- rigen Alkalimetallevanidlösung eluiert, um mindestens einen Teil des Kupfer-und Eiseneyanids zu entfernen.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen stark basischen Anionenaustauscher, auf dem Auro eyanid zusammen mit Kupfer-, Eisen-, Nickelund Zinkeyanid adsorbiert ist, mit einer wässrigen Lösung einer anorganischen Säure eluiert, um den grössten Teil des Nickel-und Zinkeyanids und einen Teil des Kupfer- cyanids zu entfernen, worauf man mit einer wässrigen Alkalimetalleyanidlösung eluiert um das s Kupfercyanid, den grössten Teil des Eisencyanids sowie Nickel-un Zinkeyanid zu entfernen, worauf man mit einem eine kleine Menge einer anorganischen Säure enthaltenden organischen Lösungsmittel eluiert, um das Auroeyanid zu entfernen.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Auro evanid von dem Anionenaustauscher adsorbieren lässt, indem man eine wässrige Cyanidl¯sung, die Aurocyanid enthält, mit einem stark basischen Anionenaustauscher in Chlo ridform zusammenbringt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als organisches Losungsmittel Aceton verwendet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass man als organisches Lösungsmittel Äthylacetat verwendet.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als organisches Losungsmittel Äthylalkohol verwendet.
    7. Verfahren naeh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als organisches Losungsmittel Methanol verwendet.
    8. Verfahren nach Unteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einer Flüssigkeit eluiert, die durch Vermischen von etwa 80 Volumteilen Aceton, etwa 5 Volumteilen Salzsäure (spez. Gew. 1, 1) und etwa 5 Volumteilen Wasser hergestellt wurde.
    9. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da, ss die Alkalimetall e. yanidlösung 1 bis 2 normal ist.
    10. Verfahren naeh Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkalimetall cyanidlosung l bis 2 normal ist.
    11. Verfahren nach Unteranspruch 2, bei dem die Menge des adsorbierten Kupfer- eyanids grosser ist als die des Aurocyanids, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den Cyaniden beladene Anionenaustauseher vor der Eluierung mit der wässrigen Losung einer anorganischen Säure mit 2 n Alkalimetallcyanidlösung eluiert wird, um Kupfercyanid zu entfernen.
    12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Aurocyanid von einem stark basischen Anionenaus tauschharz adsorbieren lässt, das Produkt mit wässrigem Alkalimetallcyanid eluiert, um Verunreinigungen zu entfernen, worauf man weiteres Aurocyanid und Verunreinigungen auf dem stark basischen Anionenaustauscher adsorbieren lässt, wieder mit wässrigem Alkali metallcyanid eluiert, um die Verunreinigungen zu entfernen, und dass man die Adsorption und Eluierung wiederholt, um die Aurocyanidkonzentration auf dem Harz zu'er- h¯hen, wÏhrend Verunreinigungen entfernt werden, und man das Aurocyanid schliesslich durch Eluierung mit einem organischen Lo sungsmittel, das eine kleine Menge einer anorganischen Säure enthält, gewinnt.
    13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Auroeyanid von einem stark basischen Anionenaustauschharz adsorbieren lässt, das Produkt mit einer wässrigen Lösung einer anorganischen Säure eluiert, um Verunreinigungen zu entfernen, worauf man weiteres Aurocyanid und Verunreinigungen auf dem stark basischen Anionenaustauscher adsorbieren lϯt, wieder mit einer wässrigen Lösung einer anorgani schen Säure und dann mit Alkalimetalleyanidl¯sung eluiert, um die Verunreinigungen zu entfernen, und dass man die Adsorption und Eluierung wiederholt, um die Aurocyanidkonzentration auf dem Harz zu erhöhen, wäh- rend Verunreinigungen entfernt werden, und man das Aurocyanid schliesslich durch Eluierung mit einem organischen Losungsmittel, das eine kleine Menge einer anorganischen Säure enthält, gewinnt.
CH320016D 1953-04-29 1953-04-29 Verfahren zur Gewinnung von Aurocyanid aus wässrigen Cyanidlösungen CH320016A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2358466A1 (fr) * 1976-07-15 1978-02-10 Anglo Amer Corp South Africa Procede pour la recuperation de metaux

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