CH320100A - Durch Nocken betätigbarer Kleinschalter - Google Patents

Durch Nocken betätigbarer Kleinschalter

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Publication number
CH320100A
CH320100A CH320100DA CH320100A CH 320100 A CH320100 A CH 320100A CH 320100D A CH320100D A CH 320100DA CH 320100 A CH320100 A CH 320100A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
spring
cams
base plate
sliding block
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Application number
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English (en)
Inventor
Lange Otto
Original Assignee
Lange & Co
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Publication date
Application filed by Lange & Co filed Critical Lange & Co
Publication of CH320100A publication Critical patent/CH320100A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/62Contacts actuated by radial cams

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description


  <B>Durch Nocken</B>     betätigbarer        Kleinschalter            Gegenstand    der     Erfindung    ist ein durch  Nocken     betä:tigbarer        Kleinschaltex@mit        sehwenk-          barem    Betätigungshebel.  



       Kleinschalter    mit schwenkbarem     Betä.ti-          nungshebel    sind in einbaufertigen     Ausfüh-          i-ungsformen    im Handel, die für. Betätigung  durch einen annähernd senkrecht zum Hebel       versehnebbaren    Druckknopf vorgesehen sind.

    Wollte man sie in     Programmstenervorrieh-          1un    gen und dergleichen mit     Betätigung-    durch  eine     Noekenseheibe    verwenden, so war es  bisher notwendig, zwischen     Noekenseheibe    und  Schalter einen von dem oder den Nocken der       Noekenseheibe    zu     betätigenden,    in zum Hebel  annähernd senkrechter Richtung verschieb  baren Stössel vorzusehen. Der Vers-Lieh, einen  solchen.

   Kleinschalter unmittelbar     durch    Kok  ken einer     Noekenseheibe    zu betätigen, ist       iniLi1ungen,    weil dann die Lauffläche der       Noekenseheibe    und     che    Hebeloberfläche in  der Nähe ihrer     Berührungsstelle    einen sehr  kleinen Winkel miteinander bilden.

   Die Dreh  stellung der     Noekenseheibe,    bei welcher der  Nocken auf den Hebel trifft und diesen be  tätigt, ist dann nicht mit Genauigkeit voraus  bestimmbar; ferner können an der Nocken  seheibe nicht mehrere Nocken zur mehrmali  gen -Betätigung des Hebels kurz     hinterein-          ;inder    angeordnet sein, weil ein Nocken den  Hebel verlassen haben muss, bevor der fol  gende auf den Hebel trifft; schliesslich ist. der  nicht für diese     Betätigungsart,    namentlich  nicht für das Schleifen an, einem Betätig-ungs-         organ.    ausgebildete Hebel starkem     Verschless'=     unterworfen. " " .  



  Diese Nachteile können gemäss der Erfin  dung dadurch vermieden werden, dass     fn'     freien Ende des     Betätigungshebels    ein     Gleit-          stein    auswechselbar befestigt ist, der eine       lleitfläehe    von stärkerer Krümmung als, das ,  freie Ende des Hebels aufweist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des den Gegenstand der Erfindung bil  denden.     Kleinschalters    in Seitenansicht. darge  stellt.  



  Dieser Kleinschalter     besitzt    eine Grund  platte 1 aus Isoliermaterial, auf dein ein win  kelförmiges stromführendes Lagerstück 2     lind     eine     Z-förmige    Kontaktplatte 3 aus Messing  zusammen mit. je einer     Anschlusslasche    18  bzw. 19 für einen elektrischen Leiter ange  nietet sind. In einer Öffnung 4 des Lager  stückes 2 ist ein aus einem     Messingblechstrei-          fen    gebildeter     Betätigungshebel    5 schwenk  bar gelagert. Ein vorderer Arm 6 dieses  Hebels 5     ragt    schräg nach oben, und sein  Endteil ist so abgebogen, dass er     ungefähr     parallel zur Grundplatte 1 liegt.

   Der ent  gegengesetzte Arm 8 des Hebels 5 ist breiter  als der vordere und als die     Öffnung    4 des  Lagerstückes     '-),    so dass er ein Paar seitlich  dieser Öffnung am Lagerstück anstehender  Schultern bildet, und gegen die Grundplatte  1 abgebogen ist.  



  Am Lagerstück 2 ist ferner eine recht  cekige     Plaehfeder    9 gelagert, die im Grund-      riss einen U-förmigen Ausschnitt     aufweist.     Der     zwischen    den Schenkeln dieses<B>U</B> befind  liche     lappenförmige    Teil 10 der Feder ist. mit  seinem freien Ende in einer Vertiefung 11  des Lagerstückes 2 gehalten, während der       bügelförmige,    ausserhalb :des<B>U</B> befindliche  Teil 12 der Feder um das Lagerstück 2 und  den hintern Arm 8 des Betätigungshebels 5  läuft und in einer Rille 13 des letzteren ein  gehängt ist.

   An ihrem dem Joch des bügelför  migen Teils 12 entgegengesetzten Ende, das  sieh unter dem obern Schenkel der Kontakt  platte 3 befindet, trägt die Feder 9 ein     Kon-          taktstüek    16.  



  Der Abstand zwischen dem in der Vertie  fung 11 liegenden freien Ende des     lappen-          förmigen    Teils 10 und dem ihm gegenüber  liegenden Joch des bügelförmigen Teils 12 der  Feder ist von     Hause        ;aus    kleiner als der Ab  stand zwischen dem Grund der Vertiefung 11  und dem der Rille 13, so dass der     lappenför-          mige    Teil<B>10</B> der Feder nach deren Einbau  in den Schalter elastisch gebogen ist.

   Die  Spannung des gebogenen     lappenförmigen     Teils 10 der Feder sucht den Abstand     zwi-          sehen    der Verbindungsstelle 14 dieses Teils  1.0 mit dem bügelförmigen Teil 12 und dem  Angriffspunkt des Teils 10 in der Vertiefung  11 zu vergrössern und bewirkt dadurch zu  nächst, dass das Joch des bügelförmigen Teils  1.2 in die Rille 13 des Bedienungshebels 5       gedrüekt    und dieser im Uhrzeigersinn gedreht  wird, bis das freie Ende seines Armes 8 an  der     Grundplatte    1 ansteht.

   Ferner sucht die  Spannung des     la.ppenförmigen        Teiles    10 die  erwähnte     Verbindungsstelle    14 von der Ver  bindungsgeraden der Angriffspunkte der  Feder in der Vertiefung 11 und in der Rille  13 zu entfernen, und zwar nach der Seite  dieser     Verbindungsgeraden,    auf der sich diese  Stelle der Feder bereits befindet.  



  Der Schalter ist nun so ausgebildet.,     ddss     in seiner gezeichneten Ausschaltstellung die  genannte Stelle 14 sich um ein     weniges    auf  der der Grundplatte 1 zugewandten Seite der  genannten Verbindungsgeraden der Angriffs  punkte in 11 und 13 befindet.

   Der     lappen-          förmige    Teil 10 der Feder     sticht    daher die    Stelle 14 und somit das dem Joch des     bügelför-          migen    Teils 12 entgegengesetzte Ende der Feder  gegen die Grundplatte 1 zu drücken, was aber  durch einen an dieser     angeformten    Anschlag  1.5 verhindert wird:

    Wird dagegen der vordere Arm 6 des  Hebelas 5 gegen die Grundplatte 1     ver-          schwenkt,    so entfernt sich die Rille 13 des       hintern    Hebelarmes 8 von der Grundplatte,  wodurch sich die genannte Verbindungs  gerade der     Angriffspunkte    in 11 und 13 um  den Angriffspunkt in der Vertiefung 11 ent  gegen dem Uhrzeigersinn über die Stelle 14  der Feder hinaus dreht. Infolgedessen drückt  nun die Spannung des     lappenförmigen    Teils  10 die Stelle 14 mit dem ihr benachbarten  Ende der Feder plötzlich von der Grundplatte  1 weg, bis der Kontakt 16 von unten auf die  Kontaktplatte 3 trifft.

   Dadurch wird eine       elektriseh    leitende Verbindung der Lasche 18  über das     Lagerstück    2, die Feder 9, den Kon  takt 16 und die Kontaktplatte 3 nach der  Lasche 19 hergestellt.. Sobald der     Betätigung-s@-          hebel    5 losgelassen, wird, kehrt er infolge des  von der Feder 9 in der Rille 13 ausgeübten  Druckes in seine Ausgangsstellung     zurüek,     wodurch sieh die     Rilke    13 wieder gegen die  Grundplatte 1 verschiebt und die     Verbin-          dungsgerade    der Angriffspunkte der Feder  in. 11 und 13 im.

       Uhrzeialersinn    über die Stelle  14 der Feder     hinaus        zurüekgedreht    wird. Die  Feder schnappt dann. ebenfalls in die     Aus-          gan        gsstellung    zurück, der Kontakt. 16 hebt       sieh    von der Kontaktplatte 3 ab, und die lei  tende Verbindung zwischen den     Anschluss-          lasehen    18 und 19 wird unterbrochen.  



  Der bis dahin beschriebene,     handelsübliehe     Schalter wäre für die Betätigung des Hebels  5 durch einen, im rechten Winkel zur Grund  platte 1     versehiebbaren    Druckknopf oder  Stössel geeignet. Für seine Betätigung durch  eine.     Nockenscheibe    20, die sieh um eine zur  Ebene der Grundplatte 1 parallele Achse 21  dreht und     Noeken    22 mit     zwischen    ihnen  vorhandenen Vertiefungen 23     aufweist,        ist     am freien Ende des Armes 6 des Betätigungs  hebels 5 ein Gleitstein 24 angebracht. Dieser  Gleitstein besteht aus verschleissfestem rost-      freiem Stahl und weist eine Nut 25 auf, in  die das Ende des Hebelarmes 6 passt.

   Er ist  mit diesem durch Weichlöten verbunden und  kann somit, wenn er abgenützt ist, durch  Wegschmelzen des Lotes entfernt und ersetzt.  werden. Der oberhalb des Hebelarmes befind  liehe Teil des Gleitsteines 24 ist keilförmig  verjüngt und seine     zylindersegmentförmige          (lleitfläehe    26 hat einen viel kleineren     Krüm-          miing sradius    als ihn das praktisch gerade  Ende des Hebelarmes 6     besitzt.    Der Gleitstein  kann dadurch bis auf den Grund in die Ver  tiefungen 23 der     Nockenseheibe    20 eindrin  gen, auch wenn diese schmal sind, und dem  Profil der Nocken 22, auch wenn diese steile  Flanken aufweisen,

   viel genauer folgen als  wenn der Nocken     unmittelbar    auf dem Hebel  arm 6 liefe. Eine     Abnützung    des Hebelarmes       G    durch die     Nockenscheibe    findet nicht statt       und    diejenige des Gleitsteines 24 ist äusserst    gering, da. er aus verschleissfestem Material  besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Durch Nocken betätigbarer Kleinschalter mit schwenkbarem Betätigungshebel, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende,des Be tätigungshebels ein Gleitstein auswechselbar befestigt ist, der eine Gleitfläche von stär kerer Krümmung als das freie Ende des Hebels aufweist. UNTERAXT SPRÜCHE 1. Kleinschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass der Gleitstein eine Ausnehmung besitzt, in welche das Ende des Betätigungshebels passt.
    2. Kleinsehalter nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Gleitstein am Hebel angelötet ist.
CH320100D 1954-05-07 1954-05-07 Durch Nocken betätigbarer Kleinschalter CH320100A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH320100T 1954-05-07

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CH320100A true CH320100A (de) 1957-03-15

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ID=4497872

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CH320100D CH320100A (de) 1954-05-07 1954-05-07 Durch Nocken betätigbarer Kleinschalter

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