<B>Durch Nocken</B> betätigbarer Kleinschalter Gegenstand der Erfindung ist ein durch Nocken betä:tigbarer Kleinschaltex@mit sehwenk- barem Betätigungshebel.
Kleinschalter mit schwenkbarem Betä.ti- nungshebel sind in einbaufertigen Ausfüh- i-ungsformen im Handel, die für. Betätigung durch einen annähernd senkrecht zum Hebel versehnebbaren Druckknopf vorgesehen sind.
Wollte man sie in Programmstenervorrieh- 1un gen und dergleichen mit Betätigung- durch eine Noekenseheibe verwenden, so war es bisher notwendig, zwischen Noekenseheibe und Schalter einen von dem oder den Nocken der Noekenseheibe zu betätigenden, in zum Hebel annähernd senkrechter Richtung verschieb baren Stössel vorzusehen. Der Vers-Lieh, einen solchen.
Kleinschalter unmittelbar durch Kok ken einer Noekenseheibe zu betätigen, ist iniLi1ungen, weil dann die Lauffläche der Noekenseheibe und che Hebeloberfläche in der Nähe ihrer Berührungsstelle einen sehr kleinen Winkel miteinander bilden.
Die Dreh stellung der Noekenseheibe, bei welcher der Nocken auf den Hebel trifft und diesen be tätigt, ist dann nicht mit Genauigkeit voraus bestimmbar; ferner können an der Nocken seheibe nicht mehrere Nocken zur mehrmali gen -Betätigung des Hebels kurz hinterein- ;inder angeordnet sein, weil ein Nocken den Hebel verlassen haben muss, bevor der fol gende auf den Hebel trifft; schliesslich ist. der nicht für diese Betätigungsart, namentlich nicht für das Schleifen an, einem Betätig-ungs- organ. ausgebildete Hebel starkem Verschless'= unterworfen. " " .
Diese Nachteile können gemäss der Erfin dung dadurch vermieden werden, dass fn' freien Ende des Betätigungshebels ein Gleit- stein auswechselbar befestigt ist, der eine lleitfläehe von stärkerer Krümmung als, das , freie Ende des Hebels aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des den Gegenstand der Erfindung bil denden. Kleinschalters in Seitenansicht. darge stellt.
Dieser Kleinschalter besitzt eine Grund platte 1 aus Isoliermaterial, auf dein ein win kelförmiges stromführendes Lagerstück 2 lind eine Z-förmige Kontaktplatte 3 aus Messing zusammen mit. je einer Anschlusslasche 18 bzw. 19 für einen elektrischen Leiter ange nietet sind. In einer Öffnung 4 des Lager stückes 2 ist ein aus einem Messingblechstrei- fen gebildeter Betätigungshebel 5 schwenk bar gelagert. Ein vorderer Arm 6 dieses Hebels 5 ragt schräg nach oben, und sein Endteil ist so abgebogen, dass er ungefähr parallel zur Grundplatte 1 liegt.
Der ent gegengesetzte Arm 8 des Hebels 5 ist breiter als der vordere und als die Öffnung 4 des Lagerstückes '-), so dass er ein Paar seitlich dieser Öffnung am Lagerstück anstehender Schultern bildet, und gegen die Grundplatte 1 abgebogen ist.
Am Lagerstück 2 ist ferner eine recht cekige Plaehfeder 9 gelagert, die im Grund- riss einen U-förmigen Ausschnitt aufweist. Der zwischen den Schenkeln dieses<B>U</B> befind liche lappenförmige Teil 10 der Feder ist. mit seinem freien Ende in einer Vertiefung 11 des Lagerstückes 2 gehalten, während der bügelförmige, ausserhalb :des<B>U</B> befindliche Teil 12 der Feder um das Lagerstück 2 und den hintern Arm 8 des Betätigungshebels 5 läuft und in einer Rille 13 des letzteren ein gehängt ist.
An ihrem dem Joch des bügelför migen Teils 12 entgegengesetzten Ende, das sieh unter dem obern Schenkel der Kontakt platte 3 befindet, trägt die Feder 9 ein Kon- taktstüek 16.
Der Abstand zwischen dem in der Vertie fung 11 liegenden freien Ende des lappen- förmigen Teils 10 und dem ihm gegenüber liegenden Joch des bügelförmigen Teils 12 der Feder ist von Hause ;aus kleiner als der Ab stand zwischen dem Grund der Vertiefung 11 und dem der Rille 13, so dass der lappenför- mige Teil<B>10</B> der Feder nach deren Einbau in den Schalter elastisch gebogen ist.
Die Spannung des gebogenen lappenförmigen Teils 10 der Feder sucht den Abstand zwi- sehen der Verbindungsstelle 14 dieses Teils 1.0 mit dem bügelförmigen Teil 12 und dem Angriffspunkt des Teils 10 in der Vertiefung 11 zu vergrössern und bewirkt dadurch zu nächst, dass das Joch des bügelförmigen Teils 1.2 in die Rille 13 des Bedienungshebels 5 gedrüekt und dieser im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis das freie Ende seines Armes 8 an der Grundplatte 1 ansteht.
Ferner sucht die Spannung des la.ppenförmigen Teiles 10 die erwähnte Verbindungsstelle 14 von der Ver bindungsgeraden der Angriffspunkte der Feder in der Vertiefung 11 und in der Rille 13 zu entfernen, und zwar nach der Seite dieser Verbindungsgeraden, auf der sich diese Stelle der Feder bereits befindet.
Der Schalter ist nun so ausgebildet., ddss in seiner gezeichneten Ausschaltstellung die genannte Stelle 14 sich um ein weniges auf der der Grundplatte 1 zugewandten Seite der genannten Verbindungsgeraden der Angriffs punkte in 11 und 13 befindet.
Der lappen- förmige Teil 10 der Feder sticht daher die Stelle 14 und somit das dem Joch des bügelför- migen Teils 12 entgegengesetzte Ende der Feder gegen die Grundplatte 1 zu drücken, was aber durch einen an dieser angeformten Anschlag 1.5 verhindert wird:
Wird dagegen der vordere Arm 6 des Hebelas 5 gegen die Grundplatte 1 ver- schwenkt, so entfernt sich die Rille 13 des hintern Hebelarmes 8 von der Grundplatte, wodurch sich die genannte Verbindungs gerade der Angriffspunkte in 11 und 13 um den Angriffspunkt in der Vertiefung 11 ent gegen dem Uhrzeigersinn über die Stelle 14 der Feder hinaus dreht. Infolgedessen drückt nun die Spannung des lappenförmigen Teils 10 die Stelle 14 mit dem ihr benachbarten Ende der Feder plötzlich von der Grundplatte 1 weg, bis der Kontakt 16 von unten auf die Kontaktplatte 3 trifft.
Dadurch wird eine elektriseh leitende Verbindung der Lasche 18 über das Lagerstück 2, die Feder 9, den Kon takt 16 und die Kontaktplatte 3 nach der Lasche 19 hergestellt.. Sobald der Betätigung-s@- hebel 5 losgelassen, wird, kehrt er infolge des von der Feder 9 in der Rille 13 ausgeübten Druckes in seine Ausgangsstellung zurüek, wodurch sieh die Rilke 13 wieder gegen die Grundplatte 1 verschiebt und die Verbin- dungsgerade der Angriffspunkte der Feder in. 11 und 13 im.
Uhrzeialersinn über die Stelle 14 der Feder hinaus zurüekgedreht wird. Die Feder schnappt dann. ebenfalls in die Aus- gan gsstellung zurück, der Kontakt. 16 hebt sieh von der Kontaktplatte 3 ab, und die lei tende Verbindung zwischen den Anschluss- lasehen 18 und 19 wird unterbrochen.
Der bis dahin beschriebene, handelsübliehe Schalter wäre für die Betätigung des Hebels 5 durch einen, im rechten Winkel zur Grund platte 1 versehiebbaren Druckknopf oder Stössel geeignet. Für seine Betätigung durch eine. Nockenscheibe 20, die sieh um eine zur Ebene der Grundplatte 1 parallele Achse 21 dreht und Noeken 22 mit zwischen ihnen vorhandenen Vertiefungen 23 aufweist, ist am freien Ende des Armes 6 des Betätigungs hebels 5 ein Gleitstein 24 angebracht. Dieser Gleitstein besteht aus verschleissfestem rost- freiem Stahl und weist eine Nut 25 auf, in die das Ende des Hebelarmes 6 passt.
Er ist mit diesem durch Weichlöten verbunden und kann somit, wenn er abgenützt ist, durch Wegschmelzen des Lotes entfernt und ersetzt. werden. Der oberhalb des Hebelarmes befind liehe Teil des Gleitsteines 24 ist keilförmig verjüngt und seine zylindersegmentförmige (lleitfläehe 26 hat einen viel kleineren Krüm- miing sradius als ihn das praktisch gerade Ende des Hebelarmes 6 besitzt. Der Gleitstein kann dadurch bis auf den Grund in die Ver tiefungen 23 der Nockenseheibe 20 eindrin gen, auch wenn diese schmal sind, und dem Profil der Nocken 22, auch wenn diese steile Flanken aufweisen,
viel genauer folgen als wenn der Nocken unmittelbar auf dem Hebel arm 6 liefe. Eine Abnützung des Hebelarmes G durch die Nockenscheibe findet nicht statt und diejenige des Gleitsteines 24 ist äusserst gering, da. er aus verschleissfestem Material besteht.