CH320212A - Falzziegel mit mehrfacher Kopf- und Seitenverfalzung - Google Patents
Falzziegel mit mehrfacher Kopf- und SeitenverfalzungInfo
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/02—Grooved or vaulted roofing elements
- E04D1/04—Grooved or vaulted roofing elements of ceramics, glass or concrete, with or without reinforcement
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/29—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
- E04D1/2907—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
- E04D1/2914—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements
- E04D1/2916—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements the fastening means taking hold directly on adjacent elements of the same row
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Description
Falzziegel mit mehrfacher Kopf- und Seitenverfalzung Die Erfindung betrifft einen Falzziegel mit mehrfacher Kopf- und Seitenverfalzung an der Ober- und Unterseite, der einen Deck wulst mit in der Wasserablaufrichtung diver gierenden Flanken hat und in dessen Deck- wulsthereieh die unterseitige Kopfverfalzung derart zurückversetzt ist, dass in diesem Be reich ein rippenfreier Rand gebildet wird. Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus- führungsbeispiel des Ziegeln nach der Erfin dung. Es zeigen: Fig.1 die Draufsicht auf einen Teil einer mit Ziegeln gemäss der Erfindung erstellten Eindeckung, Fig.2 einen Querschnitt durch die Ein deckung nach Linie A-B der Fig. 1, Fig.3 einen Längsschnitt durch die Ein deckung nach Linie C--D der Fig.1. Fig.4 einen Längsschnitt nach der Linie E-F der Fig. 1. Der dargestellte Ziegel hat auf der Ober seite eine mehrfache Kopfverfalzung 4a, 4b und auf der Unterseite eine mehrfache Kopf- verfalzung 2, 3a, 3b, die im Bereich des Deck wulstes 7 zurückversetzt ist, derart, dass in diesem Bereich ein rippenfreier Rand (1) gebildet wird. Der Deckwulst 7 des Ziegels hat Flanken 7b, die in der Wasserablaufrich- tung leicht divergierend verlaufen und steil von der Ziegelfläche aus ansteigen. Dieser Verlauf der Flanken 7b des Deckwulstes gibt die Möglichkeit, den Deckwulst verhältnis- mässig schmal und somit die wasserabfüh rende Fläche des Ziegels breit auszubilden. Die Sohle der Falzkanäle der oberseitigen Kopfverfalzung liegt im Bereich des Deck wulstes 7 so tief, dass die diese Kanäle bis zum Wulst hin begrenzenden Kopfrippen 4a, 4b sich nicht über den Seheitel des Deck wulstes erheben. Bei der Eindeckung grei fen die unterseitigen Kopfrippen 2, 3a in die Falzkanäle der oberseitigen Kopfverfalzung ein, wobei sich der rippenfreie Rand 1 auf den Deckwulst des überdeckten Ziegels I auf legt und das Wasser ohne Stau über die Kanäle auf den überdeckten Ziegel leitet. Die Tieflegling der Sohle der oberseitigen Kopfkanäle in den Deckwulst 7 hat den Vor teil, dass sich bei der Stapelung die an der Unterseite des Deckwulstes befindlichen Sei tenrippen unmittelbar auf den Deckwulst des darunterliegenden Ziegels auflegen können. Ausserdem kann der Deckwulst zufolge dieser Tieflegung der Kopfkanalsohlen ohne Ver grösserung der Stapelhöhe des Ziegels höher ausgebildet werden. Die .Sohle der oberseitigen Kopfkanäle wird zweckmässig nur im Schei tel 7a des Deckwulstes 7 tief gelegt. An den Flanken 7b des Deckwulstes und in ihrem übrigen Verlauf über die Ziegelbreite liegt die Sohle der oberseitigen Kopfkanäle ange nähert in der Höhe der Ziegeloberfläche, uni die Entwässerung zu vereinfachen und eine Verbreiterung des Deckwulstes zu vermeiden. Nach Fig. 2 ist der Scheitel 7a des Deck wulstes abgeflacht. Hierdurch wird die Stape lung der Ziegel begünstigt. Die vorderste Rippe 2 der unterseitigen Kopfverfalzung ist in dem Raum zwischen dem Deckwulst 7 und dem untern Eckausschnitt E3 bis zum vordern Ziegelrand vorgezogen und läuft hakenförmig um die vordere Ecke dieses Eckausschnittes E3 herum. Nach Fig. 1 greift bei der Eindeckung die Ecke des Deckwul stes 7 am obern Eckausschnitt E2 des Zie gels Il in die vordere Ecke des untern Eck- ausschnittes E3 des Ziegels III ein, und dar über legt sich mit der Ecke E4 der Deckwulst des überdeckenden Ziegels IV. Auf diese Weise wird auch an dieser gefährdeten Stelle ein Stau des von der Ziegeloberfläche ablau fenden Wassers vermieden. Die beschriebene Führung der vordern Rippe 2 der unterseitigen Kopfverfalzung eröffnet die Möglichkeit, die Rippen 4a, 4b der oberseitigen Kopfverfalzung, die sich bei der Eindeckung hinter die unterseitigen Kopf rippen 2 und 3a legen, im Mittelfeld des Ziegels nach vorn zu ziehen. Durch diese Rippenführung entsteht am obern Ziegel rand ein Randstreifen 5, an dessen Unter seite die Aüfhängenasen 10 angeordnet sind. Auf den Randstreifen 5 legen sich beim Sta peln die Nasen 10 und bei der Eindeckung die Rippe 3b der unterseitigen Kopfv erfal- zung (vgl. Fig.3). An der Rippe 3b enden die Auflagerippen 6 der Unterseite. Das Was ser, das vor allem bei langanhaltenden Regen fällen durch das poröse Tonmaterial des Dach ziegels hindurchdringt, und das Wasser, das sich zufolge Kondensation bei Temperatur unterschieden zwischen Dachinnerem und der Aussenluft auf der Unterseite der Dachziegel niederschlägt, sammelt sich zufolge seiner Ad häsion und seines Gewichtes an den tieflie genden Stellen des Ziegels, nämlich an den Auflagerippen 6, die bei der Eindeckung auf dem Dache geneigt zur Horizontalen v erlau fen. Das Wasser läuft dann an den Rippen 6 entlang bis zur Querrippe 3b der unterseiti gen Kopfverfalzung. Da sich die Rippe 3b bei der Eindeclung auf den Randstreifen 5 des überdeckten Ziegels aufstellt, kann das Was ser hier in die oberseitige Verfalzung des über deckten Ziegels abgeleitet werden. An den Rippen 4a, 4b sind Vorsprünge vorgesehen, mit Durchlauföffnungen 8, die in der Wasser ablaufrichtung ansteigende Sohlen haben. Das sich in der Kopfverfalzung ansammelnde Was ser läuft durch die Öffnungen 8 auf die Ziegeloberfläche. Die Tiefe der Vorsprünge gestattet. es, die Kanäle 8 verhältnismässig lang auszubilden. Da. diese in Wasserablauf- richtung ansteigen, entsteht am Kanalaustritt. zur Ziegeloberfläche eine relativ hohe Stufe, die das Einwehen von Wasser, zum Beispiel bei Aufwind, verhindert oder erschwert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Falzziegel mit mehrfacher Kopf- und Sei- tenverfalzung auf der Ober- und Unterseite, dadurch gekennzeichnet, da.ss er einen Deck wulst (7) mit in der Wasserablaufrichtung divergierenden Flanken hat und dass im Deck wulstbereich die unterseitige Kopfverfalzung (2, 3a-, 3b) derart zurückversetzt ist, dass in diesem Bereich ein rippenfreier Rand (1) ge bildet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Falzziegel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Sohle der Falzkanäle der oberseitigen Kopfv erfalzimg im Bereich des Deckw-alstes (7) so tief unter dem Scheitel des Deckwulstes liegt, dass die Kopfrippen (4a und 4b) sich nicht über den Scheitel des Deckwulstes (7) erheben. 2.Falzziegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle der Falzkanäle der oberseitigen Kopfverfalzung nur in dem 'Teil (7a) des Scheitels des Deckwulstes (7) angenähert um die Höhe der Kopfrippen (4a und 4b) tiefer als der Scheitel und an den Flanken (7b) des Deckwulstes (7) sowie in ihrer Führung über die Ziegelbreite angenähert in der Höhe der Ziegeloberfläche liegt. 3. Falzziegel nach Patentä.nspinieh, da durch gekennzeichnet., dass der Deckwulst (7) an seinem Scheitel (7a) abgeflacht ist, 4.Falzziegel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die vordere Rippe (2) der unterseitigen Kopfverfalzung haken förmig um die vordere Ecke des Eckaus- sehnittes (E3) herumgeführt ist. 5. Falzziegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (4a, 4b) der oberseitigen Kopfverfalzung im mittleren Teil der Ziegel- Mche nach innen ausbiegen, derart, dass am obern Ziegelrand ein Randstreifen (5) gebil- det wird, auf dem sich beim Stapeln die An hängenasen (10) und bei der Eindeckung die hintere Rippe (3b) der unterseitigen Kopf- verfalzung auflegen. 6.Falzziegel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Rippen (4a und 4b) der oberseitigen Kopfverfalzung Vorsprünge mit Wasserdurchlauföffnungen (8) angeord- sind, deren Sohlen in der Wasserablaufrieh- tung ansteigen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320212X | 1952-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH320212A true CH320212A (de) | 1957-03-31 |
Family
ID=6153759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH320212D CH320212A (de) | 1952-05-27 | 1953-05-26 | Falzziegel mit mehrfacher Kopf- und Seitenverfalzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH320212A (de) |
-
1953
- 1953-05-26 CH CH320212D patent/CH320212A/de unknown
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