CH320347A - Bandaufklebemaschine - Google Patents

Bandaufklebemaschine

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CH320347A
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CH
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tape
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adhesive
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Inventor
Koenig Claus
Original Assignee
Koening Claus
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F5/00Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges
    • B31F5/06Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by adhesive tape
    • B31F5/08Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by adhesive tape for reinforcing edges ; Applying a strip or tape to an edge, e.g. for decorating, for protecting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Bandauf klebemaschine    Zeichnungen und sonstige flächenhafte  Werkstüeke werden vielfach am Rand mit  einem Klebeband, insbesondere mit einem  Selbstklebeband, eingefasst. Bei Zeichnungen,  Schriftstücken, Briefdurehschlägen usw.     ge-          sehieht    dies, um die Ränder zu verstärken und  dadurch gegen Einreissen zu schützen. Man  kann mit solchen Klebebändern auch Brief  umschläge und sonstige Hüllen einfassen, um  sie zu verschliessen.  



  Für die vorerwähnten Zwecke sind sog.   Randeinfassmasehinen  bekanntgeworden.  Diese enthalten in der Vorschubrichtung des  von einer Vorratsrolle sich abwickelnden  Klebebandes eine Falzvorrichtung und eine  Andrückvorrichtung, mit deren Hilfe das  Klebeband um den Rand des in die Maschine  eingeführten fläehenhaften Werkstückes, z. B.  einer Zeichnung, herumgelegt und mit ihm ver  bunden wird. Die Andrüekvorriehtung be  steht in der Regel aus einer Transportrolle  und einer Andrüekrolle und bewirkt, somit zu  gleich den Vorschub des Klebebandes und  des Werkstückes.  



  In neuerer Zeit sind Ablegeverfahren be  kanntgeworden, bei denen mit dem Zeichen  blatt (oder einem sonstigen flächenhaften  Werkstüek) - stumpf an den Rand desselben  anschliessend - ein sog. Tragband verbunden  wird, das alsdann mit Heftlöchern versehen  und zum Ablegen oder Aufhängen der Zeich  nung benutzt wird. Am einfachsten lässt sich  das Tragband mit dem Zeichenblatt oder son-    stigen flächenhaften Werkstück dadurch ver  binden, dass ein Klebeband so auf das Zeichen  blatt und auf das Tragband aufgeklebt wird,  dass seine Mittellinie sich genau oder un  gefähr deckt mit der Stossfuge zwischen dem       Zeiehenblatt    und dem Tragband.

      Gegenstand der Erfindung ist eine Band  a.ufklebeinaschine, die für beide vorerwähnten  Aufgaben verwendbar ist, also dazu, ein flä  chenhaftes Werkstück am Rande mit einem  Klebeband einzufassen, wie auch dazu, eine  Zeichnung oder dergleichen mit einem Trag  band durch ein Klebeband zu verbinden. Die  Maschine geht aus von den vorerwähnten       Randeinfassmaschinen    und enthält wie diese in  der     Vorschubrichtung    des Klebebandes eine  Falzvorrichtung und eine     Andrückvorrich-          tung,    mit deren Hilfe das Klebeband um den  Rand des in die Maschine eingeführten     flä-          ehenhaften    Werkstückes, z. B. einer Zeich  nung, herumgelegt und mit ihm verbunden  wird.

   Gemäss der Erfindung weist sie zu  sätzlich eine Aufnahmevorrichtung für eine       Tragbandvorratsrolle    auf, derart, dass das von  der Vorratsrolle sich abwickelnde Tragband  zusammen mit dem Werkstück in den Falz des  Klebebandes einläuft und durch dieses mit.  dem Werkstück verbunden wird.  



  Für manche Zwecke ist es aber auch not  wendig, auf die Zeichnung oder das sonstige       Werkstück    ein Klebeband so aufzubringen,  dass - je nach den Gegebenheiten - sein      Aussenrand mit dem Rand des Werkstückes  abschliesst oder einen gewissen Abstand vom  Rand des Werkstückes, z. B. der Zeichnung,  hält. Auch für diese Aufgaben kann die Ma  schine verwendbar gemacht werden.  



  Die Bandaufklebemaschine ist nach obigem  für mehrere Zwecke verwendbar, benötigt  hierfür aber nur wenig mehr an Aufwand als  die schon bekannte Randeinfassmaschine. Es  ist somit möglich, sie     preiswert    herzustellen,  und sie bietet für den Verbraucher den Vor  teil, dass dieser nicht mehrere Maschinenarten  anschaffen und in seiner Zeichnungsregistra  tur oder dergleichen bereit halten, muss.  



  Im folgenden wird an Hand der Zeichnung  ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt. Es zeigen:  Fig.1 ein Werkstück, das am Rande mit  einem Klebeband     eingefasst    ist,  Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II  der Fig. l,  Fig.3 ein Werkstück, an dem mit Hilfe  eines Klebebandes ein Tragband befestigt  ist, und zwar in der Lage, in der es die Band  aufklebemaschine v erlässt,  Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV  der Fig. 3,  Fig.5 das Werkstück mit angeklebtem  Tragband nach Fig. 3 und 4, jedoch in auf  geklappter Lage des Tragbandes,  Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI  der Fig. 5,  Fig. 7 eine Draufsicht auf die Klebstoff  seite des bei dem Werkstück nach Fig. 5 und 6  benutzten Selbstklebebandes,  Fig.

   8 ein Werkstück, auf das ein Klebe  band, mit dem Rand des Werkstückes ab  schliessend, aufgebracht ist,  Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX  der Fig. 8,  Fig. 10 und 11 Darstellungen entsprechend  den Fig.8 und 9, jedoch mit dem Unter  schied, dass eine schmale Randzone des Werk  stückes vom Klebeband freibleibt,  Fig.12 eine Draufsicht auf ein Ausfüh  rungsbeispiel der Bandaufklebemaschine,  Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie  XIII-XIII der Fig.12.

      Fig.14 eine Seitenansicht der     Tragband-          bzw.    Klebebandspule,  Fig.15 und 16 in grösserem Massstab je  einen Querschnitt durch die Trägerbandspule  ohne bzw. mit Distanzstüek,  Fig.17a. in grösserem Massstab eine Teil  seitenansieht des Ausführungsbeispiels nach  Fig. 12,  Fig.18a eine der Fig.17a entsprechende  Draufsicht,  Fig. 19a einen Schnitt nach der Linie  XIXa-XIXa der Fig. 18c,  Fig.17 in grösserem Massstab eine Teil  seitenansieht des Ausführungsbeispiels nach  Fig.12, gegenüber der jedoch die Falzdüse  ersetzt ist durch einen Bandführer,  Fig. 18 eine der Fig. 17 entsprechende       Dr    aufsieht,  Fig. 19 einen Schnitt nach der Linie  XIX-XIX der Fig.

   18,       Fig.20    und 21 ein     Ausführungsbeispiel     eines     Bandführers    in Vorderansicht     bzw.    in  Seitenansicht,       Fig.    22 in Vorderansicht einen     Bandführer,     der weniger     stark    gekröpft ist als der nach       Fig.    20 und 21,       Fig.    23 und 24 in Vorderansicht bzw.

   in       Draufsieht    ein Ausführungsbeispiel für eine  das Auswechseln erleichternde Befestigung für  den     Bandführer    und die Falzdüse,       Fig.25    und 26 je in Seitenansicht einen       Bandführer    bzw. eine Falzdüse mit Lang  löchern für die Befestigung und Einstellung.  



  Die     Bandaufklebemasehine    kann, wie schon  erwähnt, in der gleichen Weise wie die bisher  bekannten     Randeinfassmasehinen    dazu benutzt  werden, um gemäss     Fig.    1 und 2 ein     Werkstuck     1, z. B. eine Zeichnung, am Rand mit einem  gefalzten Klebeband 2 einzufassen.

   Als Klebe  band wird insbesondere ein Selbstklebeband  benutzt, das infolge der Art des     Klebstoffes     (in der     Regel    eines     Kautsehuk-Klebstoffes,     insbesondere auf der Grundlage von     Natur-          kautsehuk)    auch bei längerem Lagern kleb  fähig bleibt, also  selbst  klebt, ohne     da.ss    Was  ser, Wärme oder sonstige Mittel hinzutreten  müssten, um das Band bei der Benutzung kleb  fähig zu machen.

        Soll ein Tragband mit einem flächenhaften  Werkstück, insbesondere einer Zeichnung,  verbunden werden, so wird bei der     Bandauf-          kiebemasehine,    gemäss Fig. 3 und 4, mit dem  Werkstück 1 ein Tragband 3 in den Falz des  Klebebandes 2 mit eingeführt, so dass     an-          sebliessend    durch die Andrückvorrichtung das  Tragband 3 mit dem Werkstück 1 durch das  um beide Teile herumgelegte Klebeband 2  verbunden wird. Die genannten Teile ver  lassen die Bandaufklebemaschine in einer     ge-          enseitigen    Lage, wie sie in Fig. 3 und 4 dar  gestellt ist. Anschliessend wird das Trag  land 3 gemäss Fig.5 und 6 aufgeklappt und  mit Heftlöchern 3a versehen.

   Alsdann kann  das Gesamtgebilde in entsprechenden Zeichen  schränken oder dergleichen unter Benutzung  der Heftlöcher 3a aufgehängt oder sonstwie  abgelegt werden. Die Heftlöcher 3a können  auch schon in dem Tragband 3 enthalten sein,  bevor dieses mit der Zeichnung 1 verbunden  wird. Alsdann kommt es jedoch in der Regel  darauf an, dass das Tragband 3 bzw. seine  Heftlöcher 3a eine bestimmte Lage zu dem  obern und untern Rand - bezogen auf Fig. 5  - des Werkstückes 1 haben. Dies lässt sich  leicht erreichen, wie im Laufe der weiteren  Beschreibung noch gezeigt ist.

   Es ist unv     er-          meidlieh,    und es wird durch Fig.5 und 6  v eranschaulieht, dass zwischen dem Werkstück  1 und dem Tragband 3 eine Stossfuge entsteht,  die an sieh narr eine geringe Ausdehnung hat,  aber doch dazu führen kann, dass Klebstoff  durch diese Stossfuge hindurchtritt, sofern das  Klebeband 2 auf der die Stossfuge     überbrük-          kenden    Mittelzone einen Klebstoffauftrag auf  weist. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich,  ein Klebeband zu benutzen, das gemäss Fig. 7  in der Mittelzone 2a, die entsprechend breit  bemessen ist, frei von Klebstoff ist. Es ist vor  teilhaft, auch die schmalen Randzonen 2b  vom Klebstoff freizuhalten, damit nicht aus  der Klebebandrolle seitlich Klebstoff austritt.  



  Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen den  Fall, dass ein Klebeband 2' auf das Werkstück  7 flach aufgeklebt ist, und zwar so, dass der  Aussenrand des Klebebandes 2' mit dem Rand  des Werkstückes 1 genau abschliesst. In Fig. 10    und Il ist auf das Werkstück 1 wieder ein  Klebeband 2' so aufgeklebt, dass eine Rand  zone 1' des Werkstückes 1 von dem Klebeband  2' frei bleibt. Diese Randzone l' kann - je  nach den Bedürfnissen des Einzelfalles - ver  schieden breit gewählt werden. Die Band  aufklebemaschine nach der Erfindung ge  stattet es, wie schon oben angegeben ist, ein  Klebeband in der aus den Fig. 1 bis 6 und  den Fig.8 bis 11 hervorgehenden Weise auf  ein flächenhaftes W erkstück aufzubringen.  



  Bei der Ausführung der Bandaufklebe  maschine nach Fig. 12 bis 19 bildet der Rah  men 11 bei 11a einen Auflegetisch für das  Werkstück. Er ist auf einem Teil seiner Länge  durch eine am Rahmen 11 befestigte, z. B. an  ihm angeschraubte, Anschlagleiste 12 begrenzt,  die zum Auflegetisch 11a hin abgebogen ist  und auf diese Weise einen Anschlag und zu  gleich eine schlitzförmige     Führung    (Leitblech)  für das Werkstück und, wie noch gezeigt wird,  für das Tragband bildet.  



  Zur Aufnahme des zu einer Rolle auf  gewickelten Klebebandes 2 ist am Rahmen 11  ein Lagerarm 11b mit. einem hohl ausgebil  deten Lagerdorn 11c angebracht. Die ein  zelne     Klebebandrolle    umfasst eine     aus    Pappe  oder dergleichen bestehende Spule 14, deren  Innendurchmesser grösser ist als der Dorn 11e,  so dass an der Spule 14 von innen der Brems  dorn 15 angreifen kann. Dieser greift durch  einen Schlitz des Lagerarmes     11b    hindurch  und ist. an einem Hebel befestigt, der seiner  seits an dem Lagerarm     11b    schwenkbar ge  lagert ist und unter der Wirkung einer Zug  feder 16 steht, die einerseits am Lagerarm       11b    und anderseits an dem genannten Hebel  angreift.

   Zum Einlegen der     Klebebandvor-          ratsrolle    14 wird der Bremsdorn 15 von Hand  in die eine Endlage geschwenkt und nach dem  Einlegen der     Klebebandrolle    losgelassen.  Unter der Wirkung der Feder 16 legt sich der  Bremsdorn 15 gegen die Spule 14 an und übt  damit,     auf    die     Klebebandrolle    eine leichte  Bremswirkung aus, so dass sich das Klebeband       \?    noch hinreichend leicht abziehen lässt, ohne  dass sich aber die     Klebebandrolle    von selbst  drehen könnte.

   Da die     Bandaufklebemaschine         im allgemeinen bei der Benutzung sich in  waagrechter Lage befindet, so hält sich im  übrigen die Klebebandrolle durch ihr eigenes  Gewicht auf dem Lagerarm 11b und dem Dorn  11c. Dies hat zugleich den Vorteil, dass gege  benenfalls Klebebandrollen von verschiedener  Breite des Klebebandes in die Maschine ein  gelegt werden können.  



  Zur Führung und Umlenkung des Klebe  bandes 2 ist am Rahmen 11 ein Umlenkstift 17  angebracht. Dieser kann für mehrere Band  breiten eingerichtet sein, oder es kann ein  Satz gegeneinander auswechselbarer Umlenk  stifte mit verschiedener Führungsbreite vor  gesehen werden. Im Ausführungsbeispiel ist  der Umlenkstift 17 gemäss Fig.13 und 17  für zwei Bandbreiten eingerichtet. Er besitzt  hierfür einen über 180  seines Umfanges ver  laufenden Anschlagflansch 174 und am obern  Ende einen über seinen gesamten Umfang ver  laufenden Anschlagflansch 17b. Der Umlenk  stift 17 kann nach Lösen der Mutter 18 um  seine Achse gegenüber dem Rahmen 11 gedreht  werden. In der Lage nach Fig. 13 ist er für  die grössere Bandbreite eingestellt.

   In diesem  Fall führt sich also das Klebeband 2 zwischen  dem Rahmen 11. und dem Anschlagflansch 17b  und im andern Fall zwischen dem Rahmen 11  und dem Anschlagflansch 17a. Der Stift 17 ist  kegelstumpfförmig ausgeführt, mit dem ver  jüngten Ende nach unten. Hierdurch wird  die Neigung des Klebebandes 2, sich gegen den  Flansch 17a oder gegen den Flansch 17b mit  einem gewissen Druck anzulegen, gerade aus  geglichen. Dies hat also zur Folge, dass das  Klebeband in seiner Querrichtung nicht zu  sammengedrückt bzw. gewellt wird.  



  Von dem Umlenkstift 17 aus läuft das  Klebeband 2 an einem das Falzen des Bandes  vorbereitenden Finger 19, der mit dem Rah  men 11 verbunden ist, vorbei und gelangt  dann in eine ebenfalls mit dem Rahmen 11  verbundene rinnenförmige Falzdüse 20; es  wird in dieser um seine Mittellinie gefalzt,  jedoch noch nicht zusammengelegt. Der aus  der Falzdüse 20 heraustretende Klebestreifen  2 ist also nach Art einer Rinne noch offen.  In der Vorschubrichtung des Selbstklebeban-    des 2 folgt nun die Andrückvorrichtung, durch  die das vorgefalzte Selbstklebeband gegen das  Werkstück und das mit diesem einlaufende  Tragband angedrückt und dadurch mit dem  Werkstück 1 bzw. mit dem Werkstück 1 und  dem Tragband 3 verbunden wird.

   Die     An-          drüekvorriehtung    besteht im Ausführungs  beispiel aus der Transportrolle 21 und der  Andrückrolle 22. Die beiden Rollen können,  wie dargestellt, gerändelt werden, wodurch  der Vorschub der von der Andrückv     orrich-          tung    erfassten Teile besser gesichert ist und  wodurch ferner auch noch auf die erfassten  Teile eine leichte Rändelung übertragen und  damit die Verbindung zwischen den betreffen  den Teilen verbessert wird. Die Welle 23 der  Transportrolle 21 ist, wie insbesondere aus  den Fig. 17a bis 19a hervorgeht, an dem Rah  men 11 gelagert und mit einer Handkurbel 24  zum Antrieb der Transportrolle 21 verbun  den.

   Die Andrückrolle 22 ist mit ihrer Achse  25 in einer Lagergabel 26 gelagert, die ihrer  seits an einer mit dem Rahmen 11 verbun  denen Achse 26a gelagert ist. An der Lager  gabel 26 greift eine Zugfeder 27 an, die mit  ihrem andern Ende an einem Schraubenbolzen  28 eingehängt ist.     Dieser    Schraubenbolzen 28  ist in einem Loch des Rahmens 11 beweg  lich geführt und stützt sieh über seine Mutter  29 an dem     Rahmen    11 ab. Wie man sieht,  kann somit durch Drehen der Mutter 29 die  Spannung der Feder 27 und somit der An  druck der Rolle 22 innerhalb der gegebenen  Grenzen eingestellt werden.  



  Mit Hilfe eines auf der Achse 25 gelager  ten Hebels 30, der mit einer Steuerfläche     11d          (Fig.17aj    des Rahmens 11 zusammenwirkt,  kann die Lagergabel 26 angehoben und damit  die     Andrückrolle    22 gelüftet werden. Hiervon  wird     (Tebraueh    gemacht, wenn der Anfang des  Klebebandes 2 zwischen den Rollen 21 und  22 eingeführt wird.  



  Die     Andrückrolle    22 kann zugleich als  Transportrolle mit benutzt     werden.    Sie wird  hierzu, wie das insbesondere aus     Fig.    19a her  vorgeht, über das mit ihr verbundene Zahnrad  <B>3 3 1</B>     und        das        mit        der        Rolle        21.        verbundene        Zahn-          rad    32 mit der Antriebswelle 23 gekuppelt.

        Hinter den Rollen 21 und 22 ist in der  Vorsehubrichtung des Werkstückes und des  Klebebandes 2 ein Schwenkmesser 33 ange  ordnet, das unter Wirkung einer an ihm an  greifenden Zugfeder 34 die Ruhestellung ein  nimmt und entgegen der Wirkung dieser Fe  der in die Bahn des Klebebandes geschwenkt  werden kann. Das Messer 33 wird unter an  derem jeweils benutzt, sobald die hintere  Kante des Werkstückes gerade die Höhe des  Messers durchlaufen hat; es wird also jeweils  das dem Werkstück folgende Klebeband (ge  gebenenfalls einschliesslich des Tragbandes 3)  unmittelbar hinter dem Werkstück abge  schnitten.  



  Am     hintern    Ende der Maschine ist am  Rahmen 11 lösbar die als Spule ausgebildete  Aufnahmevorrichtung für den Tragbandvor  rat, insbesondere eine Tragbandv orratsrolle,  befestigt. Diese Spule wird, wie unten noch  gezeigt ist, auch zur Aufnahme einer Klebe  bandrolle benutzt, wenn es sich darum han  delt, ein Klebeband gemäss den Fig.8 bis  11 flach auf ein flächenhaftes Werkstück, z. B.  auf eine Zeichnung, aufzubringen; zunächst  sei aber die Verwendung der Spule zur Auf  nahme des Tragbandes betrachtet. Die Spule  besteht, wie aus Fig. 12, 14, 15 und 16 her  vorgeht, aus einem Schraubenbolzen 36 mit  der zugehörigen Mutter 37, den beiden Seiten  scheiben 38 und 39, dem auswechselbaren Spulen  kern 40 und dem mit der Seitenscheibe 39 ver  bundenen Haltearm 41.

   Dieser Haltearm 41  ist am freien Ende gegabelt und kann mit dem  so gebildeten Schlitz 41a auf einen am Rah  men 11 befestigten Schraubenbolzen 42 auf  gesetzt und durch Anziehen der sieh auf dem  Schraubenbolzen führenden Mutter 43     gehal-          t    en werden. U m ein Schwenken des Halte  armes 41 zu verhindern, ist am Rahmen 11  ein Anschlag 44 vorgesehen, gegen den sich  der Haltearm 41 flach anlegt, wie die Fig. 12  und 14 zeigen. Mit dem Haltearm 41 ist ein  Umlenkdorn 45 für das strichpunktiert an  gedeutete Tragband 3 verbunden.

   Dieser  Umlenkdorn 45 ist so angebracht, dass in der  Arbeitsstellung der Spule 36 bis 41 das Trag  band 3 in die Schlitzführung, die zwischen    dem Auflegetisch 11a und der abgebogenen  Anschlagleiste 12 (siehe Fig. 14) gebildet ist,  einläuft und bündig gegen den durch den Teil  12 gebildeten Anschlag anliegt. Der     Umlenk-          dorn    45 sichert zugleich die Seitenscheiben 38  und 39 gegen Drehen (siehe Fig. 14).  



  Es war schon erwähnt, dass für das Klebe  band 2 verschiedene Bandbreiten vorgesehen  werden können. Das gleiche gilt auch für  das Tragband 3. Zu diesem Zweck kann ein  Satz verschieden breiter Spulenkerne 40 vor  gesehen werden. Damit das Andrehen der  vorzugsweise aussen     gerändelten    Mutter 37  nicht zuviel Zeit in     Anspruch        nimmt,    ist diese  auf einem Teil ihrer Länge über den Aussen  durchmesser des Gewindes hinaus ausgebohrt.  Es wird alsdann (vgl.     Fig.    16) beim Einbrin  gen eines breiteren     Spulenkernes    40 die Mut  ter 37 umgesteckt.

   Die Lage der Seitenscheibe  39 und des zugehörigen Halters 41 wird durch  ein Auswechseln des     Spulenkernes    40 nicht  berührt, so     da.ss    also auch ein breiteres Trag  band sich     ebenso    wie ein schmäleres an der  Anschlagleiste 12 bündig führen kann.  



       Uin    das Einführen des Tragbandes 3 und  des Werkstückes 1 zu erleichtern, ist - in  der     Vorschubriehtung    gesehen - in der     Nach-          barsehaft    des vordern Endes der Anschlag  leiste 12 in dem Auflegetisch     11a    bei 11e eine  quer verlaufende     muldenförmige    Vertiefung  angebracht. Diese ermöglicht es, in ihrem  Bereich das Werkstück 1 und das Tragband 3  ein wenig nach unten auszubiegen und da  durch das Einschieben dieser Teile in die zwi  schen dem     Aufleuetisch    11a und der Anschlag  leiste 12 gebildete schlitzförmige Führung zu  erleichtern.

      Soll die     Bandaufklebemasehine    lediglich  als     Randeinfassmaschine    benutzt werden, so  wird die Spule 36 bis 41 abgenommen, oder  sie wird zwar an der Maschine belassen, aber  es wird das Tragband 3 nicht in die Maschine  eingeführt. Das Klebeband 2 wird in der oben  angegebenen und auch aus     Fig.    2 zu entnehmen  den Weise eingeführt, also über den Stift 17  durch die Falzdüse 20 hindurch zwischen den  Rollen 21 und 22 eingezogen.

   Es kann dann die      einzelne Zeichnung oder das sonstige     fIächen-          hafte    Werkstück über den Anlegetisch 11a  und an der Anschlagleiste 12 entlang bis  zu den Rollen 21 und 22 vorgeschoben werden,  worauf diese, über die Handkurbel 24 ange  trieben, den Vorschub übernehmen und zu  gleich das bei 19 ,und 20 vorgefalzte Klebe  band gegen das Werkstück andrücken und da  durch mit ihm verbinden, wie das Fig. 1 und  2 zeigen. Das Klebeband 2 ist auf der Aussen  fläche klebstofffrei.  



  Die Maschine kann in geeigneter Weise mit  einem Arbeitstisch oder dergleichen verbun  den werden, z. B. mit Hilfe von Schrauben  oder auch, wie in Fig. 13 gezeigt, mit Hilfe  einer mit dem Rahmen 11 verbundenen oder  an ihm gebildeten Schraubzwinge 50.  



  Ist mit einer Zeichnung oder dergleichen  ein Tragband zu verbinden, so wird das Trag  band 3 in die Maschine eingeführt, am ein  fachsten dadurch, dass man das freie Ende  er fasst und es an dem Umlenkdorn 45 vor  bei vorzieht, unter Benutzung der Mulde lle  in die schlitzförmige Führung zwischen der  Anschlagleiste 12 und dem Auflegetisch 11a  einschiebt und darauf weiter vorzieht, bis es  zusammen mit dem Band 2 von den Rollen 27  und 22 erfasst wird. Da das Tragband 3 kleb  stofffrei ist, so kann man unter dem Trag  band, ebenso wie wenn es nicht vorhanden  wäre, noch die Zeichnung oder das sonstige  Werkstück einschieben und bis zu den Rollen  21 und 22 heranführen.

   Alsdann besorgen  die Rollen 21 und 22, über die Handkurbel 24  angetrieben, den Vorschub und verbinden  zugleich durch das Klebeband 2 das Tragband  3 mit dem Werk stück 1, wie das in Fig. 3 und  4 gezeigt ist.  



  Nachdem das Werkstück die Maschine  durchlaufen hat und unmittelbar an der     hin-          tern    Kante des Werkstückes das Tragband  und das Klebeband mit Hilfe des     Schwenk-          inessers    33 abgeschnitten sind, wird das Trag  band 3 entsprechend Fig.5 und 6 aufge  klappt und in einem Locher mit den erfor  derlichen Heftlöchern 3a versehen.  



  Es ist schon erwähnt, dass das Tragband  3 auch von vornherein mit den erforder-    liehen Heftlöchern 3a versehen sein kann. Als  dann ist es jedoch im allgemeinen notwendig,  dass das Tragband 3 hinsichtlich seiner Heft  löcher 3a jeweils eine bestimmte Lage zu dem  Werkstück, an das es anzukleben ist, einnimmt.  Dies bereitet keine Schwierigkeiten. Es genügt,  auf dem Auflegetisch 11a entsprechende Mar  ken, z. B. in Form von Strichmarken 51 und  52 (siehe Fig.12 und 18a) anzubringen.

   Diese  werden in der Weise benutzt, dass die Strich  marke 52 - in der     Vorsehubrichtung    ge  sehen - ein Heftloch des Tragbandes vorn  oder, je nachdem, wie die Marke 52 ange  bracht ist, hinten tangiert. und bei dieser  Lage des Tragbandes 3 das Werkstück mit  seiner vordern Kante bis zur Marke 51 vor  geschoben wird, das heisst bis zu jener Stelle,  an der das Werkstück von den Rollen 21 und  22 erfasst wird. Hat, wie es im allgemeinen  der Fall sein wird, das Tragband 3 nicht  von vornherein die vorgeschriebene Bezugs  lage zur Marke 52, so wird durch Betätigung  der Handkurbel 24 das Tragband 3 in die       vorgeschriebene    Lage vorgerückt und erst  dann das Werkstück 1 an die Marke 51 heran  geführt,     während    hierbei das Tragband 3 still  steht.

   Im     allgemeinen    kann das Tragband  Heftlöcher gleicher Teilung aufweisen. Wenn  man hiervon aus besonderen Gründen nicht  Gebrauch machen will, so können, z. B. durch  Anbringen eines entsprechenden Aufdruckes  bzw. Striches, diejenigen Heftlöcher markiert  werden, die auf die Marke 52 einzustellen sind.  



  Da die über die Vorderkante und die Hin  terkante des Werkstückes 1 überstehenden  Teile des Tragbandes und des Klebebandes ab  geschnitten werden, z. B. mit. Hilfe des Mes  sers 33, und da somit. die betreffenden Stücke  des Tragbandes und des Klebebandes einen  Verlust darstellen, so empfiehlt es sich, dafür  zu sorgen, dass das Tragband jeweils nur  wenig verschoben zu werden braucht, bis es die       vorgeschriebene    Lage bezüglich der Marke     5\'     hat. Dies lässt sieh dadurch erreichen, dass  man die an sich     erforderliche    Lochteilung des  Tragbandes auf die Hälfte oder ein Drittel  usw. verkürzt. Es enthält dann der mit dem  Werkstück verbundene     Tragbandabsehnitt         mehr Heftlöcher, als für das Ablegen notwen  dig wäre.

   Dies ist aber unschädlich, da man  mur diejenigen Heftlöcher zu benutzen  braucht, die der Einrichtung des Zeichen  schrankes oder dergleichen entsprechen.  



  DieMarke 52 kann auch als Kreismarke oder  Kreisflächenmarke ausgebildet werden, mit sol  eher Zuordnung, dass das Tragband dann die  richtige Lage einnimmt, wenn ein Heftloch bzw.  eine Heftlochfläche sich mit der Kreismarke oder  Kreisflächenmarke deckt. Man kann auch in  dem Auflegetisch lla für die Marken Fenster  anbringen, durch die eine Lichtquelle hin  durchscheint, so dass also die Marken 51 und  52 in     Schlitzform    oder in Kreisform oder der  gleichen durch durchscheinendes Licht gebil  det oder beleuchtet werden. Ferner lassen sich  die Marken 51 und 52 als körperliche An  schläge ausbilden, die Marke 52 hierbei vor  zugsweise in Form eines Dornes.

   Diese körper  lichen Anschläge werden dann versenkbar an  dem Auflegetisch 11a angebracht, so dass sie  aus der Ebene des Auflegetisches 11a nach  unten versenkt werden können, sobald die er  forderliehe Relativlage zwischen Tragband 3  und dem Werkstück 1 herbeigeführt ist.  



  Wie schon erwähnt, ist Wert darauf zu  legen, den Verschnitt, der bezüglich des Klebe  bandes und des Tragbandes eintritt, möglichst  gering zu halten. Hierzu trägt die aus den  Fig.12 und 18 zu entnehmende Anordnung  der Rollen 21 und 22 bei. Während diese  bisher so angebracht waren, dass sie, in der  Vorsehubriehtung gesehen, sich vor der Achse  26u der Lagergabel 26 befanden, sind sie bei  der dargestellten Ausführung spiegelbildlich  zu der vorerwähnten früheren Anordnung an  gebracht. Hierdurch ist es möglich, das       Schwenkmesser    33 nahezu unmittelbar hinter  den Rollen 21 und 22 anzubringen. Dadurch  wird das über das vordere Ende und ebenso  das über das hintere Ende des Werkstückes  1 überstehende Stück des Klebebandes 2 und  des Tragbandes 3 wesentlich kleiner; es wer  den so die Schnittverluste verringert.  



  Es ist schon erwähnt, dass in die Maschine  Klebebänder und Tragbänder verschiedener  Breite eingesetzt werden können. Für viele    Zwecke genügt z. B. ein Klebeband von 13 mm  Breite. Wird ein breiteres Klebeband einge  setzt, z. B. ein solches mit 20 mm Breite, so  wird der Umlenkstift 17, wie das schon oben  beschrieben ist, umgesetzt oder gegen einen  andern ausgetauscht, und es ist ferner die  Falzdüse 20 gegen eine andere auszuwechseln.  Dies ist dadurch ermöglicht, dass die Falz  düse 20, wie in Fig. 19u gezeigt ist, mit dem  Rahmen 11 lösbar, durch Schrauben, ver  bunden ist. Durch entsprechende Kröpfüng  des Halters der Falzdüse 20 (siehe auch  hierzu Fig. 19a.) lässt sich leicht erreichen, dass  die Falzdüse 20 jeweils die richtige Lage ein  nimmt.  



  Für das Tragband 3 genügt in der Regel  ein Band von 20 mm Breite. Wird ausserdem  noch ein Tragband von 50 mm Breite vorge  sehen, das dann mit dem Klebeband von 20 mm  Breite verarbeitet wird, so kann man den  meisten praktisch auftretenden Fällen ge  nügen. Es empfiehlt sieh, für das Tragband  ein dünnes reissfestes Papier zu verwenden;  auch andere geeignete Stoffe können benutzt.       werden.     



  Um die     Bandaufklebemaschine    für die Auf  gaben zu benutzen, die oben an Hand der       Fig.8    bis 11 erläutert sind, wird die Trag  bandrolle ersetzt durch eine ein Klebeband 2'  enthaltende     Klebebandrolle.    Diese Rolle wird,  wie aus     Fig.14    hervorgeht, vorzugsweise so  eingesetzt, dass mit Bezug auf     Fig.14    das  Klebeband oben abgezogen wird, während die       Tragbandrolle    so eingesetzt wird, dass das  Tragband, wie in     Fig.    14 strichpunktiert ange  deutet ist, unten abgezogen wird.

   Es wird fer  ner die lösbar angebrachte Falzdüse 20 aus  geweeliselt gegen einen     Bandführer    60 von der  aus     Fig.    20 und 21 zu entnehmenden Gestalt.  Der Halteteil dieses     Bandführers    ist so ab  gekröpft, dass der     Bandführer    60 das Band 2'  gemäss den     Fig.17    und 18 führt und dass  das Klebeband 2' flach auf das     Werkstück    1  aufgeklebt wird und mit seinem äussern Rand  bündig abschliesst mit dem Rand des Werk  stückes 1.

   Bei dieser Benutzungsweise der     Band-          aufklebemaschine    wird die von     dein    Lager-      arm 11b (siehe Fig.12) getragene Klebeband  rolle 14 nicht benutzt; sie kann für diese Be  nutzungsweise fortgelassen werden.  



  Die Kröpfung des Bandführers 60 lässt sieh  verschieden stark wählen. So ist in Fig.22  ein Bandführer 60' dargestellt, der eine weni  ger starke Kröpfung als der Bandführer nach  Fig.20 enthält und demgemäss das von ihm       geführte    Klebeband mit Bezug auf die rechte  Kante des Werkstückes nach links verschiebt,  etwa so, wie das aus Fig. 10 und 11 hervor  geht. Alsdann wird, wie in Fig. 16 gezeigt ist,  neben dem Spulenkern 40 eine Abstand  scheibe 61 angebracht, die der     Kröpfung    des  Bandführers 60' nach Fig.22 entspricht, so  dass das Klebeband 2' von der Klebeband  rolle ohne seitliche Abbiegung in den Rand  führer 60' einläuft. Die seitliche Versetzung  des Klebebandes 2' bezüglich des Werkstückes  kann verschieden stark gewählt werden.

   Dem  entsprechend wird ein Satz von verschieden  stark gekröpften Bandführern 60, 60' usw.  und ebenso ein entsprechender Satz von ver  schieden dicken Abstandscheiben 61 vorge  sehen. Die Rollen 21 und 22 werden so breit,  bemessen, dass bei der stärksten seitlichen Ver  setzung des Klebebandes 2' und bei der gröss  ten Bandbreite das Klebeband noch von den  Rollen 21 und 22 - vorzugsweise in seiner  ganzen Breite - erfasst wird. Soll die Ma  schine nur benutzt werden für die Zwecke, die  oben an Hand der Fig.1 bis 7 beschrieben  sind, so können die Rollen 21 und 22 schmäler  sein, wie das beispielsweise in den Fig.18a  und 19a gezeigt ist.

   Zusätzlich zu der vor  genannten     Einzelheit    unterscheiden sich die  Fig. 17a bis 19a von den Fig. 17 bis 19 darin,  dass diese letztgenannten Figuren die Band  aufklebemaschine darstellen mit dem einge  setzten Randführer 60, während die Fig. 17a  bis 19a die Maschine mit der eingesetzten  Falzdüse 20 zeigen.  



  Bei der Ausführung nach Fig.12 bis 22  ist die     Falzdüse    20 und entsprechend der  Bandführer 60, 60' mit Hilfe von zwei Schrau  ben an dem Rahmen bzw. einem Vorsprung  desselben 'lösbar befestigt. Um das Aus  wechseln zu erleichtern, empfiehlt es sich, von    der Anordnung nach Fig. 23 und 24 Gebrauch  zu machen. Hiernach ist mit dem Rahmen 11  ein Bolzen 62 verbunden, der auf seinem  freien Ende Gewinde trägt und auf dem sich  eine Griffmutter 63 und ein Druckstück 64  führt, das an seinem einen Ende abgewinkelt  ist und sich mit diesem abgewinkelten Ende  an dem Rahmen abstützt und das am     andern     Ende zwei Bohrungen enthält, mit denen es  auf zwei Stifte 65 und 66 des Rahmens auf  gesteckt werden kann.

   Der Bandführer 60  und die Falzdüse 20 weisen entsprechende  Löcher auf, so dass sie auf die Stifte 65 und  66 aufgesetzt und zwischen dem Rahmen bzw.  dessen Vorsprung und dem Druckstück 64 ein  gespannt werden können. Zum Auswechseln  wird jeweils die     Griffmutter    63 soweit gelöst,  bis das     Druckstück    64 von den Stiften 65  und 66 frei wird und um den Bolzen 62 ge  schwenkt werden kann.

   Alsdann wird der  Randführer gegen einen andern     Bandführer     oder gegen eine Falzdüse oder auch eine Falz  düse gegen eine andere Falzdüse ausgewech  selt, und daraufhin wird das Druckstück 64  wieder in Eingriff mit den Stiften 65 und 66  gebracht, und es wird durch Anziehen der  Mutter 63 die neu eingesetzte Falzdüse oder  der     eingesetzte    Randführer eingespannt.  



  Ist. eine gewisse     Einstellbarkeit    in der Hö  henlage     erwünscht,    so wird gemäss     Fig.    25 und  26 der hier mit 60" bezeichnete     Bandführer     bzw. die hier mit 20' bezeichnete Falzdüse  mit Langlöchern 60a" bzw.     20a"    ausgerüstet.  Um die Grundeinstellung zu bestimmen, kann  es sich empfehlen, am Grundkörper einen  Anschlag 67 anzubringen, gegen den sich in  der Grundstellung der     Bandführer    60" bzw.  die Falzdüse 20' anlegt     (Fig.23    und 24).

    Die Einstellung der gewünschten seitlichen  Versetzung des Randführers 60, 60' und des       Spulenkörpers    36 bis 41 bzw. der von diesem  getragenen     Klebebandrolle    kann naturgemäss  auch so eingerichtet werden, dass eine stetige  Einstellung der seitlichen Versetzung möglich  ist, z. B. in der Weise, dass mit Hilfe einer  Spindel und einer mit dem     Spulenkörper    und  ebenso einer mit dem     Bandführer    verbun  denen     Wandermutter    die seitliche Versetzung      eingestellt wird. Alsdann benötigt man nicht  Distanzscheiben 61 (Fig. 16) und ebenso nicht  einen Satz von mehreren verschieden stark  gekröpften Bandführern, wenigstens nicht  für die gleiche Klebebandbreite.

   In der Regel  erfordert es aber einen geringeren Aufwand,  wenn die in der Zeichnung dargestellte An  ordnung benutzt wird.  



  Es ist zwar sehr vorteilhaft, aber nicht un  bedingt notwendig, die     Falzdüse    gegen den  Bandführer auszuwechseln und umgekehrt.  Es besteht vielmehr die Mögliehkeit, die Falz  düse in der Maschine zu belassen und zusätz  lich einen Bandführer oder mehrere Band  führer anzubringen bzw. im Bedarfsfalle ein  zusetzen. Sofern hierbei die Falzdüse hin  derlich sein sollte, kann sie versenkbar oder  verschwenkbar eingerichtet werden. Aber auch  hierzu gilt das oben Gesagte, nämlich, dass  in der Regel die in der Zeichnung darge  stellte Ausführung einfacher ist.  



  Es ist ersichtlich, dass die beschriebene Ma  schine, je nachdem, für welchen Hauptanwen  dungszweck sie von dem jeweiligen Käufer ge  dacht ist, zunächst lediglieh mit der Falzdüse  oder einem Satz von Falzdüsen oder nur mit  dem Bandführer oder einem Satz von Band  führern und entsprechenden Abstandscheiben  61 geliefert werden kann. Alsdann hat der  Benutzer immer noch die Möglichkeit, im Be  darfsfalle sich die andern Teile nachliefern  zu lassen. Das gleiche gilt auch hinsichtlich  des Lagerarmes 11b und der ihm zugeord  neten Teile. Man kann diesen Lagerarm 11b  als gesonderten Teil ausbilden, der lösbar mit  dem Rahmen verbunden ist und gegebenen  falls nachträglich geliefert wird, wenn die Ma  schine zunächst lediglich von dem Käufer für  Zwecke gedacht ist, wie sie aus Fig. S bis 11  hervorgehen.

   Schliesslich sei noch erwähnt, dass  man mehrere Spulenkörper zur Aufnahme des  Tragbandes 3 bzw. des Klebebandes 2' vor  sehen kann, in die bereits Abstandscheiben 61  eingesetzt sind, so dass man von dem jeweils  in Betracht kommenden vorbereiteten Spulen  körper Gebrauch machen kann.  



  Ausser Selbstklebebändern können auch  andere Klebebänder benutzt werden, z. B.    solche, bei denen die Klebwirkung erst durch  Zufuhr von Wärme eintritt. Es sind alsdann  entsprechende Vorrichtungen, z. B.     Heizvor-          richtungen,    in die Maschine miteinzubauen,  wie das an sieh bei entsprechenden Randein  fassmaschinen bekannt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bandaufklebemaschine, die in der Vor- sehubrichtung des Klebebandes eine Falzvor richtung und eine Andrückv orrichtung ent hält, mit deren Hilfe das Klebeband um den Rand des in die Maschine eingeführten flä chenhaften Werkstückes herumgelegt und mit ihm verbunden wird, dadurch gekennzeich net, dass sie zusätzlich eine Aufnahmevorrich tung für eine Tragbandvorratsrolle aufweist, derart, dass das sich von der Vorratsrolle ab wickelnde Tragband zusammen mit dem Werk stück in den Falz des Klebebandes einläuft und durch dieses mit dem Werkstück verbun den wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bandaufklebemaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf nahmevorrichtung für die Tragbandvorrats rolle lösbar mit der übrigen Maschine ver bunden ist, damit diese bei Abnahme der ge nannten Aufnahmevorrichtung als Randein- fassmaschine verwendbar bleibt. 2. Bandaufklebemaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf nahmevorrichtung für die Tragbandvorrats- rolle - in der Vorschubrichtung des Werk stückes gesehen - am hintern Ende des Auf legetisches mit. diesem verbunden ist.
    3. Bandaufklebemaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (41) der Aufnahmevorrichtung für die Tragbandvorratsrolle am einen Ende als Gabel (41a) ausgebildet und mit dieser auf einen Sehraubenbolzen (42) des Rahmens (11) aufgesetzt und durch die zugehörige Mut ter (43) und einen gegen Drehen sichern den Anschlag (44) gehalten ist (Fig. 12 und 14). 4. Bandaufklebemasehine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet,,dass die Auf- nahmevorrichtung für die Tragbandrolle zur Aufnahme verschiedener Bandbreiten einge richtet ist. 5.
    Bandaufklebemaschine nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Aufnahmevorrichtung eine Spule vorgesehen ist, an der der Spulenkern (40) auswechsel bar ist, und dass hierzu der Spulenkern (40) und die Seitenscheiben (38, 39) durch einen Schraubenbolzen (36) zusammengehalten sind, dessen Mutter (37) als Langmutter ausge bildet ist. 6. Bandaufklebemaschine nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Klebebandführung für mehrere Band breiten eingerichtet ist und hierzu - neben der Auswechselbarkeit der Falzdüse (20) der Umlenkstift (17) für das Klebeband ausser einem obern Anschlagflansch (17b) einen auf einen Teil des Umfanges beschränk ten Zwischenanschlagflansch (17a) aufweist, so dass der Stift durch Drehen von der einen Bandbreite auf die andere umstellbar ist (siehe Fig.13). 7.
    Bandaufklebemaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auf legetisch (11a) mit einer zugleich eine Schlitz führung bildenden Anschlagleiste (12) ver sehen ist, und dass - in der Vorschubrieh- tung gesehen - im Bereich des vordern Endes dieser Anschlagleiste (12) der Auflegetisch (11a) eine querverlaufende Vertiefung (11e) aufweist, derart, dass sie das Einführen des Tragbandes und des Werkstückes in die Schlitzführung der Anschlagleiste (12) er leichtert. B.
    Bandaufklebemaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für ein vorgelochtes Tragband Anlegeelemente (51, 52) vorgesehen sind, die gestatten, die An fangslage des Werkstückes und des Tragban des, bei diesem bezogen auf seine Lochung, so zu bestimmen, dass das Tragband bezüglich seiner Lochung in einer bestimmten Lage zum Werkstück an dieses angeklebt wird (vgl. Fig.12 und 18). 9. Bandaufklebemaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag- bandvorratsrolle gegen eine Klebebandrolle auswechselbar ist, damit unter Benutzung derselben das betreffende Klebeband (2 ') flach auf das Werkstück (1) aufgeklebt wer den kann. 10.
    Bandaufklebemasehine nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bandführer (60) vorgesehen ist, der in Ver bindung mit dem Auswechseln der Tragband rolle durch die Klebebandrolle in Wirkstel lung einfuhrbar ist. 11. Bandaufklebemasehine nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandführer (60) gegen die Falzdüse (20) aus wechselbar ist. 12. Bandaufklebemaschine nach U nteran- spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die gestatten, die Bandfüh rung und die Werkstüekführung quer zur Führungsrichtung zueinander zu verschieben, zur Einstellung der seitlichen Versetzung des Klebebandes (2 ') zum Werkstück (1). 13.
    Bandaufklebemasehine nach Unteran spruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der seitlichen Versetzung des Klebebandes (2') zum Werkstück (1) ein Satz verschiedener Bandführer (60, 60') und fer ner Abstandscheiben (61) vorgesehen sind, die mit der Klebebandrolle (2) in den Spulen körper einlegbar sind (vgl. Fig. 16). 14. Bandaufklebemasehine nach Unteran- sprueh 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebebandführung und die Wer kstüekführung stetig zueinander einstellbar sind. 15. Bandaufklebemasehine nach 'Unteran- sprueh 1.1, dadurch gekennzeichnet, dass zur lösbaren Befestigung der Falzdüse (20) bzw.
    des Bandführers (60, 60') zwei Aufsteckstifte (65, 66) und ein Druehstüek (64) vorgesehen sind, das auf einem Bolzen (62) geführt ist und mit einem. abgewinkelten Ende sieh an dem Rahmen abstützt und durch eine Griff mutter (63) gegen die eingesetzte Falzdüse bzw. den eingesetzten Bandführer anpressbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0703063A3 (de) * 1994-09-21 1997-02-05 Shikoku Kakoki Co Ltd Vorrichtung zum Anbringen eines Dichtungsstreifens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0703063A3 (de) * 1994-09-21 1997-02-05 Shikoku Kakoki Co Ltd Vorrichtung zum Anbringen eines Dichtungsstreifens

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