CH320473A - Dehnungsausgleicher für Rohrleitungen - Google Patents

Dehnungsausgleicher für Rohrleitungen

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CH320473A
CH320473A CH320473DA CH320473A CH 320473 A CH320473 A CH 320473A CH 320473D A CH320473D A CH 320473DA CH 320473 A CH320473 A CH 320473A
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Inventor
Wiethuechter Winfried
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Karlsruhe Augsburg Iweka
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      Dehnungsausgleicher    für Rohrleitungen    Die Erfindung betrifft einen     Dehnungs-          ausgleicher    für Rohrleitungen, der aus einem  in seiner Längsausdehnung als Feder ausge  bildeten Rohrglied und aus dessen Enden       überbrückenden    starren Rohrstücken     besteht.     



  Zur Dehnungsaufnahme werden als Rohr  glieder     Bälge    aus Metall oder Stahl verwen  det, die eine absolut. dichte und doch ela  stische Verbindung ermöglichen. Für niedere  Temperaturen können     Werkstoffe    mit ganz  besonders günstigen Federeigenschaften Ver  wendung finden. Bei Temperaturen über 250   und bei höheren Drücken ist es zweckmässig,  einen Werkstoff mit grösserer Festigkeit, z. B.  legierten Stahl, zu benutzen. Mit steigender       Temperatur    nimmt aber die Warmfestigkeit  der Stähle sehr schnell ab. Die Wandstärke  des Balges müsste entsprechend grösser ge  wählt werden, um den     auftretenden    höheren  Drücken gerecht zu werden.

   Bei grösserer       Wandstärke    jedoch wird die federnde Eigen  schaft des Balges wesentlich ungünstiger.  ausserdem treten bei grosser Wandstärke Er  müdungsbrüche viel eher auf als bei geringer  Wandstärke.  



  Naheliegend ist es, Stahlsorten     zii    verwen  den, die speziell für hohe Temperaturen ge  eignet sind, z. B. mit hohem Chromgehalt.  Diese Stahlsorten lassen sich jedoch nur sehr  schwer verformen und sind als federnde Glie  der nicht geeignet. Bei niedrig legierten Stäh-    ]en mit günstiger     Verformbarkeit    nimmt die  Warmfestigkeit schnell ab.  



  Deshalb wird angestrebt, das federnde  Rohrglied nur der hohen Druckbeanspru  chung, nicht aber der hohen Temperatur  beanspruchung auszusetzen. Erfindungsgemäss  wird dies dadurch erreicht, dass innerhalb  des federnden Rohrgliedes mehrere staue  Rohrstücke unter Bildung eines Labyrinth  spaltes     ineinandergeschoben    sind, um mehrere  stagnierende Schichten von Dampf oder Gas  zu enthalten, die als Isolationsschichten wir  ken.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



  Beim Dehnungsausgleicher gemäss     Fig.    2  strömt durch die innern     Führungsrohrstücke     1 und 2 in Pfeilrichtung das heisse, gasför  mige     Medium.    Bei Temperaturdehnung der  Rohrleitung kann sich das     Rohrstück    1 nach  rechts bis zum Anschlag gegen das Rohrstück  2 bewegen, und bei Temperaturabfall kann es  sich ungehindert nach links bewegen. Die gas  dichte Abdichtung zwischen den Rohrstücken  1 und 2     erfolgt    durch den elastischen Balg 3.

    Über das     Führungsrohrstück    1 ist     teleskop-          artig    das     Rohrstfiek    4 geschoben, welches mit  dem     Rohrstück    2 verbunden ist. Über das  Rohrstück     4-    ist in gleicher Weise das Rohr  stück 5 geschoben, welches mit dem Rohr-      stück 1 verbunden ist, und schliesslich ist über  das Rohrstück 5 ein Rohrstück 6 geschoben,  das wiederum mit dem Rohrstück     \?    in Ver  bindung steht.

   Diese unter Bildung eines       Laby        rinthspaltes        ineinandergesehobenen        Rohr-          stiieke    gestatten eine völlig freie Bewegung  der     Ansehlussstutzen.    Da sie keine Stopf  büchse mit den dieser Ausführungsform an  haftenden     Mängeln    darstellen, wird sich der  statische Druck bis in den Stahlbalg 3 fort  pflanzen. Die eingeschlossenen Gase haben  durch den     Labyrinthspalt    keinerlei Zirkula  tion und -üben daher eine günstige, wärme  isolierende Wirkung aus. Es entsteht     zwischen     dem Rohrstück 1 und dem Balg 3 ein grosses  Temperaturgefälle.

   Wenn beispielsweise dieses  Temperaturgefälle l00  beträgt und durch das  Innere des Rohrstückes 1 ein Medium von  500  strömt,     wird    der Balg 3 nur     400         warm,     und es kann für ihn, wie dies aus     Fig.    1 folgt,    ein niedrig legierter, warmfester Stahl mit       günstigen    Federungseigenschaften Verwen  dung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dehnungsausgleicher für Rohrleitungen, bestehend aus einem in seiner Längsrichtung als Feder ausgebildeten Rohrglied und ans dessen Enden überbrückenden starren Rohr stücken, dadurch gekennzeichnet, dass inner halb des federnden Rohr-liedes mehrere starre R.ohrstüeke unter Bildung eines Labyrinth spaltes ineinandergesehoben sind, um ein Temperaturgefälle zwischen dem innern Leit- rohrstüek und dem äussern federnden Rohr glied zu erzeugen.
CH320473D 1954-02-12 1954-04-05 Dehnungsausgleicher für Rohrleitungen CH320473A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097222B (de) * 1958-07-23 1961-01-12 Pforzheim Metallschlauch Ausgleichselement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1097222B (de) * 1958-07-23 1961-01-12 Pforzheim Metallschlauch Ausgleichselement

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