CH320544A - Anordnung zum Antrieb der Schleppwalze eines Walzgerüstes - Google Patents

Anordnung zum Antrieb der Schleppwalze eines Walzgerüstes

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CH320544A
CH320544A CH320544DA CH320544A CH 320544 A CH320544 A CH 320544A CH 320544D A CH320544D A CH 320544DA CH 320544 A CH320544 A CH 320544A
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CH
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motor
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arrangement
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Inventor
Anschuetz Helmut Ing Dr
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B35/00Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
    • B21B35/10Driving arrangements for rolls which have only a low-power drive; Driving arrangements for rolls which receive power from the shaft of another roll

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description


  Anordnung zum Antrieb der Schleppwalze eines     Walzgerästes       Beirr Antrieb eines Walzwerkes werden  im allgemeinen die beiden Arbeitswalzen des  Walzgerüstes von einem     gemeinsamen    An  triebsmotor über ein     Kammwalzgerüst    und ge  gebenenfalls über Getriebe angetrieben. Das       Kammwalzgerüst    zur Verteilung der Antriebs  kraft auf die beiden Arbeitswälzer bean  sprucht jedoch einen erheblichen Platzbedarf  und     aueh    zusätzliche Kosten. Es wurde daher  der Vorschlag gemacht, den Antrieb getrennt  vorzunehmen, das heisst jeder Arbeitswalze  einen eigenen Antrieb zuzuordnen, wodurch  dann das     Kammwalzgerüst    fortfällt.

   Dieser  Zwillingsantrieb wird vor allem für schwere  Walzgerüste dann gern angewendet, wenn  eine     rneehanisehe    Übersetzung     nielrt    erforder  lich ist.  



  Es ist ferner, wenn es die Eigenart, des       Walzprograrnnres    zulässt, auch noch denkbar,  die elektrische Antriebskraft auf einen Motor  zu beschränken, der dann nur eine der beiden  Antriebswalzen antreibt, wobei die andere  Walze     vom        Walzgut    als     Schleppwalze    mit  genommen wird.

   Beim Einführen des     Walz-          gutes    muss aber die Schleppwalze möglichst  die     gleielre    Drehzahl wie die Arbeitswalze  mit. ihrem elektrischen Antrieb besitzen, was  durch einen Motor kleiner Leistung     erreieht     wird, der dann nur die Kraft zum Beschleuni  gen des     meehanisehen    Teils auf die jeweilige  Drehzahl aufzubringen hat. Nach Einbringen  des     Walzgutes    wird dann das Drehmoment    von dem Arbeitsmotor aufgebracht, wodurch  der     Sehleppwalzmotor    entlastet ist.  



  Bei dieser letztgenannten Antriebsanord  nung besteht nun die Aufgabe,     für    den       Sehleppwalzmotor    eine einfache Bauweise zu  finden, durch die gleichzeitig ein Gleichlauf  ausreichender Genauigkeit mit dem Haupt  antrieb gewährleistet ist. Es ist hierbei denk  bar, falls als Hauptmotor ein Gleichstrom  motor mit Drehzahlregelung verwendet wird,  auch für den     Sehleppwalzmotor    einen solchen  Motor zu benutzen. Der     Schleppwalzmotor     soll jedoch möglichst wenig Platz beanspru  chen. Er soll ferner nach Möglichkeit auch  geschlossen oder     fremdbelüftbar    sein. Ein  Gleichstrommotor ist jedoch hierfür weniger  geeignet, weil er bei grösseren Abmessungen  einen grösseren Aufwand und mehr Wartung  erfordert.

    



  Gemäss der Erfindung wird daher bei einer  Anordnung zum Antrieb der Schleppwalze  eines     Walzgerüstes,    dessen Arbeitswalze von  einem Gleichstrommotor angetrieben wird, als       Sehleppwalzmotor    ein     Drehstrommotor    ver  wendet, der von der     Ankerfrequenz    des Haupt  antriebsmotors über Schleifringe gespeist wird.  Bei einer derartigen Anordnung liefert dem  nach der Arbeitsmotor dem     Schleppwalzmotor     einen Drehstrom, dessen Frequenz stets genau  proportional der Drehzahl des Hauptmotors  ist.

   Hierbei kann die Anordnung so getroffen  werden, dass im     Feldr        egelbereich    des Haupt-           motors@    die     Schleifringspannung    durch einen  Regeltransformator mit oder ohne Stufen  oder auch durch einen Umformer und der  gleichen der steigenden     Frequenz    angepasst  wird. Die Anpassung der     Schleifringspan-          nung    im     Feldregelbereich    des Arbeitsmotors  kann zweckmässig mit der Drehzahleinstellung  des Hauptmotors erfolgen.  



  Als     Schleppwalzmotor    kann beispiels  weise entweder ein     Iiurzschlussläufermotor     oder ein     Drehstrommotor    mit Schleifring  läufer verwendet werden. Der Schleifring  läufer des     Schleppwalzmotors    kann hierbei  zum Synchronisieren eine     Gleichstrom-Hilfs-          erregung    erhalten.  



  In den     Fig.    1 und 2 der Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung darge  stellt.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    1 wird der  Anker des Hauptmotors 1 von einem Gleich  stromnetz 2 veränderlicher Spannung gespeist.  Der Hauptmotor 1, der ferner über einen       Feldregelwiderstand    3 fremderregt wird, be  sitzt noch mit der Ankerwicklung verbundene       ehleifringe    4, die über den Regeltransfor  S<B>2</B>       Inator    5 an den mit der Schleppwalze 6     ge-          kuppelten        Schleppwalzmotor    7 angeschlossen  sind. Der Hauptmotor 1 treibt über die Achse  8 noch die Arbeitswalze 9 an.

   Durch die Ver  wendung eines Regeltransformators 5 wird er  reicht, dass der     Schleppwalzmotor    7 auch im       Feldregelbereich    des Hauptmotors 1 ein ge  nügendes Drehmoment besitzt.  



  Im allgemeinen wird der Hauptmotor 1 als  Gleichstrommotor sowohl im Ankerbereich       durch    die veränderliche Netzspannung     itg    bis  zur Grunddrehzahl     no    als auch im Feldregel  bereieh durch Feldschwächung darüber hinaus  beispielsweise bis zur Drehzahl     n,    geregelt.  Aus     Fig.    2 ist der Verlauf der von den Schleif  ringen gelieferten Spannung U und der Fre  quenz f für beide Regelbereiche ersichtlich.  Man kann hieraus erkennen, dass im Anker  regelbereich die Spannung U ebenso mit der  Drehzahl wächst wie die Frequenz f. Von  der Grunddrehzahl     no    an bleibt jedoch die  Spannung Z.' konstant, und es steigt dann  nur noch die Frequenz f.

   Der Sehleppwalz-         motor    7 folgt zwar der Frequenz, wenn dabei  die Spannung aber nicht weiter ansteigt, be  deutet dies eine Verringerung der Erregung  und des Drehmomentes. In     Fig.        \'    ist ferner  noch durch die     strichliert    dargestellten Stufen  die Sekundärspannung Z" angedeutet.  



  Die Verstellung der Spannungsstufen des  Regeltransformators 5 wird zweckmässiger  weise     zwangläufig    mit der Verstellung des  Feldreglers 3 vorgenommen. Dies ist in     Fig.    1  durch die     striehlierte    Linie 70     angedeutet.     An Stelle des     Stufenregeltransformators    kann  auch ein Drehtransformator verwendet wer  den.  



       Versuche    haben     et-geben,    dass     der    Schlupf  eines     Drehstrom-Asvnehronmotors    für einen  solchen Betrieb     zulässig    ist, da bei der Schal  tung nach     Fig.    1 kein exakter Gleichlauf vor  handen ist. Man kann ferner, um die Mo  mentankennlinie einstellen zu können, den       Schleppwalzmotor    auch mit einem     Sehleif-          ringläufer    versehen. In besonderen Fällen er  gibt sieh dadurch die Möglichkeit, den Motor  durch Einführen einer     Gleiehstromerreflun,     genau zu synchronisieren.  



  Die Einrichtung kann selbstverständlich  auch für den annähernden Gleichlauf von in  der Drehzahl abhängigen andern     Hilfsantrie-          ben,    wie von rotierenden Scheren,     Ha.spelti,     Rollgängen usw. verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH . Anordnung zum Antrieb der Schlepp walze eines Walzgerüstes, dessen Arbeitswalze durch einen Gleichstrommotor angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Schleppwalzmotor ein Drehstrommotor dient, der von der Ankerfrequenz des Hauptantriebs- motors über Schleifrin-e gespeist wird. UNTERANSPRL CHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Feldregel bereich des Hauptmotors die Sehleifringspan- nung durch einen Regeltransformator der steigenden Frequenz angepasst wird. 2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anpassung der Sehleifringspannung im Feldregelbereich des Arbeitsmotors mit der Drehzahleinstellung des Hauptmotors erfolgt. '.3. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sehleppwalz- mot.or als Kurzsehlusslä.ufermotor ausgebildet.
    <B>ist.</B> 4. Anordnung nach Patentanspruch, da- dureli gekennzeichnet, dass der Sehleppwalz- motor als Drehstrommotor mit Schleifring läufer ausgebildet ist. 5. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Sehleppwalz- motor zum Synchronisieren eine Gleichstrom- Hilfserregung erhält.
CH320544D 1954-02-22 1954-06-28 Anordnung zum Antrieb der Schleppwalze eines Walzgerüstes CH320544A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3216182A1 (de) * 1982-04-30 1983-11-03 Kleinewefers Gmbh, 4150 Krefeld Verfahren zum betrieb eines walzaggregats fuer bahnen und walzaggregat zur durchfuehrung dieses verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3216182A1 (de) * 1982-04-30 1983-11-03 Kleinewefers Gmbh, 4150 Krefeld Verfahren zum betrieb eines walzaggregats fuer bahnen und walzaggregat zur durchfuehrung dieses verfahrens

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