CH320627A - Bindevorrichtung - Google Patents
BindevorrichtungInfo
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Description
Bindevorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bindevorrichtung zum Schliessen von Säeken, insbesondere solehen aus Kunststoff, zum Binden von Blumensträussen und Bündeln stab lörmiger Gegenstände, zum Schliessen von Spannriemen, zum Unterbinden von Blutun- gen an Gliedmassen usw., welche aus einem flexiblen Streifen rechteckigen Querschnittes besteht, dessen eines Ende mit einer Ose mit rechteckiger Offnung und dessen anderes Ende mit einem als Anschlag dienenden Zugorgan versehen ist, wobei der Streifen vor dem Zug- organ auf der einen Seite eine mit einer sehrägen Auflauffläche versehene Verdickung aui'weist. Der flexible Streifen der Bindevorrichtung kann aus beliebigem Material hergestellt sein, wobei das Material nieht unbedingt auch dehnbar sein muss. Die Bindevorrichtung kann aus Polyäthylen, dem Markenprodukt Ultramid , Polyvinylehlorid oder einer Kunstharz- mischung, die die Herstellung biegsamer Kör- per erlaubt, Federmetall, wie Stahl, Bronze, Messing, Kupfer, Neusilber, legiertem Alu- minium usw. bestehen. In der Zeiehnung sind vier beispielsweise Austuhrungsformen des Erfindungsgegenstan- des dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf die erste Ausführungsform der Bindevorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht hiezu, teilweise im Sehnitt, Fig. 3 eine Seitenansicht dieser Bindevorrichtung, teilweise im Schnitt, in zum Schlie- ssen vorbereiteter Stellung, Fig. 4 diese Bindevorrichtung in Schliess- steihmg, teilweise im Schnitt, Fig. 5 einen Teil eines Sackes mit einem Teil einer an diesem angebrachten Bindevorriehtung naeh Fig. 1 bis 4, Fig. 6 einen Teil eines mittels einer Bindevorrichtung naeh Fig. 1 bis 4 geschlossenen Sackes, Fig. 7 eine Seitenansicht der zweiten Aus führungsform der Bindevorrichtung, teilweise im Schnitt, in Schlie#stellung, Fig. 8 einen Schnitt naeh Linie A-A in Fig. 7, Fig. 9 eine Seitenansicht der dritten Aus- führungsform der Bindevorrichtung, teilweise im Schnitt, in Schlie#stellung, und Fig. 10 eine schaubildliche Darstellung der vierten Ausführungsform der Bindevorrich- tung. Die in Fig. 1 bis 4 dargestellte, beispielsweise aus Polyäthylen bestehende Bindevorriehtung besteht aus einem flexiblen Streifen 1 von rechteckigem Querschnitt, dessen eines Ende mit einer Öse 2 mit rechteckiger Öffnung und dessen anderes Ende mit einem Zugorgan 3 versehen ist. Der an das Zugorgan 3 ansehliessende Teil des Streifens 1 besitzt auf der einen Seite eine Verdickung 4 mit einer schrägen Auflauffläche 5, und der an die Ose 2 anschliefiende Teil des Streifens 1 weist auf der gleichen Seite eine bis mindestens in den mittleren Teil des Streifens 1 sich erstreckende Zähnung 6 auf. Zwischen der Verdickung 4 und der Zähnung 6 weist der Streifen 1 eine Partie 7 geringerer Dicke auf, welche das Umbiegen des Streifens 1 erleich- tert lmd die Knickstelle schlanker macht, so dass sie sieh leichter in die Offnung der Öse 2 einstossen lässt. Zweckmässig ist die Off- nung der Ose 2, wie aus Fig. 1 bis 3 ersicht- lich, auf derjenigen Seite, von weleher die Knickstelle des Streifens 1 in sie eingestossen wird, etwas erweitert, um das Einstossen der Knickstelle des Streifens 1 zu erleichtern. An seinem unmittelbar an die Ose 2 angrenzenden Teil besitzt der Streifen 1 auf beiden Seiten je einen Befestigungslappen 8. In Fig. 3 ist diese Bindevorrichtung zum Schliessen eines Saekes, zum Zusammenbinden eines Blumenstrausses oder eines Bündels stab formiger Gegenstände, wie trockene Spaghetti, Schweisselektroden usw., oder zum Unterbinden einer Blutung an einem Wörperglied vorhereitet, indem der das Zugorgan 3 aufweisende Teil des Streifens 1 an dessen geringere Dicke aufweisenden Partie 7 so auf den andern Teil des Streifens 1 umgelegt worden ist, dass die Verdickung 4 nach aussen zu liegt. In Fig. 4 ist diese Bindevorrichtung in Schliess- stellung dargestellt, wobei die von dem von der Öse 2 ausgehenden Teil des Streifens 1 gebildete Schlaufe den Hals des zu sehliessenden Sackes, das zusammenzubindende Bündel oder das Körperglied, an welchem eine Blu- tung zu unterbinden ist, fest umspannt hält, während die übereinanderliegenden Teile des Streifens 1 so weit durch die Öffnung der Ose 2 gestossen bzw. gezogen sind, dass das Zugorgan 3 an der Ose 2 ansteht. Dabei ist die Verdickung 4 ganz in die Öffnung der Öse 2 hineingezogen worden. Durez diese Verdickung 4 einerseits und die Zähnung 6 anderseits werden die übereinanderliegenden Teile des Streifens 1 in der Öse 2. festgeklemmt. Die von den übereinanderliegenden Teilen des Streifens 1 gebildete, über die Ose 2 vorstehende Schlaufe kann als Tragorgan verwendet werden. Durch Ziehen am Zugorgan 3 kann die von den übereinanderliegenden Teilen des Streifens 1 gebildete Sehlaufe aus der Öse 2 herausgezogen und damit die Bindevorriehtung gelöst werden. Wie in Fig. 1 bis 4 gestriehelt eingezeich- net, kann als zusätzliehe Sieherung dieser Bindevorriehtung auf der Verdiekung 4 ein elastiseher Sperrzahn 9 vorgesehen sein, weleher in Schliessstellung an der Öse 2 anliegt. Dieser Sperrzahn 9 besteht bei aus nachgie- bigem Material bestehenden Bindevorriehtungen aus dem gleichen Material wie diese und ist an diese angegossen. Bei Binde vorriehtungen aus Metall kann dieser Sperrzahn aus einer Blattfeder bestehen. Das Zugorgan 3 kann, wie in der Zeieh- nung dargestellt, als Halter für eine Etikette oder Reklamemarke ausgebildet sein. Zu diesem Zweeke besitzt das Zugorgan 3 eine runde Vertiefung 10, in welche die Etikette oder Reklamemarke einzusetzen ist, und ein zen trales Loch 11 zum Durchführen einer Niete oder eines andern Beiestigungsorgans. In Fig. 5 ist ein Teil eines Saekes 12 dal- gestellt, an dessen Halsteil eine Bindevorrichtung nach Fig. l bis 4 befestigt ist. Zum Befestigen der Bindevorrichtung am Sack 12 dienen die Befestigungslappen 8. Bestehen der Saek 12 und die Bindevorriehtung aus dem gleichen, schweissbaren Material, x. B. Polyäthylen, so können die Befestigungslap- pen 9 am Sack 12 angeschweisst sein. Die Be festigungslappen 9 können aber an einem aus beliebigem anderem Material bestehenden Saek 12 auch mit einem Bindemittel angeklebt oder mittels Nieten 13 befestigt sein. Die in Fig. 7 und 8 dargestellte Ausfüh- rungsform der Bindevorrichtung entspricht im wesentlichen der vorbesehriebenen Bindevorrichtung und unterseheidet sieh von dieser lediglieh dadurch, dass der Streifen 15 an Stelle einer Zähnung 6 an seinem an die Öse 16 ansehliessenden Teil in Langsriehtung verlaufende, dreieckiges Profil aufweisende Rippen 17 und die Ose 16 an der entsprechenden Innenfläehe dreieckige Rillen 18 aufweist. Die in Schliessstellung in den Rillen 18 liegenden Rippen 17 erhöhen den Reibungs- widerstancl und verbessern dadurch die Haft- Festigkeit der übereinanderliegenden Teile des Streifens Streifens 15 in der Öse 16. Bei der Ausführungsform der Bindevor riehtung nach Fig. 9, die im wesentlichen ebenfalls der Bindevorriehtung naeh Fig. 1 bis 4 entspricht, weist der Streifen 20 keine Zähnung 6 auf. Dagegen ist die Innenfläehe der use 21, an weleher in Schliessstellung der jenige Teil des Streifens 20, an welehem die Öse 21 sitzt, anliegt, mit einer Zähnung 22 versehen. In Fig. 10 ist eine Ausführungsiorm der Bindevorrichtung dargestellt, bei welcher der flexible Streifen aus mehreren Teilen 24, 25, 27, 29 und 30 besteht. Am einen Ende des Teils 24 sitzt die Ose 26 und an dessen an- derem Ende eine Schlaufe 27. Am einen Ende des Teils 25 ist das Zugorgan 3 ang und am andern Ende dieses Teils 25 sitzt ebenfalls eine Schlaufe 29. Die Schlau- fen 27 und 29 sind dureh einen Riemen 30 miteinander verbunden. Diese Bindevorrichtung dient insbesondere zum Schlie#en von Behältern und Paketen, zum Unterbinden von Blutungen an Korpergliedern, als Skitrager usw.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bindevorriehtung zum Schliessen von Säk ken, insbesondere solchen aus Kunststoff, zum Binden von Blumensträussen und Bündeln stabförmiger (regenstände, zum Schliessen von Spannriemen, zum Unterbinden von Blutungen an Gliedmassen usw., dadureh gekennzeiehnet, dass sie aus einem flexiblen Streifen rechteckigen Querschnittes besteht, dessen eines Ende mit einer Öse mit rechteekiger Öffnung und dessen anderes Ende mit einem als Anschlag dienenden Zugorgan versehen ist, wobei der Streifen vor dem Zugorgan auf der einen Seite eine mit einer schrägen Auflauffläche versehene Verdickung aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Bindevorrichtung naeh Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass der flexible Streifen an einer Stelle eine Partie geringerer Dicke aufweist.2. Bindevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekelmzeiehnet, dass die Offnung der ) se auf derjenigen Seite, auf welcher die Verdiekung des Streifens liegt, erweitert ist.3. Bindevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Streifen an seinem an die Ose angrenzenden Teil auf derjenigen Seite, auf welcher die Verdickung sich befindet, eine Zähnung aufweist.4. Bindevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der flexible Streifen an seinem an die Ose angrenzenden Teil auf derjenigen Seite, auf welcher die Verdickung sich befindet, in Längsrichtung verlaufende, dreieckiges Profil aufweisende Rippen besitzt und dass die gegen den Strei- fen zu liegende Innenfläehe der Ose diesen Rippen entspreehendé dreieekige Rillen auf- weist.5. Bindevorrichtung nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass mindestens eine Innenfläehe der Ose mit einer Zähnung versehen ist.6. Bindevorrichtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Verdikkung des Streifens an der die schräge Auflauffläehe aufweisenden Seite ein elastischer Sperrzahn vorgesehen ist.7. Bindevorrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeiehnet, dass das Zugorgan als Halter für eine Etikette ausgebildet ist.8. Bindevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Streifen einen an der ose sitzenden Teil, einen am Zugorgan sitzenden Teil und einen an den freien Enden der beiden Teile über Schlaufen verbundenen Spannriemen besitzt.9. Bindevorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ss der. Streifen unmittelbar an der Ose auf beiden Seiten je einen Befestigungslappen besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (2)
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