CH320793A - Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern, insbesondere solchen mit Schrägverzahnung - Google Patents

Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern, insbesondere solchen mit Schrägverzahnung

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CH320793A
CH320793A CH320793DA CH320793A CH 320793 A CH320793 A CH 320793A CH 320793D A CH320793D A CH 320793DA CH 320793 A CH320793 A CH 320793A
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures

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Description


  



  Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern, insbesondere solchen mit Schrägverzahnung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern mit Evolventenverzahnung, insbesondere solchen mit   Sehrägverzahnung.    Eine solche Vor  richtung    dient dazu, den Verlauf der Evolventenschraubenfläche durch Aufnahme von Schraubenlinien und   Zahnprofilkurven    zu bestimmen.



   Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sitzt auf der das Zahnrad tragenden Achse eine zylindrische Scheibe, die an einer geraden Bahn abrollt. Diese Abrollbewegung ist zur Aufnahme sowohl des Profils wie der Schraubenlinie notwendig. Erzeugt wird sie entweder durch Versehiebung der   zylindri-    schen Scheibe entlang der   Wälzgeraden    oder der letzteren selber tangential zur Scheibe.



  Während für die Aufnahme der   Schrauben-    linie   Seheiben    beliebigen Durchmessers innerhalb der Grosse des Zahnrades benützt werden können, muss f r das Profil der Seheibendurchmesser gleich dem   Grundkreisdurchmesser    der Verzahnung sein.

   Die Prüfung   verschie-    dener ZahnrÏder bedingt bei dieser   Vorrich-      tung auch    die Verwendung   versehiedener      Wälzscheiben.    Weiterhin sind Geräte zur Aufnahme von   Zahnprofilen    allein bekannt, die mehrere   Wälzscheiben    verschiedener Gr¯¯e in Verbindung mit einer Hebelübersetzung verwenden, welche die Drehung jeder   Wälzscheibe    im Verhältnis der Durchmesser von Grundkreis und Seheibe reduziert auf die Messorgane überträgt.



   Durch die Vorrichtung gemäss der Erfindung wird bezweckt, mit einer einzigen Wälzscheibe ausser den Zahnprofilen auch die Schraubenlinien. von Zahnrädern ganz ver  schiedener      grouse    und   Zahnschräge    aufzunehmen.



   Die Erfindmg bezieht sieh auf eine Vor  richtnng    zum Prüfen von Zahnflanken von Zahnrädern mit Evolventenverzahnung, insbesondere solehen mit Schrägverzahnung, mit einer mit dem Zahnrad verbundenen, an einer Geraden abrollenden   Wälzscheibe,    mit zylin  drischer    WÏlzflÏche, mit einem Taster mit Registriervorrichtung sowie mit einer schräg zur Achse des Zahnrades einstellbaren Führungsbahn, die zusammen mit dem Taster auf einem Schlitten angeordnet ist, der parallel zur Radachse verschiebbar ist.

   Eine solche Vorrichtung unterscheidet sich von dem Bekannten dadurch, dass mit der auf den entsprechenden   Zahnschrägewinkel    schräg zur Radachse einstellbaren Führungsbahn ein Mitnehmer zusammenwirkt, welcher über einen Schlitten und eine Hebelübersetzung mit einem die   Wälzgerade    bildenden Versehiebeorgan in Verbindung steht, an dem die   Wälzscheibe    abrollt, derart, dass beim Verschieben des die Führungsbahn und den Taster tragenden Schlittens   parallel, zur Radaehse durch    die  Hebelübersetzung das die Wälzgerade bildende   Versehiebeorgan    so bewegt wird, dass das zu prüfende Zahnrad so gedreht wird, dass der Taster einer Schraubenlinie der Zahnflanken folgt, während beim Schwenken des Hebels durch eine relative Versehiebung zwischen dem Schlitten,

   der den Schlitten mit dem Taster und der Führungsbahn trägt und dem das zu prüfende Zahnrad tragenden Schlitten parallel zur Eingriffslinie der Taster ein Zahnprofil abtastet.



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel    und eine Variante der Er  findung.   



   Es zeigt :
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Me¯- und   Wälzorgane,   
Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung teilweise im Schnitt,
Fig. 3 einen Grundriss der Vorrichtung,
Fig. 4 eine Variante der Anordnung des Tasters auf dem Träger der Führungsbahn.



   Die Fig.   2 und    3 stellen ein   Ausführungs-    beispiel der Vorrichtung dar. Auf dem Bett 1 ist ein Schlitten 2 verstellbar ; er trägt die Achse 3 des zu prüfenden Zahnrades 4 und den festen Zapfen 8 für einen Hebel 7.



   Ausserdem weist er eine Führungsbahn   2a       a    auf, in welcher ein die Wälzgerade bildendes Versehiebeorgan 6 auf Kugeln gleitet. Am untern Ende der Achse 3 sitzt eine Wälz  seheibe    5, die durch Bander 24 mit dem die   Wälzgerade    bildenden   Versehiebeorgan    6 ver  bunden    ist. Dieses enthält ferner den Zapfen 9 der ebenso wie der Zapfen 8 in die Längsnut des Hebels 7 eingreift, dessen eines Ende auf dem Zapfen 10 eines Schlittens   11 drehbar    gelagert ist. Durch eine Spindel 25 lässt sich der Schlitten 2 und damit das Rad 4 gegen einen Taster 22 zustellen, bis die durch die Tasterspitze gehende Eingriffslinie E, Fig. 3, den Grundkreis G tangiert.

   Dies ist der Fall, wenn an dem Massstab 33 der Wert   rg    eingestellt wird. Die Achsen der Zapfen 8, 9 und 10 sind in der Darstellung der Fig. 2 vom   Radmittel    bzw. von der   Wälzscheibe    bzw. von der Tasterspitze aus konstruktiven Gründen je um einen Betrag a verschoben.



   Im Ausführungsbeispiel ist das Zahnrad 4 ungefähr doppelt so gross angenommen wie die   Wälzscheibe    5. Der einen schrägen Zahn berührende Taster 22,   dessen Ausschläge ver-    grössert auf einer Trommel 23 registriert werden, ist mit dem Träger 16 einer drehbaren, als   Nutenscheibe    15 ausgebildeten F hrungsbahn fest verbunden. Die Nut wird, wenn eine SchrÏgverzahnung geprüft werden soll, auf den   Zahnschrägewinkel    schräg zur   Radaxe    X eingestellt. Den in die   Nutenscheibe    15 eingreifenden Mitnehmer bzw. Nutenstein 14 verbindet ein kräftiger Arm 13 mit dem Sehlitt, en 11, der in einer Führung 12 gleitet. Diese ist an einem Schlitten 19 befestigt, an dessen vertikalem Teil ein weiterer Schlitten 20 verschiebbar gelagert ist.

   Die Schlitten   19 und    20 werden durch Spindeln 26, 27 bewegt. Die Spindeln können entweder einzeln oder durch einen gemeinsamen Antrieb, etwa mittels des Handrades 28, über eine   umschaltbare Kupp-    lung betätigt werden. Auch kann der Handantrieb durch einen motorischen Antrieb ersetzt werden. Der Schlitten 2Q trägt das Tastergehäuse 21 und den Träger 16 der   Nu-      tenseheibe    15. Ferner ist die   Schreibtrommel    23 durch einen Arm auf ihm gelagert. Der Antrieb der   Schreibtrommel    erfolgt durch eine nicht gezeichnete Vorrichtung vom   Schlit-    ten 19 oder 20 aus, je nachdem ein Zahnprofil oder eine Schraubenlinie aufgenommen wird.



  Im Falle eines gemeinsamen Antriebes der Spindel 26, 27 würde die   Sehreibtrommel    mit diesem verbunden. Die genaue Einstellung der   Nutenscheibe    15 auf den   Zahnschrägewinkel    geschieht durch einen mit ihr verbundenen Präzisionsmesskreis 17, mit Gradeinteilung, der sich im Gehäuse des Trägers 16 befindet. Die Winkelablesung erfolgt an dem Mikroskop 18.



   Das Zahnrad 4 sitzt auf einer Büchse 29, die auf der Achse 3 spielfrei, jedoch drehbar gelagert ist und durch eine   Sehraube    30 fest mit der Achse 3 verbunden werden kann. Um den Taster 22 an einen neuen Zahn   wu    legen, wird die Schraube 30 gelöst und der Taster ausser Eingriff gebracht, worauf   sieh    das Zahnrad auf der Achse drehen lässt. 



   Zur Prüfung des Verlaufes eins Zahnprofils wird der Schlitten 19 mittels der Spindel 26 parallel zum Versehiebeorgan 6 ver  schoben.    Dadurch erfährt der Hebel 7 über den Zapfen 10 eine Sehwenkung um den Zapfen 8, wobei er über Zapfen 9 das geradlinige   Versehiebeorgan    6 verstellt, wodurch die   Wälzscheibe    5 gedreht wird. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass    =='-    rg b vg ist, das heisst, die Drehbewegung   vN,    vg der   Kreise W    und G mit den Radien rw, rg verhalten sich wie die Aussehläge a, b der Hebelpunkte 9, 10. Die Versehiebung des Schlittens 19 bewirkt also, dass das Zahnprofil am Taster 22 vorbeigleitet, also der Taster das Profil abtastet, wobei er dessen Abweiehungen von der   Evolventenform    registriert.

   Der Schlitten 19 bewegt sich dabei relativ zum das zu pr fende Zahnrad 4 tragenden Schlitten 2 parallel zur Eingriffslinie E.



   Ebenso gilt für die Drehung v, eines beliebigen Kreises Z vom Radius r    ?    vw Wenn also das Zahnrad 4 so eingestellt ist, dass in Fig.   1    die Tangente E an den Grundkreis G durch die Tasterspitze und den Punkt 10 geht und die Nut der   Nutenscheibe    15 um den   Zahnschrägwinkel      P.    am Grundkreis G schräg   zur Radachse X steht,    so folgt die Tasterspitze stets einer Schraubenlinie der Zahnflanke, wenn der Schlitten 20 mit der   Nutenscheibe    15 mittels der Spindel 27 parallel zur   Radaelise X      versehoben    wird.

   Nach obiger Gleichung konnte das Zahnrad 4 jedoch auch so eingestellt werden, dass die Gerade   E    den beliebigen Kreis Z tangiert, wobei die   Nuten-    seheibe 15 auf den   Zahnschrägewinkel      ssz    am Kreis Z einzustellen wäre. Die   Sehreibvor-    richtung registriert wieder die Abweichungen der Zahnflanke von der Schraubenlinie.



   Für die Kontrolle breiter Zahnräder ist es zweckmässig, das Tastergehäuse 21 mit der    Sehreibtrommel    auf einem besonderen Träger 31, Fig. 4, zu befestigen, der auf dem Schlitten 20 mittels des Antriebes 32 parallel zur Radachse X verstellbar gelagert ist.



   Ebenso konnte die Zustellung von   Prüf-    ling und Taster durch eine   Versehiebung    des Schlittens 19 senkrecht zur Wälzgeraden 6 erfolgen (in Fig. 2 nach rechts).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern mit Evolventenverzahnung, insbesondere solchen mit Schrägverzahnung, mit einer mit dem Zahnrad verbundenen, an einer Wälzgeraden abrollenden Wälz- scheibe mit zylindrischer Wälzfläche, mit einem Taster mit Registriervorrichtung sowie mit einer schräg zur Achse des Zahnrades einstellbaren Führungsbahn, die zusammen mit dem Taster auf einem Schlitten angeordnet ist, der parallel zur Radachse verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit der auf den entspreehenden Zahnsehrägewinkel schräg zur Radachse (X) einstellbaren Führungsbahn (15) ein Mitnehmer (14) zusammenwirkt, welcher über einen Schlitten (11) und eine Hebel übersetzung mit einem die Wälzgerade bildenden Versehiebeorgan (6)
    in Verbindung steht, an dem die Wälzscheibe (5) abrollt, derart, dass beim Verschieben des die Führungsbahn (15) und den Taster (22) tragenden Schlittens (20) parallel zur Radachse (X) durch die Hebelübersetzung das die Wälzgerade bildende Versehiebeorgan (6) so bewegt wird, dass das zu prüfende Zahnrad (4) so gedreht wird, dass der Taster (22) einer Schraubenlinie der Zahnflanke folgt, während beim Sehwenken des Hebels (7) durch eine relative Versehiebung zwischen dem Schlitten (19), der den Schlitten (20) mit dem Taster (22) und der Führungsbahn (15) trägt und dem das zu pr fende Zahnrad (4) tragenden Schlitten (2) parallel zu der Eingriffslinie (E) der Taster (22) ein Zahnprofil abtastet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in die FAh- rungsbahn (15) eingreifende Mitnehmer (14) den Schlitten (11) parallel zur Wälzgeraden versehiebt und dass an einem Zapfen (10) des Schlittens (11) der Hebel (7) angreift, welcher um eine ruhende Drehachse (8) schwenkbar angeordnet ist und in welchen ein Zapfen (9) des die Wälzgerade bildenden Ver schiebeorgans (6) eingreift, das beim Ver sehwenken des Hebels (7) verschoben wird.
    2. Vorrichti-mg nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zu prüfenden Zahnrad (4) und seiner Achse (3) eine Kupplungsvorrichtung (29, 30) vorgesehen ist, um die Verbindung zwischen der Wälzscheibe (5) und dem Zahnrad (4) zwecks Einstellens des letzteren loden zu k¯nnen.
    3. Vorrichtung naeh Patentanspruch und Unteranspxmeh 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (22) und die Registriervorrichtung (23) auf einem besonderen TrÏger (31) sitzen, der auf dem parallel zur Radachse verschiebbaren Schlitten (20) der Führungsbahn (15) parallel zur Radachse verstellbar gelagert ist.
CH320793D 1953-05-21 1953-05-21 Vorrichtung zum Prüfen der Zahnflanken von Zahnrädern, insbesondere solchen mit Schrägverzahnung CH320793A (de)

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