CH320803A - Einrichtung zum Prüfen der Isolation von elektrischen Leitern - Google Patents

Einrichtung zum Prüfen der Isolation von elektrischen Leitern

Info

Publication number
CH320803A
CH320803A CH320803DA CH320803A CH 320803 A CH320803 A CH 320803A CH 320803D A CH320803D A CH 320803DA CH 320803 A CH320803 A CH 320803A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
conductor
test
voltage
resistor
relay
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
George Meadows Stanley
Hallas Romford Lister
Herbert Coppard Anthony
Harry King George
Original Assignee
Sthn United Telephone Cables
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sthn United Telephone Cables filed Critical Sthn United Telephone Cables
Publication of CH320803A publication Critical patent/CH320803A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/58Testing of lines, cables or conductors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description


  



  Einrichtung zum Prüfen der Isolation von elektrischen Leitern
Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Einrichtung   zum Prüfen von elel-      trischen    Leitern durch Anlegen einer   Prüf-    spannung an jeden Leiter   zweeks    Feststellung des Zustandes der Isolation des Leiters z. B. gegen Erde oder benachbarte Leiter. Die Er  findung    ist für die Fälle bestimmt, bei wel  chen    eine Anzahl Leiter na. cheina. nder zu prüfen sind. Dies ermöglicht in solchen Fällen eine rasche selbsttätige Prüfung.



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ausübung einer Art der Prüfung, bei   weleher    eine   Prüfspannung    an jeden Leiter über einen   Reihenwiderstand    von bekanntem Wert angelegt wird. Bei der Einrichtung ge  mälS    der Erfindung sind durch Relais gesteuerte Sehaltmittel für die Verbindung der   Prüfspannung    mit jedem Leiter der Reihe nach vorgesehen, und der   Relaiskreis spricht    so auf den Spannungsabfall in dem   Reihen-    widerstand während des   Prüfens    eines Leiters an, dass die Schaltmittel betätigt werden, um die   Prüfspannung    auf einen   nachfolgen-    den Leiter anzulegen,

   wenn dieser Span  nungsabfall kleiner    als ein   vorausbestimm-    ter Wert ist.



   Die nachfolgende Beschreibung von bei  spielsweisen    Ausführungsformen der Einrichtung nach der Erfindung, welche unter. Bezugnahme auf die Fig.   1    und 2 der   Zeich-    nungen beschrieben werden, dient dazu, die Erfindung zu erläutern. Bei diesen Beispielen ist die Einrichtung zur Prüfung der Vierer eines   Telephonkabels    bestimmt, wobei die vier Leiter jedes   Vierers    als eine Gruppe   behan-    delt werden. Für die Prüfung sind die vier am gleichen Kabelende liegenden Enden der Drähte je an eine Klemme der   Prüfeinrich-    tung anzuschliessen, während die Drähte und ihre andern Enden natürlieh isoliert sind.

   Die Drähte der im Ka. bel vorhandenen benachbarten Vierer und die e Kabelumhüllung sind an Erde anzusehliessen.



   In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Anordnung für das Prüfen der Unverletztheit der Leiterisolation, und Fig. 2 ist eine   Anord-    nung für die zusätzliehe Angabe, dass der Isolationswiderstand einen Wert hat, der nicht kleiner als ein   vorausbestimmtes    Minimum ist.



   Die Einrichtung nach Fig.   1    enthält vier Zweige   17-20,    von welchen jeder eine Relaisspule   C,    D, E bzw. F und zwei   Neonla. mpen    21 und 22 in Serie zwischen einer   Eingangs-    klemme 23 und einer geerdeten Sammelschiene 24 enthält. Jeder Zweig weist auch eine Verbindung 25 auf, die im Nebenschluss zum Relais und den Lampen steht und in einem   Umschalter B1, C1, Dl    oder E1   endigt,    dessen   Norma.    lstellung die   Nebenschluss-    Verbindung 25 mit der geerdeten Sammel  sehiene 24 verbindet.    Die   Relais und Lam-    pen sind   demgemäss normal erweise    kurzgeschlossen.

   Die zweiten Kontakte der Umschalter sind jeder über einen festen Widerstand 26 an eine   Sammelsehiene    27 angeschlossen, welche mit dem einen Pol einer   Prüf spannungsquelle verbunden    werden kann, indem ein Kontakt A1 geschlossen wird, um die Schiene an eine   Speiseklemme    28 der   Prüfspannungsquelle    anzuschliessen. Der an  dere    Pol der Speisequelle wird an Erde angeschlossen. Vier isolierte, nieht gezeichnete zu prüfende Leiter können an eine   Vierfach-    klemme 29 angeschlossen werden, von welcher vier   Sammelschienen 30-33    ausgehen.



  Diese Sammelschienen können über eine Grippe von vier Schaltern   A3    mit   den Prüf-      zweigklemmen    23 verbunden werden. Die Schalter A3 werden durch Schliessen eines   Scha, lters X geschlossen, durch    den ein Relais   A erregt    wird, welehes über den Kontakt A2 gehalten wird und welches   gleiehzeitig    einen Kontakt A1 schliesst, um die Sammelschiene 27 anzuschliessen. Ein Kontakt A4 wird auch geschlossen, um ein Relais B zu erregen, welches durch den Kontakt   B1    gehalten wird, um die erste, an die Schiene 33 angeschlossene Leitung an einen Widerstand 26 a. nzuschliessen. Dieser   überträgt die Prüfspannung    auf den ersten Draht.

   Der Dra. ht ist nor  malerweise    von den ihn umgebenden Drähten durch seine   unverletzte      Isolation elektriseh    isoliert, so dass kein erheblicher Spannungsabfall auftreten sollte, wenn die Prüfung stattfindet. Wenn die Isolation dieses Drahtes unverletzt ist, wird der Draht auf ein Potential aufgeladen, bei welchem die Neonlampen   21    und 22 übersehlagen und ein Strom durch sie und das mit ihnen in Serie befindliche Relais C durch die Sammelschiene 24 zur Erde fliesst. Die Lampen 21 und   22    bilden eine auf Spannung ansprechende Signalvorriehtung, welche so gebaut ist, dass sie bei einer nicht stark unter der   Prüfspan-    nung liegenden Spannung betätigt wird.

   Der Umschaltkontakt Cl des Zweigkreises der nächsten Schiene   32 wird durch    dieses erste Relais C betätigt, so dass der   Hindurch-    gang des Stromes durch   das Relais sogleieh    die   Prüfspannung    an den zweiten Draht anlegt. Wenn dessen Isolation unverletzt ist, leuchten die   Signallampen 21    und   22    dieses zweiten Drahtes auf und das zweite Relais D legt die   Prüfspannung    durch Schliessen des Kontaktes D1 an die dritte Schiene 31 an.

   Wiederum, wenn der mit dieser Schiene 31 verbundene Draht unverletzt ist, werden die Lampen gezündet, und die   Prüfspannung    wird durch das Relais E und den Kontakt E1 an die vierte   Sehiene    30   angelegt, wodureh    die Lampen aufleuchten und das Endrelais F betätigt wird. Dieses öffnet den   Kontakt F1,    welcher die   Relais 21 und B zum    Abfallen bringt, um die in Prüfung befindlichen Drähte durch Öffnen der Kontakte   A3      abzu-    sehalten, um die stromführende Sammelschiene   27    durch Öffnen des Kontaktes. A1 von der   Speiseklemme    abzutrennen, und um alle Relais C bis F zum Abfallen zu bringen.

   Das Abfallen des   Relais F schliesst den    Kontakt F1 wieder, jedoch werden die Relais   A    und B unbeeinflusst bleiben, bis der handbetätigte Anlassschalter X wieder geschlossen wird.



   Wenn einer der Drähte eine fehlerhafte Isolation aufweist, entsteht infolge   Ablei-    tung der aufgebrachten elektrischen Ladung durch den Fehler ein Spannungsabfall im Prüfkreis, und das Potential über die Zuge  hörigen    Lampen genügt nicht, damit diese überschlagen, Es fliesst folglich kein Strom durch das betreffende Relais C bzw. D usw., und der Prüfvorgang wird angehalten. Der Zustand der Lampen gibt eine sichtbare Anzeige des fehlerhaften Drahtes. Wenn z.

   B. der dritte Draht fehlerhaft ist, wird dies durch die Tatsache augenscheinlieh gemacht, dass nur die Lampen für die ersten und zweiten Leiter leuchten,
Die Kontakte   AI,    A3 und B1 können na  türlich    von Hand betätigt werden ; wenn jedoch selbsttätiger Betrieb erforderlich ist, ist   irgendein Relajsystem wesentlich.    Das   Relaispaar      A    A und B bildet eine einfache Anordnung, die bloss als Beispiel angegeben wurde. Das Endrelais   F kann auch zum Ein-    leiten weiterer   Prüfvorgänge    auf den vier Drähten durch Erregung eines Relais G am Kontakt F2 benutzt werden. Dieses Relais kann z.

   B. eine   Kontaktgruppe ssl sehliessen,    um die vier Drähte mit andern   Prüfgeräten    xu verbinden und andere geeignete   Steuerun-    gen, welche durch die gest. richelte Linie zum Relais   G    dargestellt sind, können benutzt werden, um eine andere Gruppe von Drähten   finir      Isolationsprüfung    anzuschliessen. Das Relais   G    ist zweckmässig ein Verzögerungsrelais, um zu gewährleisten, dass die Kontakte G sich nicht, schliessen, bis die Schienen   30-33    durch Öffnen der Kontakte   A3    vom Isola  tionisprüfer abgetrennt    worden sind.



   Wie es bei der   Prüfimg    der Isolation von Leitern relativ zu Erde üblich ist, wird die Erde durch die Umhüllung, die Abschirmung oder das Gehäuse gebildet, welches den oder   (lie    Leiter   umsehliesst,    und dieser ist mit der Rückleitungsseite der Quelle der   Prüfspan-    nung verbunden. Wo die Leiter eines zu.   prü-    fenden Satzes in   unmittelbarer Nähe zueinan-    der liegen, so dass Fehler zwischen ihnen auftreten können, sind alle Leiter des Satzes mit Ausnahme desjenigen, der sich in Prüfung befindet, durch die Prüfeinrichtung mit der   Rüekleitungsseite    der   Prüfquelle    verbunden.



  Wenn somit in Fig. 1 alle Schalter   A3    geschlossen sind und die   Prüfspannung    durch das Schliessen des Schalters   A1    und   die Be-      wegung    des Schalters B1 in die obere Stellung auf den an die Schiene 33   angeschlos-      senen Draht übertragen    wird, ist ersichtlich,   (laf    die verbleibenden an die Schienen   30    bis 32 angeschlossenen Drähte über die in unbetätigten Stellungen befindlichen   Sehalter      ('1E1    an Erde angeschlossen sind.

   Diese   Endansehlüsse    sind aueh so angeordnet, dass die auf die Spannung ansprechende Signalvorrichtung, die einem Leiter zugeordnet ist, kurzgeschlossen wird, bis die   Prüfspannung    an sie angeschlossen ist, wobei der Kurzschluss selbsttätig aufhört. Zum Beispiel werden das Relais D und die zugehörigen Lampen 21 und 22 durch den Schalter Cl kurzgeschlossen bis durch Änderung der Stellung des Schalters C zur Anlegung der   Prüfspan-    nung an den Draht 32 der Kurzschluss unterbrochen wird.



   Bei der in Fig. 2 gezeigten   Ausführungs-    form der Einrichtung ist der auf den Isola  tionswidersta. nd    zu prüfende Leiter an eine   Eing, angsklemme 1 a. nzuschliessen    und ein Ausgangssignal wird von einer   Ausgangs-    klemme 7   abgeleitet, a. usser    wenn die Isolation   fehlerhaft ist. Über einen durch Beiais    be  tätigten      Umsehaltkontakt CX1    wird der Leiter in Serie mit   einem Widerstand von    vor  ausbestimmtem    Wert geschaltet, welcher aus zwei   seriegeschalteten Widerständen R1 und    R2 besteht.

   Der isolierte zu prüfende Leiter wird dann während einer festen Zeit auf ein bekanntes   Gleichstromprüfpotential    l aufgeladen. Bekanntlieh hat ein elektrisches Kabel die Eigenschaften eines Kondensators, und wenn eine   Gleichstromspannung    auf einen Kabelleiter übertragen wird, besteht ein an  fänglicher    Stromfluss in das Kabel, der als   Aufladestrom    bekannt ist. Der Strom ist   anfänglieh    im Vergleich mit dem Isolationsstrom durch die   Leiterisolation    hoch und   fällt rasch exponential auf    einen   verhältnis-    mässig beständigen Wert, der nahe dem er  wähnten Isolationsstrom    ist.

   Es ist üblich, dass man den   Aufladestrom während    eines festgelegten Zeitintervalles fliessen lässt, bevor der in das Kabel fliessende Stromwert als Grundlage für die Berechnung   des Wider-    standswertes der Isolation eines   Kabelleiters    benutzt wird. In diesem Stadium befindet   sieh der Kontakt CXl    in seiner normalen, das heisst nicht betätigten Stellung, wie gezeigt. Nach einem bestimmten Zeitintervall wird der Kontakt CX1 in die andere Stellung bewegt, in welcher dasselbe Potential an n den Leiter über einen andern Widerstand R3 angelegt wird, der gleich der Summe der    ersterwähnten Widerstände R1 und R2 ist.   



  Die Verbindung zwischen dem Leiter und dem Widerstand R3 wird an das Gitter 4 einer   Elektrometerröhre    V2 angeschlossen.



  Das auf dieses Gitter 4 angelegte Potential ist ein Mass des Stromes, welcher in die   Leiter-    isolation strömt und kann als Mass des Iso  lationswiderstandes    dienen. Der Ausgang von der Anode 5 der   Elektrometerröhre    V2 wird an das Gitter 8 einer   Verstärkerrohre    V3 angelegt, und der   Verstärkerausgang wird    einer   Diode V4 zugeführt.    Wenn der Spannungsabfall über den Widerstand R3 genügend ist, wird die Diode V4 leiten und bewirken, dass eine   Triggerröhre    V5 ein   Relais EX erregt.   



  Dieses Relais EX wird benutzt, einen fehlerhaften Isolationswiderstand anzuzeigen.



   Das   Aufladepotential    wird von einer passenden   Abzapfung,    von z. B. 500 Volt, einer Gleichstromquelle 6 abgenommen und an die Kathode 3 der   Elektrometerröhre V2    angelegt. Von dieser Kathode 3 wird die   Prüfspannung    auf die gemeinsame Klemme   der Widerstä. nde R3    und Rl durch eine Vorspannungsvorrichtung 9   übertragen, welehe    einstellbar ist, um die erforderliche Vorspannung an der   Elektrometerröhre    V2 vorzusehen. In Reihe mit dem Widerstand   R1    befindet sich ein Amperemeter   36,    welches ge  wöhnlich durch einen Schalter    35   kurzge-    schlossen wird.

   Der Anschlusspunkt zwischen   den Seriewiderständen ssl    und   R2    ist an ein Gitter 10 einer   Multivibratorröhre VI ange-    schlossen. Diese   MultivibratorröhreV1    arbeitet als   Zeitschaltvorrichtung,    durch welche auto  matisch    die Zeitdauer bestimmt wird, während welcher die   Prüfspannung    über   Seriewider-      stände      R1      und R2    einem zu prüfenden Leiter zugeführt werden, und durch welche der Umschaltkontakt CX1 in die Lage bewegt wird, in welcher die   Prüfspannung    über den an  dern    Widerstand R3 an den Leiter angelegt wird.

   Die   Multivibratorröhre VI    spricht auf die Stärke des Aufladestromes an, welcher durch die zwei Seriewiderstände R1 und R2 am Anfang des   Aufladevorganges    des Leiters zur Erde strömt. Dieser anfängliche Auf  ladestromfluss    über die Widerstände   R1    und R2 bewirkt, dass ein negativer Impuls auf dieses Gitter 10 übertragen wird. Die Strom  kreiskonstanten    der Röhre V1 sind so, dass dieser Impuls auf einer Seite der Röhre in einem rasch anziehenden Relais AX des Anodenkreises der andern Seite der Röhre einen Stromimpuls von genügender Da. uer erzeugt, um das Relais zu erregen. Das   Relais an    wird durch seinen Eigenkontakt   =4Jrl    in einem Haltekreis gehalten.

   Das Relais AX schliesst einen Kontakt   4.    X2, ... um ein Verzögerungsrelais BX zu erregen, und öffnet aueh einen Kontakt AX3 im Kreis zur Aus  gangssignalklemme    7. Die Verzögerungsdauer des Relais   BX    bestimmt die   Auflade-    dauer (welche eine Sekunde sein kann) des isolierten Leiters. Am Ende dieser Dauer schliesst da.   Relais. M"    den Kontakt   BX1,    um ein rasch anziehendes Relais CX zu erregen, und schliesst einen Kontakt   B.

   Y2    um ein   Verzogerungsrelais MT zu erregen.    Das Relais CX verändert die Stellung des Kontaktes   CX1 rasch,    um den Leiter an die Verbindung zwischen dem Widerstand R3 und dem Gitter 4 der   Elektrometerröhre V2 an-      zuschliessen.    Irgendein Stromverlust in der   Leiterisolation    erzeugt einen Spannungsabfall über den Widerstand   R3,    welcher durch die   Elektrometerröhre V2    gemessen und durch die Röhre V3 verstärkt wird.



  Durch passende Auswahl des Potentials der Anode 11 der Diode   V4    in bezug auf das Po  tential    ihrer Kathode 12 mittels eines Poten  tiometers    13 kann die Diode so eingestellt werden, dass sie leitet, wenn das   Kathoden-    potential auf einen bestimmten Wert fällt, der einen minimal zulässigen Wert des Leiter Isolationswiderstandes darstellt. Wenn die Diode V4 leitet, wird ein negativer Impuls von ihrer Anode zu einem Gitter   14    einer   Zweizustandstriggerröhre      V5    zugeführt.

   Die   Schaltungsanschlüsse    dieser Röhre V5 sind so, dass im normalen Zustand eine Hälfte, einschliesslich dem Gitter   14    etwas leitend, und die andere Hälfte, einschliesslich einer Anode 15 nichtleitend ist. Der negative Impuls an dem ersten Gitter   14    erzeugt eine Re  genera. tivwirkung,    was bewirkt, dass die Rohre in einen zweiten stabilen Zustand   um-    kehrt, in welchem die zweite Hälfte leitet.



  Diese erregt ein rasch anziehendes   Relais Et    im Kreis der zweiten Anode 15. Dieses Relais   EX    ändert die Stellung eines   Umschalt-    kontaktes EX1, welcher sich normalerweise im Kreis zur   Signalausgangsklemme    7 befindet. In seiner betätigten Stellung schliesst der Kontakt EX1 einen Kreis zu einer Signallampe 16, welche eine sichtbare Anzeige einer fehlerhaften Isolation ergibt.



   Auch befindet sich in Serie mit den Kontakten EX1 und AX3 ein Kontakt   DX1,    welcher nun durch die Betätigung des   Verzöge-      rungsrelais    DX geöffnet wird. Das Relais DX öffnet auch einen Kontakt DX2 für das Abfallen der   Relais BX und CX und öffnet    einen Kontakt DX3 für das Abfallen des   Relais AX und    gestattet, dass der Kontakt   #X3    sich wieder schliesst. Das Wiederöffnen des Kontaktes BX2 lässt das   Rela. is DX ab-    fallen und gestattet, dass die zugehörigen Kontakte DX1, DX2 und DX3 in Normalstellung zurückkehren.

   Die   Rüekkehr    des Kontaktes CX1 hat die Leiteraufladebedin  gung wieder hergestellt, jedoch bleibt    das   Endrelais    EX gehalten, bis ein   Wieder-      einstellsehalter RS dureh    die   Bedienungsper-      son gesehlossen    wird. Mit dem Kontakt   Ex1    in   Aussernormalstellung    besteht kein   A. usgang    von der Klemme 7. Wenn der   Leiterisolations-    widerstand über dem vorausbestimmten minimalen Wert ist, wird die   Diodenröhre    V4 nicht leiten, und das Relais EX wird nicht erregt, so dass ein vollständiger Kreis zur Ausgangsklemme 7 vorhanden ist.

   Dieser Ausgang kann benützt werden, um ein   Anlass-    relais (nicht gezeigt) zu betätigen und dadurch den geprüften Leiter von der   Ein-      gangsklemme      1    abzutrennen und an die Klemme den   näehstfolgenden      aufzuladenden    und zu prüfenden Leiter   anzusehliessen.   



  Eine   Relaisanordnung    für das aufeinander  i'olgende Steuern    des Anschlusses von ver  schiedenen    isolierten Leitern an   den Prüf-    kreis kann gleich sein wie der in Fig. 3 der brit. Patentschrift Nr.   73746.   



   Bei Variante des in Fig. 2 gezeigten Kreises kann z. B. an Stelle des   Verzöge-      rungsrelais BX    eine   bekannte Ausführungs-    form eines   elektronischen Zeitschalters be-    nützt werden, um die Einstellung der   Auf-    ladedauer genau auf   irgendeinen gewünsch-    ten Wert zu erleichtern. Auch kann die Elektrometerröhre V2   und/oder    die   Verstär-      kerröhre    V3 durch eine Umschaltvorrichtung in jedem Fall ersetzt sein, in welchem er  höhte      Betriebsstabilität    erwünscht ist.



   Es ist zu beachten, dass bei der Anwendung der Erfindung auf die Prüfung in irgendeiner der beschriebenen Arten die Einrichtung so angeordnet ist, da. das Er  gebnis    der Prüfung jedes Leiters eines Satzes von Leitern, welcher die gewünschte Bedingung oder Anforderung erreichte, in der Betätigung von Mitteln für das Übertragen der   Prüfspannung    auf den nächsten Leiter der Reihenfolge besteht. Dieser Vorgang setzt sich über den Satz von zu   prüfen-    den Leitern fort. Wenn ein Fehler auftritt, wird der Vorgang angehalten, weil die Vorrichtung zur Übertragung der   Prüfspannung    auf den nächsten Leiter nicht betätigt wird.



  Der Zustand des geprüften Leiters oder der geprüften Leiter, wenn der Vorgang aufhört, kann. durch eine Prüfung der betätigten Signa. lvorrichtungen ermittelt werden. In dem Fall der Fig. 1 kann der Ort eines fehlerhaften isolierten Leiters durch Bezeichnen der zuletzt betätigten   Signalvorrichtung    ermittelt werden ; diese wird mit dem Leiter übereinstimmen, der geprüft wurde, unmittelbar bevor die   Prüfspanmmg an einen    fehlerhaften Leiter angelegt wurde. In dem andern Fall kann die Anordnung getroffen werden, dass die   Signalvorrichtung, vorteil-    haft eine sichtbare, entweder bei der Erreichung des   gewünsehten    Wertes oder beim Ausbleiben des Erreiehens dieses Wertes be  tätigt    wird, wobei das letztere vorzuziehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Prüfen des Zustandes der Isolation einer Anzahl von isolierten elektrischen Leitern durch Anlegen einer Prüfspannung an jeden Leiter über einen Reihenwiderstan, von bekanntem Wert, dadurch gekennzeichnet, dass durch Relais gesteuerte Schaltmittel für die Verbindung der Prüfspannung mit jedem Leiter der Reihe nach vorgesehen sind, und dass der Relaiskreis so auf den Spannungsabfall in dem Reihen- widerstand während des Prüfens eines Leiters anspricht, dass die Schaltmittel betätigt werden, um die Prüfspannung auf einen nachfolgenden Leiter anzulegen, wenn dieser Spannungsabfall kleiner als ein vorausbe- stimmter Wert ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Prüfeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein getrennter Reihenwiderstand und ein unter den Einfluss des Spannungsabfalles gebrachter Prüfkreis fiir jeden zu prüfenden Leiter der Lei tergruppe vorgesehen ist, wobei jeder den Spannungsabfall prüfende Kreis mit der Verbindungsstelle zwischen einem Widerstand und einem Leiter verbunden ist und dazu dient, das Anlegen der Prüfspannung auf einen nachfolgenden Leiter zu steuern.
    2. Prüfeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Span nungsa, bfall prüfende Einrichtungsteil in Reihe ein Relais und eine Gasentladungs- lampe aufweist, und da. ss die Schaltmittel durch das Relais betätigbar sind, wenn das Potential an der Verbindungsstelle zwischen einem Widerstand und einem unter Prüfung stehenden Leiter nicht kleiner als die Überschlagspannung der Lampe ist, um die Prüf- spannung an den nächstfolgenden Leiter an zulegen.
    3. Prüfeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da. die Prüfspannung zuerst auf einen Leiter über einen Widerstand von vorausbestimmtem Wert übertragen wird, dass der vom Spannungsabfall abhängige Prüfkreis automatisch mit einem zweiten Widerstand von gleichem Wert wie der erste Widerstand verbunden wird, und dass eine Zeitschaltvorrichtung vorgesehen ist, welche die Prüfspannung über den ersten Widerstand während eines Zeitintervalles an den Leiter anlegt und am Ende dieses Zeitintervalles, den Prüfkreis vom ersten auf den zweiten Widerstand umschaltet.
    4. Prüfeinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschaltvorrichtung auf die am Anfang des Auflade- vorganges vorhandene Stärke des Auflade- stromes anspricht, der in dem unter Prüfung stehenden Leiter fliesst, wodurch automatisch die Zeitdauer bestimmt wird, während welcher die Prüfspannung über den ersten. Widerstand angelegt wird.
    5. Prüfeinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Spannungsabfall abhängige Prüfstromkreis einen Röhrenverstärker aufweist, dass die Schaltmittel für die Übertragung der Prüf- spannung von einem Leiter zu einem andern durch die Zeitschaltvorrichtung betätig- bar sind, und dass eine andere Schaltvorrich- tung vorgesehen ist, welche durch das Aus gangssignal vom Verstärker gesteuert wird und dazu dient, die Übertragung der Prüfspannung von einem Leiter zu einem andern zu verhindern, wenn das Ausgangssignal vom Verstärker als Resultat eines Spannmgs- abfalles über den zweiten Widerstand über einen vo. rausbestimmten Wert hina. us erzeugt wird.
    6. Prüfeinrichtung nach Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Anlegung der Prüfspannung an einen Leiter jeder Leiter mit den andern Leitern und mit Erde automatisch durch eine Verbindung verbunden wird, welche auch den vom Span nungsabfall abhängigen Prüfstromkreis kurz- schliesst, und Idass die Verbindung durch die Wirkung des Anschaltens der Priifspannung an den Leiter selbsttätig unterbrochen wird.
CH320803D 1952-05-23 1953-05-23 Einrichtung zum Prüfen der Isolation von elektrischen Leitern CH320803A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB320803X 1952-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH320803A true CH320803A (de) 1957-04-15

Family

ID=10332895

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH320803D CH320803A (de) 1952-05-23 1953-05-23 Einrichtung zum Prüfen der Isolation von elektrischen Leitern

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH320803A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077719B (de) * 1957-09-30 1960-03-17 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer die Durchfuehrung elektrischer Reihenmessungen zur Bestimmung von Nebensprech-daempfungs- oder Kopplungswerten in mehrpaarigen Fernmeldekabeln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077719B (de) * 1957-09-30 1960-03-17 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer die Durchfuehrung elektrischer Reihenmessungen zur Bestimmung von Nebensprech-daempfungs- oder Kopplungswerten in mehrpaarigen Fernmeldekabeln

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2012900C3 (de) Prüfvorrichtung zur Feststellung von Adervertauschungen, kurzschlussen und Unterbrechungen in mehradrigen elektrischen Kabeln
DE1803601A1 (de) System zur Fehleranzeige durch UEberwachung von Kontakten
EP0205014A2 (de) Überwachungseinrichtung
CH320803A (de) Einrichtung zum Prüfen der Isolation von elektrischen Leitern
DE1915455A1 (de) Sicherheitseinrichtung zur Verwendung in Verbindung mit elektrischen Installationen
DE2425720A1 (de) Vorschaltgeraet fuer entladungslampen
DE1538609C3 (de) Transistorisierte Schaltungsanordnung zum automatischen Prüfen gedruckter Leitungszüge
DE10325389B4 (de) Isolierungs-Prüfvorrichtung und Verfahren zur Prüfung der elektrischen Isolierung
DE488866C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Pruefung und Energieversorgung elektrischer Geschosszuender
DE2706427C2 (de) Schaltungsanordnung zur sicheren Prüfung von elektrischen Leitungen auf Aderberührung
DE3036470C2 (de) Anordnung zum Prüfen der Isolation einer im Bergbau unter Tage verlegten Hochspannungsversorgungsleitung
DE1001412B (de) Schaltungsanordnung zur Isolationspruefung einer Gruppe isolierter elektrischer Adern
DE2323083A1 (de) Meldevorrichtung zum anzeigen von zustandsaenderungen von erfassungspunkten
DE2832149C2 (de) Schaltungsanordnung für ein Gerät zur elektrischen Betäubung eines Tieres
DE1020049B (de) Pruefeinrichtung fuer elektrische Baueinheiten in Stellwerken mit elektrischen Verschluessen
DE2532126C2 (de) Verfahren zum Prüfen des Einschaltvermögens von Schaltgeräten
DE2429564C3 (de) Prüfeinrichtung zur Feststellung von Schlüssen zwischen nebeneinander geführten Leitungen
DE671732C (de) Leuchtschaltbild zur UEberwachung einer elektrischen Hochspannungsanlage
DE930879C (de) Schutzschaltung
DE962729C (de) Stoerungsanzeiger fuer Spannungsspulen von Drehstromvierleiterzaehlern
DE1605428C (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen von relaisüberwachten Signalstromkreisen, insbesondere Lichtsignalstromkreisen im Eisenbahnsicherungswesen, auf Fremdspannungseinfall
DE951157C (de) Schablonengesteuerte Pruefanordnung zur selbsttaetigen Pruefung elektrotechnischer Geraete und Einrichtungen
DE2822959A1 (de) Verfahren und schaltung zur pruefung von dioden
DE1146955B (de) Geraet zur Speisung eines Verbrauchers mit UEberwachungseinrichtung
DE1146949B (de) Einrichtung zur Umschaltung belasteter Wechselstromnetzteile