CH320827A - Verfahren und Vorrichtung zum Frischen von Metallen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Frischen von Metallen

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CH320827A
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coolant
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cooling
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Auer Josef
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Huettenwerk Oberhausen Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/4606Lances or injectors

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Description


  <B>Verfahren und Vorrichtung</B>     zum   <B>Frischen von Metallen</B>    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Vorrichtung zum     Fri-          sehen    von Metallen vermittels Düsen.  



  Es ist beim Frischen von Metallen bekannt,  das gasförmige     Frischmittel    anstatt durch den       Boden    des Frischgefässes, wie es beim übli  chen     Koriv        erter    geschieht-, von oben her in das  Metallbad     einzuführen.    Dabei hat. man das       Frischmittel    entweder auf oder unter die Ober  fläche des     Metallbades    geblasen.

   Bei dein  Aufblasen auf die Oberfläche wird die     Blas-          düse        nielit    der     Berührung,    mit dem     .@Tetallbad     ausgesetzt., sondern nur der Strahlungswärme  der Umgebung. Diesen Temperaturangriff hat       man        durch        Kühlurig    der Düse beherrschen  können.

   Dagegen hat man bei von oben her in  das Bad     eingetatiehten    Düsen, mit denen eine  wesentlich     intensivere    Frischwirkung als beim       Aufblasen    auf die     Bad'oberfläehe    erzielt. wird,  insbesondere beim Frischen mit.     ,Sauerstoff     oder einem Wind mit hohem.

       Sauerstoffgehalt,          sich    bisher damit abgefunden, dass die Düsen  durch das Metallbad     zerstört.    wurden, und       daher        ungekühlte    Rohre, sogenannte Lanzen,       verwendet,    die am     vordern    Ende mehr oder       weniger    schnell abbrannten und entsprechend  in     das    Bad hinein nachgeschoben wurden,       bis    sie     erneuert.        wurden.    .  



  Man hat     versucht,    den. starken     Abbrand     dadurch zu verringern, dass man die Rohre  mit. feuerfesten oder schwer     oxydierbaren       Massen überzog. Der hohe     Rohrverbrauch     kann aber durch. solche Isolierung nur in ge  ringem Masse     herabgedrückt    werden. Dieser       Umstand    und die durch. den     häufigen,        Lanzen-          weehsel    bedingten Arbeitsunterbrechungen  machen aber das Verfahren     unwirtschaftlich.     



  Beim erfindungsgemässen Verfahren zum  Frischen von Metallen vermittels Düsen, die  mit. einem Kühlmantel umgeben sind, werden  die Düsen von oben her in das Metallbad  derart eingetaucht,     dass    wenigstens das vor  dere Ende der Düsen in einem Winkel zur  Vertikalen steht.  



  Es hat sich     gezeigt,    dass bei diesem Ver  fahren die gekühlten Düsen ohne Zerstörung  in das Bad eingetaucht werden können. Offen  bar erfolgt die Zerstörung eingetauchter Dü  sen in erster Linie durch Oxydationsprodukte  des Bades. Diese erzeugen bei senkrecht ste  henden Düsen, an denen entlang sie hochstei  gen, nicht nur hohe örtliche Erhitzung, son  dern auch Korrosionsangriffe, die durch  Kühlung nicht zu vermeiden sind. Tritt da  gegen das Frischmittel     in    einem Winkel zur  Vertikalen aus der     Düse    aus, setzt es das Bad  in Bewegung     von    der Düse weg.

   Dadurch  bewegen sich nicht nur die durch das Frisch  mittel örtlich     hoeherhitzten    Teile des Bades  von der     Düsenmündung    hinweg, sondern auch  die aufsteigenden Oxydationsprodukte strei  chen nicht, mehr an der Düse entlang und kön-           nen    diese daher nicht korrodierend angreifen.  Auf     dieseWeise    ist es möglich, bei guter Küh  lung den Düsen eine hohe Lebensdauer     zLl    ver  schaffen.  



  Bei der     erfindungsgemässen    Vorrichtung       zur    Durchführung des Verfahrens, bei der  der     Kühlmittelraum    der Düse durch eine bis  nahe an die Düsenmündung heranreichende  Trennwand in zwei konzentrische Ringräume  geteilt     ist        und    das Kühlmittel in den innern  Ringraum eintritt und aus dem     äussern        Ring-          raiun    austritt, wird die Güte der Kühlung  dadurch erhöht, dass die Trennwand im Kühl  raum der Düse aus zwei mit Abstand vonein  ander übereinander angeordneten und an den  Enden, zum Beispiel durch Verschweissen,  miteinander verbundenen Rohren besteht.

    Eine vorhandene Luftschicht     zwischen    diesen  Rohren verursacht einen schlechten Wärme  übergang vom     äussern    Rohr zum     innern    Rohr.  Dadurch wird vermieden, dass das von der  Düsenmündung zurückströmende Kühlmittel  seine     Wärme    an das einströmende Kühlmittel  abgibt und     erreicht,        da.ss    das Kühlmittel mit  sehr hoher Temperatur austritt, also vollstän  dig     zur    Kühlung ausgenutzt und eine wesent  liche Einsparung an Kühlmittel erzielt wird.       Als    Kühlmittel kommt in erster Linie Wasser  in Betracht.  



  Zur Erzielung eines geringen, aber gleich  mässigen Abstandes der die Trennwand bil  denden Rohre kann das Innenrohr zweckmässig       in.        steilgängiger        :Schraubenlinie    mit einem run  den Draht. umwickelt sein, der an seinen En  den mit. dem Rohr verschweisst ist.. Der Hohl  raum der 'Trennwand kann aber auch mit  einem     Wärmeisolatnonsstoff,    zum Beispiel       Albest,    ausgefüllt sein.  



  Zur Erhöhung der wärmeabgebenden Ober  fläche des Mantels der Düse kann zweckmässig  die äussere Wand des     1%'-ühlmittelralimes    auf  der     Innenseite    mit Kühlrippen versehen sein.  



  Auf der     Zeichniurg    ist ein     Ausführungs-          beispiel    einer Vorrichtung     zur        Durchführaing     des Verfahrens nach der Erfindung darge  stellt. Es     zeigt            Fig.l    die     Vorriehtung    im     Längssehnitt     - der mittlere Teil ist.     herausgebrochen      und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-11     in     Fig.    1.  



  Die dargestellte     Blasdüse    hat eine pfeifen  förmige Gestalt und besteht im wesentlichen  aus drei     ineinandergesteekten        konzentrischen     Rohren 1, 2 und 3. Das den Mantel bildende  Rohr 1 ist. an seiner Innenfläche mit Rippen 4  versehen, deren innenliegende Kanten als  Auflage für das Rohr 2 dienen. Dieses Rohr  ist doppelwandig. Die Wände schliessen einen       Wärmeisolationsstoff    5 ein, zum Beispiel As  bestmasse. Auf das vordere Ende der Düse  ist. eine Kappe 6 aufgesetzt., die ringförmig  gestaltet und mit ihrer Innenkante mit dem  für die Zuführung des Frischmittels dienen  den Rohr 3 und mit ihrer Aussenkante mit  dem Mantelrohr 1 verschweisst ist.

   Der die  Kappe darstellende Ring hat einen halbkreis  förmigen Querschnitt und ist mit radial an  geordneten Rippen 7 versehen, deren Anzahl  zweckmässig mit der Anzahl der Rippen  übereinstimmt. und die sieh an diese Rippen  anschliessen.  



  Die     Blasdüse    ist. mit ihrem Rohr 3 an eine       Frischmittelzuleitung    angeschlossen. Das obere  Ende der Düse ist mit einer Halteplatte 8  der     Blasvorrichtung    verbunden, die eine       Durchtrittsöffnung    9 aufweist, durch die das  Rohr 3     hindurchragt    und die den Ringrahm  10 zwischen den Rohren 2 und 3 freilässt. Auf  die Halteplatte 8 ist eine Haube 11 aufgesetzt,  die das obere Ende der Düse abschliesst und  durch die das Rohr 3     hindurchtritt.    Die Haube  11 ist an eine     Kühlmittelzuleitung    12 ange  schlossen. In der Nähe der Halteplatte 8 sind  die Rippen 4 fortgelassen, so dass zwischen  den Rohren 1 und ?ein freier Ringraum 13  entsteht.

   An diesen ist ein Rohr 14 ange  schlossen.  



  Als Kühlmittel kommt im wesentlichen  Wasser in Betracht.. Dieses strömt durch das  Rohr     1 2    in die Haube 11 und aus dieser in  den zwischen den Rohren 2 und 3 liegenden  Ringraum 10     bns    zum vordern Ende der Düse,  wird in der Kappe<B>16</B> umgelenkt. und tritt,     zwi#         sehen den Rippen 4 hindurchströmend, durch  das Rohr 14 aus.  



  Der     Wärmeisolationsst.off    5 verhindert die  Erwärmung des einströmenden Wassers durch  das     zurückströmende    Wasser.  



  Das Verfahren und die Vorrichtung ge  mäss der Erfindung eignen sich besonders zum       Vorfrischen    von Roheisen; sie können aber  auch zum Fertigfrischen von Stahl nach dem  sauren oder basischen     Windfrischverfahren     sowie zum Frischen von Metallen und     Metall-          legierungen    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Frischen von Metallen vermittels Düsen, die mit. einem Kühlmantel umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen von oben her in das Metallbad derart eingetaucht werden, dass wenigstens das vordere Ende der Düsen in einem Winkel zur Vertikalen steht. 1I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I,
    bei der der Kühlmittelraum der Düse durch eine bis nahe an die Düsenmündung heranreichende Trenn wand in zwei konzentrische Ringräume geteilt ist Lund das Kühlmittel in den innern Ring raum eintritt und aus dem äussern Ringraum austritt, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand im Kühlraum der Düse aus zwei mit Abstand voneinander übereinander ange ordneten und an den Enden miteinander ver bundenen Rohren besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1, Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum der Trennwand mit Wärmeisolationsstoff aus gefüllt ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf das innere Rohr der Trennwand ein Draht aufgewickelt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Wand des Kühlmittelraumes auf der Innenseite mit Kühlrippen versehen ist.
CH320827D 1952-06-13 1953-06-02 Verfahren und Vorrichtung zum Frischen von Metallen CH320827A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275558B (de) * 1961-08-09 1968-08-22 Hufnagl Walter Abdichtung an Duesenkoerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1275558B (de) * 1961-08-09 1968-08-22 Hufnagl Walter Abdichtung an Duesenkoerpern

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