CH320842A - Bohrkopf zur Erzeugung unrunder Löcher - Google Patents

Bohrkopf zur Erzeugung unrunder Löcher

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CH320842A
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Wiederkehr Hans
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Wiederkehr Hans
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23B—TURNING; BORING
    • B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02—Chucks
    • B23B31/08—Chucks holding tools yieldably
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23B—TURNING; BORING
    • B23B41/00—Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B41/04—Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for boring polygonal or other non-circular holes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description


  Bohrkopf zur Erzeugung unrunder Löcher    Die vorliegende Erfindung bezieht. sieh auf  einen Bohrkopf zur Erzeugung unrunder Lö  cher mit Hilfe     eines    in einer     Schablone    geführ  ten rotierenden und     bleichzeitig    mit seiner  Rotationsachse um die Schablonenachse wan  dernden Bohrwerkzeuges, das über eine     Kreuz-          sceheibenkupplung    des Bohrkopfes mit der  Spindel einer Werkzeugmaschine in Verbin  dung gebracht werden kann.  



  Von     bekannten    Bohrvorrichtungen dieser       .Art        unterscheidet    sieh der erfindungsgemässe  Bohrkopf dadurch, dass die Zwischenscheibe  der Kreuzscheibenkupplung auf beiden Stirn  seiten mit einer Nut versehen ist,     welche    Nu  ten rechtwinklig zueinander verlaufen, sieh  mindestens angenähert in der Scheibenmitte  kreuzen und     gleichartigen    Nuten --gegenüber  liegen, die im     treibenden    und im getriebenen  Teil der Kupplung ausgenommen sind, so da ss  je zwei einander gegenüberliegende Nuten  einen Kanal bilden,

   wobei an beiden Enden       jedes    Kanals eine     zur        Vermittlung    der Dreh  verbindung der Zwischenscheibe mit dem trei  benden bzw. dem getriebenen Kupplungsteil  dienende Kugel angeordnet     ist,    ferner dadurch.

    dass zur Aufnahme des Axialdruckes des       Bohrwerkzeuges        zwischen    der     Zwischenscheibe     und dem,     treibenden        Kupplungsteil    ein von  den die Drehverbindung vermittelnden Kugeln  unabhängiges Kugeldrucklager angeordnet ist:

  ,  dessen Rollbahndurchmesser mindestens ange  nähert. dem Abstand je der zwei     Kugeln    der  zur Vermittlung der Drehverbindung dienen-    den     Kugelpaare        entspricht,        weiter    dadurch,  dass die Kreuzscheibenkupplung in einem beim  Bohren stillstehenden Gehäuse drehbar gela  gert ist., in     dessen    Boden die vom Bohrwerk  zeug     durchsetzte    Schablone     auswechselbar        an-          geordnet        ist.     



  Die     erfindungsgemässe    Ausbildung der  Drehverbindung     zwischen    der     Zwischenscheibe     und dem treibenden bzw. getriebenen Kupp  lungsteil mittels je zweier in relativ grossem  Abstand voneinander angeordneten Kugeln  sichern der Kreuzscheibenkupplung ein opti  males     Stabilitätsmoment,    wobei durch die so  geschaffene grosse Standfläche ein Kippen dies       Bohrwerkzeuges    praktisch verunmöglicht     wird.     Im nämlichen     Sinne    wirkt auch das bezüglich  des Kugelbahndurchmessers entsprechend gross  bemessene Kugeldrucklager für die Aufnahme  des Axiallschubes des Bohrwerkzeuges.

   Durch  die Anordnung eines von den die Drehverbin  dung     vermittelnden    Kugeln     unabhängigen          Kugeldrueklagers    werden die     ersteren    von der  Funktion als Sparlager befreit ;

       ihre    Aufgabe       beschränkt    sich somit auf die     Vermittlung    der  Drehverbindung     zwischen    den     einzelnen    Teilen  der     Kreuzscheibenkupplung.    Dadurch     ist    es  möglich, die in der     Zwischenscheibe        sowie    im  treibenden und getriebenen     Kupplungsteil    an  geordneten Nuten für die Aufnahme der die  Drehverbindung     zwischen    diesen Teilen ver  mittelnden Kugeln ohne     Präzisionseinbusse    im       Durchmesser    etwas grösser zu halten als die  Kugeln selbst.

   Das relativ grosse Stabilitäts-      moment bzw. die relativ grosse Standfläche  der Kupplung ermöglicht die     Erziehung    gro  sser Bohrtiefen, welche bis das Zehnfache des  Bohrerdurchmessers betragen können, während  mit den     bekannten        Bohrvorrichtungen    mit der  Bohrtiefe     nicht    über den doppelten Schaft  durchmesser     des    Bohrers gegangen werden  konnte.  



  Bei     den    bekannten Vorrichtungen zum  Bohren unrunder Löcher war die zur Füh  rung des Bohrers dienende Schablone in einem  unmittelbar über dem Werkstück angeordne  ten, vom Bohrkopf unabhängigen Schablonen  halter angebracht. Dadurch wurde nicht nur  die Spanentleerung stark behindert, sondern  es musste bei jedem Eifahren und zweck  mässig auch beim Ausfahren des Bohrers die  Maschine abgestellt werden,     denn    ein Ein  führen des Bohrers in die Schablone war nur  bei     stillstehendem    Bohrer möglich. Ausserdem  mussten     Bohrwerkzeug    und Schablone immer  genau gegenseitig zentriert werden, da schon  ein geringes Verkanten des Bohrwerkzeuges  gegenüber der Schablone     mim    Bruch des- Boh  rers führte.  



  Im Gegensatz hierzu ist bei dem erfin  dungsgemässen Bohrkopf die Bohrschablone in  das Bohrkopfgehäuse verlegt., wobei die Scha  blone sowohl beim Ein- wie auch beim Aus  fahren des Bohrers ihre relative Lage gegen  über dem Bohrwerkzeug dauernd beibehält.  Dies ermöglicht     in    der Serienfabrikation ein  rasches und leichtes Auswechseln der zu bear  beitenden Werkstücke.  



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des     erfindungsgemässen     Bohrkopfes     dargestellt,    und zwar zeigt  Fig. 1 den Bohrkopf im Axialschnitt;  Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie  II-II in Fig. 1, und  Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie  III-III in Fig. 1.  



  In der Zeichnung     bezeichnet    1 einen nun  Einsetzen in die Spinde' einer Werkzeug  maschine,     beispielsweise    einer Bohrmaschine       bestimmten    Morsekonus, welcher am Vorder  ende in einen Flansch la übergeht, dessen ge  schliffene vordere Stirnseite 1b an einer    ebensolchen Fläche des treibenden Teils 2 einer  Kreuzscheibenkupplung anliegt und mit die  sem durch Schrauben 3 verbunden ist. Mit 4  ist der getriebene Teil, und mit 5 eine Zwi  schenseheibe der Kupplung bezeichnet..

   Die       Zwischenscheibe    5 ist auf beiden     Stirnseiten     mit einer im Querschnitt.     halbkreisförmigen     Nut. 5a bzw. 5b versehen, welche Nuten recht  winklig zueinander verlaufen, sich in der  Scheibenmitte kreuzen und gleichartigen Nu  ten     2a    bzw.     4a    gegenüberliegen, die im treiben  den und im getriebenen Teil ?, 4 der Kupp  lung ausgenommen sind. .7e zwei einander       gegenüberliegende    Nuten 2a und     5a    bzw.     4u     und 5b bilden einen im     Querschnitt.    kreisförmi  gen Kanal, wobei an beiden Enden jedes Ka  nals eine zier Vermittlung der Drehverbindung  der Zwischenscheibe 5 mit.

   dem treibenden bzw.  dem getriebenen Kupplungsteil ? bzw. 4 die  nende Kugel 6 bzw. 7 angeordnet ist.  



  Zur Aufnahme des Axialdruckes ist zwi  schen der Zwischenscheibe 5 und dem treiben  den     Kupplungsteils    2 ein von dem die Dreh  verbindung vermittelnden Kugeln 6 und 7  unabhängiges Kugeldrucklager 8 angeordnet,  dessen Kugelreihendurchmesser mit dem Ab  stand je der zwei Kugeln 6 bzw. 7 überein  stimmt. Ein weiteres Kugeldrucklager 9 ist  zwischen dem getriebenen Teil 4 des Kopp  lungsorganes und einer Haube 10 angeordnet,       welch    letztere die einzelnen Teile der Kupp  lung zusammenhält und zu diesem Zweck auf  den treibenden     Kupplungsteil    2 aufgeschraubt.

    ist., an     welchem    sie     zweeks    guter     Zentrierung     mit einer     geschliffenen    Schulter 10a an einer  ebensolchen Gegenfläche des treibenden Kupp  lungsteils 2 anliegt.     Mit    17. und 12     ist    ein  äusseres Gehäuse bezeichnet., welches die     Kreuz-          seheibenkupplung    umgibt. und mittels     zweier     Kugellager 13 und 14 auf dem treibenden  Kupplungsteil 2 -Lind auf der     Ilatibe    10 dreh  bar     gelagert    ist.

   Mit 15 ist. eine in den Ge  häuseteil 11 eingeschraubte     Arret.ierstange     bezeichnet,     mittels    welcher das Gehäuse wäh  rend des     Betriebes    des Bohrkopfes festgehalten  bzw. am Mutdrehen verhindert werden kann.  Auf der dem Konus 1 abgewendeten Stirnseite  des     Gehäuseteils    11     ist    die zur Steuereng des      Bohrwerkzeuges 1.6 dienende Schablone     aus-          weehselbar    angeordnet. In dem     dargestellten     Beispiel besitzt das Bohrwerkzeug 16 im Quer  schnitt die Form eines Bogendreieckes 16e  (Fig. 3) und ist in einer quadratischen Durch  breehung 17a. der Schablone 1.7 geführt.

   In       dem    dargestellten Beispiel ist die Führung des  Bohrwerkzeuges 16 in der Schablone an den  hintern, nutenfreien Schaftteil verlegt, wo  durch eine einwandfreie Führung gewähr  leistet,     ist.    Das     Bohrwerkzeug    16 ist. in einer  Nabe 4b des getriebenen     Kupplungsteils    4 ge  halten und kann mittels einer nicht. gezeichne  ten Sehraube, zu deren Aufnahme ein Gewinde       4e    dient., in der Nabe 4b festgeklemmt werden.  Der Zugang zu dieser Schraube erfolgt- über  eine im Gehäuseteil 1.1. vorgesehene radiale  Bohrung     11.a.     



  Wird die den Morsekonus 1 des Bohrkopfes  fassende Spindel der Werkzeugmaschine in  Rotation versetzt., so wird die Drehung durch  die Kreuzscheibenklupplung auf das Bohrwerk  zeug 16 übertragen, wobei dieses jedoch     nicht     nur um seine Längsmittelachse rotiert., sondern  in bekannter Weise mit dien Profilflächen des       Bogendreieckes        16a    den Begrenzungsflächen  der Durchbrechung 17a der Schablone 17 ent  lang     gleitet    und dabei mit seiner     Längsmittel-          aehse    um die Schablonenachse wandert, wobei  die Schneiden     des    Bohrwerkzeuges im Werk  stück ein,

   der Form der Durchbrechung 17a  der Schablone     entsprechendes    Loch heraus  arbeiten. Durch die-     Kreuzscheibenkupplung          zwischen    dem     Morsekonus    1. und dem     Bohr-          werkzeus,,    16 wird dieses andern des Bohrers  um die \Längsachse der Durchbrechung 17a  ohne     Unterbrechung    der Drehverbindung in  bekannter     Weise        ermöglicht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bohrkopf für die Erzeugung unrunder Löcher mit. Hilfe eines in einer Schablone ge führten rotierenden und gleichzeitig mit. seiner Rotationsachse um die Schablonenachse wan dernden Bohrwerkzeuges, das über eine Kreuzscheibenkupplung des Bohrkopfes mit.
    der Spindel einer Werkzeugmaschine in Ver- bindung gebracht werden kann, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenscheibe (5) der Kreuzscheibenkupplung auf beiden Stirnsei ten mit. einer Nut (5a bzw. 5b) versehen ist, welche Nuten rechtwinklig zueinander verlau fen, sich mindestens angenähert in der Scheiben mitte kreuzen und gleichartigen Nuten (2a, 4a) gegenüberliegen, die im treibenden und im getriebenen Teil (2, 4) der Kupplung ausge nommen sind, so dass je zwei einander gegen überliegende Nuten (2a, 5a und 4a, 5b) einen Kanal bilden,
    wobei an beiden Enden jedes Kanals eine zur Vermittlung der Drehverbin dung der Zwischenscheibe (5) mit dem trei benden bzw. dem getriebenen Kupplungsteil (2 bzw. 4) dienende Kugelt (6 bzw.
    7) ange ordnet ist, ferner dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Axialdruckes des Bohr- werkzeuges zwischen der Zwischenscheibe (5) und dem treibenden Kupplungsteil (2) ein von den die Drehverbindung vermittelnden Kugeln (6, 7) unabhängiges Kugeldrucklager (8) an geordnet ist, dessen Rollbahndurchmesser min destens dem Abstand je der zwei Kugeln der zur Vermittlung der Drehverbindung dienen den Kugelpaare entspricht., weiter dadurch gekennzeichnet., dass die Kupplung in einem beim Bohren stillstehenden Gehäuse (11, 12) drehbar gelagert ist.,
    in dessen Boden die vom Bohrwerkzeug (16) durchsetzte Schablone (17) auswechselbar angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Bohrkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass das. zum Zusam menwirken mit der Schablone (17) bestimmte, zur Steuerung dies Bohrwerkzeuges: (1.6) die nende Bogenvieleck (16a) des letzteren am hintern, nutenfreien Schaftteil des Bohrwerk zeuges angeordnet ist. z.
    Bohrkopf mach Patentanspruch, dadurch gekennzemehnet, dass die Kreuzseh@eibenkupp- lung durch eine Haube (1.0) zusammengehal ten ist, welche auf den treibenden Kupplungs teil (2) aufgeschraubt ist und mittels einer rechtwinklig zur Rotationsachse verlaufenden geschliffenen Schulter (10a.) an einer eben- falls geschliffenen Gegenfläche des treibenden Kupplungsteils (2) anliegt. 3. Bohrkopf nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (11, 12) mit.
    Hilfe zweier Kugel- lager (13, 14) einerseits am treibenden Kupp- lungsteil (2) ttnd anderseits an der ,auf diesen aufgeschraubten Haube (10) abgestützt ist.
CH320842D 1954-07-05 1954-07-05 Bohrkopf zur Erzeugung unrunder Löcher CH320842A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238310B (de) * 1960-09-05 1967-04-06 Karl Seitter Vorrichtung zum Bohren von nicht kreisfoermigen Loechern mittels einer Kopiervorrichtung mit radial gesteuerter Werkzeugschneide
FR2655897A1 (fr) * 1989-12-19 1991-06-21 Boursin Jean Francois Dispositif d'usinage de formes complexes.
US20150127135A1 (en) * 2013-11-06 2015-05-07 Apple Inc. Methods for machining sharp internal pocket corners with rotating cutting tools
CN121004297A (zh) * 2025-10-27 2025-11-25 天水风动机械股份有限公司 一种四方孔工件的钻削加工装置及方法

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