CH320924A - Trockengleichrichter - Google Patents

Trockengleichrichter

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CH320924A
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CH
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rectifier
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dependent
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Hurst Peter Leslie
Alfred Sheppard Edward
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Westinghouse Brake & Signal
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      Trockengleichrichter       Die     Erfindung    betrifft Trockengleich  richter und bezweckt die Schaffung von  Gleichrichtern von kleinen Dimensionen, die  insbesondere zur     Verwendung    in elektrischen       Messinstrumenten,    z. B.     Drehspul-Ampere-          und    -Voltmetern,     geeignet    und als     Messgleich-          richter    im Handel sind.  



       Als        Messgleichrichter    werden gewöhnlich       Kupferoxydul-    oder     Selengleichrichter    ver  wendet. Da sie sehr klein sind, ist ihr Zu  sammenbau und die Herstellung eines wirk  samen Kontaktes mit den Elementen zwecks       Anschlu,ss    des Gleichrichters an     Aussenstrom-          kreise    mit gewissen     Schwierigkeiten    verbun  den. Ausserdem ist der im Innern des Instru  mentengehäuses zur     Unterbringung    der  Gleichrichter verfügbare     Raiun    sehr be  schränkt, so dass sie so klein wie möglich her  gestellt werden müssen.  



  Es sind bereits Gleichrichter bekannt, die  in einem rohrförmigen Gehäuse aus Isolier  material eine Anzahl     G-leichrichterelemente     enthalten, die durch die federnde Wirkung  von     Anschlussfedern    im Gehäuse in Stellung  gehalten werden. Doch stützten sich diese     An-          schluss.federn    für ihren Halt auf das Vorhan  densein der     Gleichrichterelemente,    wobei ihre  Wirkung darin bestand,     dass    sie die Elemente  radial gegen die Innenwand des Gehäuses  drückten.

      Beim Gleichrichter nach der vorliegenden  Erfindung ist jede     Anschlussfeder        direkt    an  der Wand     des    Gehäuses abgestützt und be  sitzt zwei nach innen vorragende Arme, -wo  bei jedes     Gleichrichterelement    zwischen dein  Arm     einer        Anschhissfeder    und dem an  schliessenden Arm     einer    andern     Anschlu,ss-          feder        gehalten    wird.

       Auf    diese Weise befin  den sich die     Anschlussfedern    gegenüber dem  Gehäuse in fester Labe und wirken als eine  Art Federklemmen, die eine Anzahl in das  Gehäuse eingeführten     Gleichrichterelemente     aufnehmen und zwischen ihren Armen fest  halten.  



       Vorzugsweise    besteht der Hohlkörper     aus     zwei     konzentrischen    Zylindern, zwischen  deren     Wänden    die     Anschlussfedern    gehalten  werden, wobei in     .dem    innern Zylinder meh  rere Schlitze ausgebildet. sind, durch die die  federnden Arme .der     Anschlussfedern    nach  innen vorragen.  



  Der innere     Zylinder    kann     napfförmig    aus  gebildet sein, wobei sein Boden den Gleich  richter an der einen Stirnseite abschliesst.  



  Vorzugsweise ist der Hohlkörper     finit     einem     geeigneten    in der Wärme     härtbaren     Material     ausgefüllt.     



  Die Erfindung ist in den beigefügten  Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Darin  zeigen           Fig.    1 eine     Draufsicht    eines erfindungs  gemässen     Messgleichrichters,    wobei zur     Ida-          reren    Darstellung der Anordnung ein Teil  der     Absehlussplatte        weggenommen    ist,       Fig.    2 einen     Höhenschnitt    zu     Fig.    1,

         Fig.    3 im Höhenschnitt den Innenzylinder  gemäss     Fig.    1 und 2 und       Fig.    4     -Lund    5 eine in diesem Gleichrichter  verwendete     AnschhLssfeder.    .  Zwecks grösserer Deutlichkeit ist der       Gleichrichter    in der     Zeichnung    etwas     ver-          grössert    dargestellt.     Tatsächlich    beträgt sein       Bauduxehmesser    weniger als etwa 13 mm.  



  Ein     napfförmiger    innerer Hohlzylinder 2       aus    Isoliermaterial, dessen Boden 15 den  Gleichrichter     an    der     einen        Stirnseite        ab-          schliesst,    sitzt in einem koaxialen Aussenzylin  der 1 ebenfalls aus     Isoliermaterial.    An der  andern Stirnseite     ist    der Gleichrichter durch  eine Deckplatte oder     -scheibe    12 abgeschlos  sen. Die beiden     Zylinder    1 und 2 und die  Deckplatte 12 bestehen aus einem geeigneten       Isolierkunststoff,    z.

   B. dem     unter    der Schutz  marke      Bakelit     bekannten Material.  



  Um den Umfang des Innenzylinders     heriun     sind acht     Schlitze    13 und vier     Ausnehmungen     14     symmetrisch    verteilt     (Fig.    3). Durch diese  Schlitze sind vier     Anschlussfedern    4, z. B.  aus Phosphorbronze,     festgelegt-,    die je zwei  nach     innen    ragende federnde Arme 3, 7 und  eine     Anschlussfahne    6 aufweisen.

   Die Anord  nung ist derart, dass der Steg der     Anschluss-          federn    sich zwischen den Wänden des  Innen-     und        Aussenzylinders    befindet und ihre  federnden Arme 3, 7     durch    die Schlitze 13 in  das Innere .des Zylinders 2 ragen, während  die     Anschlussfahnen    6 durch je eine der     Aus-          nehmungen    14 nach innen abgebogen sind.  



  Zwischen dem federnden     Arm    3 jeder     An-          schluss.feder    und dem elastischen Arm 7 der  benachbarten     Anschlussfeder    ist ein     Gleich-          richterelement    8 festgelegt. Dieses kann ein       Kupferoxydulelement    sein, auf dessen Grund  platte einseitig eine     .Schicht    aus Halbleiter  material 9 vorgesehen ist. Zwischen dem Ele  ment 8 und dem federnden Arm 3 ist eine       Kontaktscheibe    9' vorgesehen. Die Schicht 9  ist natürlich     viel    dünner als in der Zeich-         nung    dargestellt.

   Die Stellung der Arme 3,  7 und ihre Elastizität ist derart gewählt, dass  sie beim Einschieben der     Gleichrichterele-          mente    zwischen die Arme     auseinanderge-          drückt    werden, wobei ihre     Federkraft    aus  reicht, um einen guten elektrischen Kontakt  zwischen den federnden Armen 3, 7, den  Elementen 8 und den Kontaktscheiben 9' zu  gewährleisten.

   Die     elektrischen    Anschlüsse an  Aussenstromkreise erfolgen mit Hilfe von  Drähten 5, die Löcher in der Deckplatte 12  durchsetzen und gemäss     Fig.    2 an den abgebo  genen Fahnen 6 der     Anschlussfedern    4 angelö  tet oder auf andere Weise     befestigt    sind.

         NTach    einer andern Methode zur Herstellung  der erforderlichen     elektrischen    Anschlüsse  können sich die     Anschlussfahnen    6 zwischen  dem Umfangsrand der Deckplatte 12 und der  Innenwandung des Aussenzylinders 1. durch  zu diesem Zweck in der Deckplatte vor  gesehene Schlitze hindurch erstrecken, wobei  die elektrischen     Anschlüsse    an die Fahnen 6  aussen erfolgen. Man kann die     Anschluss-          federn    4 auch umkehren und die Fahnen 6  durch zu diesem Zweck im Boden 15 vor  gesehene Schlitze herausführen.  



  Der ganze freie Innenraum des Gleich  richters ist mit dem unter der Schutzmarke        Epikote     bekannten Harz oder einer andern  geeigneten erhärtenden Masse gefüllt, .die den  ganzen Gleichrichter hermetisch abdichtet  und die einzelnen Teile in ihrer Lage fest  hält.  



  Die Deckplatte 12 ist mit einem axialen  Stutzen 11 versehen, der eine Gewinde  bohrung 10     aufweist,    in .die zur Montage     des     Gleichrichters in der gewünschten Lage ein       gewindetragender    Stift oder eine Schraube  eingeschraubt werden kann.  



  In einer andern Anordnung kann die  Deckplatte 12 mit dem Aussenzylinder 1 in  einem Stück     ausgebildet    sein, so dass ein     na.pf-          förmiger    Aussenzylinder entsteht, der auf den       Innenzylinder    2 aufgeschoben wird. Dabei  werden die Drähte 5 oder Fahnen 6 durch  Löcher oder Schlitze herausgeführt, die in  dem Boden eines oder beider Näpfe vor-      gesehen sind. Diese Böden bilden dann die ge  schlossenen Stirnseiten des Körpers.  



  Gegebenenfalls kann die     Declzplatte    12  entfallen und der Schutz der in dem Zylin  derkörper montierten Teile nur durch die er  härtende Masse gewährleistet werden. In die  sem Fall werden     vorzugsweise    sowohl der  Aussen- als auch der Innenzylinder mit dem       Boden    15 in einem Stück ausgebildet.     und    bil  den einen einzigen, an der einen     Stirnseite     geschlossenen Zylinder, dessen Wand durch  einen Ringraum in eine Innen- und eine  Aussenwand geteilt ist. In dem Ringraum  sind die     Anschlussfedern    festgelegt, deren fe  dernde     Arme    3 und 7 durch in der Innen  wand vorgesehene Schlitze nach innen ragen.  



  Nach einer nicht dargestellten Variante  können in jeder der dargestellten     Ausfüh-          rungsformen    die federnden Arme der     An-          sehlussfedern    so gestellt sein, dass die Gleich  richterelemente nicht wie in der Zeichnung       dargestellt    angeordnet sind, sondern derart,  dass ihre Längsachsen in bezug auf den     Zylin-          derkörper    radial verlaufen. Auf diese Weise  wird die Grösse weiter verringert.

   Mit klei  nerer Grösse wird jedoch auch der     Zusammen-          bau,    der einzelnen Teile zunehmend schwieri  ger, so dass die     Vorteile    der geringen     Grösse     des. Gleichrichters schliesslich durch die beim       Zusammenbaxt    der Teile auftretenden Schwie  rigkeiten aufgewogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Trockengleichrichter, insbesondere für llessinstrumente, mit einem aus Isoliermate rial bestehenden hohlzylindrischen Körper, in dem mehrere Troekengleichrichterelemente durch Anschlussfedern in Kontakt mit diesen gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass jede Anschlussfeder (4) direkt an der Wand des zylindrischen Körpers abgestützt ist und je zwei einwärts ragende federnde Arme (3, 7) aufweist, und dass jedes Gleichrichterele- ment (8)
    zwischen dem Arm einer der An- schlussfedern und dem anschliessenden Arm einer andern Feder gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der hohlzylin drische Körper eine Innenwand (2) und eine Aussenwand (1) aufweist und die An= schlussfedern in dem Ringramm zwischen bei den Wänden festgelebt sind und ihre Arme ,durch in der Innenwand vorgesehene Schlitze (13)
    einwärts ragen. 2. Gleichrichter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der zylindrische Körper . einen an ,einer Stirnseite beschlosse nen Innenzylinder aufweist, in dessen Wand die genannten Schlitze ausgebildet sind, sowie einen auf .den Innenzylinder aufgeschobenen Aussenzylinder und eine den Körper an der andern ,Stirnseite abschliessende Platte (12) aus Isoliermaterial. 3.
    Gleichrichter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der zylindrische Körper zwei ineinandergeschobene napf- förmige Zylinder aufweist, deren Böden die geschlossenen Stirnseiten des Körpers bilden. 4.
    Gleichrichter nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch .gekennzeichnet, dass die An- schlu.ssfedern mit vorspringenden Fahnen (6) ausgebildet sind, die durch Ausnehmungen (14) in. der Innenwand des zylindrischen Körpers hindurch radial einwärtsgebogen sind und bestimmt sind, in elektrischen Kontakt mit die geschlossene Stirnseite des Körpers durchsetzenden elektrischen Leitern (5) ge bracht zu werden. 5.
    Gleichrichter nach den Unteransprü chen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussfedern mit vorspringenden Fahnen ausgebildet sind, die zur Herstelluilg elektri scher Anschlüsse an Aussenstromkreise wenig stens eine der Stirnseiten des Körpers axial durchsetzen.
CH320924D 1953-04-22 1954-03-22 Trockengleichrichter CH320924A (de)

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