CH320924A - Trockengleichrichter - Google Patents
TrockengleichrichterInfo
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Description
Trockengleichrichter Die Erfindung betrifft Trockengleich richter und bezweckt die Schaffung von Gleichrichtern von kleinen Dimensionen, die insbesondere zur Verwendung in elektrischen Messinstrumenten, z. B. Drehspul-Ampere- und -Voltmetern, geeignet und als Messgleich- richter im Handel sind.
Als Messgleichrichter werden gewöhnlich Kupferoxydul- oder Selengleichrichter ver wendet. Da sie sehr klein sind, ist ihr Zu sammenbau und die Herstellung eines wirk samen Kontaktes mit den Elementen zwecks Anschlu,ss des Gleichrichters an Aussenstrom- kreise mit gewissen Schwierigkeiten verbun den. Ausserdem ist der im Innern des Instru mentengehäuses zur Unterbringung der Gleichrichter verfügbare Raiun sehr be schränkt, so dass sie so klein wie möglich her gestellt werden müssen.
Es sind bereits Gleichrichter bekannt, die in einem rohrförmigen Gehäuse aus Isolier material eine Anzahl G-leichrichterelemente enthalten, die durch die federnde Wirkung von Anschlussfedern im Gehäuse in Stellung gehalten werden. Doch stützten sich diese An- schluss.federn für ihren Halt auf das Vorhan densein der Gleichrichterelemente, wobei ihre Wirkung darin bestand, dass sie die Elemente radial gegen die Innenwand des Gehäuses drückten.
Beim Gleichrichter nach der vorliegenden Erfindung ist jede Anschlussfeder direkt an der Wand des Gehäuses abgestützt und be sitzt zwei nach innen vorragende Arme, -wo bei jedes Gleichrichterelement zwischen dein Arm einer Anschhissfeder und dem an schliessenden Arm einer andern Anschlu,ss- feder gehalten wird.
Auf diese Weise befin den sich die Anschlussfedern gegenüber dem Gehäuse in fester Labe und wirken als eine Art Federklemmen, die eine Anzahl in das Gehäuse eingeführten Gleichrichterelemente aufnehmen und zwischen ihren Armen fest halten.
Vorzugsweise besteht der Hohlkörper aus zwei konzentrischen Zylindern, zwischen deren Wänden die Anschlussfedern gehalten werden, wobei in .dem innern Zylinder meh rere Schlitze ausgebildet. sind, durch die die federnden Arme .der Anschlussfedern nach innen vorragen.
Der innere Zylinder kann napfförmig aus gebildet sein, wobei sein Boden den Gleich richter an der einen Stirnseite abschliesst.
Vorzugsweise ist der Hohlkörper finit einem geeigneten in der Wärme härtbaren Material ausgefüllt.
Die Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Darin zeigen Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungs gemässen Messgleichrichters, wobei zur Ida- reren Darstellung der Anordnung ein Teil der Absehlussplatte weggenommen ist, Fig. 2 einen Höhenschnitt zu Fig. 1,
Fig. 3 im Höhenschnitt den Innenzylinder gemäss Fig. 1 und 2 und Fig. 4 -Lund 5 eine in diesem Gleichrichter verwendete AnschhLssfeder. . Zwecks grösserer Deutlichkeit ist der Gleichrichter in der Zeichnung etwas ver- grössert dargestellt. Tatsächlich beträgt sein Bauduxehmesser weniger als etwa 13 mm.
Ein napfförmiger innerer Hohlzylinder 2 aus Isoliermaterial, dessen Boden 15 den Gleichrichter an der einen Stirnseite ab- schliesst, sitzt in einem koaxialen Aussenzylin der 1 ebenfalls aus Isoliermaterial. An der andern Stirnseite ist der Gleichrichter durch eine Deckplatte oder -scheibe 12 abgeschlos sen. Die beiden Zylinder 1 und 2 und die Deckplatte 12 bestehen aus einem geeigneten Isolierkunststoff, z.
B. dem unter der Schutz marke Bakelit bekannten Material.
Um den Umfang des Innenzylinders heriun sind acht Schlitze 13 und vier Ausnehmungen 14 symmetrisch verteilt (Fig. 3). Durch diese Schlitze sind vier Anschlussfedern 4, z. B. aus Phosphorbronze, festgelegt-, die je zwei nach innen ragende federnde Arme 3, 7 und eine Anschlussfahne 6 aufweisen.
Die Anord nung ist derart, dass der Steg der Anschluss- federn sich zwischen den Wänden des Innen- und Aussenzylinders befindet und ihre federnden Arme 3, 7 durch die Schlitze 13 in das Innere .des Zylinders 2 ragen, während die Anschlussfahnen 6 durch je eine der Aus- nehmungen 14 nach innen abgebogen sind.
Zwischen dem federnden Arm 3 jeder An- schluss.feder und dem elastischen Arm 7 der benachbarten Anschlussfeder ist ein Gleich- richterelement 8 festgelegt. Dieses kann ein Kupferoxydulelement sein, auf dessen Grund platte einseitig eine .Schicht aus Halbleiter material 9 vorgesehen ist. Zwischen dem Ele ment 8 und dem federnden Arm 3 ist eine Kontaktscheibe 9' vorgesehen. Die Schicht 9 ist natürlich viel dünner als in der Zeich- nung dargestellt.
Die Stellung der Arme 3, 7 und ihre Elastizität ist derart gewählt, dass sie beim Einschieben der Gleichrichterele- mente zwischen die Arme auseinanderge- drückt werden, wobei ihre Federkraft aus reicht, um einen guten elektrischen Kontakt zwischen den federnden Armen 3, 7, den Elementen 8 und den Kontaktscheiben 9' zu gewährleisten.
Die elektrischen Anschlüsse an Aussenstromkreise erfolgen mit Hilfe von Drähten 5, die Löcher in der Deckplatte 12 durchsetzen und gemäss Fig. 2 an den abgebo genen Fahnen 6 der Anschlussfedern 4 angelö tet oder auf andere Weise befestigt sind.
NTach einer andern Methode zur Herstellung der erforderlichen elektrischen Anschlüsse können sich die Anschlussfahnen 6 zwischen dem Umfangsrand der Deckplatte 12 und der Innenwandung des Aussenzylinders 1. durch zu diesem Zweck in der Deckplatte vor gesehene Schlitze hindurch erstrecken, wobei die elektrischen Anschlüsse an die Fahnen 6 aussen erfolgen. Man kann die Anschluss- federn 4 auch umkehren und die Fahnen 6 durch zu diesem Zweck im Boden 15 vor gesehene Schlitze herausführen.
Der ganze freie Innenraum des Gleich richters ist mit dem unter der Schutzmarke Epikote bekannten Harz oder einer andern geeigneten erhärtenden Masse gefüllt, .die den ganzen Gleichrichter hermetisch abdichtet und die einzelnen Teile in ihrer Lage fest hält.
Die Deckplatte 12 ist mit einem axialen Stutzen 11 versehen, der eine Gewinde bohrung 10 aufweist, in .die zur Montage des Gleichrichters in der gewünschten Lage ein gewindetragender Stift oder eine Schraube eingeschraubt werden kann.
In einer andern Anordnung kann die Deckplatte 12 mit dem Aussenzylinder 1 in einem Stück ausgebildet sein, so dass ein na.pf- förmiger Aussenzylinder entsteht, der auf den Innenzylinder 2 aufgeschoben wird. Dabei werden die Drähte 5 oder Fahnen 6 durch Löcher oder Schlitze herausgeführt, die in dem Boden eines oder beider Näpfe vor- gesehen sind. Diese Böden bilden dann die ge schlossenen Stirnseiten des Körpers.
Gegebenenfalls kann die Declzplatte 12 entfallen und der Schutz der in dem Zylin derkörper montierten Teile nur durch die er härtende Masse gewährleistet werden. In die sem Fall werden vorzugsweise sowohl der Aussen- als auch der Innenzylinder mit dem Boden 15 in einem Stück ausgebildet. und bil den einen einzigen, an der einen Stirnseite geschlossenen Zylinder, dessen Wand durch einen Ringraum in eine Innen- und eine Aussenwand geteilt ist. In dem Ringraum sind die Anschlussfedern festgelegt, deren fe dernde Arme 3 und 7 durch in der Innen wand vorgesehene Schlitze nach innen ragen.
Nach einer nicht dargestellten Variante können in jeder der dargestellten Ausfüh- rungsformen die federnden Arme der An- sehlussfedern so gestellt sein, dass die Gleich richterelemente nicht wie in der Zeichnung dargestellt angeordnet sind, sondern derart, dass ihre Längsachsen in bezug auf den Zylin- derkörper radial verlaufen. Auf diese Weise wird die Grösse weiter verringert.
Mit klei nerer Grösse wird jedoch auch der Zusammen- bau, der einzelnen Teile zunehmend schwieri ger, so dass die Vorteile der geringen Grösse des. Gleichrichters schliesslich durch die beim Zusammenbaxt der Teile auftretenden Schwie rigkeiten aufgewogen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Trockengleichrichter, insbesondere für llessinstrumente, mit einem aus Isoliermate rial bestehenden hohlzylindrischen Körper, in dem mehrere Troekengleichrichterelemente durch Anschlussfedern in Kontakt mit diesen gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass jede Anschlussfeder (4) direkt an der Wand des zylindrischen Körpers abgestützt ist und je zwei einwärts ragende federnde Arme (3, 7) aufweist, und dass jedes Gleichrichterele- ment (8)zwischen dem Arm einer der An- schlussfedern und dem anschliessenden Arm einer andern Feder gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der hohlzylin drische Körper eine Innenwand (2) und eine Aussenwand (1) aufweist und die An= schlussfedern in dem Ringramm zwischen bei den Wänden festgelebt sind und ihre Arme ,durch in der Innenwand vorgesehene Schlitze (13)einwärts ragen. 2. Gleichrichter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der zylindrische Körper . einen an ,einer Stirnseite beschlosse nen Innenzylinder aufweist, in dessen Wand die genannten Schlitze ausgebildet sind, sowie einen auf .den Innenzylinder aufgeschobenen Aussenzylinder und eine den Körper an der andern ,Stirnseite abschliessende Platte (12) aus Isoliermaterial. 3.Gleichrichter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der zylindrische Körper zwei ineinandergeschobene napf- förmige Zylinder aufweist, deren Böden die geschlossenen Stirnseiten des Körpers bilden. 4.Gleichrichter nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch .gekennzeichnet, dass die An- schlu.ssfedern mit vorspringenden Fahnen (6) ausgebildet sind, die durch Ausnehmungen (14) in. der Innenwand des zylindrischen Körpers hindurch radial einwärtsgebogen sind und bestimmt sind, in elektrischen Kontakt mit die geschlossene Stirnseite des Körpers durchsetzenden elektrischen Leitern (5) ge bracht zu werden. 5.Gleichrichter nach den Unteransprü chen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussfedern mit vorspringenden Fahnen ausgebildet sind, die zur Herstelluilg elektri scher Anschlüsse an Aussenstromkreise wenig stens eine der Stirnseiten des Körpers axial durchsetzen.
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