CH321006A - Permanentmagnetisches Gerät zum Ausscheiden ferromagnetischer Teile - Google Patents

Permanentmagnetisches Gerät zum Ausscheiden ferromagnetischer Teile

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CH321006A
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Spodig Heinrich Ing Dipl
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Spodig Heinrich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/14Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets
    • B03C1/145Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets with rotating annular or disc-shaped material carriers

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  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description


  Permanentmagnetisches Gerät zum Ausscheiden     ferromagnetischer    Teile    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein     permanentmagnetisches    Gerät zum  Ausscheiden     ferromagnetischer,    insbesondere       schwachmagnetisierbarer    Teile, aus verschie  denen Gütern.  



  Automatisch arbeitende Magnetscheide  anlagen sind bekannt, und zwar auch in Form  von rotierenden Körpern, die aber grössten  teils elektromagnetisch erregt werden. Soweit  rein permanentmagnetische     Scheider    ent  wickelt wurden, sind sie auf der Erkenntnis  aufgebaut, dass die elektromagnetischen       Scheider    in ihrer Abhängigkeit vom sie spei-.  senden elektrischen Strom und den übrigen  sehr     empfindlichen    Bauteilen den gestellten  Anforderungen nicht genügen können. An  permanentmagnetischen     Scheidern    sind Wal  zen mit Magnetsystem bekannt, deren magne  tische Felder in verhältnismässig sehr weit  geöffneten     Kreisen    über die Walzenoberfläche  verlaufen.

   Diese magnetischen Felder sind  nur     unmittelbar    an der     Walzenoberfläche     sehr stark, lockern sich aber mit grösser  werdender Entfernung von der Walzenober  fläche auf, d. h. streuen sehr. Sie eignen sich  daher nicht für die     Separierung    von aller  feinsten     Eisenteilen    aus     stäubförmigen,    brei  igen oder flüssigen Medien, wie auch nicht aus  stark     verunreinigten        gasförmigen    Medien,  insbesondere wenn diese letzteren     schwach-          magnetisierbare    Teilchen enthalten.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein  Scheidegerät auf permanentmagnetischer    Grundlage, welches vorzugsweise für die       Separierung    von feinsten     schwachmagneti-          sierbaren    Teilchen gedacht ist. Das erfin  dungsgemässe Gerät ist gekennzeichnet durch  einen     Rückschlusskörper        rahmenförmiger    Ge  stalt, bei dem mindestens eine Seite als Achse  aus     ferromagnetischem    Material     ausgebildet     ist, auf welcher     mindestens    eine Polscheibe  angeordnet ist, die im Innern des Rück  schlusskörpers zwischen einander gegenüber  liegenden Permanentmagneten rotiert.  



  In der Zeichnung     sind    verschiedene Aus  führungsbeispiele des     erfindungsgemässen     Scheidegerätes wiedergegeben, und zwar  zeigt       Fig.    1 eine     Draufsicht    auf ein Scheide  gerät, teilweise geschnitten,       Fig.    2 eine Seitenansicht dazu;

         Fig.3    zeigt eine Draufsicht auf     ein     Scheidegerät anderer     Ausführungsform,    teil  weise     geschnitten;          Fig.    4, 5 und 6 zeigen eine Seitenansicht       bzw:    Draufsicht auf die Polscheibe,       Fig.    7 eine Draufsicht auf ein Scheide  gerät wieder anderer Ausführungsform.  



  Das Scheidegerät gemäss     Fig.    1 und 2  weist einen     U-förmig    gebogenen Weicheisen  rückschlusskörper auf, von dessen     Schenkeln    1  und 2 ein aus zwei     Hälften    bestehendes       Magnetsystem    und ferner an den Enden eine  Achse 5 aus Weicheisen in Lagerkörpern 3, 4  getragen     wird,    derart, dass sich ein geschlosse-           ner,    rechteckiger     Rückschlusskörper    ergibt.

    Die     Hälften    des Magnetsystems besteben aus       einzelnen        Dauermagnetstäben    6, die an den       Schenkeln    1 bzw. 2 im Innern des Rück  schlusskörpers derartig angeordnet sind, dass  der eine Schenkel (1) Nordpolar und der  andere Schenkel (2) Südpolar erregt wird.

    Im     Innern    des     Rückschlusskörpers    liegen die  Magnetpole mit Abstand einander gegenüber  und     bilden,    entsprechend ihrer gegenpolaren  Ausrichtung, über einen Luftspalt 7     ein     magnetisches Feld.     Im    Luftspalt 7     befindet          sich    eine auf der Achse 5 drehbar gelagerte  Polscheibe 8, welche aus     ferromagnetischem     Material besteht bzw. aus     ferromagnetischen     und elektrisch nicht leitenden     Materialien          zusammengesetzt    ist.

   Diese Scheibe ragt ent  sprechend der Grösse ihres Durchmessers in  den Luftspalt 7 hinein und     unterteilt    diesen  so, dass die so entstehenden Abstände der  Polscheibe von den Magnetpolen ungleich       gross    sind. Nach     Fig.    1     liegt    die rotierende  Polscheibe 8 näher vor den Südpolen, so dass  sich zu den Nordpolen ein     grösserer    Zwischen  raum ergibt.

   Dadurch     wird    das Magnetfeld  der untern Gruppe am     Umfang    dieses     Zwi-          schenraums    nach aussen     gedrängt,    d. h. das  Feld     im        grösseren        Luftspaltteil    konvergiert  gegen die     Polscheibe    8 hin,

   und es bleiben bei  der Aufgabe des     Separiergutes    in den grösse  ren     Luftspalt    7 die     ferromagnetischen    Be  standteile vorwiegend an der rotierenden  Polscheibe 8 haften und werden von dieser  aus dem magnetischen Sperrfeld ausgetragen  und     ausgeschieden.    Um dies mit noch grösserer  Sicherheit zu erreichen, kann der Polschuh 9  auf der nordpolaren Seite des Magnetsystems  von antimagnetischem Blech 10 umkleidet  werden. Im übrigen empfiehlt es sich, auch  die nicht von Polschuhen abgedeckten Flä  chen     mit    antimagnetischen Blechen 11 zu  umkleiden,     damit    während des Betriebes eine  Verschmutzung des Magnetsystems vermie  den wird.  



  Bei dieser Ausführungsform des Scheide  gerätes dreht sich die Polscheibe 8, angetrie  ben von einem     Kettenrad    oder einer Riemen  scheibe 12 auf der Achse 5, die ihrerseits, über    die Lagerkörper 3 und 4, mit den     Schenkeln    1  und 2 magnetisch verbunden ist.  



  Die Arbeitsweise des Scheidegerätes geht  wie folgt vor sich: Das zu separierende Gut,  gleich welcher Art, wird, während sich die  Polscheibe 8 in Richtung des     Pfeils    21 dreht,  in den breiteren Luftspalt 7 mittels eines  Trichters 22 eingebracht. Unter dem Ein  fluss des Magnetfeldes, welches sich im Luft  spalt 7 befindet, werden die     magnetisierbaren          Anteile    von der rotierenden Polscheibe 8 auf  gefangen und, entsprechend ihrer Drehung,  aus     denn    magnetischen     Sperrfeld    ausgetragen.  Die     ferromagnetischen    Teile fallen etwa senk  recht unter der Achse 5 in Richtung des Pfei  les 23 von der Polscheibe 8 ab.

   Es können  auch an der Polscheibe zusätzlich Abstreifer  oder     Bürsten    vorgesehen werden.  



  Da je nach der Beschaffenheit des     Sepa-          riergutes    bzw. nach der magnetischen     Beein-          flussbarkeit    der     ferromagnetischen    Bestand  teile das Magnetfeld stärker oder schwächer       eingestellt    werden muss, ist bei dem Scheide  gerät nach     Fig.    3 vorgesehen, bei ent  sprechend längerer Achse 5 den Steg 13 des       Rückschlusskörpers        derart    zu     unterteilen,    dass  er sich     auseinanderziehen    lässt und die  Schenkel 1,

   2 dementsprechend     auf    der Achse  5 verschoben werden können, wodurch die  Magnetpole einen grösseren bzw.     kleineren     Abstand voneinander einnehmen, ohne den  magnetischen Rückschluss dabei zu unter  brechen. Eine Ummantelung 14 verbindet  dann die     aufeinanderliegenden    Enden des  Steges 13.  



  Bei diesem Scheidegerät, bei welchem der  Steg 13 verlängert und der Luftspalt 7 ver  grössert ist,     sind    an Stelle einer einzigen Pol  scheibe 8 zwei gegeneinander auf der Achse 5  durch einen antimagnetischen Ring 15     iso-          lierte    Polscheiben 8 verwendet, die im Ab  stand nebeneinander im Luftspalt 7 umlau  fen. Das     zur        Separierung    notwendig offene  Magnetfeld bildet sich dann in dem durch den  Abstand der Scheiben 8 geschaffenen Zwi  schenraum 16.  



  Je nach der Grösse des Zwischenraumes 16  kann in der Mitte zwischen den Polscheiben 8      noch eine weitere,     profilierte    Polscheibe 17  zwischen zwei antimagnetischen Ringen vor  gesehen werden; vgl.     Fig.4.    Sie     bewirkt     durch ihre     Profilierung    gleichzeitig eine Auf  teilung und Heranführung des Schüttgutes  an die äussern Polscheiben 8, von denen     die          ferromagnetischen    Bestandteile infolge ihrer  stärkeren magnetischen Erregung in der  Hauptsache aufgefangen werden. An Stelle  einer     ferromagnetischen    Polscheibe 17 lässt  sich auch eine Scheibe aus antimagnetischem  Material verwenden.  



  Um zu verhindern, dass durch Wirbel  ströme im Luftspalt 7 die rotierenden Pol  scheiben 8 sich zu stark erwärmen, wird z. B.  vorgeschlagen, die Polscheiben 8 aus einzel  nen     ferromagnetischen    Sektoren bzw. aus  abwechselnd     ferromagnetischen    und elek  trisch nicht leitenden     Zwischenschichten    zu  sammenzusetzen. Die     Fig.    5 zeigt eine Pol  scheibe aus einzelnen     ferromagnetischen    Sek  toren 18, hingegen die     Fig.    6 eine Scheibe  abwechselnd aus     ferromagnetischen    Sektoren  18 und antimagnetischen Sektoren 19.

   Bei  dieser Ausführungsform können die Sektoren  18, 19 zentrisch auf einer Nabe 20 aus anti  magnetischem oder magnetischem Material  auslaufen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    7 ist  der     Rückschlusskörper    umgestaltet. Der die  Schenkel 1, 2 verbindende Steg ist hier durch  eine zweite Achse 5 ersetzt, auf der ebenfalls,  wie auf der     gegenüberliegenden    Seite der be  schriebenen Ausführungsform, eine Pol  scheibe 8 angeordnet ist.  



  Wie aus der     Fig.    7 ersichtlich ist,     liegen     die zusätzlichen Magnetpole     gleichpolig    ne  beneinander und jeweils     ungleichpolig    sich  gegenüber. Sie werden, ebenso wie die Pol  scheiben 8, in der Mitte bis auf einen geringen  Abstand aneinander herangeführt, um auf  der gesamten Länge des Luftspaltes     ein     gleichmässig starkes Magnetfeld und eine  durch den ganzen Luftspalt 7 sich     erstrek-          kende    Auffangmöglichkeit zu schaffen.  



  Alle in bezug auf die     Fig.    1 bis 3 beschrie  benen Merkmale lassen sich selbstverständ-         lieh    auch auf diese Ausführungsform des  Scheidegerätes anwenden.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass, ohne       vom    Grundgedanken der Erfindung abzu  weichen,     gewisse    Abänderungen an der Ge  samtordnung vorgenommen werden     können.     Beispielsweise kann an Stelle einer Achse 5  eine Welle verwendet werden, welche dann  in den Lagerkörper 3, 4 gelagert ist und mit  der Polscheibe zusammen umläuft. Ferner  ist es     möglich,    an Stelle von einzelnen Stab  magneten jeweils für die     Hälfte    des Magnet  systems einen kompakten Magnetblock an  den Schenkeln 1, 2 anzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Permanentmagnetisches Gerät zum Aus scheiden ferromagnetischer Teile, insbeson dere schwach magnetisierbarer Teile, aus ver schiedenen Gütern, gekennzeichnet durch einen Rückschlusskörper rahmenförmiger Ge stalt, bei dem mindestens eine Seite als Achse (5) aus ferromagnetischem Material ausgebildet ist, auf welcher mindestens eine Polscheibe (8) angeordnet ist, die im Innern des Rückschlusskörpers zwischen einander gegenüberliegenden Permanentmagneten ro tiert. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Scheidegerät nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch mehrere rotierende Pol scheiben, die im ungleichen Abstande von den Polschuhen angeordnet sind. 2. Scheidegerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Weicheisen rückschlusskörper aus einem U-förmigen Teil (1, 2 und 13) und einer von Lagerkörpern (3 und 4) getragenen Achse (5) besteht. 3. Scheidegerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Weicheisen rückschlusskörper aus zwei parallel zueinander angeordneten Achsen (5) und diese verbin denden Zwischenstücken (1, 2) besteht (Fig. 7). 4.
    Scheidegerät nach, Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnet systeme je aus einzelnen Dauermagnetstäben (6) gebildet sind und derart angeordnet sind, dass sie sich im Innern des Rückschlusskörpers (1; 2) ungleichpolig gegenüberliegen. 5. Scheidegerät nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnet systeme (6, 6) je aus einem einzigen kompak ten Magnetblock bestehen. 6.
    Scheidegerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole der Magnetsysteme Polschuhe tragen, von denen der am grösseren Spalt (7) liegende durch antimagnetisches Material (10) abgedeckt ist. 7. Scheidegerät nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Magnetsysteme voneinander durch Unter teilung des Steges (13) veränderbar ist.
    B. Scheidegerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es vier Magnet systeme, zwei Polscheiben (8), zwei Achsen (5) und zwei Paar Lagerkörper (3 und 4) auf weist, welch letztere paarweise, durch je einen gemeinsamen Schenkel (1, 2) magnetisch leitend miteinander verbunden sind. 9. Scheidegerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polscheiben (8) aus einzelnen ferromagnetischen Sektoren (18) zusammengesetzt sind. 10.
    Scheidegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Polscheiben (8) abwechselnd aus magnetischen (18) und antimagnetischen Sektoren (19), die auf einer Nabe sitzen, zusammengesetzt sind. 11. Scheidegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen par allel rotierenden Polscheiben (8) eine anti magnetische Scheibe (17) angeordnet ist.
CH321006D 1953-06-19 1953-06-19 Permanentmagnetisches Gerät zum Ausscheiden ferromagnetischer Teile CH321006A (de)

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