CH321135A - Optisches Kopiergerät mit Schärfenindikator - Google Patents

Optisches Kopiergerät mit Schärfenindikator

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CH321135A
CH321135A CH321135DA CH321135A CH 321135 A CH321135 A CH 321135A CH 321135D A CH321135D A CH 321135DA CH 321135 A CH321135 A CH 321135A
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CH
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axis
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rotation
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Inventor
Brandt Hans-Ado
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Agfa Camera Werk Aktiengesells
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/34Means for automatic focusing therefor
    • G03B27/36Means for automatic focusing therefor by mechanical connections, e.g. by cam, by linkage

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Description


  Optisches Kopiergerät mit Schärfenindikator    Es ist bekannt, für die Scharfeinstellung  von Vergrösserungsapparaten und dergleichen  Getriebe zu verwenden, die beim Verstellen  des Vergrösserungskopfes das Objektiv selbst  tätig in eine solche Stellung bringen, dass  Positiv- und Negativebene ineinander ab  gebildet werden. Derartige Einrichtungen er  fordern einen erheblichen Aufwand an Ar  beitsmitteln und sind deshalb nur bei sol  chen Apparaten vorteilhaft, bei denen eine  besonders hohe Arbeitsgeschwindigkeit     ver-          langt    werden muss, so dass auch hohe     An-          schaffungskosten    wirtschaftlich sind (z. B.

    beim     Kleinbildvergrössern).    Für das Arbeiten  mit Apparaten, mit denen grössere Negative  vergrössert werden sollen, kommt weniger der  Arbeitsgeschwindigkeit als vielmehr der Ar  beitsgenauigkeit eine hohe Bedeutung zu.  Bei dem weiten Arbeitsbereich von sehr klei  nen bis zu sehr grossen Vergrösserungsmass  stäben wirken sich die unvermeidbaren Tole  ranzen der     Objektivbrennweiten    sehr stark  aus, so dass ein Getriebe, das bei jeder Ein  stellung des Objektivs der Linsengleichung  genügt, sehr genau hergestellt werden muss  und deshalb besonders für lange Objektiv  brennweiten sehr teuer und sperrig ist.  



  Bekanntlich ist bei Vergrösserungsgeräten  der Vergrösserungsfaktor durch die unter sich  gleichen Quotienten
EMI0001.0007  
   gegeben, wenn     f     die Brennweite bezeichnet, während die Ab-    stände des Negativs bzw. der     vergrösserten     Bilder vom     Objektivmittelpunkt    gleich<I>x</I>     -[-   <I>f</I>  bzw. y     +    f betragen. Zur Erzielung der  Scharfeinstellung ist daher die Gleichung  <I>x - y =</I>     f   <I>2</I> zu erfüllen.

   Die vorliegende Erfin  dung     betrifft    nun ein optisches Kopiergerät,  bei dem durch voneinander unabhängig     be-          tätigbare    Einstellmittel der     Negativträger        s     und der     Objektivträger    gegenüber der Bild  ebene     willkürlich    parallel zur optischen Achse  verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass  es mindestens eine in Abhängigkeit der Re  lativverschiebung des     Objektivträgers    gegen-,  über dem Negativträger selbsttätig gesteuerte  Vorrichtung aufweist und mit einer Anzeige  einrichtung versehen ist, die erkennen lässt,

    in welcher Relativstellung des Objektiv  trägers gegenüber dem Negativträger die für  eine Scharfeinstellung massgebende Bedin  gung<I>x - y =</I> 12 erfüllt ist,     worin   <I>f</I> die Brenn  weite des Objektivs, x der um die Brennweite  verminderte Abstand des Negativs vom Ob  jektivmittelpunkt und y der um die Brenn  weite verminderte Abstand der Bildebene  vom     Objektivmittelpunkt    bezeichnen. Bei  einem solchen Gerät kann die Verstellung des  Objektivs nach. Einstellung eines     passenden.          Vergrösserungsmassstabes    von Hand bis zur  Erreichung der Scharfeinstellung erreicht  werden, ohne dass es hierzu einer Beobachtung  des projizierten Bildes und einer Abschätzung  des erreichten     Schärfegrades    bedarf.

   Der      schwierigen und unsicheren Beurteilung des  Projektionsbildes auf Schärfe bleibt also der  Bedienende enthoben. Die Vorrichtung  braucht, da die     Objektiveinstellung    von Hand  erfolgt, keine nennenswerten Kräfte bei der  Schärfenangabe zu übertragen, ein Umstand,  der an sich schon eine entscheidende     Verein-          fachungundVerbilligung    derartiger halbauto  matischer Vergrösserungsgeräte ermöglicht.  



  Die Vorrichtung kann einzeln oder in  Kombination mechanische, optische oder  elektrische Mittel und Steuerelemente auf  weisen, wie z. B. Strahlenlenker, Kontakt  einrichtungen oder Widerstände, die, wie  bereits erwähnt, nicht unter Last zu arbeiten  brauchen.  



  Wegen des Fortfalls mechanischer Be  lastungen können die bei kräfteübertragen  den Steuergetrieben schwer vermeidbaren  elastischen Verformungen der Getriebeglieder  vermieden werden, ein Umstand, der der  Genauigkeit der Vorrichtung zugute kommt.       Ausserdem    kann dadurch der benötigte Bau  raum verhältnismässig klein gehalten werden,  und es lassen sich gegebenenfalls leicht an ein  und demselben Gerät mehrere Vorrichtungen  für unterschiedliche auswechselbare Objek  tive anbringen. Auch ist es möglich, ein und  dieselbe Vorrichtung in wahlweiser Verbin  dung mit Objektiven verschiedener Brenn  weite zu benutzen, wenn die an die Brenn  weite angepassten Grössen entsprechend will  kürlich veränderbar vorgesehen werden.  



  Die Zeichnung zeigt vier Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes.     



  Die     Fig.    1 bis 4 zeigen in! Aufriss, teil  weise im Schnitt, schematisch je ein Ausfüh  rungsbeispiel.  



       Fig.5    zeigt das Schaltschema für das  Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    4.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 ist  in bei Vergrösserungsgeräten üblicher Weise  eine Grundplatte vorgesehen, deren Ober  seite 1 zum Auflegen des Kopierpapiers dient  und daher praktisch die Bildebene darstellt.  Senkrecht zur Bildebene 1 ist auf der Grund  platte eine Tragsäule 2 befestigt, auf welcher  ein Negativträger 3 mittels einer Führungs-         buchse        3ra    längs der Tragsäule ?, jedoch  gegenüber dieser     undrehbar    und in verschie  denen Stellagen feststellbar gelagert ist. Die       Einstell-    und Feststellmittel sind nicht näher  angegeben und können in üblicher Weise aus  gebildet sein.

   Der Negativträger 3 weist in  einer zur Bildebene 1 parallelen Fläche Auf  lager zum Aufsetzen eines Negativs 4 auf.  Zwischen diesen Auflagern und der Bildebene  ist der das Vergrösserungsobjektiv 5 aufwei  sende     Objektivträger    6 angeordnet. Dieser  weist eine Führungsbuchse 6a auf, welche auf  einem am Negativträger 3 befestigten, zur  optischen Achse parallelen Führungsstab 3b  läuft. Die Buchse     6a    ist gegen     Drehen    ge  sichert und mit Verstell- und Feststellmitteln  versehen, die nicht dargestellt sind, so dass  der     Objektivträger    6 gegenüber dein Negativ  träger 3 willkürlich parallel zur optischen  Achse verschiebbar ist.

   Auf diese Weise ist  also der Negativträger 3 zusammen mit dein       Objektivträger    6 längs der Tragsäule 2 ver  schiebbar und unabhängig davon der     Objek-          tivträger    6 relativ zum Negativträger 3. Das  Gerät     weist    nun ferner eine in Abhängigkeit  dieser letzteren Relativverschiebung selbst  tätig gesteuerte Vorrichtung auf, welche ein  am     Objektivträger    6 um eine     senkrecht        z.     optischen Achse liegende     Drehaehse    drehba  res Schwenkglied S umfasst.

   Das Schwenk  glied 8 weist einen Hebelarm     8a    auf,     welcher     drehbar und längsverschiebbar- auf     einem    am  Negativträger 3 sitzenden     Widerlager    9 ab  gestützt ist. Das     Wiclerlager    9 ist als kreis  zylindrische Führungsrolle ausgebildet, wel  che um die parallel zur Drehachse des  Schwenkhebels 8 angeordnete Zylinderachse  frei drehbar am Negativträger 3     gelagert    ist.

    Die mit dem     Widerlager    9     zusamiuenarbei-          tende    Auflagefläche des Hebelarmes     Sa    ist  parallel zu der durch die beiden Achsen be  stimmten Ebene angeordnet, wobei der  Hebelarm     8a    mittels einer am Negativträger 3  abgestützten     Stellfeder        i    kraftschlüssig am       Widerlager    9 anliegt.  



  Das     Schwenkglied    S ist anderseits mit  einem     Lichtstrahlerzeuger    in Form eines  Spaltprojektors 10 versehen, welcher einen      relativ zum Schwenkglied 8 in seiner Rich  tung unveränderlichen Lichtstrahl erzeugt,  der radial zur Drehachse des     Schwenkgliedes    8  gerichtet ist und mit einer ortsfesten Pro  jektionsfläche 11 zusammenarbeitet. Die  Projektionsfläche 11 befindet sich an einem  am Fusse der Tragsäule 2 befestigten Vor  sprung und ist mit einer Markierungslinie       versehen,    welche parallel zur Drehachse des  Schwenkgliedes 8 liegt und durch ihren  Schnittpunkt C mit der Zeichenebene der       Fig.    1     veranschaulicht    ist.

   Diese zur Dreh  achse des Schwenkgliedes 8     winkelrecht     stehende und den Lichtstrahl enthaltende  Zeichenebene schneidet diese Drehachse im  Punkt A und ferner die Drehachse des Wider  lagers 9 im Punkt B. Die     Verhältnisse    sind  nun so gewählt, dass die Schnittpunkte A, B  und C unter sieh ein rechtwinkliges Dreieck  bilden, dessen rechter Winkel an der im  Punkt A befindlichen Ecke liegt und dessen       Hypothenuse        B-C    parallel zur optischen  Achse ist. Ferner ist die zur     Hypothenuse     rechtwinklig liegende Höhe gleich lang wie  die     Brennweite    f des Objektivs 5.

   Ebenso sind  die zur optischen Achse parallelen Abstände  des     Dreieekes    einerseits vom Negativ 4 und  anderseits von der Bildebene 1 unter sich  gleich gross und gleich dieser Brennweite f.  Die zur optischen     Achse    parallelen Abstände  des Mittelpunktes des Objektivs 5 vom  Punkt B einerseits und vom Punkt C ander  seits sind mit<I>x</I> bzw.<I>y</I> bezeichnet.

   Die       Strecken   <I>x</I> und     y    entsprechen     demnach    den  Abständen des Fusspunktes, der die Länge f  aufweisenden Höhe des rechtwinkligen Drei  eckes von den Endpunkten B und C seiner       Hypothenuse        B-C.        Dementsprechend    ist  nach einem bekannten     geometrisehen    Lehr  satz die mathematische Relation zwischen  der     Dreieekhöhe    und den genannten Fuss  punktabständen dieser Höhe auf der     Hypo-          the.nuse    durch die Gleichung<I>x . y =</I>     f2    ge  geben.

   Diese     Oleichung    deckt sich nun     nit     der in der     Einleitung    zur Beschreibung     er-          w        iihnten        Scharfeinstellungsbedingung    des  Vergrösserungsgerätes.

   Demnach ist also bei  jedem Vergrösserungsfaktor die Scharfein-         stellung    dann erreicht, wenn der Lichtstrahl  des     Projektors    10 auf der     Projektionsflächell     genau auf die Markierungslinie eingespielt ist  und also auf den Punkt C     auftrifft.    Infolge  dessen dient der     Lichtstrahlerzeuger    zusam  men     mit    der     Projektionsfläche    11 als Anzeige  einrichtung, welche erkennen lässt, wann das  Gerät scharf     eingestellt    ist.  



  Beim Gebrauch des Gerätes     wird    also vor  erst nach Lösen der Feststellung die Buchse       3a    auf der Säule 2 in die dem gewünschten  Vergrösserungsgrad entsprechende Lage ge  bracht. An dieser Bewegung nimmt der       Objektivträger    6     zwangläufig    teil. Alsdann  wird nach Lösen der Feststellung der Füh  rungsbuchse     6a    der     Objektivträger    6 auf der  Führungsstange 3b relativ zum Negativ  träger 3 so lange verschoben, bis das in Ab  hängigkeit von dieser Relativverschiebung  gesteuerte Schwenkglied 8 diejenige Schwenk  lage erreicht hat, bei der der Lichtstrahl auf  die Marke C trifft. Damit ist die Scharf  einstellung erreicht.  



  Es ist nicht unbedingt erforderlich, das       Widerlager    9 als Rolle auszubilden, vielmehr  genügt es, wenn das     Widerlager    9 mindestens  in dein mit dem Hebelahm 8 zusammenarbei  tenden Bereich kreiszylindrisch ausgebildet  ist, und zwar mit einem der Führungsrolle  entsprechenden Radius.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 un  terscheidet sich von demjenigen nach     Fig.    1  grundsätzlich nur dadurch, dass an Stelle  einer optisch arbeitenden     Anzeigeeinrichtung     eine elektrisch arbeitende     Anzeigeeinrichtung     verwendet ist. Die mit denselben     Bezags-          zeichen    versehenen Teile decken sich mit den  entsprechenden der     Fig.    1.

   Der an Stelle des  in     Fig.    1 vorgesehenen Markierungspunktes C  in     Fig.    2     befindliehe    Punkt<B>C</B> hat auch in  bezug auf die     Scharfeinstellungsbedingung     dieselbe mathematische Bedeutung,     betrifft     jedoch im     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2  den     Schnittpunkt    einer zur Drehachse des  Schwenkgliedes 8 parallelen. Drehachse durch  die Zeichnungsebene. Auf dieser Drehachse  ist eine Stützrolle 12 drehbar gelagert.

   Zwi  schen dieser Stützrolle 12     und.        einem    zur      Drehachse des Schwenkgliedes 8 koaxialen       Kreiszyhndersegment    15, welches am     Objek-          tivträger    6 befestigt ist, ist nun ein Band 13  gespannt. Dieses ist einerseits am Kreis  sektor 15     angelenkt    und über die Stützrolle 12  hinweg bis zu einer neben dieser befindlichen       Aufwickeltrommel    14 geführt,     die    unter dem       Einfluss    einer nicht dargestellten Spannfeder  steht, welche das Band 13 frei auf- und ab  wickelbar unter Spannung hält.

   Der Radius  des Sektors 15 und der Stützrolle 12 sind  gleich gross, so dass das Band 13 parallel zu  der Ebene     liegt,    welche durch die Drehachsen  des Schwenkgliedes 8 und der Stützrolle 12  bestimmt ist.  



  Das Schwenkglied 8 ist nun mit einem  Arm 8b versehen, welcher ungefähr     recht-          winklig    zum Arm     8a    liegt und am freien Ende  beiderseits je einen Kontakt     21a    bzw.     20a     aufweist. Beide Kontakte bilden einen Dop  pelkontakt und sind mit einer gemeinsamen  Stromzuleitung     22a    einer Stromquelle ver  bunden.

   Der Doppelkontakt sitzt mit vor  bestimmtem Toleranzspiel zwischen zwei an  einem     Gegenkontaktträger    16 sitzenden Ge  genkontakten 20 und 21, welche durch eine  gemeinsame     Stromleitung    22b über eine  Signaleinrichtung 22     mit    dem andern Pol der  Stromquelle verbunden sind. Der Gegen  kontaktträger 16 ist als eine koaxial zum  Schwenkglied 8 drehbar am     Objektivträger    6  gelagerte Platte ausgebildet.

   Auf dieser  Platte 16 sind zwei     Mitnehmerrollen    17 und  18 um zur gemeinsamen Drehachse des  Schwenkgliedes 8 und der Platte 16 parallele  Achsen drehbar gelagert, zwischen denen das  Band 13     spielfrei        hindurchgeführt    ist, so dass  sich     Glas    Band 13 unter Drehen der Rollen 17  und 18 nur     längsverschieben    kann. Die Platte  16     mitsamt    den daran sitzenden Teilen 17, 18,  20 und 21 ist durch ein     Gegengewicht    19 in  bezug auf seine Drehachse genau ausbalan  ciert.  



  Da die Punkte<I>A, B</I> und<B>C</B> wieder ein  rechtwinkliges Dreieck mit den an Hand der       Fig.    1 erläuterten Funktionen darstellt, ist  beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2 offen  sichtlich die     Scharfeinstellungsbedingung       <I>x - y =</I><B>/'-</B> dann erfüllt, wenn das Band 13  zwischen den beiden Stützgliedern 12 und 15  geradlinig und demzufolge auch parallel zu  der durch die Drehachse des Schwenkgliedes 8  und diejenige der Stützrolle 12 bestimmte  Ebene verläuft, wie dies in     Fig.    2 dargestellt  ist.  



  Für den Gebrauch wird wieder die Fest  stellung der     Führungsbuchse        3a    gelöst und  der     Negativträger    3 längs der Tragsäule 2 in  die dem gewünschten     Vergrösserungsgrad     entsprechende Lage relativ zur Bildebene 1  gebracht und in dieser festgestellt. An dieser  Bewegung ist der     Objektivträger    6 beteiligt.  Infolgedessen hat sich die Lage des Stütz  gliedes 15 gegenüber dem ortsfesten Stütz  glied 12     geändert.    Dem veränderten Abstand  dieses Stützgliedes entsprechend wurde das  Band 13 selbsttätig von der Trommel 14 ab  gewickelt bzw. auf diese aufgewickelt.

   Mit  der Verlagerung des Stützgliedes 15 ist jedoch  nicht nur eine Längenänderung des Stütz  punktabstandes verbunden, sondern auch  eine Winkeländerung. Infolgedessen übt das  Band 13 je nach der Verlagerungsrichtung  eine Querkraft auf einen der     Mitnehmer    17  und 18 aus, was eine Schwenkbewegung der  Platte 16 mit ihren Gegenkontakten bewirkt.  Dabei kommt sofort nach Durchlaufen eines  etwaigen Spiels der Doppelkontakt     20a,        21a          mit    einem der Gegenkontakte 20 bzw. 21 in  Berührung, wodurch die Signaleinrichtung 22  Strom erhält.

   Da ein     Weiterschwenken    der  Platte 16 gegenüber dem Schwenkglied 8  nicht möglich ist und dieses zwischen der       Stellfeder    7 und dem     Widerlager    9 kraft  schlüssig feststeht, wird das Band 13 nach  der betreffenden Richtung unter Ausübung  einer entsprechenden, von der Bandspannung  bewirkten     Rückstellkraft    auf die Platte 16  abgelenkt.  



  Nun wird der     Objektivträger    6 gelöst und  so lange relativ zum Negativträger 3 ver  stellt, bis die Bandablenkung beseitigt ist und  also das Band 13 wieder die in     Fig.    2 darge  stellte     geradlinige    Lage zwischen den Stütz  gliedern 12 und 15 hat. Bei Erreichen dieser  Lage gelangt der Doppelkontakt     20a,        21a         wieder mit beiderseitigem Toleranzspiel in  seine Mittelstellung zwischen den Gegen  kontakten 20, 21, wodurch die     Signalein-          richtinig    22 stromlos wird. Dieses Stromlos  werden zeigt dein Bedienenden an, dass die  Scharfeinstellung erreicht ist. Die Signal  einrichtung kann z. B. als Glimmlampe aus  gebildet sein.

   Das Toleranzspiel zwischen dem  Doppelkontakt     20a.        21a    und den     Cregenkon-          takten    20 und 21 kann je nach den Genauig  keitsbedürfnissen eingestellt sein und lässt  dann den jeweils erreichten Genauigkeitsgrad  der Scharfeinstellung entsprechend abschät  zen.  



  Das Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.3     unterscheidet sich von demjenigen nach       Fig.    2 lediglich dadurch, dass als bewegliches  Stützglied für das Band 13 an. Stelle des       Kreiszylindersegmentes    15 eine um die Dreh  achse des Schwenkgliedes 8 und des Gegen  kontaktträgers 16 drehbare     Umlenkrolle    26  dient, über welche das     Rückstellband    13       unier   <B>90'</B> Ablenkung bis zu einem am Nega  tivträger 3 sitzenden     Widerlager    25 geführt  ist.

   An diesem     Widerlager    ist das Ende des  Bandes 13     angelenkt.    Das     Widerlager    25 ist  mindestens in dem mit dem Band 13 zusam  menarbeitenden Bereich kreiszylindrisch aus  gebildet, wobei die Zylinderachse parallel zur  Drehachse des Schwenkgliedes 8 und Gegen  kontaktträgers 16 liegt und der Zylinder  radius     finit    dem Radius der     Umlenkrolle    26  und demjenigen der Stützrolle 12 überein  stimmt. Zwischen der     Umlenkrolle    26 und  dein     Widerlager    25 ist das Band 13 längs  verschiebbar beiderseits mit je einer am He  belarm     Sa    sitzenden     Mitnehmerrolle    23 bzw.

    24 in     Eingriff.    Das Band 13 verläuft     zwischen     diesen     Mitnehmerrollen    23 und 24 spielfrei,  wobei die     Mitnehmerrollen    derart angeordnet  sind, dass bei der in     Fig.    3 dargestellten,  die     Scharfeinstellungsbedingung    erfüllenden  Schwenklage des Schwenkhebels 8 und des       Gegenkontaktträgers    16 das Band zwischen  dem     Widerlager    25 und der     Umlenkrolle    26  geradlinig und daher parallel zu derjenigen  Ebene verläuft,

   die durch die gemeinsame  Drehachse des Schwenkgliedes 8 und des         Gegenkontaktträgers    16 einerseits und     dem.     Punkte B bestimmt ist, welcher wieder den  Schnittpunkt zwischen der Zylinderachse des       Widerlagers    25 und der Zeichenebene dar  stellt.  



  Wie ersichtlich,     wird    im Unterschied zum  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 beim vor  liegenden Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  die Steuerung des Schwenkgliedes 8 nicht       zwangläufig    durch die Abstützung des Hebel  armes     8a    gegenüber seinem     Widerlager    9 er  reicht, sondern unter     Zwischenschalten    des  gemäss     Fig.    3 am     Widerlager    25 abgestützten  Bandes 13.

   Infolgedessen ist im vorliegenden  Falle der     Fig.    3 durch das Band 13 eine  doppelte     Steuerwirkung    erzielt, welche einer  seits die Rückstellung des Schwenkhebels 8  und damit des     Doppelkontaktes        20a,        21a    und  anderseits die Rückstellung des Gegen  kontaktträgers und der Gegenkontakte 20, 21  bewirkt. Die Funktion der Vorrichtung ist  unter Berücksichtigung dieser Abweichung  im Prinzip dieselbe wie     diejenige    nach dem  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2, so dass auch  die Bedienung und der Gebrauch analog sind.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    4  und 5 ist die Lagerung des Negativträgers 3  wieder analog wie in den vorangegangenen  Ausführungsbeispielen, jedoch ist der     Objek-          tivträger    am Negativträger in unterschied  licher Weise gelagert. Wie aus     Fig.    4 ersicht  lich ist, sitzt am     Negativträger    3 ein zur  optischen Achse     rohrförmiges    Gehäuse 27,  welches     mit    Innengewinde versehen ist.

   Der       Objektivträger    28 ist mit einem     koaxialen     Rohr bzw.     tubusförmigen    Gehäuse versehen,  das mit entsprechendem Aussengewinde aus  gebildet ist, welches mit dem Innengewinde  des Gehäuses 27 in Eingriff steht. Das Ge  winde ist als     Steilganggewinde    ausgebildet,  damit durch eine Drehung des Objektiv  trägers um höchstens eine Umdrehung der  ganze     erforderliche    relative     Verstellbereich     zwischen dem     Objektivträger    und dem Nega  tivträger in Richtung der optischen Achse  erreichbar ist.

   Das Gehäuse 27 trägt auf seiner  Aussenseite einen     Isolierring    29, welcher      zweckmässig drehbar und in     verschiedenen     Drehlagen feststellbar mit dem Gehäuse 27  verbunden ist. Auf diesem     Isolierring    sitzt  ein     zur    optischen Achse konzentrischer       Regulierwiderstand    in Form eines kreis  förmig gebogenen Widerstandsdrahtes 30,       mit    dem ein Schleifkontakt 31 zusammen  arbeitet.

   Der     Schleifkontakt    31 sitzt auf der       Innenseite    des Mantels einer am Objektiv  träger 28 befestigten, zur optischen Achse  zentrischen Kapsel     28a.    Der Mantel umgibt  das Gehäuse 27 und kann auf der Aussenseite  gerändert sein, damit er     durch    Anfassen von  Hand leicht gedreht werden kann, wodurch  die     Objektivträgerverstellung    bewirkt wird.  



  Parallel zur Tragsäule 2 ist ein ortsfester,  weiterer     Regulierwiderstand    32 angeordnet,  der durch einen an der Buchse     3a    des Negativ  trägers. 3 sitzenden Schleifkontakt 33     beauf-          schlagt    ist.  



  Die     Schleifkontakte    31 und 33 sowie die       Anfangsenden    der     ortsfesten    Widerstände 30  und 32 sind nach der aus     Fig.    5 ersichtlichen  Schaltung einer     Wheatstoneschen    Brücke  untereinander verbunden, wobei der dieser  Brücke entsprechend dem Regulierwider  stand 30 zugeordnete konstante Widerstand  mit 36, dagegen der dem Regulierwiderstand  32 zugeordnete konstante Widerstand mit 35  bezeichnet ist. Mit der Brücke ist ein     Mess-          instrument    34 verbunden und das Ganze an  eine Stromquelle angeschlossen, deren Pole  in     Fig.    5 in üblicher Weise angedeutet sind.

    Die beiden     Regulierwiderstände    30 und 32  der Brücke sind nun     derart    bemessen und  selbsttätig in Abhängigkeit der Verschiebe  bewegung des     Negativträgers    3 gegenüber der  Bildebene 1 einerseits und der Relativver  schiebung des     Objektivträgers    28 gegenüber  dem Negativträger 3 anderseits gesteuert, dass  bei dem an der Nullstellung des     Messinstru-          mentes    34 gemäss     Fig.    5 erkennbaren,

   die       Scharfeinstellungsbedingung   <I>x - y =</I>     f   <I>2</I> erfül  lenden Gleichgewichtszustand der Brücke der  Regulierwiderstand 30 im Verhältnis zu dem  ihm zugeordneten Widerstand 35 dem Werte  1: f äquivalent ist und sich stets     proportional     zur Länge x ändert, wobei ferner der Regu-         lierwiderstand    32 im Verhältnis zu dem ihm  zugeordneten Widerstand 36 ebenfalls dem  Werte<B>1:i</B> äquivalent ist, sich jedoch stets  proportional zur Länge y ändert.  



  Beim Gebrauch des Gerätes wird wieder  nach Lösen der Feststellung der Führungs  buchse     3a    der Negativträger 3 samt dem       Objektivträger    28 längs der Tragsäule 2 in  die dem gewünschten Vergrösserungsverhält  nis entsprechende Lage gebracht. Alsdann  wird durch Anfassen am Mantel der Kapsel       28a    der     Objektivträger    gedreht, wobei er sich  vermöge des     Steilganggewindes    parallel zur  optischen Achse relativ zum Negativträger 3  entsprechend verschiebt. Die Drehbewegung  wird fortgesetzt, bis der Zeiger des     Messinstru-          mentes    34 die Nullstellung erreicht und also  der Gleichgewichtszustand der Brücke er  reicht ist.

   Damit ist die     Scharfeinstellungs-          bedingung    erfüllt.  



  Zur     Ajustierung    der Vorrichtung wird die  Feststellung des Isolierringes 29 gelöst und  der Isolierring so weit verschoben, bis bei vor  her eingestellter genauer Scharfeinstellung  des Gerätes der Zeiger des     Messinstrumentes     34 seine Nullstellung einnimmt. Es kann auch  der Regulierwiderstand 32 entsprechend in  sich veränderbar sein, um eine     Ajustierung     zu ermöglichen.  



  Auch die konstanten Widerstände 35 und  36 können zu     Ajustierungszwecken    in sich  veränderbar sein, so dass die Vorrichtung  jeder praktisch in Frage kommenden Brenn  weite     anpassbar    ist.  



  Bei sehr starken Vergrösserungen wird der  Wert<I>x</I> gegenüber dein Wert<I>y</I> klein, so dass  dann unter Umständen die bekannten, von  der     Wheatstoneschen        Messbrücke    abgeleite  ten Kunstschaltungen angewendet werden  können, die bei solchen Verhältnissen be  sonders geeignet sind.  



  Auch bei den     Ausführungsbeispielen    nach  den     Fig.    1-3 kann zur Anpassung an unter  schiedliche Brennweiten eine entsprechende       Verstellbarkeit    hierfür massgebender Ele  mente vorgesehen sein. Zweckmässig wird zu  diesem Zwecke das Schwenkglied 8 auf unter  schiedlichen Drehachsen lagerbar ausgebil-           det,    wobei es sich empfiehlt, verschiedene in  Betracht kommende Drehachsen längs einer  winkelrecht zur optischen Achse liegenden  Geraden anzuordnen. Statt dieser Anordnung  kann unter Umständen eine kreisbogen  förmige Anordnung vorteilhaft sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Optisches Kopiergerät, bei dem durch voneinander unabhängig betätigbare Ein stellmittel der Negativträger und der Objek- tivträger gegenüber der Bildebene willkürlich parallel zur optischen Achse verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine in Abhängigkeit der Relativverschiebung des Objektivträgers gegenüber dem Negativ träger selbsttätig gesteuerte Vorrichtung auf weist, welche mit einer Anzeigeeinrichtung versehen ist, die erkennen lässt,
    in welcher Relativstellung des Objektivträgers gegen über dem Negativträger die für eine Scharf einstellung massgebende Bedingung x - y =<I>f 2</I> erfüllt ist, worin f die Brennweite des Objek tivs, x der um die Brennweite verminderte Abstand des Negativs vom Objektivmittel- punkt und y der um die Brennweite vermin derte Abstand der Bildebene vom Objektiv- mittel:punkt bezeichnen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Anzeigeeinrich- tung aufweisende Vorrichtung die Funktion <I>x -</I><B>y</B> getriebeartig darstellt, wobei die Strek- ken <I>x, y,</I> f geometrisch zueinander in Bezie hung gesetzt sind. 2.
    Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein am Objektivträger (6) um ein quer zur optischen Achse drehbar gelagertes Schwenkglied (8) aufweist, dessen - Schwenkbewegung in Ab hängigkeit von der Relativstellung des Ob jektivträgers (6) gegenüber dein Negativ träger (3) selbsttätig gesteuert ist und dass die Anzeigevorrichtung aus einem bewegli chen, am Schwenkglied (8) sitzenden und einem mindestens teilweise ortsfesten Teil be steht, welche Teile derart zusammenarbeiten, dass sie erkennen lassen, in welcher Schwenk stellung des Schwenkgliedes die Scharfein- stellungsbedingung erfüllt ist. 3.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkglied (8) mit einem Lichtstrahlerzeuger (10) versehen ist, der einen relativ zum Schwenkglied (8) in seiner Richtung unveränderlichen Licht strahl erzeugt, welcher mit einer ortsfesten Projektionsfläche (11) zusammenarbeitet. 4. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkglied (8) -einen Hebelarm (8a) aufweist, welcher dreh bar und längsverschiebbar auf einem am Negativträger (3) sitzenden Widerlager (9) abgestützt ist. 5.
    Gerät nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebel widerlager (9) mindestens in dem mit dem f Hebelarm (8a) zusammenarbeitenden Be reich kreiszylindrisch ausgebildet ist, wobei die Zylinderachse parallel zur Drehachse des Schwenkgliedes (8) liegt und die mit dem Hebelwiderlager (9) zusammenarbeitende Auflagefläche des Hebelarmes (8a) parallel zu der durch diese beiden Achsen bestimmten Ebene liegt, und dass ferner der Lichtstrahl radial zur Drehachse des Schwenkgliedes (8) verläuft und die Schnittpunkte (A,<I>B, C)
    </I> dieser Drehachse, sowie der Zylinderachse des Hebelwiderlagers (9) und der Scharfeinstel- lungsmarkierung auf der Projektionsfläche (11) mit der den Lichtstrahl enthaltenden, senkrecht zur Drehachse des Schwenkhebels (8) stehenden Ebene unter sich ein an der in der Scliwenkglieddrehachse befindlichen Ecke (A) einen rechten Winkel aufweisendes Dreieck bilden, dessen Hypothenuse (B-C)
    parallel zur optischen Achse ist und dessen zu dieser rechtwinklig liegende Höhe sowie des sen zur optischen Achse parallelen Abstände einerseits vom Negativ (4) sowie anderseits von der Bildebene (1) unter sich gleich gross und gleich der Brennweite (f) sind. 6.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung einen elektrischen Schalter (20, 20a; 21, 21a) aufweist, der einen Anzeigestromkreis steuert und dessen Betätigungsglied (20a, 21a) vom Schwenkglied (8) derart gesteuert ist, dass in der die Scharfeinstellungsbedingung erfüllen den Schwenklage des Schwenkgliedes (8) selbsttätig die vorbestimmte Betätigung des Schalters<I>(20,</I> 20a;
    <I>21,</I> 21a,) erfolgt, welche das Vorliegen der Scharfeinstellung erkenn bar macht. 7. Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Schwenkglied (8) mindestens ein mit einer Stromzuleitung ver bundener Kontakt (20a, 21a) sitzt, der mit einem an die Stromweiterleitung angeschlos senen Gegenkontakt (20, 21) zusammen arbeitet, welcher an einen koaxial zum Schwenkglied (8) drehbar am Objektivträger (6) gelagerten, derart gesteuerten Träger (1.6) sitzt, dass die Schalterbetätigung erfolgt, wenn dieser Träger (16)
    und das Schwenk glied (8) ihre die Scharfeinstellungsbedingung erfüllende Schwenklage einnehmen. B. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Schwenkglied (8) ein Doppelkontakt (20a, 21a) sitzt, der mit vor bestimmtem Toleranzspiel zwischen zwei am Gegenkontuktträger (16) sitzenden Gegen kontakten (20, 21) derart angeordnet ist,, dass bei die Scharfeinstellungsbedingung erfüllen der Schwenklage des Schwenkgliedes (8)
    und des Gegenkontaktträgers (16) der Anzeige stromkreis geöffnet, andernfalls jedoch über einen der beiden Gegenkontakte (20, 21) ge schlossen ist. 9. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkontaktträger (16) durch ein elastisch nachgiebig zwischen einem ortsfesten Stützglied (12) und einem am Objektivträger (6) sitzenden Stützglied (15, 26) gespannten Rückstellband (13) ge steuert ist, welches längsverschiebbar beider seits mit je einem am Gegenkontaktträger (16) sitzenden Mitnehmer (17, 18) derart in Eingriff steht,
    dass bei die Scharfeinstellungs- bedingung erfüllender Schwenklage des Schwenkgliedes (8) und des Gegenkontakt trägers (1.6) das Rückstellband (13) zwischen den beiden Stützgliedern (12, 15; 26) gerad linig und parallel zu der durch die Drehachse des Schwenkgliedes (8) und diejenige der Rolle (12) bestimmten Ebene verläuft, an dernfalls dagegen durch einen der Mitnehmer (17, 18) nach der betreffenden Richtung unter Ausübung einer entsprechenden, von der Bandspannung bewirkten Rückstellkiaft auf den Gegenkont.aktträger (16) abgelenkt ist. 10.
    Gerät nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellba.nd (13) am ortsfesten Stützglied (12) angelenkt ist und bis zu einer daneben befindlichen Auf wickeltrommel (1.1) geführt ist, die unter dem Ei influss einer Spannfeder steht, welche das Rückstellband frei auf- und abwickelbar unter Spannung hält. 11.
    Gerät nach Unteransprüchen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das beweg liche Stützglied (15) als starr am Objektiv träger (6) sitzendes, zur Drehachse des Schwenkgliedes (8) und Gegenkontaktträgers (16) koaxiales Kreiszylinderseginent ausge bildet ist, dessen Radius mit demjenigen des als um eine zur Drehachse des Schwenkglie des (8) parallele Achse drehbare Stützrolle ausgebildeten Stützgliedes (12) übereinstimmt und an dem das Rückstellband (13) ver ankert ist,
    wobei die Schnittpunkte (r1, B, C') der Drehachse des Schwenkgliedes (8) sowie der Zylinderaehse des Hebelwiderlagers (9) und der Drehachse der Stützrolle (12) mit einer winkelrecht zu diesen Achsen stehenden Ebene unter sich eint an der in der Schwenk glieddrehachse befindlichen Ecke (A) einen rechten Winkel aufweisendes Dreieck bilden, dessen Hypothenuse parallel zur optischen Achse ist und dessen zu dieser rechtwinklig liegende Höhe sowie dessen zur optischen Achse parallelen Abstände einerseits vom Negativ (4)
    sowie anderseits von der Bild ebene (1.) unter sieh gleich gross und gleich der Brennweite (f) sind. 12. Gerät nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Stütz glied (26) als eine tun die Drehachse des Schwenkgliedes (8) und des Gegenkontakt- trägers (16) drehbare Umlenkrolle ausgebildet ist_, über welche das Rückstellband (13) unter <B>90'</B> Ablenkung bis zu einem am Negativ- träger (3) sitzenden Widerlager (25) geführt ist. 13.
    Gerät nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass das Widerlager (25) mindestens in dem mit dem Rückstell- band (13) zusammenarbeitenden Bereich kreiszylindrisch ausgebildet ist, wobei die Zylinderachse parallel zur Drehachse des Schwenkgliedes (8) und Gegenkontaktträgers (16) liegt und der Zylinderradius mit dem Radius der Umlenkrolle (26) übereinstimmt und dass das Rückstellband (13) zwischen der Umlenkrolle (26) und dem Widerlager (25)
    längsverschiebbar beiderseits mit je einem an einem Hebelarm (8a) des Schwenkgliedes (8) sitzenden Mitnehmer (23, 24) derart in Eingriff steht, dass bei die Scharfeinstellungs- bedingung erfüllender Schwenklage des Schwenkgliedes (8) und des Gegenkontakt trägers (16) das Rückstellband (13) zwischen der Umlenkrolle (26) und dem Widerlager (25) geradlinig und daher parallel zu der durch die Drehachse des Schwenkgliedes (8) und die Zylinderachse des Widerlagers (25) bestimmten Ebene verläuft,
    andernfalls da gegen durch einen der Mitnehmer (23, 24) nach der betreffenden Richtung unter Aus übung einer entsprechenden, von der Band spannung bewirkten Rückstellkraft auf den Gegenkontaktträger (16) abgelenkt ist. 14.
    Gerät nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schnittpunkte <I>(A, B,</I> C') der Drehachse des Schwenkgliedes (8) sowie der Zylinderachse des Bandwider lagers (25) und der Drehachse der Stützrolle (12) mit einer winkelrecht zu diesen Achsen stehenden Ebene unter sich ein an der in der Schwenkgliedachse liegenden Ecke (A) einen rechten Winkel aufweisendes Dreieck bilden, dessen Hypothenuse (B-C') parallel zur optischen Achse ist und dessen zu dieser rechtwinklig liegende Höhe sowie dessen zur optischen Achse parallelen Abstände einer seits vom Negativ (4) sowie anderseits von der Bildebene (1)
    unter sich gleich gross und gleich der Brennweite (f) sind. 15. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung als eine mit einer Stromquelle verbundene Wheat- stonesche Brücke mit als Anzeigeeinrichtung ausgebildetem, zugehörigem Messinstrument (34) gestaltet ist, wobei die beiden regulier baren Widerstände (30, 32) der Wheat- stoneschen Brücke derart bemessen undselbst- tätig in Abhängigkeit der Verschiebebewe gung des Negativträgers (3) gegenüber der Bildebene (1)
    einerseits und der Relativver schiebung des Objektivträgers (28) gegenüber dem Negativträger (3) anderseits gesteuert sind, dass bei dem an der Nullstellung des Messinstrumentes (34) erkennbaren, die Scharfeinstellungsbedingung <I>x - y =</I> f2 er füllenden Gleichgewichtszustand der Brücke der in Abhängigkeit der Objektivträger- Relativverschiebung gesteuerte Regulierwi derstand (30) im Verhältnis zu dem ihm in der Brückenschaltung zugeordneten konstan ten Widerstand (35) dem Werte<B>1:
    i</B> äquiva lent ist und sich stets proportional zur Länge x ändert und der in Abhängigkeit der Negativ träger-Relativverschiebung gesteuerte Regu lierwiderstand (32) im Verhältnis zu dem ihm in der Brückenschaltung zugeordneten kon stanten Widerstand (36) ebenfalls dem Werte <B>1:i</B> äquivalent ist, sich jedoch stets propor tional zur Länge y ändert.
CH321135D 1953-04-30 1954-03-16 Optisches Kopiergerät mit Schärfenindikator CH321135A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113645398A (zh) * 2021-04-01 2021-11-12 浙江大学台州研究院 一种基于自动对焦功能的尺寸测量仪系统

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113645398A (zh) * 2021-04-01 2021-11-12 浙江大学台州研究院 一种基于自动对焦功能的尺寸测量仪系统
CN113645398B (zh) * 2021-04-01 2023-05-09 浙江大学台州研究院 一种基于自动对焦功能的尺寸测量仪系统

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