CH321135A - Optisches Kopiergerät mit Schärfenindikator - Google Patents
Optisches Kopiergerät mit SchärfenindikatorInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Optisches Kopiergerät mit Schärfenindikator Es ist bekannt, für die Scharfeinstellung von Vergrösserungsapparaten und dergleichen Getriebe zu verwenden, die beim Verstellen des Vergrösserungskopfes das Objektiv selbst tätig in eine solche Stellung bringen, dass Positiv- und Negativebene ineinander ab gebildet werden. Derartige Einrichtungen er fordern einen erheblichen Aufwand an Ar beitsmitteln und sind deshalb nur bei sol chen Apparaten vorteilhaft, bei denen eine besonders hohe Arbeitsgeschwindigkeit ver- langt werden muss, so dass auch hohe An- schaffungskosten wirtschaftlich sind (z. B.
beim Kleinbildvergrössern). Für das Arbeiten mit Apparaten, mit denen grössere Negative vergrössert werden sollen, kommt weniger der Arbeitsgeschwindigkeit als vielmehr der Ar beitsgenauigkeit eine hohe Bedeutung zu. Bei dem weiten Arbeitsbereich von sehr klei nen bis zu sehr grossen Vergrösserungsmass stäben wirken sich die unvermeidbaren Tole ranzen der Objektivbrennweiten sehr stark aus, so dass ein Getriebe, das bei jeder Ein stellung des Objektivs der Linsengleichung genügt, sehr genau hergestellt werden muss und deshalb besonders für lange Objektiv brennweiten sehr teuer und sperrig ist.
Bekanntlich ist bei Vergrösserungsgeräten der Vergrösserungsfaktor durch die unter sich gleichen Quotienten
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gegeben, wenn f die Brennweite bezeichnet, während die Ab- stände des Negativs bzw. der vergrösserten Bilder vom Objektivmittelpunkt gleich<I>x</I> -[- <I>f</I> bzw. y + f betragen. Zur Erzielung der Scharfeinstellung ist daher die Gleichung <I>x - y =</I> f <I>2</I> zu erfüllen.
Die vorliegende Erfin dung betrifft nun ein optisches Kopiergerät, bei dem durch voneinander unabhängig be- tätigbare Einstellmittel der Negativträger s und der Objektivträger gegenüber der Bild ebene willkürlich parallel zur optischen Achse verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine in Abhängigkeit der Re lativverschiebung des Objektivträgers gegen-, über dem Negativträger selbsttätig gesteuerte Vorrichtung aufweist und mit einer Anzeige einrichtung versehen ist, die erkennen lässt,
in welcher Relativstellung des Objektiv trägers gegenüber dem Negativträger die für eine Scharfeinstellung massgebende Bedin gung<I>x - y =</I> 12 erfüllt ist, worin <I>f</I> die Brenn weite des Objektivs, x der um die Brennweite verminderte Abstand des Negativs vom Ob jektivmittelpunkt und y der um die Brenn weite verminderte Abstand der Bildebene vom Objektivmittelpunkt bezeichnen. Bei einem solchen Gerät kann die Verstellung des Objektivs nach. Einstellung eines passenden. Vergrösserungsmassstabes von Hand bis zur Erreichung der Scharfeinstellung erreicht werden, ohne dass es hierzu einer Beobachtung des projizierten Bildes und einer Abschätzung des erreichten Schärfegrades bedarf.
Der schwierigen und unsicheren Beurteilung des Projektionsbildes auf Schärfe bleibt also der Bedienende enthoben. Die Vorrichtung braucht, da die Objektiveinstellung von Hand erfolgt, keine nennenswerten Kräfte bei der Schärfenangabe zu übertragen, ein Umstand, der an sich schon eine entscheidende Verein- fachungundVerbilligung derartiger halbauto matischer Vergrösserungsgeräte ermöglicht.
Die Vorrichtung kann einzeln oder in Kombination mechanische, optische oder elektrische Mittel und Steuerelemente auf weisen, wie z. B. Strahlenlenker, Kontakt einrichtungen oder Widerstände, die, wie bereits erwähnt, nicht unter Last zu arbeiten brauchen.
Wegen des Fortfalls mechanischer Be lastungen können die bei kräfteübertragen den Steuergetrieben schwer vermeidbaren elastischen Verformungen der Getriebeglieder vermieden werden, ein Umstand, der der Genauigkeit der Vorrichtung zugute kommt. Ausserdem kann dadurch der benötigte Bau raum verhältnismässig klein gehalten werden, und es lassen sich gegebenenfalls leicht an ein und demselben Gerät mehrere Vorrichtungen für unterschiedliche auswechselbare Objek tive anbringen. Auch ist es möglich, ein und dieselbe Vorrichtung in wahlweiser Verbin dung mit Objektiven verschiedener Brenn weite zu benutzen, wenn die an die Brenn weite angepassten Grössen entsprechend will kürlich veränderbar vorgesehen werden.
Die Zeichnung zeigt vier Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen in! Aufriss, teil weise im Schnitt, schematisch je ein Ausfüh rungsbeispiel.
Fig.5 zeigt das Schaltschema für das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist in bei Vergrösserungsgeräten üblicher Weise eine Grundplatte vorgesehen, deren Ober seite 1 zum Auflegen des Kopierpapiers dient und daher praktisch die Bildebene darstellt. Senkrecht zur Bildebene 1 ist auf der Grund platte eine Tragsäule 2 befestigt, auf welcher ein Negativträger 3 mittels einer Führungs- buchse 3ra längs der Tragsäule ?, jedoch gegenüber dieser undrehbar und in verschie denen Stellagen feststellbar gelagert ist. Die Einstell- und Feststellmittel sind nicht näher angegeben und können in üblicher Weise aus gebildet sein.
Der Negativträger 3 weist in einer zur Bildebene 1 parallelen Fläche Auf lager zum Aufsetzen eines Negativs 4 auf. Zwischen diesen Auflagern und der Bildebene ist der das Vergrösserungsobjektiv 5 aufwei sende Objektivträger 6 angeordnet. Dieser weist eine Führungsbuchse 6a auf, welche auf einem am Negativträger 3 befestigten, zur optischen Achse parallelen Führungsstab 3b läuft. Die Buchse 6a ist gegen Drehen ge sichert und mit Verstell- und Feststellmitteln versehen, die nicht dargestellt sind, so dass der Objektivträger 6 gegenüber dein Negativ träger 3 willkürlich parallel zur optischen Achse verschiebbar ist.
Auf diese Weise ist also der Negativträger 3 zusammen mit dein Objektivträger 6 längs der Tragsäule 2 ver schiebbar und unabhängig davon der Objek- tivträger 6 relativ zum Negativträger 3. Das Gerät weist nun ferner eine in Abhängigkeit dieser letzteren Relativverschiebung selbst tätig gesteuerte Vorrichtung auf, welche ein am Objektivträger 6 um eine senkrecht z. optischen Achse liegende Drehaehse drehba res Schwenkglied S umfasst.
Das Schwenk glied 8 weist einen Hebelarm 8a auf, welcher drehbar und längsverschiebbar- auf einem am Negativträger 3 sitzenden Widerlager 9 ab gestützt ist. Das Wiclerlager 9 ist als kreis zylindrische Führungsrolle ausgebildet, wel che um die parallel zur Drehachse des Schwenkhebels 8 angeordnete Zylinderachse frei drehbar am Negativträger 3 gelagert ist.
Die mit dem Widerlager 9 zusamiuenarbei- tende Auflagefläche des Hebelarmes Sa ist parallel zu der durch die beiden Achsen be stimmten Ebene angeordnet, wobei der Hebelarm 8a mittels einer am Negativträger 3 abgestützten Stellfeder i kraftschlüssig am Widerlager 9 anliegt.
Das Schwenkglied S ist anderseits mit einem Lichtstrahlerzeuger in Form eines Spaltprojektors 10 versehen, welcher einen relativ zum Schwenkglied 8 in seiner Rich tung unveränderlichen Lichtstrahl erzeugt, der radial zur Drehachse des Schwenkgliedes 8 gerichtet ist und mit einer ortsfesten Pro jektionsfläche 11 zusammenarbeitet. Die Projektionsfläche 11 befindet sich an einem am Fusse der Tragsäule 2 befestigten Vor sprung und ist mit einer Markierungslinie versehen, welche parallel zur Drehachse des Schwenkgliedes 8 liegt und durch ihren Schnittpunkt C mit der Zeichenebene der Fig. 1 veranschaulicht ist.
Diese zur Dreh achse des Schwenkgliedes 8 winkelrecht stehende und den Lichtstrahl enthaltende Zeichenebene schneidet diese Drehachse im Punkt A und ferner die Drehachse des Wider lagers 9 im Punkt B. Die Verhältnisse sind nun so gewählt, dass die Schnittpunkte A, B und C unter sieh ein rechtwinkliges Dreieck bilden, dessen rechter Winkel an der im Punkt A befindlichen Ecke liegt und dessen Hypothenuse B-C parallel zur optischen Achse ist. Ferner ist die zur Hypothenuse rechtwinklig liegende Höhe gleich lang wie die Brennweite f des Objektivs 5.
Ebenso sind die zur optischen Achse parallelen Abstände des Dreieekes einerseits vom Negativ 4 und anderseits von der Bildebene 1 unter sich gleich gross und gleich dieser Brennweite f. Die zur optischen Achse parallelen Abstände des Mittelpunktes des Objektivs 5 vom Punkt B einerseits und vom Punkt C ander seits sind mit<I>x</I> bzw.<I>y</I> bezeichnet.
Die Strecken <I>x</I> und y entsprechen demnach den Abständen des Fusspunktes, der die Länge f aufweisenden Höhe des rechtwinkligen Drei eckes von den Endpunkten B und C seiner Hypothenuse B-C. Dementsprechend ist nach einem bekannten geometrisehen Lehr satz die mathematische Relation zwischen der Dreieekhöhe und den genannten Fuss punktabständen dieser Höhe auf der Hypo- the.nuse durch die Gleichung<I>x . y =</I> f2 ge geben.
Diese Oleichung deckt sich nun nit der in der Einleitung zur Beschreibung er- w iihnten Scharfeinstellungsbedingung des Vergrösserungsgerätes.
Demnach ist also bei jedem Vergrösserungsfaktor die Scharfein- stellung dann erreicht, wenn der Lichtstrahl des Projektors 10 auf der Projektionsflächell genau auf die Markierungslinie eingespielt ist und also auf den Punkt C auftrifft. Infolge dessen dient der Lichtstrahlerzeuger zusam men mit der Projektionsfläche 11 als Anzeige einrichtung, welche erkennen lässt, wann das Gerät scharf eingestellt ist.
Beim Gebrauch des Gerätes wird also vor erst nach Lösen der Feststellung die Buchse 3a auf der Säule 2 in die dem gewünschten Vergrösserungsgrad entsprechende Lage ge bracht. An dieser Bewegung nimmt der Objektivträger 6 zwangläufig teil. Alsdann wird nach Lösen der Feststellung der Füh rungsbuchse 6a der Objektivträger 6 auf der Führungsstange 3b relativ zum Negativ träger 3 so lange verschoben, bis das in Ab hängigkeit von dieser Relativverschiebung gesteuerte Schwenkglied 8 diejenige Schwenk lage erreicht hat, bei der der Lichtstrahl auf die Marke C trifft. Damit ist die Scharf einstellung erreicht.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, das Widerlager 9 als Rolle auszubilden, vielmehr genügt es, wenn das Widerlager 9 mindestens in dein mit dem Hebelahm 8 zusammenarbei tenden Bereich kreiszylindrisch ausgebildet ist, und zwar mit einem der Führungsrolle entsprechenden Radius.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 un terscheidet sich von demjenigen nach Fig. 1 grundsätzlich nur dadurch, dass an Stelle einer optisch arbeitenden Anzeigeeinrichtung eine elektrisch arbeitende Anzeigeeinrichtung verwendet ist. Die mit denselben Bezags- zeichen versehenen Teile decken sich mit den entsprechenden der Fig. 1.
Der an Stelle des in Fig. 1 vorgesehenen Markierungspunktes C in Fig. 2 befindliehe Punkt<B>C</B> hat auch in bezug auf die Scharfeinstellungsbedingung dieselbe mathematische Bedeutung, betrifft jedoch im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 den Schnittpunkt einer zur Drehachse des Schwenkgliedes 8 parallelen. Drehachse durch die Zeichnungsebene. Auf dieser Drehachse ist eine Stützrolle 12 drehbar gelagert.
Zwi schen dieser Stützrolle 12 und. einem zur Drehachse des Schwenkgliedes 8 koaxialen Kreiszyhndersegment 15, welches am Objek- tivträger 6 befestigt ist, ist nun ein Band 13 gespannt. Dieses ist einerseits am Kreis sektor 15 angelenkt und über die Stützrolle 12 hinweg bis zu einer neben dieser befindlichen Aufwickeltrommel 14 geführt, die unter dem Einfluss einer nicht dargestellten Spannfeder steht, welche das Band 13 frei auf- und ab wickelbar unter Spannung hält.
Der Radius des Sektors 15 und der Stützrolle 12 sind gleich gross, so dass das Band 13 parallel zu der Ebene liegt, welche durch die Drehachsen des Schwenkgliedes 8 und der Stützrolle 12 bestimmt ist.
Das Schwenkglied 8 ist nun mit einem Arm 8b versehen, welcher ungefähr recht- winklig zum Arm 8a liegt und am freien Ende beiderseits je einen Kontakt 21a bzw. 20a aufweist. Beide Kontakte bilden einen Dop pelkontakt und sind mit einer gemeinsamen Stromzuleitung 22a einer Stromquelle ver bunden.
Der Doppelkontakt sitzt mit vor bestimmtem Toleranzspiel zwischen zwei an einem Gegenkontaktträger 16 sitzenden Ge genkontakten 20 und 21, welche durch eine gemeinsame Stromleitung 22b über eine Signaleinrichtung 22 mit dem andern Pol der Stromquelle verbunden sind. Der Gegen kontaktträger 16 ist als eine koaxial zum Schwenkglied 8 drehbar am Objektivträger 6 gelagerte Platte ausgebildet.
Auf dieser Platte 16 sind zwei Mitnehmerrollen 17 und 18 um zur gemeinsamen Drehachse des Schwenkgliedes 8 und der Platte 16 parallele Achsen drehbar gelagert, zwischen denen das Band 13 spielfrei hindurchgeführt ist, so dass sich Glas Band 13 unter Drehen der Rollen 17 und 18 nur längsverschieben kann. Die Platte 16 mitsamt den daran sitzenden Teilen 17, 18, 20 und 21 ist durch ein Gegengewicht 19 in bezug auf seine Drehachse genau ausbalan ciert.
Da die Punkte<I>A, B</I> und<B>C</B> wieder ein rechtwinkliges Dreieck mit den an Hand der Fig. 1 erläuterten Funktionen darstellt, ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 offen sichtlich die Scharfeinstellungsbedingung <I>x - y =</I><B>/'-</B> dann erfüllt, wenn das Band 13 zwischen den beiden Stützgliedern 12 und 15 geradlinig und demzufolge auch parallel zu der durch die Drehachse des Schwenkgliedes 8 und diejenige der Stützrolle 12 bestimmte Ebene verläuft, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
Für den Gebrauch wird wieder die Fest stellung der Führungsbuchse 3a gelöst und der Negativträger 3 längs der Tragsäule 2 in die dem gewünschten Vergrösserungsgrad entsprechende Lage relativ zur Bildebene 1 gebracht und in dieser festgestellt. An dieser Bewegung ist der Objektivträger 6 beteiligt. Infolgedessen hat sich die Lage des Stütz gliedes 15 gegenüber dem ortsfesten Stütz glied 12 geändert. Dem veränderten Abstand dieses Stützgliedes entsprechend wurde das Band 13 selbsttätig von der Trommel 14 ab gewickelt bzw. auf diese aufgewickelt.
Mit der Verlagerung des Stützgliedes 15 ist jedoch nicht nur eine Längenänderung des Stütz punktabstandes verbunden, sondern auch eine Winkeländerung. Infolgedessen übt das Band 13 je nach der Verlagerungsrichtung eine Querkraft auf einen der Mitnehmer 17 und 18 aus, was eine Schwenkbewegung der Platte 16 mit ihren Gegenkontakten bewirkt. Dabei kommt sofort nach Durchlaufen eines etwaigen Spiels der Doppelkontakt 20a, 21a mit einem der Gegenkontakte 20 bzw. 21 in Berührung, wodurch die Signaleinrichtung 22 Strom erhält.
Da ein Weiterschwenken der Platte 16 gegenüber dem Schwenkglied 8 nicht möglich ist und dieses zwischen der Stellfeder 7 und dem Widerlager 9 kraft schlüssig feststeht, wird das Band 13 nach der betreffenden Richtung unter Ausübung einer entsprechenden, von der Bandspannung bewirkten Rückstellkraft auf die Platte 16 abgelenkt.
Nun wird der Objektivträger 6 gelöst und so lange relativ zum Negativträger 3 ver stellt, bis die Bandablenkung beseitigt ist und also das Band 13 wieder die in Fig. 2 darge stellte geradlinige Lage zwischen den Stütz gliedern 12 und 15 hat. Bei Erreichen dieser Lage gelangt der Doppelkontakt 20a, 21a wieder mit beiderseitigem Toleranzspiel in seine Mittelstellung zwischen den Gegen kontakten 20, 21, wodurch die Signalein- richtinig 22 stromlos wird. Dieses Stromlos werden zeigt dein Bedienenden an, dass die Scharfeinstellung erreicht ist. Die Signal einrichtung kann z. B. als Glimmlampe aus gebildet sein.
Das Toleranzspiel zwischen dem Doppelkontakt 20a. 21a und den Cregenkon- takten 20 und 21 kann je nach den Genauig keitsbedürfnissen eingestellt sein und lässt dann den jeweils erreichten Genauigkeitsgrad der Scharfeinstellung entsprechend abschät zen.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig.3 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 2 lediglich dadurch, dass als bewegliches Stützglied für das Band 13 an. Stelle des Kreiszylindersegmentes 15 eine um die Dreh achse des Schwenkgliedes 8 und des Gegen kontaktträgers 16 drehbare Umlenkrolle 26 dient, über welche das Rückstellband 13 unier <B>90'</B> Ablenkung bis zu einem am Nega tivträger 3 sitzenden Widerlager 25 geführt ist.
An diesem Widerlager ist das Ende des Bandes 13 angelenkt. Das Widerlager 25 ist mindestens in dem mit dem Band 13 zusam menarbeitenden Bereich kreiszylindrisch aus gebildet, wobei die Zylinderachse parallel zur Drehachse des Schwenkgliedes 8 und Gegen kontaktträgers 16 liegt und der Zylinder radius finit dem Radius der Umlenkrolle 26 und demjenigen der Stützrolle 12 überein stimmt. Zwischen der Umlenkrolle 26 und dein Widerlager 25 ist das Band 13 längs verschiebbar beiderseits mit je einer am He belarm Sa sitzenden Mitnehmerrolle 23 bzw.
24 in Eingriff. Das Band 13 verläuft zwischen diesen Mitnehmerrollen 23 und 24 spielfrei, wobei die Mitnehmerrollen derart angeordnet sind, dass bei der in Fig. 3 dargestellten, die Scharfeinstellungsbedingung erfüllenden Schwenklage des Schwenkhebels 8 und des Gegenkontaktträgers 16 das Band zwischen dem Widerlager 25 und der Umlenkrolle 26 geradlinig und daher parallel zu derjenigen Ebene verläuft,
die durch die gemeinsame Drehachse des Schwenkgliedes 8 und des Gegenkontaktträgers 16 einerseits und dem. Punkte B bestimmt ist, welcher wieder den Schnittpunkt zwischen der Zylinderachse des Widerlagers 25 und der Zeichenebene dar stellt.
Wie ersichtlich, wird im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 beim vor liegenden Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 die Steuerung des Schwenkgliedes 8 nicht zwangläufig durch die Abstützung des Hebel armes 8a gegenüber seinem Widerlager 9 er reicht, sondern unter Zwischenschalten des gemäss Fig. 3 am Widerlager 25 abgestützten Bandes 13.
Infolgedessen ist im vorliegenden Falle der Fig. 3 durch das Band 13 eine doppelte Steuerwirkung erzielt, welche einer seits die Rückstellung des Schwenkhebels 8 und damit des Doppelkontaktes 20a, 21a und anderseits die Rückstellung des Gegen kontaktträgers und der Gegenkontakte 20, 21 bewirkt. Die Funktion der Vorrichtung ist unter Berücksichtigung dieser Abweichung im Prinzip dieselbe wie diejenige nach dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, so dass auch die Bedienung und der Gebrauch analog sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist die Lagerung des Negativträgers 3 wieder analog wie in den vorangegangenen Ausführungsbeispielen, jedoch ist der Objek- tivträger am Negativträger in unterschied licher Weise gelagert. Wie aus Fig. 4 ersicht lich ist, sitzt am Negativträger 3 ein zur optischen Achse rohrförmiges Gehäuse 27, welches mit Innengewinde versehen ist.
Der Objektivträger 28 ist mit einem koaxialen Rohr bzw. tubusförmigen Gehäuse versehen, das mit entsprechendem Aussengewinde aus gebildet ist, welches mit dem Innengewinde des Gehäuses 27 in Eingriff steht. Das Ge winde ist als Steilganggewinde ausgebildet, damit durch eine Drehung des Objektiv trägers um höchstens eine Umdrehung der ganze erforderliche relative Verstellbereich zwischen dem Objektivträger und dem Nega tivträger in Richtung der optischen Achse erreichbar ist.
Das Gehäuse 27 trägt auf seiner Aussenseite einen Isolierring 29, welcher zweckmässig drehbar und in verschiedenen Drehlagen feststellbar mit dem Gehäuse 27 verbunden ist. Auf diesem Isolierring sitzt ein zur optischen Achse konzentrischer Regulierwiderstand in Form eines kreis förmig gebogenen Widerstandsdrahtes 30, mit dem ein Schleifkontakt 31 zusammen arbeitet.
Der Schleifkontakt 31 sitzt auf der Innenseite des Mantels einer am Objektiv träger 28 befestigten, zur optischen Achse zentrischen Kapsel 28a. Der Mantel umgibt das Gehäuse 27 und kann auf der Aussenseite gerändert sein, damit er durch Anfassen von Hand leicht gedreht werden kann, wodurch die Objektivträgerverstellung bewirkt wird.
Parallel zur Tragsäule 2 ist ein ortsfester, weiterer Regulierwiderstand 32 angeordnet, der durch einen an der Buchse 3a des Negativ trägers. 3 sitzenden Schleifkontakt 33 beauf- schlagt ist.
Die Schleifkontakte 31 und 33 sowie die Anfangsenden der ortsfesten Widerstände 30 und 32 sind nach der aus Fig. 5 ersichtlichen Schaltung einer Wheatstoneschen Brücke untereinander verbunden, wobei der dieser Brücke entsprechend dem Regulierwider stand 30 zugeordnete konstante Widerstand mit 36, dagegen der dem Regulierwiderstand 32 zugeordnete konstante Widerstand mit 35 bezeichnet ist. Mit der Brücke ist ein Mess- instrument 34 verbunden und das Ganze an eine Stromquelle angeschlossen, deren Pole in Fig. 5 in üblicher Weise angedeutet sind.
Die beiden Regulierwiderstände 30 und 32 der Brücke sind nun derart bemessen und selbsttätig in Abhängigkeit der Verschiebe bewegung des Negativträgers 3 gegenüber der Bildebene 1 einerseits und der Relativver schiebung des Objektivträgers 28 gegenüber dem Negativträger 3 anderseits gesteuert, dass bei dem an der Nullstellung des Messinstru- mentes 34 gemäss Fig. 5 erkennbaren,
die Scharfeinstellungsbedingung <I>x - y =</I> f <I>2</I> erfül lenden Gleichgewichtszustand der Brücke der Regulierwiderstand 30 im Verhältnis zu dem ihm zugeordneten Widerstand 35 dem Werte 1: f äquivalent ist und sich stets proportional zur Länge x ändert, wobei ferner der Regu- lierwiderstand 32 im Verhältnis zu dem ihm zugeordneten Widerstand 36 ebenfalls dem Werte<B>1:i</B> äquivalent ist, sich jedoch stets proportional zur Länge y ändert.
Beim Gebrauch des Gerätes wird wieder nach Lösen der Feststellung der Führungs buchse 3a der Negativträger 3 samt dem Objektivträger 28 längs der Tragsäule 2 in die dem gewünschten Vergrösserungsverhält nis entsprechende Lage gebracht. Alsdann wird durch Anfassen am Mantel der Kapsel 28a der Objektivträger gedreht, wobei er sich vermöge des Steilganggewindes parallel zur optischen Achse relativ zum Negativträger 3 entsprechend verschiebt. Die Drehbewegung wird fortgesetzt, bis der Zeiger des Messinstru- mentes 34 die Nullstellung erreicht und also der Gleichgewichtszustand der Brücke er reicht ist.
Damit ist die Scharfeinstellungs- bedingung erfüllt.
Zur Ajustierung der Vorrichtung wird die Feststellung des Isolierringes 29 gelöst und der Isolierring so weit verschoben, bis bei vor her eingestellter genauer Scharfeinstellung des Gerätes der Zeiger des Messinstrumentes 34 seine Nullstellung einnimmt. Es kann auch der Regulierwiderstand 32 entsprechend in sich veränderbar sein, um eine Ajustierung zu ermöglichen.
Auch die konstanten Widerstände 35 und 36 können zu Ajustierungszwecken in sich veränderbar sein, so dass die Vorrichtung jeder praktisch in Frage kommenden Brenn weite anpassbar ist.
Bei sehr starken Vergrösserungen wird der Wert<I>x</I> gegenüber dein Wert<I>y</I> klein, so dass dann unter Umständen die bekannten, von der Wheatstoneschen Messbrücke abgeleite ten Kunstschaltungen angewendet werden können, die bei solchen Verhältnissen be sonders geeignet sind.
Auch bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1-3 kann zur Anpassung an unter schiedliche Brennweiten eine entsprechende Verstellbarkeit hierfür massgebender Ele mente vorgesehen sein. Zweckmässig wird zu diesem Zwecke das Schwenkglied 8 auf unter schiedlichen Drehachsen lagerbar ausgebil- det, wobei es sich empfiehlt, verschiedene in Betracht kommende Drehachsen längs einer winkelrecht zur optischen Achse liegenden Geraden anzuordnen. Statt dieser Anordnung kann unter Umständen eine kreisbogen förmige Anordnung vorteilhaft sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Optisches Kopiergerät, bei dem durch voneinander unabhängig betätigbare Ein stellmittel der Negativträger und der Objek- tivträger gegenüber der Bildebene willkürlich parallel zur optischen Achse verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine in Abhängigkeit der Relativverschiebung des Objektivträgers gegenüber dem Negativ träger selbsttätig gesteuerte Vorrichtung auf weist, welche mit einer Anzeigeeinrichtung versehen ist, die erkennen lässt,in welcher Relativstellung des Objektivträgers gegen über dem Negativträger die für eine Scharf einstellung massgebende Bedingung x - y =<I>f 2</I> erfüllt ist, worin f die Brennweite des Objek tivs, x der um die Brennweite verminderte Abstand des Negativs vom Objektivmittel- punkt und y der um die Brennweite vermin derte Abstand der Bildebene vom Objektiv- mittel:punkt bezeichnen. UNTERANSPRÜCHE 1.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Anzeigeeinrich- tung aufweisende Vorrichtung die Funktion <I>x -</I><B>y</B> getriebeartig darstellt, wobei die Strek- ken <I>x, y,</I> f geometrisch zueinander in Bezie hung gesetzt sind. 2.Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein am Objektivträger (6) um ein quer zur optischen Achse drehbar gelagertes Schwenkglied (8) aufweist, dessen - Schwenkbewegung in Ab hängigkeit von der Relativstellung des Ob jektivträgers (6) gegenüber dein Negativ träger (3) selbsttätig gesteuert ist und dass die Anzeigevorrichtung aus einem bewegli chen, am Schwenkglied (8) sitzenden und einem mindestens teilweise ortsfesten Teil be steht, welche Teile derart zusammenarbeiten, dass sie erkennen lassen, in welcher Schwenk stellung des Schwenkgliedes die Scharfein- stellungsbedingung erfüllt ist. 3.Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkglied (8) mit einem Lichtstrahlerzeuger (10) versehen ist, der einen relativ zum Schwenkglied (8) in seiner Richtung unveränderlichen Licht strahl erzeugt, welcher mit einer ortsfesten Projektionsfläche (11) zusammenarbeitet. 4. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkglied (8) -einen Hebelarm (8a) aufweist, welcher dreh bar und längsverschiebbar auf einem am Negativträger (3) sitzenden Widerlager (9) abgestützt ist. 5.Gerät nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebel widerlager (9) mindestens in dem mit dem f Hebelarm (8a) zusammenarbeitenden Be reich kreiszylindrisch ausgebildet ist, wobei die Zylinderachse parallel zur Drehachse des Schwenkgliedes (8) liegt und die mit dem Hebelwiderlager (9) zusammenarbeitende Auflagefläche des Hebelarmes (8a) parallel zu der durch diese beiden Achsen bestimmten Ebene liegt, und dass ferner der Lichtstrahl radial zur Drehachse des Schwenkgliedes (8) verläuft und die Schnittpunkte (A,<I>B, C)</I> dieser Drehachse, sowie der Zylinderachse des Hebelwiderlagers (9) und der Scharfeinstel- lungsmarkierung auf der Projektionsfläche (11) mit der den Lichtstrahl enthaltenden, senkrecht zur Drehachse des Schwenkhebels (8) stehenden Ebene unter sich ein an der in der Scliwenkglieddrehachse befindlichen Ecke (A) einen rechten Winkel aufweisendes Dreieck bilden, dessen Hypothenuse (B-C)parallel zur optischen Achse ist und dessen zu dieser rechtwinklig liegende Höhe sowie des sen zur optischen Achse parallelen Abstände einerseits vom Negativ (4) sowie anderseits von der Bildebene (1) unter sich gleich gross und gleich der Brennweite (f) sind. 6.Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung einen elektrischen Schalter (20, 20a; 21, 21a) aufweist, der einen Anzeigestromkreis steuert und dessen Betätigungsglied (20a, 21a) vom Schwenkglied (8) derart gesteuert ist, dass in der die Scharfeinstellungsbedingung erfüllen den Schwenklage des Schwenkgliedes (8) selbsttätig die vorbestimmte Betätigung des Schalters<I>(20,</I> 20a;<I>21,</I> 21a,) erfolgt, welche das Vorliegen der Scharfeinstellung erkenn bar macht. 7. Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Schwenkglied (8) mindestens ein mit einer Stromzuleitung ver bundener Kontakt (20a, 21a) sitzt, der mit einem an die Stromweiterleitung angeschlos senen Gegenkontakt (20, 21) zusammen arbeitet, welcher an einen koaxial zum Schwenkglied (8) drehbar am Objektivträger (6) gelagerten, derart gesteuerten Träger (1.6) sitzt, dass die Schalterbetätigung erfolgt, wenn dieser Träger (16)und das Schwenk glied (8) ihre die Scharfeinstellungsbedingung erfüllende Schwenklage einnehmen. B. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Schwenkglied (8) ein Doppelkontakt (20a, 21a) sitzt, der mit vor bestimmtem Toleranzspiel zwischen zwei am Gegenkontuktträger (16) sitzenden Gegen kontakten (20, 21) derart angeordnet ist,, dass bei die Scharfeinstellungsbedingung erfüllen der Schwenklage des Schwenkgliedes (8)und des Gegenkontaktträgers (16) der Anzeige stromkreis geöffnet, andernfalls jedoch über einen der beiden Gegenkontakte (20, 21) ge schlossen ist. 9. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkontaktträger (16) durch ein elastisch nachgiebig zwischen einem ortsfesten Stützglied (12) und einem am Objektivträger (6) sitzenden Stützglied (15, 26) gespannten Rückstellband (13) ge steuert ist, welches längsverschiebbar beider seits mit je einem am Gegenkontaktträger (16) sitzenden Mitnehmer (17, 18) derart in Eingriff steht,dass bei die Scharfeinstellungs- bedingung erfüllender Schwenklage des Schwenkgliedes (8) und des Gegenkontakt trägers (1.6) das Rückstellband (13) zwischen den beiden Stützgliedern (12, 15; 26) gerad linig und parallel zu der durch die Drehachse des Schwenkgliedes (8) und diejenige der Rolle (12) bestimmten Ebene verläuft, an dernfalls dagegen durch einen der Mitnehmer (17, 18) nach der betreffenden Richtung unter Ausübung einer entsprechenden, von der Bandspannung bewirkten Rückstellkiaft auf den Gegenkont.aktträger (16) abgelenkt ist. 10.Gerät nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstellba.nd (13) am ortsfesten Stützglied (12) angelenkt ist und bis zu einer daneben befindlichen Auf wickeltrommel (1.1) geführt ist, die unter dem Ei influss einer Spannfeder steht, welche das Rückstellband frei auf- und abwickelbar unter Spannung hält. 11.Gerät nach Unteransprüchen 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das beweg liche Stützglied (15) als starr am Objektiv träger (6) sitzendes, zur Drehachse des Schwenkgliedes (8) und Gegenkontaktträgers (16) koaxiales Kreiszylinderseginent ausge bildet ist, dessen Radius mit demjenigen des als um eine zur Drehachse des Schwenkglie des (8) parallele Achse drehbare Stützrolle ausgebildeten Stützgliedes (12) übereinstimmt und an dem das Rückstellband (13) ver ankert ist,wobei die Schnittpunkte (r1, B, C') der Drehachse des Schwenkgliedes (8) sowie der Zylinderaehse des Hebelwiderlagers (9) und der Drehachse der Stützrolle (12) mit einer winkelrecht zu diesen Achsen stehenden Ebene unter sich eint an der in der Schwenk glieddrehachse befindlichen Ecke (A) einen rechten Winkel aufweisendes Dreieck bilden, dessen Hypothenuse parallel zur optischen Achse ist und dessen zu dieser rechtwinklig liegende Höhe sowie dessen zur optischen Achse parallelen Abstände einerseits vom Negativ (4)sowie anderseits von der Bild ebene (1.) unter sieh gleich gross und gleich der Brennweite (f) sind. 12. Gerät nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Stütz glied (26) als eine tun die Drehachse des Schwenkgliedes (8) und des Gegenkontakt- trägers (16) drehbare Umlenkrolle ausgebildet ist_, über welche das Rückstellband (13) unter <B>90'</B> Ablenkung bis zu einem am Negativ- träger (3) sitzenden Widerlager (25) geführt ist. 13.Gerät nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass das Widerlager (25) mindestens in dem mit dem Rückstell- band (13) zusammenarbeitenden Bereich kreiszylindrisch ausgebildet ist, wobei die Zylinderachse parallel zur Drehachse des Schwenkgliedes (8) und Gegenkontaktträgers (16) liegt und der Zylinderradius mit dem Radius der Umlenkrolle (26) übereinstimmt und dass das Rückstellband (13) zwischen der Umlenkrolle (26) und dem Widerlager (25)längsverschiebbar beiderseits mit je einem an einem Hebelarm (8a) des Schwenkgliedes (8) sitzenden Mitnehmer (23, 24) derart in Eingriff steht, dass bei die Scharfeinstellungs- bedingung erfüllender Schwenklage des Schwenkgliedes (8) und des Gegenkontakt trägers (16) das Rückstellband (13) zwischen der Umlenkrolle (26) und dem Widerlager (25) geradlinig und daher parallel zu der durch die Drehachse des Schwenkgliedes (8) und die Zylinderachse des Widerlagers (25) bestimmten Ebene verläuft,andernfalls da gegen durch einen der Mitnehmer (23, 24) nach der betreffenden Richtung unter Aus übung einer entsprechenden, von der Band spannung bewirkten Rückstellkraft auf den Gegenkontaktträger (16) abgelenkt ist. 14.Gerät nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schnittpunkte <I>(A, B,</I> C') der Drehachse des Schwenkgliedes (8) sowie der Zylinderachse des Bandwider lagers (25) und der Drehachse der Stützrolle (12) mit einer winkelrecht zu diesen Achsen stehenden Ebene unter sich ein an der in der Schwenkgliedachse liegenden Ecke (A) einen rechten Winkel aufweisendes Dreieck bilden, dessen Hypothenuse (B-C') parallel zur optischen Achse ist und dessen zu dieser rechtwinklig liegende Höhe sowie dessen zur optischen Achse parallelen Abstände einer seits vom Negativ (4) sowie anderseits von der Bildebene (1)unter sich gleich gross und gleich der Brennweite (f) sind. 15. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung als eine mit einer Stromquelle verbundene Wheat- stonesche Brücke mit als Anzeigeeinrichtung ausgebildetem, zugehörigem Messinstrument (34) gestaltet ist, wobei die beiden regulier baren Widerstände (30, 32) der Wheat- stoneschen Brücke derart bemessen undselbst- tätig in Abhängigkeit der Verschiebebewe gung des Negativträgers (3) gegenüber der Bildebene (1)einerseits und der Relativver schiebung des Objektivträgers (28) gegenüber dem Negativträger (3) anderseits gesteuert sind, dass bei dem an der Nullstellung des Messinstrumentes (34) erkennbaren, die Scharfeinstellungsbedingung <I>x - y =</I> f2 er füllenden Gleichgewichtszustand der Brücke der in Abhängigkeit der Objektivträger- Relativverschiebung gesteuerte Regulierwi derstand (30) im Verhältnis zu dem ihm in der Brückenschaltung zugeordneten konstan ten Widerstand (35) dem Werte<B>1:i</B> äquiva lent ist und sich stets proportional zur Länge x ändert und der in Abhängigkeit der Negativ träger-Relativverschiebung gesteuerte Regu lierwiderstand (32) im Verhältnis zu dem ihm in der Brückenschaltung zugeordneten kon stanten Widerstand (36) ebenfalls dem Werte <B>1:i</B> äquivalent ist, sich jedoch stets propor tional zur Länge y ändert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE321135X | 1953-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH321135A true CH321135A (de) | 1957-04-30 |
Family
ID=6159488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH321135D CH321135A (de) | 1953-04-30 | 1954-03-16 | Optisches Kopiergerät mit Schärfenindikator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH321135A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113645398A (zh) * | 2021-04-01 | 2021-11-12 | 浙江大学台州研究院 | 一种基于自动对焦功能的尺寸测量仪系统 |
-
1954
- 1954-03-16 CH CH321135D patent/CH321135A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113645398A (zh) * | 2021-04-01 | 2021-11-12 | 浙江大学台州研究院 | 一种基于自动对焦功能的尺寸测量仪系统 |
| CN113645398B (zh) * | 2021-04-01 | 2023-05-09 | 浙江大学台州研究院 | 一种基于自动对焦功能的尺寸测量仪系统 |
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