CH321153A - Flab-Projektor - Google Patents

Flab-Projektor

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CH321153A
CH321153A CH321153DA CH321153A CH 321153 A CH321153 A CH 321153A CH 321153D A CH321153D A CH 321153DA CH 321153 A CH321153 A CH 321153A
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CH
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projector
flab
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screw spindle
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Inventor
Schiltknecht Ernst
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Schiltknecht Ernst
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Publication date
Application filed by Schiltknecht Ernst filed Critical Schiltknecht Ernst
Publication of CH321153A publication Critical patent/CH321153A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J9/00Moving targets, i.e. moving when fired at
    • F41J9/14Cinematographic targets, e.g. moving-picture targets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


      Flab-Projektor       Die Erfindung betrifft einen     Flabprojek-          tor,    der erlaubt, unter     natürliehen    Verhält  nissen in einem     Übungsraum    ein Training der       Flabtruppen        durchzuführen.    Bei diesem Ge  rät dient das an die Decke projizierte beweg  lielie Bild einer Flugzeugsilhouette als Ziel.  



  Richtet man einen normalen Diaprojektor       helikreelit    nach der     Zimmerdeeke    so, dass das  Bild scharf erscheint, und dreht ihn dann     uin     einen grösseren Winkel, so erscheint. das neue  Bild infolge des grösseren Bildabstandes     un-          seharf        und    wesentlich grösser als in der     Azi-          inutlane.    Ein solcher Projektor könnte also  als Bildwerfer für unsere     Flugzeugsilhouetten     nicht. verwendet werden.

   Für die vorliegenden  Verhältnisse muss gefordert werden, dass das  Bild auf dem ganzen Weg eine     gleiehblei-          bende        (Trösse    besitzt. Diese Forderungen konn  ten durch den erfindungsgemässen     Flabpro-          jektor    erfüllt werden. Erfindungsgemäss weist       derselbe    als Projektionsoptik eine positive und  eine negative Linse eines     Teleobjektivsystems     auf, die gegeneinander und als ganzes System  durch die Mutter einer Schraubenspindel der  art verstellbar sind, dass das Projektionsbild  trotz variablem Bildabstand stets scharf und  in konstanter Grösse erscheint.

   Die Brennweite  eines solchen     Systems    kann durch die Wahl  des Linsenabstandes in weiten     CTrenzeil    konti  nuierlich geändert werden.  



       Naehfolgend    wird an Hand der Zeichnung  ein     Ausfülllungsbeispiel    des     Erfindungsgegen-          #,tandes    beschrieben.    Die Anordnung ist in der Zeichnung sche  matisch dargestellt. Ein Elektromotor 1     mft     praktisch konstanter Drehzahl treibt. über ein  eingebautes, stufenlos regulierbares Getriebe  eine Gewindespindel 2 an. Durch Drehen des  Knopfes 3 kann die Drehzahl der Spindel  nach Belieben eingestellt werden. Auf der  Antriebswelle sitzt der Geber 4 eines     elektri-          sehen    Drehzahlmessers 5. Die Skala des An  zeigeinstrumentes ist direkt. -in km/h geeicht  für eine gegebene Höhe des Übungsraumes.

    Bei Drehung der Gewindespindel 2 wird die  Mutter 6 horizontal verschoben und dreht  dabei den Hebel 7. Letzterer ist im Punkt 8  gelagert. Durch die Welle des Hebels 7 wird  durch Zwischenschaltung eines     übersetzungs-          getriebes    der Spiegel 9 gedreht. Von der Mut  ter 6 führt eine     Gallsche        Laschenkette    über das  Kettenrad 11 zur positiven Linse 12 des     Tele-          objektives.    Die negative Linse 13 wird durch  einen Seilzug durch die     Kurvenscheibe    10 ver  stellt.

   Eine starke Lichtquelle 14, deren Licht  durch einen Kondensator 15 gesammelt wird,  dient zur gleichmässigen Beleuchtung des     Flie-          gerdiapositives    16. Die bewegliche Mutter 6  betätigt in den beiden Endlagen die     Köntakt-          vorrichtungen    17, 18, welche bewirken, dass  die     Drehriehtung    des Motors geändert wird.  Dadurch bewegt sich im Betriebe die Mutter 6  mit konstanter Geschwindigkeit zwischen den  beiden Endlagen.

   Durch die dadurch erzeugte  oszillierende Bewegung des Spiegels 9     erfährt     das Bild all de- Decke eine geradlinige     und         gleichförmige Hin- und     Herbewegung,    wobei  die Grösse des Bildes und dessen Schärfe  durch den     Linsenverstellmechanismus    auf dem  ganzen Weg     erhaltenbleiben.    Damit nun bei  der Rückwärtsbewegung das Flugzeug nicht  mit dem Schwanz voran fliegt, ist das Dia  positiv zweiteilig aus zwei um 180  gedrehten  Bildern angefertigt. worden.

   Sobald die     Dreh-          beweg¯Ling    des Motors wechselt, erfolgt. eine  Verschiebung des Diapositiv     rähmehens,    so     dal',     stets ein     Vorwärtsflug    resultiert. Die Wahl  der Grösse des Diapositivbildes hat zu erfolgen  nach der Grösse des gewählten     Flugzeugtypes     und nach der Flughöhe, so dass das Projek  tionsbild an der Decke unter demselben Bild  winkel erscheint wie das wirkliche Flugzeug  in der eingestellten Höhe. Wird also von  einer Übung mit 500 m Höhe in eine solche  von 1000 m Höhe übergegangen, so muss ein  Diapositiv von halber Grösse eingesetzt wer  den.

   Durch Verwendung von Silhouetten ver  schiedener Flugzeugtypen können nebst den  Schiessübungen auch Übungen für den     Flug-          zeiigerkennungsdienst    durchgeführt werden.  Die Änderung der Flugrichtung erfolgt durch  Drehen des auf einem     Pirozapfen    gelagerten  Projektors. Auf     VTunseh    kann dieser     Piro-          zapfen    auch mit einem Gelenk ausgerüstet    werden, das ein Kippen des Projektors er  möglicht,wodurch auch der horizontale oder  schiefe seitliche     Vorbeiflug    auf der vertikalen  Wand des Übungsraumes geübt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flabprojektor zur Projektion eines beweg lichen Fliegerziels, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionsoptik aus einer positiven und einer negativen Linse eines Teleobjektiv.. sYstems besteht, die gegeneinander und als ganzes System durch die Mutter einer Schrau benspindel derart verstellbar sind, dass das Projektionsbild trotz variablem Bildabstand stets scharf und in konstanter Grösse er scheint. UNTERANSPRÜCHE 1. Flabprojektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drehzahl der Schraubenspindel durch ein Reibradgetriebe stufenlos veränderbar ist..
    ?. Flabprojektor naeli Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Tachometer vorhanden ist, um die Drehzahl der Schrau benspindel und dadureb die Geschwindigkeit des projizierten Flugzeuges messen zu kön nen.
CH321153D 1954-05-31 1954-05-31 Flab-Projektor CH321153A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH321153T 1954-05-31

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Publication Number Publication Date
CH321153A true CH321153A (de) 1957-04-30

Family

ID=4498284

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH321153D CH321153A (de) 1954-05-31 1954-05-31 Flab-Projektor

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CH (1) CH321153A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3059534A (en) * 1959-01-08 1962-10-23 Alois Handler Adjusting device for an objective

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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