CH321180A - Integrations-Lichtmengen-Messgerät - Google Patents
Integrations-Lichtmengen-MessgerätInfo
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- G—PHYSICS
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- G01J1/00—Photometry, e.g. photographic exposure meter
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Description
Integrations-Lichtmengen-Messgerät
Die bis heute bekannten Liehtmengenmess- geräte, die auf dem Prinzip der periodisehen Kondensatorenauf- und -entladung beruhcn und deren einzelne Aufladungen mecha- niseh summassrt werden, weisen folgenden FunktionsaMauf auf :
Der aufgeladene Kondensator beeinflu¯t den Elektronenstrom einer Elektronenr¯hre acler bewirkt die Ionisation einer casent- ladungsröhre. Dieser Elektronen- bzw. Ionenstr¯m beeinflu¯t seinerseits ein Relais, dessen Kontakt einen Schaltmechanismus betätigt.
Die Entladung des geladenen Kondensators wird durch einen Kontakt des Relais oder Schaltmechanismuss bewirkt. Die Zeit vom Moment der Erreiehung der kritischen Ladlmg des Kondensators, der den Zählvorgang aus- lost, bis znm Moment, an dem der Konden- sator far den neuen Messvorgang wieder frei- gegeben wird, ist abhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit. des Relais oder Schaltmecha- nismus oder von beiden zusammen. Diese Zeit geht als Verlustzeit in die Messung ein, da während derselben der Messvorgang unterbrochen ist.
Die bisherigen Liehtmengenmess @ die auf dem beschriebenen Prinzip der Messeinheitenübertragung beruhen undderen Messvorgang durch eine für das Ohr günstige Schaltfrequenz soll berwacht werden können, leiden nter dieser Verlustzeit und sind daher fiir Präzisionsmessungen nicht geeignet.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Integrations-Lichtmengenmessgerät, bei dem ein in Serie mit einer Photozelle liegender Kondensator aufgeladen wird, welcher zy klisch entsprechend der in Ladungseinheiten umgewandelten Lichtmenge den Gitterkreis einer Kippröhrenschaltung steuert, die einerseit, durch ein in einer Brückenschaltung liegendes Relais den Kondensator zum Zweeke einer Bereitstellung für einen neuen Mess- zyklus entlädt und anderseits über ein RC Glied ein Thyratron zündet, und damit ein in dessen Anodenkreis liegendes Schrittschalt week betÏtigt, das nach Ablauf einer voreingestellten Zahl von Lichtmengeneinheiten den Me¯vorgang beendigt, wobei Mittel vorgesehen sind,
die erlauben, weitere Apparate fernzusteuern.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert :
Der Kondensator b wird ber die in Serie liegende Photozelle a proportional der einfallenden Lichtmenge, von einer Gleichspan nungsquelle aufgeladen. Der Kondensator {) liegt im Gitterkreis der Elektronenrohre c.
Das Gitter der Robre c erhält durch der1 den Röhren c und 6 gemeinsamen Kathodenwider- stand d eine bestimmte negative Vorspannung, welche die R¯hre c anfänglich sperrt. Die Spannung am Widerstand, d wird durch den Kathodenstrom der Rohre e bestimmt, deren Gittervorspannmigdurch den Spannungstei- ler, bestehend aus den WiderstÏnden g und h, festgelegt ist. Die Widerstände d, f, I und n bilden zusammen mit der Rohre c und dem polarisierten Relais k eine Br ckenschaltung.
Das Relais 7C wird durch einen über f, 7c und m fliessenden Strom so gesteuert, dass der Kontakt v geöffnet ist.
Erreicht nun der Kondensator b die kritische Spannung, bei welcher in der Rohre c ein Anodenstrom zu fliessen beginnt, so wird ein Kippvorgang in der die Röhren c und e enthaltenden Kippschaltung eingeleitet, die prinzipiell eine sog. Flip-Flop-Schaltung darstellt. Durch den Spannungsanstieg am Wi- derstand f sinkt, die Anodenspannung der Robre c und die negative Gitterspannung der Rohre e steigt-.
Durch die Wechselwirkung der Anodenströme in den beiden R¯hren c und e wird in der ersteren ein rapides Ansteigen und in der letzteren ein ebenso rapides Absinken des Anodenstromes erreicht. Die Spannungsverschiebung im Brückenzweig jf, c, d bat zur Folge, dass der Strom im Bruni- kenquerzweig seine Richtung ändert und das polarisierte Relais k in seine andere Sehaltstellung kippt. Der Kontakt v ist nun geschlossen und entlÏdt den Kondlensator b.
Sobald die Spannung am Kondensator ge sunken ist, ist. die Rohre c wieder gesperrt, die Röhre e geöffnet. Das Relais s k ¯ffnet den Kontakt v und gibt den Kondensator b für einen neuen Messzyklus frei. Auf diese Weise kann das Entladen des Kondensators b einwandfrei in kürzester Zeit erreicht werden.
Die Zählung der Ladezyklen wird durch die Thyratronröhre p gesteuert. Im Ruhe- zustand wird das Thyratron p dureh eine negative Gittervorspannung, die dureh die beiden WiderstÏnde q und r erzeugt-wird, gesperrt. Tritt der im vorigen Abschnitt beschriebene Kippvorgang der Röhren c und e ein, wodurch das Anodenpotential der Röhre c einen beträchtlich höheren positiven Wert annimmt, so wird im Kopplungskonden ator n eine Ladungssänderung hervorgerufen. Der Ladestrom desselben erzeugt am Widerstand d o eine Spannung, die das Gitter des Thyratrons p positiv in bezug auf die Kathode werden lässt.
Das Thyratron p zündet ; die Ladungseinheit des Kondensators b ist markiert.
Die Zahlung der Ladungseinheit. erfolgt durch ein Schrittschaltwerk s im Anodenkreis des Thyratrons p. Beim Zünden des Thyratrons wird der Zeiger des Sehrittsehaltwerkes nu einen Schritt vorwärts gesehaltet. Ein vom Magneten des Schrittschaltwerkes s be- tätigter Ruhekontakt t ¯ffnet den Anodenstromkreis des Thyratrons p. Als Folge (lavon löseht das Thyratron und der Magnet des Schrittschaltwerkes fÏllt in seine Ruhelage zur ck. Nach Beendigung des Belichtungsvor ga. nges, d. h. wenn die am.
Sehrit. tsehaltwerk voreingestellten Lichtmengeneinheiten auge- zÏhlt sind, wird durch den Kontakt u der Me¯vorgang unterbrochen. Durch weitere Hilfskontakte können sekundäre Vorgänge (Alarm, Kameraversehluss, Lampen usw.) ausgelöst werden.
Claims (1)
- Der Vorteil dieser Schaltung liegt a) in der Trennung der Ladekondensator- Umschaltung von der Zählung, wodurch die Kondensatoraufladung wÏhrend des ZÏhlvor ganges weitergehen kann, b) in der ausserordentlich kurzen Unterbruehszeit des zyklischen Messvorganges, erreicht durch die Kippschaltung der Röhren c und e und der Brilekenschaltung, bestehencl aus dem Anodenzweig der Rohre c, dem Span nungsteiler @ und m sowie des Relais k PATENTANSPRUCH Integrations-Lichtmengenme¯gerÏt, dadureh gekennzeichnet, dass ein in Serie mit einer Photozelle liegender Kondensator aufgeladen wird, welcher zyklisch,entsprechend der in Ladungseinheiten umgewandelten Lichtmenge den Git. terkreis einer Kippr¯hrenschaltung steuert, die einerseits durch ein in einer Brückenschaltung liegendes Relais den Won- densator zum Zwecke einer Bereitstellung für einen neuen Me¯zyklus entlÏdt und anderseits iiber ein RC-Glied ein Thyratron zündet, und damit ein in dessen Anodenkreis liegendes Schrittsebaltwerk betätigt, das nach Ablauf einer voreingestellten Zahl von Liehtmengen- einheiten den Messvorgang beendigt, wobei Mittel vorgesehen sind, die erlauben, weitere Apparate fernzusteuern.UNTERANSPRÜCHE I.. Integrations-Lichtmengenmessgerat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das im Br ckenzweig liegende Relais ein polarisiertes Relais ist.2. Integrations-Lichtmengenmessgerät nach Patentanspmch, dadurch gekennzeichnet, dass @ die in der Kippschaltung verwendeten Roll- ren (c und e) zu einer Doppeltriode zusam- mengefasst sind.3. Integrations-Lichtmengenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Kippschaltung zwei Röhren aufweist wobei die Anode der ersten mit dem Gitter der zweiten Rohre über einen Kondensator gekoppelt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH321180T | 1954-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH321180A true CH321180A (de) | 1957-04-30 |
Family
ID=4498296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH321180D CH321180A (de) | 1954-04-12 | 1954-04-12 | Integrations-Lichtmengen-Messgerät |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH321180A (de) |
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1954
- 1954-04-12 CH CH321180D patent/CH321180A/de unknown
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