CH321187A - Uhrgehäuseteil, bestehend aus einem Uhrglas und dessen Fassung - Google Patents

Uhrgehäuseteil, bestehend aus einem Uhrglas und dessen Fassung

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CH321187A
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B39/00Watch crystals; Fastening or sealing of crystals; Clock glasses
    • G04B39/02Sealing crystals or glasses
    • G04B39/025Sealing crystals or glasses without special sealing parts

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Description


      Uhrgehäuseteil,    bestehend aus einem Uhrglas und dessen Fassung    Uhrgläser aus Kunststoff, z. B. aus     Me-          tliy]niethakrylat-Polyinerisaten,    wurden bisher  derart abgedichtet, dass man sie mit einer  gewissen Spannung in die Glasfassung einge  setzt hat, damit sie mit einem genügenden       Druek    gegen die Fassung pressen und da  durch den dichten Abschluss mit letzterem  bewirken. Ausserdem mussten die Gläser beim       Einsetzen    etwas gewölbt, das heisst- zusätzlich  gespannt werden, damit sie in die Fassung  hineinpassen, weil deren oberer innerer Rand       etwas    kleiner war als der untere. Hierdurch  ergab sieh eine weitere Beanspruchung der  Gläser.

   Diese vorübergehende und dauernde  Spannung, unter welcher sich das Kunstglas  befindet, gibt zu feinen Rissen und Trübun  gen im     Clas    Anlass, insbesondere wenn die  Gläser mit. organischen Flüssigkeiten oder mit       dein        Sehweiss    des Körpers in Berührung kom  men.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diese       -Nachteile.    Sie betrifft einen     Uhrgehäuseteil,     bestehend aus dem Uhrglas aus Kunststoff  und dessen Fassung und ist dadurch     gekenn-          zeielinet,    dass das Uhrglas ohne Spannung in  der Fassung mittels einer hochmolekularen  Dichtungsmasse befestigt ist.  



  Die Fassung kann verschiedene Formen  haben. Man kann zum Beispiel eine Fassung  verwenden, deren oberer und unterer Rand  den gleichen Durchmesser haben, der unge  fähr demjenigen des Glases entspricht, so dass    das Glas ohne Druck in den Rahmen gelegt  werden kann. Der obere     innere    Rand der Fas  sung kann aber auch einen etwas kleineren  Durchmesser als der untere, der ungefähr  dem des Glases entspricht, besitzen, so dass das  Glas mit einem gewissen vorübergehenden  Druck in den Rahmen gelegt werden muss.  



  Als hochmolekulare Dichtungsmasse kom  inen Elastomere, wie     Polyisobutylen,    oder na  türlicher, nichtvulkanisierter Kautschuk, fer  ner auch weichelastische Kunststoffmassen,  wie     Polyvinyläther,        Polyäthylakrylat,    ferner  auch geeignete     Harz-Wachsmischungen,    in Be  tracht. Die weichelastischen Massen sollen  zweckmässig bei 60-90  C, vorzugsweise bei  i0-80  C, erweichen und auch bei tieferen  Temperaturen eine     gewisse    Elastizität aufwei  sen. Man kann aber auch andere hochmoleku  lare Klebemittel verwenden, die sowohl am  Kunstglas wie am Metall besonders gut haf  ten, wie z. B.

   Lösungen von     Mischpolymeri-          saten    in der Art von     Vinylit        V.NICH    (Misch  polymerisat, das in der Hauptsache aus     Vinyl-          ehlorid    und     Vinylacetat    besteht); diese kom  men vor allem bei Fassungen in Frage, bei  denen der obere und untere innere Rand  gleich gross ist.  



  Zum Einsetzen des Glases aus organischen  Kunststoffen wird die Dichtungsmasse in ge  eigneter Weise an den Dichtungsstellen in die  Fassung angebracht.,     dann    das Glas eingesetzt,  so dass es an den Rändern auf der Dichtimgs-      masse zu liegen kommt. Hat die Masse kle  bende Eigenschaften, so findet bereits in der  Kälte die Befestigung des Glases statt. Vor  zugsweise wird man aber die Masse     erwärmen,     indem man die Fassung mit dem Uhrglas  zweckmässig kurze Zeit in einen Trocken  schrank legt. Nach dem Erkalten ist das Uhr  glas durch die Dichtungsmasse mit dem Rah  men fest verbunden. Die Dichtungsmasse wird       vorteilhafterweise    in Form von Lösungen in  die Fassung eingetragen, worauf man das  Lösungsmittel verdampft.  



  In     Fig.    1, 2, 3, 4 und 5 sind zum Beispiel  verschiedene     Ausführungsweisen    des erfin  dungsgemässen     Uhrgehäuseteils    aus einer Fas  sung mit     eingesetztem    Uhrglas schematisch  gezeichnet. 1 ist der Rahmen, 2 eine Ausspa  rung für die Dichtung, 3 die Dichtung, 4 das  Uhrglas.     Fig.6    zeigt zum Beispiel ein Uhr  glas, welches am untern Rand einen Vor  sprung 5 besitzt, der in den     -untern    Teil des  Rahmens hineinpasst und zum Beispiel etwas  grösser als der obere innere Rand des Rah  mens ist (siehe     Fig.    3).  



  Der     Uhrgehäuseteil    kann beispielsweise  auf folgende Weise hergestellt werden       Beispiel,   <I>1</I>  Man streicht die Flächen der Fassung, w o  das Glas aufgelegt wird, mit einer Lösung  von 30g     Vinylit        VMCH,    gelöst in<B>100</B> g     Me-          thyläthylketon    und lässt das Lösungsmittel  während 3-5 Minuten verdunsten. Nachher  wird das Uhrglas eingesetzt. Die Fassung  mit dein eingesetzten Uhrglas wird nun etwa.  2     Min./120     C in einem Trockenschrank er  hitzt. Nach dem Erkalten ist das Uhrglas  ohne irgendwelche Spannung mit der Fassung  verbunden und dagegen vollkommen abge  dichtet.  



  <I>Beispiel 2</I>  Zur     Vorbereitung    einer organischen     Dich-          tung        kann        man        zum        Beispiel        10%        Polyiso-          butylen        (Vistanex    100,     Oppanol    150) in Ben  zin lösen. Man füllt diese Lösung in die Rille  der Fassung, verdampft das Benzin in einem       Trockenapparat,    der auf 40-50  C erwärmt  ist, um so eine plastische Masse in der Fas-         sung    zu erhalten.

   Man erhitzt nun die Fas  sung auf 70  C und drückt das Glas in die  selbe ein. Nach Erkalten der plastischen Dich  tung wird das Glas, wie erwünscht, dicht be  festigt sein.  



  <I>Beispiel 3</I>  Man kann auch die Dichtung vorbereiten,       indem        man        20%        Äthylpolyakrylat        in        Äthyl-          acetat    auflöst. Nach Verdampfung des Lö  sungsmittels wird man wie in Beispiel 1 vor  gehen.  



       Beispiel   <I>4</I>  Anstatt     künstlicherthermoplastiseherHarze     als Dichtung     zit        benützen,    kann man auch  eine Mischung von natürlichen oder künst  lichen harzen oder Wachsen     verwenden.    Man  mischt zum Beispiel 2 Teile      Dammarharz      mit einem Teil Bienenwachs. Aus der     l1i-          schung    werden kleine     Stäbchen    geformt, die  sich beim Erkalten erhärten. Man erhitzt die  Fassung auf 70  C.

   Mit dem richtig geschlif  fenen     Harzstäbchen.    streicht man über die  Ausbuchtung der warmen Fassung eine dünne  Schicht Harz und füllt so die     Ausbuchtung     aus. Die so vorbereitete Fassung wird wieder  auf 70-80  C erwärmt, das Glas eingedrückt,  und nach Erkalten wird die     Mischurig    Harz  und W     aehs    die gewollte Dichtung bilden.  <I>Beispiel 5</I>  Zur     Herstellung    der Dichtung wird zum  Beispiel eine Lösung von 5 g     Polyisobutylen          (Oppanol    200) in 100 g Benzin verwendet  und in die Rille der Fassung eingetragen.  Das Benzin wird dann durch Erwärmen auf       30-.10     C verdampft.

   Dieser Vorgang wird  etwa fünfmal wiederholt, bis sich in der Rille  eine gleichmässige Lage des     Dichtungsmittels     gebildet hat. Darauf     erwärmt    man die Fas  sung auf etwa. 70  C und drückt dann das       l'rxlas    schnell in dieselbe ein. Nach dem Erkal  ten sitzt das Glas spannungsfrei und gut ab  <B>-</B>dichtet in in der Fassung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Uhr gehäuseteil, bestehend aus dem Uhr glas aus Kunststoff und dessen Fassung, da durch gekennzeichnet, dass das Uhrglas ohne Spannung in der Fassung mittels einer hoch- ttiolekularen Dichtungsmasse befestigt ist. UN TERANSPRÜCIIE 1. Uhrgehäuseteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere und untere Rand der Fassung den gleichen Durch messer haben, der ungefähr dem Durchmesser des Glases entspricht.
    ?. Uhrgehäuseteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere innere Rand der Fassung einen etwas kleineren Durchmesser als der untere innere Rand be sitzt, wobei letzterer ungefähr dem Durchmes ser des Glases entspricht. 3. Uhrgehäuseteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrglas aus IVIethylmethakrylatpolymerisat besteht. 4. Uhrgehäuseteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungs masse aus hochmolekularen Kunststoffen be steht, die bei 60-90 C erweichen.
CH321187D 1953-12-02 1953-12-02 Uhrgehäuseteil, bestehend aus einem Uhrglas und dessen Fassung CH321187A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5324667U (de) * 1976-12-01 1978-03-02
JPS5542102U (de) * 1978-08-18 1980-03-18
US4474482A (en) * 1981-05-22 1984-10-02 Montres Rado S.A. Watchcase
US10345760B2 (en) * 2016-12-21 2019-07-09 Casio Computer Co., Ltd. Device case and timepiece

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