CH321367A - Elektrische Anlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinfahrzeuge - Google Patents

Elektrische Anlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinfahrzeuge

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CH321367A
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CH
Switzerland
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rectifier
battery
winding
light
switch
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English (en)
Inventor
Straub Karl Ing Dipl
Pfrommer Gustav
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/22Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
    • H02K21/222Flywheel magnetos
    • H02K21/225Flywheel magnetos having I-shaped, E-shaped or similarly shaped armature cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


  Elektrische Anlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere     Kleinfahrzeuge       Die Erfindung bezieht sich auf eine     elek-          triselie    Anlage für Kraftfahrzeuge,     insbeson-          dere        Kleinfahrzeuge,    die einen mit wenigstens  einer Lichtwicklung versehenen     perrrranent-          niagnetisehen    Wechselstromgenerator, eine  Batterie, mehrere unmittelbar an die Batterie       ansehliessbare    Verbraucher, z. B.

   Scheinwer  fer für die Fahrbahnbeleuchtung sowie     wenig-          si-ens    einen     Gleiehrichter    enthält, der zwischen  die     Liehtwieklung    einerseits und die Batterie  mit den Verbrauchern anderseits einschaltbar       ist.     



  Bei derartigen Anlagen wird nicht nur der       T.adestrom    der Batterie, sondern auch der zur  Nachtfahrt notwendige Scheinwerferstrom       @rleichgeriehtet,    wobei die Batterie zur Erzie  lung \einer innerhalb des Drehzahlbereiches  gleichbleibenden Lichtstärke als Puffer ver  wendet wird. Um bei Tagfahrt eine     L        ber-          iadun,-    der Batterie zu vermeiden, sind bei  bekannten Anlagen dieser Art schon verschie  dene Wege beschritten worden: z.

   B. die     Ver-          wendung    von bei Nachtfahrt ausgeschalteten       Vorwiderständen,    sogar mit bei Tagfahrt zu  sätzlich einschaltbaren Belastungswiderstän  den für die Batterie, oder Umschaltung des       Gleichrichters    und der     Batterieladeleitung    auf  einen Teil der bei Nachtfahrt ganz eingeschal  teten Lichtwicklung.  



  Der Erfindung liegt der Gedanke zu  grunde, durch Umschalten von Vollwegg1eieh-         riehtung    auf     Einweggleichrichtung    die dem  Wechselstromgenerator     entnehmbare    Leistung  zu begrenzen und dadurch die Batterie bei  ausgeschalteten Verbrauchern vor Überladung  zu schützen.

   In besonders einfacher Weise ist  dies möglich, wenn gemäss der Erfindung die  Lichtwicklung des     permanentmagnetischen          Wechselstromgenerators    in zwei zueinander       gegenphasig    induzierte, an je einen Gleich  richter angeschlossene Wicklungsteile unter  teilt ist und dass ein Umschalter vorgesehen  ist, durch den in einer Schaltstellung nur ein  Wicklungsteil über seinen Gleichrichter, in  einer andern Schaltstellung zusätzlich auch  der andere Wicklungsteil über einen weiteren  Gleichrichter an die Batterie     anschaltbar    ist.  



  Wenn als Wechselstromgenerator der elek  trischen Anlage eine     Schwungradmaschine,     insbesondere ein     Schwunglichtmagnetzünder     verwendet wird, kann man mehrere Licht  anker mit je einer in zwei gegenphasig indu  zierte Wicklungshälften unterteilten Licht  wicklung vorsehen. Die Wicklungshälften  eines jeden Lichtankers können dann an ihrem  Verbindungspunkt mit Masse, an ihren Enden  je an einen     Einweggleichrichter    angeschlossen  werden.

   Wenn die Lichtanker über den Um  fang des mit n Polpaaren besetzten Schwung  rades jeweils gegeneinander um
EMI0001.0035  
   versetzt  werden, können die jeweils gleichzeitig und      gleichsinnig induzierten Wicklungshälften der  einzelnen Anker an einen gemeinsamen Ein  weggleichrichter, die andern Wicklungshälf  ten an einen gemeinsamen zweiten     Einweg-          gleiehrichter    angeschlossen werden.  



  Nachstehend ist an Hand der Zeichnung  ein Ausführungsbeispiel der Erfindung be  schrieben.  



       Fig.    1 zeigt eine Zündlichtanlage in sche  matischer     Darstellung    mit einem Umschalter  in Stellung für  Tagfahrt ,       Fig.    2 den Umschalter in     Stellung    für   Nachtfahrt      und          Fig.    3 in Stellung  Tagfahrt .  



       Fig.4    zeigt den     Schwunglichtmagnetzün-          der    der Anlage nach     Fig.    2, teils im Schnitt  und teils in Ansicht,       Fig.    5 einen Scheinwerfer für die Anlage  nach     Fig.1    mit dem Umschalter teils in An  sicht, teils im Schnitt nach der Linie     V-V     in     Fig.    7,       Fig.    6 den Umschalter im Schnitt nach der  Linie     VI-VI    in     Fig.    5 und       Fig.7    in der Ansicht auf die Kontakte  gemäss Schnittlinie     VII-VII    in     Fig.    5.

    



  Die Zündanlage besteht nach     Fig.l    aus  einem     Schvnunglichtmagnetzünder    11, zwei  Gleichrichtern 12 und 13, einem Umschalter  14, einem     Scheinwerfer    15 mit einer Zwei  fadenlampe 16 und einer     Stand-Lichtlampe     17, einer Batterie 18 und einer     Schlusslampe     19. Der     Schwunglichtmagnetzünder    11 hat  nach     Fig.4    ein sechspoliges Schwungrad 21  mit sechs über seinen Umfang gleichmässig  verteilten Polschuhen 22 aus Weicheisenble  chen, zwischen denen jeweils einer der     stab-          förmigen    Dauermagnete 23 angeordnet ist.

    Das Schwungrad arbeitet mit einer festste  henden Ankerplatte 24 zusammen, die ausser  einem     Hoehspannungszündanker    25 und einem  Unterbrecher 26 sowie einem zu diesem par  allel geschalteten Kondensator 27 noch zwei  gleiche, als Sehnenanker ausgebildete Licht  anker 28 und 29     trägt.    Die Wicklungen 31  und 32 der beiden Lichtanker sind in je zwei       Wicklungshälften    311 und 312 bzw. 321 und  322 unterteilt.

   Um den Wickelvorgang zu ver  einfachen, wird jede Wicklungshälfte eines    Ankers für sich im gleichen Wickelsinn ge  wickelt, und der Anfang der einen mit dem  Ende der andern Hälfte an Masse     angesehlos-          sen.    Die dann noch freien Drahtenden wer  den mit denjenigen des zweiten Ankers ver  bunden und jeweils mit getrennten     Anschluss-          leitungen    zu einem der je ein Gleichrichter  element aufweisenden Gleichrichter 1.2 und  13 geführt.

   Damit die in den einander par  allel liegenden Wicklungshälften induzierten  Spannungen zu gleicher Zeit, ihren Höchst  wert erreichen, sind die beiden Anker 28 und  29 annähernd um
EMI0002.0039  
   versetzt, da  das Schwungrad des Ausführungsbeispiels       7a    = 3 Polpaare hat.  



  Der     Umsehalter    14 für die Einstellung  der Betriebszustände Nachtfahrt, Tagfahrt  oder Parken befindet sich, wie     Fig.    5 zeigt,  im obern Teil des Scheinwerfergehäuses 15  und kann durch Drehen eines Knebels 31 be  tätigt werden. Eine mit einem Querschlitz 32  versehene Hohlwelle 33 ist in einem Gehäuse  bügel 34 drehbar gelagert und zur Aufnahme  des am Knebel 31. befestigten     Zündsehlüssels     35 eingerichtet. Der Gehäusebügel 34 trägt  eine -     Pressstoffgrundplatte    36, auf der an  nähernd zentrisch zur Drehachse der Hohl  welle 33 vier feste Kontakte 41, 42, 43 und  44, zwei Kontaktfahnen 45 und 46 sowie eine  Schleifbahn 47 angeordnet ist.

   Der mit diesen  Kontakten zusammenwirkende Schaltarm ist  in den Schaltbildern nach     Fi-.1    bis 3     der    bes  seren Deutlichkeit wegen     dreieckförmig    ange  deutet und mit 40     bezeichnet.    Er wird bei der  Ausführungsform des Sehalters nach den       Fig.    5 bis 7 von einer annähernd     rechteckför-          rnigen    Messingplatte 60 gebildet, die in eine  sehmaue,     abgel@röpfte    und mit einer     LängTssieke     61 versehene Zunge 62 endigt und zur Verstei  fung an ihren Längsrändern 63 und 64 ab  gekantet ist.

   Die     Sehleifbahn    47, mit der die  Zunge 62 der Messingplatte 60 dauernd in  Verbindung steht, hat drei annähernd gleich  mässig verteilte Durchbrüche 65, 66 und 67,  in welche die     Sieke    61 der Zunge 62 einrasten  kann, wie dies in     Fig.    7 für die Stellung       Nachtfahrt    bei Durchbruch 67 angedeutet.      ist. An ihrem der Zunge abgewendeten Ende  trägt die     Messingplatte    60 eine     Tombakfeder     68, die an ihrem von der Messingplatte ab  stehenden Ende gespalten ist.

   In der gezeich  neten Stellung Nachtfahrt greifen die bei  den Enden der     Tombakfeder    unter die Kon  taktfahnen der Kontakte 45 und 46, während  gleichzeitig die     Messingplatte    auf den Kon  takten 44 und 43 aufliegt. An den Kontakt 44  ist der von den Wicklungshälften 312 und  322 gespeiste Gleichrichter 12 durch die Lade  leitung     5'2    sowie ein Ende der Drossel 51     an-          (Yesehlossen.    Die Kontaktfahne 45 ist mit dem  von den Wicklungshälften 311 und 321 ge  speisten Gleichrichter 13 durch die Ladelei  tung 53 verbunden.  



  Von Kontakt 43 führt eine Leitung 56 zum       Abblendschalter    55 und von dort zu je einem  der beiden Glühfäden der     Scheinwerferlampe     16; am Kontakt 42 liegt über Leitung 57 die       \tandlichtlampe    17, während an den Kontakt  41. das andere Ende der Drossel 51, die     Kon-          taktfa.line    46 und - über eine Sicherung 50   der Pluspol der Batterie 18 angeschlossen ist.  



  Bei der in     Fig.1    dargestellten Schaltstel  lung T des Schaltarmes 40 für  Tagfahrt  ist       sowohl    die     Standlichtlampe    17 als auch die       Zweifadenlampe    1.6 stromlos. Auch die     Schluss-          lampe    19 leuchtet nicht. Die erforderliche La  dung der Batterie erfolgt lediglich aus je  einer Wicklungshälfte der Lichtanker 28 und  '?9, nämlich den Wicklungshälften 312 und  <B>322</B> über den Gleichrichter 12, während die       \V        ieklungshälften    311 und 321 sowie der       Gleichriehter    13 nicht eingeschaltet sind.

   Da       der        eingesehaltete    Gleichrichter 12 nur     wäh-          i@end    einer     Ilalbperiode    stromdurchlässig ist  und deshalb starke Oberwellen liefert, die in       der    Drossel 51 einen hohen Widerstand fin  den, wird der mittlere Batterieladestrom nied  rig gehalten, obwohl die Klemmenspannung       cler    kaum belasteten     Lichtwieklungen        gegen-          über    dem Betrieb bei eingeschaltetem Schein  werfer nicht unbeträchtlich höher ist.  



  Bei der in     Fig.    2 und     Fig.    7 dargestellten       Selialtstellung    N für Nachtfahrt liegen die  Kontakte 41, 43, 44, 45 und 46 am Pluspol  der Batterie. Zur Versorgung der auf diese    Weise an der Batterie angeschlossenen     Zwei-          fa.denlampe    16 und der über den Schleifkon  takt 47 angeschlossenen     Schlusslampe    19 tra  gen daher während der einen Halbperiode der  induzierten Spannung die Wicklungshälften  311 und 321 über den Gleichrichter 13, wäh  rend der andern Halbperiode die Wicklungs  hälften 31.2 und 322 über den Gleichrichter  12 bei.

   Solange die Augenblickswerte der indu  zierten Spannung die     Klemmenspannung     noch nicht erreichen, wird der Lichtstrom der  Batterie entnommen. Die     Aufladung    der Bat  terie     erfolgt    während der über die Batterie  spannung hinausgehenden Spannungsspitzen.  Dies kann um so leichter geschehen, da bei  dieser Schaltstellung während beider Halb  perioden Ladestrom fliessen kann und die bei  Tagfahrt (Schaltstellung     Fig.1)    eingeschal  tete Drossel 51 über die durch die Kontakt  platte 40 verbundenen Kontakte 44 und 46  kurzgeschlossen ist.  



  Bei der für das Parken des Kraftfahr  zeuges bei stehendem Motor vorgesehenen  Schaltstellung P (Fug. 3) verbindet die Kon  taktplatte 40 die Schleifbahn 47 und den Kon  takt 42 mit der an Kontakt 41 angeschlos  senen Batterie 18, so dass sowohl die     Schluss-          lampe    19 als auch die Drossel 51 und die  Wicklungshälften 312 und 322 an die Bat  terie angeschlossen sind. Der Gleichrichter 12  verhindert eine Entladung der Batterie über  die Drossel und die bei stillstehendem Motor  spannungslosen     Lichtwicklungen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisehe Anlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinfahrzeuge, die einen mit wenigstens einer Lichtwicklung versehenen permanentmagnetischen Weehselstromgenera- tor, eine Batterie, mehrere unmittelbar an die Batterie anschliessbare Verbraucher sowie we nigstens einen Gleichrichter enthält, der zwi schen die Lichtwicklung einerseits und die Batterie mit den Verbrauchern anderseits ein schaltbar ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Lichtwicklung in zwei zueinander gegenpha- sig induzierte, an je einen Gleichrichter an geschlossene Wicklungsteile unterteilt ist, und dass ein Umschalter vorgesehen ist, durch den in einer Schaltstellung nur ein Wicklungsteil über seinen Gleichrichter, in einer andern Schaltstellung zusätzlich auch der andere Wicklungsteil über einen weiteren Gleichrich ter an die Batterie anschaltbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrische Anlage nach Patentan spruch mit mindestens zwei Lichtankern im Schwungmagnetzünder, dadurch gekennzeich net, dass jeder Lichtanker zwei gegenphasige Wicklungsteile trägt_ und die jeweils gleich- phasig induzierten Wicklungsteile der Licht anker zueinander parallel geschaltet und an einen gemeinsamen Gleichrichter angeschlos sen sind. 2.
    Elektrische Anlage nach Patentan-. Spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, da.ss der Umschalter mit einem Schalter für die Scheinwerfer vereinigt ist und dass in der Stellung Tagfahrt nur je weils ein Wieklungsteil der Lichtanker über ihre zugehörigen Gleichrichter an die Bat terie angeschaltet ist. 3. Elektrische Anlage nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stel lung Tagfahrt zwischen den angeschlossenen Gleichrichter und der Batterie eine Drossel spule zur Begrenzung der Ladeleistung bei hohen Drehzahlen eingeschaltet ist. 4. Elektrische Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel spule in. der Schalterstellung Nachtfahrt. kurzgeschlossen ist.
CH321367D 1953-05-20 1954-05-06 Elektrische Anlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere Kleinfahrzeuge CH321367A (de)

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