CH321431A - Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten

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CH321431A
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Flury Karl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
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    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/21Mixing gases with liquids by introducing liquids into gaseous media
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    • B01F23/2131Mixing gases with liquids by introducing liquids into gaseous media by spraying or atomising of the liquids using rotating elements, e.g. rolls or brushes
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Description


  Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung       zuin    Zerstäuben von Flüssigkeiten, bei welcher  zwecks Bildung eines Nebels, der ein Aerosol  ist, die mindestens einer rotierenden Fläche       zugeführte    Flüssigkeit durch     Fliehkraftwir-          kung    gegen ein mit Durchlässen     versehenes          Zerstä.ubungsorgan    geschleudert wird, welches  vom     Gehäusemantel    der Vorrichtung umgeben  ist, der selbst auch als Prall- und     Leitflä.ehe     für den     auszustossenden    Nebel dient.

       Vorrieh-          tungen    dieser Art sind z. B. in den Schweizer  Patenten     Ni-n.    257663 und 285473 beschrieben.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass der       unten    und oben offene Gehäusemantel durch  einen zusätzlichen     Lufteinlass    am ganzen Um  fang in zwei Teile unterteilt ist, die beide an  einem Gestell     befestigt    sind und von denen der  untere das Motorsystem mit dem Schleuder  system     trägt,    während der obere, mindestens  teilweise als Prall- und Leitfläche für den aus  gestossenen Nebel ausgebildete Teil an der Aus  trittsöffnung einen in der Höhe verstellbaren  Kragen führt.  



  In der Zeichnung ist rein beispielsweise  eine Ausführungsform der Vorrichtung dar  mestellt.  



  Es zeigen:       Fig.1    das Ausführungsbeispiel im Aufriss  und Längsschnitt,       Fig.2    die Befestigung der     Sehleuderflä-          ehen    an der mit der Motorwelle verbundenen  Nabe, in schaubildlicher Ansicht und teil  weisem Schnitt.    Gemäss der in     Fig.1    gezeigten Ausfüh  rungsform weist die Vorrichtung ein Gehäuse       1a,   <I>1b</I> auf, welches auf Füssen 2 steht. In der  Längsachse des Gehäuses ist ein Elektromotor  angeordnet.. Am untern Ende der Welle 4  ist das aus Scheiben 5 bestehende Schleuder  system mit einem Ansaugstutzen 6 lösbar be  festigt. Der Ansaugstutzen 6 taucht in ein  mit der zu zerstäubenden Flüssigkeit gefülltes  Gefäss 7 ein.

   Gegenüber den Aussenrändern  der aus den Schleuderflächen bzw. Scheiben 5  gebildeten Scheibenbatterie ist das mit Durch-,       lässen    versehene     Zerstäuberorgan    8 in Form  eines Ringkranzes angeordnet.  



  Die Anordnung und     Ausbildung    der vor  stehend generell erwähnten wesentlichen Teile  der Vorrichtung ist wie folgt  Der unten und oben zwecks     Luftein-    und  -austritt offene Gehäusemantel     1a,    1b ist durch  einen zusätzlichen     Lufteinlass    9 am ganzen  Umfang in zwei Teile unterteilt, die beide an  den das Gestell bildenden Füssen 2 befestigt  sind und von denen der untere Teil 1b seiner  seits das Motorsystem und das Schleuder  system trägt, während der obere, mindestens  teilweise als Prall- und Leitfläche für den  ausgestossenen Nebel ausgebildete Teil     1a    des ,  Gehäuses an der Austrittsöffnung einen in der  Höhe verstellbaren Kragen 10 führt.  



  Der untere Teil 1b des     Gehäuses    ist durch       Schrauben    11 an den     Gestellfüssen    2 be  festigt. Durch diese Schrauben 11 ist zu-,  gleich ein Blechring 12 an dem untern Ge-           häuseteil    1b befestigt, der sich mit einem zy  lindrischen Teil parallel zur Zentralachse der  Vorrichtung erstreckt und den zusätzlichen       Lufteinlass    9 abdeckt. Die durch die Um  fangsöffnung 9 eintretende Luft wird somit  einerseits durch die Innenfläche des obern  Gehäuseteils la und anderseits durch die  Aussenfläche des Ringes 12 nach oben ge  führt.

   An dem Ring 12 ist. das ganze Mo  torsystem mit dem Schleudersystem in fol  gender Weise aufgehängt:  Das Gehäuse des Motors 3 ist über Arme  1.3 und Schrauben 11 mit einer Motorverscha  lung verbunden, die aus zwei Teilen     15a    und       15b    besteht. Am untern Verschalungsteil     15a     ist von unten her das mit Durchlässen ver  sehene     Zer        stäubungsorgan    8 in Form eines       Lamellenkranzes    aufgepasst und befestigt. Auf  den untern Verschalungsteil     15a    ist, ferner der  obere Verschalungsteil 15b aufgesteckt und  gegebenenfalls durch besondere Mittel be  festigt.

   Das Motorsystem ist nun über den  untern Verschalungsteil     15a    mit dem fest am  untern     Gehäusemantelteil    1b sitzenden Ring 12  verbunden, und zwar durch hohle Schrauben  bolzen 16 mit     Distanzumfangsteil        16a.    Die  hohlen Schraubenbolzen dienen zum Luftzu  tritt und Druckausgleich zwischen dem innern       Verschalungsraum    des Motors und dem Innen  raum des Gehäusemantels. Die Aussenfläche  des obern     Motorverschalungsteils        15b    und die  Innenfläche des obern     Gehäusemantelteils        lca     bilden zusammen mit der obern Öffnung bzw.

    dem Kragen 10 die Leitflächen des Nebelaus  stosskanals. Die Befestigung des obern Teils       l        a    des Gehäusemantels an     Gestellfüssen    2 ist  durch Schrauben 17 bewerkstelligt. Die Au  ssenfläche des     Motorverschalungsteils    15b und  die Innenfläche des obern     Gehäusemantelteils     la weisen     zweckmässigerweise    Unebenheiten in  Form von     Aufrauhungen,    Rippen usw. auf,  welche Unebenheiten wesentlich dazu beitra  gen, die Menge und Qualität der Aerosole zu  verbessern bzw. die Verfeinerung des Nebels  zu erreichen.  



  Der im obern zylindrischen Teil des     Ge-          häusemantelteils        1.a    axial verschiebbar geführte  Kragen 10 weist eine Ringwulst     10a    auf als    Anschlag für seine untere Endstellung, wäh  rend der Kragen nach oben     herausziehbar    und       wegnehmbar    ist. Der Kragen 10 ist. in der  Länge geschlitzt und liegt mit satter Reibung  gegen den zylindrischen Teil des     Gehäuseman-          telteils        1a,    an. Der Kragen 10 dient insbeson  dere zur Führung des ausgestossenen Nebels in  grössere Höhe, z. B. bei hohen Räumen.

   Ander  seits dient der Kragen ebenfalls zur Abtren  nung der gröberen     Nebelpartikel    in dem zwi  schen Kragen 10 und Mantel la gebildeten  toten Raum 18. Ferner wird durch die Ver  wendung des Kragens 10 die     Luftwirbelung     verringert und somit ein wirbelarmer- Aus  stoss erreicht, wobei der Prozentsatz der Aus  sortierung verstellbar ist. Der Kragen 10 er  möglicht demzufolge eine einstellbare Förder  leistung oder Feinheit des Nebels bei be  stimmter Motorleistung.  



  Am obern Ende der Motorwelle 4 ist ein  in der Höhe verstellbarer und einstellbarer  Propeller 19 angeordnet.     Ferner    sitzt an dem  betreffenden Wellenteil eine die     Durehtritts-          öffnung    in dem Verschalungsteil 15     abdek-          kende    Tülle 20.  



  Mit dem untern Ende der Welle 4 ist durch  eine Schraube 21 eine Nabe 22 lösbar verbun  den, an der die Schleuderscheiben 5 angeord  net sind. Hierzu weist die Nabe 22, z. B.  sechs radiale Rippen 23 auf     (Fig.2),    gegen  deren umfangsseitige Kanten     23a,    die Innen  ränder der Scheiben 5 zwecks deren Zentrie  rung und     Auswuchtung-    anliegen. Durch  Schrauben 24     (Fig.        1),@    die entsprechende  Bohrungen 25     (Fig.2)    der Schleuderscheiben  5 durchsetzen, sind diese an dem Ringteil     22a     der Nabe 22 befestigt, und zwar zugleich mit  dem Ansaugstutzen 6.

   Die radialen Rippen  23 der Schleuderscheiben dienen nicht nur  zur Zentrierung und     Ausw        uehtung    derselben;  sie dienen auch als     Zentrifugalpumpenschau-          feln.    Da die Flüssigkeit. nach     Ansaugung     durch den Stutzen 6 zwischen den sechs       Radialrippen    23 auf die Schleuderscheiben  5 austritt, entstehen sechs Flüssigkeitsaus  trittszonen auf den Scheiben 5.

   Um diesen  in     Umfangsrichtung    unterbrochenen Flüssig  keitsaustritt gleichmässig über 360  zu ver-      teilen, können die Oberseiten der Schleuder  scheiben 5 in ihrem. radialen Verlauf durch  eine ringförmige Erhöhung unterbrochen sein,  die aus einer Rundrippe oder einem Buckel  26 bestehen kann, wie dies beispielsweise für  die obere Scheibe 5 in     Fig.2    angegeben ist.  



  Der mit dem Schleudersystem rotierende  Ansaugstutzen kann in seinem untern Ende       zwecknrässigerweise    mit einer Querrippe 6a  versehen sein, die als     Zentrifugalpumpen-          sehaufel    bzw.     Flüssigkeitsmitnehmer    wirkt  zwecks Erzielung einer höheren     Förderlei-          stung.    Durch die hierdurch bedingte bessere  Flüssigkeitsmitnahme besteht nun eher die  Gefahr der Verschmutzung des Schleuder  systems, weshalb der Ansaugstutzen an sei  nem untern Teil von einem Sieb 27     umgeben     ist, welches an einer Haltevorrichtung 28  sitzt,

   die ihrerseits in der in     Fig.    1     gezeigten     Weise unten am untern Gehäuseteil     1b    lösbar  befestigt. ist. Das Sieb dient nicht. nur zur  Verhinderung der Beschmutzung des Systems,  sondern auch zur Verhinderung der Wirbel  bildung um den Ansaugstutzen herum zwecks  Beruhigung der     Flüssigkeit.    Die Haltevor  richtung 28 für das Sieb 27 ist so ausgebil  det, dass auch andere Geräte bzw. Zusatz  aggregate daran befestigt werden können.  



  Im Bereich des Ansaugstutzens 6 kann  Ferner eine elektrische Heizvorrichtung vorge  sehen sein, die vorzugsweise in Form einer  Heizschlange das Sieb 27 umgibt und zur       Vorwärmung    der Flüssigkeit im Behälter 7       dient,    was zur weiteren Leistungserhöhung  der Vorrichtung beiträgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssig keiten, bei welcher zwecks Bildung eines fei nen Nebels, der ein Aerosol ist, die minde stens einer rotierenden Fläche zugeführte Flüssigkeit durch Fliehkraftwirkung gegen ein mit Durchlässen versehenes Zerstäubungs- organ geschleudert wird, welches vom Ge- lrHusemantel der Vorrichtung umgeben ist, da durch gekennzeichnet, dass der unten und oben offene Gehäusemantel (1a., 1b) durch einen zusätzlichen Lufteinlass (9) am ganzen Um- fang in zwei Teile unterteilt ist, die beide an einem Gestell (2)
    befestigt sind und von denen der untere (1b) das Motorsystem mit dem Schleudersystem trägt, während der obere, mindestens teilweise als Prall- und Leit- fläche für den ausgestossenen Nebel ausgebil dete Teil (1.a) an der Austrittsöffnung einen in der Höhe verstellbaren Kragen (10) führt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem untern Mantelteil (1b) ein zur Befestigung des Motor- und Schleudersystems dienender Ring (12) fest verbunden ist, der das mit den Durch lässen versehene Zerstäubungsorgän (8) um gibt und als zusätzliche Prall- und Leitfläche dient. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Motor (3) über sein Gehäuse mit einer Verschalung (15a, 15b) verbunden ist, an der das mit Durchlässen versehene Zerstäubungsorgan (8) angeordnet ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschalung des Motorsystems aus zwei Teilen (15a, 15b) besteht, von denen der untere (15a) das Motorsystem (3) trägt und an dem am untern Gehäusemantelteil (1.b) sitzenden Ring (8) durch hohle Verbindungsglieder (16) befestigt ist, die zum Luftzutritt bzw. Druck ausgleich dienen, während der obere Teil (15b) der Verschalung die innere Leitfläche des Ausstosskanals bildet, deren äussere Leitfläche der obere Teil (1.a) des Gehäusemantels ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens die eine der bei den, die Aussenfläche des obern Teils (15b) der Motorverschalung und die Innenfläche des obern Gehäusemantelteils (1a) bildenden Flä chen Unebenheiten aufweist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit dem untern Wellenende (4.) lösbar verbundene Nabe (22) der Schleuderscheiben (5) mit radialen Rip pen (23) versehen ist, gegen deren umfangs- seitige Kanten (23a) die Innenränder der Scheiben (5) zwecks Zentrierung und Aus wuchtung anliegen und die als Zentrifugal- pumpensehaufeln wirken. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die obere mit Flüssigkeit beschickte Fläche der Schleuderscheiben (5) in ihrem radialen Verlauf durch eine ringförmige Erhöhung (26) unterbrochen ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem Schleudersystem rotierende Ansaugstutzen (6) in seinem untern Teil eine Querrippe (6a) auf weist, die als Zentrifugalpumpenschaufel bzw. Flüssigkeitsmitnehmer dient. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, da.ss der rotierende Ansaugstutzen (6) von einem ortsfest angeordneten Sieb (27) umgeben ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass im Bereiche des Ansaugstutzens (6) eine ortsfeste elektrische Heizvorrichtung zur Vorwärmung der Flüssigkeit angeordnet ist.
CH321431D 1953-09-12 1954-03-11 Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten CH321431A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2550964A1 (fr) * 1983-08-30 1985-03-01 Megel Auguste Generateurs d'aerosols chauds

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2550964A1 (fr) * 1983-08-30 1985-03-01 Megel Auguste Generateurs d'aerosols chauds

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