CH321616A - Schlagmühle zur Behandlung von Futtermitteln, Getreide, Hülsenfrüchten, vorgebrochenen Ölkuchen und dergleichen - Google Patents

Schlagmühle zur Behandlung von Futtermitteln, Getreide, Hülsenfrüchten, vorgebrochenen Ölkuchen und dergleichen

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CH321616A
CH321616A CH321616DA CH321616A CH 321616 A CH321616 A CH 321616A CH 321616D A CH321616D A CH 321616DA CH 321616 A CH321616 A CH 321616A
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Tschudi Dionis
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Tschudi Muehlen Und Maschinenb
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  • Food Science & Technology (AREA)
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Description


  Schlagmühle zur Behandlung von Futtermitteln, Getreide, Hülsenfrüchten,       vorgebrochenen    Ölkuchen und dergleichen    Die     Erfindung,    betrifft eine     Sehlagmühle     zur     Behandlung    von Futtermitteln, Getreide,       lIiilsenfx,üehteii,        vorgebrochenen        Ölkuehen        und     dergleichen, mit- einem     trommelförmigen        Ge-          häuse,

          das    nebst einer     Einführöffnung    für   < las zu behandelnde     (Tut    an     einem    Teil seines  Unifanges eine Austrittszone für     (las    behan  delte. Produkt und am     übrigen,    die Mahlzone       bildenden    Teil seines     Umfanges        Zerkleine-          rungsmittel    aufweist., und mit.     einem    das     zii     behandelnde     (Int    gegen den     Gehäuseumfang          schleudernden    Rotor.  



       Derartige        Sehlagmizhlen    und ähnliche       Selilend'ermühlen    sind, bekannt. Namentlich       "ibt    es solche, bei denen     daa    zu mahlende Gut  in den durch zwei     Mahlringe        umgebenen          Baum        zugeführt,    sodann zwischen den     g-egen-          cinandergekehrten    Stirnflächen dieser sieh       relativ    zueinander drehenden     Mahlrin-,

  e    zer  kleinert und     anschliessend    durch     Schleuder-          sclraureln    wahllos gegen den Umfang der       lIiilile        -,-"schleudert    wird, wobei ein Teil mit  einem Sieb     bele;d    ist. Es gibt auch Schleuder  mühlen, bei welchen das zu zerkleinernde Gut  seitlich an den mit Schlägern     ausgerüsteten     Rotor herangeführt und durch diesen wahl  los     gegen    den ganzen Umfang geschleudert  wird, von dem gewisse Abschnitte mit Schlag  leisten (auch     Brechleisten    genannt) und die       iil ,i",en    mit Sieben belegt sind.

   Endlich gibt  es     Schleudermühlen,    in denen das     Crut    zentral  in die Nabe eines Schleuderrotors zugeführt    wird, aus welchem es in auf dein Umfang  regelmässig verteilte     Schleuderkanäle    eintritt,  die es wahllos gegen einen     geschlossenen     Kranz von Anschlagflächen schleudern.  



  Von diesen bekannten Ausführungsarten  unterscheidet sich die     erfindungsgemässe     Schlagmühle dadurch, dass sie einen das zu  behandelnde Gut in ihr Zentrum führenden  Kanal     aufweist.,    dessen Wandung eine radiale,  stillstehende     Durehtrittsöffnung    für das Gut  besitzt, welche     Durchtrittsöffnung    bezüglich  der Austrittszone bzw. der Mahlzone so orien  tiert. ist, dass das zu behandelnde Gut aus  schliesslich gegen die Mahlzone     geschleudert     wird.

   Damit wird erreicht, dass das zu     zer-          kleinernde    Cut nicht wahllos in allen     Riell-          tungen,    sondern längs einer zum     voraus        be-          st.iminbaren    Bahn gegen die     Zerkleinerungs-          mittel    geschleudert wird. Je näher der äussere       Endpunkt        dieser    Bahn an der Austrittszone  ist, in Drehrichtung des Rotors gesehen, je  kürzer ist die effektive     Mahlzone    und je weni  ger wird das Cut. zerkleinert.

   In einer bevor  zugten Ausführungsform ist die Orientierung  der     Durchtrittsöffnung    einstellbar, zwecks Er  mögliehlung der     Einstellung    des gewünschten       ll"ahlgra.dies.     



       Beiliegende    Zeichnung stellt. ein     Ausfüh-          rungsbeispiel    und diverse Varianten gewisser  Einzelheiten desselben mehr oder weniger  schematisch dar.           Fig.    1 ist ein teilweiser     Längsschnitt        naeli     der gebrochenen Linie     I-I    der     Fig.    3.  



       Fig.    2 ist eine Stirnansicht des vollständi  gen     Ausführungsbeispiels    der Schlagmühle.       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    längs der Linie       III-III    der     Fig.    1.  



       Fig.    4 ist ein Schnitt einer Einzelheit. längs  der Linie     IV-IV    der     Fig.    3;       Fig.    5 zeigt in einem teilweisen Längs  schnitt eine andere     Ausführung    der     Vorrieli-          tung    zur Veränderung der Orientierung der       Durchtrittsöffnung    für das zu mahlende Gut,       lind     die     Fig.    6 und 7 zeigen schematisch     zwei     Ausführungsvarianten.  



  An einem Stirnflansch 1 des Gehäuses eines  elektrischen     Antriebsmotors        1l    ist mittels  Schrauben     \?    ein ringscheibenförmiger,     stirn-          seitiger    Teil 3     eines        Mühlengehä.uses    C be  festigt, das im grossen und ganzen eine     troin-          inelförmige    Gestalt hat..

   Zu diesem Gehäuse     G     gehört auch ein Teil 4, der zwei schmale,     teil-          #.vei5e    ringförmige Seitenwände     4a,    4b auf  weist, die auf einem Bogen von ungefähr     180           durch    einen     Quersteg    4c und in einem an  schliessenden     Quadrant,    wo sie verbreitert  sind, durch Querstege 4d, 4e und 4f mitein  ander verbunden sind. Ferner gehört zu die  sem     Gehäuse    G ein ringscheibenförmiger  Teil 5.

   Die Teile 3, 5 haben am Aussenrand  eine äussere Ringschulter     3a        bzw.        5a    und un  mittelbar daneben eine innere Ringschulter     3b     bzw. 5b     (Fig.    4). Die Seitenwände 4a, 4b  passen auf die äussere Ringschulter     3a    und     5a     der     ringscheibenförmigen    Teile 3, 5, an denen  sie durch Schrauben 6 befestigt sind.  



  Im     vierten    Quadrant. des Umfanges     des     Teils 4 erstreckt sich ein Klappdeckel 7, der  angeschweisste Arme hat, die mittels eine,  Achsbolzens 8 an solchen gelagert sind, die  am Teil 4 angeschweisst sind. Dieser Klapp  deckel 7 hat einen Quersteg     7a    und. zwei  seitliche Flansche 7b, die     zwischen    jene     4a.,     4b des Teils 4 passen.

   An das obere Ende des       Quersteges        7a    ist     ein        U-förmiges.    Stück 9 an  geschweisst, in     dessen    Öffnung eine Klemm  schraube 1.0 eingefahren werden kann, die auf    einem an Augen     4g    des Teils 4 befestigten       Achsbolzen    11 schwenkbar gelagert ist und  eine     randrierte    Klemmutter 1? trägt.  



  Auf einem Teil des Umfanges der innern  Ringschultern 3b, 5b liegt ein sog. Panzer  element 13 auf, dessen beide seitlichen Flan  sche 13a, durch je eine Schraube 1.4 am Ge  häuseteil 4 gesichert sind. Dieses Element 13  hat auf der innern, gehärteten Seite eine  Vielzahl von     querverlaufenden        Au,snehmun-          gen,    die mit     scharfkantigen    Schlag- oder  Brechleisten 13b abwechseln. Die     Sehraubei     1.-1 sind so angeordnet, dass das     Element    l  nach einer gewissen Betriebsdauer seitenver  kehrt eingesetzt werden kann.

   Auf     dem     übrigen Teil des     Umfangas    der innern Ring  schultern<I>3b, 5b</I> liegen     kreissegmentförmige     Siebelemente auf, und     zwar    ein Siebelement  15 ohne     Seitenflansche    und drei Siebelemente  16 mit     kerisringsektorföimigen    Plansehen     16a,     deren in     R.adialriehtung        -emessene    Dimension  so gewählt ist, dass ihr Aussenrand auf dein  gleichen Kreis liegt wie die äussere     llantel-          flä.ehe    des Panzerelementes 13.  



  Gegen die Innenflächen der Flansche     4ra,          4b    sind     ringsektorförmi;e        Führungsleisten    17,  18 mittels     Senkkopfschrauben    19 befestigt.

    Zwischen den     Ringschultern    3b, 5b und den  breiten Führungsleisten 17 ist nur ein     enger     Spalt vorhanden, in den die Längsränder des       flansehlosen    Siebelementes 1.5     ein-esehoben     sind.     Zwischen    denselben     Ringschultern    und  den schmäleren Führungsleisten 18 ist ein     i     breiterer     Rin-spalt    vorhanden, in den     zwei     Siebelemente 16 mit ihren Plansehen     16a    ein  geschoben .sind.

   Ein weiteres .solches Siebele  ment 16 ist zwischen den     Ring@sehultern    3b,  5b einerseits und dem     Innenrand    der Klapp-     i          deckel.flansche        71)    eingeklemmt.     Anschliessend     an das Panzerelement 13 könnten eines oder       mehrere    der Siebelemente 16 durch weitere       flanschlose    Panzerelemente ersetzt     werden.    Die  Schmalheit des     Ringspaltes    längs den Füh  rungsleisten     1.7    verhindert aber das Ersetzen  des Siebelementes 1.5 durch ein Panzerelement.

    Der     finit    dem oder den Panzerelementen be  legte Teil des Umfanges bildet jeweils die      Mahlzone. während der mit Siebelementen 15,  16     bele;-te    Teil des Umfanges die Sieb- oder       Austrittszone    für dass gemahlene Produkt. bil  det.

   Ferner bildet der Kanal     zwischen    den       Klappdeekelflansehen        7b    und     anschliessend     zwischen den     Flansehen    4a, 4b einen Wind  kanal     ll',    dessen Eintrittsöffnung     LE    bei der       Klemmsehraube    1.0 liebt, wobei der     Luftdureh-          tritt:

  squerschnitt    durch eine Klappe 20 einge  stellt werden kann, während der Austritt     LPA          l'iir    die Luft und die     gemahlenen    oder     ge-          sehroteten    Produkte am obern     Ende    der       Querstege        1,1'        liegt,    wo der Teil 4 durch eine       nielat    gezeigte und dicht an ihm     angesehlos-          sene    Saugleitung mit einem Ventilator und  mit einem     Lufta.bseheider        verbunden        ist,

      wie  das im     Faeli    üblich ist.  



  Am     verdiekten    Innenrand des Gehäuse  seitenteil.s " 5 ist mittels Schrauben 21 der       Flan        seli    2\2a. eines     Einfülltriehters    22 befestigt  und     ferner    ein     kübelförmiger    Teil 23 drehbar       gela:,ert    und mit einem schmalen     Ringflansch          23az    axial festgehalten. Die Teile 22 und 23  bilden einen nach     dem    Zentrum der     -Mühle     führenden Kanal.

   Die Wandung des Teils 23  hat eine radiale     Durehtrittsöffnung    24 für das  zu     mahlende    Gut (und die Luft). Er ist       alareh    drei Arme 25 mit einem Ring 26 starr  verbunden, der auf dem     innern    Ende einer       Verstellwelle    27 festgekeilt.     ist.    Letztere ist in  einer     Hülse    28 gelagert, die     am-Einfülltrich-          ier    befestigt ist.

   Auf ihrem abgesetzten Aussen  ende sind eine Scheibe 29 und ein Handrad 30       aufgekeilt    und durch eine Mutter 31 axial       fest,rehalten.    Die Scheibe 29 hat eine konzen  trische, sieh über etwa 330  erstreckende     Öff-          nun,#-        29a,        d'ureh    die ein     Sehraubbolzen    32     hin-          durchtritt,    der aus einem am Trichter 22 be  festigten Block 33 herausragt und eine Flügel  mutter 34 trägt.,

   mittels der die Scheibe 29       und    mit ihr die Welle 27 und der     kübelför-          mige    Teil 23     bloekiert    und somit die Orien  tierung der     Durehtrittsöffnung    24     festgehal-          ten    werden kann. Diese Orientierung kann  nach     Lössen    der Flügelmutter 34 in einem  Bereich von etwa 330" (gegeben     dureh    die  Öffnung     29a)    geändert werden und wird  durch einen am Trichter 22 befestigten Zeiger    35 in Zusammenarbeit mit einer Skala     29L     auf der Scheibe 29 angezeigt.  



  Auf der Welle 36 des     Antriebsmotors        DZ     ist die Nabe     des    einen von zwei scheibenför  migen Teilen 37, 38 eines     Rotors    R     aufgekeilt     und in axialer     Richtung    mittels einer Scheibe  und einer Schraube     festgehalten.    Schaufeln  39, die mit deren angegossenen Augen     39ca     mittels Schrauben 40 an den     Rotorscheiben     37, 38 befestigt sind, dienen zum Heraus  schleudern nicht nur des zu mahlenden Pro  duktes,

   sondern auch der mit demselben ein  tretenden Luft gegen die Schlag- oder     Breeh-          leisten    13b der Elemente 13. Auf Achsbolzen  11, deren. Enden in den     Rotorscheiben    37, 38  verankert sind, sind nebeneinander mehrere  Schläger<B>42</B> und     Zwischenhülsen    43     gelagert.     Die Anordnung der Schläger und der     Zwi-          sehenhülsen    wechselt von Achsbolzen zu     Aehs-          bolzen,    derart,     d.ass    der ganze Raum zwischen  den     Rotorscheiben    37, 38 von Schlägern be  strichen wird.

   Letztere haben eine     gehärtete     Oberfläche, und da sie auch zwei Löcher  haben, können sie umgekehrt auf den Achs  bolzen gelagert werden, wenn nach einer ge  wissen Betriebsdauer das am     meisten    dem  Verschleiss unterworfene Aussenende     Bi    stark  abgenützt ist.  



  Das zu mahlende Produkt, das durch die  stillstehende     Durchtrittsöffnung    24 hindurch  fliesst und dabei noch von der ebenfalls durch  fliessenden Luft     mitgerissen    wird, kommt so  gleich in den Wirkungsbereich der     Schleuder-          und        Gebläseschaufeln    39 und wird längs einer  etwa spiraligen Bahn,, welche in     Fig.    3 ,durch  eine Kette von Pfeilen p angedeutet wird,  nach aussen geschleudert, und     zwar        aussehless-          lich    gegen die     Mahlzone.    Der     Zentriwinkel    a  dieser Bahn     ist,

      verglichen mit dem     Zentri-          winkel        ss    der Mahlzone, klein. Noch kleiner  sind die Abweichungen des     Zentriwinkels    a,  die von Änderungen des spezifischen Gewichtes ,  des Produktes herrühren.

   Jedes Körnchen des  zu mahlenden Produktes wird auf seiner  Schleuderbahn     von.        mindestens        einem    der  Schläger 42 getroffen, dann heftig gegen eine  der Brechleisten 13b     (und    zwar eine der  ersten, wenn die     Durchtrittsöffnung    bezüglich      der Mahlzone in die dargestellte Lage ge  bracht wurde) geschleudert, prallt zurück,  wird wieder von einem Schläger 42 getroffen,  usw.

   Dabei     wird    es in zunehmendem Mass       verkleinert..    Bis es am Ende der Mahlzone  angelangt ist, ist, es vollständig     vermahlen,     und das gemahlene Produkt tritt durch die       Öffnluzgen    der     Siebelemeut.e    15, 16 hindurch  in den     -Windkanal    W ein, zusammen mit der  vom Rotor R     geförderten    Luft.

   Diese Luft  arbeitet mit. jener zusammen,     -die    dank dem  Sog an der Austrittsöffnung     LPA    durch die       Lufteintrittsöffnung        LF        eintritt.,    um die Sieb  öffnungen beständig offen zu halten, und  zwar auch unter den schwierigsten Verhältnis  sen (z. B. wenn Hafer zerkleinert. wird'). Da  das an den Siebelementen 15, 16 ankommende  Produkt schon     weitgehendst    zerkleinert ist,  übt es auf dieselben keine     intensive.        erosive          Wirkung    aus.

   Das hat. sich in     ausgedehnten     Versuchen dadurch erwiesen,     da.ss    die Sieb  elemente eine mehrmals längere     Lebensdauer     haben als in bekannten Schlag- und Schleu  dermühlen. Es hat sich bei diesen Verswehen  ferner eindeutig erwiesen,     da.ss    bei gleicher  Motorleistung die beschriebene Mühle ziemlich  genau die doppelte Menge eines bestimmten  Produktes eher feiner und gleichmässiger     ver-          mahlt    als die bekannten Schleuder- und  Schlagmühlen.

   Diese erstaunliche Tatsache  kann nur     dadurch    erklärt werden, dass bei  letzteren der Rotor samt den Schlägern sich  durch eine angesammelte Menge von noch un  vollständig gemahlenem, noch nicht durch die  Sieböffnungen gehendem Produkt gleichsam       hindurchwühlen    muss, wodurch natürlich eine  beträchtliche Energiemenge durch Reibung in  Wärme umgesetzt wird. Dadurch erklärt sich  auch die Tatsache, dass das gemahlene Pro  dukt mit einer merklich höheren Temperatur  aus den bekannten     Schlagmühlen    heraus  kommt als aus der hier beschriebenen.

   Es ist  somit ein weiterer Vorteil dieser letzteren,     däss     das Produkt nicht durch     Hitzeeinwirkung        ge-          schädigt    wird, wie dies leider bei vielen be  kannten Schlagmühlen der Fall ist. Dabei ist  auch zu berücksichtigen, dass bei der neuen  Schlagmühle die Körner stets durch die mit-         ,eschleuderte    e Luft heftig     umhergewirbelt    wer  den.  



  Soll das Produkt weniger stark verkleinert,  beispielsweise nur geschrotet werden, so kann  dies auf die einfachste Weise durch eine Ver  drehung des Teils 23 mittels     des        Ilandrades    30  entgegen dem Uhrzeigersinn     (Fig.    3) erreicht  werden.

   Die Orientierung der     Durehtritt,-          öffnung    wird     da@dureh        entspreehend    verändert  und der Endpunkt der     Sehleuderbahn    auf  dem Element 13 wird     gegen    das Ende der  Mahlzone     verrüekt.    Also wird der Weg, auf  welchen die Körner der Einwirkung der  Sehläger 42 und der     Breehleisten    13b     ausge-          setzt    ist, entsprechend verkürzt.  



  In der gezeichneten     Ausführung    hat die  Mahlzone einen     Zentriwinkel        /3    von etwa I.50'.       Dieser    kann aber durch die     Bedienungsperson     durch Ersetzen der Siebelemente 16 mit Brech  leisten aufweisenden Elementen bis etwa     330           vergrössert    werden, und zwar ohne Demontage  nach Aufklappen des Deckels 7.  



  Es hat sich gezeigt, dass die     Vermahlung     in den meisten Fällen so     gl'eiehmä.ssig    ist,     daCl#     überhaupt ohne Siebelement gearbeitet. wer  den kann. Bei der     gezeichneten    Ausführung  kann     hei    einem     R.otordurehmesser    von etwa  500     mm    nach Aufklappen des Deckels 7 auch  das Siebelement 15 erfasst und     hera.usgenoni-          men    werden.  



  In vielen Fällen genügt es, wenn die  Orientierung der     Durehtrittsöffnung        ?4    in  einem Bereich von etwa     90     verändert     werden     kann. Dem trägt die Ausführungsvariante  nach     Fi-.    5 Rechnung,

   bei welcher ein am       Randflansch        23a        d.es        kübelförmigen    Teils     ''     angeschweisster Betätigungsarm     44    durch  einen sieh etwa über 100  erstreckenden Spalt       -15    zwischen     dem.    Gehäuseteil 5 und dem       Trichterflanseh        22a,        hindurehtritt    und mittels  einer Schraube 46 blockiert werden kann, die  sieh gegen den     (lehäuseteil    5 abstützt. In die-     i     sec Ausführung entfallen dann die Teile 25  bis 35.  



  <B>Es</B> sind manche andern     -Änderungen    und  V     ereinfaehung,en    durchführbar. Bei einer  Ausführung mit langer Mahlzone     (Zentri-          Winkel        (3)    und entsprechend kurzer, zweck-      mässig siebloser Austrittszone     (Zent.riwinkel    y)  kann der Windkanal     weggelassen    und der       Austrittsstutzen    direkt an einen     Luftabs        ehei-          der    angeschlossen werden. Eine     solehe    Aus  führung ist. in     Fig.    6 schematisch dargestellt.

    Die vom Rotor geförderte Luft. allein trägt  dann das, gemahlene Produkt bis zum Ab  seheider.  



  In einer weiteren, in     Fig.    7 dargestellten  Variante ist ein     kurzer    Windkanal     IV    vor  gesehen, dessen     Eintrittsstutzen        LE    knapp  vor dem Anfang der Austrittszone.     (Zent.ri-          winkel        y)    liegt und eine     Luftregulierklappe     wie 20 aufweist.     LPA    ist wieder der Aus  trittsstutzen für die Luft und das gemahlene  Produkt und ist an einen     Saugventilator    an  zuschliessen.  



  In einer weiteren Variante, die nicht. dar  gestellt ist, könnte die Anordnung nach     Fig.    3  so geändert werden, dass die     Austrittsöffnung     L     PA    etwa vertikal unter der     Rotorachse    liegt.  Das gemahlene Produkt     könnte    durch eine so  angeordnete     Öffnung    im freien Fall austreten.  



  Die hier beschriebenen     Sehlagmühlen    eig  nen sieh zum Zerkleinern     insbesondere    von  Futtermitteln, Getreide,     Hülsenfrüchten,    vor  gebrochenen     ölkuchen,    aber auch von manchen  andern Industrieprodukten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCId Sehlagmühle zur Behandlung von Futter- mitteln, Getreide, Hülsen.früehten, vorgebro- ehencn ÖIkitchen und dergleichen, mit einem trommelförmigen Gehäuse, das nebst einer Einführöffnung für das zu behandelnde Gut an einem Teil seines Umfange eine Aus trittszone für das behandelte Produkt und am übrigen, die Mahlzone bildenden Teil seines Umfanges Zerkleinerungsmittel aufweist, und mit einem das zu behandelnde Gut gegen den Gehäuseumfang schleudernden Rotor,
    dadurch gekennzeichnet., dass sie einen das zu behan delnde Gut in ihr Zentrum führenden Kanal aufweist, dessen Wandung eine radiale, still stehende Durchtrittsöffnung für das Gut be- #sitzt, welche Durchtrittsöffnung bezüglich der Austrittszone bzw. der Mahlzone sö orientiert ist, dass das zu behandelnde Gut ausschliess lich gegen die Mahlzone geschleudert wird. UNTERANSPRÜCHE 7.
    Schlagmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Orientierung der Durehtrittsöffnung (24) zwecks Einstel lung des gewünschten Mahlgrades einstell bar ist. 2. Sehlagmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der AustrittsL zone ein Sieb (15, 16) angeordnet ist. 3.
    Schlagmühle nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass gewisse Abschnitte des Gehäuseumfanges wegnehmbar befestigt sind, und zwar solche mit als Sehlagleisten <B>(</B>13b) ausgebildeten Zerkleinerungsmitteln und solche (16) mit Sieböffnungen, derart, dass wahlweise Abschnitte der einen oder der andern Gattung einsetzbar sind, die gegenein ander austauschbar ausgestaltet sind.
    -1. Schlagmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass der Rotor sowohl mit Schlägern (42) als auch mit Schleuder- und Gebläseschaufeln (39) ausgerüstet ist. 5.
    Schlagmühle nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Siebzone und auf ihrer Aussenseite sich ein Windkanal (W) erstreckt, der eine Luftein- trittsöffnung hat, deren effektiver Strömungs- duersehnitt einstellbar ist.
CH321616D 1958-02-15 1954-04-28 Schlagmühle zur Behandlung von Futtermitteln, Getreide, Hülsenfrüchten, vorgebrochenen Ölkuchen und dergleichen CH321616A (de)

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